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Pegnitztalbahn (ABS Nürnberg – Marktredwitz – Hof/Schirnding) + Elektrifizierung Nordostbayern
geschrieben von Manfred Erlg 
Zitat
Stanze
Und ausserhalb der Wagner Spiele ist Bayreuth auch wirklich ungedeutend.

Tatsächlich? Zwar haben die Bayreuther in der Tat lange den NSKK-Funktionär Hühnlein als Ehrenbürger gewürdigt, dem war der "arische Kraftverkehr" sicher wichtiger als Zugverbindungen oder gar Radverkehr. Davon merkt man heute noch sehr viel im Stadtbild, es erinnert schon ziemlich an das mit Reichsautobahn-gleichen Straßenorgien aufgeblasene Dörflein Kulmbach.

Mittlerweile hat Bayreuth aber immerhin 75.000 EW, und eine Uni mit fast 12.000 Studis. Deshalb frage ich mich, weshalb Bayreuth gegenüber Regensburg mit doppelt so vielen EW, jedoch nicht doppelt so vielen Studis beim SEV derart benachteiligt wird. In Richtung Regensburg starten in der Spitzenstunde 7 SEV-Abfahrten, 1 RE (ab :30, soll sogar schneller als der Expressbus sein) und 1 ICE, nach Bayreuth gibt es gerade 1 SEV-Abfahrt pro Stunde.

Und warum lässt man die ohnehin freien bzw. nur bis Hersbruck verkehrenden 612-RE "Richtung" Bayreuth (die zur vollen Stunden nicht weiter nach Regensburg (durch-) fahren, dann hätte man einen schneller(en) Halbstundentakt und würde "Hinter dem Bahnhof" nicht alles mit Bussen übereinander stapeln müssen. Wobei die dort ohnhin kaum einen Platz zum halten haben, weil das Areal so stark von "nur mal eben" "Kiss&Ride" Autozubringerfahrten beansprucht wird.

Hier nochmal die Problematik ab Bayreuth:

Zitat
spuernase
Heute die Richtung Bayreuth -> Nürnberg:

- der SEV-Bus steht seit mind. 14:37 vor Ort, bleibt erstmal verschlossen
- gegen 14:55 stehen bereits ca. 60 potentielle Fahrgäste auf dem zahlreichen Betonpflanzenkübeln verzierten Bussteig "D"
- erst um 15:00 lässt der Busfahrer die ca. 40 Glücklichen in den Bus (nur Sitzplätze erlaubt)
- bis 15:10 traf noch keiner erhoffter 2. Bus an
- während der Fahrt telefoniert der Busfahrer mit seiner Zentrale, "ein Bus soll kommen" wird ihm wohl mitgeteilt.

Es ist leider nicht das erste mal, dass für die stündliche angebotene Fahrt von Oberzentrum zu Oberzentrum kein zweiter SEV-Bus vorgehalten wird. Man bedenke, dass Sonntag Nachmittag die im Halbstundentakt verkehrenden vierteiligen 612er öfter ziemlich voll waren (macht ca. 400 Fahrgäste pro Stunde).
Zitat
Stanze
Und ausserhalb der Wagner Spiele ist Bayreuth auch wirklich unbedeutend.

Vermutlich deswegen wird der nächste Bus-Streik für Bayreuth gleich für zwei Tage angesetzt (Di.+Mi.).
Von Vorteil ist, dass es sowohl in Nürnberg als auch in Bayreuth Händler des bald erscheinenden, aber bislang nur vorkonfigurierbaren Autos ansässig sind, hier werde ich also die Wahl haben.
Seitdem der Presseartikel der NN am 2. Februar verlinkt worden ist, wird hier teilweise Halbwahres oder gar Unsinn geschrieben, z.B. zur Nicht-Elektrifizierung nach Hof, oder OFF-TOPIC-Quark über Bayreuth.

Der Presseartikel bezieht sich auf die Antwort der Bundesregierung im Januar auf eine Kleine Anfrage der Grünen im Bundestag im Dezember 2025. Titel: "Elektrifizierungsquote und Ausbauvorhaben im Schienennetz Bayerns im Herbst 2025"

Bereits im Juli 2025 hatten die Grünen eine Kleine Anfrage zum Thema FSM gestellt. Titel: "Projektstand Sachsen-Franken-Magistrale". Die Antwort der Bundesregierung ist im September erfolgt. Der Pressedienst des Bundestags hat dazu am 16. September eine Kurzmeldung veröffentlicht:

Zitat

Neubewertung der Sachsen-Franken-Magistrale erläutert

Berlin: (hib/HAU) Die Bundesregierung erläutert in ihrer Antwort (Drucksache 21/1523) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (Drucksache 21/1099) wie es zu der Neubewertung der Sachsen-Franken-Magistrale gekommen ist, die 2022 noch ein Nutzen-Kosten-Verhältnis (NKV) von 0,6 (negativ) hatte und 2025 bei der Neubewertung ein NKV von 1,06 (positiv) ausweist, wodurch eine Fortführung der Planungen des Bedarfsplanvorhabens möglich ist. Der Neubewertung der Schienenausbaustrecke Nürnberg-Marktredwitz-Schirnding/Grenze Deutschland/Tschechien im Jahr 2025 habe der gleiche Planungs- und Kostenstand zugrunde gelegen wie der Bewertung 2022, schreibt die Regierung. „Wesentliche Änderung war das auf Grundlage der neuen Verkehrsprognose 2040 veränderte Mengengerüst sowie die aktualisierten Kosten- und Wertansätze.“

Als wesentlich für die Verbesserung des NKV wird der von 24,2 Millionen Euro im Jahr 2022 auf 62,18 Millionen Euro im Jahr 2025 gestiegene Nutzen im Güterverkehr angeführt, während der Nutzen im Personenverkehr von 14,74 Millionen Euro im Jahr 2022 auf 18,60 Millionen Euro im Jahr 2025 geringfügig gestiegen sei.

Die Planungen des Vorhabens ruhten seit 2022, heißt es in der Antwort. Sobald der Bund die Deutsche Bahn AG (DB AG) mit der Wiederaufnahme der Planungen beauftragt, würden dort die notwendigen Aktualisierungen und gegebenenfalls Anpassungen erfolgen.

[www.bundestag.de] (mit Verlinkung der Drucksachen)


Zitate aus der Antwort der Bundesregierung; es gibt zum Teil nur lapidare Antworten zu den einzelnen Fragen:

Zitat

Die Fragen 4, 5, 8, 9 und 24 werden gemeinsam beantwortet.

Entscheidungen zu einzelnen Vorhaben werden in der Folge zu den Beschlüssen der Bundeshaushalte 2025 und 2026 getroffen. Es ist derzeit offen, wann eine Aufnahme der Planungen der Sachsen-Franken-Magistrale erfolgen kann.

Zu Frage 7:

Zitat

Eine parlamentarische Befassung wird bei Wiederaufnahme der Planung vorgesehen.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 09.02.2026 16:40 von Manfred Erlg.
Jetzt die Kurzmeldung vom Pressedienst des Bundestags zur Antwort der Bundesregierung auf die Anfrage der Grünen vom Dezember 2025:

Zitat

Elektrifizierung des Schienennetzes in Deutschland

Berlin: (hib/HAU) Die Bundesregierung plant eine nahezu vollständige Elektrifizierung des Schienennetzes in Deutschland. Mit dem Elektrifizierungsprogramm des Bundes könnten zukünftig nahezu 100 Prozent aller Zugkilometer im Schienenpersonenfern- und Güterverkehr elektrisch zurückgelegt werden, heißt es in der Antwort der Regierung (Drucksache 21/3595) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (Drucksache 21/3238).

Das Elektrifizierungsprogramm baue auf vier Säulen (Bedarfsplan, Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz, ergänzende Programme wie „Elektrische Güterbahn“, Strukturstärkungsgesetz und die Förderung alternativer Antriebe) auf. Der Fokus beim Elektrifizierungsprogramm des Bundes liege dabei nicht nur auf einer Oberleitungselektrifizierung. Fokussiert werde ein Mix aus klassischer Oberleitung und Ladeinfrastruktur für Teilelektrifizierung oder synthetische Kraftstoffe, wird mitgeteilt.

Auf weniger befahrenen Nahverkehrsstrecken könne auch auf eine Teilelektrifizierung oder den Einsatz alternativer Antriebstechniken in den Fahrzeugen gesetzt werden. „Damit kann der elektrische Schienenpersonennahverkehr vielerorts schneller und kostengünstiger realisiert werden als mit einer durchgehenden Oberleitung und den damit verbundenen Planungsverfahren“, schreibt die Bundesregierung.

Eine Priorisierungsliste für die Umsetzung von Elektrifizierungsmaßnahmen als Bedarfsplanvorhaben des Vordringlichen Bedarfs existiere nicht, heißt es weiter. Die Vorhaben würden im Rahmen der Verfügbarkeit von Haushaltsmitteln über die verschiedenen Leistungsphasen hinweg sukzessive umgesetzt.

[www.bundestag.de] (mit Verlinkung der Drucksachen)

Zitate aus der Antwort der Bundesregierung; auch hier gibt es zum Teil nur lapidare Antworten zu den einzelnen Fragen:

Zitat

Die Fragen 6 und 7 werden aufgrund des Sachzusammenhangs gemeinsam beantwortet.

Eine Priorisierungsliste der Bundesregierung für die Umsetzung von Elektrifizierungsmaßnahmen als Bedarfsplanvorhaben des Vordringlichen Bedarfs existiert nicht. Die Vorhaben werden im Rahmen der Verfügbarkeit von Haushaltsmitteln über die verschiedenen Leistungsphasen hinweg sukzessive umgesetzt.

Zu Frage 8 zur Beschleunigung der Elektrifizierung und des Verzichts auf das Kosten-Nutzen-Verhältnis <sic>:

Zitat

Ein Gesetzesentwurf, in dem der Verzicht auf eine Nutzen-Kosten-Untersuchung für Elektrifizierungsmaßnahmen im Rahmen von Bedarfsplanvorhaben enthalten ist, wird derzeit erstellt.

Weiter:

Zitat

Die Fragen 9, 12 bis 14 und werden aufgrund ihres Sachzusammenhangs gemeinsam beantwortet.

Ostkorridor Süd (Hof-Regensburg)
Der Abschnitt Marktredwitz – Regensburg ist nach Angaben der DB InfraGO AG Bestandteil der Sammelvereinbarung (SV) für die Leistungsphasen (Lph) 1/2 des Bedarfsplans; Lph 1/2 (Vorplanung) ist bereits abgeschlossen.

Franken-Sachsen-Magistrale (Nürnberg–Schnabelwaid–Marktredwitz–Hof bzw. Grenze D/CZ)
Die Franken-Sachsen-Magistrale ist Bestandteil der SV Lph1/2 des Bedarfsplans.

Metropolenbahn (Nürnberg–Schwandorf–Furth im Wald–Grenze D/CZ)
Die Metropolenbahn ist Bestandteil der Sammelvereinbarung (SV) Lph 1/2 des Bedarfsplans.

Schnabelwaid–Bayreuth–Untersteinach/Marktschorgast
Im Planungsvertrag „Elektrifizierung und Ausbau Schnabelwaid-Bayreuth“ (Lph 1 – 4) enthalten.

[...]Hinsichtlich der Beendigung der jeweiligen Leistungsphase wird darauf verwiesen, dass nach der Bedarfsplanumsetzungsvereinbarung die Leistungsphase erst dann abgeschlossen ist, wenn die Aufnahme in die nächste Leistungsphase erfolgt.

Für keines der angefragten Elektrifizierungsprojekte ist bisher eine Baufinanzierungsvereinbarung abgeschlossen. Daher ist der Zeitpunkt der baulichen Umsetzung für keine der Maßnahmen bekannt und es kann keine sichere Aussage zu den erwarteten haushaltsrelevanten Kosten gegeben werden.

Anmerkung: Den Abschnitt Hof-Marktredwitz haben sie vergessen. Er befindet sich in der Entwurfs- und Genehmigungsplanung (Lph 3/4).

Zu Frage 15 nach der Einsetzung von Mitteln aus dem Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität bzw. anderen Mitteln, die nicht aus dem Bundeshaushalt stammen:

Zitat

Mittel, die nicht aus dem Bundeshaushalt stammen, sind nicht für die Realisierung von Elektrifizierungsvorhaben des Bedarfsplans Schiene vorgesehen.



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 09.02.2026 16:31 von Manfred Erlg.
Akku Hybride sollen 2030 kommen.
Zitat
BR
Aktuell wird die Strecke von München über Landshut, Regensburg und Weiden nach Hof von der DB Regio befahren. Im neuen Vertrag sollen ab 2030 Hybridfahrzeuge eingesetzt werden. Der Lokwechsel in Regensburg soll damit laut BEG wegfallen.

Hybridfahrzeuge seien deshalb nötig, weil der noch nicht elektrifizierte Abschnitt Regensburg– Hof 180 Kilometer beträgt.
[www.br.de]

Die Strecke Regensburg - Hof wird dann mit Akku zurückgelegt.
Zitat
Stanze
Akku Hybride sollen 2030 kommen.
Zitat
BR
Aktuell wird die Strecke von München über Landshut, Regensburg und Weiden nach Hof von der DB Regio befahren. Im neuen Vertrag sollen ab 2030 Hybridfahrzeuge eingesetzt werden. Der Lokwechsel in Regensburg soll damit laut BEG wegfallen.

Hybridfahrzeuge seien deshalb nötig, weil der noch nicht elektrifizierte Abschnitt Regensburg– Hof 180 Kilometer beträgt.
[www.br.de]

Die Strecke Regensburg - Hof wird dann mit Akku zurückgelegt.

Hybrid heißt ja nicht unbedingt Akku. Es ist im Artikel zwar an anderer Stelle davon die Rede, daß die Strecke für Akkuhybride herausfordernd ist, aber man müßte den genauen Ausschreibungstext kennen. Gegen Akkuzwang im Artikel spricht, daß ja auch Altfahrzeuge bis zu einem gewssen Alter möglich wären.

Tschö
UHM
Zitat
UHM
Hybrid heißt ja nicht unbedingt Akku. Es ist im Artikel zwar an anderer Stelle davon die Rede, daß die Strecke für Akkuhybride herausfordernd ist, aber man müßte den genauen Ausschreibungstext kennen. Gegen Akkuzwang im Artikel spricht, daß ja auch Altfahrzeuge bis zu einem gewssen Alter möglich wären.

Ja, du hast recht. Bei BEG steht es detaillierter drin. Da klingt es nach Lokbespannten Zügen. Ich glaube Lokomotiven gibt es kaum mit Akku, aber E/Diesel Hybride.

Nichts desto trotz, werden Mischformen beim Antrieb akzeptiert. Damit wird das Konzept auch mehr in Betracht gezogen.
Die Deutsche Bahn hat heute ein neues Video geuploadet:
Elektrifizierung Hof - Marktredwitz (Abschnitt Hof - Martinlamitz)

__________

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Mein Blog: [www.markustippner.de]
Das Eisenbahnbundesamt hat den ersten Planfeststellungsbeschluss für einen Abschnitt der Strecke Regensburg - Hof erlassen. Meldung von heute auf der Website des Bahnausbaus Nordbayern:

Zitat

Meilenstein: Baurecht für den Ausbau der Strecke zwischen Hof und Martinlamitz

Das Eisenbahn-Bundesamt hat das Planfeststellungsverfahren für die Elektrifizierung zwischen Hof und Martinlamitz abgeschlossen. Damit liegt das Baurecht für den ersten Abschnitt des Ostkorridors Süd (OKS) zwischen Hof und Regensburg vor, der zugleich Teil der Franken‑Sachsen‑Magistrale (FSM) ist. Das Vorhaben ist damit baureif. Für den Bahnausbau in Nordbayern ist das ein bedeutender Meilenstein.

Weiterlesen: [bahnausbau-nordbayern.deutschebahn.com]

Hinweis aus Wikipedia:

Zitat

Die Bahnstrecke Regensburg–Hof besteht aus den folgenden Teilstrecken:

der Bahnstrecke Regensburg–Weiden,
der Bahnstrecke Weiden–Oberkotzau und
dem Abschnitt Oberkotzau–Hof der Bahnstrecke Bamberg–Hof.

[de.wikipedia.org]

Presseinformation von DB München:

Zitat

Meilenstein für die Bahn in Nordbayern:
DB InfraGO erhält Baurecht für Ausbau der Strecke zwischen Hof und Martinlamitz


Planfeststellungsverfahren für Elektrifizierung und Ausbau der Bahnstrecke zwischen Hof und Martinlamitz abgeschlossen •
Hauptbahnhof Hof wird barrierefrei ausgebaut •
Erster Abschnitt des Bahnprojekts Ostkorridor Süd und der Franken-Sachsen-Magistrale erhält damit Baurecht

Das Eisenbahn-Bundesamt hat das Planfeststellungsverfahren für die Elektrifizierung und den Bahnausbau zwischen Hof und Martinlamitz abgeschlossen und einen Planfeststellungsbeschluss erlassen. Damit besteht für den ersten Abschnitt des Bahnausbaus zwischen Hof und Regensburg (Bahnprojekt Ostkorridor Süd) Baurecht. Das Vorhaben ist damit baureif.

Matthias Holfeld, DB-Projektleiter für den Ausbau Hof-Martinlamitz: „Heute haben wir einen Meilenstein für den Bahnausbau in Nordbayern erreicht. Die Elektrifizierung und der Ausbau von Hof über Oberkotzau nach Martinlamitz wird mehr Platz für den Zugverkehr schaffen und damit auch die Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit auf der Schiene im Raum Hof erheblich verbessern. Mit den neuen Oberleitungen ermöglichen wir die Umstellung der Nahverkehrsflotten auf umweltschonende Akku-Hybridfahrzeuge und schaffen die Voraussetzung für die weiteren vom Freistaat Bayern beauftragten Elektrifizierungen von Oberkotzau nach Rehau und nach Münchberg sowie für den Bund beabsichtigen weiteren Ausbau von Ostkorridor Süd und Franken-Sachsen-Magistrale.“

Die 25 Kilometer lange Bahnstrecke zwischen Hof und Martinlamitz wird grundhaft erneuert, ausgebaut und durchgehend elektrifiziert. Die DB InfraGO baut die Mittelbahnsteige und den Personentunnel im Hauptbahnhof Hof mit neuen breiteren Aufzügen barrierefrei aus, schafft umfassenden Schallschutz für die Anwohnenden und baut ein drittes Gleis zwischen Hof und Oberkotzau. Das erhöht die Kapazität auf der Schiene in Oberfranken erheblich und ermöglicht bessere Verbindungen zwischen Bayern und Sachsen. Gemäß des Deutschlandtakts soll durch Elektrifizierungs- und Ausbaumaßnahmen am Ostkorridor Süd die Fahrzeit zwischen Hof und Regensburg um 20 Minuten verkürzt werden. Auch die Wiedereinführung von Fernverkehrsverbindungen zwischen München und Dresden mit neuen Halten in Hof, Marktredwitz, Wiesau, Weiden und Schwandorf wird möglich.

Sobald eine Finanzierung des Bundes vorliegt, kann die Deutsche Bahn mit der Bauausführung am Abschnitt Hof – Martinlamitz beginnen und die Planung an weiteren Abschnitten des Ostkorridors Süd sowie der Franken-Sachsen-Magistrale fortsetzen.
Ein Bericht aus den heutigen Papiermüll-Fürther Nachrichten

__________

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Während die Generalsanierung der der Strecke Nürnberg Reichswald - Regensburg in die Endphase geht (sie soll wie geplant am 10. Juli fertig gestellt werden), hat bereits die Sanierung der Strecke Obertraubling - Passau begonnen. Siehe die Presseinformation von DB regional München vom 12. Juni:

[www.deutschebahn.com]

In der PI gibt es einen Link auf ein PDF mit einer Übersichtsgrafik zu den Arbeiten.

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Im Sommer und Herbst 2026 stehen Sanierungen in Nordostbayern mit Streckensperrungen und Ersatzverkehr an. Betroffen sind die Strecken Marktredwitz – Weiden – Schwandorf – Regensburg und Hof – Marktredwitz – Kirchenlaibach – Pegnitz. Zeitweilig können auch auf der Strecke Kirchenlaibach – Weiden keine Züge fahren. Dazu gibt es eine Presseinformation von DB regional München vom 21. Mai:

[www.deutschebahn.com]

Zitat

Für pünktlichere Züge in Nordostbayern: DB InfraGO bündelt mehrere Baumaßnahmen in diesem Sommer und Herbst

Umfangreiche Sanierungen in der Oberpfalz und Mittelfranken für stabilere Bahnverbindungen •
Arbeiten an Gleisen, Weichen und Brücken • Ersatzverkehr mit Bussen für die Fahrgäste


Die DB InfraGO intensiviert ab Ende Juni die Sanierung und Modernisierung zentraler Bahnstrecken in Nordostbayern. Ziel sind stabilere und pünktlichere Bahnverbindungen in der Region. So werden unter anderem bestehende Langsamfahrstellen beseitigt. Dazu kommen Sanierungsarbeiten an Brücken und einem Bahnübergang. Die DB InfraGO bündelt die notwendigen Baumaßnahmen bestmöglich und hat dazu ein zweistufiges Konzept erarbeitet, das auch die laufende Sanierung der Pegnitzbrücken zwischen Hersbruck (rechts der Pegnitz) und Neuhaus sowie die Korridorsanierungen zwischen Nürnberg und Passau mit betrachtet. Für Reisende bedeuten die Bauarbeiten von Ende Juni bis Ende Oktober 2026 Fahrplanänderungen und Schienenersatzverkehr im Bereich Hof, Marktredwitz, Weiden und Schwandorf sowie auf den Strecken Weiden-Kirchenlaibach und Kirchenlaibach-Pegnitz.

Neue Gleise und Weichen für eine stabile Schieneninfrastruktur

Konkret werden in einer ersten Phase vom 27. Juni bis 14. September Gleise zwischen Windischeschenbach und Reuth erneuert, inklusive Schiene, Schotter und Schwellen. Zudem werden neue Schienen zwischen Wiesau und Pechbrunn verlegt sowie Gleise und Weichen zwischen Weiden und Kirchenlaibach erneuert. Dazu kommt die Sanierung des Bahnübergangs in Nabburg. Im späteren Verlauf (Phase 2) vom 14. September bis 30. Oktober folgen die Instandsetzung der Egertalbrücke bei Marktleuthen und die bereits länger geplante Sanierung einer Brücke am Kreuzweiher Bächl zwischen Neusorg und Marktredwitz sowie weitere Gleisarbeiten zwischen Marktredwitz und Kirchenlaibach.

Umfangreicher Ersatzverkehr für die Fahrgäste

Damit die Fahrgäste trotz der umfangreichen Baumaßnahmen und der damit verbundenen Streckensperrungen mobil bleiben, setzen die betroffenen Eisenbahnverkehrsunternehmen ersatzweise Busse ein. Je nach Phase und Zeitraum unterscheiden sich die Auswirkungen.

Umfangreicher Ersatzverkehr für die Fahrgäste

Damit die Fahrgäste trotz der umfangreichen Baumaßnahmen und der damit verbundenen Streckensperrungen mobil bleiben, setzen die betroffenen Eisenbahnverkehrsunternehmen ersatzweise Busse ein. Je nach Phase und Zeitraum unterscheiden sich die Auswirkungen.

In Phase 1 (27. Juni bis 14. September 2026) kommt es auf den Linien RE 2 Hof – Schwandorf – Regensburg – München (DB Regio), RB 23 Marktredwitz – Schwandorf – Regensburg und RE 23 Hof – Schwandorf – Regensburg – München (Länderbahn/Oberpfalzbahn) sowie RB 34 Weidenberg – Bayreuth – Weiden (agilis) zu Fahrplanänderungen mit Ersatzverkehr. Expressbusse und Busse, die an allen Stationen halten, ersetzen die ausfallenden Züge. Hier im Detail:

Bahnstrecke Marktredwitz – Weiden – Schwandorf – Regensburg

Es folgen Termine für abschnittsweise Sperrungen und Hinweise zum Ersatzverkehr.

Zitat

In der Phase 2 (14. September bis 30. Oktober 2026) kommt es zu folgenden Sperrungen:

Bahnstrecke Hof – Marktredwitz – Kirchenlaibach – Pegnitz

Es folgen Termine für abschnittsweise Sperrungen. Die Fahrpläne für den Ersatzverkehr sind noch in Arbeit. Zum Abschluss heißt es:

Zitat

Um die Schieneninfrastruktur nachhaltig zu erneuern, sind in Nordostbayern und darüber hinaus weitere Baumaßnahmen in Planung. Dazu wird die DB InfraGO jeweils rechtzeitig informieren. Die DB bedauert die Fahrplanänderungen und arbeitet mit Hochdruck an der Modernisierung der Eisenbahninfrastruktur.
Im Mai 2026 haben sich Mitglieder des DB-Projektteams Metropolenbahn und der tschechischen Staatsbahn SZCZ in Pilsen getroffen, um die internationale Zusammenarbeit im Bahnausbau weiter voranzutreiben. Von beiden Seiten nahmen außerdem jeweils Vertreter der Planungsbüros teil. Im Mittelpunkt des Treffens stand die geplante Elektrifizierung von Nürnberg über Amberg und Furth im Wald bis nach Pilsen (CZ) und weiter nach Prag.

Dazu gibt es eine aktuelle Meldung vom 27. Mai zu zwei Punkten auf der Projektwebsite:

[bahnausbau-nordbayern.deutschebahn.com]

Zitat

Gemeinsame Standards und Weiterentwicklung der technischen Planung

Die tschechischen Kollegen stellten den Fortschritt auf dem Abschnitt Pilsen – Grenze CZ/D vor. Zum Beispiel konnten technische Schnittstellen, etwa bei den unterschiedlichen Bahnstromsystemen, die in Deutschland und Tschechien vorliegen, konkretisiert werden. Für diese zwei Bahnstromsysteme wird an der Staatsgrenze eine sogenannte Systemtrennstelle eingerichtet. An dieser können Züge zwischen den Systemen wechseln. Festgelegt wurde, dass diese Stelle auf deutscher Seite an der Bahnstrecke Richtung Furth im Wald liegen soll.

Ein weiteres Thema war die Einführung von ETCS und neuen Lösungen zur Zugverfolgung im Grenzbereich. Ziel ist, bestehende Übergangslösungen durch moderne Sicherungstechnik zu ersetzen. Insgesamt gilt, dass die Anforderung an die Infrastruktur gemeinsam definiert werden, unter anderem auch für Schwertransporte. Dafür einigten sich die deutsche und die tschechische Seite auf Belastungs- und Raumstandards, wie z.B. die Tragfähigkeit oder sogenannte Profilfreiheit. So haben beide Seiten den Zeitplan und die nächsten Projektschritte abgestimmt. Eine enge Koordination mit den laufenden deutschen Vorplanungen durch die Planungsbüros DB E&C sowie Schüßler-Plan infratec vereinbart.

Weitere Infos zu Nürnberg - Furth im Wald: [bahnausbau-nordbayern.deutschebahn.com]

Die Metropolenbahn befindet sich seit diesem Jahr in der Vorplanung. Bauarbeiten sind erst in den 30er Jahren zu erwarten - es sei denn, dass einzelne kleinere Maßnahmen mit Hilfe eines separaten Genemigungsverfahrens vorgezogen werden können..

Zitat

Effizient abgestimmt: Grenzverkehr auch für das Akku-Netz Bayerwald vorangebracht

Während der Fokus des Termins auf der Metropolenbahn lag, wurde im Rahmen des Austauschs auch die Elektrifizierung des Streckenabschnitts Markt Eisenstein (CZ) – Bayerisch Eisenstein (D) thematisiert. Dieser Abschnitt schließt an das geplante DB-Projekt „Akku-Netz Bayerwald" an. Unsere tschechischen Kollegen bestätigten die Elektrifizierung der Strecke auf ihrer Seite des Grenzbahnhofs. Für den Einsatz von Akku-Zügen auf deutscher Seite ist wiederum der Aufbau einer entsprechenden Ladeinfrastruktur erforderlich. Hierfür wurde eine gemeinsame Planungsgrundlage für die grenzüberschreitende Bahnstromversorgung erarbeitet.

Für die Akku-Netze in Nordbayern und im Bayerwald wird auf diese Seite auf der Projektwebsite verwiesen:

[bahnausbau-nordbayern.deutschebahn.com]

Planungsstand Bayerwald: Grundlagenermittlung abgeschlossen, Beginn der Vorplanung im Sommer 2026

Planungsstand Nordbayern: derzeit noch in der Grundlagenermittlung
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