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Straßenbahn ohne Oberleitung: Warum nicht in Nürnberg?
geschrieben von HansL 
Herr Stanze, auf so einen Niveau brauen wir nicht diskutieren :-(
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Stanze
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benji2
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Stanze
Jetzt zeig doch mal ein Szenario auf, bei dem Pendlerströme (nicht einzelne) durch die Altstadt müssten.

Zum Beispiel Fahrgäste der Stadt-Umland-Bahn, die aus dem Erlanger Süden und Nürnberger Norden kommen und Ziele im Nürnberger Westen oder Südwesten haben, die sie mit Linien ab Nürnberg Hbf erreichen können. Für sie wäre eine zum Hbf statt dem Plärrer geführte StUB besser, spart 1x Umsteigen.


was macht es für einen Unterschied, ob Fahrgäste aus dem norden, die in den Westen wollen am HBF oder am Plärrer in die U1 steigen?

Richtig, Umsteigen am Plärrer erspart ihnen 3 U-Bahnhaltestellen. Ziel Südwesten entsprechend in U2/3

Ich meinte Osten bzw. Südosten. Himmelsrichtungen bring ich immer gerne durcheinander.
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benji2
Ich meinte Osten bzw. Südosten.

Von Norden kommend, bei Steinbühl in die S1 steigen, die fährt Richtung OstNordOst oder am Plärrer in die U1, die fährt nach Südosten.

Natürlich ist nicht jede Punkt zu Punkt Verbindung super gut abgedeckt. Manches ist erst mit zwei Umstiegen zu erreichen. Der Punkt ist jedoch der, wie verlaufen die großen Fahrgast-ströme. Das würde jedoch auch dieses Thema hier sprengen. Ich mach heute Abend oder morgen ein neues Thema dazu auf.
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Stanze
Von Norden kommend, bei Steinbühl in die S1 steigen, die fährt Richtung OstNordOst oder am Plärrer in die U1, die fährt nach Südosten.

Sie haben noch die Linie 6 und 36 vergessen. Aber der Rest im (Süd-/)Osten ist ein blinder Fleck.

Und genau das ist das Problem. Die Undurchdringbarkeit der Altstadt-Barriere für die Straßenbahn. Das ist ein netzgestalterischer Widersinn. Als ob dort eine unüberwindbare Mauer stünde, quasi West- und Ost-Nürnberg trennend.

Zitat
Stanze
Manches ist erst mit zwei Umstiegen zu erreichen.

Und auch genau das ist das Problem, das aus dem zerrupften Nürnberger Netz resultiert. Man muss hier außergwöhnlich oft umsteigen. Das müssen Sie in keiner vergleichbaren Stadt. Jeder Umstieg kostet aber ca. 30 bis 40% Fahrgäste. Sie brauchen also nicht schauen, wo die großen Fahrgastströme sind, denn es geht ja um die Fahrgäste, die es heute noch nicht gibt, weil die Verbindungen zu umständlich sind, also um Fahrgastströme, die durch ein verbessertes Netz gewonnen werden können.

Das Ziel muss daher sein, das Umsteigen drastisch zu reduzieren (von 1x auf 0x, von 2x auf 1x, von 3x auf 2x). Ein wichtiger Baustein hierbei ist eine Straßenbahn-Altstadtquerung, wobei dabei sogar relativ wurscht ist, wo sie genau verläuft, ob Sebalder Altstadt oder Lorenzer Altstadt oder schräg/quer durch, ob oberirdisch oder unterirdisch oder eine Mischung aus Beidem. Selbst ein Lückenschluss Plärrer-Hbf außen am Altstadtring entlang würde die verheerende Zweiteilung des Nürnberger Netzes wieder ein großes Stück heilen.



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 10.10.2018 17:58 von benji2.
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