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Neue Straßenbahnen für Nürnberg
geschrieben von Timboli91 
Die aber trotzdem gemacht werden muss. Auch Fürth zahlt logischerweise nur für die auf seinem Gebiet erbrachten Leistungen der U-Bahn und mit Sicherheit werden Herzogenaurach und Erlangen es auch nicht dem Zufall überlassen, wieviele Einnahmen sie durch "Fremdfahrzeuge" auf ihren Gleisen haben, und vieviel sie im Umgekehrten für die Nürnberger Abschnitte mit ihren Fahrzeugen zahlen. Natürlich wird man da immer versuchen, ein Nullsummenspiel zu bekommen. Aber das muss halt erechnet werden.

Und man muss dran denken, alle offiziellen Schrieben differenzieren bei der StuB ganz deutlich zwischen VAG-Infrastruktur und StuB-Infrastruktur. (Deshalb habe ich auch meine echten Zweifel, ob die Straßenbahnfreunde dann wirklich "einfach so" auf die StuB drauf fahren dürfen, oder ob die dann künftig nicht auch mit Trassenentgelten und ähnlichen zu kämpfen haben - ein Problem, was wir bei der Eisenbahn ja schon seit Jahren haben.). Zumindest wenn man bei bei der Zweiteilung der Infrastruktur lässt.

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]
Alles ist wie immer, nur schlimmer... (Bernd das Brot)
Der Zweckverband ist doch kein bürokratischer Beamtenverein. Für mich ist es eher ein Geneinschaftsunternehmen, die als Bau und Vergabeunternehmen über den drei Städten steht. Da wird jeder Meter Schiene, Weiche, Kreuzung, Haltestelle, Haltestellenschild, Wartehäuschen und Oberleitung im Bau und Unterhalt abgerechnet. Die VAG ist auch kein Fremdunternehmen, sondern eher ein fester Vertragspartner, der halt einfach auch über den Zweckverband bezahlt wird.

Zu den historischen Fahrten. Ich sehe schon neben den Linien F und V, die Linie B zur Bergkirchweih. Auch in Erlangen liebt man Lebkuchen und Glühwein. Sehe schon die Linie 24 zur Weihnachtszeit an der Haltestelle Arcaden oder in Herzogenaurach.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 20.06.2025 01:24 von Marktkauf.
Was ist da eigentlich mit den Energiekosten für die historischen Fahrten?

Tschö
UHM
Zitat
UHM
Was ist da eigentlich mit den Energiekosten für die historischen Fahrten?

Sie sind kein Freund der alten Strassenbahnen?
Schon. Aber so lange das historische Depot sowieso von der VAG mit gesponsort wird ist das ziemlich egal wer den Strom oder Trassenpreise zahlt. Bei der StuB dann aber wohl nicht mehr. Außer die VAG übernimmt da auch den kompletten Betrieb der Strecken mit.

Bei den Lokomotiven auf den DB Strecken haben diese einen Energiezähler. Die privaten Unternehmen kaufen den Strom irgendwie bei DB Energie oder was auch immer ein. Inwieweit der Zähler in der Lok für die Kostenberechnung genutzt wird weiß ich aber nicht.

Aber wie ist das dann bei der Straßenbahn? Wüßte nicht, daß die einen Energiezähler überhaupt haben?

Tschö
UHM
Zitat
UHM
Schon. Aber so lange das historische Depot sowieso von der VAG mit gesponsort wird ist das ziemlich egal wer den Strom oder Trassenpreise zahlt. Bei der StuB dann aber wohl nicht mehr. Außer die VAG übernimmt da auch den kompletten Betrieb der Strecken mit.

Bei den Lokomotiven auf den DB Strecken haben diese einen Energiezähler. Die privaten Unternehmen kaufen den Strom irgendwie bei DB Energie oder was auch immer ein. Inwieweit der Zähler in der Lok für die Kostenberechnung genutzt wird weiß ich aber nicht.

Aber wie ist das dann bei der Straßenbahn? Wüßte nicht, daß die einen Energiezähler überhaupt haben?

Viel zu viel Bürokratie. Ich denke VAG, ZV StUB und Strassenbahnverein haben da schon lange eine Regelung gefunden. Die Kosten für die wenigen Fahrten werden so klein sein, daß die VAG dem ZV irgendwo entgegenkommt, daß es sich irgendwie ausgleicht.
Zitat
Marktkauf
Zitat
UHM
Schon. Aber so lange das historische Depot sowieso von der VAG mit gesponsort wird ist das ziemlich egal wer den Strom oder Trassenpreise zahlt. Bei der StuB dann aber wohl nicht mehr. Außer die VAG übernimmt da auch den kompletten Betrieb der Strecken mit.

Bei den Lokomotiven auf den DB Strecken haben diese einen Energiezähler. Die privaten Unternehmen kaufen den Strom irgendwie bei DB Energie oder was auch immer ein. Inwieweit der Zähler in der Lok für die Kostenberechnung genutzt wird weiß ich aber nicht.

Aber wie ist das dann bei der Straßenbahn? Wüßte nicht, daß die einen Energiezähler überhaupt haben?

Viel zu viel Bürokratie. Ich denke VAG, ZV StUB und Strassenbahnverein haben da schon lange eine Regelung gefunden. Die Kosten für die wenigen Fahrten werden so klein sein, daß die VAG dem ZV irgendwo entgegenkommt, daß es sich irgendwie ausgleicht.

Es ist nicht festgelegt, dass die VAG der Betreiber wird. Es ist nur sehr wahrscheinlich, dass sich dafür bei einer Ausschreibung bzw. Markterkundung kein anderer findet.
Für den Fall, dass die Fahrzeuge nicht eh schon einen Verbrauchszähler haben, kann man zur Not mit Ersatzwerten rechnen. Oder so ähnlich wie deine Variante, einfach vertraglich vereinbaren, dass für die historischen Fahrten keine Berechnung der Umlage erfolgt.
Die Fahrzeuge sind jedenfalls alles nur VAG Straßenbahnwagen.
Kann die heutige Technik der Niederflurfahrzeuge nicht schon die Streckenkillometer unterscheiden und uns Auskunft geben, wie viele Kilometer der Wagen heute in Nürnberg, Erlangen und Herzogenaurach gefahren ist?

Wie schaut es mit den Funk aus? Die ganze Linie von der VAG betreut?
an Axel25

> Es ist nicht festgelegt, dass die VAG der Betreiber wird. Es ist nur sehr wahrscheinlich, dass sich dafür bei einer Ausschreibung bzw. Markterkundung kein
> anderer findet.

In gewisser weise leider. Gäbe zahlreiche Verkehrbetriebe, bei denen ich eher hoffen würde, dass die die StuB betrieben und so ggf mal neuen Schwung in die Region brächten.

> Für den Fall, dass die Fahrzeuge nicht eh schon einen Verbrauchszähler haben, kann man zur Not mit Ersatzwerten rechnen. Oder so ähnlich wie deine
> Variante, einfach vertraglich vereinbaren, dass für die historischen Fahrten keine Berechnung der Umlage erfolgt.

Ich halte es etwas zu wenig, nur auf Energiekosten abzustellen. Trassengebühren berücksichtigen ja auch wesentlich mehr. Letzlich muss man sehen, wie das Vertragswerk wird, aber da einfach gemacht Betten zu erwarten, halte ich für zu hoch gegriffen. Letzlich sind auch die historischen Fahrten in gewisser Hinsicht kommerzielle Fahrten (von kostenlosen Veranstaltungen wo nur Spenden gesammelt werden abgesehen), sodass man es den Städten nicht vorwerfen könnte, dies in die gegenseitige Unkostenrechnung mit ein zu beziehen. Von einer Selbstverständlichkeit wie jetzt, das die Straßenbahnfreunde quasi zu jeder Zeit egal wohin fahren könnten und dürften, würde ich bei der StuB nicht ausgehen.

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]
Alles ist wie immer, nur schlimmer... (Bernd das Brot)
Ich sag's Mal so: Stadtrat und OB werden es vermutlich zu vermeiden suchen, dass die NN bzw. EN dann titeln "Glühweinfahrten aus Erlangen ausgesperrt" oder "Stadt bittet historische Bahnen zur Kasse". Es ist also sehr im Interesse insbesondere der Beteiligten aus der Politik, eine gütliche Lösung zu finden. Wie auch immer die im Detail dann aussieht.

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Selbstverständlich sollten wir mehr Schienen bauen!
Baut doch erstmal die Bahnstrecke, dann könnt ihr euch immer noch den Kopf über Museumszüge zerbrechen.

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Für mehr gelbe Farbe im Netzplan: die Farben der U4 und U7 tauschen!
Es werden auf der StUB nur VAG Strassenbahnen fahren. So ist es angedacht.
Der TW 2026 geht am 5.Juli an den Start.

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1 mal bearbeitet. Zuletzt am 29.06.2025 01:03 von Marktkauf.
Nach der Öffentlichkeitsveranstaltung am Samstag ist das Fahrzeug 2026 seit heute auch im Fahrgastbetrieb und fährt aktuell auf dem Linienwechsler 4/10.

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Grüße
Leitstelle - alles im Blick
In den letzten beiden Nächten (Mi/Do und Do/Fr) fanden mit den Fahrzeugen 2006 und 2008 Doppeltraktionsfahrten im gesamten Streckennetz statt.

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Grüße
Leitstelle - alles im Blick
Zitat
Leitstelle
In den letzten beiden Nächten (Mi/Do und Do/Fr) fanden mit den Fahrzeugen 2006 und 2008 Doppeltraktionsfahrten im gesamten Streckennetz statt.

Das ist ja mal interessant!

Welchem Zweck sollen diese Doppeltraktionsfahrten dienen?
Zitat
Mezzo
Zitat
Leitstelle
In den letzten beiden Nächten (Mi/Do und Do/Fr) fanden mit den Fahrzeugen 2006 und 2008 Doppeltraktionsfahrten im gesamten Streckennetz statt.

Das ist ja mal interessant!

Welchem Zweck sollen diese Doppeltraktionsfahrten dienen?

Angesichts der Tatsache, dass man die Verlängerung der Bahnsteige zumindest perspektivisch in Betracht zieht, kann ich mir da einen Zusammenhang vorstellen...

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Selbstverständlich sollten wir mehr Schienen bauen!
Letzlich wird man befürchtungsgemäß wieder München nacheifern, und dann Zweiteiler an die Vierteiler hängen... Aber generell ist ja nix dagegen einzuwenden, prinzipiell sich erstmal die Zulassung für Traktionsbetrieb zu holen, damit man ihn dann, wenn man ihn braucht auch fahren darf.

Gruß D. Vielberth
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Zitat
Daniel Vielberth
Letzlich wird man befürchtungsgemäß wieder München nacheifern, und dann Zweiteiler an die Vierteiler hängen...

Doof gefragt: was spricht dagegen Zweiteiler an Vierteiler zu hängen? Ich glaube angesichts deiner Meinung zum G1 nicht zwangsläufig, dass du lieber Sechsteiler hättest. Oder irre ich mich?

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