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Fahrkartenkontrollen im VGN
geschrieben von Silberling 
Auf der anderen Seite hat man durch eine echte U-Bahn deutlich weniger Personalkosten, aufgrund größerer möglicher Kapazität und weniger benötigte Umläufe. Und Personalkosten sind im ÖPNV einer DER Kostentreiber schlechthin!

Und unterirdische Anlagen sind auch aufgrund von deutlich geringeren Witterungseinflüssen langlebiger und haben den Vorteil, 1. Wartungsarbeiten nachts durchführen lassen zu können, was an der Oberfläche aufgrund von Lärmschutz ganz einfach nicht genehmigt werden würde. und 2. generell weniger Streckensperrungen weil z.B. der Unterbau nicht Wind und Wetter ausgesetzt ist.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 09.06.2018 20:20 von RathausSpandau.
Friedrich-Ebert-Platz: Schwarzfahrer beißt VAG-Mitarbeiter [www.nordbayern.de]
Liebe Eisenbahnfreunde,früher wurden die Fahrkarten vom Schaffner noch gelocht (nicht gestempelt). Daher die alte Eisenbahnerweisheit:
"Ohne Loch kann man keinen fahren lassen" sagte der Schaffner, der sein Leben in vollen Zügen genoss. (alles mehrdeutig
Grüße Euer Lebenskür
Zitat
Phantom
ist es da verhältnismäßig, dass schwarzfahren (das niemandem persönlich schadet) überhaupt eine straftat ist?

Das ist ein rechtliches Problem. Fahrkartenkontrolleure sind keine Beamten, die dürfen Personalien nur einfordern oder jemanden festhalten, wenn eine Straftat vorliegt. Bei einer Ordnungswidrigkeit, könnte ein Schwarzfahrer einfach das Fahrzeug verlassen, die Kontrolleure dürften sie nicht festhalten.

Allerdings empfinde ich das Strafmaß, dass das dadurch entstehen kann auch überzogen.

Interessant wird der Fall, wenn z.B. ein 13 jähriges Kind schwarz fährt. Dieses ist noch straf unmündig und Eltern haften nur für ihre Kinder wenn eine Verletzung der Aufsichtspflicht vorliegt. Das ist in der Regel aber nicht der Fall. Ich kenne so einen Fall, letztlich hat der Betreiber des ÖPNV auf eine Strafe verzichtet.



Zitat
Daniel Vielberth
Wenn Vertrauen nichts mehr nutzt, mus man halt mit Denunziantentum arbeiten.

Sorry, aber da gruselts mich.
An Stanze

Mich hingegen gruselts, wenn die Allgemeinheit solche Leute deckt. Ich arbeite im Verkehrssektor, und wenn Leute direkt oder mittelbar meinem Arbeitgeber Geld das ihm zusteht, vorenthalten, ist das für mich so, wie wenn die Typen mich persönlich bestehlen würden. Und da helfe ich gerne mit, das solche Leute auffliegen. Wie gesagt, ich rede da nicht von einmal versehentlich Karte vergessen, sondern solchen, die seit Jahren absichtlich schwarz fahren, und schon längst ins Gefängnis gehören.

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]

Arbeite rückwärts, dann liegt die Zukunft hinter dir (A. Rebers)



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 13.08.2018 14:49 von Daniel Vielberth.
"... Interessant wird der Fall, wenn z.B. ein 13 jähriges Kind schwarz fährt. Dieses ist noch straf unmündig und Eltern haften nur für ihre Kinder wenn eine Verletzung der Aufsichtspflicht vorliegt. Das ist in der Regel aber nicht der Fall. Ich kenne so einen Fall, letztlich hat der Betreiber des ÖPNV auf eine Strafe verzichtet. ..."

nicht lustig ist auch, dass sowas dann oft intern in polizeiakten stehen bleibt und obwohl es gelöscht
werden müsste, nicht wird.

Achtung, schwarzer Humor: wenn der Betreiber ganz fieß wäre, könnte er Sozialstunden im
Rahmen einer Tätigkeit als Fahrkartenkontrolleur anbieten :P :P
Deutschland hat schon viele Jahre Erfahrung mit Denunzianten und Hilfspolizisten

mit DenunziantenApp kann mir vorstellen, dass solche Szenen an der Tagesordnung sind:

[www.youtube.com]



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 13.08.2018 17:12 von Stanze.
Zu Katie 13.08. Du hast selbst mitgeteilt, dass die Eltern nur haften, wenn eine Verletzung der Aufsichtspflicht vorliegt. Zum Beweis dieser Aufsichtspflichtverletzung sind eben die polizeilichen Akten sehr zweckmäßig, weil die Eltern vom Schwarzfahren Ihrer Kinder durch die Polizei wohl informiert werden. Beim zweiten Mal müssen sich die Eltern dann doch strecken und dartun, was sie nach dem ersten Mal in Hinsicht auf ihre Aufsichtspflicht unternommen haben.
Nach einer gewissen Zeit ( 3 Jahre ?) muss wohl auch die Polizei solche Vorgänge löschen, wie auch im Bundeszentralregister sogar Verurteilungen gelöscht werden.
Im Übrigen gibt es Datenschutzbeauftragte, die hier weiter helfen können und dies auch gern tun.
Freundliche Grüße von Lebenskür
Zu Katie 13.08. Du hast selbst mitgeteilt, dass die Eltern nur haften, wenn eine Verletzung der Aufsichtspflicht vorliegt. Zum Beweis dieser Aufsichtspflichtverletzung sind eben die polizeilichen Akten sehr zweckmäßig, weil die Eltern vom Schwarzfahren Ihrer Kinder durch die Polizei wohl informiert werden. Beim zweiten Mal müssen sich die Eltern dann doch strecken und dartun, was sie nach dem ersten Mal in Hinsicht auf ihre Aufsichtspflicht unternommen haben.
Nach einer gewissen Zeit ( 3 Jahre ?) muss wohl auch die Polizei solche Vorgänge löschen, wie auch im Bundeszentralregister sogar Verurteilungen gelöscht werden.
Im Übrigen gibt es Datenschutzbeauftragte, die hier weiter helfen können und dies auch gern tun.
Freundliche Grüße von Lebenskür
> mit DenunziantenApp kann mir vorstellen, dass solche Szenen an der Tagesordnung sind:

Liebe Stanze, vielleicht ist es dir noch nie passiert, aber wenn du aus Mitarbeiter im Verkehrswesen in einem Fahrzeug sitzt oder stehts, und zwei Meter neben dir, tauschen welche miteinander Tipps aus, wie man am besten schwarzfährt, und geben noch damit an, wie lange sie das schon tun, regt sich da in dir nix mehr, bist du so abgebrüht? Also mich bringt sowas regelrecht in Rage. Mir ist das mehrfach passiert (wohl auch, weil man mir meinen Arbeitgeber nicht direkt ansieht, da ich ohne UBK rumlaufe). Nun bin ich aber weder befähigt, noch berechtigt, diese Leute selbst zu kontrollieren und zu stellen. Aber damit durchkommen lassen, möchte ich die auch nicht, die haben schon genug Schaden all die Jahre zuvor angerichtet. Irgendwas braucht es also, um solche Leute zu stoppen. Ne App wäre ein Anfang. Weil BuPo oder 110 in dem fall nicht helfen können, bzw ein Telefonat lässt die Leute bloß türmen, dann kämen die Kontrollpersonale umsonst, es muss also was sein, bei dem die Schädiger diskret gemeldet werden können, und sichergestellt ist, das man die kriegt.

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]

Arbeite rückwärts, dann liegt die Zukunft hinter dir (A. Rebers)



3 mal bearbeitet. Zuletzt am 14.08.2018 00:21 von Daniel Vielberth.
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