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StUB Erlangen (Planung)
geschrieben von Manfred Erlg 
Also ich kann mir nicht helfen, aber die Anordnung der Haltestellen macht auch bei der neuen Trasse noch immer keinen Sinn...

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]
Alles ist wie immer, nur schlimmer... (Bernd das Brot)
Zitat
Daniel Vielberth
Also ich kann mir nicht helfen, aber die Anordnung der Haltestellen macht auch bei der neuen Trasse noch immer keinen Sinn...

Wie würdest du die Haltestellen legen? Gerne bildlich darstellen...

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Selbstverständlich sollten wir mehr Schienen bauen!
Also a) gehört die Schiene mitten in Herzogbase hinein, das man von allen Teilen der Herzobase nen kurzen Weg hat. Die Straße die unten parallel zum Bildrand liegt; die wäre die richtige Achse für die Tram (selbiges gilt auch für unselige Klinikumerweiterung in Nürnberg wo man auch der Bevölkerung ausweicht, statt die anzuschließen), und dann mittig ne Haltestelle. Aber wenn man schon aus Angst vor den Kunden außen rum fährt, dann sollten b) die Haltestellen so nahe zur Siedelung wie irgend möglich sein, oben mittig auch noch eine zusätzlich, da wo die Hauptzufahrt zur Siedlung ist (da wo heute die von Alex erwähnte HST Münchner Straße ist). Die Herzobase ist der Hauptgrund, warum man die Straßenbahn unbedingt da oben und nicht unten entlang der historischen dichteren Siedlungsachse haben wollte, aber dann soll man das bitteschön auch richtig machen. Bei den offiziellen Haltestellen in diesen Abschnitt werde ich das Gefühl nicht los, das man künstlich einen Erfolg der StuB vermeiden will.

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]
Alles ist wie immer, nur schlimmer... (Bernd das Brot)



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 26.02.2026 22:27 von Daniel Vielberth.
Du kannst gerne dem Zweckverband eine Mail schicken und fragen was der Hintergrund der Planungen ist... Inzwischen ist es vermutlich zu spät nochmal umzuplanen, aber vielleicht können sie dich ja überzeugen....

In früheren Planungsphasen wurden durchaus Vorschläge aus der Bürgerschaft in die Streckenplanung eingearbeitet...

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Selbstverständlich sollten wir mehr Schienen bauen!
Zitat
Daniel Vielberth
Also a) gehört die Schiene mitten in Herzogbase hinein, das man von allen Teilen der Herzobase nen kurzen Weg hat. Die Straße die unten parallel zum Bildrand liegt; die wäre die richtige Achse für die Tram (selbiges gilt auch für unselige Klinikumerweiterung in Nürnberg wo man auch der Bevölkerung ausweicht, statt die anzuschließen), und dann mittig ne Haltestelle. Aber wenn man schon aus Angst vor den Kunden außen rum fährt, dann sollten b) die Haltestellen so nahe zur Siedelung wie irgend möglich sein, oben mittig auch noch eine zusätzlich, da wo die Hauptzufahrt zur Siedlung ist (da wo heute die von Alex erwähnte HST Münchner Straße ist). Die Herzobase ist der Hauptgrund, warum man die Straßenbahn unbedingt da oben und nicht unten entlang der historischen dichteren Siedlungsachse haben wollte, aber dann soll man das bitteschön auch richtig machen. Bei den offiziellen Haltestellen in diesen Abschnitt werde ich das Gefühl nicht los, das man künstlich einen Erfolg der StuB vermeiden will.

Naja man wollte jetzt wohl was schaffen womit sich Adidas zufrieden gibt da die ja Angst hatten man könnte deren VIP Gäste aus der Tram fotografieren! ;)

Viele Grüße
Christian0911
(Mein YouTube-Kanal)
Der Zweckverband hat heute eine Pressemitteilung zur geänderten Streckenführung im Bereich der Herzo Base herausgegeben.

[www.stadtumlandbahn.de]

Unter der Pressemitteilung gibt es FAQs mit weiteren Details.

Artikel der Nürnberger Presse (frei): [www.nordbayern.de]

Zitat
Pressemitteilung

Streckenverlauf am adidas-Campus geklärt

Der Freistaat Bayern, die Stadt Herzogenaurach, die adidas AG und der Zweckverband Stadt-Umland-Bahn haben heute eine Gemeinsame Erklärung zur Streckenführung der StUB im Bereich des adidas-Campus in Herzogenaurach unterzeichnet. Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter über die Einigung: „Wir freuen uns, dass diese entscheidende Hürde für die StUB genommen ist. Der Freistaat hat ein sehr großes Interesse an diesem Projekt: Die Bahn verbindet zukünftig drei Städte im Herzen der Metropolregion Nürnberg, erschließt wichtige Hochschulstandorte und etliche große Wirtschaftsunternehmen wie Siemens, Schaeffler, adidas und PUMA. Die StUB wird zeigen: Wenn Kommunen, Wirtschaft und die Bevölkerung vor Ort an einem Strang ziehen, gelingen auch Großprojekte und am Ende gewinnt die gesamte Region.“

Zuletzt hatte das Bayerische Verkehrsministerium im Auftrag von Ministerpräsident Dr. Markus Söder in der Sache vermittelt und konnte gemeinsam mit den Projektpartnern in konstruktiven Gesprächen eine gute Lösung finden: Die Strecke wird demnach den adidas-Campus künftig südlich umfahren und das Gelände am Haupteingang attraktiv erschließen.

adidas wird die weitere Planung unterstützen und sich an den Investitions- und Betriebskosten der angepassten Streckenführung maßgeblich beteiligen.

„Wir haben gemeinsam eine sehr gute Lösung gefunden. Der einzigartige adidas Campus bleibt erhalten. Gleichzeitig profitieren unsere Mitarbeiter und Besucher, die Anwohner der Herzo-Base und die Einzelhandelsgeschäfte in der Umgebung von der künftig sehr guten Anbindung. Dies ist das starke Ergebnis eines Schulterschlusses zwischen Wirtschaft und Politik. Es zeigt, was wir erreichen können, wenn wir miteinander reden und gemeinsam handeln. In dem Zusammenhang möchte ich vor allem dem Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder danken”, erklärt adidas Chef Bjørn Gulden.

Für den Zweckverband war die erneute Trassenüberprüfung im adidas-Umfeld zunächst eine Herausforderung. „Zum einen gibt es bei Planungsverfahren in Deutschland standardisierte Verfahren und rechtliche Rahmenbedingungen, die wir berücksichtigen müssen, um unsere Bewertungsmaßstäbe einheitlich zu halten und das Gesamtprojekt nicht zu gefährden. Zum anderen mussten wir eine Lösung dafür finden, dass sich adidas im Laufe der Zeit verändert hat und geplante Weiterentwicklungen mit der ursprünglichen Linienführung nicht möglich gewesen wären. Diesen Knoten galt es zu lösen, was nur durch politische Unterstützung des Freistaats möglich war“, so Mandy Guttzeit, Geschäftsleiterin des Zweckverbands.

Erster Bürgermeister Dr. German Hacker aus Herzogenaurach, zugleich Vorsitzender des Zweckverbands, unterstreicht: „Mit den verbindlichen Zusagen von adidas und der Rückendeckung des Freistaats ist die Lösung ein guter und Sicherheit gebender Weg. Letztlich haben wir für alle Beteiligten eine Win-Win-Situation erreicht: adidas kann seinen Campus und damit die Konzernzentrale auch gebäudlich weiterentwickeln und ganz Herzogenaurach, die Region und letztendlich der Standort Bayern profitieren von einer modernen, hochwertigen Erschließung. Herzogenaurach wird doppelt gestärkt. Der Freistaat hat entscheidend dazu beigetragen, das Problem aus der Welt zu schaffen.“

Mit der Gemeinsamen Erklärung legen die vier Unterzeichner die Eckpunkte der weiteren Zusammenarbeit fest: Die Beteiligten verpflichten sich zu einer vertrauensvollen Zusammenarbeit und der Freistaat erneuert seine Zusage, das Projekt finanziell zu einer Gesamtförderhöhe von 90% zu unterstützen, auch in der nun geplanten geänderten Form. Die Planungen für die Stadt-Umland-Bahn sind bereits weit fortgeschritten: Voraussichtlich bereits in diesem Jahr geht der erste Abschnitt ins Genehmigungsverfahren, danach soll die Bahn Schritt für Schritt gebaut werden.



4 mal bearbeitet. Zuletzt am 28.02.2026 00:23 von Manfred Erlg.
Mich freut die zügige Einigung. Es wird einige Meter mehr Schienen bedeuten, die aber wohl Adidas zahlen wird.

Ein guter Tag für die Straßenbahn. Und in Herzogenaurach rechtzeitig vor der Wahl kein Streitthema mehr.
Ja, dass die Einigung vor der Wahl gekommen ist, ist das Wichtigste. Was ich etwas komisch finde ist, dass der Zweckverband so wenig öffentlich stattgefunden hat in den letzten zwei drei Monaten...

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Selbstverständlich sollten wir mehr Schienen bauen!
Die Ersatzhaltestelle müsste in historischer Tradition der durch einflußreiche Unternehmen "korrigierten" Bahntrassenverläufe aber schon so einen ikonischen Namen wie "Krumme Fohre" o.ä. erhalten. Damit man sich auch später daran erinnert, warum dieser absolut sinnfreie Schlenker eingebaut wurde.
Zitat
Marktkauf
Höhe Arkaden

[www.facebook.com]

Und da kommt:

"Du würdest gern mehr sehen
von Du kommst aus Erlangen (sic!),
wenn ... (hier zensurfrei)?
Log dich ein, um zu sehen, worüber andere sprechen."

Also ich logge mich bestimmt nicht ein in dieses faschistoide Machwerk Zuckerbergs, der auch hier von angeblicher Zensur in Deutschland spricht - es passt ihm nicht, dass man in D keine Symbole verfassungsfeindlicher Organisationen verwenden darf.
Zumindest ist Herr Stoffels wohl bei der NN für die Verfassung von ÖPNV Artikeln verantwortlich...

Viele Grüße
Christian0911
(Mein YouTube-Kanal)


In der Samstagsausgabe der Erlanger Nachrichten gibt es einen Kommentar von Arno Stoffels auf Seite 2, eine Zusammenfassung des letzten Standes nach den Nachrichten aus München und Herzogenaurach auf Seite 9 (Regionalseite) sowie einen Artikel auf der ersten Seite des Lokalteils, der u.a. auf eine Auseinandersetzung in der Stadtratssitzung am Donnerstag Bezug nimmt:

Zitat
EN Lokalteil
StUB: neue Fragen zur Trasse
Anfrage: Nach Adidas-Veto in Herzogenaurach wächst im Erlanger Stadtrat der Informationsdruck

ERLANGEN - Die Nachricht aus Herzogenaurach sorgt am Donnerstag im Erlanger Stadtrat für sürbare Unruhe. Weil die Trasse der Stadt-Umland-Bahn dort umgeplant werden soll, [...] hakten CDU, FDP und FWG [...] nach. Sie wollten wissen, was das für Erlangen bedeutet.

OB Janik wiegelte ab. Zu den Vorgängen in Herzogenaurach habe er keine weiteren Infos. Jede Stadt plane die Trasse in ihrem Stadtgebiet unabhängig von den zwei anderen Städten, soweit das Gesamtprojekt nicht gefärdet werde. So sei es vertraglich geregelt.

Für die CSU sind die Vorgänge in Herzogenaurach ein Präzedenzfall. Wenn dort umgeplant werden könne, könne auch die Trasse in Erlangen erneut diskutiert werden.

Der Online-Artikel dazu (3 Leserkommentare): [www.nn.de]

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Der Kommentar dazu, Online (12 Leserkommentare):

[www.nn.de]

Zitat

Warum die StUB kommen muss - und Erlangens CSU unlauter agiert

Trotz zweier positiver Bürgerentscheide zum Bau der Stadt-Umland-Bahn tut die Erlanger CSU so, als stünde das Großprojekt bei der Kommunalwahl erneut zur Abstimmung. Das ist nicht nur unlauter, sondern auch kurzsichtig, kommentiert Arno Stoffels.
Zitat
Manfred Erlg
In der Samstagsausgabe der Erlanger Nachrichten gibt es einen Kommentar von Arno Stoffels auf Seite 2, eine Zusammenfassung des letzten Standes nach den Nachrichten aus München und Herzogenaurach auf Seite 9 (Regionalseite) sowie einen Artikel auf der ersten Seite des Lokalteils, der u.a. auf eine Auseinandersetzung in der Stadtratssitzung am Donnerstag Bezug nimmt:

Zitat
EN Lokalteil
StUB: neue Fragen zur Trasse
Anfrage: Nach Adidas-Veto in Herzogenaurach wächst im Erlanger Stadtrat der Informationsdruck

ERLANGEN - Die Nachricht aus Herzogenaurach sorgt am Donnerstag im Erlanger Stadtrat für sürbare Unruhe. Weil die Trasse der Stadt-Umland-Bahn dort umgeplant werden soll, [...] hakten CDU, FDP und FWG [...] nach. Sie wollten wissen, was das für Erlangen bedeutet.

OB Janik wiegelte ab. Zu den Vorgängen in Herzogenaurach habe er keine weiteren Infos. Jede Stadt plane die Trasse in ihrem Stadtgebiet unabhängig von den zwei anderen Städten, soweit das Gesamtprojekt nicht gefärdet werde. So sei es vertraglich geregelt.

Für die CSU sind die Vorgänge in Herzogenaurach ein Präzedenzfall. Wenn dort umgeplant werden könne, könne auch die Trasse in Erlangen erneut diskutiert werden.

Der Online-Artikel dazu (3 Leserkommentare): [www.nn.de]

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Der Kommentar dazu, Online (12 Leserkommentare):

[www.nn.de]

Zitat

Warum die StUB kommen muss - und Erlangens CSU unlauter agiert

Trotz zweier positiver Bürgerentscheide zum Bau der Stadt-Umland-Bahn tut die Erlanger CSU so, als stünde das Großprojekt bei der Kommunalwahl erneut zur Abstimmung. Das ist nicht nur unlauter, sondern auch kurzsichtig, kommentiert Arno Stoffels.

Ist auch gut so. Was soll der Erlanger Oberbürgermeister auch dazu sagen, ob in Herzogenaurach die Schienen nun um das Gebäude, oder vorm Gebäude entlang gelegt werden.
Was will die CSU denn umplanen? Ich dachte die CSU will gar keine StUB, nicht eine StUB die woanders fährt...

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Selbstverständlich sollten wir mehr Schienen bauen!
Zitat
Nukebro
Was will die CSU denn umplanen? Ich dachte die CSU will gar keine StUB, nicht eine StUB die woanders fährt...


Adidas wollte nicht das die StuB an gewissen Gebäuden vorbei fährt in denen Promis residieren, daher muss man dort nun die StuB umplanen!

Viele Grüße
Christian0911
(Mein YouTube-Kanal)
Zitat
Christian0911
Zitat
Nukebro
Was will die CSU denn umplanen? Ich dachte die CSU will gar keine StUB, nicht eine StUB die woanders fährt...


Adidas wollte nicht das die StuB an gewissen Gebäuden vorbei fährt in denen Promis residieren, daher muss man dort nun die StuB umplanen!

Das war nicht die Frage. Die Frage bezog sich auf die Erlanger CSU und was konkret die für die StUB fordert – also außer ihrem Versuch mit einem "Moratorium" Stimmen der Gegner zu gewinnen...

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Selbstverständlich sollten wir mehr Schienen bauen!
In diesem Strang geht es um die Planung der StUB. Ausführliche Diskussionen der Absichten einzelner Parteien sind hier fehl am Platz. Im Zeitungsartikel steht nichts Konkretes. Siehe deshalb:

[www.bahninfo-forum.de]



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 01.03.2026 15:01 von Manfred Erlg.
Da die Politik beeinflusst, ob wo und wie die StUB gebaut wird, kann schon relevant sein, was welche Partei zur StUB fordert. Deswegen auch die Nachfrage ob die CSU auch einen konkreten Alternativvorschlag zur Strecke hat. Aber den scheint sie nicht zu haben... Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass die CSU in Erlangen nicht konstruktiv an der StUB mitarbeiten will, was ich schade finde. Wenn man von Fundamentalopposition auf konstruktive Zusammenarbeit umschwenken würde, könnte eventuell am Ende eine bessere StUB für alle dabei heraus kommen. Vielleicht kann sich die CSU ja dazu durch ringen, wenn es keinen Wahlkampf mehr gibt...

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Selbstverständlich sollten wir mehr Schienen bauen!
Herzogenaurach und Adidas haben sich auf die Umfahrung des Gebäude geeinigt. Die Kosten für die zusätzlichen Meter Schienen übernimmt Adidas. Der Zweckverband gibt seinen Segen dazu.

Ende der Geschichte
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