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Wie geht es eigentich nach dem Ende der Pegnitzstrecke weiter?
geschrieben von Daniel Vielberth 
Hallo Daniel,

Zitat
Daniel Vielberth
Also um mal die Diskussion um Vorra auf ein besseres Fundament zu stellen, wo könnte dort u.a. Probleme sein könnten:

Vielen Dank für die Bilder, da wäre ich gerne mitgelaufen.

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Ich bin mit der Gesamtsituation unzufrieden:
In Deutschland gibt es ja nicht nur die Pegnitzstrecke; auch die Eifelbahn, sowie die Ruhr-Sieg-Strecke sind wegen Brückenschäden zum Teil mehrere Jahre gesperrt.
Andererseits sieht man, wie in der Schweiz zerstörte Infrastruktur bei der Strecke nach Zermatt oder die A13 am Bernardino innert von Wochen wiederhergestellt wird.
---------------

Was mich aufregt, ist, dass du vor einigen Jahren hier im Thread verlacht wurdest, als du das Thema zuerst angesprochen hattest.
Mittlerweile gab es kurzzeitig etwas Aufregung, die Politiker haben sich wohl schon daran gewöhnt, dass die Strecke gesperrt ist.
Es besteht ja eine vage Hoffnung, dass die Strecke zum Jahreswechsel / Feb 2026/ Sommer 2026 wieder in Betrieb genommen werden kann.

Leider ist aber wohl niemand an einer schnellen Aufnahme des Bahnverkehrs - zumindest in Teilbereichen interessiert.
Um Nürnberg-Hersbruck-Weiden-Hof zu stabilisieren, hätte ich mir kurzfristig mehr Überhol-/ Abstell-Möglichkeiten gewünscht, die man neben der Strecke vorbereitet und dann in einer Nacht anschließt.

Die eingleisigen Fahrten nach Vorra sind so wohl nicht möglich, aber es bestehen Weichen zum Wenden in Vorra.
Sonst hätte ich mir gewünscht, dass da eine Wendemöglichkeit eingebaut wird.

Die zwei Brücklein können kaputt sein. Falls sich das im September so gezeigt hätte, hätte ich mir gewünscht, dass InfraGo einen Betrieb mit der Instandsetzung / Wiedererrichtung beauftragt; keine Bedarfsfeststellung, Vor- und Entwurfsplanung mit Planfeststellung, sondern einfach den Bestand funktionsfähig erhalten!
Dass das bei den größeren Brücken zwischen Vorra und Neuhaus nicht so einfach geht, ist mir auch bewusst. Da den 6km-Tunnel wieder auszupacken, wäre imho hilfreich, wenn man einen eventuellen Baugeinn eben nicht auf das Ende der 2030er legen will.

Die RE über Weiden mögen eine Alternative sein; für die Schüler und Pendler aus dem Pegnitztal wäre ein Betrieb bis nach Vorra ein Gewinn.
Die Veldener müssen jetzt 30min früher aus dem Haus, um die Schulen zu erreichen.

Für Pendler ist Hersbruck kein guter Einstiegspunkt - Es fahren momentan ja nur 50% der REs und so groß ist der Parkplatz auch nicht.
Stellt euch mal vor, die Bahn würde einen RE Vorra-Hersbruck-Nbg anbieten - da würde man zumindest Willen sehen!

Und übrigens, wenn man die RE 40/41 links der Pegnitz fahren lassen würde, könnte man während der Pegnitztalsperre schon mal anfangen Oberleitungsmasten von Nürnberg bis nach Neunkirchen, Hersbruck (r) und Hartmannshof zu setzen. Und Überholmöglichkeiten wiederherstellen!

Stattdessen reden Politik und Bahnfans über mögliche Bögl- und Seilbahnen. hmpfgrmbl

Ich wünsche euch einen guten Rutsch - und dass 2026 besser wird.
Euer Laufer



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 31.12.2025 05:12 von laufer.
Zitat
laufer

Ich bin mit der Gesamtsituation unzufrieden:
In Deutschland gibt es ja nicht nur die Pegnitzstrecke; auch die Eifelbahn, sowie die Ruhr-Sieg-Strecke sind wegen Brückenschäden zum Teil mehrere Jahre gesperrt.
Andererseits sieht man, wie in der Schweiz zerstörte Infrastruktur bei der Strecke nach Zermatt oder die A13 am Bernardino innert von Wochen wiederhergestellt wird.

Leider ist aber wohl niemand an einer schnellen Aufnahme des Bahnverkehrs - zumindest in Teilbereichen interessiert.
Um Nürnberg-Hersbruck-Weiden-Hof zu stabilisieren, hätte ich mir kurzfristig mehr Überhol-/ Abstell-Möglichkeiten gewünscht, die man neben der Strecke vorbereitet und dann in einer Nacht anschließt.



Die zwei Brücklein können kaputt sein. Falls sich das im September so gezeigt hätte, hätte ich mir gewünscht, dass InfraGo einen Betrieb mit der Instandsetzung / Wiedererrichtung beauftragt; keine Bedarfsfeststellung, Vor- und Entwurfsplanung mit Planfeststellung, sondern einfach den Bestand funktionsfähig erhalten!


Und übrigens, wenn man die RE 40/41 links der Pegnitz fahren lassen würde, könnte man während der Pegnitztalsperre schon mal anfangen Oberleitungsmasten von Nürnberg bis nach Neunkirchen, Hersbruck (r) und Hartmannshof zu setzen. Und Überholmöglichkeiten wiederherstellen!

Kurze Antwort: Wir sind hier in Deutschland! Noch dazu im Deutschland des Jahres 2025. Da dauert es schon mal Jahre, wenn nicht Jahrzehnte, bis mal gebaut wird. Und wenn es doch mal schneller geht, dann dauern die Bauarbeiten selbst oft ewig.

Kurzfristig neue überhol- bzw. Abstellgleise? Selbst auf Bahnflächen inzwischen wohl oft schwierig. Über Nacht anbinden? War früher wohl einfacher. Heute gibt es viel mehr Forderungen und Auflagen. Und bei einem Estw muss erst mal die Passende neue Software erstellt und vorab getestet werden. Mit Spurplan Relaisstellwerken war es einfacher mal eine Weiche im Bahnhof mal schnell einzubauen.

Brücken Instandsetzen bei denen Geologische Probleme bestehen ohne Gutachten etc. Im Vorfeld? Ja, ginge sicher. Aber irgendjemand müsste ja am Ende der dumme sein wenn dann 10 Jahre später die Brücke doch wegsackt. Daher erstmal lange begutachten erkunden und planen.

Und kurzfristig Oberleitungsmasten stellen? Wo es wahrscheinlich noch nicht mal eine Planung dafür gibt? Ja, auf der Modellbahn könnte man das sicher machen...
Die über 1000 m lange Morandi-Brücke in (über!) Genua ist am 14. August 2018 teilweise eingestürzt, der Ersatz-Neubau wurde am 03.August 2020 eröffnet.
Die Carola-Brücke in Dresden ist am 14. September 2024 teilweise eingestürzt. Bis September 2025 wurde sie immerhin komplett abgebrochen. Geplanter Neubau-Beginn 2028, Fertigstellung 2031. Rekordverdächtig!

Die Rahmedetalbrücke (A45) wurde 2021 plötzlich von jetzt auf gleich wegen Einsturzgefahr gesperrt. Nur 4 Jahre später konnte kürzlich die erste von 2 Neubaubrücken freigegeben werden. Wie hat Herr Merz gesagt? "Wir können Infrastruktur"...

Noch Fragen?

Peter
Zitat
marco2206

Brücken Instandsetzen bei denen Geologische Probleme bestehen ohne Gutachten etc. Im Vorfeld? Ja, ginge sicher. Aber irgendjemand müsste ja am Ende der dumme sein wenn dann 10 Jahre später die Brücke doch wegsackt. Daher erstmal lange begutachten erkunden und planen.

Was da im Pegnitztal los ist, lässt sich offensichtlich nicht mit Problemen bei anderen Brücken vergleichen. Da geht es wohl nicht um den Überbau, sondern um mindestens ein Fundament, das durch eine darunter liegende Höhle gefährdet ist. Da wäre ich als Verantwortlicher auch höchst vorsichtig. Jetzt ohne genaue Untersuchung eine schnelle Reparatur? Wenn dann trotzdem etwas passiert, sitzt man im Knast.

Zunächst mal muss man ja anscheinend erst herausfinden, was da tatsächlich Sache ist unter dem betroffenen Brückenkopf. Wie groß sind die Hohlräume? Wie sind sie entstanden, wie können sie sich ausweiten? Wie könnte man die weitere Erosion verhindern? Das sind sicher Fragen, sie sich nicht auf die Schnelle beantworten lassen.

Und wenn man das alles weiß, hat man immer noch kein Sanierungskonzept. Auch keines für eine provisorische Sanierung. Die Lösung dieses Problems scheint Neuland zu sein.

Es gibt viele Beispiele, dass etwas viel länger dauert als nötig. Auch hier ist die gestoppte Planung der Elektrifizierung der Strecke ein Beispiel für einen unnötigen jahrelangen Verzug.

Aber im Falle der gefährdeten Brücke sehe ich ein, dass man lieber gründlicher und damit halt auch langsamer vorgeht. Dass die Reparatur nicht erfolgreich sein könnte, ist ja nicht das Schlimmste. Das Schlimmste wäre ein großer Unfall, der dadurch ausgelöst werden könnte.
Zitat
Nukebro
Zitat
Daniel Vielberth
Hallo allseits,

Also um mal die Diskussion um Vorra auf ein besseres Fundament zu stellen, wo könnte dort u.a. Probleme sein könnten:


^ Beiden vollwertigen Esigs legen nahme, das beidseitiger GWB installiert ist, theoretisch sollten also beide Gleise in beiden Richtungen benutzbar sein, von Zugmeldestelle zu Zugmeldestelle, ein Irrtum der sich erst aufklärt, wenn man die Einfahrt Vorra erreicht.



Der Hp Hohenstadt in km 33,447 ist aber schon mal keine, also hier enden geht betrieblich nicht, zumal man da in der Einschaltstrecke von Bü halten dürfte



^ Da in Hohenstadt auch kein passendes Blocksignal steht, was man zum Ausfahrsignal nehmen könnte scheidet Verkehr bis hier ohen Umbauten erstmal aus



^ Weiter als Hohenstadt kommen wir aber nicht, weil in km 35,00 die Sh2 Scheiben stehen, hier beginnen scheinbar die Probleme


^ D.h diese zwei sind offenbar schon eines der Probleme


^ Neben den Brücken steht etwas, was ich für Bohrgerät halte (gegenteiliges bitte mitteilen), offenbar erkundet man hier den Untergrund. Soweit es hier nicht zu Befunden bezüglich des Untergrund kommt, dürfte diese Brücke relativ leicht ersetzbar sein da kleine Spannweite, sehr niedrig also kaum stilbildend, Beton und OL sollten hier weitgehen widerstandsfrei gehen



^ Aber dann gibt es noch diese, nur weil da zum Zeitpunkt meiner Begehung (Anfang Nov) nichts zum Bohren stand heißt das nicht, das da nicht auch was zu tun sein könnte


^ Diese Brücke habe ich weniger in Verdacht, anhand der Gleisbettung schließe ich, das die neuer ist, auch wenn ich von oben die Bauform net sehen kann, aber das wirkt sehr wie Betontrogbrücke, und google maps bestätigt es dann.


^ Dann folgt zwar das Esig Vorra und damit ein Bahnhof, aber elle-bätsch - am Gegengleis nur eine Ne1 Tafel, also nix GWB sondern Gegengleis fahren auf Zettel. Ja es gibt Weichen, ja man kann im Bahnhof wechseln und am andern Gleis zurück nach Hersbruck fahren, aber ein Gleis in zwei Richtungen nutzen wie vorgeschlagen ist damit schon mal ausgeschieden.


^ Und: bis zum Bahnsteig gibt es auch noch Brückchen, deren Zustand keiner von uns kennen kann (es müssen ja nicht Zwangsläufig nur Brücken über die Pegnitz betroffen sein), ...


^ ... und dann noch eine, ...


^ Bevor wir die beim Asig erreichen. Die müssen also alle untersucht und intakt sein, oder entsprechend ersetzt werden, bevor ein Zug wieder bis Vorra gelangen kann.



^ Ich gebe zu, ich hatte die kleinen Brückchen vorher auch nicht so auf dem Schirm, und man bedenke, das diese Gang jetzt auch keine Stützmauern und Dämme bzw deren Höhenlagen betroffen hat.



Da ich mir bei dem Gang allersding zugleich auch die Zehe gestaucht hab, konnte ich damals nicht weiter machen, und es war damals schon rutschig, jetzt bei Schnee ware es glatter Selbstmord (mal soll nicht glauben wie rutschig Betonschwellen sein können! Aber ich denke schon dieser kleine Abschnitt zeigt, wieviele Kunstbauten man da im Auge behalten muss, wo überall was kaputt sein könnte.

Danke für diese Einblicke. Ich hoffe, dass man bald irgendeine Lösung finden kann, damit wieder so viel wie möglich auf Schienen rollen kann...

Ein Antwort kann man auch ohne zitieren geben, dann kommen nicht die ganzen Bilder nochmals - so wie bei mir jetzt.
Zitat
Daniel Vielberth

^ Dann folgt zwar das Esig Vorra und damit ein Bahnhof, aber elle-bätsch - am Gegengleis nur eine Ne1 Tafel, also nix GWB sondern Gegengleis fahren auf Zettel. Ja es gibt Weichen, ja man kann im Bahnhof wechseln und am andern Gleis zurück nach Hersbruck fahren, aber ein Gleis in zwei Richtungen nutzen wie vorgeschlagen ist damit schon mal ausgeschieden.

So können Plan (im Trassenfinder) und Wirklichkeit von einander abweichen. Wenn man die Brücken vorher prüft, könnte man aber zumindest bis Vorra fahren und nutzt dort nur Gleis 2 zum wenden.

Mittlerweile ist die Totalsperrung zur Brückeninstandsetzung bis 01.07. hinterlegt. Für Neuhaus und Ranna ist sogar eine ganzjährige Streckenruhe (Fahrplanjahr) hinterlegt.
an Laufer

> Vielen Dank für die Bilder, da wäre ich gerne mitgelaufen.

Irgenwann wenns es wärmer und trockener ist, mach ich weiter, ggf lässt sich da ja was machen, ich will die Sperrpause eigentlich Nutzen, die ganze Strecke mal abzulaufen, solange die noch nicht zugewuchert ist. Wenn ich näheres sagen kann, werde ich mich per PN melden.

> Was mich aufregt, ist, dass du vor einigen Jahren hier im Thread verlacht wurdest, als du das Thema zuerst angesprochen hattest.

Naja, man hat damals gewaltsam jede Fantsasie und jedes "was wäre wenn" unterdrücken wollen, es hat dem Forum sehr geschadet und so langsam merkt man, wie sehr die Debatte dadurch verarmt ist, das man nicht mehr frei diskutieren durfte. Was schon beschlossen war, durfte man nicht anzweifeln sonst wurde man quasi der Wehrkraftzersetzung beschuldigt, und was nicht in offiziellen Plänen steht, das gab und gibt es nicht. Allerdings ich habe vorsichtige Hoffnung, bei dem letzten Böglbahnthema hatte ich den Eindruck, das man endlich mal wieder sich Gedanken abseits der eh schon beschlossenen Strecken gemacht hat, es ist jetzt zwar die Diskussion erstmal wieder im Sande verlaufen, aber zumindest wurde die mal nicht von den üblichen Verdächtigen abgewürgt, das nenne ich schon Fortschritt.

> Leider ist aber wohl niemand an einer schnellen Aufnahme des Bahnverkehrs - zumindest in Teilbereichen interessiert.

Naja, falls du einen Ingenieur an der Hand hast, der wenige Monate vor der Rente steht, und plant sich eh ins Ausland abzusetzen, dann kann der ja für die Sicherheit der Strecke unterschreiben... ;-) Ne Ernsthaft, wenn dann ne Brücke samt Zug in der Pegnitz liegt, ist ja auch keinem geholfen, weil man kann ja nicht immer drauf Hoffen, das das Zeug immer genau erst 10 Minuten nach dem letzten Zug runterkommt... Außerdem haben wir es mit dem NeiTec-Netz zu tun, das tendenziell noch bessere Gleislagen als andere Bahnstrecken braucht, und selbst bei normalen Bahnstrecken wären Setzungen im Zentimeterbereich schon zuviel. Und wenn man das jetzt skaliert, was für Setzungen eine einstürzende Tropfsteinhöle erst verursachen könnte, dann lieber Strecke zu.

> Für Pendler ist Hersbruck kein guter Einstiegspunkt - Es fahren momentan ja nur 50% der REs und so groß ist der Parkplatz auch nicht.
> Stellt euch mal vor, die Bahn würde einen RE Vorra-Hersbruck-Nbg anbieten - da würde man zumindest Willen sehen!

Also ich muss sagen, ich finde jetzt das Ersatzkonzept gar net so schlecht. Die Zusatz-RE vor dem Fahrplanwechsel waren richtig gut konstruiert, liefen oft sogar vor Plan, da hat man echt seine Hausaufgaben gemacht, und gute fahrbare Trassen konstruiert. Auch jetzt verursachen die Langläufer von Hof keine unüblichen Fahrplanabweichungen, ja das Kuppeln in Neukirchen produziert die üblichen Verspätungen, aber ich könnte nicht behaupten, das die Verspätungen großartig mehr geworden wären, seit die RE aus Hof kommen. Und ich finde es auch begrüßenswert, das man die in den großen, also den Winterfahrplan in die offiziellen Tabellen eingepflegt hat, und nicht auf dem Papier alles lässt wie immer, und dann mit Baustellenflyern ankommt so alla "ach übrigens, wir fahren dann mal doch net". Von dem her sind wir in gewisser weise mit dem blauen Auge davon gekommen, man hat schnell reagiert und für erste das beste aus dem gemacht, das halt noch geht. Entscheidend wird, wie und ob es weitergeht, mögliche Szenarios von Strecke dicht bis zur elektrischer Betriebsaufnahme bis hin zu Bayreuth -Pegnitz und Pegnitz Kirchenlaibach auch noch eingestellt habe ich ja schon skizziert.


> Und übrigens, wenn man die RE 40/41 links der Pegnitz fahren lassen würde, könnte man während der Pegnitztalsperre schon mal anfangen
> Oberleitungsmasten von Nürnberg bis nach Neunkirchen, Hersbruck (r) und Hartmannshof zu setzen. Und Überholmöglichkeiten wiederherstellen!

Lieber nicht, RE links geht nur wenn du den Fahrplan der S-Bahn stark ausdünnst oder dem RE ca 25 minuten längere Fahrzeiten gibst. Du kannst den RE natürlich wie die S-Bahn halten lassen, dann ja, aber das stände Anfahren Diesel unter OL ist halt umwelttechnisch eher nicht der Knüller.

> Stattdessen reden Politik und Bahnfans über mögliche Bögl- und Seilbahnen. hmpfgrmbl

Naja, die Böglbahn könnte gutes tun, wenn man sie da einsetzt, wo sie nix kaputt machen kann und wo andere Verkehrmittel nicht sinnvoll baubar sind.

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]
Alles ist wie immer, nur schlimmer... (Bernd das Brot)



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 31.12.2025 16:21 von Daniel Vielberth.
Zitat
Nukebro
Zitat
Roland90518
@ChefStef
[Warum Ignoranz? Ich hatte doch die Alternative durchs Wiesenttal vorgeschlagen? Über eine Direktverbindung Bayreuth-Erlangen würde sich Friedrich Alexander sehr freuen.]

Ignoranz bezog sich für mich darauf, dass von (Bundes) politischer Seite (Verkehrsministerium) kein echtes Interesse besteht. Auch von bayerischer Seite hält es sich in Grenzen. Was ich selber mit eigenen Augen sehen kann, dass Umgehungsstraßen gebaut werden können und dafür ist der Wille und das Geld auch da.
Und auf der Strecke von Nürnberg nach Bayreuth fahren auch so viele Leute wie bei mancher Umgehungsstraße.

Gruß, Roland.

Man misst den Bedarf an einer Brücke nicht an der Anzahl an Schwimmenden im Fluss. Aber natürlich wäre da manches einfacher wenn Franken ein eigenes Bundesland mit entsprechender Stimme im Bundesrat und derlei wäre...

Wie willst du es dann machen?
Vielleicht kommt jetzt noch einer auf die Idee, einen Nutzen-Kosten-Faktor zu erstellen. Und dabei spielen doch die Fahrgastzahlen eine wichtige Rolle.
Und dann kommt auch noch ein NFK von unter 1 raus. Könnte ich mir schon vorstellen.

Gruß, Roland.
@elixier

Ich selber halte einen Tunnel von Forchheim nach Bayreuth nicht so zielführend. Dann könnte auch die alte Strecke von Erlangen nach Gräfenberg reaktiviert werden und von Gräfenberg aus nach Bayreuth.
Übrigens, neuer Vorschlag zum SEV. Von Gräfenberg über die B2 nach Pegnitz. War das schon in einem Beitrag?

Gruß, Roland.
Zitat
Roland90518
Zitat
Nukebro
Zitat
Roland90518
@ChefStef
[Warum Ignoranz? Ich hatte doch die Alternative durchs Wiesenttal vorgeschlagen? Über eine Direktverbindung Bayreuth-Erlangen würde sich Friedrich Alexander sehr freuen.]

Ignoranz bezog sich für mich darauf, dass von (Bundes) politischer Seite (Verkehrsministerium) kein echtes Interesse besteht. Auch von bayerischer Seite hält es sich in Grenzen. Was ich selber mit eigenen Augen sehen kann, dass Umgehungsstraßen gebaut werden können und dafür ist der Wille und das Geld auch da.
Und auf der Strecke von Nürnberg nach Bayreuth fahren auch so viele Leute wie bei mancher Umgehungsstraße.

Gruß, Roland.

Man misst den Bedarf an einer Brücke nicht an der Anzahl an Schwimmenden im Fluss. Aber natürlich wäre da manches einfacher wenn Franken ein eigenes Bundesland mit entsprechender Stimme im Bundesrat und derlei wäre...

Wie willst du es dann machen?
Vielleicht kommt jetzt noch einer auf die Idee, einen Nutzen-Kosten-Faktor zu erstellen. Und dabei spielen doch die Fahrgastzahlen eine wichtige Rolle.
Und dann kommt auch noch ein NFK von unter 1 raus. Könnte ich mir schon vorstellen.

Gruß, Roland.

Da geht es aber um künftige Fahrgäste, nicht um heutige . Also um im Bild zu bleiben, man trifft Annahmen wie viele Leute die Brücke benutzen werden sobald es sie gibt. Zum Beispiel auf Basis der Anzahl der Leute die vergleichbare Brücken nutzen, wie viele Leute an beiden Ufern des Flusses leben und arbeiten usw. usw.

Allerdings hat die Standi das Problem, dass sie regelmäßig Fahrgastzahlen unterschätzt....

____________
Selbstverständlich sollten wir mehr Schienen bauen!
NN: Mobilität und Denkmalschutz: Keine freie Bahn für Neubau der Pegnitz-Brücken (06.01.2026)

(vermutl. Paywall). Daraus: Die DB InfraGO – ein Tochterunternehmen der Bahn – habe im Juli 2025 die Erneuerung der Brücke in Vorra beim Eisenbahn-Bundesamt beantragt, teilt eine Pressesprecherin des Amtes mit. „Bezüglich der übrigen ‚Pegnitzbrücken‘ liegen derzeit keine Anträge beim Eisenbahn-Bundesamt vor.“ [...] Neubauten kommen aus Sicht der Denkmalpflege nur in Frage, wenn es keine Alternativen gibt. Der Erhalt der historischen Bauwerke liege nach dem Bayerischen Denkmalschutzgesetz im Interesse der Allgemeinheit, heißt es seitens des Landesamts für Denkmalpflege. Die Brückenkonstruktionen stellten „in ihrer Gesamtheit ein herausragendes konstruktions- und verkehrsgeschichtliches Zeugnis dar“.
Zitat
Pro Tram
Richtig interessant wird es ab Februar dann, wenn zu den Ersatzbussen hinterm Nürnberger Bahnhof nach Bayreuth/Pegnitz und (ab und zu Ingolstadt) auch noch die 2 E-Linien Richtung Neumarkt im teilweise 10 Minuten Takt kommen.

Allerdings. Schon jetzt ist das Qualitätsmanagement mangelhaft, z.B. wenn man in Richtung Bayreuth fahren will. Weil es geht so: wenige Dutzend Fahrgäste warten gegen x:25 am Ostende des Bereichs, auf dem südlichen Geweg. Auf der nördlichen Straßenseite steht ein Gelenkbus mit Pappkarton "Ersatzverkehr". Dann erscheint dort ein Busfahrer, öffnet die verriegelte Tür, und steckt sich im Bus erstmal eine Kippe an. Kurz darauf fährt ein Bus zur Position der wartenden Fahrgäste. Auch hier nur ein allgemeines "Ersatzverkehr"-Schild. "Fahren Sie nach Bayreuth?" Fahrerin: "Irgendwann schon". "Sie fahren jetzt also NICHT nach Bayreuth?" - "Ja." Dann mal vor dem eingefahrenen Bus auf die Straße gehen und zum jetzt Brotzeit machenden Raucher in dem Gelenkbus fragend hinüberwinken. Der winkt aber eindeutig ab.

Mittlerweile ist es x:35. Hinter dem zuletzt eingefahrenen Bus fährt ein weiterer Bus ein. Der könnte es ja sein (Pappkarton "Ersatzverkehr"). Alle steigen ein, nehmen Platz, der Busfahrer fährt los. Noch vor ihm fährt der Gelenkbus aus der Parkbucht heraus. Die Allersberger Straße hinter dem Gelenkbus fahrend, begrüßt der Fahrer die Fahrgäste zur Fahrt nach Bayreuth und bittet ums Anschnallen wegen der Autobahnfahrt (vorbildlich). Wegen des vorab fahrenden Gelenkbusses werden noch einige Ampelphasen extra benötigt bis zur Hainstraße. Dort stellt sich der Gelenkbus in eine Parkbucht.

Von da an klappt alles. Bei der Rückfahrt aus Bayreuth verteilt sogar ein DB-Serviemitarbeiter Personen und Gepäck im Bus und gibt den Abfahrtsauftrag. Aber sowas scheint man in der Bratwurstmetropole Nürnberg ja nicht zu brauchen.
In diesem Zusammenhang ein unfreiwilliger Witz des Verkehrstickers Nürnberg der NN vom 06.01.2026 11:03 Uhr:

Dreikönigstag: Am Feiertag ist es ruhig auf den Straßen in und um Nürnberg. Die Bahn kämpft allerdings mit den Minustemperaturen: Witterungsbedingt verkehren die Regionalzüge im Neigetechniknetz Nordostbayern zwischen Nürnberg und Bayreuth bzw. Marktredwitz mit reduzierter Geschwindigkeit - das betrifft die Linien RE30, RE31, RE32, RE33, RE38 und RE40. Laut Bahn ist mit vereinzelten Verspätungen von bis zu 15 Minuten zu rechnen.

Und ich dachte eher eine Verspätung von 15 Jahren ...
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