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Die unendliche Geschichte... Stadt Fürth vs. S-Bahnverschwenk
geschrieben von Christian0911 
Für die Durchbindung des dritten Gleises zum Bf Vach müsste die bestehende Bahntrasse verbreitert werden, was ein langwieriges Planfeststellungsverfahren mit Umweltprüfung (Naturschutz, Lärmschutz etc) nötig machte. Auch müsste die sanierungsbedürftige Brücke zum Sportplatz auf Kosten der Bahn erneuert werden, ein Gefallen, den die Bahn der Stadt Fürth ganz gewiss nicht gewährt. Und dann ist da noch der Bahnübergang an der Ortsstraße nach Steinach, der zugunsten einer größeren Lösung bei Herboldshof geschlossen werden müsste.

Diese luxuriöse "interims"lösung ist auf Dauer angelegt. Wenn die Güterzugstrecke bis 2030 fertig ist und im Regelfall keine Güterzüge mehr über Vach fahren, wird man feststellen, dass das dritte Gleis bis Eltersdorf gar nicht nötig ist. Die neue Brücke für das dritte Gleis über die Regnitz wird dann endgültig zur So-da-Brücke. Vielleicht eignet sie sich dann noch für einen hochwasserfreien Radweg.

Edit: Zu spät. Die Stadt plant bereits eine eigene Rad- und Fußwegbrücke neben den Bahnbrücken. Siehe Link "Talquerung Eigenes Heim" bei den Anlagen zu TOP Ö 19 der Stadtratssitzng am 24. Juli.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 07.08.2019 09:51 von Manfred Erlg.
Yo. Stimmt alles so. Sehe ich genau so.

Zitat
phk
Danke für die Schilderung, d.h. man schafft mit den 7 Weichen max Flexibilität ohne der Stadt Fürth auch nur einen cm Gleis Richtung Bestandsstrecke zu bauen, also das 3.Gleis über die Regnitz wird nicht gebaut geschweige denn an das 3.Gleis am Vacher Bahnhof angeschlossen.

Äh ... schon wieder $chei$$e! Danke! Super! Kann ich jetzt wieder 'mal schneller schlafen bis zu meinem Termin morgen ... äh ... später!

SoDa-Brücke. Toll. Kann beim Zustand meines Magens kein CO² mehr brauchen. Was machen wir jetzt. Dä' Foos is' kapott! (Zitat Mario Barth)
Antwort a): Industriegleisanschluß. Funktional ideal. Trifft direkt auf die ja ursprünglich schon für die Koaktion mit GZ ausgelegte S-Bahn-Strecke - und zwar außerhalb des Tunnels, der kritisches Ladegut ausschließen würde. Also: Kernforschungsanlage zur Plutoniumherstellung im Knoblauchsland! Idealer Logistikanschluß! Wie jetzt ... unerwünscht? Schade ...
b): Zwischennutzung als FF-Wegbrücke klingt keineswegs blöd. Dann kommt aber der Deutschlandtakt 2030 !! Dann wird die Bestandsstrecke sowieso stark modifiziert werden müssen. Lärmschutz, Bahnübergänge weg dt. dt. dt. ... und schon kann man (ja, die marode Straßenbrücke wird dann automatisch mit erledigt!) die dritte Spur mitbauen - auch im DB-Netz-Interesse, die zumindest im Bereich Vach das dritte (wenn nicht sogar vierte) Gleis als sehr wichtig klassifiziert hat.
(Aber s. Link weiter oben zu meinen früheren Beiträgen.)

So, und wer es wagt, mich jetzt wieder zu wecken, kann sich schon 'mal sehr warm anziehen! Trotz Klimasituation!

sb
Hm, ein biserl stehe ich dem, was da käme, zwiegespalten gegenüber. Sicher für den Behelfsbetrieb holt man raus, was irgend geht, vielleicht ist es sogar schon etwas "overdone", zumindest finde ich es bedenklich, wenn das Profisorium besser als die engültige Strecke ist.

Denn diese Üst ermöglich parallel Ein- und Ausfahrten in die S-Bahn, obwohl deren Kreuzungspunkt zwischen Fürth HBF und Kliniklum liegt, also gerade bei steigender Zuverlässigkeit der S-Bahn wohl seltner wo anders liegen wird, ferner macht sie aus der S-Bahn eine durchgehend zweigleisige Strecke zwischen Fürth und Bamberg, und könnte auch noch für Umleitungen für Gz Richtung Jansenbrücke RBF hergenommen werden, oder auch als ÜST für Gleiswechsel bei Gegengleisfahren/ Betriebsstörungen.

Dem gegenüber stände, wenn der Endzustand käme, das es plötzlich wieder eingleisge Abschnitte gäbe (bei Steinach auf jeden Fall, im falle Vach befürchtungsgemäß auch) mit Ausnahme des Gleiswechsels zwischenden Altgleisen könnten keine Weichen erhalten werden können, im blödestens Fall jegliche Weichen gerupft werden (in dieser Hinsicht wäre die 5 Weichenlösung besser gewesen, denn da hätten alle Weichen verbleiben können, und man das eben nur noch ausfechten müssen, das es nach Fertigstellung der endgültigen Strecke ein Demontageverbot für die Weichen erwirkt ist), das heißt, alle Vorteile der jetzigen Lösung sind dann wieder dahin, sodass man sich tatsächlich wünschen müsste, es möge nie zu einer Trasseneinigung kommen.

Profisorien sind ja meist langlebig, aber wenn sie besser als das endgültige sind, befürchte ich, das nach Murpheys Law tatsächlich eine Einigung und dann den Rückbau der m. M. sinnvollsten Baumaßnahme an der Bamberger Strecke der letzten Zeit schlechthin erfolgen wird. Und das wäre echt schade.

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]
Einfach nur, weil man kann: Neue U21 Gebersdorf - Wolfsfelden
Also VON der Jansenbrücke gleich auf dem S-Bahn-Gleis bleiben, könnte die Situation in Fürth entspannen - bis der Gütertunnel in etwa 10 Jahren fertig wäre!

Wenn nun die Bahn mit dem aufgezwungenen Geld der Bayernregierung gleich etwas ordentliches baut, ist es auch wieder nicht recht.

Und die Soda-Brücke wird bald als nächtes Interimslösung bis Vach gebraucht um den stetig wachsenden Verkehr auf der NBS zu verflüssigen!

Noch vor dem Deutschland-Takt 2030.

Und wieso sollen Weichen rückgebaut werden? Alles kann so bleiben selbst wenn der Verschenk doch noch kommen sollte - ansonsten eben 3. Gleis nach Fach - zahlt denn der Deutschland-Takt - letztendlich doch der Steuerzahler.

Und ob der Be"scheuer"te das Geld für Verträge zur Maut rauswirft oder die Bahn - da ist es bei der Bahn (und den Pendlern und Fern-Reisenden) besser aufgehoben.

Ich habe das mal eingezeichnet, so in etwa könnte es aussehen.


an elixir

> Und wieso sollen Weichen rückgebaut werden? Alles kann so bleiben selbst wenn der Verschenk doch noch kommen sollte - ansonsten eben 3.
> Gleis nach Fach - zahlt denn der Deutschland-Takt - letztendlich doch der Steuerzahler.

Nicht meine Erfindung, aber soweit mir bekannt, steht in der Vereinbarung für die ÜST eben geschrieben, das die Weichen bei Bau der endgültigen Trasse wieder weg kommen - was, wie ich meine, ein riesen Fehler wäre.

Wenn du dir die Skizze von Manfred Erlg ansiehst (diese [www.bahninfo-forum.de] ), dann sieht man, das keine der ÜST-Weichen in einer Lage ist, die für die endgültige S-Bahn passt, 901 könnte theoretisch bleiben, doch schon die 902 liegt diagonal zur endgültigen Gleisachse (dies ist kein Zeichnungsfehler seitens Herr Erlg, sondern aus für gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen habe ich nahezu identische Zeichnungen gesehen, die bestätigen das diese Weiche quer zur Streckenachse eingebaut wird, und damit dem Weiterbau im Weg ist), an der Zusammenführung der S-Bahngleise liegt hingegen dummerweise gar keine Weiche, die Baugleisweiche 907 ist dämlichst möglich platziert, damit man die auf jeden Fall rupfen muss, weil sonst im durchgehenden S-Bahngleis ne 40er Weiche läge, und die 904 und 905 sind zu weit vorne, sodass im Endausbau, aus der Altsttecke nicht beide S-Bahngleise erreichbar sind, außer per Gegengleisfahren ab Vach. Die jetzige Lösung ist daher nur und auschließlich als Dauerprofisorium gut, oder, man müsste beim Weiterbau nochmal die gesammte ÜST neu bauen, wo dann nur die Weiche 906 in der Lage wo sie ist verbleiben könnte, alle anderen Weichen müssten versetzt oder sogar durch andere Bauformen ersetzt werden.

Deswegen meine Bauchschmerzen.

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]
Einfach nur, weil man kann: Neue U21 Gebersdorf - Wolfsfelden



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 06.08.2019 17:40 von Daniel Vielberth.
Den einzigen "Vorteil" der jetzigen Bahnlösung, den ich finde, ist dass man aus dem Streckengleis Vach-Fürth direkt in das Gegengleis der S-Bahn einfahren könnte - jedoch die Weichen nochmals umbauen muß.

Gegenüber der Lösung wo nichts mehr verändert werden müsste.

Sollte wirklich die Einfahrt in Gegengleis der S-Bahn so wichtig sein, dass man später nochmals umbauen möchte?

Gruß elixir

NB: zu Herr Erlg, er wußte aus gut unterrichteten Kreisen, dass die 7 Weichen nur 5 sind, und die beiden anderen nach Eltersdorf kommen!



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 06.08.2019 19:06 von elixir.


.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 06.08.2019 19:10 von elixir.
Zitat
Manfred Erlg
Bei den 7 Fürther Weichen sind die 2 Eltersdorfer vermutlich enthalten, vermutlich auch die sowieso benötigte Weiche am Ende des zweigleisigen Abschnitts.

Vermutlich.
> Den einzigen "Vorteil" der jetzigen Bahnlösung, den ich finde, ist dass man aus dem Streckengleis Vach-Fürth direkt in das Gegengleis der
> S-Bahn einfahren könnte - jedoch die Weichen nochmals umbauen muß.

Wie gesagt, so richtig glücklich bin ich mit der Lösung nicht, denn so häufig kam es nicht vor, das S-Bahnen einannder zwischen Vach und Klinikum begegneten - weitaus öfter standen wir am Fürther Esig, bis die S-Bahn den Bahnsteig geräumt hatte. Deswegen wäre mir persönlich nach wie vor die 5 Weichenlösung lieber, mit dem Zusatz, das auch im Weiterführungsfall die ÜST erhalten bleibt. Wenn man dann noch der Flankenschutz/Bauweiche nen sinnvollen Radius gibt, das man nicht mit 40km/h drüberruckeln muss, wäre die Strecke für mein Empfinden trotz dann nicht möglicher gleichzeitiger Ein- und Ausfahrten in die S-Bahn aus dem gröbsten raus, und der Weiterbau könnte (hoffentlich) keine größeren Schäden mehr anrichten. Wobei andererseits, wenn man sieht, wieviele Weichen die Bamberger Strecke leider sowieso noch verlieren wird, die ÜST alleine kein Allheilmittel ist, eigentlich müssten - nachdem man die Fehler der Vergangenheit ja per Lippenbekenntnis glaubt erkannt zu haben - eigentlich noch an ganz anderen Stellen die Pläne für die Ausbaustrecke geändert werden, szeziell da wo der Bau noch nicht wirklich begonnen hat.

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]
Einfach nur, weil man kann: Neue U21 Gebersdorf - Wolfsfelden
Zunächst ein paar Punkte vorab:

1) Die gestern gepostete Zeichnung stammt nicht von mir, sondern aus den Unterlagen der Stadt Fürth (steht oben links in der Zeichnung). Sie entspricht dem Lageplan der DB, der dem Bericht des EBA über das 2. Planänderungsverfahren angehängt ist.

2) Es gab in ersten Mitteilungen widersprüchliche Angaben zur Zahl der Weichen. Es war nicht immer klar, ob mit 7 nur Weichen für Unterfarrnbach oder das Gesamprojekt gemeint waren.

3) Gut unterrichtete Kreise kenne ich nicht, habe ich keine Kontakte bei DB, EBA und in Fürth.

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Güterzüge im Regelverkehr auf Gleisen der Stärke 54? Schwierig. Die Weichen 903 - 906 haben 60er Gleise, während die anderen Weichen 54er Gleise haben.

Daniel hat schon darauf hingewiesen, dass nicht alle Interimsweichen für den Endausbau passen. Wie kann die Überleitstelle nach Ende der Interimsphase trotzdem erhalten bleiben - bei möglichst geringem Umbau? Wobei bei den Ferngleisen möglichst gar nichts neu eingebaut werden sollte.

Der Gleiswechsel 904-905 zwischen den Ferngleisen kann unverändert erhalten bleiben. Er korrespondiert mit dem gegenläufigen Gleiswechsel am Südende des Überholgleises beim Bf Vach.

Der Gleiswechsel 902-903 kann erhalten bleiben, wenn an Stelle von 902 die Interimsweiche 901 eingebaut wird, die an der jetzt vorgesehenen Stelle nicht bleiben kann. S-Bahnzüge aus Erlangen können dann bis hier wahlweise auf dem Nord-Süd-Ferngleis oder dem S-Bahngleis fahren.

Weiche 907: Der Einbau von Bauweichen mit engem Abzweigbogen scheint üblich zu sein. Das gab es auch bei der provisorischen Überleitstelle in Baiersdorf Nord. Als Flankenschutzweiche für Weiche 906 (60-1200-1:18,5 für 100 km/h) ist sie nicht geeignet.

Für den Erhalt des Gleiswechsels 906-907 müsste Weiche 907 daher durch eine neue Weiche ersetzt werden. Da stellt sich natürlich die Frage, wer das bezahlen soll. Die Bahn auf keinen Fall und der Freistaat auch nicht. Ich erwarte deshalb den späteren Ausbau dieses Gleichwechsels. S-Bahnzüge nach Erlangen können dann nur auf dem S-Bahngleis weiterfahren.

Für den Übergang von zwei S-Bahngleisen auf eins wird eine neue Weiche benötigt. Nach den Maßen im Lageplan wird hier eine Weiche mit Bogenradius 2500 für 130 km/h benötigt.

Fazit: Die Gleiswechsel 902-903 und 904-905 können ohne die Anschaffung neuer Weichen erhalten werden, der Gleiswechsel 906-907 nicht. Vorausgesetzt, das separate S-Bahngleis nach Eltersdorf wird eines fernen Tages doch noch gebaut.

Edit: Ausführung präzisiert.

Das könnte dann so aussehen (Fürther Zeichnung modifiziert):



6 mal bearbeitet. Zuletzt am 07.08.2019 10:54 von Manfred Erlg.


Zitat
Manfred Erlg
Güterzüge im Regelverkehr auf Gleisen der Stärke 54? Schwierig.

Schwierig? Warum? Es gibt noch genügend Strecken auf denen Planmäßig reger Güterverkehr herrscht, aber noch S54 verbaut ist. Ich erinnere mich, das z.b. erst Mitte der 1990er Jahre in Fürth Hbf bei einer Gleiserneuerung UIC 60 einzug gehalten hat.


Des weiteren:
Für detailierte Diskussionen empfehle ich die detaillierten Planunterlagen aus diesem Dokument:

Auszug aus den Unterlagen

Bauarbeiten S-Bahn Nürnberg
Was die S54er Gleise betrifft, in meinem aktuellen Bahnhof Kirchenlaibach sind im durchgehenden Hauptgleis auch "nur" S54 verbaut, und da fahren Ludmillas teils in Doppeltraktion mit vollen Tempo durch, und es bestehen keine Einschränkungen. Die ausführlichen Pdfs muss ich mir mal in ner Nachtschicht zu Gemüte führen, deswegen dazu mal noch nichts von mir dazu.

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]
Einfach nur, weil man kann: Neue U21 Gebersdorf - Wolfsfelden
ACHTUNG ! Wichtige Leserinformation! Warnung für Antialkoholiker: Der hier folgende Beitragsteil kann Spuren von Ironie enthalten! Löschen Sie ihn daher im Zweifelsfall sofort aus Ihrem Hirn!

Zitat
StribelB
[...]

Meine Meinung dazu: Wenn sich die - auch diametral unterschiedlichen Anfangsinteressen folgenden - herrschenden Kräfte jeweils irgendwann darauf zurückbesinnen, wem sie zu dienen bestimmt sind - und zwar in der Staatsform der Demokratie dem Allgemeininteresse, dann dauert's zwar halt 'mal wieder bißchen länger, aber - die Hoffnung stirbt zuletzt!

In diesem Sinne!

sb

Also: Damit hier keine Mißverständnisse aufkommen: Mein scheinbarer Anfall hochinfektiöser allgemeiner Lobhudelei soll weiter nichts sagen, als daß wir Stimmkälber hier draußen an den Bildschirmen uns bereits tierisch freuen dürfen, wenn unsere selbstgewählten Metzger (wurscht ob Bio- oder Hardcore-) angesichts der drohenden Dreschflegelschläge bzw. Jungbullentritte in den Bauch (wer schon 'mal mit einem heranwachsenden Exemplar der Tierart "bos bovis" konfrontiert war, weiß, was das bedeutet!) ausnahmsweise davon absehen, aus Selbstdarstellungswut durch brutalstes Festhalten an der jeweils bereits teilweise irrigen Anfangsauffassung durch Multiplikation die absolut schlimmstdenkbare Situation herbeizuführen, sondern - und 'was anderes meinte ich hier auch nicht - zufällig merken, daß sowas dann irgendwann doch böse enden könnte. Sämtliche Politiker können mehr, als wir alle denken (Sonderfälle wie manche Verkehrsminister werden in anderen Foren diskutiert), man muß sie allerdings immer wieder motivieren, dies auch zu zeigen.
Konkret in diesem Falle: Das hörbare tiefe Aufatmen in FÜ spegelt genau diese Wahrnehmung wieder. Was das allerdings mit der Sache selbst zu tun hat?
Tja, da sollte man die Informationsflußkanäle betrachten. Die Manfred Erlg - Skizze stammt ja nicht aus seiner Feder(wie er ja selbst schreibt), sondern stellt lediglich die Wiedergabe der Anlage / des Anhangs zur Beschlußvorlage des Fürther Stadtrats dar. Was das jetzt zu bedeuten hat, weiß ich nicht und kann ich mangels freier Kapazität auch nicht so schnell feststellen.
Möglichkeit a): Der Urheber dieser Konzeption ist DB Projektbau und FÜ schließt sich selbiger lediglich inhaltskonform an.
Möglichkeit b): Diese Konzeption stammt aus Fürther Köpfen, was ich angesichts meines Wissens um die dort angesiedelte Fachkompetenz in diesen Dingen für keineswegs unwahrscheinlich halte. Aber: "to wit". (Im angelsächsischen Sprachbereich für "Hörensagen" - siehe die deutsche Synchronisation alter US-Anwaltsfernsehserien ... "Twitter"(c) leitet sich übrigens daraus ab ... schon wieder 'was dazugelernt!)

Zu den tatsächlichen Inhalten zurück:
Wie die beiden anderen schon zutreffend dargestellt haben, sind W906, W907 und W902 inkompatibel mit der ursprünglichen Baukonzeption. Für mich indiziert dies wiederum die Auffassung, daß man im Hintergrund bereits davon ausgeht, daß diese Übergangslösung höchstwahrscheinlich für bis zu unendlich lange Bestand haben dürfte - und dann wäre das ja kein unmittelbarer Fehler, da diese Weichenführung ja augenscheinlich deswegen zu bevorzugen wäre, weil sie im ständigen Betrieb das (abzweigende) Befahren mit 100 km/h statt mit 60 km/h zulassen würde. (Leider habe ich seit Jahrzehnten keine Schienen mehr mit meinen Händen angefaßt, meine aber zu wissen, daß irgendwann in der Steinzeit Schnellfahrweichen auf den Markt kamen, die sich - wie in der Systemskizze zu lesen - durch die "1:19,2" in der Weichenbezeichnung zu den "1:18,5"-er Weichen unterscheiden (ganz zu schweigen von den "1:9"-er "Bauweichen"; soweit ich weiß hängt dies mit dem Winkel des Herzstücks zusammen. Aber - Leute mit besserem Wissen an die Front!)
Da dies aber durch die letzten Beiträge seit ich angefangen habe, diesen Beitrag abzufassen, wohl schon bestätigt wurde, hier meine Auswertung dazu wie auch zu Daniels und elixirs Aussagen:

Dazu bediene ich mich dreisterweise weiterhin elixir's zeichnerischer Darstellungsform - ich würde es lieber mit seinen Anwälten, als mit denen bei DB Projektbau bzw. der Stadt FÜ zu tun bekommen ... falls das für Dich, elixir, aber inakzeptabel wäre, sage mir Bescheid (PM, tel.), dann würde ich dies sofort zurückziehen; Wäre aber aus meiner Sicht schade angesichts der weiter oben im Forum schon dargestellten Überlegungen - "never stop a running system"! Danke!

Skizze "2021 ?" stellt hier Daniels Überlegungen zur "besseren" 7-W-Lösung dar.Dies würde dann ab "2036" zur Situation in der zweiten Skizze führen - falls überhaupt irgendwas aus der Interimslösung übrigbleiben sollte. Manfred Erlg hat ja in seiner Darstellung die min. mögliche Zurückbausituation im Falle der Umsetzung der "amtlichen" Planungen bereits dargestellt. Was dann bleiben wird, wird dann (2036->) festzustellen sein - wer würde die Demontage bezahlen, wie teuer wäre die Fortführung des Betriebs zwecks späterer Flexibilisierung usw.
Damit kommen wir zur würfelförmigen Hühnerkugel ("quadratisches Ei") - dritte Skizze "2028", wenn ich als Weltbundesverkehrsdiktator das absolute Sagen haben werde:
Diese beruht darauf, was wohl lt. Amt sowieso zu bauen sein wird und dem, was man - bei bestem Willen - dann anschließend daraus machen kann. Und: ja, die dann zusätzliche Weiche "W901,5" und die Kreuzung dahinter kann man bauen! Habe dies anhand der Planungszeichnung überprüft! Die Baulänge in dieser Achse ist unkritisch!

Zur Technik:
Zweifellos wird die zukünftige W901 (in amtl. Zeichnung (danke Marco für den Download-Link!) schwarz) mit Bhm 2500 auszuführen sein, um das Highspeed-Durchfahren der S-Bahnen möglich zu machen. Aber diese Weiche war ja bereits ursprünglich so ausgelegt. Möglicherweise allerdings auch "nur" in S54-Schienenmaterial, wie alle Weichen in diesem Bereich, die keiner direkten Befahrung auf der Stammstrecke (5900) ausgesetzt sein können. Zum "S54 <-> UIC60"-Thema haben wir ja bereits sachkundige Stellungnahmen. Somit dürfte dies kein beschränkendes Kriterium für Gz-Betrieb abzweigend zwischen Hauptstrecke und S-Bahn-Strecke sein - insbesonders, da hier ja bei Fertigstellung des Tunnels kein fahrplanmäßiger Gz-Betrieb mehr vorzusehen ist. Aber auch bis dahin stünde der Fahrweg ab Jansenbrücke bis zur Üst in die Hauptstrecke hier für Gz zur Disposition - was elixir wohl in seinem Anfangssatz meinte.

Ansonsten schöne Woche - nicht zu heiß!

sb


Hallo allseits,

Also, auch auf die Gefahr, das man mir aufgrund dessen, was jetzt kommt, einen Überweisungsschein für die HuPflA ausstellt, aber ich habe jetzt Elixirs Zeichnung auch mal so misshandelt, um darzustellen, wie ich mich das gewünscht hätte, bzw nach wie vor wünsche (wünschen kann mans ja mal...)

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]
Einfach nur, weil man kann: Neue U21 Gebersdorf - Wolfsfelden


@ Daniel ("confidential"): Laß' mich doch dann, wenn's soweit ist, über Deinen Betreuer wissen, wo Deine Zelle wohnt; ich würde dann die darunter bzw. darüber buchen, damit wir zukünftig über Kassiber kommunizieren können, wenn man uns aus dem Internat ... äh ... Internet ausgesperrt haben wird!

Ansonsten stimmt Deine Skizze a) ja im wesentlichen mit meiner mittleren überein - allerdings Deine 2021 ?? darstellend, meine dann die logische Folgesituation 2036.

Dein "Kaiser-Schmarrn" darunter wiederum stellt zusammenfassend all' dies dar, was (für den Bereich Vach) schon früher hier im Forum diskutiert wurde - [www.bahninfo-forum.de] f.f.
- allerdings, und die Fortsetzung jenseits Vach sieht man ja hier nicht, mit hier noch fehlender Mittellage der S-Bahn.
Diese könnte ja, wie damals dargestellt, bereits südlich Vach bzw. sogar komplett südlich der Flußbrücke (und zwar in dem Hochlagebereich, in dem sich ja unser "Weichenspiel" jetzt abspielt!) hergestellt werden.
Die S-Bahn NEA allerdings zu diskutieren, könnte angesichts des im Zuge der Machtübernahme 2028 anstehenden Deals - der Lkr. NEA würde dann wieder an die Schweden fallen - bedeutungslos sein ...

Da ich später früh aufstehen muß, fehlt mir jetzt die Zeit, auch dies mittels elixir's Format darzustellen (spitze, scheint jetzt zum Standardformat geworden zu sein!).
Aber ich arbeite im Hintergrund daran.

Schlaft schön!

sb
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