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Aktuelle Pressemeldungen aus dem Raum N-FÜ-ER
geschrieben von Bahnbus 
Bahn schlägt Flugzeug. Der BR meldet heute Abend:

Airport Nürnberg: Eurowings stellt Strecke Nürnberg-Berlin ein

Dem Airport Nürnberg bricht eine Prestigeverbindung weg: Ab dem 17. Juni stellt die Fluggesellschaft Eurowings ihre Strecke Nürnberg-Berlin ein. Grund dafür: Immer mehr Passagiere steigen auf die Bahn um.

Die Zahl der Passagiere auf der Flugstrecke zwischen Nürnberg und Berlin gehe kontinuierlich zurück, sagte eine Sprecherin der Lufthansa-Tochter Eurowings dem Bayerischen Rundfunk. Kunden würden immer häufiger auf die Bahn umsteigen, seit diese mit ihrem ICE Sprinter eine schnelle Alternative anbietet. Nun stellt die Fluggesellschaft die Verbindung ein. Kunden, die bereits Flugtickets gekauft haben, werden nun von Eurowings informiert und können kostenlos auf die Bahn umbuchen.

[www.br.de]
Nürnberger Presse:

>> VAG will den öffentlichen Nahverkehr attraktiver machen

Umdenken in Sachen Mobilität erfordert Investitionen - 30.05.2019

NÜRNBERG - Schöne Fahrzeuge allein machen den öffentlichen Nahverkehr nicht attraktiv genug. Zur Erreichung der Klimaziele will die Nürnberger Verkehrs-AG möglichst noch mehr Fahrgäste gewinnen und investiert weiter kräftig. <<

[www.nordbayern.de]

Bei den Nürnberger Fahrpreisen - insbesondere für Gelegenheitsfahrer - wird das nichts mit "attraktiv".
Zitat
Manfred Erlg
Umdenken in Sachen Mobilität erfordert Investitionen - 30.05.2019

Richtig, in Sachen Mobilität ist ein Umdenken erforderlich, davon ist bei der VAG aber in dem Artikel rein gar nichts zu sehen. Mit mehr Werbung für Abo-Karten und Elektrifizierung von Bussen macht man den Nahverkehr nicht attraktiver. Dazu gehört ein z.B. eine sinnvolle Ergänzung des U-Bahn-Netzes durch ein dichtes Straßenbahnnetz. Aber von einer Altstadttram oder der Hochschullinie ist weiterhin nicht die Rede.
Chaosfahrt: Bus verwüstet Fürther Vorgärten und kracht gegen Hauswand [www.nordbayern.de]
Donaukurier: S5 hat weiter Verspätung

Zitat

S5 hat weiter Verspätung
Auch zum Fahrplanwechsel am 9. Juni gibt es keine S-Bahn nach Allersberg
Hilpoltstein (mes) Um es vorwegzunehmen, auch 2019 wird Allersberg nicht Teil des Nürnberger S-Bahn-Netzes werden.
Schöne Formulierung in dem Artikel "unter dem S-Bahn-Label". Erinnert irgendwie an Umettiketierung...

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]

Arbeite rückwärts, dann liegt die Zukunft hinter dir (A. Rebers)
Zitat
sebaldus
Donaukurier: S5 hat weiter Verspätung

Im Artikel steht, da die Skoda-Dostos noch nicht einsatzbereit sind, werden die alten Wagen (können ja nur die rot lackierten IC-Wagen sein) noch nicht frei und stehen nicht für die S5 zur Verfügung. Will man wirklich die S5 mit IC-Wagen fahren? Womöglich noch mit der BR 101? Ich dachte, da wären auch die "normalen" neuen S-Bahn-Züge für geplant?
Für die S5 sind druckdichte Coradia Continental bei Alstom bestellt worden.
etwas erweitert, aber S-Bahn-relevant

Die Bahn wartet auf ihre Züge. Und wartet. Und wartet.

[www.nordbayern.de]
Zitat
Umland
etwas erweitert, aber S-Bahn-relevant

Die Bahn wartet auf ihre Züge. Und wartet. Und wartet.

[www.nordbayern.de]

Steht doch schon 5 Beiträge weiter oben mit einem anderen Titel. Aber Nordbayern ist fleissig am recyclen des Inhalts ihrer Artikel...
Mal wieder die Rathgeberstraße

[www.nordbayern.de]
Also irgendwie weiß ich auch nicht, wieso das unbedingt die Rathgeberstraße werden muss. Ich stelle mir manchmal vor, wie Nürnbergs erste Straßenbahn wohl ausgesehen hätte, wenn man damals die durch vergleichbare Straßen in Nürnberg gezwängt hätte, wahrscheinlich so ab Gostenhof durch irgendwelche Nebengassen in die Südstadt, und die Straßenbahnschleife dann hinterm Bahnhof... Ob das wirklich der Weißheit letzter Schluss da in Herzogenaurach ist, wage ich zu bezweifeln, man kann nur hoffen, das die Strecke zeitnah dorthin verlängert wird, wo wirklich die Herzogenauracher Innenstadt ist.

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]

Arbeite rückwärts, dann liegt die Zukunft hinter dir (A. Rebers)



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 16.06.2019 11:43 von Daniel Vielberth.
[www.nordbayern.de]

Ohne viele Worte

Grüße Haku



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 19.06.2019 22:05 von Haku.
Zitat
Haku
[www.nordbayern.de]

Ohne viele Worte

Grüße Haku

Unglaublich was der Herr Vogel als Reaktion von sich gibt, unter anderem:

"Man könne Nürnberg mit seiner automatischen U-Bahn schließlich nicht auf eine Stufe mit Mannheim stellen, wo es gar keine U-Bahn gebe."

und:

"Entscheidend sei ein leistungsstarker ÖPNV mit möglichst kurzen Taktzeiten, wenig Umsteigeverkehr und einer weiteren Erschließung des Einzugsgebiets."

Er gibt also zu, dass diese tolle fahrerlose U-Bahn ein Grund für das absurde Preisniveau ist, immerhin...

Wie er allerdings zu der Erkenntnis kommt, dass es in Nürnberg wenig Umsteigeverkehr gibt, ist mir ein Rätsel.
Wir haben hier viel zu viel Umsteigeverkehr und der Grund ist seine heiß geliebte U-Bahn.



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 20.06.2019 08:04 von dirk1970.
Zitat
dirk1970
Wie er allerdings zu der Erkenntnis kommt, dass es in Nürnberg wenig Umsteigeverkehr gibt, ist mir ein Rätsel.
Wir haben hier viel zu viel Umsteigeverkehr und der Grund ist seine heiß geliebte U-Bahn.

Volle Zustimmung.

Mannheim hat keine U-Bahn (zum Glück), aber vermutlich eines der besten Straßenbahnnetze Deutschlands, das sogar bis Ludwigshafen, Heidelberg und Bad Dürkheim reicht. Ich bin mir sicher, dass man dort mindestens so gut von A nach B kommt, wie in Nürnberg. Ich würde sogar vermuten besser, wegen der sehr viel weniger Umsteigezwänge.

(Und ja: Preislich sind der VGN inzwischen das obere und der RNV das untere Ende der Messlatte. Und der olle Verweis aufs Online-Ticket ist nur noch peinlich; denn der ADAC hat die Papiertickets verglichen. Warum sollte er da in Nürnberg eine Ausnahme machen? Dann sollen sie die Einzelfahrt halt auch auf dem Papier wieder auf den Online-Preis senken. Dann schneidet der VGN auch nicht mehr so schlecht ab.)



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 20.06.2019 22:13 von benji2.
Du warst wohl noch nie in Mannheim, wie?

Ich sags mal so: In Mannheim wäre man heutzutage froh, wenn man eine echte U-Bahn hätte. Daher gibt es dort auch eine breite Basis, die sich für den Bau des sog. D-Tunnels (und der Nutzung der Bauvorleistungen unter dem Hauptbahnhof und am Steintor) stark macht. Denn die Stadtbahn krankt - wie in so vielen Städten - an niveaugleichen Kreuzungen, der Abhängigkeit vom Individualverkehr und dem teils schäbigen Takt.

Ludwigshafen sollte man besser nicht erwähnen... Das ganze dortige Netz ist eine Fehlplanung, wie man sie in ganz Deutschland nicht nochmal findet. Überdimensionierte Bahnhöfe, der stillgelegte C-Tunnel samt Stationen, weitere Bauvorleistungen und Tunnelfragmenten... Und das alles kombiniert in der wahrscheinlich hässlichen Stadt Deutschlands.
Zitat
401/402
Du warst wohl noch nie in Mannheim, wie?

Ich war schon etwa ein Dutzend Mal in Mannheim, auch für mehrere Tage. Und ich kenn das Netz seit den 1990er Jahren sehr gut. Es ist ein sehr ausgewogenes Straßenbahn-Netz, das nicht an der extremen Zerrupftheit krankt, die man sich in Nürnberg mit dem U-Bahn-Bau eingehandelt hat (innen gebrochener Verkehr zur Strab, außen gebrochener Verkehr zum Bus), sondern das weit ausgedehnt bis an die Siedlungsränder reicht. So sieht optimaler ÖPNV aus.

Im Übrigen scheinst Du Mannheim mit Hannover (D-Strecke) zu verwechseln.

Von Ludwigshafen habe ich nicht geredet. Die haben sich im Stadtautobahn-und-U-Bahn-Wahn tatsächlich sehr Merkwürdiges in ihre Stadt gestellt und der ÖPNV hat dort heute leider einen zu geringen Stellenwert. Sollte dort tatsächlich eine U-Bahn werden. Wurde aber glücklicher Weise auch dort keine. Jetzt legt man die Tunnel nach und nach wieder still.



3 mal bearbeitet. Zuletzt am 20.06.2019 22:38 von benji2.
Zitat
benji2
Zitat
401/402
Du warst wohl noch nie in Mannheim, wie?

Ich war schon etwa ein Dutzend Mal in Mannheim, auch für mehrere Tage. Und ich kenn das Netz seit den 1990er Jahren sehr gut. Es ist ein sehr ausgewogenes Straßenbahn-Netz, das nicht an der extremen Zerrupftheit krankt, die man sich in Nürnberg mit dem U-Bahn-Bau eingehandelt hat (innen gebrochener Verkehr zur Strab, außen gebrochener Verkehr zum Bus), sondern das weit ausgedehnt bis an die Siedlungsränder reicht. So sieht optimaler ÖPNV aus.

Im Übrigen scheinst Du Mannheim mit Hannover (D-Strecke) zu verwechseln.

Von Ludwigshafen habe ich nicht geredet. Die haben sich im Stadtautobahn-und-U-Bahn-Wahn tatsächlich sehr Merkwürdiges in ihre Stadt gestellt und der ÖPNV hat dort heute leider einen zu geringen Stellenwert. Sollte dort tatsächlich eine U-Bahn werden. Wurde aber glücklicher Weise auch dort keine. Jetzt legt man die Tunnel nach und nach wieder still.

Oh je! Hier ist mir ein ziemlich böser Lapsus passiert. ;)

Du hast selbstverständlich recht: Ich hatte - warum auch immer - Hannover mit Mannheim verwechselt. Liegt wohl daran, dass ich erst kürzlich in Hannover war und mit deren Netz keine besonders große Freundschaft geschlossen habe. ;)

Meine Meinung über Ludwigshafen bleibt davon natürlich unberührt. Aber: Man kann den Mannheimern im Grunde nur gratulieren, dass sie rechtzeitig die Reißleine gezogen und sich nicht auf die großspurigen Pläne der ungeliebten Nachbarstadt eingelassen haben.
Hallo zusammen,

sollte Frau Lohss die Aussage wirklich so gemacht haben, wie in der Zeitung abgedruckt, sollte sie ihre Aussage richtig stellen.

Zum einen ist nicht der ganze Fürther Landkreis sondern nur Teile davon in der Zone AB integriert.
Zum anderen ist das Größenverhältnis nicht richtig wiedergegeben. Wenn sie behauptet, der Radius in Nürnberg ist größer als in München, dann ist die Angabe mit 20km von Laufamholz nach Burgfarrnbach nicht richtig. Der Wert ist für mich der Durchmesser. Der Radius ist die halbe Strecke, also 10km und somit wäre der Radius kleiner als die 12km in München. Dann wäre im Vergleich wohl München günstiger als Nürnberg+Fürth?!

Unglaublich, was die verantwortlichen Leute von sich geben. Auch die Aussage von Herrn Vogel ......

Was ich das auch nicht verstehe ist, dass man anscheinend das Ticket der Zone A als das optimale Ticket für Nürnberg festlegt. Benötigt ein Nürnberger Fahrgast, der nur durch "seine" Stadt fahren will, zusätzlich noch Fürth und Teile des Fürther Landkreises in der Gültigkeit seines Tickets, weswegen sich die Fahrkarte wohl verteuert?
Zu benji2

> Und der olle Verweis aufs Online-
> Ticket ist nur noch peinlich; denn
> der ADAC hat die Papiertickets
>verglichen. Warum sollte er da in
> Nürnberg eine Ausnahme machen?

Unsere Verkehrsbetriebe haben aber schon auch ein unglückliches Händchen dafür, Fahrgäste auf "Innovationen" zwingen zu wollen, die kaum einen nutzen. Erinnert ihr euch noch am die quasi unbenutzbaren Automaten, die nur Münzen und Geldkarte konnten? Und die man dann sehr stillschweigend abgebaut hat, weil inzwischen die Einheimischen selbst fremden Auswärtigen im Vorbeigehen zugerufen haben: "Im anderen Verteilergeschoss gibts einen richtigen Fahrkartenautomaten". Ich bin mir sicher, dieser Fehlkauf hatte auch nicht das eigentliche Ende der technischen Nutzbarkeit erreicht. Jetzt haben wir ordentlich Automaten, jetzt will man die Reisenden auf die von der Umweltbilanz fatalen Handytickets zwingen. Und wer ehrlich ist weiß auch jetzt schon, das es wieder eine Fehlentwicklung in eine falsche Richtung ist, die vielleicht dem Technik-Trieb einzelner entgegen kommt, aber sicher nicht den Bedürfnissen der Masse.

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]

Arbeite rückwärts, dann liegt die Zukunft hinter dir (A. Rebers)
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