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StUB Erlangen (Planung)
geschrieben von Manfred Erlg 
Zitat
Efchen
Nur mal so eingeworfen, weil ich bei vielen Vorschlägen in Tennenlohe nicht genau weiß, wie die exakten Trassen geplant sind bzw. die Ideen aussehen...

Dass auf dem Acker zwischen dem Reutleser Weg und der B4 inzwischen ein nicht zu kleines Autohaus steht, ändert nichts an allen Planungen, Vorschlägen und privaten Ideen?

Das Autohaus ist in den Planungen berücksichtigt. Der Verschwenk vom Reutleser Weg zur B4 würde so gelegt werden, dass er das Gelände des Autohauses umfährt
@Efchen:
Da ich ausgerechnet zur Zeit Deines Beitrags am Di. die Situation am Wetterkreuz beaugenscheinigt hatte [*], sage ich jetzt "Jein!"
Zwecks anschaulicher Darstellung meiner Überlegungen aus dem folgenden ausschnittsweisen Selbstzitat war ich so mutig, trotz fehlender zuverlässiger Quellenangabe die durch "Manfred Erlg." in früheren Beiträgen übermittelte Bilddatei - unter Hinzufügung meiner "Hinweise" in Form möglicher Linienführungen sowie format- und achslagemodifiziert - hier zu zeigen [**].
Allerdings dachte ich, als ich die Baustelle sah, auch zuerst 'mal impulsiv: "Was für'n Hirnspacko hat denn den Bauantrag unterschrieben ??" - stelle aber dasselbe fest wie Sebastian im letzten Beitrag, daß dies alles in Übereinstimmung mit BP und Alternativtrassenführung steht - s. dazu jedoch unten "Marke 4"!

Zitat
StribelB
...

In diesem Falle wären wir ja schon im verkehrstechnisch wohl kritischsten Abschnitt "Tennenlohe Süd" angelangt.
Falls sich die ... Lösung in Form der "T-1009" wirtschaftlich nicht umsetzen lassen sollte, ... kämen für den Bereich Sebastianstraße/Wetterkreuz als Alternativen zur derzeit skizzierten Streckenführung zwei grundsätzlich andere "lokale Lösungen" in Betracht:
1. Aufnehmen des landesplanerischen Hinweises, im Zweifelsfalle auch die komplette Linienführung durch die Sebastianstraße in Betracht zu ziehen, und zwar wahlweise
1.a) bei Beibehaltung der Linienführung aus Süden durch den Reutleser Weg und winklig abknickend - bis zur Ampelkreuzung und weiter längs der Sebastianstraße. Der ... Abschnitt - in der Sebastianstraße beidseitig ab/bis zur Zufahrt Autohof und Tankstelle - könnte allenfalls durch eine Linienführung ... auf dem Territorium des Autohof-Areals unmittelbar innerhalb des imaginären "Zaunes" zum Straßenkörper hin entschärft werden. Im SW könnte die Bahn dann das Wetterkreuz in flacherem Bogenanlauf winklig kreuzen, um südwärts weitergeführt zu werden. (Die terrainbedingte Höhenlagesituation in diesem Bereich werde ich mir aber zuerst 'mal schärfer lokal ansehen müssen ...).
mandarinfarbige durchgezogene Linie: Aufgrund der Höhensituation müßte man das Wetterkreuz bereits ein Stück außerhalb der linken Kante des Bildes ca. im 45°-Winkel kreuzen (von der Querung der Hotelzufahrt kommend), um dann auf einem aufgeschütteten Damm innerhalb des AH in die Sebastianstraße abzuschwenken bzw. alternativ (derzeitige Vorzugstrasse) in Form der Strichellinie die Straße (nicht aber die Kreuzung!) zu queren, um höhengleich bis zum Schwenk an die B4 heran fortgesetzt zu werden. Der straßenverkehrstechnische Flaschenhals "Sebastianstraße Süd", der bei letzterem bestehen bliebe, könnte so zumindest bis zur AH-Zufahrt entschärft werden.

Zitat
StribelB
1.b) das Wetterkreuz im Bereich der Ampel tatsächlich nur zu kreuzen, ... südlich der Kreuzung zwischen Zaun und (Feld-)Wegführung längs des südlichen B4-Zubringers durchzufahren, um dann ab der Stelle, wo auf diesem Bild: [www.google.com] der LKW-Zug bildmittig zu sehen ist ... auf die T-1009-Trasse zu stoßen ...
lindgrüne durchgezogene Linie (über die zuvor beschriebene Aufschüttung) bzw. Strichellinie (im Straßenkörper Sebastianstraße): Leider ist die "(Feld-) Wegführung" überhaupt keine, sondern lediglich ein ca. 4 m breiter Schotter-Standstreifen längs des Zubringers und der "Zaun" ist keiner, sondern eine massive Blocksteinmauer, die die - höherliegende - Terrasse des Bürokomplexes links abfängt. Und leider hat man das KFZ-Tiefdeck dieses Bauwerks so dicht an die mögliche Trasse heran in den Hang hineinbauen lassen (dünne weiße Linie links der "Marke 2"), daß das technisch sehr schwierig werden dürfte, hier aus 4 m 8 m zu machen ...
Ansonsten bliebe hier die kritische Stelle der Kreuzungsquerung quasi an Stelle des bisherigen Fußgängerüberwegs ("Marke 1") - aber irgendwo muß man immer das Wetterkreuz queren - wenn man es nicht unterquert. Siehe dazu folgendes:

Zitat
StribelB
2. Beibehaltung der Zielsetzung, ... - seitens der StUB möglichst lange Linienführungsabschnitte unmittelbar längs der B4 anzustreben, soweit mit anderen Leitlinien kompatibel (Umwelt, Wirtschaftlichkeit). Ich teile diese Auffassung durchaus. Zur Umsetzung käme in Frage, daß man die AS nicht wesentlich umbaut, sondern - im Süden ähnlich beginnend wie in meinem Zweig 1.b) dargestellt, dann ca. auf Höhe des besagten LKW-Zuges abschwenkt, um den bestehenden südl. Zubringer rechtwinklig höhengleich zu überqueren - ... . Angesichts der mutmaßlich überschaubaren Belastung B4 -> Wetterkreuz und wohl ausreichender Staulänge auf der Ausfahrtspur aus der B4 sehe ich hier die wahrscheinlichere Stolperstelle an der aufwandsarmen Herstellung der Unterquerung des über die B4 führenden Zubringers - werde ich mir auch zuerst 'mal ansehen müssen - und der dann wohl wegfallenden Symbiose mit einem Schnellfahrradweg in diesem Bereich ...
blaßblaue durchgezogene Linie: Für die Unterfahrung des Zubringers müßte die Brücke in jedem Falle breiter werden, da im derzeit linken Brückenfeld zwischen Fahrbahnkante der B4-Ausfahrtspur und Brückenwiderlager weniger als 6 m liegen - und sich hier auch der Drainagegraben für die Fahrbahn befindet.
Dazu müßte für das bereits bestehende Brückenfeld zwischen dem linken Hauptbrückenfeld und dem Ende der Auffahrtsrampe ("Marke 8") ein weiteres Widerlager links hergestellt und das bestehende linke Widerlager in einen Brückenpfeiler umgebaut werden sowie die Hangböschung nach links zurückgezogen werden. So bekäme man auch ausreichend Durchfahrtsbreite mit dem Fahrradhighway zusammen.
In der südlichen Fortsetzung dieser Alternative allerdings ist fraglich, inwiefern die höhengleiche Querung der B4-Zufahrt (=> kein Umbau der AS!) bei "Marke 3" an dieser Stelle überhaupt zulässig wäre. Des weiteren müßte die weitere Trassenführung die bereits jetzt bestehenden Drainage-/ Ausgleichsflächensysteme (bei "Marke 4"; hier beginnen auch die Außenanlagen des Autohauses) irgendwie queren; wassertechnisch fehlt mir allerdings das Wissen, die Situation hier beurteilen zu können. Dies berührt auch die Frage, inwiefern sich die Haltestelle dann in diesem Bereich befinden könnte; widrigenfalls käme auch die Lage der Haltestelle nördlich der Unterführung in Betracht.

Zitat
StribelB
Wie dem allem auch immer sein möge, diese letzteren Überlegungen sind kein Bestandteil der fundamentalen Linienführungsfestsetzung mehr, sondern fallen in jedem Fall bereits in den Bereich der Fein-/Detailplanung ...

Weiteres bzgl. der Straßenverkehrssituation folgt später!
{2020/03/12, 00:00 h}:


Zu Strichellinie und Strichellinie (s.o.): In beiden Fällen käme alternativ zur höhengleichen Kreuzung der Straßenführungen hypothetisch auch die Unterfahrung dieses kritischen Bereichs in Betracht. Dies wäre zwar zweifellos aufwendiger (für die "waagerechte" Linie müßte man längs der Südkante des AH bereits tiefer gehen, um dann hinter der Sebastianstraße langsam wieder im Einschnitt auf die Zielhöhe B4 anzusteigen; die "senkrechte" Trassenführung würde die Tieferlegung bereits spätestens bei "Marke 3" fordern. In beiden Fällen wäre die Grundwassersituation - s.a. "Marke 4" - sicherlich schwierig zu beherrschen); die Frage wäre, inwiefern dies doch billiger sein könnte, als der Umbau der AS - unbeachtlich der Kostentragungssituation!
Damit aber zur Betrachtung der MIV-Situation in diesem Bereich und möglicher Auswirkungen des Umbaues der AS B4/Wetterkreuz.
Daß dies in untrennbarem Zusammenhang mit dem StUB-Bau zu diskutieren ist, liegt klar auf der Hand - zuallermindest bereits angesichts des Zusammenhangs bzgl. der Finanzierung.
Allerdings muß sich auch der Straßenbau Fragen wegen der Funktionalität möglicher Umbaumaßnahmen stellen, als da wären:
- Zweifellos würde die zweite westwärts führende Fahrspur bis zur Ampelkreuzung durch ihre Sortierfunktion und zusätzliche Staulänge die derzeitige Situation, in der sich die V-Ströme "B4 Nord-Sebastianstr." und alle aus "B4 Süd" kommenden diametral kreuzen und somit behindern, wesentlich bessern. Dasselbe allerdings, spiegelbildlich zur Straßenachse "Wetterkreuz-B4" auch auf der Südseite umzusetzen, um die Kollision der Ströme aus der Sebastianstr. und aus dem Wetterkreuz auf die B4 besser zu kanalisieren, scheint angesichts der baulichen Situation dort so leicht nicht umsetzbar zu sein ... und auch auf der Nordseite frage ich mich, wo denn dann der Fuß-/Fahrradweg bleiben soll, auf dessen Trasse ja dann die zusätzliche Fahrspur liegen würde.
- Wie sinnhaltig die beiden "Linksabbiegerbögen" an der zukünftigen Kreuzung (die ja keine mehr ist und auch nicht sein soll!) sind, auf dem Bild "Marke 7 (und auf der Nordseite 6, wenn ich die Zeit hätte, die Zeichnung zu ändern)", die ja auch keinen unerheblichen Aufwand darstellen, jedoch ausschließlich dem Zweck dienen, daß irgendwelche auf falschem Kurs befindliche ????wodkabeladenen_Trucker_????, die selbst mit ihrem Wegeleitsystem nicht (mehr) umgehen können, hier komfortabel wenden könnten - aber wer weiß, inwiefern das nicht unsere Brüsseler Hirnakrobaten auch schon als Bestimmung in allen EU-Sprachen niedergeschmiert haben ... darüber möge sich jeder Bürger zuhause an den Bildschirmen selbst seine Meinung bilden.

Bis die Tage und - wählt nicht falsch!

sb


[*] Meines Wissens ist Dein Anflugweg zu dieser Baustelle meßbar kürzer als meiner (ich lebe im "Bonzensektor" stadtauswärts der Markuskirche). Allerdings - danke, VAG! - konnte ich diese Woche, als ich mit "Zorro" meinen fast täglichen K-land-Besuch in Chinatown Medicare absolviert hatte, mit der Buslinie 20, die zufällig zwei Minuten früher kam als meine Heimatlinie, in 12 Minuten zum Wetterkreuz fahren und die im folgenden dargestellten Beobachtungen machen.

[**] Soweit feststellbar stammt die Ursprungsabbildung aus Material der StUB zum ROV. Ich werde dort auf die Benutzung des Materials hinweisen und hoffe, urheberrechtliche Zustimmung zu bekommen - im Sinne möglichst breiter Kommunikations- und Diskussionsbasis.
Dieser Hinweis bezieht sich auf untenstehendes Bildmaterial!



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 12.03.2020 00:00 von StribelB.


Heute in Nordbayern- Online:

[www.nordbayern.de]

Was meinen die Fachleute hier dazu?



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 11.03.2020 10:49 von HansL.
Ich halte das für ein "un"geschicktes Wahlmanöver der Freien Wähler. Polemisch finde ich besonders die Unterstellung, dass da angeblich bei der Fahrzeit "schon wieder versucht wird zu mauscheln".
Bis jetzt gibt es keinerlei Hinweise dass in der Vergangenheit gemauschelt wurde. Ganz im Gegenteil. Es gibt eine offene Bürgerbeteiligung wie wohl noch nie bei so einem Projekt stattgefunden hat.
Und nun versucht man das so hinzustellen, als ob das doch alles gar nicht stimmen würde und der Stub Verband lügen würde.

Ganz miese Meinungsmache. Und die NN druckt es auch noch 1:1 ab
Absolute Zustimmung !! ("!!" mußte hier 'mal sein!)

Außer der letzten Aussage:
Hier muß ich jetzt leider doch - mit mildem Lächeln, weil ich selbst auch manchmal leicht überzuschäumen drohe - darauf hinweisen, daß besagter Artikel zwar mit der Darstellung besagter "Individualmeinung" beginnt (und dies auch den Titel liefert); allerdings lediglich mit 16 Textzeilen, wohingegen die - kontrapunktisch sich anschließende - sachlich fundierte Darstellung der StUB-Seite fast den doppelten Textumfang aufweist. Also sach' ich ma': Soo schlecht ist die journalistische Leistung jetzt hier wirklich nicht zu bewerten!

Da ich aber der Auffassung bin, daß das tangierte Thema "Aurachtalbahn" nicht zwingend mit dem Thema "StUB" zusammenzuwürfeln ist (wie dies ja besagte finstere Mächte augenscheinlich versuchen), bitte ich freundlich darum, dieses zweifellos keineswegs totzuschweigende Thema an dieser Stelle zu diskutieren: [www.bahninfo-forum.de]

Schönen Sendeschluß noch ...

sb



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 12.03.2020 00:04 von StribelB.
Nach den Probebohrungen entlang der Strecke beginnen jetzt auch die Vermessungen.

Pressemitteilung des ZV StUB vom 12. März:

>> Start der zentimetergenauen Vermessung: Drohnenflug entlang der geplanten StUB-Strecke

Der Zweckverband Stadt-Umland-Bahn (ZV StUB) beginnt mit der detaillierteren Vermessung des Linienverlaufs für die geplante Straßenbahnverbindung von Nürnberg über Erlangen nach Herzogenaurach. Dafür werden voraussichtlich ab kommender Woche (KW 12) in Erlangen und Herzogenaurach Aufnahmen aus der Luft vorgenommen.

Um mit der zentimetergenauen Planung der Stadt-Umland-Bahn beginnen zu können, sind weitere Vermessungen entlang der geplanten Streckenführung erforderlich. Für eine schnelle und störungsfreie Durchführung kommen hierfür Drohnen zum Einsatz, die eine Datenerfassung aus der Luft ermöglichen. „Die Drohnen werden über der rund 20 Kilometer langen Strecke im Stadtgebiet Erlangen und Herzogenaurach unterwegs sein. Aus einer Höhe von 80 bis 100 Metern über Grund wird diese zentimetergenau abgemessen. Auf Basis der gewonnenen Daten wird im Nachgang ein 3D-Modell der Trasse erstellt, das als Grundlage für die weiteren Planungen dient“, erläutert Florian Gräf, Technischer Leiter des ZV StUB.

Die Durchführung der Vermessung findet unter Einhaltung sämtlicher Datenschutzvorgaben statt und ist mit der Polizei sowie allen zuständigen Behörden abgestimmt. <<

[stadtumlandbahn.de]
Die Ergebnisse der Kommunalwahl im Hinblick auf die StUB

Für das Amt des OB bzw. 1. BM gibt es in allen drei Städten eine Stichwahl.

Stadtrat Herzo (30 Sitze + 1. BM Hacker, SPD):

SPD 8 (13) >> pro
CSU 8 (10)
Junge Union 2 (-)
Grüne 5 (4) >> pro
FW 4 (2) >> kontra StUB, pro Aurachtalbahn
FDP 1 (1)
PARTEI 1 (-)
AfD 1 (-)

>> Gewinne für die StUB-Gegner, insbesondere FW. 1. BM German Hacker (SPD) erhielt 48,8 %.


Stadtrat Erlangen (50 Sitze + OB Janik, SPD):

CSU 15 (17) >> eher kontra
SPD 11 (15) >> pro
Grüne 11 (8) >> ja, aber
FDP 2 (4) >> Kosten beachten
FW 2 (2) >> kontra StUB, pro Aurachtalbahn
ÖDP 3 (2) >> kontra StUB, pro Aurachtalbahn
ErLi 2 (2) >> kontra StUB, pro Aurachtalbahn
AfD 2 (-)
Klimaliste 2 (-) >> pro

>> Mehrheit pro StUB ungewiss; Gewinne für Kritiker der mittleren Regnitzquerung


Stadtrat Nürnberg (70 Sitze + OB König, CSU):

CSU 22 (21)
SPD 18 (31)
Grüne 14 (6)
ÖDP 2 (2)
FW 2 (2)
Linke 3 (2)
FDP 1 (1)
Piraten/PARTEI 1 (1)
Linke Liste 1 (1)
AfD 4 (-) / BIA - (2)
Guten 1 (1)
Politbande 1 (-)



8 mal bearbeitet. Zuletzt am 30.03.2020 15:35 von Manfred Erlg.
Wie kommt die StUB unter der Bahn durch? Neue Unterführung auch für Busse?

Gestern in den Erlanger Nachrichten; heute online:

>> Chance für Erlangen: "Die StUB-Unterführung ist machbar"

Die Straßenbahn hinter den Bahnhof zu bringen sei technisch zu bewältigen - vor 4 Stunden

ERLANGEN - "Die StUB-Unterführung ist machbar": Die Stadt-Umland-Bahn (StUB) in Erlangen hinter den Bahnhof zu bringen sei zwar "ambitioniert", aber technisch zu bewältigen, sagen die Fachleute. <<

[www.nordbayern.de]
Zweifellos "ambitioniert", aber: die simplen Aufgaben sind für Idioten; irgendwo scheidet sich's Pils vom Weizen ... und ich bin hier überdurchschnittlich zuversichtlich.
Wie ja der technische Leiter zum Ausdruck bringt: Jetzt ist es wichtig, sorgfältig (und somit möglichst fehlerarm) zu arbeiten.
Daß die Sache an dieser Stelle wahlweise
a) mittels eines "Kurzstrecken-Schildvortriebs", der ausschließlich die Querung des Bahnkörpers (BL ca. 48 m) und die Fortsetzung im "Tagebau" westlich davon (was aber wohl den Abbruch des derzeitigen Domizils der "Grünen" bedingen würde; das Bauwerk steht allerdings womöglich unter Denkmalschutz {2020/03/25: ja! Steht als ältestes bis heute existierendes Zollbauwerk der Stadt unter Schutz. Die "Grüne Liste" sorgt aktuell für die technische und wirtschaftliche Bestandssicherung.)} bzw.
b) durch die bergmännische Herangehensweise, zwei sich am Scheitel der Linienführung treffende unterirdische Vortriebe anzusetzen - allerdings mindestens doppelt so teuer -
grundsätzlich lösbar ist und auch die höhentechnische Situation hier keine unlösbare Aufgabe darstellt (allerdings kenne ich die technische Struktur des gesamten Bahnkörper-Unterbaus nicht!), steht für mich außer Zweifel.

Also, jetzt, wo ja auch "Hightech-Aufmaße" bereitstehen werden (s. Beitrag weiter oben):
Weitermachen!
sb



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 26.03.2020 02:48 von StribelB.
Am Donnerstag, den 14. Mai, ist die konstituierende Sitzung des neuen Erlanger Stadtrats.
Es wird eine Kooperation (ausdrücklich keine Koalition) von CSU und SPD geben,
nachdem die Grünen auf Druck der Basis ausgeschieden sind.
Die Kooperation verfügt über 27 von 51 Stimmen.

In der Vereinbarung heißt es zum Verkehr (Einleitung) und zur StUB:

>> 14. Verkehr

Ein funktionierender Verkehr ist für Erlangen wichtig. Leitlinie ist die Mobilität (für alle) in der Stadt.
Wir werden einen Grundsatzbeschluss zum Vorrang für den Umweltverbund fassen, dies beinhaltet auch,
dass Maßnahmen zur Reduzierung des MIV durchgeführt werden, darüber herrscht Klarheit.
Der Verkehrsentwicklungsplan wird zügig umgesetzt.

StUB

Die derzeitigen Planungen der StUB werden von allen Vertragspartnern konstruktiv begleitet.
Die Vertragspartner haben beschlossen, dass nach Abschluss der Planungen und
der dann prognostizierten Kosten sowie der Streckenführung einer Stadt-Umland-Bahn ein
Ratsbegehren/Ratsentscheid durchgeführt wird, um ein weiteres Bürgervotum einzuholen.
Unterschiedliche Trassenbevorzugungen (Wöhrmühlbrücke/Kosbacher Damm) stehen dem
Abschluss des Planfeststellungsverfahrens nicht im Wege.

Fuß- und Radverkehr, ÖPNV

Die Kooperationspartnerinnen wollen das Tarifsystem und die Strukturen des VGN aktiv weiterentwickeln.
Defizite im Rahmen zusätzlicher Maßnahmen können aus dem Haushalt ausgeglichen werden. <<

Weitere Details hier (Links zum PDF am Ende des Textes):

[spd-erlangen.de]
Heute gibt es einen Artikel der Erlanger Nachrichten, der sich erneut mit der Trassenplanung beschäftigt - insbesondere im Bereich des Rudeltplatzes (NVZ Büchenbach-West):

>> Stadtteilbeirat Büchenbach kritisiert StUB-Streckenführung

Diskussion um Stadt-Umland-Bahn: CSU interessieren die Kosten - vor 51 Minuten

ERLANGEN - Ein neuer Stadtrat, bekannte Probleme und einige alte Anträge, die ihrer Bearbeitung harren. Darunter das Anliegen des Stadtteilbeirats Büchenbach, die anvisierte Streckenführung der Stadt-Umland-Bahn (StUB) im Bereich Rudeltplatz zu ändern. <<

[www.nordbayern.de]
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