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Wie geht es eigentich nach dem Ende der Pegnitzstrecke weiter?
geschrieben von Daniel Vielberth 
Vielen Dank für die Aufklärung Axel! ;)
Leider hinter Bezahlschranke:
[www.nn.de]
Zitat
HansL
Leider hinter Bezahlschranke:
[www.nn.de]

Gibt es eine Pressemitteilung der Bahn? Die baut/saniert doch da, oder?

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Selbstverständlich sollten wir mehr Schienen bauen!
Zitat
HansL
Danke! Sie sind wenigstens ehrlich. Und schreiben, was Sie wollen. "Autos first. Bahn second!"

Demokratie bedeutet, dass die Mehrheit entscheidet. Und die liegt glasklar beim Auto.

Zitat
HansL
Der Klimawandel ist real, die Verkehrswende dringend nötig

Das Klima wandelt sich mit und ohne Pegnitztaleisenbahnbrücken.

Zitat
HansL
Straßen können meist nur Autofahrer benutzen. Schiene alle!

Das ist natürlich Unsinn. Die Schiene können weder Fußgänger, noch Fahrräder, noch Motorräder, noch Autos noch Busse, noch Lastwagen benutzen.

Zitat
Roland90518
@Chef-Stef
Für mich ist das keine Frage, Autofahren gegen den ÖPNV auszuspielen. Die meisten fahren gerne mit dem Auto. Das ist ist auch voll kommen in Ordnung.
Die Verbindung von Nürnberg nach Bayreuth ist für mich Beweis genug, das viele Leute auch mit dem Zug die Strecke benutzen. Und dann diese Infrastruktur so zu vernachlässigen, daß grenzt doch an Ignoranz.

Warum Ignoranz? Ich hatte doch die Alternative durchs Wiesenttal vorgeschlagen? Über eine Direktverbindung Bayreuth-Erlangen würde sich Friedrich Alexander sehr freuen.

Zitat
Nukebro
Ein weiterer Grund für den Ausbau der Schiene: man kriegt mit weniger Personal mehr Leute befördert. Und in Nürnberg sieht man ja auch dass die Automatisierung auf der Schiene gelebte Realität ist und keine Utopie der Zukunft…

Auf der Straße geht das längst ohne Personal: [www.youtube.com].

Zitat
Daniel Vielberth
Du Verwechselst BoStraB mit EBO. Bei der EBO hat beim Thema Automatisierung zum Glück das EBA ein wörtchen mitzureden, und unterbindent erfolgreich, das diese Bedrohung wahr wird. Die Auflagen die den Testbetrieben gemacht werden (ich habe da Leute an der Quelle sitzen) sorgen dafür, das Automatikbetrieb bei der Eisenbahn personalintensiver als Fahrerbetrtieb wäre. Den Zahn kann ich also erfolgreich ziehen, das wird nix.

Hallelujah! Zum Glück haben wir unsere Behörden und Ämter, die uns in unserer rückständigen Blase behüten!
Alle können mit dem Zug mitfahren. Einen Auto-Führerschein haben immer weniger Leute. Aber das weißt du, du tust nur so als verstündest du es nicht....

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Selbstverständlich sollten wir mehr Schienen bauen!
Zitat
Roland90518
Ich denke, die werden die Busse und Busfahrer nehmen, die zur Verfügung stehen

Allerdings. Heute BT -> N: 1 Gelenk-Stadtbus (ohne Zielangabe, der Busfahrer hat 10 Minuten vor der Abfahrt auf die Frage "welcher Bus fährt als nächstes nach Nürnberg" auf 2 mit Fahrern besetzte wartende Solo-Stadtbusse (getarnt = "Dienstfahrt") verwiesen, die von ihren Bussteigen ebenfalls eine unmittlebare Ausfahrtmöglichkeiten zur Bahnhofsstr. gehabt hätten. Die ca. 40 Fahrgäste hat dann aber nur der Gelenkbus aufgenommen.

Mit dem Brülldiesel meist mit 75 km/h und auf der A9, LKWs überhohlen in den Steigungsabschnitten, Heizung ohne Funktion; wenn doch mal 83 km/h dröhnt der Diesel wie beim "Boot" mit AK...
Zitat
Nukebro
Gibt es eine Pressemitteilung der Bahn? Die baut/saniert doch da, oder?

Bzgl. Ertüchtigung der Pegnitztalstrecke: laut NN vom 27./28. Dezember 2025 werde "bahnintern" am Termin "Mitte 2026"
gezweifelt.
Zitat
spuernase
Zitat
Nukebro
Gibt es eine Pressemitteilung der Bahn? Die baut/saniert doch da, oder?

Bzgl. Ertüchtigung der Pegnitztalstrecke: laut NN vom 27./28. Dezember 2025 werde "bahnintern" am Termin "Mitte 2026"
gezweifelt.

Auf Deutsch: man hat eine Quelle die nicht namentlich zitiert werden will...

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Selbstverständlich sollten wir mehr Schienen bauen!
Logisch, weil die, die offizielle Aussagen dazu machen dürfen vom Konzern genaue Vorgaben haben, damit alle mit einer Zunge sprechen. Aber die Leute selbst sind natürlich trotztdem zum Denken in der Lage und daraus, die so etwas früher lief, aus dem was bereits bekannt ist, und dem, was möglicherweise noch gefunden werden könnte, natürlich schon abschätzen können, das optimitsche Schätzungen höchst wahrscheinlich zu Enttäuschung führen werden. Aber eben diese Aussage nicht als "DB" sondern nur als interessierter Privatmensch treffen dürfen. Und wenn die befüchten müssen, das ihre Aussagen von der Presse dann als "von der DB kommend" deklariert werden, dann tritt schon gar keiner mehr mit seinem Namen vor die Mikrophone, keiner gefährdet freiwillig seinen Job.

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]
Alles ist wie immer, nur schlimmer... (Bernd das Brot)
Zitat
Daniel Vielberth
Logisch, weil die, die offizielle Aussagen dazu machen dürfen vom Konzern genaue Vorgaben haben, damit alle mit einer Zunge sprechen. Aber die Leute selbst sind natürlich trotztdem zum Denken in der Lage und daraus, die so etwas früher lief, aus dem was bereits bekannt ist, und dem, was möglicherweise noch gefunden werden könnte, natürlich schon abschätzen können, das optimitsche Schätzungen höchst wahrscheinlich zu Enttäuschung führen werden. Aber eben diese Aussage nicht als "DB" sondern nur als interessierter Privatmensch treffen dürfen. Und wenn die befüchten müssen, das ihre Aussagen von der Presse dann als "von der DB kommend" deklariert werden, dann tritt schon gar keiner mehr mit seinem Namen vor die Mikrophone, keiner gefährdet freiwillig seinen Job.

Ja aus internen Gesprächen (vor allem mit den Mitarbeitern die die Lila Westen tragen und als Fahrgastlenker unterwegs sind) erfährt man oft mehr als über die Pressestelle ^^

Aus Mitte 2026 kannst du locker mal 2028 und später machen, das wäre jedenfalls mal meine Prognose, ansonsten gilt deine Signatur ;)

Viele Grüße
Christian0911
(Mein YouTube-Kanal)
Zitat
Christian0911
Aus Mitte 2026 kannst du locker mal 2028 und später machen

Wobei bis zu diesem Zeitpunkt die vom Haushaltsausschuss des Bundestags in Auftrag gegebene Planfeststellung der Elektrifizierung Nürnberg-Schnabelwaid fertiggestellt sein könnte, so dass sich noch das eine oder andere Zug-lose Jahrzehnt auf der Relation Bayreuth-Nürnberg anschließen könnte.
Zitat
spuernase
Die ca. 40 Fahrgäste hat dann aber nur der Gelenkbus aufgenommen.

Für evtl. Mitfahrer wichtig: der Bus ist nach dem September-Plan abgefahren. Hier gab es vormittags bei den stündlichen Abfahrten nur die um zehn Uhr zur Minute 10, alle andere zur Minute 5. Laut dem Dezember-Fahrplan dürften alle zur Minute 10 abzufahren, es sei denn, dass der Busfahrer davon nichts weiß.
Zitat
spuernase

Bzgl. Ertüchtigung der Pegnitztalstrecke: laut NN vom 27./28. Dezember 2025 werde "bahnintern" am Termin "Mitte 2026"
gezweifelt.

Im Artikel steht nichts brauchbares! Nur das Geschwurbel wegen der maroden Stahlbrücken. Die nicht das aktuelle Problem darstellen. Und dass es mit den maroden Fundamenten auch länger dauern könnte.

Aber mehr kommt auch hier nicht. Was können Fahrgastbetreuer über die Statik der Widerlager und deren Hintergrund wissen? Das ist doch nur Buschtrommel-Geschwätz.

Aber wenn es schon Kontakte zu echten Fachleuten zu den Hintergründen des Problems geben sollte: klar kann das dann nicht zitiert werden. Aber wenn jemand mehr weiß, könnte er wenigstens Hinweise geben: wie viele Brücken wurden untersucht? Bei wie vielen gibt es Hinweise, dass es ein ernstes Problem geben könnte? Oder schon gibt? Was ist mit der einen gesichert maroden Brücke? Gibt es da ein Sanierungskonzept? Bis wann könnte es umgesetzt werden?

Mag ja sein, dass auch 2026 kein Zug nach Neuhaus fährt. Aber wenn, dann bitte konkrete Hinweise. Und nicht nur Glaskugelleserei ohne jegliche echte Information.
Zitat
HansL
Zitat
spuernase

Bzgl. Ertüchtigung der Pegnitztalstrecke: laut NN vom 27./28. Dezember 2025 werde "bahnintern" am Termin "Mitte 2026"
gezweifelt.

Im Artikel steht nichts brauchbares! Nur das Geschwurbel wegen der maroden Stahlbrücken. Die nicht das aktuelle Problem darstellen. Und dass es mit den maroden Fundamenten auch länger dauern könnte.

Aber mehr kommt auch hier nicht. Was können Fahrgastbetreuer über die Statik der Widerlager und deren Hintergrund wissen? Das ist doch nur Buschtrommel-Geschwätz.

Aber wenn es schon Kontakte zu echten Fachleuten zu den Hintergründen des Problems geben sollte: klar kann das dann nicht zitiert werden. Aber wenn jemand mehr weiß, könnte er wenigstens Hinweise geben: wie viele Brücken wurden untersucht? Bei wie vielen gibt es Hinweise, dass es ein ernstes Problem geben könnte? Oder schon gibt? Was ist mit der einen gesichert maroden Brücke? Gibt es da ein Sanierungskonzept? Bis wann könnte es umgesetzt werden?

Mag ja sein, dass auch 2026 kein Zug nach Neuhaus fährt. Aber wenn, dann bitte konkrete Hinweise. Und nicht nur Glaskugelleserei ohne jegliche echte Information.

Das man in unserem Bereich (ÖPNV, SPNV, Bahn allgemein) gute Informationen nur über die Buschtrommel oder Kontakte bekommt, ist doch jetzt eigentlich nichts neues. Die meisten Leute werden sich hüten, mit Namen öffentlich zu äußern. Sind sie doch wirtschaftlich abhängig vom jeweiligen Kunden.

Es gibt ein paar Punkte, die gegen eine schnelle Wiederinbetriebnahme sprechen:
  • bis heute gibt die DB nur relativ vage Informationen zu den Untersuchen und Instandsetzungsverfahren weiter. Das spricht dafür, dass die Untersuchung rein technisch/wissenschaftlich noch nicht abgeschlossen ist.
  • Die notwendigen Ressourcen aus dem Bahnbau werden auf genügend anderen Strecken und Projekte gebraucht, die auf Grund ihrer höheren Bedeutung Vorrang vor der Pegnitzstrecke haben. Der Vorfall in Elze dürfte gerade den Mangel an Planungs-, Oberbau- und LST-Kapazitäten im Bahnbau erheblich verschärft haben.
Ich denke man sollte die Alternative "Basistunnel" nochmal aus der Reserve holen. Wenn die oberirdische Strecke zunehmend kompliziert zu werden droht wird der Basistunnel im Vergleich immer attraktiver... Wer weiß, vielleicht kann man dann gleich die Leute vom Brenner Basistunnel abwerben wenn die dort fertig sind...

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Selbstverständlich sollten wir mehr Schienen bauen!
Zitat
Nukebro
Ich denke man sollte die Alternative "Basistunnel" nochmal aus der Reserve holen. Wenn die oberirdische Strecke zunehmend kompliziert zu werden droht wird der Basistunnel im Vergleich immer attraktiver... Wer weiß, vielleicht kann man dann gleich die Leute vom Brenner Basistunnel abwerben wenn die dort fertig sind...
Warum nicht gleich die Pegnitz verrohren, dann hat man etwas Platz für Infrastruktur und die Brücken können alsreines Denkmal weitgehend stehen bleiben 8)



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 29.12.2025 10:46 von frankentux.
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frankentux
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Nukebro
Ich denke man sollte die Alternative "Basistunnel" nochmal aus der Reserve holen. Wenn die oberirdische Strecke zunehmend kompliziert zu werden droht wird der Basistunnel im Vergleich immer attraktiver... Wer weiß, vielleicht kann man dann gleich die Leute vom Brenner Basistunnel abwerben wenn die dort fertig sind...
Warum nicht gleich die Pegnitz verrohren, dann hat man etwas Platz für Infrastruktur und die Brücken können alsreines Denkmal weitgehend stehen bleiben.

In Dresden steht der Hauptbahnhof tatsächlich auf Land was einst ein Flussbett war. (Das der Weißeritz). Das hat beim Hochwasser 2002 Probleme bereitet. Beim Hochwasser 2013 hat zum Glück der Fluss sein neues Bett nicht verlassen – man hatte selbiges in der Zwischenzeit aber auch entsprechend ausgebaut...

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Selbstverständlich sollten wir mehr Schienen bauen!
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frankentux

Warum nicht gleich die Pegnitz verrohren, dann hat man etwas Platz für Infrastruktur und die Brücken können alsreines Denkmal weitgehend stehen bleiben.

Ich vermute, dieser Beitrag ist ironisch gemeint. Ernsthaft kann doch niemand vorschlagen, dieses herrliche Flusstal in dieser Weise zu verschandeln. Es ist nicht nur ökologisch höchst wertvoll. Es hat auch touristisch große Bedeutung. Für Wanderer, Radfahrer und Kanufahrer.

Vor allem wäre es auch völlig sinnlos. Es ist nicht nur der Fluss, der die Brückenfundamente bedroht. Sondern der karstige Untergrund, der des öfteren zu Höhlen- und Dolinenbildung führt. Das kommt durch Wasser zustande, das von der Oberfläche eindringt. Und das kann auch Regenwasser sein. Wo es Spalten gibt und wie sie verlaufen, ist schwer festzustellen. Vor allem auch, wie sie sich im Lauf der Zeit aufweiten. Schlecht halt, wenn sich dadurch eine Höhle direkt unter einem Brückenfundament bildet. So dass diese durch einen ausreichend großen Deckel überbrückt werden muss. Das scheint jedenfalls das Problem bei mindestens einer der Brücken zu sein.
Zitat
Nukebro
Ich denke man sollte die Alternative "Basistunnel" nochmal aus der Reserve holen. Wenn die oberirdische Strecke zunehmend kompliziert zu werden droht wird der Basistunnel im Vergleich immer attraktiver... Wer weiß, vielleicht kann man dann gleich die Leute vom Brenner Basistunnel abwerben wenn die dort fertig sind...

Ich bin auch der Meinung, dass man die Lösung Neubautunnel noch einmal genauer betrachten sollte.

Aber auch ein Tunnel würde hier durch Karst führen. Auch da kann man auf Höhlen stoßen. Das Problem hatte man auch beim Albaufstieg auf der NBS Richtung Ingolstadt. Dort hat man es aber mit einigen Jahren Verzögerung trotzdem in den Griff bekommen.
Gab es nicht auch bei der NBS nach Erfurt oder Leipzig eine Tropfsteinhöhle die beim Tunnelbau entdeckt wurde und dann leider verfüllt werden musste?

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Selbstverständlich sollten wir mehr Schienen bauen!
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