Willkommen! Einloggen Ein neues Profil erzeugen

erweitert
MVV-Tarifreform - auch hier längst überfällig
geschrieben von subwayschorsch 
Hallo, das Thema stammt nicht aus dem Großraum, daher ein eigener Punkt, der den VGN und seine Gesellschafter mal zum Nachdenken bringen sollte
Man soll ja die Hoffnung nie aufgeben, dass diese hundertausend Tarifzonen mal verschwinden könnten.

München macht es vor dass es geht und wie es geht:
[www.mvv-muenchen.de]
Hallo allseits,

also mit dem grundsätzlichem Anliegen, weniger Tarifzonen zu haben gehe ich einig, allerdings so richtig dolle finde ich das Ergebnis dann doch nicht, wenn man nur mal die U6 anschaut, bis Fröttmaning Zone M ( = 2 Zonen), Garching-Hochbrück und Garching dann schon Zonengrenze 3/4, und Garching-Forschungszentrum endgültig Zone 4, das dürfte bei den Studenten ganz schön reinzünden. Zumal zwischen Fröttmaning und Hochbrück ja keinerlei Siedelungen liegen. Man könnte fast meinen, man will tarifmäßig die Überland-U-Bahn melken.

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]

Arbeite rückwärts, dann liegt die Zukunft hinter dir (A. Rebers)
@Daniel: Die Studenten haben ja ihr Semesterticket für knapp 200€. Wenn ich mich nicht täusche, können die damit dann im gesamten MVV fahren. Das es einige gibt, die bei dem system draufzahlen, wurde auch in einem Beitrag der SZ diskutiert. Der MVV argumentierte so, dass dieser gewählte Ansatz dennoch die beste Lösung für die meisten Münchner sei.
Mir ginge es in erster Linie um die Verschlankung des Fahrkartenangebotes und der Reduzierung der Tarifezonen (davon hatte München vorher schon viel weniger), was bislang viele Fahrgäste abschreckt und einen Durchblick kompliziert macht.
Im VGN muss die Tarifstufe 300 gestrichen werden!
Hallo allseits,

ich denke, bei uns wird es eine umso schwierigere Herausforderung, schließlich ist der VGN ja nahezu unkontroliert in alle Richtungen gewachsen, eine Fahrt vom einen Ende zum anderen sagen wir Sollnhofen - Lichtenfels, das wären ja physikalisch schon mehr als 25 Zonen, und nur durch den Satz in den Tarifbestimmungen das niemand mehr als Zone 10 Zahlen muss, werden die nicht kassiert. Und man müsste bei uns auch langsam mal die ganz grundsätzliche Frage stellen, ob ein auf Nürnberg fixiertes monozentrisches Tarifsystem einem nach ganz Nordbayern strebenden Verbund überhaupt noch gerecht werden kann. Auch glaube, mit dem Weglassen einzelner Zonen ist es da nimmer getan, ich glaube, wir bräuchten eine komplett andere Struktur.

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]

Arbeite rückwärts, dann liegt die Zukunft hinter dir (A. Rebers)
Ein kleiner Anfang wäre ja schon eine Vereinfachung wie im Landkreis Fürth ab Januar, wo die Übersichtlichkeit stark verbessert wird und die Gemeinden mit allen Ortsteilen jeweils in einer Tarifzone liegen.
Die Frage ist allerdings, ob das weit genug geht.
Pervers ist, dass man für verschiedene Verbindungen zwischen zwei Orten je nach Route ggf. unterschiedliche Tarifzonen und Preisstufen hat und für derartige Verbindungen ein Jahresabo unmöglich ist, wenn man beide Varianten nutzen möchte. (Beispiel: Von Herzogenaurach nach Nürnberg wahlweise über Erlangen oder Siegelsdorf.)
Es war ja kürzlich schon in der Presse, daß die Fahrkarten im ländlichen Raum für das Gebotene zu teuer sind. Erstens vom Angebot her und auch von den zurückgelegten Kilometern her.

Vielleich mal als Denkansatz: Degressive Kilometerpreise, um den ländlichen Raum zu stärken.
Sorry, in diesem Forum dürfen nur registrierte Benutzer schreiben.

Hier klicken, um sich einzuloggen