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U3 Süd-West
geschrieben von mattes 
Re: U3 Süd-West
16.10.2020 12:27
Danke an alle für die Fotos (auch im anderen Thread) :)

Hier gibt es ein Video der VAG:
[www.youtube.com]
Re: U3 Süd-West
16.10.2020 22:51
Sehr interessante Fotos. Soll der Bahnsteig in Gebersdorf onerirdisch sein?
Weil da en Teil oberirdisch sein sollte. Vielleich habe ich da nur was falsch verstanden.
an katie32

In der letzten Version werden nur die Wendegleise und der Mini-Btf im Freien liegen, es wird allerdings eine Schummelecke geben. Die Südliche Bahnsteigwand wird wenige Meter verkürzt, sodass man am westlichen Bahnsteigende stehend neben dem Bahnstieggleis das Zufahrtsgleis vom Betriebshof sehen können wird, und sofern hinterm Gleis 4 keine Fake-Wand-hingestellt wird, ist da auf 3-4 Meter der Bahnhof seitlich offen.

Zwar dennoch nur ein schwacher Trost, wenn man mal vergleicht, wieviele tolle Fotopunkte der alte Entwurf gehabt hätte, denn da hätte man von der Rampe Diebacher Sstraße Züge unter freien Himmel auf Schottergleis knipsen können, dann kurz vor Bahnsteigbeginn der Metallgittersteg zum Parkhaus, geich nochmal, wo man excellent Richtung Tunnelmund und Richtung Bahnsteig hätte knipsen können,und dann noch die Brücke Gebersdorfer Straße. Von alle diese schönen Punkten ist nun nur von der Brücke Gebersdorf der Blick auf die Wendeanlage unter freiem Himmel übrig geblieben. Leider.

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]
Einfach nur, weil man kann: Neue U21 Gebersdorf - Wolfsfelden



3 mal bearbeitet. Zuletzt am 16.10.2020 23:32 von Daniel Vielberth.
Zitat
Daniel Vielberth
an katie32

In der letzten Version werden nur die Wendegleise und der Mini-Btf im Freien liegen, es wird allerdings eine Schummelecke geben. Die Südliche Bahnsteigwand wird wenige Meter verkürzt, sodass man am westlichen Bahnsteigende stehend neben dem Bahnstieggleis das Zufahrtsgleis vom Betriebshof sehen können wird, und sofern hinterm Gleis 4 keine Fake-Wand-hingestellt wird, ist da auf 3-4 Meter der Bahnhof seitlich offen.

Zwar dennoch nur ein schwacher Trost, wenn man mal vergleicht, wieviele tolle Fotopunkte der alte Entwurf gehabt hätte, denn da hätte man von der Rampe Diebacher Sstraße Züge unter freien Himmel auf Schottergleis knipsen können, dann kurz vor Bahnsteigbeginn der Metallgittersteg zum Parkhaus, geich nochmal, wo man excellent Richtung Tunnelmund und Richtung Bahnsteig hätte knipsen können,und dann noch die Brücke Gebersdorfer Straße. Von alle diese schönen Punkten ist nun nur von der Brücke Gebersdorf der Blick auf die Wendeanlage unter freiem Himmel übrig geblieben. Leider.


@Daniel: Weißt du zufällig, wodurch sich diese Planänderungen begründen? Also warum man die ursprüngliche Planung für einen komplett oberirdischen U-Bahnhof verworfen hat? Weil ich nehme an, dass es diese letzte Planung durch den längeren Tunnel auch deutlich teurer ist.

Hatte das Lärmschutzgründe, benötigte man die Fläche oben für den Busbahnhof oder hat man sich dann doch nicht getraut die automatische U-Bahn im Fahrgastbetrieb oberirdisch fahren zu lassen?

Grüße
Bahnfreund Schranke
Re: U3 Süd-West
24.10.2020 18:50
Zitat
Daniel Vielberth
Die Südliche Bahnsteigwand wird wenige Meter verkürzt, sodass man am westlichen Bahnsteigende stehend neben dem Bahnstieggleis das Zufahrtsgleis vom Betriebshof sehen können wird, und sofern hinterm Gleis 4 keine Fake-Wand-hingestellt wird, ist da auf 3-4 Meter der Bahnhof seitlich offen.

Laut den ausgelegten PFU wird man auf den westlichen 3,00 Metern des Bahnsteigs hinter Gleis 2 noch das Gleis 4 sehen, bevor über die restliche Länge des Bahnsteigs eine übliche und durchgehende Hintergleiswand hinter Gleis 2 das Gleis 4 versteckt (schade eigentlich, wäre ein interessanter Einblick).

Jedoch wird der Bahnhof an dieser kurzen westlichen Stelle mit zwei Gleisen (2, 4) deswegen nicht nach Süden offen sein. Hinter Gleis 4 ist eine ganz normale Tunnelwand vorgesehen, also auch keine Fake Wand. Schließlich befindet man sich an dieser Stelle noch *westlich* der Gebersdorfer Straße!

Selbst der Weichenanfang, an dem sich Gleis 4 in die Harfe der Abstellanlage aufzuspalten beginnt, soll noch in diesem eingleisigen "Hinter-Hintergleiswand-Tunnel" liegen, und erst die Harfe selbst unter freiem Himmel, weil dann und dort *östlich* der Gebersdorfer Straße.



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 24.10.2020 19:01 von benji2.
an benji2

OK, danke für die Richtigstellung, dann kann der Wind also nur noch aus Richtung Harve reinpfeifen, hat auch Vorteile.

an Bahnfreund Schranke

> Weißt du zufällig, wodurch sich diese Planänderungen begründen? Also warum man die ursprüngliche Planung für einen komplett oberirdischen
> U-Bahnhof verworfen hat? Weil ich nehme an, dass es diese letzte Planung durch den längeren Tunnel auch deutlich teurer ist.

Leider nein, ich gehe aber stark davon als, das es mit der Wetterfühligkeit des AGT-Systems zu tun hat, schließlich hat man ja selbst am Opernhaus dauerhaft davor kapituliert. Möglicherweise wollte man auch Länge gewinnen, Die 40 Promille-Rampe vom Kanal hätte kurz vom Tunnelmund auf 25 Promille ermäßigt werden müssen, und man hätte höher rauf gemusst, ungefähr auf altes Gleisniveau der Bibertbahn wenn mich die Erinnerung nicht völlig täuscht, und damit wäre der Bahnsteig wohl mehr unter die Brücke Gebersdorfer Straße gerutscht. Wobei ich grad Pläne von 2012 (?) gefunden habe, wo der Bahnhof noch offen, aber schon mit Bahnsteig an der Gebersdorfer endend eingezeichnet war, (siehe unten). Da war die Rampe aber schon kräftig von der Diebacher Straße und den alten Werksanschluss weggerutscht, die Rampe war in ganz alten Plänen noch östlicher.

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]
Einfach nur, weil man kann: Neue U21 Gebersdorf - Wolfsfelden


Kleiner Nachtrag, der Wechsel hat zwischen 2012 und 2015 stattgefunden, weil ein Bild von dem bei der Baubesichtigung Nordwestering 2015 ausgestellten Plänen zeigt dann den Wechsel auf die nun geschlossene Bauform, und der Neigungswechsel vor GD ist weg, dafür sieht man hier die von 6 auf 2 Gleise gestutzte Harfe, das waren die Pläne, die 2020 nochmal in Großreuth gezeigt wurden.

Nachtrag, man den Bahnsteig 8m nach Osten gerückt, vorher war die Tunnellänge 1133m jetzt nur noch 1125.

These Nr. 3, das neue Weichentrapez in der Bahnhofseinfahrt GD (vor gabs vor KR einen einfachen Gleiswechse) wollte man vielleicht nicht in eine Kuppenlage von 40 Promille auf 25 Promille runter legen, ich meine Benji2 hat mal in einem andern Thema so was geäußert, das Weichen in Kuppen und Wannen irgendwie ein Problem sind, vielleicht spielt das da mit rein, das dann das Trapez baulich net möglich wäre.

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]
Einfach nur, weil man kann: Neue U21 Gebersdorf - Wolfsfelden



4 mal bearbeitet. Zuletzt am 24.10.2020 21:45 von Daniel Vielberth.


Zitat
Daniel Vielberth
an benji2

OK, danke für die Richtigstellung, dann kann der Wind also nur noch aus Richtung Harve reinpfeifen, hat auch Vorteile.

an Bahnfreund Schranke

> Weißt du zufällig, wodurch sich diese Planänderungen begründen? Also warum man die ursprüngliche Planung für einen komplett oberirdischen
> U-Bahnhof verworfen hat? Weil ich nehme an, dass es diese letzte Planung durch den längeren Tunnel auch deutlich teurer ist.

Leider nein, ich gehe aber stark davon als, das es mit der Wetterfühligkeit des AGT-Systems zu tun hat, schließlich hat man ja selbst am Opernhaus dauerhaft davor kapituliert. Möglicherweise wollte man auch Länge gewinnen, Die 40 Promille-Rampe vom Kanal hätte kurz vom Tunnelmund auf 25 Promille ermäßigt werden müssen, und man hätte höher rauf gemusst, ungefähr auf altes Gleisniveau der Bibertbahn wenn mich die Erinnerung nicht völlig täuscht, und damit wäre der Bahnsteig wohl mehr unter die Brücke Gebersdorfer Straße gerutscht. Wobei ich grad Pläne von 2012 (?) gefunden habe, wo der Bahnhof noch offen, aber schon mit Bahnsteig an der Gebersdorfer endend eingezeichnet war, (siehe unten). Da war die Rampe aber schon kräftig von der Diebacher Straße und den alten Werksanschluss weggerutscht, die Rampe war in ganz alten Plänen noch östlicher.

Vielen Dank für die Informationen und für das Teilen der Pläne - sehr spannend sich das so im Vergleich anzuschauen!

Zum Thema Wetterfühligkeit des AGT-Systems: Ist die nach wie vor stark vorhanden wie am Anfang oder konnte/kann man da noch nachbessern? Als jemand, der diese Startprobleme der automatischen U-Bahn in Nürnberg-Opernhaus damals noch im Hinterkopf hatte, habe ich doch ziemlich gestaunt als ich vor zwei Jahren die Metro in Kopenhagen nutzte und feststellte, dass die U-Bahn mit dem dortigen System schon seit so vielen Jahren sehr lange oberirdische Abschnitte problemlos und bei unterschiedlichen Wetterlagen im Automatikbetrieb befährt.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass das heute noch ein großes Problem darstellt. Bei der Diskussion, ob die U1 automatisiert werden soll oder nicht, ging es auch immer nur um die Kosten und nicht um die Machbarkeit an sich. Ein neues System wäre da ja sicherlich auch nicht verbaut worden, da die Züge bestimmt flexibel zwischen den Linien hin- und hergeschoben worden wären.
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