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Re: [VDE 8.1] Bauarbeiten Forchheim Nord - Bamberg 08.09.2025 19:08 |
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Re: [VDE 8.1] Bauarbeiten Forchheim Nord - Bamberg 12.09.2025 09:12 |
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Re: [VDE 8.1] Bauarbeiten Forchheim Nord - Bamberg 19.09.2025 19:04 |
Zitat
Nürnberg – Bamberg: vier Gleise für mehr Kapazität im Nah- und Fernverkehr
DB InfraGO schließt Arbeiten im letzten Bauabschnitt Altendorf – Strullendorf erfolgreich ab •
Mehr Stabilität und Pünktlichkeit im Regionalverkehr und auf der Schnellfahrstrecke München – Berlin • Lärmschutzwände und barrierefreie Stationen •
Bund, Freistaat Bayern, Kommunen und DB investieren rund zwei Milliarden Euro
Die DB InfraGO hat den viergleisigen Ausbau der Strecke zwischen Nürnberg und südlich von Bamberg erfolgreich abgeschlossen. Der Abschnitt gehört zur Schnellfahrstrecke München – Berlin und zählt mit durchschnittlich 350 Zügen pro Tag zu den meistbefahrenen Strecken in Bayern. Bund, Freistaat Bayern, Kommunen und DB investierten rund zwei Milliarden Euro in den Ausbau der Gleise und Anlagen in dem 52 Kilometer langen Abschnitt. Damit ist ein weiterer Teil des Verkehrsprojekts Deutsche Einheit (VDE 8.1) fertiggestellt.
Zwischen Altendorf und Strullendorf hat die DB zuletzt seit 2021 unter anderem 40 Kilometer neue Gleise und 45 Kilometer Oberleitungen gebaut und neue Lärmschutzwände errichtet. Die Bahnsteige an den Stationen Hirschaid und Strullendorf sind barrierefrei erreichbar, ab Herbst auch an der Station Buttenheim.
Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder: „Der Schienenverkehr ist heute ein Stück besser und attraktiver geworden. Ich danke den Reisenden, Pendlern und Gütertransporteuren für ihre Geduld während der Bauarbeiten. Aber ich glaube die Geduld hat sich gelohnt. Denn hier ist mit 1,44 Milliarden Euro Bundesmitteln etwas entstanden, wovon Menschen und Wirtschaft profitieren – in dieser Region und weit darüber hinaus. Als Teil des Verkehrsprojekts Deutsche Einheit Nummer 8, ist es eines der bedeutendsten Infrastrukturprojekte unseres Landes. Der Ausbau dieses 52 Kilometer langen Abschnitts ist daher weit mehr als ein regionales Projekt und technisches Upgrade. Er ist ein Schlüsselelement für ein leistungsfähiges, zuverlässiges Bahnnetz überall in Deutschland.“
Dr. Philipp Nagl, Vorstandsvorsitzender DB InfraGO AG: „Mit der Inbetriebnahme des letzten Bauabschnitts haben wir einen Meilenstein erreicht: Der viergleisige Ausbau ermöglicht mehr Stabilität und pünktlichere Züge, da die schnellen von den langsameren Verkehren getrennt werden können. Davon profitieren die Fahrgäste im Regional- und S-Bahnverkehr genauso wie die Reisenden in den Fernzügen. In der Erfolgsgeschichte der Schnellfahrstrecke München – Berlin zeigt sich beispielhaft, dass neu- und ausgebaute Strecken ein ganz wesentlicher Hebel für die Modernisierung und Kapazitätserweiterung des Bahnnetzes sind. Und: Unser Projektteam hat den Ausbau im Zeitrahmen abgeschlossen. Dafür und für die Geduld der Anwohnenden und Fahrgäste möchte ich herzlich Danke sagen.“
Christian Bernreiter, Bayerischer Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr: „Der viergleisige Ausbau der Strecke zwischen Altendorf und Strullendorf passt perfekt zum heutigen ‚Tag der Schiene‘. Wir feiern nicht nur die Fertigstellung eines Bauabschnitts nach vier Jahren Bauzeit. Der Lückenschluss hier ist Symbol für unsere Anstrengungen, die Schiene in Deutschland leistungsfähig, modern und zukunftsfest zu machen. Mit jedem Meter Gleis, den wir bauen, bringen wir Menschen näher zusammen und unser Land weiter nach vorn. Damit sind wir aber noch lange nicht am Ziel. Die Lücken bei Bamberg und Fürth müssen noch geschlossen und allgemein die Streckengeschwindigkeit erhöht werden. Ich appelliere deshalb an den Bund, weiter an der Strecke dranzubleiben. Der Ausbau muss weitergehen!“
Der viergleisige Ausbau hat schrittweise Verbesserungen für die Fahrgäste im Nah- und Fernverkehr ermöglicht: So fährt der Franken-Thüringen-Express in dem Abschnitt Nürnberg – Bamberg bereits seit Dezember 2023 täglich von 5 bis 22 Uhr im 30-Minuten-Takt in beiden Richtungen. Zudem verknüpft seit Juni 2024 der mit bis zu 190 km/h schnellste länderverbindende Regionalzug Deutschlands die fränkische Metropole Nürnberg mit der thüringischen Landeshauptstadt Erfurt in nur 1 Stunde 53 Minuten. Fahrgäste der S-Bahn Nürnberg profitieren seit 2024 vom neuen S-Bahn-Haltepunkt Forchheim Nord und bereits seit 2023 von zwölf zusätzlichen S-Bahn-Verbindungen zwischen Forchheim und Erlangen.
Auch im ICE-Verkehr ist das Angebot stetig erweitert worden. Auf der Strecke München – Berlin sind zwischen Nürnberg und Erfurt inzwischen täglich 31 ICE-Züge je Richtung unterwegs, rund die Hälfte davon sind Sprinter. Davon profitiert auch die Region: In Bamberg halten pro Tag rund 30 ICE-Züge und verbinden die Stadt direkt mit Berlin, Hamburg oder München. 2024 nutzten im Vergleich zum Fahrplanjahr 2017, bevor die neue Schnellfahrstrecke München – Berlin eröffnet wurde, dreieinhalb Mal so viele Fahrgäste die ICE-Verbindung zwischen den beiden Städten. Der Marktanteil der Bahn zwischen Isar und Spree beträgt im Vergleich aller Verkehrsmittel heute rund 70 Prozent.
Für eine zukunftsfähige Infrastruktur wird der Bahnausbau in der Region auch in den nächsten Jahren weitergehen. So laufen aktuell die Planungen für einen Güterzugtunnel in Fürth, den S-Bahn-Ausbau Fürth – Eltersdorf sowie die Erweiterung des Bahnknotens Bamberg.
Der Bahnausbau Nürnberg – Bamberg ist ein Projekt für den Deutschlandtakt. Weitere Informationen zum Deutschlandtakt unter: www.deutschlandtakt.de.
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Re: [VDE 8.1] Bauarbeiten Forchheim Nord - Bamberg 21.09.2025 16:33 |
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Re: [VDE 8.1] Bauarbeiten Forchheim Nord - Bamberg 21.09.2025 16:38 |
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Re: [VDE 8.1] Bauarbeiten Forchheim Nord - Bamberg 21.09.2025 17:57 |
Zitat
Manfred Erlg
Der Bahnausbau Nürnberg - Bamberg hat kürzlich ein Baustellenvideo vom Herbst 2024 hochgeladen.
Es zeigt einen Drohnenflug über den Streckenabschnitt Forchheim - Eggolsheim.
An der Bauabschnittsgrenze sind die Mittelgleise an die neuen Gleise Richtung Strullendorf verschwenkt.
[www.youtube.com]
Zitat
Manfred Erlg
Nach der Installation von ETCS (wann?) kann 230 km/h gefahren werden.
Zitat
stemei
Im DSO-Forum schrieb Philipp Nagl am 9.9.2025:
...
Im Thread bezieht er sich auf die gesamte Strecke Eltersdorf-Strullendorf, deswegen gehe ich davon aus, dass er sich auch mit ETCS darauf bezieht.
Zitat
stemei
Im DSO-Forum schrieb Philipp Nagl am 9.9.2025:
"Die Arbeiten am ETCS schließen nun unmittelbar an und sollen bis 2028 in Betrieb gehen."
Im Thread bezieht er sich auf die gesamte Strecke Eltersdorf-Strullendorf, deswegen gehe ich davon aus, dass er sich auch mit ETCS darauf bezieht.
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Christian0911
Zitat
stemei
Im DSO-Forum schrieb Philipp Nagl am 9.9.2025:
"Die Arbeiten am ETCS schließen nun unmittelbar an und sollen bis 2028 in Betrieb gehen."
Im Thread bezieht er sich auf die gesamte Strecke Eltersdorf-Strullendorf, deswegen gehe ich davon aus, dass er sich auch mit ETCS darauf bezieht.
Wie toll ETCS ist habe ich heut am eigenen Leib gespürt mein FTX hat 100 Minuten verspätung auf der Schnellfahrstrecke geschossen weil das scheiß System keinerlei Rückfallebenen hat!
Zitat
Daniel Vielberth
an Axel25
Das man auf Neubaustrecken vielleicht nicht die Signale setzt um Kosten zu sparen, ist zwar auch dumm, aber wenigstens finanziell noch zu erklären (Ob man langfristig durch Störungen nicht mehr draufzahlt, weiß man ja leider erst hinterher) . Aber Kosten durch den Rückbau von Signalen zu erzeugen, dadurch die Befahrbarkeit einer Strecke für Altfahrzeuge zu reduzieren, und Rückfallebenen aktiv zu entfernen, bei einer Strecke, die diese Ausrüstung überhaupt erst nach 2017 vollumfänglich erhalten hat, wo wir es nicht mit runtergeschlotzter Alttechnik kurz vorm Abnippeln zu tun haben, da ist sowas mit Vernunft eigentlich nicht zu erklären, sondern nur mit Dogmatismus. Aber seit ich begriffen habe, dass das ultimative Ziel der Regeln im Bahnverkehr nicht etwa der Betrieb von Zügen sondern der absolute Stillstand ist, macht es natürlich Sinn, das so zu machen. So gesehen: Hp0 für alle.
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Daniel Vielberth
Einige Probleme die auf den Neubauteil der VDE8 auftreten können sind geschuldet durch den Schmarn, das man die Strecke güterzugtauglich sich bewilligen hat lassen (gibt es inziwschen auch nur einen Güterzug, der sich die Strecke freiwillig antut?).
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Daniel Vielberth
an Axel25
> aber 9/10 der Störungen verursacht, ist das keine Rückfallebene mehr, sondern ein Betriebshindernis.
Ich hatte auch mal ein Stellwerk unter meiner Fuchtel, bei dem ich echt froh war, das es außer Betrieb ging, und ich gebetet habe, das es keinen Tag länger durchhalten muss. Frickelt man in so ein Stellwerk ETCS rein, dann lass ich mir die Argumentation eingehen. Aber wo ist denn auf der Bamberger Strecke unzuverlässige Technik? Nirgends, selbst zu mechanischen Zeiten waren die Anlagen da so top in Schuss, und danach wurde alles noch mal neu gemacht.
Deswegen halte ich es da für einen ganz besonders großen Fehler, wenn man die Signale abbaut. Die dunkel schalten solange ETCS läuft, hab ich null Problem mit. Schont die Lampen, und hält die Anlagen standby, falls man mal braucht. Aber dort auf reines ETCS wechseln halte ich für ein Streckendowngrade. Insbesondre Licht-Flankenschutz durch Führerraumsignalisierung zu ersetzen und dann im Zweifelsfall keinen Flankenschutz mehr zu haben, wenn das ETCS ausfällt. Sicher, man muss auch wahrheitsgemäß sagen: Einige Probleme die auf den Neubauteil der VDE8 auftreten können sind geschuldet durch den Schmarn, das man die Strecke güterzugtauglich sich bewilligen hat lassen (gibt es inziwschen auch nur einen Güterzug, der sich die Strecke freiwillig antut?). Diese werden zwischen Nürnberg und Bamberg hoffentlich nicht auftreten können, weil man hoffentlich die Zugbegenungsverhinderungstechnik dort nicht einbaut (wenn doch dann gute Nacht, dann kann man nämlich Rotausleuchtungen nimmer umfahren...) Trotzdem hege ich große Zweifel, das man sich mit dem Rückbau einen Gefallen tut.
> Was eher zu funktionieren scheint, ist ein niedrigeres ETCS Level 2 als BackUp wie z.B. ETCS Level 1 zusammen mit vereinfachter Außensignalisierung auf
> der HSZ Zuid. Dort kann bei bestimmten Störungen in Level 1 verkehrt werden. Die Lokführer werden über Kennlichter darüber informiert, ob an einem
> ETCS-Halt eine neue Movement Authority vorliegt.
Noch besser wäre die polnische Lösung zugegeben bislang ETCS-Level 1 aber mit vollständiger Signalisierung, ETCS geführt kann 200km/h dort gefahren werden, ohne eben gemäß nationalen System. Vorteil: eine Strecke für jedes Fahrzeug. Auch Tschechien hat teils so eine Lösung. Warum auch nicht? KI meinte neulich gar Deutschland ist das einzige Land, was beim ETCS-Ausbau aktiv Signale entfernt - ob das stimmt, kann ich nicht verifizieren, wirklich wundern täte es mich aber nicht.