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Pegnitztalbahn (ABS Nürnberg – Marktredwitz – Hof/Schirnding) + Elektrifizierung Nordostbayern
geschrieben von Manfred Erlg 
Zitat
Stanze

überlege ich mir wirklich wieder ein Auto zu kaufen.

Beste Entscheidung in der heutigen Zeit! 👌


@All

Weis jemand wie es um die 3 Brücken auf dem Verbindungsgleis Hersbruck Ost - Pommelsbrunn steht?

Dieses Gleisstück wird die nächsten Jahre wohl sehr stark beansprucht.
an Mezzo

Also bezüglich der Brücke ist mir noch nichts zu Ohren gekommen, aber es ist natürlich auch eine alte Wilhelm-Spät-Brücke (von 1931) das ewige Leben hat die also auch net


Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]
Alles ist wie immer, nur schlimmer... (Bernd das Brot)
Bei der Lebensdauer von Infrastruktur kommt es halt auch entscheidend auf das Material an. Stahlbeton hat eine begrenzte Lebensdauer (es sei denn man hat einen Meter Beton über dem Stahl, dann hält es wohl ein Jahrhundert und mehr), gewisse Natursteine sind sehr langlebig (siehe Römerbauten die immer noch stehen). Aber gerade in der heutigen Zeit wird halt auf die Abschreibedauer ausgelegt und nicht länger. Ich finde es fatal dass die "Regeln der Buchhaltung" Geld in der Zukunft quasi keinen Wert zumessen. Wenn man heute 5 Einheiten Geld ausgeben müsste um in vierzig Jahren 20 Einheiten (inflationsbereinigt)) zu sparen würde ein normaler Mensch sagen "guter Deal und langfristig gedacht". Die Regeln der Buchhaltung sagen aber: spare heute die fünf Einheiten Geld... Wenn man das dann noch mit einer fetischhaften schwarzen Null kombiniert, dann haben wir allerorten Infrastruktur die im besten Fall gerade so nicht auseinander fällt.

____________
Selbstverständlich sollten wir mehr Schienen bauen!
Zitat
Nukebro
... gewisse Natursteine sind sehr langlebig (siehe Römerbauten die immer noch stehen).

Öhm
Kolosseum - Beton
Pantheon - Beton
Aquädukte - Beton
...

Man kann auch heutzutage Stahlbeton bauen, der Jahrhunderte hält. Nur bezahlt das niemand.
Zitat
Daniel Vielberth
an Christian0911

Makrelenwitz haste bei den Bayreuther Zielen noch vergessen, die andere Agilis-Linie biegt doch bestimmt noch dahin ab (Irgendwas muss ja Heidenaab-Göppmansbühl und co bedienen, würde mich sehr wundern, wenn die nimmer NBY - NKL fahren würden)

Über Weiden nach Schwandorf wäre leicht doppelt gemoppelt, der Umstieg in Schwandorf genügt doch ;)
Im Gegenteil momentan dürfte die Direktstrecke Weiden Schwandorf sogar unterbrochen sein, zumindest gab es zuletzt eine Ganze Reihe Züge die Schwandorf - Neukirchen (Kopf machen) - Weiden fuhren.

Weiden - Marktredwitz - Cheb muß man (noch) mehr Umsteigen, aber da hoffe ich, das zeitnah die Cheber und Hofer RE an den RE41 hinten dran gehängt werden, das dauert zwar deutlich länger, ermöglicht aber weiterhin Direktverbindungen. Und da die Verbliebenen RE40/ RE41 Garnituren eh ab und an in ihr Stammwerk nach Hof hoch müssen könnte man das im Idealfall mit ner Fahrgastfahrt verbinden, statt Leereisen durch die Gegend gondeln zu lassen.

Ich hab auch schon gehirnt wie man ggf 612er nach Bayreuth oder Hof fahren lassen könnte, eingefallen wäre mir da tatsächlich nur über Weiden oder halt über Erlangen und Bamberg, allerdings ich weiß halt nicht ob Bahnsteige zwischen Neukirchen (BSulzbach) und Weiden lang genug wären um da wie von dir vorgeschlagen noch Garnituren dran zu hängen recht viel freie Trasse dürfte es da nicht geben?

Ähnlich wenig freie Trasse dürfte es aber auch über Erlangen geben. Zudem rechne ich da locker mit 2 bis 3 stunden bis Bayreuth statt wie normal nur einer ob sich das ein Fahrgast freiwillig antuen möchte zweifle ich fast.

Viele Grüße
Christian0911
(Mein YouTube-Kanal)



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 19.09.2025 14:29 von Christian0911.
Zitat
Stanze
Zitat
Nukebro
... gewisse Natursteine sind sehr langlebig (siehe Römerbauten die immer noch stehen).

Öhm
Kolosseum - Beton
Pantheon - Beton
Aquädukte - Beton
...

Man kann auch heutzutage Stahlbeton bauen, der Jahrhunderte hält. Nur bezahlt das niemand.

Nein die sind nicht in ihrer Masse aus Beton. Beton hat da eher die Funktion einer Art Mörtel. Und Beton ohne Armierung kann durchaus lange halten. Die Kuppel des Pantheons ist das wohl bekannteste Beispiel. Aber die heutige Architektur setzt halt auf Stahlbeton weil man das auch auf Zug belasten kann und man nicht mehr so bauen will oder kann dass keine Zugbelastungen auftreten...

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Selbstverständlich sollten wir mehr Schienen bauen!
Zitat
Nukebro
Nein die sind nicht in ihrer Masse aus Beton. Beton hat da eher die Funktion einer Art Mörtel.

si tacuisses, philosophus mansisses
an Christian0911

durch den zu erwartenden Fahrgasteinbruch dürften selbst wochenends bzw Freitags (da ist der Tag an dem die Züge am vollsten waren) je ein 612 für Hof und einer für Cheb genügen, weil die Strecke ja zeitlich deutlich unattraktiver wird. Damit dürften 3-teiler zwischen Neukirchen und Weiden rauskommen. Angeblich ist die Strecke auf 4 Teiler ausgelegt, sprich bis Weiden (bzw. Neustadt Waldnaab) könnte man noch zweiteilig fahren wenn benötigt. Bzw da man ja eine Position im Zug für Schwandorf / Regensburg / Furth im Wald offen halten muss käme man eben auf 4-teiler bis Neukirchen (Sulz-R) und ab da 3 teiler bis Weiden raus. Unschön für das Flügeln in Weiden dürfte die fehlenden Deckungssignale werden. Für Zusatzexpresse fehlen Trassen.

Andererseits dürfte das nachrüsten des Deckungssignals schneller gehen, als jegliche Brückenersetzungen. Allerdings könnte es knapp werden mit den 612ern, solange man die Stummel Bayreuth - Pegnitz und Hof/ Cheb - Pegnitz ebenfalls mit diesen befährt. Da wird sich langfristig die Frage stellen, ob man da noch mit Schaku kuppelbare Züge braucht oder es auch andere Zugtypen tun, um so 612 frei zu schaufeln um zumindest die Direktverbindungen mit schnellen Wagen befahren zu können. Vorteilhaft erweist sich hier, das DB Regio ja schon Hof - Regenburg zurück hat, sodass die Zusatzzüge ab Weiden gen Markredwitz keinen Konkurrenz zu einem anderen EVU mehr sind.

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]
Alles ist wie immer, nur schlimmer... (Bernd das Brot)



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 20.09.2025 07:31 von Daniel Vielberth.
Zitat
Daniel Vielberth
an Christian0911

durch den zu erwartenden Fahrgasteinbruch dürften selbst wochenends bzw Freitags (da ist der Tag an dem die Züge am vollsten waren) je ein 612 für Hof und einer für Cheb genügen, weil die Strecke ja zeitlich deutlich unattraktiver wird. Damit dürften 3-teiler zwischen Neukirchen und Weiden rauskommen. Angeblich ist die Strecke auf 4 Teiler ausgelegt, sprich bis Weiden (bzw. Neustadt Waldnaab) könnte man noch zweiteilig fahren wenn benötigt. Bzw da man ja eine Position im Zug für Schwandorf / Regensburg / Furth im Wald offen halten muss käme man eben auf 4-teiler bis Neukirchen (Sulz-R) und ab da 3 teiler bis Weiden raus. Unschön für das Flügeln in Weiden dürfte die fehlenden Deckungssignale werden. Für Zusatzexpresse fehlen Trassen.

Andererseits dürfte das nachrüsten des Deckungssignals schneller gehen, als jegliche Brückenersetzungen. Allerdings könnte es knapp werden mit den 612ern, solange man die Stummel Bayreuth - Pegnitz und Hof/ Cheb - Pegnitz ebenfalls mit diesen befährt. Da wird sich langfristig die Frage stellen, ob man da noch mit Schaku kuppelbare Züge braucht oder es auch andere Zugtypen tun, um so 612 frei zu schaufeln um zumindest die Direktverbindungen mit schnellen Wagen befahren zu können. Vorteilhaft erweist sich hier, das DB Regio ja schon Hof - Regenburg zurück hat, sodass die Zusatzzüge ab Weiden gen Markredwitz keinen Konkurrenz zu einem anderen EVU mehr sind.

Zur Not muss man halt Walfische frei schaufeln, weil die Lindauer haben so wenig 612 das da regelmäßig Scharks auf den Leistungen von Nürnberg nach Oberstdorf und Lindau zu sehen sind da kann man 100% keine 612er hernehmen, die einzigen Fahrzeuge die mir einfallen bräuchten auch erst wieder eine Zulassung sowie eine Renovierung, die 610er und 611er die in Mukran vergammeln... das einzige was man halt mit 0,0000001% Wahrscheinlichkeit noch machen könnte das man halt die SKPL beauftragt da mit 614er zu fahren aber die haben ja auch nur einen oder zwei (Zumindest dürfte es recht leicht sein dafür wieder eine D-Zulassung zu machen wie für die 610/611 denk ich)? - Da wäre es wahrscheinlicher eben wieder irgendwo einen Walfisch oder vllt sogar 628er zu organisieren, irgendwas rollbares äh fahrbares eben. Dies wäre aber halt wirklich nur notwendig wenn es an 612ern mangelt, aber ich denk irgendeinen tod muss die DB sterben damit man wenigstens wieder Direkte Verbindungen ab Nürnberg - eben über Umwege - anbieten kann da das ja keine Sache von Tagen sondern eher von Jahren werden wird...

Viele Grüße
Christian0911
(Mein YouTube-Kanal)



4 mal bearbeitet. Zuletzt am 20.09.2025 08:36 von Christian0911.
Servus,

Statement vom Dr. Philipp Nagl, dem Vorstandsvorsitzenden von DBInfraGo auf DSO zum Thema Pegnitztalbrücken und Elektrifizierung.: (19.09.2025 18:32:39)

Zitat:
Die Pegnitzbrücken auf der 5903 haben wir schon länger in strenger Überwachung. Wir haben in dieser Woche im Zuge der umfangreichen vorbereitenden Untersuchungen der Erneuerung neue Erkenntnisse über den Zustand einzelner Brücken erlangt. In Abwägung aller Argumente, unter Einbezug aller Fachleute und auch schweren Herzens mussten wir nun unverzüglich handeln und die Brücken sperren. Am Ende machen wir keine Kompromisse wenn es um den sicheren Betrieb geht.

Unsere erste Priorität liegt nun auf der Wiederherstellung der Befahrbarkeit. Die Planungen laufen und Arbeiten werden so schnell als irgend möglich beginnen.

Einmal mehr zeigt sich, dass wir hier die Infrastruktur schon wirklich sehr nah am Limit eines unmittelbaren Erneuerungsbedarfes fahren.

Wir werden nun versuchen, den nun sehr offensichtlich gewordenen, massiven Erneuerungsbedarf der Brücken mit der ebenso wichtigen Elektrifizierung zu verbinden.
Ich konnte jetzt mit jemanden reden, der Einblick hat.
Er meinte, die Pläne für die Ersatzneubauten wären fertig. Einige Brücken wären schon erneuert.
Aber dann grätschte der Denkmalschutz hinein und es gab eine Bürgerinitiative, die den Erhalt der Stahlbrücken forderte. Das geht nicht, die Schäden sind irreparabel. Die Brücken müssen alle durch Neubauten ersetzt werden. Das dauert sicher, aber er meinte, ein Notbetrieb mit erheblichen Einschränkungen wäre möglich und wird in Kürze wieder aufgenommen. Das Problem wäre vor allem mögliche Haftung, wenn etwas passiert, weil man nicht genau genug hingesehen hat. Das Urteil zum Unfall an der Garmischer Strecke hat wohl einige sehr vorsichtig werden lassen.
Die gute Nachricht: Die Brücken kann man ohne aufwändige Planfeststellung neu bauen. So, dass auch die spätere Elektrifizierung ohne aufwändige Anpassungen möglich bleibt. Wie bekannt sind die Tunnel das Hauptproblem. Aber nach einer aufwändigen Brückensanierung wäre dann endgültig die Idee eines Neubautunnels zwischen Vorra und Neuhaus vom Tisch.
Wie weit der Mann richtig liegt in seiner Einschätzung, kann ich schwer beurteilen. Aber ich freue mich doch, mal eine Stimme zu hören, die die Lage nicht ganz so schwarz sieht wie einige hier.
Auch wenn er recht hat: Schlimm genug bleibt es trotzdem. Die schnellen Züge nach Bayreuth und Hof können wir erstmal vergessen. Und damit auch die Erfolge auf diesen Linien. Das gibt wieder Mehrverkehr auf der A9.
Der Mensch mit Einblick erzählt nun nichts anderes als die Zeitungsartikel ab 2011, die Manfred im Startbeitrag verlinkt hat.


Zitat
Manfred Erlg

23 neue Bahnbrücken bis 2016 - 27.10.2011

VELDEN (fu) – „Wir wollen im Pegnitztal Brücken für die nächsten 100 Jahre bauen“, so der Gesamtprojektleiter für den Brückenbau der Deutschen Bahn (DB) in Bayern bei einer ersten Informationsveranstaltung zur Erneuerung der Pegnitzbrücken auf der zweigleisigen Strecke Nürnberg – Schirnding. Insgesamt müssen bis zum Jahr 2016 auf dieser Strecke 23 Eisenbahnbrücken in drei Bauabschnitten erneuert werden.

[n-land.de]


Der Brückenstahl ist marode - 08.02.2012

PEGNITZTAL (fu) – Vor kurzem trafen sich Vertreter von Behörden und Institutionen, die mit den Planungen zur Erneuerung der Pegnitzbrücken zwischen Hersbruck und Pegnitz zu tun haben, zu einem Meinungsaustausch in der Außenstelle des Eisenbahn-Bundesamtes in Nürnberg.

[n-land.de]


Pegnitztal: Bahn will historische Stahlbrücken ersetzen
23 Denkmäler sollen Betonneubauten weichen - 15.04.2012

[www.nordbayern.de]


Bürger wollen den Betonbrücken trotzen - 26.06.2012

NEUHAUS – Lenkt die Bahn im Streit um die 23 historischen Stahlbrücken zwischen Hersbruck und Pegnitz ein? Nach neuesten Äußerungen des Unternehmens halten die meisten Brücken erheblich länger als bisher behauptet. Genaues soll in wenigen Wochen ein neues Gutachten ergeben (HZ berichtete). Die Bürgerinitiative vor Ort erhält ihren Druck aufrecht und lädt für kommenden Sonntag ab 12 Uhr zu einem Aktionstag zwischen Rupprechtstegen und Lungsdorf ein.

[n-land.de]


Nietenbrücken im Pegnitztal vertragen Strom - 28.05.2014

NEUHAUS/PEGNITZ - Wenn die Bürgerinitiative Eisenbahnbrücken Pegnitztal zu einem Stammtisch einlädt, muss sich der Besucher meist auf eine anspruchsvolle Fachdiskussion gefasst machen. Beim jüngsten Treffen in Neuhaus stand ein Vortrag von Dr.-Ing. Johannes Rödel über den Erhalt von genieteten Eisenbahnbrücken am Beispiel des Chemnitzer Eisenbahnviaduktes im Zentrum.

[www.nordbayern.de]


Denkmalschutz verzögert Pegnitz-Brücken-Sanierung - 20.10.2014

NEUHAUS/VELDEN - Die Bahn arbeitet erneut an den sanierungsbedürftigen Eisenbahnbrücken im oberen Pegnitztal. Das bringt den Zugverkehr immer wieder aus dem Takt.

(Die Arbeiten in der Hersbrucker Schweiz werden rund zehn Jahre dauern.)

[www.nordbayern.de]


Aktionstag der BI: Für Erhalt der Brücken - 27.04.2015

LUNGSDORF — „Für den Erhalt der stählernen Eisenbahnbrücken im Pegnitztal und gegen die Landschaftszerstörung.“ Für diese Forderung sammelte die Bürgerinitiative „Eisenbahnbrücken Pegnitztal“ seit 2012 fast 6000 Unterschriften. Am Sonntag übergab Anneliese Urbat die Unterschriftenlisten im Rahmen eines Aktionstages in Lungsdorf an die SPD-Landtagsabgeordnete Inge Aures aus Kulmbach.

[n-land.de]


IHK Hersbruck äußert sich: Pegnitztalstrecke soll zukunftstauglich werden - 29.05.2015

HERSBRUCK – Das neu konstituierte IHK-Gremium Hersbruck hat sich in den ersten Wochen seiner Arbeit sehr intensiv mit der Bedeutung der Sachsen-Franken-Magistrale für Hersbruck und sein Umland befasst. Hierzu wurden die Verkehrsexpertisen der IHK durch Ulrich Schaller, Leiter Referat Verkehr und Logistik, Grundsatzfragen Verkehrsinfrastruktur und Verkehrsplanung der IHK Nürnberg, und von Armin Götz, Mitglied im regionalen IHK-Gremium und im Fachausschuss für Verkehr und Logistik der IHK Nürnberg für Mittelfranken, einbezogen.

[n-land.de]


Für vier Bahnbrücken gibt es keine Rettung - 24.11.2015

NEUHAUS/LAUF - Wir hoffen, wir können das Landesamt für Denkmalpflege von einem Neubau überzeugen.“ Auch wenn Matthias Trykowski von der DB Netz AG mit diesem Satz bei seinem Sachstandsbericht im Kreistag eindeutig Position gegen den Erhalt der historischen Stahlbrücken im Pegnitztal bezieht, so ist derzeit ist die Zukunft der „sehr faszinierenden alten Bauwerke“ offen.

[www.nordbayern.de]


Langwierige Maßnahmen an Pegnitztal-Eisenbahnbrücken
Schäden an Gebäuden „nicht sicher ausgeschlossen“ — Harald Enes als BI-Sprecher kündigte Widerspruch an - 08.03.2016

[www.nordbayern.de]


Grünen-Politikerin Wilms besucht Bahnbrücken: Klare Worte an BI - 23.07.2016

LUNGSDORF – Mit diesem Besuch waren Hoffnungen verbunden, die zwar nicht vollkommen enttäuscht, aber stark gedämpft wurden: Bundestagsabgeordnete und Nachhaltigkeitsbeauftragte von Bündnis 90/Die Grünen, Valerie Wilms, kam zur BI „Eisenbahnbrücken Pegnitztal“, um sich selbst ein Bild zu machen.

[n-land.de]
Danke für die Zusammenstellung: Wie 2 Jahrzehnte das Nötige verschleppt wurde. Das hat man halt dann doch nicht mehr alles parat.
Aber für mich das Wichtigste: ich habe gute Chancen, in einigen Wochen mit der Bahn nach Neuhaus und zum Grenzzoigl zu kommen.
Die jahrelangen Sperrungen auf dieser Strecke sind nicht so wahrscheinlich, wie es einige hier befürchten.
Zitat
HansL
Aber für mich das Wichtigste: ich habe gute Chancen, in einigen Wochen mit der Bahn nach Neuhaus und zum Grenzzoigl zu kommen.

Das ist kein Zoigl.

Den gibts nur in:

Eslarn
Falkenberg
Mitterteich
Neuhaus (bei Windischeschenbach)
Windischeschenbach
Grenzzoigl Ranna
21.09.2025 14:38
Zitat
Stanze
Zitat
HansL
Aber für mich das Wichtigste: ich habe gute Chancen, in einigen Wochen mit der Bahn nach Neuhaus und zum Grenzzoigl zu kommen.

Das ist kein Zoigl.

Den gibts nur in:

Eslarn
Falkenberg
Mitterteich
Neuhaus (bei Windischeschenbach)
Windischeschenbach

[www.grenzzoigl.de]
Re: Grenzzoigl Ranna
22.09.2025 16:40
Zitat
Daniel Vielberth
Unschön für das Flügeln in Weiden dürfte die fehlenden Deckungssignale werden.

darf man das ohne?

Zitat
Daniel Vielberth
Für Zusatzexpresse fehlen Trassen.

Kurswagen nach Hof oder Bay, die zwischen N und Wen überall halten braucht man dann auch nicht. Die 5 Minuten mehr an umsteige Zeit in den Alex oder Oberpfalzbahn machen das Kraut nicht fett.

Ein Express der bis Weiden durchfährt, sich dort teilt, bräuchte ca. 1,5 Std. nach Marktredwitz. Das wären 15min länger als die standard Fahrt über die Pegnitzstrecke und nur 5min länger als zuletzt mit den Langsamfahrstellen.

Aber gut, wenn keine Streckenkapazitäten da sind, sind keine da.


Zitat
HansL
https://www.grenzzoigl.de/

Wie gesagt, echten Zoigl gibts nur in den 5 genannten Orten, alles andere ist Marketing Bier, da der Name leider nicht geschützt ist.

Edit: [www.zoigl.de]



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 22.09.2025 16:44 von Stanze.
an Stanze

Flügeln sowieso (das geht immer), vereinigen dann halt entweder mit schriftlichen Befehl (20 km/h vorschreiben und anhalten vor Zugschluss im Gleis via Bef 14) , oder Einfahrt auf ein anderes Gleis und dann Rangierfahrt mit Fahrgästen in das Gleis zum ankuppleln. Blöd ist halt, das der 612er keine eigenen Führerstandstüren hat, sprich der Tf muss beim Richtungswechsel beim Rangieren die Türen freigeben um selbst das Fahrzeug wechseln zu können, das machen viele TF mit Fahrgästen nicht so gerne. Besser geht es wenn ein zweiter Mitarbeiter abgestellt wird so dass beide Führerstände an den Enden schon besetzt sind, dann geht auch das Rangieren wesentlich schneller.

zum Thema Trassen: Da ja alle Güterzüge auch noch Trasen brauchen gehe ich mal davon aus, dass für Zusatzexpresse nicht mehr so viel übrig ist. Anhängen an den Planzug ist da m.M noch die fahrplanverträglichste Variante, um den Schaden etwas zu begrenzen.


Anbei kurze Info, das Thema vertiefen werden wir erst in ein paar Wochen können, denn ich bin jetzt auf 3 Wochen auf Urlaubsreise und werde mich dabei in Kürze u.a. 2 Wochen in einem Land mit beschränktem Internet aufhalten.

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]
Alles ist wie immer, nur schlimmer... (Bernd das Brot)
Re: Besserwisserei
22.09.2025 17:40
@Daniel, danke für die Info zum flügeln.

Aber vermutlich braucht es das gar nicht, da N - Bay über Wen viel länger dauern würde als ein Bus. Da macht es wenig sinn ein solche Strecke anzubieten.

Aber nach Hof und Cheb, der sich in Mak teilt. Dort gäbe es entsprechende Signaleinrichtungen.

Man müsste dann gar nicht in Weiden halten und könnte es im VAG Verbund anbieten.
Vielleicht statt Weiden Wiesau, dass auch noch im VAG gebiet liegt. Das würde den Lkr Tirschenreuth recht gut an die Metropolregion anbinden.

Ich fahre die Strecke N - Mak relativ häufig. Nach meiner Einschätzung fahren ca. 80% der Fahrgäste N - Mak - Hof/Cheb. In Neuhaus(Pegnitz), Pegnitz und Kirchenlaibach steigen kaum Fahrgäste zu oder aus.
Hinweis
In diesem Strang geht es um die Ausbaustrecke Nürnberg – Marktredwitz – Hof/Schirnding) und die Elektrifizierung in Nordostbayern, aber nicht um Ratespiele über Ersatzstrecken oder wie man Ersatzfahrpläne organisiert.

Wozu gibt es sonst den anderen von Daniel V. eröffneten Strang?



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 22.09.2025 18:10 von Manfred Erlg.
an Stanze:

Richtig für Bayreuth bleibt nur der SEV, das über Weiden versuchen wäre fast schon verrückt, a) gibt es die Streckenbelegung zwischen Bayreuth und Kirchenlaibach heute schon nicht her, wenn der eine Gz fährt, gibt es schon heute in der Stunde eine Agilis weniger b) da ist zeitlich nichts zu retten. Für Cheb macht es m.M selbst mit allen Halten Sinn, weil SEV ist für viele ein Grund, gar keine Bahnfahrt zu buchen, weil man ja weiß, wir Deutschen können das nicht (anders als z.B Tschechien, wo die Schaffner mit Umsteigen und es garantierte Anschlüsse deswegen gibt), von daher müsste irgendwas, was Cheb - Nürnberg fährt schon irgendwie überleben sonst steigt in den RE33 kaum noch einer. Bei Hof wird vermutlich der Weg über Bamberg schneller und beliebter sein, will man aber das Flügeln in Markredwitz weiterhin, müsste man Hof - Weiden - Nürnberg aber trotzdem mit anbieten.

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]
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1 mal bearbeitet. Zuletzt am 22.09.2025 18:11 von Daniel Vielberth.
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