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Wie geht es eigentich nach dem Ende der Pegnitzstrecke weiter?
geschrieben von Daniel Vielberth 
Ab Neuhaus gibt es einen karstkundlichen Wanderweg. Er führt auch an Einsturzdolinen vorbei. Und nebenbei wird man über die geologischen Besonderheiten dieser Gegend informiert.
Wenn man sich die Tafeln zu Höhlen und Dolinen ansieht, dann wird einem klar, wie schwierig die Verhältnisse hier im Pegnitztal waren und sind. Hier eine Bahnstrecke zu bauen, was sicher eine Herausforderung. Zumal man damals noch nicht die technischen Möglichkeiten hatte, sich über Einzelheiten des Untergrunds zu informieren. Das ist ja bis heute alles andere als einfach.

Dass die Strecke trotzdem bis heute weitgehend störungsfrei in Betrieb war, ist eine beachtliche Leistung.
RB30 Bus 98524, 10:05 ab Pegnitz, leer, Nicht Barrierefrei!

Viele Grüße
Christian0911
(Mein YouTube-Kanal)


Ich fand den SEV als ich ihn im Oktober genutzt habe gut organisiert. Umso mehr wundert es mich, dass man wohl leider auf Barrierefreiheit wenig Rücksicht zu nehmen scheint...

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Selbstverständlich sollten wir mehr Schienen bauen!
Hallo.
Ich denke, die werden die Busse und Busfahrer nehmen, die zur Verfügung stehen und, oder die DB Regio bekommt. Da fahren Busse aus Berlin. OVF und VAG bin ich auch schon mit gefahren. Das sind solche mit tiefen Einstieg. Reisebusse waren auch dabei. Geht alles.
Gruß, Roland.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 11.12.2025 12:24 von Roland90518.
Zitat
Roland90518
Hallo.
Ich denke, die werden die Busse und Busfahrer nehmen, die zur Verfügung stehen und, oder die DB Regio bekommt.
.
Das kann gar nicht anders sein. Die Busse und Fahrer stehen ja somst nicht beschäftigungslos rum und warten auf eine Streckensperrung, es muss in so einem Fall also improvisiert werden.
Bei einer geplanten Sperrung kann das viel besser organisiert werden (ob es dann besser klappt ist eine andere Frage).
Wenn teilweise Fahrer/innen ohne Orts- und Sprachkenntnisse eingesetzt werden (müssen) ist das auch ein Hinweis auf den allgemeinen, sich künftig noch verstärkenden Fahrermangel.

Peter
Ein weiterer Grund für den Ausbau der Schiene: man kriegt mit weniger Personal mehr Leute befördert. Und in Nürnberg sieht man ja auch dass die Automatisierung auf der Schiene gelebte Realität ist und keine Utopie der Zukunft...

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Selbstverständlich sollten wir mehr Schienen bauen!
an Nukebro

Du Verwechselst BoStraB mit EBO. Bei der EBO hat beim Thema Automatisierung zum Glück das EBA ein wörtchen mitzureden, und unterbindent erfolgreich, das diese Bedrohung wahr wird. Die Auflagen die den Testbetrieben gemacht werden (ich habe da Leute an der Quelle sitzen) sorgen dafür, das Automatikbetrieb bei der Eisenbahn personalintensiver als Fahrerbetrtieb wäre. Den Zahn kann ich also erfolgreich ziehen, das wird nix.

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]
Alles ist wie immer, nur schlimmer... (Bernd das Brot)
Zitat
Daniel Vielberth
an Nukebro

Du Verwechselst BoStraB mit EBO. Bei der EBO hat beim Thema Automatisierung zum Glück das EBA ein wörtchen mitzureden, und unterbindent erfolgreich, das diese Bedrohung wahr wird. Die Auflagen die den Testbetrieben gemacht werden (ich habe da Leute an der Quelle sitzen) sorgen dafür, das Automatikbetrieb bei der Eisenbahn personalintensiver als Fahrerbetrtieb wäre. Den Zahn kann ich also erfolgreich ziehen, das wird nix.

Will man nicht in Hamburg bei der (nach EBO betriebenen) S-Bahn eine Automatisierung realisieren?

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Selbstverständlich sollten wir mehr Schienen bauen!
Genau von dort weiß ich, dass das reiner Showbetrieb ist, bei dem dann soviel Zusatzpersonal mit hingestellt werden muss, das sich das als Regelbetriebslösung nie rentieren kann. Man führt das mal vor, wenn Hochrangige und Politiker kommen, aber für den Normalbetrieb sind die Auflagen viel zu hoch.

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]
Alles ist wie immer, nur schlimmer... (Bernd das Brot)



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 13.12.2025 10:22 von Daniel Vielberth.
Das ist sicher für den derzeitigen Zeitpunkt korrekt. Aber die Entwicklung geht weltweit weiter und wird sich nicht aufhalten lassen. Auch erzwungen durch den (nicht nur in Deutschland bzw. Europa absehbaren) Personalmangel. Wir haben letztendlich nur die Möglichkeit mitzuentwickeln oder - wie schon so oft in anderen Industrebereichen - das Feld anderen zu überlassen.
Presseinformation der DB München vom 10. Dezember zum Fahrplanwechsel:

Zitat

Pegnitztal: DB Regio Bayern bietet ab dem 14. Dezember zehn durchgängige Züge zwischen Hof und Nürnberg an

Weiterhin umfangreicher Ersatzverkehr zwischen Hersbruck (rechts der Pegnitz) und Pegnitz •
teilweise Umsteigeverbindungen nach Neustadt


Ab dem Fahrplanwechsel am kommenden Sonntag wird es mehr durchgängige Fahrten zwischen Nürnberg, Marktredwitz und Hof geben. Insgesamt sind für die Fahrgäste dann zehn Verbindungen je Richtung im Angebot. Die Züge umfahren die weiterhin gesperrte Bahnstrecke zwischen Hersbruck (rechts der Pegnitz) und Pegnitz und sind dabei über Weiden und Marktredwitz unterwegs. Von und bis Weiden nutzen diese Züge die vorhandenen Trassen der RE-Linie 41 (Nürnberg-Weiden-Neustadt (Waldnaab)). Daher können die Züge von und nach Neustadt (Waldnaab) in diesen zweistündlichen Fahrlagen nicht durchgängig bis Nürnberg verkehren. Es ist ein Umstieg in Weiden erforderlich.

Die DB InfraGO hatte den Abschnitt zwischen Hersbruck (rechts der Pegnitz) und Pegnitz am 19. September aufgrund von Schäden an mehreren Pegnitzbrücken kurzfristig sperren müssen. Seither sind Fahrgäste auf den Schienenersatzverkehr angewiesen. Mit den durchgängigen Verbindungen können Fahrgäste zwischen Nürnberg und Hof bzw. Marktredwitz direkt mit dem Zug unterwegs sein, ohne auf Busse umsteigen zu müssen. Das zusammen mit der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG) entwickelte Fahrplankonzept sieht dabei täglich zehn Zugpaare nahezu im Zweistundentakt vor. Die genauen Uhr- und Fahrzeiten sind in den Auskunftsmedien verfügbar.

Für den weiterhin bestehenden Schienenersatzverkehr zwischen Hersbruck (rechts der Pegnitz) und Pegnitz sind aktuell mehr als 60 Busse im Auftrag der DB Regio im Einsatz. Die Züge der RE-Linien 30, 31, 32 und 38 enden von Norden kommend in Pegnitz. Von Pegnitz verkehren stündlich Busse mit allen Unterwegshalten über Neuhaus bis nach Hersbruck. Zusätzlich verkehren auf den Verbindungen Bayreuth – Nürnberg, Pegnitz – Nürnberg und Neuhaus – Nürnberg stündlich Direktbuslinien. Zwischen Hersbruck und Nürnberg verkehren auf der rechten Pegnitzstrecke die Züge der RE-Linie 40/41 und die RB-Züge der Mittelfrankenbahn, auf der linken Pegnitzstrecke die Züge der S-Bahn Nürnberg.

Die DB InfraGO arbeitet mit Hochdruck daran, die Brücken baulich so zu stabilisieren, dass zeitnah wieder Züge durchs Pegnitztal fahren können. Nach aktuellem Stand sollen die Instandsetzungsarbeiten bis Mitte nächsten Jahres dauern. Daneben laufen die Planungen zur grundlegenden Erneuerung der Brücken weiter.
Zitat
Nukebro
Will man nicht in Hamburg bei der (nach EBO betriebenen) S-Bahn eine Automatisierung realisieren?

Hamburg ist meines Wissens nach nur GoA 2. Man plant zwar automatische Kehrfahrten, das halte ich im EBO-Bereich aber für relativ anspruchsvoll. Rangierfahrten finden bisher auf Sicht statt und ohne große technische Unterstützung.

Davon abgesehen gilt GoA 4 im Bahnbereich zum Teil als so teuer, dass es abseits von z.B. Stammstreckentunneln günstiger ist, die Triebfahrzeugführer beizubehalten.
Hallo.
@Schdrasserboh
Ich bin der persönlichen Überzeugung, daß es keinen (Bus-) Fahrer Mangel gibt. Es gibt einfach zu viele Busse bzw. Linien, bei denen es besser wäre, ein Taxi oder einen ein PKW Kleinbus ausreichend ist. Hier können dann Fahrer eingesetzt werden, die den Führerschein B haben mit einem Personenbeförderungsschein.
Ich finde es einfach nur traurig, wenn ich, vor allem im ländlichen Bereich, Busse sehe, bei denen ein, vielleicht zwei oder wenn es hoch kommt, drei Fahrgäste mit fahren.
Aber wir haben auch einen Fachkräftemangel. Naja, wer daran glaubt.
Gruß, Roland.
Zitat
Roland90518
Hallo.
@Schdrasserboh
Ich bin der persönlichen Überzeugung, daß es keinen (Bus-) Fahrer Mangel gibt. Es gibt einfach zu viele Busse bzw. Linien, bei denen es besser wäre, ein Taxi oder einen ein PKW Kleinbus ausreichend ist. Hier können dann Fahrer eingesetzt werden, die den Führerschein B haben mit einem Personenbeförderungsschein.
Ich finde es einfach nur traurig, wenn ich, vor allem im ländlichen Bereich, Busse sehe, bei denen ein, vielleicht zwei oder wenn es hoch kommt, drei Fahrgäste mit fahren.
Die Antwort darauf kennst du ja hoffentlich selbst.
Im Schulbusverkehr braucht man die Busse (und Fahrer). Sie dann den restlichen Tag rumstehen zu lassen und zusätzlich Kleinbusse anzuschaffen, ist nicht wirtschaftlich. In den Randzeiten udn am Wochenende hat man ja vierorts Ruftaxen, das schafft ein mittleres Taxiunternehmen in der Tat nebenbei. Übrigens finden die auch keine Fahrer...

LG frankentux
Reguläre Linienbusse durch Anruftaxis zu ersetzen ist der beste Weg sich die Fahrgastzahlen zu ruinieren. Und dann kann man das ja auch gleich einstellen weil "fährt ja eh niemand mit". Und dann wundert man sich wenn die Leute Autos kaufen...

Aber das hat jetzt alles kaum noch was mit der Pegnitzstrecke zu tun.

Zum Thema zurück soll es wohl im neuen Fahrplan wieder Züge von Nürnberg nach Hof geben. Aber wohl nur grob alle zwei Stunden. Erlaubt die Infrastruktur da nicht mehr? Oder woran liegt das?

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@frankentux
Die Linien, die ich jetzt meine, das sind keine Schulbus Linien.
Wie war das früher? Da sind die Schulbusse keinen Liniendienst gefahren.
Gruß, Roland.
Mehr als ein zweistundentakt ist vermutlich nicht möglich, weil die Strecke Neunkirchen b.SR - Weiden nur eingleisig ist.

Nochmal OT zumThema Fahrermangel: vor 1-2 Wochen stand in der Zeitung, dass man bei der EU darüber nadenkt, begleitetes fahren mit 17! auch für LKW einzuführen. Dazu, wenn ich mich richtig erinnere, eine Zahl von aktuell ca. 80000 Fahrern deutlich über 50. Wer rechnen kann, wird schnell feststellen, dass die bald in Rente gehen werden. Das gleiche Thema trifft übrigen ebenso heftig (und natürlich "völlig unerwartet") Busunternehmen und Bahnen - und natürlich auch viele andere Firmen in allen Bereichen. Und - ebenso überraschend - auch die Rentenkassen!

Ich denke nicht, dass ich das in Kopie einfach so hier reinstellen darf. Hier ein Link zum Thema - wenn ich es richtig verstehe, ist das begleitete LKW-fahren sogar schon beschlossen.
neue LKW-Führerscheinregeln
Peter
Ich mach Mal einen neuen Faden zum Thema (potentieller) Personalmangel auf...

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Selbstverständlich sollten wir mehr Schienen bauen!
Hallo zusammen,

habe auf https://strecken-info.de/ von DBInfraGo eine interessante Entdeckung gemacht.

Es gibt derzeit 4 Baustellen zwischen Hersbruck und Pegnitz.

Baustelle
Baustelle 5BD7B.1
Neuhaus (Pegnitz) (NNP) - Vorra (Pegnitz) (NV) (5903)
Brückenarbeiten
Sonstiges
14.12.2025 00:00 - 12.12.2026 23:59

Baustelle
Baustelle 5BD7B.2
Neuhaus (Pegnitz) (NNP) - Vorra (Pegnitz) (NV) (5903)
Brückenarbeiten
Fahrzeitverlängerung auf Regellaufweg
14.12.2025 00:00 - 12.12.2026 23:59

Baustelle 5BD7B.3
Vorra (Pegnitz) (NV) - Neuhaus (Pegnitz) (NNP) (5903)
Brückenarbeiten
Sonstiges
14.12.2025 00:00 - 12.12.2026 23:59

Baustelle
Baustelle 5BD7B.4
Vorra (Pegnitz) (NV) - Neuhaus (Pegnitz) (NNP) (5903)
Brückenarbeiten
Fahrzeitverlängerung auf Regellaufweg
14.12.2025 00:00 - 12.12.2026 23:59


Wie das zu verstehen und zu interpretieren ist, müssen die Profis beantworten.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 15.12.2025 20:17 von Mezzo.
Zitat
Mezzo
Baustelle
Baustelle 5BD7B.1
Neuhaus (Pegnitz) (NNP) - Vorra (Pegnitz) (NV) (5903)
Brückenarbeiten
Sonstiges
14.12.2025 00:00 - 12.12.2026 23:59

Wie das zu verstehen und zu interpretieren ist, müssen die Profis beantworten.

Das ist genau die Gültigkeit des Jahresfahrplans. Wenn Strecken.info so tickt wie der Trassenfinder, ist das einfach der maximale Zeitraum, für den Infrastrukturdaten gültig sind.
Die zugehörige Totalsperrung ist weiterhin eingetragen:
Zitat

Strechensperrung wegen Brückenschäden, Prognose derzeit nicht möglich

20.09.2025 06:54 - 31.12.2025 Tagesende
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