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Pegnitztalbahn (ABS Nürnberg – Marktredwitz – Hof/Schirnding) + Elektrifizierung Nordostbayern
geschrieben von Manfred Erlg 
Hi Daniel,

ich denke, dass das gar nicht sein muss.

Die RB31 fährt ja jetzt schon nach Lauf durch. Kapazität für lange Züge ist da. Die fahren in der Früh (oder Täusche ich mich da?) mit 2-3 VTs.
Die beiden Zwischenbahnhöfe Rollhofen und Speikern generieren außerhalb der Stoßzeiten nicht unendlich viele Fahrgäste.
Notfalls müsste man zwischen Schnaittach und Neunkirchen einen SEV einrichten. Wobei diese schnellen REs, bis Simmelsdorf fahren und dort wenden, um den nördlichen Teil zu versorgen.
Also die Fahrplanauskunft zeigt das für 19 an. Aber am 20 nicht!

Letzten Freitag war das gleiche. Freitag nein, Samstag ja.
an Bummelzug

theoretisch als verstärkte RB31 ginge es in jeden Fall, weil ja die Garituren der überschlagen Wende Neuhaus frei werden, und da man zumindest nach dem zweiten Link auch nicht bis Vorra fährt (was technisch noch möglich wäre), sondern wohl Hersbruck rechts endet, sollte man genügend Fahrzeuge für alle Umläufe der RB31 dazu packen können.

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]
Alles ist wie immer, nur schlimmer... (Bernd das Brot)
Hier ist der volle Text der Presseinformation der DB München von heute, 15:15 Uhr:

Zitat

Ab morgen kein Zugverkehr zwischen Hersbruck (rechts der Pegnitz) und Pegnitz

Technische Überprüfungen an mehreren Brücken im Pegnitztal erforderlich • Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet

Aufgrund von technischen Überprüfungen an mehreren Pegnitzbrücken muss die Bahnstrecke zwischen Hersbruck (rechts der Pegnitz) und Pegnitz ab morgen bis auf Weiteres gesperrt werden. Sicherheit hat bei der Bahn immer oberste Priorität.

Für Reisende ist ein Ersatzverkehr eingerichtet. Die Züge der RE-Linien 30, 31, 32 und 38 enden von Norden kommend in Pegnitz.

Von Pegnitz verkehren stündlich Busse mit allen Unterwegshalten über Neuhaus bis nach Hersbruck. Zusätzlich verkehren auf den Verbindungen Bayreuth – Nürnberg, Pegnitz – Nürnberg und Neuhaus – Nürnberg stündlich Direktbuslinien.

Zwischen Hersbruck und Nürnberg verkehren auf der rechten Pegnitzstrecke die Züge der RE-Linie 40/41 und die RB-Züge der Mittelfrankenbahn, auf der linken Pegnitzstrecke die Züge der S-Bahn Nürnberg.

DB InfraGO plant seit Längerem die Modernisierung und Erneuerung der Pegnitzbrücken zwischen Hersbruck und Pegnitz. Dazu laufen aktuell die Vorplanungen. Aufgrund der anspruchsvollen Topografie in der Fränkischen Schweiz ist die Erneuerung der Brücken besonders planungsintensiv. Diverse Naturschutzgebiete bedingen zudem hohe Umweltauflagen. Auch sind Vorgaben des Denkmalschutzes zu beachten.

Die DB bedauert die kurzfristigen Einschränkungen für die Fahrgäste und bittet um Entschuldigung. Ziel ist, den Zugverkehr möglichst schnell wieder aufnehmen zu können. Fahrgäste sollten sich in den nächsten Tagen fortlaufend über die Auskunftsmedien informieren.
Im BR (BR3 Nachrichten) war die Rede davon, dass die Brücken nicht mehr als standsicher gelten. Ich interpretiere dass so, das aktuell ungewiss ist, wie viel Belastung die Brücken noch tragen können.
Die Frage ist halt aber auch welchen Effekt es gehabt hätte wenn dieses Forum ein Konzept ausgearbeitet hätte...

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Selbstverständlich sollten wir mehr Schienen bauen!
an Nukebro

Auf den echten SEV hätte es wahrscheinlich kaum Einfluss gehabt (wobei manchmal lesen offizielle Stellen auch in Foren), ich sehe das eher aus dem Aspekt, das ich bereits jetzt weiß, dass in den nächsten paar Wochen bestimmt Diskussionen aufflammen werden, ob man beim Ersatzverkehr dieses und jenes nicht hätte besser machen müssen, und ich finde, wer sich damals der Diskussion verweigert hat, darf bei dem was da nun kommt auch net kritisieren, wenn seitens der Bahn ebenfalls zu wenig/ keine Gedanken im Voraus gemacht worden sind. Für konstruktive Kritik hätte man selber rechtzeitig ein fertiges Gegenkonzept in der Tasche haben müssen.

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]
Alles ist wie immer, nur schlimmer... (Bernd das Brot)
ich finde den SEV jetzt erstmal akzeptabel. Von Bayreuth, Pegnitz und Neuhaus fährt ein Direktbus nach N. Und zwischen Hersbruck und Pegnitz ein Linienbus.

[assets-ri.extranet.deutschebahn.com]
Verkehrswende anno 2025 !

Weiter so!👏
Bei nordbayern.de gibt es jetzt einen Artikel von dpa:

[www.nordbayern.de]
Zitat
Manfred Erlg
Bei nordbayern.de gibt es jetzt einen Artikel von dpa:

[www.nordbayern.de]

und einen NN+ Artikel:
[www.nn.de]


an Stanze

ja für das erste Notkonzept geht das schon, aber angesichts der zu erwartenden Verlagerungen und der zu befürchtenden Dauer erwarte ich in paar Monaten schon noch Modifikationen, außerdem ist ja auch die Frage, wie und ob man langfristig einen so aufwendigen SEV aufrecht halten kann. Und wie zuverlässig man ihn überhaupt auf die Beine bringt, auch angesichts dessen, das man die Brücken ja irgendwie in der Zeit dann auch mal abtragen muss, und die Verkehrsicherheit drunter langfristig zu gewähren (das betrifft dann vor allem den RB-Bus).

Und nicht zuletzt, wie arg auf den Stummeln Bayreuth - Pegnitz und Marktredwitz - Pegnitz am Ende die Fahrgastzahlen zusammenschmelzen werden. Gerade letztere, die einzig auf Geschwindigkeit getrimmt ist statt auf Lokalerschließung und nun ihren Hauptzweck nämlich Geschwindigkeit nach Nürnberg nicht mehr erfüllen kann, könnte sein, das man der, um sie langfristig zu retten vielleicht künftig einen anderen Zweck geben muss, mehr im Sinne Vorortzubringer und Lokalerschließung (Ggf als Teil des Dieselnetzes, das gerade die Agilis innehat z.B als eine Lokallinie Bayreuth - Pegnitz - Kirchenlaibach - Marktredwitz, die zur bisherigen AG zwischen Kirchenlaibach und Markredwitz um eine halbe Stunde versetzt fährt, und ebenfalls mit Halt auf allen Unterwegsbahnhöfen). Sicher nicht dieses Jahr, aber wenn man dem ganzen ein halbes oder 3/4 Jahr zugesehen hat und dann dauert es ja noch paar Jahre, bis es sich dann in veränderten Ausschreibungen niederschlägt. Jedenfalls wird es sehr spannend, wie das ausgeht.

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]
Alles ist wie immer, nur schlimmer... (Bernd das Brot)
Was ist derzeit eigentlich von Bayreuth aus mit dem Zug erreichbar? Und wie kommt man von Nürnberg mit der Bahn in die tschechische Republik?

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Selbstverständlich sollten wir mehr Schienen bauen!
Zitat
Nukebro
Was ist derzeit eigentlich von Bayreuth aus mit dem Zug erreichbar?

Pegnitz, Hof, Weiden und Weidenberg!

Zitat
Nukebro
Und wie kommt man von Nürnberg mit der Bahn in die tschechische Republik?

über Weiden nach Schwandorf oder ggf FTX via Erfurt und dann nach Dresden wobei ich glaube das der EC zwischen Dresden und Decin aktuell auch nur SEV ist...

Viele Grüße
Christian0911
(Mein YouTube-Kanal)



4 mal bearbeitet. Zuletzt am 19.09.2025 04:24 von Christian0911.
an Christian0911

Makrelenwitz haste bei den Bayreuther Zielen noch vergessen, die andere Agilis-Linie biegt doch bestimmt noch dahin ab (Irgendwas muss ja Heidenaab-Göppmansbühl und co bedienen, würde mich sehr wundern, wenn die nimmer NBY - NKL fahren würden)

Über Weiden nach Schwandorf wäre leicht doppelt gemoppelt, der Umstieg in Schwandorf genügt doch ;)
Im Gegenteil momentan dürfte die Direktstrecke Weiden Schwandorf sogar unterbrochen sein, zumindest gab es zuletzt eine Ganze Reihe Züge die Schwandorf - Neukirchen (Kopf machen) - Weiden fuhren.

Weiden - Marktredwitz - Cheb muß man (noch) mehr Umsteigen, aber da hoffe ich, das zeitnah die Cheber und Hofer RE an den RE41 hinten dran gehängt werden, das dauert zwar deutlich länger, ermöglicht aber weiterhin Direktverbindungen. Und da die Verbliebenen RE40/ RE41 Garnituren eh ab und an in ihr Stammwerk nach Hof hoch müssen könnte man das im Idealfall mit ner Fahrgastfahrt verbinden, statt Leereisen durch die Gegend gondeln zu lassen.

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]
Alles ist wie immer, nur schlimmer... (Bernd das Brot)



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 19.09.2025 06:08 von Daniel Vielberth.
Zitat
Nukebro
Was ist derzeit eigentlich von Bayreuth aus mit dem Zug erreichbar? Und wie kommt man von Nürnberg mit der Bahn in die tschechische Republik?

Hallo

Du kannst via Schwandorf und Fürth im wald fahren Domsalice ist weniger überlaufen wie cheb

LG Michel
Ich habe mal über den SEV nachgedacht.
Diesen würde ich dauerhaft wie folgt anpassen:
Regionalbus Hersbruck - Pegnitz:

Zusätzliche Haltestellen am Hersbrucker Gymnasium, Düsselbach, Alfalter und Arzelshofen. Dafür Linie 440 nur zwischen Vorra und Hartenstein und Verstärker Fahrten ans Hersbrucker Schulzentrum. Dadurch spart man zumindestens auf kreisebene Geld. Die SEV Linie fährt an den genannten Destinationen vorbei.

Währenddessen ist die Aufregung und in Empörung im vollen Gange....
Ausschnitt aus meinem Beitrag im Strang 'S-Bahn-Planung':

>> Ich begrüße die Sperrung der Strecke bis auf Weiteres - nach meiner Einschätzung für mindestens vier Jahre. Denn vor einem Neubau - nicht Reparatur - der Brücken müssen Gesetze geändert werden. Während der Sperrung kann dann auch gleich mit der Vorbereitung der Aufweitung der Tunnel für die Elektrifizierung begonnen werden (mit erhöhtem Gleismittenabstand 4 m).

Es darf nicht sein, dass ein überzogener Denkmalschutz die Funktionsfähigkeit und Betriebssicherheit von Industrie- und Verkehrsanlagen aushebelt. Denn damit wird die Zukunftsfähigkeit unseres Landes aufs Spiel gesetzt. Die Bundesrepublik Deutschland als Ganzes ist nicht Bullerbü, wo die Enten auf dem Dorfteich schnattern. Um dies für alle deutlich zu machen, ist die Sperrung notwendig.

Nachdem der Bundestag den Bundeshaushalt 2025 verabschiedet hat (die Zustimmung des Bundesrats fehlt noch), soll bis Ende November der Haushalt 2026 verabschiedet werden. Danach sollte ganz schnell das Moderne-Schiene-Gesetz auf die Tagesordnung kommen, ein Mantelgesetz mit Änderungen einer Reihe von Gesetzen, die den Bahnverkehr betreffen. Dabei sollte der Denkmalschutz nicht vergessen werden. <<

Ich möchte noch ergänzen, dass der Neubau bzw. die Sanierung der Brücken und die Elektrifizierung unterschiedliche Projekte sind. Die Ausweitung der Tunnel gehört zur Elektrifizierung. Dazu muss als nächstes die Entwurfs- und Genehmigungsplanung (Leistungsphasen 3 und 4) beauftragt werden. Bei einem Brückenneubau gibt es für jede Brücke ein eigenes Verfahren für die Genehmigung.



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 19.09.2025 11:19 von Manfred Erlg.
Zitat
Manfred Erlg
Ich begrüße die Sperrung der Strecke bis auf Weiteres - nach meiner Einschätzung für mindestens vier Jahre.

Schön wenn man da nicht fahren muß.

Ich muss mittlerweile regelmäßig zur Muttern und es wird gesundheitlich in dem alter nicht besser werden.
Letzten Freitag musste ich schon über Weiden und auch da gibt es Baustellen und Verzögerungen. 2 Std. Fahrt...

Da wird in den nächsten Jahren auch mehr gebaut. Wenn man dann wirklich 2,5 -3 Std. für die Strecke unterwegs ist, überlege ich mir wirklich wieder ein Auto zu kaufen.
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