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U25 nach Eibach?
geschrieben von Marktkauf 
Re: U25 nach Eibach?
24.02.2026 15:58
Zitat
sebaldus
Sigmund-Schuckert-Gymnasium, Peter-Henlein-Realschule, Berufsbildungswerk (Berufsschule, Berufsvorbereitende Klassen) - das sind alles Schulen mit großem (teils stadtweitem) Einzugsbereich. Zu Schulbeginn sind die Busse überfüllt und langer Elterntaxistau zur Pommernstraße, auch die S-Bahn wird von den Schülern gut genutzt.

OK, ich muss zugeben, ich habe nicht geguckt.

Ich finde die offizielle Streckenführung aber trotzdem besser, weil sie die Anwohner besser einbindet. Die ca. 450m von U-Bahnhof zur Schule ist für Schüler bestimmt zumutbar.
UHM
Re: U25 nach Eibach?
24.02.2026 20:56
Ist vielleicht auch besser wenn etwas Abstand zwischen Schulen und Station ist, damit die Massen auseinandergezogen werden. Aus dem Grund wurde ja z.B. U-Olympiastadion in München damals auch nicht direkt am Stadion gebaut sondern ein bißchen weiter weg. Dort wäre der Effekt zwar krasser gewesen, aber eben nur bei Veranstaltungen. Bei den Schulen ist das dann jeden Tag ...

Tschö
UHM
an UHM

Andererseits hat man der PVS den U-Bahnanschluss direkt vor die Tür gebaut, die ist auch Realschule und Gymnasium mit zahlreichen Anbauten und Erweiterungen weil kräftig überlaufen (dank das gute Ruf, den sie hat)

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]
Alles ist wie immer, nur schlimmer... (Bernd das Brot)
War heute im Stadtrat: der Beschlussvorlage wurde einstimmig zugestimmt. Es geht darum, jetzt erst mal Fördergelder anzumelden.
Fest steht bisher nur die Ausfädelung an der Hohen Marter und das Ziel Reichelsdorf. Damit ist nur eine Trasse über Röthenbach-West vom Tisch.
Wo genau die Tunnel sein werden und wo die Bahnhöfe, ist damit nicht entschieden. Das kommt irgendwann in einigen Jahren in den Verkehrsausschuss.
Erst mal werden die Straßenbahnprojekte gebaut und damit ist das Geld ohnehin weg.
Weil auch die Sanierung der bestehenden U-Bahn enorme Mittel verschlingen wird. Und damit darf sich auf absehbare Zeit das U-Bahn-Bauamt befassen.
Auch wie es mit der aktuellen Automatisierung weitergeht, ist ein dicker Brocken. 2035 muss eine neue Lösung stehen. Die sicher auch kostet.
Die nächsten 20 Jahre wird sicher keine U-Bahn nach Reichelsdorf fahren. Bis dahin haben wir also viel Zeit, Details zu diskutieren.
Die Stadt Nürnberg sagt dazu:

Zitat
Geplante Strecke und neue Bahnhöfe

Die neue Strecke soll südlich des bestehenden U-Bahnhofs Hohe Marter beginnen. Von dort verläuft sie weiter Richtung Eibach und Reichelsdorf. Geplant sind vier neue Stationen:
  • Röthenbach Ost am Röthenbacher Landgraben
  • Eibach Nord im Bereich der Kreuzung Hafenstraße/Weißenburger Straße/Eibacher Hauptstraße
  • Eibach Süd an der Neuburger Straße
  • Reichelsdorf Nord an der Weltenburger Straße
Die Namen der Bahnhöfe sind vorläufig und können sich noch ändern.

Quelle: nuernberg.de Verlängerung der U2 nach Eibach und Reichelsdorf
Zitat
Nordstadtkind
Die Stadt Nürnberg sagt dazu:

Zitat
Geplante Strecke und neue Bahnhöfe

Die neue Strecke soll südlich des bestehenden U-Bahnhofs Hohe Marter beginnen. Von dort verläuft sie weiter Richtung Eibach und Reichelsdorf. Geplant sind vier neue Stationen:
  • Reichelsdorf Nord an der Weltenburger Straße
Die Namen der Bahnhöfe sind vorläufig und können sich noch ändern.

Quelle: nuernberg.de Verlängerung der U2 nach Eibach und Reichelsdorf
Die Weltenburger Str. ist ja recht lang, u.a. führt sie am S-Bahnhof vorbei. Eine Umsteigemöglichkeit dort ist aber sicher nicht vorgesehen...

Da ich die Diskussion noch nicht verfolgt habe,frage ich mich, was dann mit dem U-Bahnhof/Umsteigepunkt Röthenbach passiert. Wird da einfahc der Takt ausgedünnt?
Zitat
frankentux
Zitat
Nordstadtkind
Die Stadt Nürnberg sagt dazu:

Zitat
Geplante Strecke und neue Bahnhöfe

Die neue Strecke soll südlich des bestehenden U-Bahnhofs Hohe Marter beginnen. Von dort verläuft sie weiter Richtung Eibach und Reichelsdorf. Geplant sind vier neue Stationen:
  • Reichelsdorf Nord an der Weltenburger Straße
Die Namen der Bahnhöfe sind vorläufig und können sich noch ändern.

Quelle: nuernberg.de Verlängerung der U2 nach Eibach und Reichelsdorf
Die Weltenburger Str. ist ja recht lang, u.a. führt sie am S-Bahnhof vorbei. Eine Umsteigemöglichkeit dort ist aber sicher nicht vorgesehen...

Da ich die Diskussion noch nicht verfolgt habe,frage ich mich, was dann mit dem U-Bahnhof/Umsteigepunkt Röthenbach passiert. Wird da einfahc der Takt ausgedünnt?

Bisher ist kein Umsteigepunkt zur S-Bahn vorgesehen. Könnte noch kommen, ist aber unwahrscheinlich. Bisher soll Endstation bei den Hochhäusern an der B2 in Reichelsdorf sein.

Die Verlierer werden die Fahrgäste aus Richtung Stein sein. Sie bekommen einen ausgedünnten Takt in Röthenbach laut Sitzungsvorlage.

Wobei Baureferent Ullrich gestern einen 2-3-Minuten-Takt bis Reichelsdorf den Stadträten versprach. Völlig unseriös, aber er muss ja dieses haltlose Versprechen nicht mehr einlösen.
Baut man nun bis Nürnberg/Holzheim und setzt Schwabach unter Druck um bis Wolkersdorf die U25 zu verlängern?
Zitat
Marktkauf
Baut man nun bis Nürnberg/Holzheim und setzt Schwabach unter Druck um bis Wolkersdorf die U25 zu verlängern?

Und wenn dann mal angefangen werden würde: Eine U-Bahn auch nur bis Reichelsdorf werde ich sicher nicht mehr erleben. Siehe Bauzeit U3 bis Gebersdorf.

Weitere Erweiterungen Richtung Schwabach? Frühestens in 30 Jahren auch nur diskussionsreif.

Bis dahin werden wir ganz andere Verkehrssysteme haben.
Zitat
frankentux
Da ich die Diskussion noch nicht verfolgt habe,frage ich mich, was dann mit dem U-Bahnhof/Umsteigepunkt Röthenbach passiert. Wird da einfahc der Takt ausgedünnt?

In den offiziellen Unterlagen wird zwischen Ziegelstein - Hohe Marter von einem 200sec Takt = 3:20 min gesprochen.

Dann wäre das nach Eibach bzw. Röthenbach jeweils 400sec = 6:40min und zwischen Rothenburger und Rathenauplatz ein 100sec Takt.

Manfred Erl hat hier auf Seite 4 oder 5 auch einen entsprechenden Taktplan verlinkt.
Edit: Hier: [www.bahninfo-forum.de]



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 26.02.2026 13:09 von Stanze.
Zitat
HansL
In 30 jahren.

Bis dahin werden wir ganz andere Verkehrssysteme haben.

genau bis dahin fliegen wir alle in unseren fluganzügen durch die gegend...

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Pro S-Bahn Cadolzburg - Fürth - Nbg Nordost - Gräfenberg
Verkehr in 30 Jahren?
26.02.2026 17:00
Zitat
R-ler
Zitat
HansL
In 30 jahren.

Bis dahin werden wir ganz andere Verkehrssysteme haben.

genau bis dahin fliegen wir alle in unseren fluganzügen durch die gegend...

Vorhersagen sind schwierig. Vor allem, wenn sie eine ferne Zukunft betreffen. Die ich sicher nicht mehr erleben werde.

Aber im Ernst: Verbrenner werden eine fast ausgestorbene Spezie sein. Tankstellen werden Wohnhäusern gewichen sein. Benzin bekommt man wieder nur mehr in der Apotheke.

Hier in Nürnberg wird die Verkehrswende weiter gehen wie die letzten 10 Jahre. Hoffentlich: Abkehr vom MIV. Die geplanten und in Bau befindlichen Alternativen werden dann erst wirksam werden können. Das schafft Platz an der Oberfläche für Fußgänger, Radfahrer und Straßenbahnen. Warum dann noch teure Tunnel bauen?

Eine Entwicklung wird sicher auch kommen: Robotaxis. Leider auch eine MIV-Form. Deren Einführung man auch steuern sollte. Aber einen Vorteil haben sie: sie brauchen keine Parkplätze und stehen nicht störend auf Flächen, die man viel besser nutzen kann. Und es entfällt das vor allem für den MIV störende Einparken.

Insgesamt wird Platz in der Stadt. Warum dann noch teure Tunnel graben? Bis das ausdiskutiert ist, sind die Leute im U-Bahn-Bauamt reichlich ausgelastet mit der Sanierung des Bestehenden.
Vielen Dank.
Es läuft dann also darauf raus, dass die Bahnen von Röthenbach immer zum Flughafen und die anderen von Reichelsdorf immer nur bis Ziegelstein (oder halt umgekehrt, das wird irgendwann mal ausgeknobelt) fahren. Oder übersehe ich da was?
Re: U25 nach Eibach?
26.02.2026 18:51
Warum hat man um die Wende des 19. Zum 20. Jahrhundert "teure Tunnel" gegraben? Es gab damals schließlich weniger Autos als heutzutage. Im London wurden die "teuren Tunnel" gar zu Lebzeiten von Präsident Lincoln gegraben. Alles eine Verschwörung der Autolobby? Oder kann vielleicht die U-Bahn doch Dinge, die die Straßenbahn nicht kann? Und umgekehrt? Du hörst mich nie leugnen, dass es Anwendungen gibt, für die die die Straßenbahn besser geeignet ist als die U-Bahn. Warum leugnest du es umgekehrt?

____________
Selbstverständlich sollten wir mehr Schienen bauen!
Zitat
Nukebro
Warum hat man um die Wende des 19. Zum 20. Jahrhundert "teure Tunnel" gegraben? Es gab damals schließlich weniger Autos als heutzutage. Im London wurden die "teuren Tunnel" gar zu Lebzeiten von Präsident Lincoln gegraben. Alles eine Verschwörung der Autolobby? Oder kann vielleicht die U-Bahn doch Dinge, die die Straßenbahn nicht kann? Und umgekehrt? Du hörst mich nie leugnen, dass es Anwendungen gibt, für die die die Straßenbahn besser geeignet ist als die U-Bahn. Warum leugnest du es umgekehrt?

Aber die sinnvollen Tunnel in den inneren Bezirken sind längst gebaut.
Was dann kam, war nicht mehr sinnvoll. Da gab es abgetrennte Trassen, die blödsinnig unnötig dem Autoverkehr geopfert wurden.
Und jetzt ist nichts mehr übrig, was eine Straßenbahn nicht wesentlich effizienter und vor allem bezahlbar nicht besser lösen könnte.
Re: U25 nach Eibach?
26.02.2026 19:42
Nürnberg wächst. Selbst wenn "alle sinnvollen Tunnel" (nach welchen Kriterien wird das ermittelt?) Stand 1972 gebaut worden sein sollten – was ich zu bezweifeln wage – ist diese Zahl ja kein Naturgesetz sondern abhängig von den konkreten Verkehrsbedürfnissen jeder Zeit. Zumal man ja auch eine Verkehrsverlagerung will. Und die wird ohne Zubau schwierig. Schließlich argumentierst du ja immer wieder die U-Bahn sei überlastet....

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Selbstverständlich sollten wir mehr Schienen bauen!
Re: U25 nach Eibach?
26.02.2026 23:02
Nürnberg braucht viel mehr Straßenbahnen.
Wir brauchen keine U25.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 26.02.2026 23:03 von Marktkauf.
Re: U25 nach Eibach?
26.02.2026 23:05
Zitat
Nukebro
Nürnberg wächst. Selbst wenn "alle sinnvollen Tunnel" (nach welchen Kriterien wird das ermittelt?) Stand 1972 gebaut worden sein sollten – was ich zu bezweifeln wage – ist diese Zahl ja kein Naturgesetz sondern abhängig von den konkreten Verkehrsbedürfnissen jeder Zeit. Zumal man ja auch eine Verkehrsverlagerung will. Und die wird ohne Zubau schwierig. Schließlich argumentierst du ja immer wieder die U-Bahn sei überlastet....

Mit der Geschwindigkeit der Straßenbahn im Innerstädischen Bereich wird es selbst bei neuen Linien in die Außenbezirke schwierig viele Umsteiger auf den ÖPNV zu generieren. In der Innenstadt kann die U Bahn da gegenüber der Straßenbahn punkten. Die Gesamtreisezeit ist auch im ÖPNV ein wichtiges Kriterium.

In den Außenbezirken kann man auch eine U-Bahn oberirdisch führen, siehe Langwasser oder Eberhardshof. Dann wird das Bauen auch billiger. Im Zentrum profitiert man aber von den Tunneln. Natürlich kann man den Bestand nicht unendlich mit neuen Linien belasten. Aber man kann Linien an den Endpunkten verlängern, man kann Linien in außenbezirken abwechselnd fahren lassen oder man könnte sogar Linien flügeln.
Aber vom Prinzip her hatten wir doch diese ganze Diskussion doch zuletzt schon bei der Verlängerung nach Gräfenberg.
Am Mittwoch dem 25. Februar hat der Nürnberger Stadtrat (also noch in seiner Zusammensetzung vor der Wahl am 8. März 2026) die Verlängerung der U-Bahn nach Reichelsdorf Nord dem Grundsatz nach beschlossen. Die entsprechenden Anträge auf Fördergelder und so weiter sollen jetzt zeitnah eingereicht werden. Ich erzähle keine Geheimnisse, wenn ich sage, dass es mich freut, dass es für die Erweiterung der U-Bahn eine Perspektive gibt. Sicherlich wird der nächste Stadtrat noch einiges an dicken Brettern zu bohren haben bevor da was passiert, aber ein erster Schritt in die richtige Richtung ist passiert. Einige unken schon, es werde vor 2046 gar nichts fahren. Ich denke aber, es könnte durchaus schneller als Manche denken los gehen. Entscheidend ist der politische Wille – und der scheint durch alle Fraktionen im Grundsatz vorhanden – und das Geld. Und Geld ist dank Fördergeldern auch machbar.

Ja ich habe wieder einen neuen Faden aufgemacht. Ich denke der politische Beschluss und die Information der Stadt auf ihren Seiten [www.nuernberg.de] haben eine grundsätzlich neue Situation geschaffen. Wir reden jetzt nicht mehr über theoretische Buntstift-Linien auf der Karte sondern ein Commitment weiter Teile der Nürnberger Stadtpolitik. Zumal auch bisher immer wieder eine Verlängerung nur nach Eibach diskutiert wurde. Das ist jetzt vom Tisch. Heute ist klar: es geht nach Reichelsdorf Nord oder gar nicht. Spannend wird allerdings ob man alle vier Stationen auf einmal oder erst einmal nur einen Teil in Betrieb nimmt.

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