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[VDE 8.1] Stand der Bauarbeiten Oktober/November 2018
geschrieben von nvf 
Heute gaben DB Netz und DB-Regio Details zu den bevorstehenden Bauarbeiten und Inbetriebnahmen mit Teil- und Totalsperrungen bekannt.
Alle Details habe ich im S-Bahn-Blog zusammengefasst:

[www.bxf.de]

Gruß,
Wolfgang
[www.nahverkehr-franken.de]



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 10.10.2018 13:35 von nvf.
Zitat
nvf
Heute gaben DB Netz und DB-Regio Details zu den bevorstehenden Bauarbeiten und Inbetriebnahmen mit Teil- und Totalsperrungen bekannt.
Alle Details habe ich im S-Bahn-Blog zusammengefasst:

[www.bxf.de]

Hallo,

kann es sein, dass während der Totalsperre die ICE nach Erfurt, in Rottendorf und Bamberg kopfmachen?

Zumindest wäre dann der Zug nicht verdreht.

Gruß elixir
Zitat
elixir
Zitat
nvf
Heute gaben DB Netz und DB-Regio Details zu den bevorstehenden Bauarbeiten und Inbetriebnahmen mit Teil- und Totalsperrungen bekannt.
Alle Details habe ich im S-Bahn-Blog zusammengefasst:

[www.bxf.de]

Hallo,
kann es sein, dass während der Totalsperre die ICE nach Erfurt, in Rottendorf und Bamberg kopfmachen?
Zumindest wäre dann der Zug nicht verdreht.
Gruß elixir

Ja, so ist es.

Gruß,
Wolfgang
[www.nahverkehr-franken.de]
Die DB (München regional) hat heute eine Presseinformation herausgegeben:

>> Einschränkungen auf der Strecke Bamberg –Erlangen –Nürnberg vom 20.-26. Oktober

Fahrtzeitverlängerungen, Umleitungen und Zugausfälle wegen planmäßiger Bauarbeiten

Der viergleisige Ausbau des Streckenabschnitts Baiersdorf – Forchheim erfordert eine Totalsperrung der Strecke Fürth – Bamberg vom 20. - 26. Oktober 2018.

Die ICE Berlin – München werden mit einer Fahrzeitverlängerung von ca. 70 Minuten zwischen Bamberg und Nürnberg umgeleitet, halten nicht in Erlangen und fahren über Ingolstadt. Dabei entfallen die Halte in Augsburg, Donauwörth und Treuchtlingen. Die ICE-Sprinter Berlin –Halle – München entfallen auf dem gesamten Laufweg. Die IC-Züge zwischen Nürnberg und Leipzig entfallen in diesem Abschnitt.

Die Züge des Franken-Thüringen-Express (FTX) werden zwischen Nürnberg und Bamberg durch Busse ersetzt. Die S-Bahnen der Linie S 1 werden zwischen Fürth und Bamberg durch Busse ersetzt. <<
Zum Ende der Abzweigstelle Baiersdorf hier ein Beitrag im S-Bahn-Blog:

[www.bxf.de]

Gruß,
Wolfgang
[www.nahverkehr-franken.de]
Wie man hier sehen kann, werden dort Weichen ausgetauscht:

[www.bxf.de]

Ist bekannt, welche Weichen da neu kommen werden? Sind sie so beschaffen, dass alle drei Gleise als Durchgangsgleise genutzt werden können? Ist damit künftig ein flexibleres Ausweichen Richtung Süden ohne Fahrwegskreuzung möglich? Wird da am Ende tatsächlich das mittlere Gleis als Überholgleis genutzt?
Zitat
HansL
Wie man hier sehen kann, werden dort Weichen ausgetauscht:

[www.bxf.de]

Ist bekannt, welche Weichen da neu kommen werden? Sind sie so beschaffen, dass alle drei Gleise als Durchgangsgleise genutzt werden können? Ist damit künftig ein flexibleres Ausweichen Richtung Süden ohne Fahrwegskreuzung möglich? Wird da am Ende tatsächlich das mittlere Gleis als Überholgleis genutzt?

Wenn man sich das Bild mit dem neuen Schotterbett des Nordkopfes ansieht bleibt es wohl bei der bisherigen lage des Überholgleises.
Vielleicht - aber auch das bezweifle ich - kommen etwas schlankere Weichen für 80km/h, statt bisher 60km/h.

Bauarbeiten S-Bahn Nürnberg
> Ist damit künftig ein flexibleres Ausweichen Richtung Süden ohne Fahrwegskreuzung möglich? Wird da am Ende tatsächlich das mittlere Gleis
> als Überholgleis genutzt?

Also wenn es betrieblich noch so wie früher ist, dann halte ich ne Mittelüberholung in Vach für keine gute Idee, wenn man plötzlich nur noch ein einziges Gleis hat, aus dem man ins Gegengleis ausfahren kann, und das auch noch für beide Richtungen nutzen muss, zumindest früher ist der GWB da unten doch ganz gerne genutzt worden.

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]

Arbeite rückwärts, dann liegt die Zukunft hinter dir (A. Rebers)
Zitat
Daniel Vielberth
Also wenn es betrieblich noch so wie früher ist, dann halte ich ne Mittelüberholung in Vach für keine gute Idee, wenn man plötzlich nur noch ein einziges Gleis hat, aus dem man ins Gegengleis ausfahren kann, und das auch noch für beide Richtungen nutzen muss, zumindest früher ist der GWB da unten doch ganz gerne genutzt worden.

Das verstehe ich jetzt nicht. Schließlich schließt das Eine nicht das Andere aus.

+ Eine mittig liegende Überholung wäre sehr viel flexibler zu nutzen, da Züge Richtung Nürnberg zum Erreichen des Überholgleises (auf dem sie warten sollen) nicht mehr 2x das Gleis Richtung Erlangen queren und damit Züge der Gegenrichtung behindern müssen. Zumal Überholungen Richtung Nürnberg angesichts der schwierigen Durchlässigkeit von Fürth Hbf durchaus interessant sind.

+ Das Überholgleis selbst kann auch als Gleisverbindung genutzt werden, um das Streckengleis zu wechseln.

+ Und wenn das nicht genügt, dann spendiert man dem Gleisplan eben noch zwei Gleisverbindungen zwischen den durchgehenden Hauptgleisen.
> + Das Überholgleis selbst kann auch als Gleisverbindung genutzt werden, um das Streckengleis zu wechseln.
> + Und wenn das nicht genügt, dann spendiert man dem Gleisplan eben noch zwei Gleisverbindungen zwischen den durchgehenden Hauptgleisen.


Eben nicht kann, sondern muss. Mir ist keine einzige Mittelüberholung mit zusätzlichen Gleiswechseln bekannt. Alle die ich diesbezüglich kenne, sind so aufgebaut, das sobald ein Zug in der Mittelüberholung steht, kein Gegengleis mehr erreichbar ist, oft sogar noch so knapp mit Signalen ausgestattet, das ein Zug der vom Gegengleis kommt, und weiter am Gegengleis fahren muss, dennoch immer die Mittelüberholung durchfahren muss, weil das dann das einzige Gleis mit beidseitigen Signalen ist. So muss der dann auch noch zweimal runterbremsen. So wird dann gerne ein Bahnhof mit Mittelüberholung zu einem größeren Flaschenhals, wenn mal Bauarbeiten sind, als die geschmähte Seitenüberholung. Der einzige unmittelbare Vorteil, den eine Mittelüberholung hat, ist, das die Weichen im Überholgleis, sofern am Mittelgleis kein Flankenschutzstutzen da ist, sich im Falle davon, dass ne Weiche in einer Richtung keine Endlage erreicht, besser überlisten lassen, weil die oft nicht zwingender Flankenschutz angelegt sind, und so durch geschicktes Einstellen anderer Fahrstraßen der Flankenschutz aufs Signal übergeht, sodass dann noch Fahrten auf Hauptsignal möglich sind, wo bei einer Seitenüberholung die Anlage ohne die definierte Endlage der Weiche nicht mehr auf Fahrt ginge.

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]

Arbeite rückwärts, dann liegt die Zukunft hinter dir (A. Rebers)
DB Netze gibt für den Abschnitt Fürth - Eltersdorf die folgenden Arbeiten an:

Arbeiten Weichenerneuerung mit PSS W2907, 2908, 2909 in Vach
Beginn der Sperrung 20.10.2018 um 04:30
Ende der Sperrung 25.10.2018 um 08:30

Arbeiten Oberleitungsarbeiten
Beginn der Sperrung 20.10.2018 um 01:30
Ende der Sperrung 27.10.2018 um 04:30

Die Oberleitungsarbeiten werden nach dem 2. November unter Gleiswechselbetrieb fortgesetzt.
Aus der Präsentation zur Presseinformation der Bahn:

Fließende Inbetriebnahme:
- ab 27.10.2018 Eingeschränkter Zugbetrieb auf den östlichen Gleisen
- ab 19.11.2018 Aufnahme Betrieb auf allen 4 Gleisen südlich Bahnhof Forchheim [blau]
- ab 30.11.2018 Aufnahme Betrieb auf allen 4 Gleisen einschl. Bahnhof Forchheim [grün]
- ab 09.12.2018 Fahrplanwechsel mit Beginn Regelbetrieb auf allen Gleisen (Ende 1. Baustufe)


Heute früh sollte der 4-gleisige Verkehr zwischen Erlangen und dem Südkopf des Bf Forchheim aufgenommen werden (der Ersatzfahrplan hatte in der Nacht geendet). Eine entsprechende Meldung der DB habe ich bisher nicht gefunden.

Im Störungsticker der Nürnberger Presse findet man jedoch Nachrichten über eine Störung eines Stellwerks in Forchheim (Kersbach?) und Zugausfälle:

[www.nordbayern.de]

09:18 Uhr: Aufgrund einer technischen Störung an einem Stellwerk in Forchheim kommt es in diesem Bereich zu Beeinträchtigungen. Es ist mit größeren Verzögerungen zu rechnen. Auch kann es kurzfristig zu Zugausfällen kommen.

09:59 Uhr: Update - Die technische Störung an einem Stellwerk in Forchheim besteht weiterhin. Die S-Bahnen der Linie S 1 Richtung Bamberg verkehren bis Erlangen und enden dort vorzeitig. Die Regionalzüge können derzeit nicht zwischen Nürnberg und Bamberg verkehren.

10:51 Uhr: Update - Die technische Störung an einem Stellwerk in Forchheim wurde soweit behoben, dass der Zugverkehr zwischen Nürnberg und Bamberg wieder aufgenommen werden konnte. Es ist jedoch weiterhin mit Verzögerungen zu rechnen, zudem kann es bei den S-Bahnen der Linie S 1 kurzfristig zu Zugausfällen kommen.

13:02 Uhr: Update - Die technische Störung an einem Stellwerk in Forchheim wurde behoben und die Verkehrslage normalisiert sich.
Kann heute bestätigen, dass nun zwischen Erlangen und Forchheim 4-gleisig gefahren wird.

Am Samstag Nachmittag (17.11.) war Gleis 1 noch wegen der Arbeiten an der Lärmschutzwand gesperrt; auch Gleis 4 lag brach.
Mein ICE die Tage hielt schon am Gleis 4.
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