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Re: Wie geht es eigentich nach dem Ende der Pegnitzstrecke weiter? 31.12.2025 04:21 |
Zitat
Daniel Vielberth
Also um mal die Diskussion um Vorra auf ein besseres Fundament zu stellen, wo könnte dort u.a. Probleme sein könnten:
Zitat
laufer
Ich bin mit der Gesamtsituation unzufrieden:
In Deutschland gibt es ja nicht nur die Pegnitzstrecke; auch die Eifelbahn, sowie die Ruhr-Sieg-Strecke sind wegen Brückenschäden zum Teil mehrere Jahre gesperrt.
Andererseits sieht man, wie in der Schweiz zerstörte Infrastruktur bei der Strecke nach Zermatt oder die A13 am Bernardino innert von Wochen wiederhergestellt wird.
Leider ist aber wohl niemand an einer schnellen Aufnahme des Bahnverkehrs - zumindest in Teilbereichen interessiert.
Um Nürnberg-Hersbruck-Weiden-Hof zu stabilisieren, hätte ich mir kurzfristig mehr Überhol-/ Abstell-Möglichkeiten gewünscht, die man neben der Strecke vorbereitet und dann in einer Nacht anschließt.
Die zwei Brücklein können kaputt sein. Falls sich das im September so gezeigt hätte, hätte ich mir gewünscht, dass InfraGo einen Betrieb mit der Instandsetzung / Wiedererrichtung beauftragt; keine Bedarfsfeststellung, Vor- und Entwurfsplanung mit Planfeststellung, sondern einfach den Bestand funktionsfähig erhalten!
Und übrigens, wenn man die RE 40/41 links der Pegnitz fahren lassen würde, könnte man während der Pegnitztalsperre schon mal anfangen Oberleitungsmasten von Nürnberg bis nach Neunkirchen, Hersbruck (r) und Hartmannshof zu setzen. Und Überholmöglichkeiten wiederherstellen!
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Verborgener Hohlraum unter einem Brückenkopf 31.12.2025 12:57 |
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marco2206
Brücken Instandsetzen bei denen Geologische Probleme bestehen ohne Gutachten etc. Im Vorfeld? Ja, ginge sicher. Aber irgendjemand müsste ja am Ende der dumme sein wenn dann 10 Jahre später die Brücke doch wegsackt. Daher erstmal lange begutachten erkunden und planen.
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Re: Wie geht es eigentich nach dem Ende der Pegnitzstrecke weiter? 31.12.2025 14:23 |
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Nukebro
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Daniel Vielberth
Hallo allseits,
Also um mal die Diskussion um Vorra auf ein besseres Fundament zu stellen, wo könnte dort u.a. Probleme sein könnten:
^ Beiden vollwertigen Esigs legen nahme, das beidseitiger GWB installiert ist, theoretisch sollten also beide Gleise in beiden Richtungen benutzbar sein, von Zugmeldestelle zu Zugmeldestelle, ein Irrtum der sich erst aufklärt, wenn man die Einfahrt Vorra erreicht.
Der Hp Hohenstadt in km 33,447 ist aber schon mal keine, also hier enden geht betrieblich nicht, zumal man da in der Einschaltstrecke von Bü halten dürfte
^ Da in Hohenstadt auch kein passendes Blocksignal steht, was man zum Ausfahrsignal nehmen könnte scheidet Verkehr bis hier ohen Umbauten erstmal aus
^ Weiter als Hohenstadt kommen wir aber nicht, weil in km 35,00 die Sh2 Scheiben stehen, hier beginnen scheinbar die Probleme
^ D.h diese zwei sind offenbar schon eines der Probleme
^ Neben den Brücken steht etwas, was ich für Bohrgerät halte (gegenteiliges bitte mitteilen), offenbar erkundet man hier den Untergrund. Soweit es hier nicht zu Befunden bezüglich des Untergrund kommt, dürfte diese Brücke relativ leicht ersetzbar sein da kleine Spannweite, sehr niedrig also kaum stilbildend, Beton und OL sollten hier weitgehen widerstandsfrei gehen
^ Aber dann gibt es noch diese, nur weil da zum Zeitpunkt meiner Begehung (Anfang Nov) nichts zum Bohren stand heißt das nicht, das da nicht auch was zu tun sein könnte
^ Diese Brücke habe ich weniger in Verdacht, anhand der Gleisbettung schließe ich, das die neuer ist, auch wenn ich von oben die Bauform net sehen kann, aber das wirkt sehr wie Betontrogbrücke, und google maps bestätigt es dann.
^ Dann folgt zwar das Esig Vorra und damit ein Bahnhof, aber elle-bätsch - am Gegengleis nur eine Ne1 Tafel, also nix GWB sondern Gegengleis fahren auf Zettel. Ja es gibt Weichen, ja man kann im Bahnhof wechseln und am andern Gleis zurück nach Hersbruck fahren, aber ein Gleis in zwei Richtungen nutzen wie vorgeschlagen ist damit schon mal ausgeschieden.
^ Und: bis zum Bahnsteig gibt es auch noch Brückchen, deren Zustand keiner von uns kennen kann (es müssen ja nicht Zwangsläufig nur Brücken über die Pegnitz betroffen sein), ...
^ ... und dann noch eine, ...
^ Bevor wir die beim Asig erreichen. Die müssen also alle untersucht und intakt sein, oder entsprechend ersetzt werden, bevor ein Zug wieder bis Vorra gelangen kann.
^ Ich gebe zu, ich hatte die kleinen Brückchen vorher auch nicht so auf dem Schirm, und man bedenke, das diese Gang jetzt auch keine Stützmauern und Dämme bzw deren Höhenlagen betroffen hat.
Da ich mir bei dem Gang allersding zugleich auch die Zehe gestaucht hab, konnte ich damals nicht weiter machen, und es war damals schon rutschig, jetzt bei Schnee ware es glatter Selbstmord (mal soll nicht glauben wie rutschig Betonschwellen sein können! Aber ich denke schon dieser kleine Abschnitt zeigt, wieviele Kunstbauten man da im Auge behalten muss, wo überall was kaputt sein könnte.
Danke für diese Einblicke. Ich hoffe, dass man bald irgendeine Lösung finden kann, damit wieder so viel wie möglich auf Schienen rollen kann...
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Re: Wie geht es eigentich nach dem Ende der Pegnitzstrecke weiter? 31.12.2025 15:54 |
Zitat
Daniel Vielberth
^ Dann folgt zwar das Esig Vorra und damit ein Bahnhof, aber elle-bätsch - am Gegengleis nur eine Ne1 Tafel, also nix GWB sondern Gegengleis fahren auf Zettel. Ja es gibt Weichen, ja man kann im Bahnhof wechseln und am andern Gleis zurück nach Hersbruck fahren, aber ein Gleis in zwei Richtungen nutzen wie vorgeschlagen ist damit schon mal ausgeschieden.
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Re: Wie geht es eigentich nach dem Ende der Pegnitzstrecke weiter? 31.12.2025 16:18 |
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Re: Das ist jetzt hoffentlich nicht ernst gemeint 01.01.2026 18:24 |
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Nukebro
Zitat
Roland90518
@ChefStef
[Warum Ignoranz? Ich hatte doch die Alternative durchs Wiesenttal vorgeschlagen? Über eine Direktverbindung Bayreuth-Erlangen würde sich Friedrich Alexander sehr freuen.]
Ignoranz bezog sich für mich darauf, dass von (Bundes) politischer Seite (Verkehrsministerium) kein echtes Interesse besteht. Auch von bayerischer Seite hält es sich in Grenzen. Was ich selber mit eigenen Augen sehen kann, dass Umgehungsstraßen gebaut werden können und dafür ist der Wille und das Geld auch da.
Und auf der Strecke von Nürnberg nach Bayreuth fahren auch so viele Leute wie bei mancher Umgehungsstraße.
Gruß, Roland.
Man misst den Bedarf an einer Brücke nicht an der Anzahl an Schwimmenden im Fluss. Aber natürlich wäre da manches einfacher wenn Franken ein eigenes Bundesland mit entsprechender Stimme im Bundesrat und derlei wäre...
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Re: Das ist jetzt hoffentlich nicht ernst gemeint 01.01.2026 18:47 |
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Re: Das ist jetzt hoffentlich nicht ernst gemeint 01.01.2026 18:51 |
Zitat
Roland90518
Zitat
Nukebro
Zitat
Roland90518
@ChefStef
[Warum Ignoranz? Ich hatte doch die Alternative durchs Wiesenttal vorgeschlagen? Über eine Direktverbindung Bayreuth-Erlangen würde sich Friedrich Alexander sehr freuen.]
Ignoranz bezog sich für mich darauf, dass von (Bundes) politischer Seite (Verkehrsministerium) kein echtes Interesse besteht. Auch von bayerischer Seite hält es sich in Grenzen. Was ich selber mit eigenen Augen sehen kann, dass Umgehungsstraßen gebaut werden können und dafür ist der Wille und das Geld auch da.
Und auf der Strecke von Nürnberg nach Bayreuth fahren auch so viele Leute wie bei mancher Umgehungsstraße.
Gruß, Roland.
Man misst den Bedarf an einer Brücke nicht an der Anzahl an Schwimmenden im Fluss. Aber natürlich wäre da manches einfacher wenn Franken ein eigenes Bundesland mit entsprechender Stimme im Bundesrat und derlei wäre...
Wie willst du es dann machen?
Vielleicht kommt jetzt noch einer auf die Idee, einen Nutzen-Kosten-Faktor zu erstellen. Und dabei spielen doch die Fahrgastzahlen eine wichtige Rolle.
Und dann kommt auch noch ein NFK von unter 1 raus. Könnte ich mir schon vorstellen.
Gruß, Roland.
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Re: Das ist jetzt hoffentlich nicht ernst gemeint 06.01.2026 09:54 |
Zitat
Pro Tram
Richtig interessant wird es ab Februar dann, wenn zu den Ersatzbussen hinterm Nürnberger Bahnhof nach Bayreuth/Pegnitz und (ab und zu Ingolstadt) auch noch die 2 E-Linien Richtung Neumarkt im teilweise 10 Minuten Takt kommen.