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StUB Erlangen (Planung)
geschrieben von Manfred Erlg 
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Bekanntmachung Neues SSL-Zertifikat wird installiert (Wochenende 14./15.7.) 17.07.2018 02:07
Mal wieder die alte Bahntrasse durch das Aurachtal:

>> StUB: Schlägt die Talvariante die L-Variante?

Ulrich Bogen referierte in Niederndorf über alternative Trassenführungen - 11.04.2018

NIEDERNDORF - Hat die Trassenführung der geplanten Stadt-Umland-Bahn (StUB) über Büchenbach, die sogenannte L-Trasse, wirklich einen höheren Nutzen als eine Trassenführung auf der bestehenden Bahnlinie entlang der Aurach? Gibt es vielleicht noch bessere Alternativen, um Herzogenaurach mit Erlangen und Nürnberg zu verbinden? Mit diesen Fragen beschäftigte sich Diplom-Ingenieur Ulrich Bogen in seinem Vortrag vor interessierten Bürgern in Niederndorf. <<

Weiterlesen: [www.nordbayern.de]

Das Gutachten aus dem Jahr 2012 wird in Frage gestellt, da es sich auf Zahlen aus dem Jahr 2005 stützt, die für das Jahr 2025 fortgeschrieben worden sind. Diese Annahmen seien auf Grund neuer Planungen wie dem Siemens-Campus veraltet.

Im Folgenden werden zwei Trassen vorgeschlagen (nicht alternativ, sondern parallel):
1) von Herzogenaurach über Niederndorf - Frauenaurach - Bruck S-Bahn - Siemens-Campus,
2) von Herzobase über Büchenbach - Alterlangen - Uniklinikum - Innenstadt;
die zweite Trasse mit Verzicht auf die umstrittene Kosbacher Brücke und
die komplizierte Bahnuntertunnelung bei den Arkaden.

Der Vorschlag einer Trasse durch die enge Nordstadt wird bei den Erlanger Verkehrsplanern auf wenig Gegenliebe stoßen.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 13.04.2018 15:41 von Manfred Erlg.
Ich träume ja stets vom Karlsruher-Modell, dementsprechend fände ich die Bestandstrasse nach Bruck ganz gut, da ich nicht der Meinung bin, dass jemand mit max. 70 km/h von Herzogenaurach über Büchenbach nach Nürnberg pendeln wird(zumindest niemand mit führerschein und auto).
Bei einer Stadt wie Erlangen würde es vermutlich schon Sinn machen eine Strab Richtung Herzogenaurach und Nürnberg einzurichten. Diese Trasse aber wie in der Vorstellung der Politiker als Verbindung von Herzi nach Nürnberg zu planen, erachte ich als völligen Blödsinn. Wie lange fährt man da? zum Plärrer 55 Minuten+X?



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 14.04.2018 08:29 von Umland.
Welche Überraschungen kann es im Untergrund der Trasse geben?

>> Erlangen: Unliebsame Überraschungen bei Gleisbau

Mit Blick auf StUB will Erlanger FDP etwas über Nürnberger Erfahrungen wissen - vor 2 Stunden

ERLANGEN - Am 10. Dezember 2016 hat die VAG die 2,7 Kilometer lange Neubaustrecke der Straßenbahn von Thon bis zur Straße Am Wegfeld feierlich eröffnet. Vorausgegangen waren jahrelange Planungen und Vorarbeiten. Mit Blick auf die hauseigenen Planungen zur Stadt-Umland-Bahn (StUB) wollte die Erlanger FDP nun wissen, welche Erfahrungen bei jenem Straßenbahnneubau gemacht worden sind. <<

Weiterlesen: [www.nordbayern.de]

Fünf Jahre Bauzeit geplant; acht sind es geworden (gerechnet vom Stadtratsbeschluss bis zur Inbetriebnahme).
Gründe: hoch anstehendes Grundwasser, nicht tragfähiger Untergrund, falsch dokumentierte Kanäle und Leitungen, Bombenfunde, ...
Ist euch in Herzogenaurach was aufgefallen. Im Netzplan ist dort eine Wendeschleife eingezeichnet.

Man könnte meinen, sie gehen von Einrichtungsfahrzeugen aus...



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 30.04.2018 08:59 von Marktkauf.
Wovon sollen sie denn sonst ausgehen! Es wird ja kein separater Betrieb von Buch nach Erlangen und H'aurach geplant.

Auch in Büchenbach West und am Großparkplatz zwischen Bahnhof und Autobahn sind Wendeschleifen vogesehen.

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Zu den Vorstellungen einer Reaktivierung der Aurachtrasse von Bruck aus:

Die StUB ist in erster Linie von Erlangen initiiert. Aus Sicht der Stadt Erlangen ist nur eine umsteigefreie Verbindung vom Busverknüpfungspunkt an den Arkaden nach Nürnberg sinnvoll. Außerdem sollen die Wohnschwerpunkte und das Schulzentrum in Erlangen West über eine Bündelungstrasse an den Bahnhof und die Arkaden angebunden werden. Eine getrennte Linienführung von der Südkreuzung bzw. Paul-Gossen-Straße nach Büchenbach und zu den Arkaden erhöht die Kosten und gefährdet damit die Wirtschaftlichkeit. Ein Direktverkehr von H'aurach nach Nürnberg ist aus Erlanger Sicht nicht Ziel der StUB-Planung, sondern der Verkehr zwischen H'aurach und Erlangen.
Zitat
HansL
[www.nordbayern.de]

Ein zusätzliches Gleis zwischen Erlangen Bahnhof und Bruck wäre im 21. Jahrhundert technisch möglich, man muss nur wollen.
Hallo allseits,

sehr schön ist aber auch die ausgiebige Schilderung, wie oft die Müllwagen spazieren gefahren werden, bevor die ans Ziel kommen. Erinnert ein bischen an die Drahtrollenwagen für Schlüsselfeld. Früher haben die Züge von Saalfeld oder Schweinfurt die in Bamberg abgehängt, und die Rangierlok die hinter auf die Nebenbahn gezogen, heute (bzw eine zeitlang, weil ich nicht sehe, ob die es noch so machen) fahren die Züge erstmal in Bamberg durch und bis zum RBF, kommen dort an einen Zug für Bamberg, der gurkt die Bamberger Strecke wieder hoch, diesmal werden die ausgehangen und schlussendlich doch noch an den Schlüsselfelder gehängt - kurz in Strullendorf fahren sie dreimal durch, einmal auf jedem Gleis. Da frage ich mich oft, ob das gegenüber dem, wie es früher gemacht wurde, wirklich effektivier und güstiger ist.

Um aber zur Trassendiskussion zurück zu kommen, angesichts der Tatsache, dass die Strecke nach Herzogenaurach "verkehrt herum" in die Hauptbahn einfädelt (im Sinne eines aus Nürnberg kommenden Verkehres) würde es m. M mehr Sinn machen, die Stub von Erlangen Bahnhof bis Frauenaurach Bahnhof als Straßenbahn zu führen, und auf die alte Bahnstrecke erst hinter dem Bf Frauenaurach einzufädeln, wenn man die alte Trasse verwenden will (was ich durchaus begrüßen würde). Ggf kann man ja ein Verbindungsgleis drin lassen, so wie früher in Muggenhof und Ostring Verbindungen zum Eisenbahnnetz bestanden, so hält man sich alle Optionen offen. Lösen muss man dann noch das Problem, wohin man die Fahrzeugsammlung der Firma in Kriegenbrunn hinverlagert, und da im Gleis noch eine Vollbahnweiche folgt, müsste die entweder entfernt, oder durch eine straßenbahnkompatible ersetzt werden. Wobei, eigntlich kann die raus, weil das über die Straßenbahngleise nochmal Fahrzeuge zur Firma Friedrich (?) zugestellt werden, ist eher unwahrscheinlich. Den ganzen Rest der Gleise könnte man sogar weiterverwenden, weil für Straßenbahnfahrzeuge täte der Oberbau wohl noch reichen, man muss halt die zahlreichen Lücken im Gleis wieder schließen, und spätestens ab der INA in Herzogenaurach muss man neu trassieren, denn die haben die Gleise vereinnahmt.

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]

Arbeite rückwärts, dann liegt die Zukunft hinter dir (A. Rebers)
Hallo Daniel,

zur Firma Friedrich in Kriegenbrunn und der Fahrzeugsammlung:

Die Firma Friedrich gibts nicht mehr, da ist jetzt eine Niederlassung eines österreichischen Baustoffhändlers drin. Seit vielen Jahren wurde der Anschluss nicht mehr bedient und ich glaube nicht dass sich das jemals wieder ändert. Der Zustand der Rest-Fahrzeugsammlung (die E63 ist ja schon einige Zeit weg) lässt vermuten, dass diese entweder vor Ort zu Rost zerfällt oder irgendwann dem Wertstoffkreislauf zugeführt wird. Ob der Eigentümer Herr Friedrich noch irgendwas damit macht entzieht sich meiner Kenntnis.
Ortstermin in Tennenlohe zur Trassenbegehung:

>> Welche Trasse führt durch Tennenlohe?

Stadt-Umland-Bahn-Zweckverband lockt rund 90 Interessierte zum Ortstermin in den Erlanger Vorort - vor 8 Stunden

ERLANGEN - Gut zehn Trassenvarianten waren beim Zweckverband Stadt-Umland-Bahn in den letzten Wochen als Vorschläge aus der Bürgerschaft eingegangen, wie eine künftige Linienführung im Erlanger Vorort Tennenlohe aussehen könnte. Nun machten sich Bürger, Politiker und Fachleute vor Ort ein Bild der Situation. <<

Weiterlesen: [www.nordbayern.de]

Drei Linienführungen als Favoriten:

- entlang der B4 (für möglichst kurze Fahrzeit)

- entlang der Sebastianstraße (näher bei den Einwohnern)

- durch das südwestliche Industrie- und Wissenschaftsgebiet (die "ergiebigste" Trasse wegen der Anbindung der Arbeitsplätze)

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Der oben von HansL verlinkte Artikel zur Aurachtaltrasse stammt von der Regionalseite Höchstadt. Seit heute früh ist er auch auf den Seiten von Erlangen und H'aurach verlinkt, allerdings mit neuer Überschrift "Die Aurachtalbahn ist als S-Bahn nicht wiederzubeleben" und gekürzter Einleitung - und damit neuer Artikel-Nr. (daher sind die Leserkommentare nicht übernommen).

[www.nordbayern.de]



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 06.05.2018 07:43 von Manfred Erlg.
Heute zwei Presseartikel
19.05.2018 06:50
Der Zweckverband will einen Park- and Ride-Parkpkatz an der A3 zwischen Erlangen und Herzogenaurauch
[www.nordbayern.de]
Es soll die bestehende Raststätte genutzt werden.

Herzogenaurauch will entgegen CSU-Antrag den Ausbau der Aurachtalbahn zur S-Bahn nicht prüfen lassen:
[www.nordbayern.de]
Nachdem die Strecken in Nürnberg und Herzogenaurach ziemlich sicher so weitergeplant werden, gibt es in Erlangen noch viel Grundsätzliches zu entscheiden. Tennenlohe und Kosbacher Damm sind zwei wichtige Punkte im Verlauf...

Doch meine Frage ist, wo diese Linie in Nürnberg überhaupt beginnen soll?

Und welche Liniennummrt soll Sir die StUB
Zitat
Marktkauf
Doch meine Frage ist, wo diese Linie in Nürnberg überhaupt beginnen soll?

Und welche Liniennummrt soll Sir die StUB

Die Linie zum Wegfeld.

Nürnberg hat ihren Teil ja schon zur Hälfte gebaut. Es fehlen noch die ca. 5km zur A3 bzw. Stadtgrenze Erlangen.
Bisher gab es Trassenbegehungen in Erlangen Süd, Herzogenaurach, Erlangen/Regnitzquerung und Tennenlohe

Nächste Termine:

06.06.2018, 17:00 – 20:00 Uhr
4. Lokalforum mit Trassenbegehung in Erlangen (Büchenbach)

12.07.2018, Uhrzeit wird noch bekannt gegeben
Lokalforum mit Trassenbegehung in Nürnberg (in Verbindung mit der mobilen Bürgerversammlung)

13.07.2018, 18:30 – 22:00 Uhr
Dialog-Forum: 2. Trassenforum, Redoutensaal in Erlangen
In Ergänzung der von HansL am 19.05. verlinkten Artikel gibt es einen weiteren zur Absage einer S-Bahn auf der Aurachtaltrasse durch die StUB-Planer:

>> Mit Nachdruck: S-Bahn im Aurachtal geht nicht

Dem Stadtrat auf CSU-Anfrage ausführlich geantwortet — Die wichtigsten Argumente, warum es nicht machbar ist, im Überblick - 18.05.2018 17:54 Uhr

HERZOGENAURACH - Um Aufklärung hatte die CSU-Stadtratsfraktion gebeten, wie stichhaltig ein Papier aus Eisenbahn-Kreisen sei, welches eine Reaktivierung der Aurachtalbahn-Trasse für machbar erklärt. Die anonyme Expertise hatte weite Kreise gezogen, war zum Vortrags- und Leserbriefthema geworden. Mehr als eine Stunde lang haben die beiden Geschäftsführer des Zweckverbands Stadt-Umland-Bahn (StUB), Florian Gräf und Daniel Große-Verspohl, in der Sitzung am Donnerstagabend das Papier bis ins Detail widerlegt. Das Wichtigste aus ihrem Vortrag. <<

Die folgenden Fragen werden beantwortet:

- Welche Vor- und Nachteile haben die Aurachtalbahn und die StUB?
- Warum ist die Einfädelung in die Hauptstrecke nicht machbar?
- Warum geht eine Reaktivierung der Aurachtalbahn nicht so schnell, wie viele Befürworter erwarten?
- Ist das Betriebskonzept machbar?
- Macht die Aurachtalbahn der StUB Konkurrenz?
- Könnte man die Aurachtaltrasse, wenn nicht als Eisenbahn, so doch als Straßenbahn oder als Tram-Train-System betreiben?

[www.nordbayern.de]
Hallo allseits,

das ist momentan eine echt grassierende Krankheit, aus jeder Nebenbahn eine S-Bahn machen zu wollen, sei es Cadolzburg, Markt Erlbach, Simmeldorf-Hüttenbach, jetzt Herzogenaurach. Solange dieser Wahn herrscht, sollte man wirklich von der Strecke die Finger lassen. Wenn irgendwann Vernunft eingekehrt ist, und man festgestellt hat, das an manchen Stellen eben eine Regionalbahn genau das Mittel der Wahl ist, dann sollte man die Reaktivierung angehen. Bis dahin hat die StuB dann auch genügend Fahrgäste, das die aus allen Nähten platzt, und man die Autachtalbahn als Straßenbahn-Entlastung wunderbar ins Spiel bringen kann - trotzdem freilich mit Überwerfungsbauwerk, damit die RB genau wie in Hamburg-Elbgaustraße die S-Bahngleise mitbenutzen kann. Das ist aber was für 30 Jahre + X.

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]

Arbeite rückwärts, dann liegt die Zukunft hinter dir (A. Rebers)
Zitat
Marktkauf
Doch meine Frage ist, wo diese Linie in Nürnberg überhaupt beginnen soll?

Und welche Liniennummrt soll Sir die StUB

In den Nutzen-Kosten-Untersuchungen (NKU) der frühen 2010er Jahre begann die StUB in Gibitzenhof und hatte die Liniennummer 4.

Da es sich dabei um eine sehr frühe Planungsphase handelt kann sich so etwas bis zu einer Inbetriebnahme natürlich noch ändern.
Zitat
benji2
Zitat
Marktkauf
Doch meine Frage ist, wo diese Linie in Nürnberg überhaupt beginnen soll?

Und welche Liniennummrt soll Sir die StUB

In den Nutzen-Kosten-Untersuchungen (NKU) der frühen 2010er Jahre begann die StUB in Gibitzenhof und hatte die Liniennummer 4.

Da es sich dabei um eine sehr frühe Planungsphase handelt kann sich so etwas bis zu einer Inbetriebnahme natürlich noch ändern.

Persönlich fände ich es aber von Vorteil wenn es eine Direktverbindung von Gibitzenhof gäbe... (oder vllt sogar wenn man die Minervaverbindung erbauen würde dann von Worzeldorfer Straße?)

Viele Grüße
Christian0911
(Mein YouTube-Kanal)
Hallo allseits,

mir wäre es lieber die Stub wie die alte 4er fahren, als ab Landgraben zum Doku-Zentrum (zwar verlöre ich persönlich dann eine Direktverbidnung), aber dann hätte sie deutlich mehr attraktive Ziele (wenn die Altstädttram denn jeweils käme, natürlich über diese, aber danach schaut es ja nicht aus)

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]

Arbeite rückwärts, dann liegt die Zukunft hinter dir (A. Rebers)
Die StUB muß in Nürnberg und Erlangen ohne Umsteigen vom Hauptbahnhof erreichbar sein. Ansonsten reißt der Umsteigevorgang den Vorteil der StUB hinterrücks wieder ein.

Am elegantesten wäre jedoch, die U-Bahn ab Flughafen nach Erlangen zu verlängern.

Geld ist da in Hülle und Fülle.
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