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2 Weichen für Eltersdorf
geschrieben von elixir 
Hallo

Stimmt, an der Ausfädelung ist die Lage der beiden Strecken ja noch vertauscht.
Anbei ein Screenshot aus dem Video. Da sieht man, das unter der "Soda" Brücke zwei Gleise Platz finden. Über die Brücke führt das Streckengleis - Eltersdorf - Vach.


Hier eine Systemskizze des bisher planfestgestellten Endzustandes, ergänzt um die Interimslösung und das oben Diskutierte (niveaugleiche Kreuzung "x"):


                                                                  -----106-------------------------------S--<> 5972
                                                                 /    /                          [NFSE]
                                                          -----//    //--
                                                         /    //    //   \
                      ----------------------------<---107----// E  //-    \
                     /                     BÜK              //    //  \    \
5919 <--------------W    ·····W------------------->--------//    //    \    \ Umfahrgleis Ost
                   ·    ·    /                             /    /  \    \    \
5900 <------------w----x---///-----                       /    /    \    \    \
           [NEF]      ·   /// E    \                     /    /      \    \    \
5900 >--403----------w---///---     --------------<---108---///---    \    \    \
           \             /     \                            / E   \   --------   \
5919 >------402---401----       --------302------->---------       ---------------105-----103--102-------Gz--< 5955
                     \                     \                                E            /        \
                      ----------------------301--->-----------------------------------104----------101---Gz--> 5955
                         Umfahrgleis West                                 --------
                                                                            \    \
============================================= A 73 ================================================================
                                                                              \    \
                                                                               \    \
                                                                                \    \
                                                                                 \    \         ---------
<<< NORDEN                                                                        \    \       / [NVA]   \
                                                                                   \    ---------------------< 5900 
                                                                                    \   / BÜH         BÜS  \
                                                                                     ------------------------> 5900 
                                                                                                 [NVA]

------ Endzustand gemäß bisheriger Planfeststellung
······ Zusätzliche Gleise im Interimszustand
W      Zusätzliche Weiche im Interimszustand, mindestens  
w      Zusätzliche Weiche im Interimszustand, optional 
x      Zusätzliche Kreuzung im Interimszustand, optional
<      Regelmäßige Fahrtrichtung eines Gleises
401    Weichennummer in der Planfeststellung 
5900   Bestandsstrecke Nürnberg - Bamberg 
5919   Schnellfahrstrecke Eltersdorf - Leipzig 
5955   Güterzugstrecke Eltersdorf - Nbg Großmarkt 
5972   S-Bahn-Strecke Eltersdorf - Nürnberg Hbf
/// E  Eisenbahnbrücken
[NEF]  Eltersdorf (S-Bahn-Station, Bahnsteig, Streckenwechsel)
[NFSE] Fürth-Steinach (S-Bahn-Station, Bahnsteig)
[NVA]  Vach (S-Bahn-Station, Bahnsteige) 
A 73   Bundesautobahn 73 
BÜH    Bahnübergang Herboldshof
BÜK    Bahnübergang Kleingründlach 
BÜS    Bahnübergang Steinach
S      S-Bahn-Verkehr
Gz     Güterzugverkehr



8 mal bearbeitet. Zuletzt am 25.05.2019 22:48 von benji2.
Wo bringst du denn nun die zusätzliche Weiche und die Kreuzung her?

Deine selbst-erdachte zusätzliche Weiche (klein w) und die Kreuzung (kleines x) haben hier in dem Faden dazugeführt, dass alle möglichen bzw. unmöglichen Theorien rumgeistern.

Bleibe doch einfach bei deinem Plan (PFA 17), der bis zur Gründlach-Brücke planfestgestellt ist, anstatt hier Verwirrung zu stiften und unnötige Diskussionen, um ungelegte Eier, vom Zaune zu brechen!

Ich halte mich an die Fakten.

Mit der nun zu bauenden Interims-Lösung (zwei Weichen sind genehmigt und sonst nichts) ist mit und ohne Gütertunnel ein flüssiger, einfacherer Betrieb, auch in den nächsten 10 Jahren möglich!

Und nur um das ging es hier in meinem Beitrag.

Zum besseren Durchblick, habe ich ein paar farbige Linien in deinen Plan eingezeichnet.


NB: Sollte die S-Bahn vor dem Güter-Tunnel verwirklicht worden sein, müssen nur die hellblauen Gleise wieder entfernt werden, wobei zu überlegen wäre, ob die dann übrige Linksweiche, nicht in das S-Bahngleis von Fürth her, kurz vor dem Bahnsteig Eltersdorf, wieder verwendet werden könnte. Das wäre dann da, wo jetzt dein "kleines" w, schon zur Verwirrung beitrug.


Zitat
elixir
Wo bringst du denn nun die zusätzliche Weiche und die Kreuzung her?

Deine selbst-erdachte zusätzliche Weiche (klein w) und die Kreuzung (kleines x) haben hier in dem Faden dazugeführt, dass alle möglichen bzw. unmöglichen Theorien rumgeistern.

Bleibe doch einfach bei deinem Plan (PFA 17), der bis zur Gründlach-Brücke planfestgestellt ist, anstatt hier Verwirrung zu stiften und unnötige Diskussionen, um ungelegte Eier, vom Zaune zu brechen!

Ich halte mich an die Fakten.

Ich halte mich auch an die Fakten. Im Übrigen ist alles von mir dargestellte planfestgestellt, lediglich im PFA 16 derzeit rechtswidrig und der Planfeststellungsbeschluss daher nicht vollziehbar.

Mir wirfst Du eine eigene Theorie vor. Dabei verfolgst Du selbst auch eine ganz eigene Theorie, die durch die Planfeststellung eher noch weniger gedeckt ist: Nämlich die, dass die nicht von Dir farbig nachgezeichneten Gleise von Weiche 105 bis Weiche "w" (NEF, Strecke 5900, Richtung Norden), sowie (von Strecke 5900, NEF, Richtung Süden) ab Weiche "w" bis 302, nicht gebaut werden würden. Das kann man natürlich machen, und ganz doof wäre es auch nicht, angesichts der unklaren Zukunft der S-Bahn-Strecke 5972 im PFA 16; man würde sich dann dort weniger "verbauen", in dem man die Gz-/S-Verzweigung zunächst, trotz Baurecht, unrealisiert lässt. Dies ändert aber nichts daran, dass diese Gleise dort, also die über die Weichen 108 und 302 führenden Gleise, die eigentliche Güterzugstrecke sind, die im Endzustand niveaufrei mit den Innengleisen (5900) des Viergleisausbaus verbunden sein soll, damit die Güterzüge nicht niveaugleich die "ICE-Strecke" kreuzen müssen, was sie in Deinem Vorschlag tun (von Weiche 403 bis 401, und von Weiche 107 bis Interimsweiche W).



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 25.05.2019 22:42 von benji2.
Hallo zusammen!

Zuerst 'mal zu mir: Wem ich aus früheren Zeiten in diesem Forum irgendwie bekannt bin, wer sich fragte / fragt, wo zum Teufel ich während der fast auf die Woche sechs Jahre seit meinem letzten Beitrag (04.06.2013, 01:28 h) denn war: ich war immer da, wo ich bin. Wer weiterführende Informationen wünscht, möge mir eine PM mit dem Stichwort "Blue Scramble" UND SONST NICHTS zukommen lassen; alles andere muß hier mangels freier Kapazitäten aussortiert werden. Dann kommt eine PM mit meiner ausführlichen Darstellung zurück. Danke für das Verständnis!

Zum Thema: Momentan fehlt mir noch der umfassende Überblick über alles, was diese Sache betrifft - ich arbeite daran. Somit werde ich zunächst keine auf die aktuelle Situation bezogenen inhaltlichen Äußerungen machen, sondern mich darauf beschränken, diesen Beitrag mit den folgenden sich jeweils auf das Thema beziehenden Links zu früheren (bis 2013) Threads in Umlauf zu bringen, die dankenswerterweise allesamt im Archiv des bahninfo-forum.de auffindbar sind! Soweit ich feststellen konnte, lassen sich fast alle in den Beiträgen der jüngeren Zeit auftauchenden Fragen, teilweise auch Mißverständnisse, durch sorgfältige Auswertung der Altinformationen zielsicher beantworten bzw. klären. Das mag für so manchen anstrengend sein, aber - wer will, der kann!
Meine Absicht ist, daß auch die, die in der Zwischenzeit hier "zugestiegen" sind, das wahrnehmen können, was die seinerzeit (seit über zehn Jahren!) bereits mit dieser Materie Befaßten zu diesem Themenkreis bereits herausgearbeitet hatten. Für meine Beiträge kann ich dazu sagen, daß - bis auf Marginalien - sämtliche Sachaussagen weiterhin so zutreffen und ich hinter diesen stehe. Lediglich der Betrachtungswinkel könnte aufgrund der mittlerweile anderen Umfeldsituation anders sein.

Für diesen Thread, der sich allerdings aus "Die unendliche Geschichte ..." abgespaltet hat, wäre dies:

[www.bahninfo-forum.de]
Ich hole diesen Thread wieder hoch, damit die Realisierung der Interimslösung für Eltersdorf separat von der "unendlichen Geschichte" behandelt werden kann (der direkt vorhergehende Beitrag kann ignoriert werden; er enthält nichts zum Thema).

Gestern ist auf der neuen Website der Bahn zum Ausbau Nürnberg - Bamberg eine aktuelle Meldung zu den bevorstehenden Bauarbeiten in Eltersdorf erschienen. Seit heute gibt es auch eine offizielle Presseinformation der Bahn (siehe unten).

Zu den zwei Weichen, die der Freistaat bestellt hat und bezahlen wird, hat die Bahn zwei weitere hinzugefügt. Da das Gleis an der Westseite des bereits fertig gestellten Mittelbahnsteigs wegen der Personenübergänge zum westlichen Behelfsbahnsteig nicht befahrbar ist, wird bauzeitlich eine durchgehende Verbindung des Gleises an der Ostseite des Mittelbahnsteigs benötigt, um die Gleise weiter südlich aufzubauen. Und wenn später die Güterzuggleise ergänzt werden, muss an dieser Stelle nichts mehr geändert werden.

Der Gleisplan von elixir im ersten Posting dieses Threads hat sich inzwischen als hellsichtig erwiesen; die zwei zusätzlichen Weichen verbinden die blau eingezeichneten Gleise.

Es zeichnet sich ab, dass die Interimslösung mit den Weichen in Eltersdorf und Unterfarrnbach zur Dauerlösung wird. Bei der derzeit erwarteten Wiedereinreichung der Planfeststellung für den Nordabschnitt der Güterzugstrecke (PFA 16) ist das S-Bahngleis zwischen Eltersdorf und Unterfarrnbach wahrscheinlich nicht enthalten. Wenn die Güterzugstrecke in Betrieb ist und dann noch die Interimslösung besteht, müssen S-Bahnzüge nach Nürnberg das Güterzuggleis von Nürnberg Rbf kreuzen.

Hier ist die Presseinformation der Bahn, Region München, von heute:

[www.deutschebahn.com]

Zitat

17.03.22 Erlangen

Deutsche Bahn baut ab März in Eltersdorf

Südanbindung des Mittelbahnsteigs

Im Bahnhof Eltersdorf (Erlangen) beginnen im März die Bauarbeiten für die Anbindung des Mittelbahnsteigs. Hierfür werden die Streckengleise südlich von Eltersdorf mittels vier Weichen und rund einem Kilometer Gleis an den barrierefrei zugänglichen Mittelbahnsteig angebunden. Über diese Anlagen können die S-Bahnen dann von Süden kommend den Mittelbahnsteig anfahren. Auf diese Weise können schnellere ICEs langsamere S-Bahnen in Zukunft problemlos überholen. Das verbessert die Betriebsqualität in diesem Abschnitt. Von Eltersdorf geht es dann auf vier Gleisen weiter: S-Bahnen, Regional- und Güterzüge fahren innen, die Fernverkehrszüge außen.

[meine Anmerkung: Die REs fahren natürlich außen mit bis zu 200 km/h.]

Die Bautätigkeiten beginnen am 21. März 2022. Vorgesehen sind zunächst Gründungsarbeiten für neue Oberleitungsmaste und Signale. Im weiteren Verlauf werden die beiden Außenbahnsteige zurückgebaut und die von Süden kommenden S-Bahn-Gleise an den bestehenden Mittelbahnsteig angebunden. Südwestlich der Bahngleise entsteht darüber hinaus ein neuer Zugang, der die Flurstraße mit dem Mittelbahnsteig verbindet. Die Inbetriebnahme der neuen Anlagen ist für 2023 geplant. Der Freistaat Bayern und die Deutsche Bahn investieren rund 10 Millionen Euro in diese Maßnahme.

Streckensperrung und Nachtbauarbeiten

Damit der Zugverkehr entlang der Strecke so wenig wie möglich beeinträchtigt wird, müssen einige Arbeiten auch nachts durchgeführt werden. Von 8. April 2022, 21 Uhr bis 15. April 2022, 21 Uhr (durchgehend) und von 28. Mai 2022, 1:30 Uhr bis 5:40 Uhr finden im Bereich des Haltepunkts Eltersdorf daher auch nachts Bauarbeiten statt. In diesem Zusammenhang kommt es zu Fahrplanänderungen und Ausfällen sowie Umleitungen entlang der Strecke. Nähere Informationen unter.

[bauinfos.deutschebahn.com] [PDF]

Die Fahrplanänderungen sind in den elektronischen Fahrplanmedien bereits eingearbeitet. Die Deutsche Bahn bittet die Reisenden und Anwohner:innen um Verständnis für eventuelle Unannehmlichkeiten. Weitere Streckensperrungen und Nachtbauarbeiten im Laufe des Jahres werden rechtzeitig angekündigt.

Hintergrund

Der Mittelbahnsteig am Haltepunkt Eltersdorf kann bislang nicht angefahren werden, weil die beiden mittleren S-Bahn-Gleise im Süden des Haltepunkts nicht angebunden sind. Hintergrund ist das ausstehende Baurecht im vorangestellten Abschnitt. Der Verlauf des S-Bahn-Gleises von Fürth-Unterfarrnbach bis Eltersdorf soll unter neuen Planungsprämissen vertieft untersucht werden. Die möglichen Trassenvarianten werden in diesem Zusammenhang neu bewertet.

Das Projekt

Das Projekt S-Bahn-Ausbau Nürnberg–Bamberg umfasst verschiedene Maßnahmen, die für ein deutlich verbessertes S-Bahn-Angebot zwischen den beiden Städten sorgen. Sämtliche Stationen der Linie S1 werden modernisiert und barrierefrei ausgebaut. Mindestens drei S-Bahn-Stationen entstehen komplett neu. Mithilfe zusätzlicher Weichen, Gleise und Signalanlagen zwischen Fürth und Eltersdorf werden langsame und schnelle Verkehre getrennt. Dadurch können mehr S-Bahnen pro Stunde fahren, wovon insbesondere Pendler:innen profitieren. Der südliche Streckenabschnitt Nürnberg-Erlangen besitzt das höchste Fahrgastaufkommen im gesamten Nürnberger S-Bahn-Netz.

Mehr Informationen zum Projekt: [www.bahnausbau-nuernberg-bamberg.de]



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 01.04.2022 16:28 von Manfred Erlg.
In einer auf den 10. März datierten Information für Anwohner in Eltersdorf steht dies zu den Bauarbeiten:

>> Sehr geehrte Anwohnende,

hiermit möchten wir Sie darüber informieren, dass es in der Zeit vom
21. März 2022 bis Mitte September 2022 im Bereich Bahnhof Eltersdorf
zu Lärmbelästigungen durch Bauarbeiten kommen wird.

Folgende Arbeiten werden ausgeführt
– Gründungsarbeiten für neue Oberleitungsmaste und Signale
– Bodenabtrag und Herstellung neuer Tragschichten
– Neubau von Weichen und Gleisen
– Herstellung eines Zugangs zum Mittelbahnsteig über die Flurstraße

Zum Einsatz kommen u. a. Bagger, Raupen, Radlader, LKW und Stopfmaschinen. <<

Dann folgt der aus der Presseinformation bekannte Hinweis zu den Nachtbauarbeiten.

Wenn die Hauptbauarbeiten Mitte September abgeschlossen sind, erfolgt die Inbetriebnahme vielleicht doch noch bis zum Fahrplanwechsel im Dezember. Es fehlen noch die Elektroinstallationen.
Zitat
Manfred Erlg


Zu den zwei Weichen, die der Freistaat bestellt hat und bezahlen wird, hat die Bahn zwei weitere hinzugefügt. Da das Gleis an der Westseite des bereits fertig gestellten Mittelbahnsteigs wegen der Personenübergänge zum westlichen Behelfsbahnsteig nicht befahrbar ist, wird bauzeitlich eine durchgehende Verbindung des Gleises an der Ostseite des Mittelbahnsteigs benötigt, um die Gleise weiter südlich aufzubauen. Und wenn später die Güterzuggleise ergänzt werden, muss an dieser Stelle nichts mehr geändert werden.

Der Gleisplan von elixir im ersten Posting dieses Threads hat sich inzwischen als hellsichtig erwiesen; die zwei zusätzlichen Weichen verbinden die blau eingezeichneten Gleise.

Es zeichnet sich ab, dass die Interrimslösung mit den Weichen in Eltersdorf und Unterfarrnbach zur Dauerlösung wird. Bei der derzeit erwarteten Wiedereinreichung der Planfeststellung für den Nordabschnitt der Güterzugstrecke (PFA 16) ist das S-Bahngleis zwischen Eltersdorf und Unterfarrnbach wahrscheinlich nicht enthalten.

Wenn die Güterzugstrecke in Betrieb ist und dann noch die Interrimslösung besteht, müssen S-Bahnzüge nach Nürnberg das Güterzuggleis von Nürnberg Rbf kreuzen.

Was bitte ist hellsichtig?

Ich hole meinen aktuellen Gleisplan von Eltersdorf hierher.

Kreuzen hört sich so nach Kreuzung an, es geht dabei jedoch, nur um ein kurzes Mitbenutzen des S-Bahn-Gleises aus Richtung Fürth-Vach, außerdem ist die Einfahrt vom Güterzugtunnel, in die Strecke nach Erlangen ca. 2 km weiter südlich.

Mit 5+1 Weichen am Südkopf des Bahnhofs Eltersdort, könnte der Bahnhof nun fertiggestellt werden, ohne ihn später nochmals anzufassen zu müssen.

Selbst wenn der Deutschland-Takt einen parallelen Fernverkehrstunnel von Bislohe bis zum Nürnberger Hauptbahnhof bringen sollte, braucht in Elstersdorf nichts mehr verändert zu werden.

Der westliche Behelfsbahnsteig mit dem Personenübergang stört vorerst nicht den Ausbau, da man zuerst die Weichen 1, 2, 3 und 5, und die 800-m-Strecke bis zur südlichen Interims-Weiche wieder aufbauen kann und von dort dann das S-Bahngleis am Bahnsteig nach Fürth anschließen kann.

Zuletzt kann der westliche Behelfsbahnsteig abgebaut werden.

Da sich die S-Bahnen nicht in Eltersdorf planmäßig begegnen, kann an der Bahnsteigkante im Gleis von Fürth für einige Zeit in beiden Fahrtrichtungen gehalten werden.

Ein Problem könnte beim Bau des Güterzugtunnels jedoch in Eltersdorf dazukommen, da dort bisher keine Züge enden oder beginnen, um von dort zur Tunnelbaustelle als Rangierfahrt zu kommen.

Evtl. könnten die Abraum- und Zulieferzüge der Tübbinge im Güterbahnhof Erlangen enden und beginnen.

Der hier im Rahmen der Spekulationen um Eltersdorf auch genannte Abriß des Überwerfungsbauwerks oder gar das S-Bahn-Gleis auf die Überwerfung zu verlegen, hat sich nicht bewahrheitet!


Zitat
elixir

Ein Problem könnte beim Bau des Güterzugtunnels jedoch in Eltersdorf dazukommen, da dort bisher keine Züge enden oder beginnen, um von dort zur Tunnelbaustelle als Rangierfahrt zu kommen.

Evtl. könnten die Abraum- und Zulieferzüge der Tübbinge im Güterbahnhof Erlangen enden und beginnen.


Die Logistikgleise an der Tunnelbaustelle werden eventuell sogar als Zugfahrt an-und abgefahren.
Zwischen Erlangen Gbf und Eltersdorf müsste immer als Zugfahrt gefahren werden.

Das Bedienen der Baustelle als Zugfahrt wäre betrieblich viel einfacher durchführbar, als wie die zeitaufwendigen Rangierfahrten damals in der Abzw Reichswald zum Bau der NBS Nürnberg - Ingolstadt.


Gruß
Bevor es hier evtl. Ärger mit der Aufsicht, wegen meiner Zukunftsgedanken, gibt, nehme ich die Zeichnungen zurück.

Vielleicht in 10 Jahren wieder hervorholen und vergleichen - was, wie, und ob es realisiert wurde.



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 20.03.2022 18:02 von elixir.
Mal schauen. Ist noch in der Planung.

Deine Weichen 2 und 6 werden zumindest in der eingezeichneten Lage so nicht kommen.

Gruß
Zitat
Fahrdienstleiter ESTW
Mal schauen. Ist noch in der Planung.

Deine Weichen 2 und 6 werden zumindest in der eingezeichneten Lage so nicht kommen.

Gruß


Wieso nicht?

"Meine" Weiche 2 (im Bild noch "meine" Weiche 1) ist doch die Wichtigste, neben der Weiche 1, bei der Interimslösung in Eltersdorf!

Die 6 und 4 kann man weglassen, aber für eine langjährige Endlösung, dann mit S-Bahn aus Vach und dem Bau des Güterzugtunnels, wären dann keine Eingriffe in Eltersdorf mehr nötig.

Vielleicht bin ich ja auch nur zu "hellsichtig" ;-))) - wie Manfred aus Erlangen hier schrieb, oder meinte er gar weitsichtig?

Was der Bahn aber leider abhanden gekommen zu scheint - sonst hätte die Bahn die 800 m nicht abgebaut, als sich Probleme mit der Stadt Fürth abzeichneten. Soviel zur Weitsicht bei Behörden.

Gruß


Verabschiede dich von dem Begriff "Interimslösung".
Es dürfte alles für den Endzustand in den 30er Jahren geplant sein.

Gruß
Zitat
elixir

"Meine" Weiche 2 (im Bild noch "meine" Weiche 1) ist doch die Wichtigste, neben der Weiche 1, bei der Interimslösung in Eltersdorf!

Ich hatte nur von der Lage gesprochen. Deine Weiche 2 Abzweig nach rechts und deine Weiche 6 Abzweig nach links. Dann dürfte es passen und der Fern-und Güterverkehr müsste nicht über "Abzweig" fahren.

Gruß



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 19.03.2022 06:13 von Fahrdienstleiter ESTW.
Zunächst vorab: hellsichtig = scharfsinnig vorausschauend (Definition laut Duden). Das war ja im Herbst 2018. (Weitsichtigkeit ist ein Sehfehler).

----------------------

In diesem Thread geht es um einen sinnvollen Anschluss des Eltersdorfer Mittelbahnsteigs für die S-Bahn und nicht um Fantasiestrecken zwischen Erlangen und Nürnberg, die niemals alle parallel verwirklicht werden können, weil das unwirtschaftlich ist (Overkill sozusagen). Ich frage mich, was der zuletzt gepostete Plan mit dem Thema dieses Threads zu tun hat. Reicht es nicht aus, wenn solche Pläne in der "unendlichen Geschichte" gepostet werden und nicht in jedem Thread, der mit realen Baumaßnahmen zu tun hat?

Was da in Kürze in Eltersdorf gebaut wird, ist übrigens keine "Endlösung". "Endlösung" ist Nazisprech: "Endlösung der Judenfrage". Richtig wäre "endgültige Lösung" - zumindest für viele Jahre.

----------------------

In diesem Thread muss auch nicht über die Tunnelbaustelle und Bauzüge diskutiert werden. Für die Güterzugstrecke gibt es einen eigenen Thread, ebenso für die Schnellfahrstrecke N - WÜ für den Deutschlandtakt.

Also bitte nicht alles vermischen, was nicht zusammengehört. Durch die Aufnahme des Deutschlandtakts in den "Vordringlichen Bedarf" gibt es eine neue Lage, die so manches, was mal angedacht gewesen ist, zur Historie macht.
Ich hatte heute Nachmittag einen Termin in Nürnberg und habe auf dem Rückweg in Eltersdorf vorbeigeschaut.

Ein Schaufelbagger war neben der südlichen Rampe der Überwerfung tätig und lud Erde auf einen Laster.
Zitat
Fahrdienstleiter ESTW
Zitat
elixir

"Meine" Weiche 2 (im Bild noch "meine" Weiche 1) ist doch die Wichtigste, neben der Weiche 1, bei der Interimslösung in Eltersdorf!

Ich hatte nur von der Lage gesprochen. Deine Weiche 2 Abzweig nach rechts und deine Weiche 6 Abzweig nach links. Dann dürfte es passen und der Fern-und Güterverkehr müsste nicht über "Abzweig" fahren.

Gruß


Gut, dann zeichne doch bitte mal die Weiche 2, in die Stelltisch-Darstellung so ein, dass sie für dich passt!


Außerdem kann der Fernverkehr von Vach, beim Fahren im GWB, über die Brücke und auch einfach weiter (im ehemaligen Baugleis) bis Eltersdorf fahren und dort dann auf das "schnelle Gleis" wechseln.

Welcher Güterverkehr würde denn die Weiche 6 berühren, der Güterverkehr vom Tunnel ist doch längst (2 km vorher) schon in die bisherige Strecke nach Erlangen eingefahren.

Oft denke ich, dass hier manche nur antworten, um dem anderen besserwisserisch etwas entgegnen zu können!

Eben wie bei den Hunden.

In meinen "weitsichtigen" Plänen, hätte man es sehen können, aber Manfred meinte ja, dass das alles nicht nötig wäre - was ich aber überhaupt nicht so sehe.

Der Blick über den jeweiligen PFA-Rand, würde manche Irritation schon im Keim ersticken.

Denn diese neuen Probleme werden wohl eher in unserem Raum, auf die Bahn zukommen, als z.B. die Diskussion über mögliche Abzweige und Verlängerungen der U-Bahn in den Großraum Nürnberg-Fürth.

Und zum Schluß eine Frage an dich, wie wird der Betrieb vor dem Einbau des Gleisstückes nach 21, in Fürth getestet?

Gruß elixir


An Elixir

Ich glaube ich weiß, was Fahrdienstleiter ESTW meint, das ist in dieser stark abstrahierten Darstellung kaum zeichnerisch darstellbar: Es geht darum, einfach nur den geraden Strang und den gekrümmten Strang der besagten Weiche jeweils zu vertauschen. Dadurch erhöht sich für die Fahrgeschwindigkeit für Güter- und Fernzüge, ohne das es die S-Bahn nennenswert ausbremst, die das durch besseres Anfahr- und Bremsverhalten leichter ausgleichen kann. Ich habe mal in eine unmaßstäbliche skizze gezeichnet, was gemeint ist (wenn ich es richtig verstanden habe)

Ich habe mit einem roten B (für Bogen) jeweils den gekrümmten Strang der Weiche markiert, der mit reduzierter Geschwindigkeit befahren werden müsste:



Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]
Da kommt die Zukunft - rette sich, wer kann...
Genau so war es gemeint.

Gruß
Zitat
elixir
wie wird der Betrieb vor dem Einbau des Gleisstückes nach 21, in Fürth getestet?

Die Blockprobefahrten können erst nach dem Gleisbau und den Softwarewechseln während der Totalsperrung stattfinden.

Gruß
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