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Erlanger Farce um die StUB
geschrieben von LaurenzBo 
Ich weiß nicht wie's bei den EN ist, aber bei den FN erscheinen Artikel online meist erst einen Tag nach der jeweiligen Printausgabe.

Tschö
UHM
Jetzt ist er drin:

"Meinung zum Geschichtenerfinder gegen die StUB"

[www.nordbayern.de]
Bei der EN fürchte ich, dass diesem Kommentar der "Ausgewogenheit" zuliebe auch noch eine Gegenposition folgen wird.

Gestern beim Vortrag von Prof. Topp: Viele überzeugende Argumente und gute Beispiele. Und danach wieder die unsägliche Diskussion, dass wäre alles ja nicht auf Erlangen übertragbar, der ÖPNV sei doch so schon gut und natürlich droht sowieso der finanzielle Untergang. Selbst die enge Barockstadt musste herhalten, in die keine StUB passt.
Ja. Herr Reinhold ist erfahrener Redakteur bei der Regionalredaktion des Nürnberger Verlags und hat schon viele gute Artikel in den Erlanger Nachrichten veröffentlicht. Nachdem sich die StUB-Gegner und die lokale CSU nicht zu blöd waren, dem OB Janik die Teilnahme an der Podiumsdiskussion verbieten zu wollen, wird da wahrscheinlich sehr bald wegen einer "feindlichen Übernahme der Erlanger Redaktion" durch StUB-Befürworter aus Nürnberg gehetzt. Er wird den Shitstorm abwettern können - in der Sache und im Ton ist der Artikel völlig angemessen.
Dieser Artikel war nämlich absolut überfällig. Die Berichterstattung der EN-Lokalredaktion ist schon seit langem reichlich tendenziös, und man kriegt das Gefühl nicht los, dass hier oft alte Kumpels aus der Balleis-Zeit bedient werden. Und die Unterstellung von Herrn Krieger, der Herzogenauracher Bürgermeister sei ein Lügner, wurde ja unkommentiert abgedruckt. Wenn es dabei geblieben wäre, hätte die Erlanger Redaktion ihren Ruf und den des ganzen Verlagshauses ernstlich beschädigt. Demokratie, vor allem auf kommunaler Ebene, verkommt, wenn ohne Rücksicht auf Fakten die Wähler mit Stimmungsmache und Falschdarstellungen als Stimmvieh in den eigenen Stall getrieben werden sollen. Hier lag spätestens in den letzten Wochen bei der Erlanger CSU einiges im Argen.
Wichtig ist jetzt, dass die klare Kante des Artikels nicht durch ablenkende Nebenschauplätze und emotionale Polarisierung verwässert wird. Nach den bisherigen Erfahrungen muss man mit allen Tricks rechnen.
"Bei der EN fürchte ich, dass diesem Kommentar der "Ausgewogenheit" zuliebe auch noch eine Gegenposition folgen wird."

Es ist keine Gegenposition geworden, sondern ein fast kritischer Meinungsartikel über den Versuch der Erlanger CSU, die Teilnahme von OB Janik an der Podiumsdiskussion zu skandalisieren: StUB: Janik gelassen trotz scharfer Attacke. Ich habe fast den Eindruck, dass in der Redaktion besonders nach der recht eindrücklichen Erfahrung mit Herrn Krieger und einigen Gegnern der StUB aus dem Publikum ein Umdenken begonnen hat.
Ich lasse das mal bewusst unkommentiert stehen:

Der stellvertretende Vorsitzende der Piratenpartei Erlangen, Detlef Rausch, über die StuB:

[...]"Auch wenn ich normalerweise nicht dazu geneigt bin auf diesem Niveau zu argumentieren, fällt mir ergänzend dazu nur eine Tatsacher ein. Vor etwa 80 Jahren wurde der Schienenverkehr intensive dazu genutzt um eines der größten Verbrechen unserer Geschichte durchzuführen. Vor diesem Grund hat SChienenverkehr in meinen Augen immer einen faden Beigeschmack."[...]

Quelle: piraten-erlangen.de
Wüßte nicht, daß da in Staßenbahnen transportiert wurde. Waren das nicht immer Lkws, die da den Bahnhöfen zugeliefert haben? Der sollte mal anfangen die ganzen Straßen in Erlangen rauszureißen ...

Tschö
UHM
Im Grunde genommen müssten die dann gegen jede Form des Verbrennungsmotors sein. Noch vor den Vernichtungslagern erfolgte das Vergasen mittel in den Kastenaufbau eines LKW verlängertem Auspuffrohr...

Aber gut zu wissen, das die Piraten also auch völlig weltfremd sind, das scheint wohl das vereinigende Element fast aller StuB-Gegner zu sein.

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]

Arbeite rückwärts, dann liegt die Zukunft hinter dir (A. Rebers)
Inzwischen präsentieren sie sich als verfolgte Minderheit. Bürgerentscheid zur StUB: In einer Woche wird's ernst.
Dem Titel des Artikels ist nichts hinzuzufügen - die Stopp-StUB-Stillständler, vor allem einige in der Erlanger CSU, greifen zu jedem Trick, um das Projekt zu killen (siehe das Posting des CSU-Mitglieds Patt in den Kommentaren).
Zitat
LaurenzBo
Inzwischen präsentieren sie sich als verfolgte Minderheit. Bürgerentscheid zur StUB: In einer Woche wird's ernst.
Dem Titel des Artikels ist nichts hinzuzufügen - die Stopp-StUB-Stillständler, vor allem einige in der Erlanger CSU, greifen zu jedem Trick, um das Projekt zu killen (siehe das Posting des CSU-Mitglieds Patt in den Kommentaren).

Bei der StUB fährt die Erlanger CSU m.E. eine ziemlich riskante Strategie. Erfahrungsgemäß kommt es bei vielen Bürgern nicht gut an, wenn etablierte Parteien bei Volksentscheiden zu sehr mitmischen ... und vermutlich erst recht nicht, wenn Kommunalpolitiker in Foren mitschreiben (hier bei den EN), nicht darauf hinweisen und dann "enttarnt" werden.

Ich weiß nun nicht, inwieweit meine Einschätzung speziell in Erlangen geteilt wird. In jedem Falle riecht für mich das Auftreten vieler StUB-Gegner stark nach Eigentor und auch nicht wirklich souverän. Besonders peinlich fand ich das Auftreten einiger Gegner im Forum der Piraten-Partei. Vor Fremdschämen mochte man wirklich im Boden versinken ... wissen die Bürger/innen Erlangens, auf welchem Argumentations-Niveau einige der Gegner inzwischen angekommen sind?
Vielleicht hat eine/r von Euch Lust, auch einen Kommentar zu schreiben:

[www.nordbayern.de]
Die Aussage aus dieser Partei ist ja wirklich... Unsere braune Vergangenheit von 1933 bis 1945 ist ja zum Glück vorbei und sollte in allen Köpfen aufgearbeitet sein (was aber leider ja nicht der Fall ist). Stolz können wir auf unsere Demokratie sein und nur hoffen, daß sie für Immer bestehen bleibt. Schienen, Eisenbahnen und Straßenbahnen können nichts für die Dummheiten in braunen Köpfen.
Die Aussage aus dieser Partei ist ja wirklich... Unsere braune Vergangenheit von 1933 bis 1945 ist ja zum Glück vorbei und sollte in allen Köpfen aufgearbeitet sein (was aber leider ja nicht der Fall ist). Stolz können wir auf unsere Demokratie sein und nur hoffen, daß sie für Immer bestehen bleibt. Schienen, Eisenbahnen und Straßenbahnen können nichts für die Dummheiten in braunen Köpfen.
Hier wieder eine Gelegenheit, Kommentare zu schreiben:

[www.marktspiegel.de]
Fahrgastverband macht mobil - Pro Bahn will die Stadt-Umland-Bahn:

[www.br.de]
Ich habe meine Ohren mal geöffnet und habe mich umgehört bei den Bürgern der Hugenottenstadt. Das Schlimme ist, dass viele "einfache" Menschen glauben, dass die Stadt Erlangen nun 300 Mio. € zahlen muss und das Geld von den anderen Investitionen abgezogen werden soll. Die StUB sowieso teurer werden wird und wir bei 400, 500 oder 600 Mio. € sind und die Stadt und somit der Bürger "Alles" zahlen muss. Manche Buslinien werden eingestellt und wohl auch noch Straßen, auf Kosten der StUB gesperrt. Leider haben die Gegner der StUB bei einigen Menschen vollen Erfolg gehabt.

Ich hoffe und glaube aber, dass am Sonntag der Verstand gewinnt!
Zitat
Marktkauf
Ich habe meine Ohren mal geöffnet und habe mich umgehört bei den Bürgern der Hugenottenstadt. Das Schlimme ist, dass viele "einfache" Menschen glauben, dass die Stadt Erlangen nun 300 Mio. € zahlen muss und das Geld von den anderen Investitionen abgezogen werden soll. Die StUB sowieso teurer werden wird und wir bei 400, 500 oder 600 Mio. € sind und die Stadt und somit der Bürger "Alles" zahlen muss. Manche Buslinien werden eingestellt und wohl auch noch Straßen, auf Kosten der StUB gesperrt. Leider haben die Gegner der StUB bei einigen Menschen vollen Erfolg gehabt.

Ich hoffe und glaube aber, dass am Sonntag der Verstand gewinnt!

Eine große, in Erlangen ansässige Firma hab bei ihrem Mitarbeitern auch für die StUB geworben.
Vielleicht hilft das ja auch ein bisschen ... auch wenn wohl die Mehrheit dieser Mitarbeiter keine Erlanger sind.

Gruß,
Wolfgang
[www.nahverkehr-franken.de]
Hallo allseits,

ich denk eher, das die Erlanger versagen, wie eben all die Jahre zuvor auch, und dann ist die Chance wieder für mindestens 20 Jahre futsch...

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]

Arbeite rückwärts, dann liegt die Zukunft hinter dir (A. Rebers)
Zitat
Daniel Vielberth
Hallo allseits,

ich denk eher, das die Erlanger versagen, wie eben all die Jahre zuvor auch, und dann ist die Chance wieder für mindestens 20 Jahre futsch...

Die Befürworter haben zwar lange gebraucht, bis sie aus dem Quark kamen, aber in letzter Zeit haben sie gute Arbeit geleistet und den Herrn Krieger Lügner entlarvt. Daher glaube ich, dass die Gegner baden gehen werden.

Gruß,
Wolfgang
[www.nahverkehr-franken.de]
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