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Durchbindung der Buslinien
geschrieben von Flauschi 
Da ein Bus auf kein Gleisnetz angewiesen ist, dürfte die Durchbindung von Buslinien eigentlich kein Problem sein.

Ich fahre z.B. regelmäßig von Neuhaus a.d. Pegnitz zum Maxtor. Fahrzeit von Neuhaus bis Nürnberg knappe halbe Stunde. Dann weiter Fußweg bis zur U-Bahn. Insbesondere abends längere Wartezeiten. Dann Umsteigen in den Bus am Heilig-Geist Spital mit weiteren unkalkulierbaren Wartezeiten.

Ergebnis: Für die 50 km Bahnfahrt brauche ich abends genausolang wie für die letzten 1,5 km.

Ich bin wohl nicht der einzige der vom Bahnhof in den Norden will.

Oder lautet die Anwort so wie vor ein paar Jahrzehnten in Augsburg, wo immer der Bus 2 Minuten vor Abfahrt des IC ankam: Nur weil SIE hier fahren wollen sollen wir da etwas ändern!



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 15.11.2018 06:08 von Flauschi.
Zitat
Flauschi
Da ein Bus auf kein Gleisnetz angewiesen ist, dürfte die Durchbindung von Buslinien eigentlich kein Problem sein.

Ich fahre z.B. regelmäßig von Neuhaus a.d. Pegnitz zum Maxtor. Fahrzeit von Neuhaus bis Nürnberg knappe halbe Stunde. Dann weiter Fußweg bis zur U-Bahn. Insbesondere abends längere Wartezeiten. Dann Umsteigen in den Bus am Heilig-Geist Spital mit weiteren unkalkulierbaren Wartezeiten.

Ergebnis: Für die 50 km Bahnfahrt brauche ich abends genausolang wie für die letzten 1,5 km.

Ich bin wohl nicht der einzige der vom Bahnhof in den Norden will.

Oder lautet die Anwort so wie vor ein paar Jahrzehnten in Augsburg, wo immer der Bus 2 Minuten vor Abfahrt des IC ankam: Nur weil SIE hier fahren wollen sollen wir da etwas ändern!

Ich weiß jetzt nicht wo das genaue Problem liegt. Am HeiligGeist hat man nach einem Fußmarsch Anschluss zur U-Bahn.
Alternativ vom Maxtor zur U3 Maxfeld.
An Flauschi

Evtl könnte deine Verbindung dahingehend verkürzt werden, indem du Ostbahnhof in die 8er umsteigst, so kämst du Rathenauplatz, ab dort wahlweise laufen, oder eben 36er, beide fahren nicht all zu selten, wobei du dann halt ggf etwas mehr laufen musst, je nachdem, wo du von der HST Maxtor halt noch hin musst.

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]

Arbeite rückwärts, dann liegt die Zukunft hinter dir (A. Rebers)
Konzept des VCD
15.11.2018 12:27
Der VCD Nürnberg hat dazu bereits 2003 ein Konzept erstellt, das neben zwei neuen Straßenbahnlinien durch Altstadt auch eine Durchbindung der Zabo-Busse Richtung Nordstadt vorsieht:

[www.vcd.org]

Das wäre immer noch realisierbar. Aber die neuesten Planungen der Stadt am Hans-Sachs-Platz lassen befürchten, dass die Möglichkeit einer Buslinie dort dauerhaft verbaut wird.

Man müsste halt den Autoverkehr konsequent aus der Altstadt heraushalten, dann wäre viel möglich.
Zitat
Daniel Vielberth
An Flauschi

Evtl könnte deine Verbindung dahingehend verkürzt werden, indem du Ostbahnhof in die 8er umsteigst, so kämst du Rathenauplatz, ab dort wahlweise laufen, oder eben 36er, beide fahren nicht all zu selten, wobei du dann halt ggf etwas mehr laufen musst, je nachdem, wo du von der HST Maxtor halt noch hin musst.

na wenn er von Neuhaus kommt, müsste er mit dem Bummelzug fahren, um dann N-Ost aussteigen zu können. Oder wieder vom HBF zurück.
Ob das ein Zeitvorteil ist???

An Flauschi:
Sind es ungünstige Verläufe der Buslinien, die Taktzeiten Bus & Bahn, Anschlüsse... Wo liegt das genaue Problem?
an HansL

Das Konzept sieht durchaus interessant aus, nicht ganz klar wäre mir allerdings, wie die m. W. immer noch unterschiedlichen Gefäßgrößen auf einen brauchbaren Kompromis heraus laufen könnten: Die Sebalder Linen sind m. W reine Solobusse (gibt es auf dem 26, 46 und 47 auch Gelenkbuseinsätze?), während 43 und 44 ausschließlich (?) die Gelenkbusse befahren werden, es müssten dann also die Nord-Linien auf Gelenkbus umgestellt werden, wenn man die Zaboer nicht mit Solobussen vergrätzen will. Ob Gelenkbusse auf dem 26er, 46er, und 47er fahren können, weiß ich nciht, sehe allerdings zunächst mal kein bauliches Hinterniss.

Ob diese Gelenkbusse allerdings über den ganzen Linienweg Sinn machen, speziell das Teilstück Nordostbahnhof - Martha-Maria-KHS vom 46er? Oder in der westlichen Kilianstraße gen Forchheimer Straße? Oder sollte man dann die Nord-Süd Linien dann anders führen?

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]

Arbeite rückwärts, dann liegt die Zukunft hinter dir (A. Rebers)
Zitat
subwayschorsch
Zitat
Daniel Vielberth
An Flauschi

Evtl könnte deine Verbindung dahingehend verkürzt werden, indem du Ostbahnhof in die 8er umsteigst, so kämst du Rathenauplatz, ab dort wahlweise laufen, oder eben 36er, beide fahren nicht all zu selten, wobei du dann halt ggf etwas mehr laufen musst, je nachdem, wo du von der HST Maxtor halt noch hin musst.

na wenn er von Neuhaus kommt, müsste er mit dem Bummelzug fahren, um dann N-Ost aussteigen zu können. Oder wieder vom HBF zurück.
Ob das ein Zeitvorteil ist???

An Flauschi:
Sind es ungünstige Verläufe der Buslinien, die Taktzeiten Bus & Bahn, Anschlüsse... Wo liegt das genaue Problem?

Das Problem ist, daß ich für Luftlinie 1,5 km einmal umsteigen muß und insbesondere in den Abendstunden nie weiß wie lang ich auf den Bus warten muß. Da ist man schnell mal 20 min unterwegs für das kurze Stück. In der Zeit in der der Bus am HeiGei rumsteht bzw die Zabobusse am Hbf wären sie das Stück auch gefahren.
>> ... und insbesondere in den Abendstunden nie weiß, wie lang ich auf den Bus warten muß. <<

Da kann geholfen werden: Überlagerung 37, 46, 47 vom Spital nach Maxtor, Maxfeld und Friedenstraße:
19: 01 11 21 31 41 51
20: 01 11 21 37 47 57
21: -- 17 27 37 -- 57
22: 07 17 -- 37 47 57
23: -- 17 27 37 -- 57
00: 07 17 --

Bei der Umstellung auf den 40-Min-Takt um 20:37 gibt es zusätzliche 5 Min Wartezeit.
Und da es nur drei Linien für den 40-Min-Takt gibt, gibt es alle 40 Min eine Lücke.

Das ist wahrlich kein Problem, für das man einen neuen Thread starten muss.

Und wenn man gut zu Fuß ist, fährt man besser mit der U2/3 zum Rathenauplatz und läuft ein Stück -
das nützt sogar der Gesundheit .

------------

Hinweis: Hier kann man die Aushangfahrpläne für eine Haltstelle als PDF herunterladen:
[www.vgn.de]
Das ist die Arroganz mit der man keine neuen Kunden gewinnt:

Lauf doch, ist doch gesund, 15 min warten wg 600 m Strecke, egal.

Aber macht einfach so weiter und wundert euch daß die Leute das Auto nehmen.

Genauso wie damals in Augsburg: Nur weil "Sie" da fahren wollen sollen wir den Fahrplan anpassen.

Vielleicht gibts ja noch mehr Fahrgäste auf der Strecke. Vielleicht auch welche aus Zabo die in den Norden wollen und zweimal umsteigen müssen incl. Wartezeit.

Und Threads wurden schon wegen ganz anderem Kram eröffnet.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 16.11.2018 01:50 von Flauschi.
Es gibt schon noch mehr Beispiele, wo ich mir den ÖPNV spare (6,40 € Hin+zurück).

Maxtor-Celtisplatz
Maxtor-Gostenhof
Maxtor-Johannis
etc

Das Auto steht vor der Tür und binkt mich freundlich an wenn ich komme.
Zitat
Flauschi
Das ist die Arroganz mit der man keine neuen Kunden gewinnt:
Lauf doch, ist doch gesund, 15 min warten wg 600 m Strecke, egal.
Aber die Realität. Meinst du das interessiert jemanden? VAG, DB & Co sind halt keine Wohltätigkeitsorganisationen oder Umweltschutzinstitute, sondern knallharte Wirtschaftsunternehmen. Denen geht’s wie jeder anderen Firma primär nur ums Geld. Wenn man irgendwo sparen kann, dann wird gespart. Da fahren dann die Busse eben so, dass man möglichst wenige davon braucht. Das macht sich dann auch im Fahrplan bemerkbar, der nicht auf den Kunden und auf Anschlüsse abgestimmt ist, sondern nach geringsten Fahrzeug und Personaleinsatz. Wie das in der Praxis aussieht ist nicht interessant.
Zitat
Flauschi
Aber macht einfach so weiter und wundert euch daß die Leute das Auto nehmen.
Sie oben. Es muss jeder selber entscheiden ob er Zeit und Geld opfert. Umweltschutz kostet eben Geld.
Das Angebot wird von BEG oder der Stadt bestellt, die Firmen führen nur im Rahmen ihrer Möglichkeiten aus was möglich ist und gefordert wird… und eben wirtschaftlich vertretbar. Die Ursache liegt nicht in den Verkehrsunternehmen sondern bei der Politik. Erstere müssen mit dem Geld auskommen, was zweitere zur Verfügung stellt.
Zitat
Flauschi
Genauso wie damals in Augsburg: Nur weil "Sie" da fahren wollen sollen wir den Fahrplan anpassen.
Denn Spruch kenne ich auch, zwar nicht aus Ausburg, sondern von oben genannten Unternehmen.
Kurz und gut - einfach Pech für dich. Was musst du auch ein Fahrgast sein?
Zitat
Flauschi
Vielleicht gibts ja noch mehr Fahrgäste auf der Strecke. Vielleicht auch welche aus Zabo die in den Norden wollen und zweimal umsteigen müssen incl. Wartezeit.
Kann sicher sein.
Aber dann jammer nicht hier rum, sondern bringe das doch einfach mal an einer deiner Meinung nach zuständigen Steller vor. Dann bekommst du sicher eine fachliche Antwort und vielleicht auch eine Begründung warum es so ist wie ist.

Nehm das bitte alles nicht persönlich, ich kann deine Meinung aus eigener Erfahrung sehr gut verstehen. Nur sieht die Realität eben anders aus.
Und ganz ehrlich, ob du nun auf dein blinkendes Auto umsteigst, interessiert kein Verkehrsunternehmen. Die weinen keinem nach sondern sind eher froh, wieder einer weniger der Anforderungen stellt und Wünsche hat.
Zitat

Das Konzept sieht durchaus interessant aus, nicht ganz klar wäre mir allerdings, wie die m. W. immer noch unterschiedlichen Gefäßgrößen auf einen brauchbaren Kompromis heraus laufen könnten….

Rein von der technisch/baulichen Seite her gesehen können aktuell auf den Linien 37, 46 und 47 keine Gelenkbusse verkehren, da die Wendeschleife am H-G-S- dafür nicht ausgelegt ist. Darum endet die mit einem Gelenkbus gefahrene Verstärkerfahrt der Linie 37 auch bereits am Maxfeld. Bei einer Durchbindung würde diese Stelle ja entfallen und daher wäre dann ein Einsatz auf diesen Linien möglich.

Ein Problem ist allerdings das unterschiedliche Fahrgastaufkommen auf den Linien und die dadurch benötige Gefäßgröße bzw. das Taktraster. Ein Einsatz von Gelenkbussen ist auf den Nordlinien nicht notwendig und wirtschaftlich auch nicht sinnvoll. Von daher bliebe nur die Variante eine oder mehrere Linien vom H-G-S zum Hauptbahnhof zu verlängern.

Ob dafür allerdings wirklich ein entsprechend großer Bedarf vorhanden ist, ist fraglich. Die bisherigen Prognosen sahen das wohl nicht so, sonst wäre diese Verbindung zumindest mal im Rahmen des Nahverkehrsplans konkreter aufgetaucht.

Zitat

Das ist die Arroganz mit der man keine neuen Kunden gewinnt:
Lauf doch, ist doch gesund, 15 min warten wg 600 m Strecke, egal.

Das hat nichts mit Arroganz zu tun sondern ist, wie subwayschorsch schon geschrieben hat, eine Frage der zur Verfügung stehenden Mittel. Eine entsprechende Verlängerung würde einen Mehrbedarf an Fahrzeugen und Personal erfordern der finanziert werden muss.

Zitat

Genauso wie damals in Augsburg: Nur weil "Sie" da fahren wollen sollen wir den Fahrplan anpassen.

Diese Aussage hat schon einen gewissen Wahrheitsgehalt. Als Nahverkehrsunternehmen kann man nicht die Wünsche jedes einzelnen berücksichtigen. Da muss immer ein gewisser Kompromiss zwischen den Wünschen und dem technisch/finanziell machbarem gefunden werden. Beim ÖPNV wird es immer Leute geben deren Bedürfnisse genau abgebildet werden und welche die ihre Ziele nicht direkt erreichen können. Es ist aber auch nicht die Aufgabe des ÖPNV individuelle Fahrtwünsche zu erfüllen.

Grüßle,
der Werkstattmeister
Hierzu ein Gedankenblitz:

Die 43 zur Ringlinie machen, könnte man dann in die Liniennummern für und gegen den Uhrzeigersinn in 42 und 43 aufsplitten, mit folgender Linienführung:

Hauptbahnhof - Heinemannbrücke (wie bisher) - Tauroggenstraße (8/65) - Schoppershof (U2)- Hintermayrstraße (35) - Schoppenhauerstraße (37/47) - Friedenstraße (37/46/47) - Maxfeld - Durch die Altstadt wie im VCD Vorschlag - Hauptbahnhof

Im Gegenzug könnte man eine der Linien 37, 46, 47 über die Pirkheimer zum Friedrich-Ebert-Platz führen, und mit der 34 verknüpfen.

Nur so als Idee... ;)
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