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Plärrer-Umbau
geschrieben von Lieblingsfranke 
Re: Plärrer-Umbau
20.09.2020 22:43
Bis dieser Plärrer-Umbau in Betrieb geht, könnte eine Linie 14 von Erlangen über den Rathenauplatz und Bahnhof, zur Uni in Neulichtenreuth fahren.

Am besten gleich über den Wöhrder Talübergang.
Re: Plärrer-Umbau
23.09.2020 10:04
Zitat
Lose
Ich denke nicht dass die Straßenbahn Linie 14 kommt, wenn der Plärrer Umbau abgeschlossen ist, wird die Linie 4 an Schultagen zwischen "Am Wegfeld" - "Plärrer" in 5 Minuten Takt fahren und zwischen "Plärrer" - "Gibitzenhof" in 10 Minuten Takt fahren. Das heißt, das "Am Wegfeld" jede zweite Straßenbahn in 5 Minuten Taktzeit nur bis zum "Plärrer" fährt und vom "Plärrer" wieder zurück "Am Wegfeld" fährt.

Häh?!? – Das, was Du beschreibst, eine Ausdünnung des Taktes am Plärrer, ist doch exakt die Linie 4/14.

Wie das Kind letztlich heißt, ob 4, ob 14, ob 4E, ob 4a, ob Beides nur 4, ob 487973429, oder 9843989, ist dabei ja völlig irrelevant. Schon mal von Arbeitstiteln gehört?



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 23.09.2020 10:05 von benji2.
Re: Plärrer-Umbau
23.09.2020 10:07
Zitat
Daniel Vielberth
an benji2

> Wenn Du meinen Beitrag gelesen und meine Skizze verstanden hättest,

Warum denn gleich so aggressiv?

Weil Dein Beitrag auch nicht in Ansätzen hat erkennen lassen, dass Du Dich mit meinem Entwurf auseinandergesetzt, den Plan und die Erläuterungen verstanden hast.

Das frustriert einfach.
> Weil Dein Beitrag auch nicht in Ansätzen hat erkennen lassen, dass Du Dich mit meinem Entwurf auseinandergesetzt, den Plan und die Erläuterungen
> verstanden hast.
> Das frustriert einfach.

Nö, ich teile nur schlicht und ergreifend auch weiterhin nicht deine Meinung. Theoretisch sollen deine Busse den Gleisen langfahren. Praktisch werden die wie heute dann wieder überall fahren, eben weil die das als Nicht-Schienenfahrzeuge nicht besser können.

Und das Argument die Innengleise nicht für den Endaufenthalt zu nutzen - wozu denn sonst? Planüberholung werden in Nürnberg alle heilige Zeit mal angeordnet das macht aber auch nur Sinn wenn die Bahnen über den Plärrer hinaus fahren, und dann sind die Innengleise eh frei. Enden Hingegen am Plärrer Bahnen sind es häufig beide Linien, aber selbst wenn es nur eine Linie wäre, hat man immer noch die Möglichkeit in einer Richtung zu warten, notfalls ohne Fahrgastwechsel vor der Ampel, bevor man an den Abfahrtbahnsteig rollt, sollten wirklich einmal wendender Zug und durchgehender zeitgleich eintreffen, in der anderen Richtung (nach Steinbühl) kann man eh beide Gleise erreichen. Ansonsten schleift höchsten mal ein Burgringkurs die Innengleise, der Endaufenthalt dort würde den Sinn und die Nutzung der Innengleise wesentlich verbessern, die, wie einige Schreiber schon erwähnt haben, sonst eigentlich komplett entbehrlich wären. Und bevor man für unzählige Busstraßen wieder das bitter nötige Grün opfert, sollte man lieber von den MIV-Fahrspuren rund um den Platz eine komplett für Busse abzwacken und vorsehen. Selbst die NN stimmt dabei überein, das eine Verkehrswende erstmal zu lasten des MIV gehen sollte: [www.nordbayern.de] Der Plärrer wäre ein guter Punkt um zu beginnen.

Und für die Umsteiger U-Bahn -> Bus ist der heutige Weg zum Brunnen genauso weit wie der künftige zum Busbahnhof. Und wenn man unbedingt haben will, das die Busse in die scheinbar gleiche Richtung wie die Trambahn abfahren, dreht man auf der Busspur die Befahrungsrichtung, so das die Busse im Uhrzeigersinn auf eigener Spur um den Platz wenden, dann gäbe es wie in Wegfeld sogar Tür-zu-Tür Umstieg in die weiterführende Richtung Gibitzenhof/ Dokuzentrum. Die Nachtbusse würden dann eben auch diagonal vertauscht, oben (dort wo der Endaufenthaltbahnsteig der Tram ist, hielten die Stadteinwärtigen, und unten an der Position von derzeit 34/ 36 dann die stadtauswärtigen). Und schon kann man einen urbanen Platz mit Aufenthaltsqualität ohne marodierende Busse schaffen. Wenn man denn will. Damit auf dem Platz sich künftig eben mal andere als die "üblichen Verdächtigen" länger niederlassen. Denn das ist das Ziel, den Platz für die Stadt zurückerobern. Mein Ideal wäre schlussendlich, eine Plaza spanischen Vorbilds mit Gastronomie und Aufenthaltqualität für jedermann bis an die Gleise u schaffen, quasi sowas, nur mit modernerer Tram:



Deswegen stören mich die Busse, und ich bin froh, das die in den offiziellen Entwürfen weg von der Platzfläche sind! Neben dem, das ich das wegspringen leid bin - ein Problem das ja scheinbar auch schon andere bemerkt haben, sonst wäre ja kaum das Ziel geworden, die Busse da raus zu holen. Übrigens auch die hässliche Busspur vom Kohlenhofumbau darf gerne auch wieder zugunsten von Schotter und/oder Rasengleis weg, wenn man da schon mal aufräumt, dann gleich richtig.

EDIT: Paar Fehler noch entdeckt und beseitigt

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]
Einfach nur, weil man kann: Neue U21 Gebersdorf - Wolfsfelden



5 mal bearbeitet. Zuletzt am 23.09.2020 21:55 von Daniel Vielberth.
Re: Plärrer-Umbau
23.09.2020 20:33
Hallo zusammen,
grundsätzlich finde ich den Entwurf, der nun vorgestellt wurde, gut. Räumlich alle Wege zu verkürzen wird kaum machbar sein. Mit den Ubahn Bauwerken, wie sie bestehen , muss man leben und sie stellen die Eckpfeiler für die weiteren Planungen dar. Und auch wenn es schön wäre alle Fahrzeuge direkt vor der Rolltreppe zum stehen zu bringen, manchmal geht es halt schlicht nicht. Wichtig ist die behindertengerechte Ausbildung der Haltestellen und der Beziehungswege, die Funktionalität und auch der gestalterisch ökologisch geprägte Part. Man sollte hier echt nicht gleich wieder alles schlecht reden.
RAW: Plärrer-Umbau
24.09.2020 08:16
@benji2 und @Daniel V.:
Was denn, Jungs? Habt Ihr z.Z. auch mentalen Stress wie ich selbst? Oder habt Ihr bloß auf der Boxerzeitschrift geschlafen, im Kernkraftwerk gefrühstückt und dann die 20 km Wald-(Sterben-)Lauf hingelegt?
Trotz mißlicher Umfeldbedingungen bei mir - s. dazu [www.bahninfo-forum.de] -falls ich das heute auch noch schaffe - will ich schon klargestellt wissen, daß in der Sache kontroverse Diskussionen auch wesentlicher Sinn und Zweck dieses Forums sind. (Kleiner "Seitenhieb": Für mich sind selbstverständlich auch Darstellungen sämtlicher "amtlicher" Äußerungen sehr wichtig. Aber die betr. Funktionäre haben - dessen bin ich mir sicher - so wenig wie wir hier im Forum die Weisheit mit Löffeln gefressen (bzw. mit Stäbchen gesoffen), sondern dienen manchmal bloß als akustische Multiplikatoren irgendwelcher "höchstamtlicher" Individualauffassungen ... also bitte nichts und keinen überbewerten!)
Über meine früheren Äußerungen auf S.2/3 dieses Themas hinaus kann ich mich aktuell in der Tiefe damit b.a.w. nicht auseinandersetzen. Somit bleibt es bei zwei "Schulterblick-Beobachtungen":

Klassisches Mißverständnis zweier ja durchaus sehr Kompetenter, die die Beiträge des jeweils anderen wohl nicht komplett implementiert zu haben scheinen ...

Zur Sache bloß kurz folgendes:
Ich denke, benji2's Konzeption beinhaltet als wichtige Komponente schon die technisch umzusetzende Möglichkeit, Busse "quasispurgeführt" über (nicht auf!) StraBa-Schienen fahren zu lassen - die Spurweiten und Fz-Kastenbreiten unterscheiden sich deutlich - indem man sie längendeckend zwischen Bordsteinkanten fahren läßt, die das durch Daniel monierte "Kreuz-und-quer-über-die-Fläche-Fahren" so nicht zulassen.
Dahin zielt ja auch die Idee, die Busse unmittelbar hinter bzw. längs der StraBa deren (teilweise überzählige?) Bst-Kanten anfahren zu lassen. Die N-Linien (blau) sollte man bewußt ausblenden, da hier keine starke Interaktion zu StraBa's und MIV anzunehmen ist.
Hier wäre dann aber tatsächlich Daniel's Anmerkung stark in Betracht zu ziehen, die ansonsten "sinnlosen" Bst-Kanten durch einen "Linksfahrbetrieb" zwischen Bussen und Bahnen flexibel auszulasten - damit sich die vier Bst-Überdachungen und barrierefreien Zugänge maximal lohnen.
Damit könnte man sich wohl auch benji2's Buswendeanlage sparen, die ja weitere der quantitativ überbewerteten Bäumchen kosten würde. Da Busse ja - anders als Bahnen - fast rechtwinklig abbiegen können, bestünde die Möglichkeit, diese bereits im Zulauf mit den StraBa's zusammen die gemeinsamen Bst anfahren zu lassen - so zusammen mit der Bahn ("14") über die linke Spur des Spittlertorgrabens südwärts und über die mittlere - mit Spitzkehre am Hallertor - als Kontrawendeschleife zurück zum Plärrer. Da in diesem Falle auch der "Busbahnhof" - zumindest in diesen Abmessungen - überflüssig wäre und man sich theoretisch auch den innersten (Seiten-)Bahnsteig sparen könnte, wenn die dann innerste Bahnsteigkante des - somit - Mittelbahnsteigs durch die linksfahrenden Busse bedient werden kann, wäre auch die gesamte Breitenabwicklung südwärts zu verschieben und somit zusätzliche Freifläche zu schaffen ... aber ... träum weiter, StribelB ... die "Brains" werden sowieso zur in ihren Hirnen wahrscheinlich bereits betonierten Lösung kommen ... zwei Dinge sind unendlich ...

Für mich muß ich dieses Thema damit tatsächlich abschließen,. Skizzierte Darstellungen sind derzeit beim besten Willen nicht drin.

Wir sehen uns drüben .,.,

sb
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