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U-Bahn Gesamtnetz
geschrieben von Christian.R 
Re: U-Bahn Gesamtnetz
21.07.2018 20:55
Zitat
spuernase
Zitat
RathausSpandau
Ich selber komme zwar nicht aus Nürnberg

Na das merkt man. Die schnelle Nürnberger Witz-U-Bahn bringt wegen zahlreichen notwendigen Umsteigevorgänge mit verschiedenen unkoordinierten Verkehrsmitteln zum Erreichen eines Ziels in der Stadt garnichts. Die dreifache Zeit gegenüber einer Autofahrt, bzw. die doppelte gegenüber einer Fahrradfahrt ist ganz normal: 2 Minuten U-Bahnfahrt, dann 5,5 Minuten Wartezeit auf die nächste U-Bahn (ganz toller 5- Minuten-Takt!), dann 8 Minuten warten auf den Bus, Fahrtzeit 6 Minuten macht mit Zu- und Ab-Fußwegen 38 Minuten für sagenhafte 5,5 km.

Mit der VAG fahren oder gleich laufen!!

Das Problem in Nürnberg ist eher, dass es viel zu wenig Busspuren (und Vorrangschaltungen an Ampeln) gibt, und der Bus somit vom Individualverkehr abhängig ist. Wenn man überall wo es 2 Spuren pro Richtung gibt konseqent eine für den Bus reservieren würde, würde es sich für viele Autofahrer lohnen auf die Öffis umzusteigen.

Positiver Nebeneffekt: Mehr Fahrgäste -> dichterer Takt -> weniger Wartezeiten beim Umsteigen -> kürzere Reisezeit -> noch mehr Fahrgäste -> Ausbau des Schienennetzes...



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 21.07.2018 20:57 von Sebbale.
Hallo allseitrs,

ich finde es auch bedenklich, die Fehler, die der Vor- oder Nachlauf der U-Bahn hat, der U-Bahn angekreidet wird. Das man auf vielen Relationen unverhältnismäßig lange unterwegs ist, stimmt schon. Meine Mutter verbrachte die letzten Monate viel in Krankenhäusern, und z.T waren für mich in letzter Zeit die Relationen so: Fahrrad von Zuhause bis Krankenhaus 10 Minuten, Bus (einmal umsteigen, Linie 30 in Linie 46) 45 Minuten! Aber wenn das schon so ist, dann ist doch klar, Bus und Tram muss verbessert werden, und nicht die U-Bahn verschlechtert! Mir kommt das herumnöhlen auf dem U-Bahn-Downgrade irgendwie manchmal vor, wie eine Neiddebatte, nach dem Motto, warum solls denen an ner U-Bahnstrecke besser gehen, die sollen die gleichen Probleme fort zu kommen haben wie der Rest der Stadt. Nein, der Rest der Stadt sollte es so gut haben, wie die Leute die schon jetzt an ner U-Bahn leben. Mit einer Straßenbahn, die ihre Grenzen ausloten darf, statt auf Minimalwerte gedrosselt zu werden, mit Bussen, denen der Stau egal sein kann, weil sie Buspuren und deutliche, früh schaltende Vorrangschaltungen haben, und meinertwegen auch mit Entflechtung des Öffentlichen vom Individualverkehr mittels verschedenerr Ebenen, wo ein Miteinnander nicht mehr möglich ist.

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]

Arbeite rückwärts, dann liegt die Zukunft hinter dir (A. Rebers)



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 23.07.2018 09:22 von Daniel Vielberth.
Zitat
Daniel Vielberth
ich finde es auch bedenklich, die Fehler, die der Vor- oder Nachlauf der U-Bahn hat, der U-Bahn angekreidet wird. Das man auf vielen Relationen unverhältnismäßig lange unterwegs ist, stimmt schon.... Aber wenn das schon so ist, dann ist doch klar, Bus und Tram muss verbessert werden, und nicht die U-Bahn verschlechtert! Mir kommt das herumnöhlen auf dem U-Bahn-Downgrade irgendwie manchmal vor, wie eine Neiddebatte, nach dem Motto, warum solls denen an ner U-Bahnstrecke besser gehen....

Natürlich soll es alles besser gehen und nicht denen an der Ubahn-Strecke schlechter. Aber über den Weg gibt es halt verschiedene Ansichten.
Und da die Ubahn nun mal eindeutig das teuerste und "schwerfälligste" Verkehrsmittel ist, darf man auch über Alternativen dazu diskutieren. Und dazu gehört auch die Variante des "Downgrades".

Und es ist ja wohl unbestreitbar das gerade durch die Einführung der Ubahn es für sehr viele, deren Start- und Zielpunkt nicht an einem Ubahnhof liegt, schlechter geworden ist. Und demjenigen ist es auch relativ wurscht ob die Ubahn nun alle 5, 4 oder 2 Minuten fährt. Solange der Anschlussbus nur im 40-Minuten-Takt unterwegs ist, kann die Ubahn noch so oft fahren wie sie will, bringt ihm aber zeitlich keine Vorteile.

Grüßle,
der Werkstattmeister
Zitat
werkstattmeister

Natürlich soll es alles besser gehen und nicht denen an der Ubahn-Strecke schlechter. Aber über den Weg gibt es halt verschiedene Ansichten.
Und da die Ubahn nun mal eindeutig das teuerste und "schwerfälligste" Verkehrsmittel ist, darf man auch über Alternativen dazu diskutieren. Und dazu gehört auch die Variante des "Downgrades".

Und es ist ja wohl unbestreitbar das gerade durch die Einführung der Ubahn es für sehr viele, deren Start- und Zielpunkt nicht an einem Ubahnhof liegt, schlechter geworden ist. Und demjenigen ist es auch relativ wurscht ob die Ubahn nun alle 5, 4 oder 2 Minuten fährt. Solange der Anschlussbus nur im 40-Minuten-Takt unterwegs ist, kann die Ubahn noch so oft fahren wie sie will, bringt ihm aber zeitlich keine Vorteile.

Grüßle,
der Werkstattmeister

Das ist aber auch etwas zu einfach gegriffen. Daniel hat schon recht wenn er sagt das es dann allen gleich schlecht geht. Was ist denn zb mit der 4? Es hieß mit der Verlängerung wird die Bucher Str ertüchtigt. Davon merke ich im Betrieb aber wenig bis nichts. Die Bahn bleibt trotzdem an jeder Ampel „hängen“. Wenn der Vorschlag kommt mal einen Bus oder eine Straßenbahn im Takt zu verbessern heißt es „nicht wirtschaftlich“... das kann doch nicht sein. Mit einer Stadtbahn bräuchten wir einen komplett neuen Fuhrpark um die vielen direkten Verbindungen auch anbieten zu können. Unsere jetzige Straßenbahn ist im einrichtungsbetrieb viel zu unflexibel. Die Ubahn kann eh nur dort fahren wo sie jetzt auch schon fährt. Stichwort Kurvenradien. Versucht doch mal die Altstadttram und 20 bis 30 zusätzliche Straßenbahnen um dann einen guten Takt mit sehr vielen direkten Verbindungen anbieten zu können. Das wäre mal ein erster Schritt. Ich kann nur hoffen das die StUB konsequent auf zweirichtbetrieb setzten wird damit nicht jede pobelstörung sofort alles zum Erliegen bringt. Die Taxifahrer wird’s freuen. Dann könnte auch am Plärrer in der Mitte einfach Kopf gemacht werden ohne große Probleme.
Zitat
90408 reloaded
Ich kann nur hoffen das die StUB konsequent auf zweirichtbetrieb setzten wird damit nicht jede pobelstörung sofort alles zum Erliegen bringt.

ich fürchte der Zug ist abgefahren. Wenn man ein bisschen die Sitzungen in den entsprechenden Gremien verfolgt ist das Thema Zweirichtungswagen vom Tisch und es wird wohl auf Einrichter herauslaufen. Einen nicht ganz unwesentlichen Anteil an der Entscheidung hat dabei wohl auch die Stellungnahme der VAG zu der Thematik geleistet.

Grüßle,
der Werkstattmeister
@werkstattmeister Was war den die Stellungsnahme der VAG??
Zitat
Undergrounder
@werkstattmeister Was war den die Stellungsnahme der VAG??

Würde mich auch interessieren, ich kenne nur die das aufgrund der fehlenden Türen auf der 2. Seite mehr Sitzplätze eingebaut werden können....
Zitat
90408 reloaded
Zitat
Undergrounder
@werkstattmeister Was war den die Stellungsnahme der VAG??

Würde mich auch interessieren, ich kenne nur die das aufgrund der fehlenden Türen auf der 2. Seite mehr Sitzplätze eingebaut werden können....

Da muss ich morgen im Büro mal schauen wo ich das Dokument habe.
Argumente dagegen waren unter anderem der Verlust von Sitzplätzen und Mehrzweckflächen durch die zusätzlichen Türen und den zweiten Führerstand, höhere Anschaffungs- und Wartungskosten, Anpassungen in der Werkstatt, Kosten für die Weichen bei zusätzlichen Gleiswechseln und deren Unterhalt sowie höhere Personalkosten durch längere Wendezeiten an den Endhaltestellen und dadruch evtl. entstehender Mehrbedarf an Fahrzeugen.

Grüßle,
der Werkstattmeister
Da müsst ihr einfach mal die Links die der Manfred zur Stub postet auch öffnen und lesen.
Die such ich euch jetzt aber nicht raus, das könnt ihr selber machen.

Das Hauptargument war dass Nürnberg nun mal Einrichtungswägen hat. Die VAG sagt dass eine Umstellung auf Zweirichtungsbahnen und Umbau des Netzes für sie einfach zu teuer ist. Es wird auch kein Mischbetrieb gewünscht, sonst könnten Nürnberger Wägen niemals auf der Stub fahren, mangels Wendeschleifen. Außerdem ist das Hauptargument, dass die Werktstatt der Straßenbahnen auf Einrichtungswägen ausgelegt ist und dann erst umgebaut werden müssten. Erneute Kosten an die so keiner denkt... etc.
Stand auch auf der letzten Stadtratssitzung
Also gut hier der Link

[online-service2.nuernberg.de]
Re: U-Bahn Gesamtnetz
23.07.2018 21:09
Ich finde die Argumente der VAG pro Einrichtungsfahrzeuge einleuchtend!
Re: U-Bahn Gesamtnetz
24.07.2018 22:34
@strasaboh fan. Das heißt wagen auch in der mehrzahl.

______________________________

Pro S-Bahn Cadolzburg - Fürth - Nbg Nordost - Gräfenberg
Re: U-Bahn Gesamtnetz
25.07.2018 08:27
Zitat
R-ler
@strasaboh fan. Das heißt wagen auch in der mehrzahl.

Du solltest Dich erst mal um Deine eigene Rechtschreibung kümmern, bevor Du andere belehrst!



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 25.07.2018 08:28 von dirk1970.
Re: U-Bahn Gesamtnetz
25.07.2018 12:15
Wägen geht auch, siehe Duden, dort steht:
der Wagen; Genitiv: des Wagens, Plural: die Wagen, süddeutsch, österreichisch: Wägen

Leider musste ich jetzt meinen Senf dazugeben, obwohl ich es eigentlich für überflüssig halte, ich hatte nur die gleiche Diskussion vor kurzem mit meiner Frau ;-)
Zitat
dirk1970
Ich finde die Argumente der VAG pro Einrichtungsfahrzeuge einleuchtend!

Da bin ich schon anderer Meinung. Das Argument mit den Sitzplätzen ist Quatsch. Da fahren bei uns viel zu kleine dreiteilige Spielzeubahnen. Flexibler wäre man mit dem Zweirichtbetrieb sicher. Die Strecke ist lang da müssen einige schleifen gelegt werden, um bei einer Störung nicht sofort den Betrieb komplett lahmgelegt zu bekommen. Und Störungen wird es sicher geben auch wenn es großteils ein eigener Streckenverlauf sein wird. Auch könnte dann insgesamt wirtschaftlicher gefahren werden z.B Regelbtrieb zum Plärrer wo ja nicht mal die schlaue VAG eine Möglichkeit zum regulären Wenden hat. Aber sei es wie es ist.
Und kennt ihr die Mehrzahl von Wischmopp?
Nein nicht Möppse.... was man mit einem P schreibt....
sondern Wischmopps... laut Duden. Früher war das Wischmöppe ich schwöre



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 25.07.2018 15:40 von Straßaboh-Fan.
Re: U-Bahn Gesamtnetz
25.07.2018 18:22
Wischmöppse

______________________________

Pro S-Bahn Cadolzburg - Fürth - Nbg Nordost - Gräfenberg
Re: U-Bahn Gesamtnetz
25.07.2018 18:22
Zitat
dirk1970
Zitat
R-ler
@strasaboh fan. Das heißt wagen auch in der mehrzahl.

Du solltest Dich erst mal um Deine eigene Rechtschreibung kümmern, bevor Du andere belehrst!

Danke.

______________________________

Pro S-Bahn Cadolzburg - Fürth - Nbg Nordost - Gräfenberg
Re: U-Bahn Gesamtnetz
25.07.2018 19:49
Zitat
R-ler
Zitat
dirk1970
Zitat
R-ler
@strasaboh fan. Das heißt wagen auch in der mehrzahl.

Du solltest Dich erst mal um Deine eigene Rechtschreibung kümmern, bevor Du andere belehrst!

Danke.

Aber gerne.
Man könnte abschließend zu dem Wagen/Wägen Thema feststellen:

Fährt man die Wagen auf Waagen,
dann kann man die Wägen wägen.
Alternativ könnte man auch die Wagen wiegen.

In dem Sinne, Grüße mit W

;-)

Aber zurück zum Thema, ich weiß nicht, ob mir die Vorstellung, das die Wagen so klein werden, sollen, das selbst die wegfallenden Sitze bei Zweirichtungwagen ins Gewicht fallen würden, zusagen soll. Grade die Stub die ja eine Achse bedienen soll, die einem U-Bahnast mindestens ebenbürtg ist, sollte eigentich Rollmaterial bekommen, das lieber etwas großzügiger dimensioniert ist. Zwar nun nicht gerade Stadtbahn-Rollmaterial, das wäre dann doch zu unflexibel (wobei mich doch immer wieder erstaunt, um welche brutalen Kurven die Stuttgarter ihre Wagen quälen können), aber doch zumindest Fahrzeuge, die die derzeit größten Nürnbergs merklich übertreffen sollten. Ich denke, die maximale Nürnberger Haltestellenlänge, die ja noch an Gt6+BW ausgerichtet ist, sollte die Bahn mindestens erreichen, ideal wäre, sogar deren Kapazität mit 315 Plätzen als Maßgabe zu nehmen, nur eben in Niederflur und als Gelenkwagen. Weitere Vorgaben sollten 100% Niederflur, Stufenverbot im Innenraum, und weitgehende Konferenzbestuhlung sein, außer, wo es gar nicht geht.

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]

Arbeite rückwärts, dann liegt die Zukunft hinter dir (A. Rebers)
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