- Stadtpark-Tram wird hoffentlich Ende nächsten Jahres fertig. Gleise liegen schon mehr als die Hälfte, auch die beiden Abzweige sind bereits gebaut.
- Minervastraße wird es wohl noch etwas länger dauern. Da ist man noch an der Kanalsanierung und fängt danach erst mit der Straßenbahn an. Fertig frühestens 2029.
- Lichtenreuth ist das große Fragezeichen. Jetzt kommt dieses Jahr erst mal die Erneuerung in der nördlichen Allersberger Straße und hoffentlich der Abzweig an der Wodanstraße.
- Aber wie es in der südlichen Allersberger Straße und weiter nach Bauernfeind weitergeht, steht noch in den Sternen.
- Erst 2028 kommt der Ausbau in der Landgrabenstraße.
- Und wenn Erlangen nicht querschießt, stehen die Chancen für die StUB bis 2032 auf Nürnberger Stadtgebiet relativ gut. Das hängt vor allem am neuen Erlanger Stadtrat. Aber auch vom hoffentlich dieses Jahr beginnenden Planfeststellungsverfahren.
Aber darüber hinaus? Da fehlt es nicht nur an Geld, sondern an Planungskapazität. Zumindest, wenn die Stadtratswahlen nicht eine grundlegende Veränderung bringen. Und eine Mehrheit für das Aufgeben des FSW-Tunnels. Dann kann man 20 Planstellen umwidmen. Und hat damit Personal und Mittel, um wenigstens weitere Planungen in den nächsten 6 Jahren anzustoßen. Dass davon etwas in der nächsten Stadtratsperiode schon gebaut werden könnte, ist höchst fraglich. Dazu müsste ja erst mal eine detaillierte Planung beginnen. Das wäre möglich, wenn man wollte und die Prioritäten zugunsten der Straßenbahn ändern würde.
Mit der Planung könnte man in den nächsten 6 Jahren beginnen. Mit folgenden Projekten:
- Endlich Altstadttram
- Weiterführung über Wöhrd und Dürrenhof zur Peterskirche
- Weiterführung von der Bauernfeindstraße zum Südklinikum
- Reaktivierung in der Pirckheimer Straße
Sicher gäbe es noch mehr wünschenswerte Projekte. Aber selbst wenn der Umschwung zugunsten der Verkehrswende kommt: Da sind realistischerweise die Chancen gering, dass sich da auch noch in den nächsten 6 Jahren etwas bewegt. Da ist höchstens ein erneuter Grundsatzbeschluss zu erwarten, wie es bei den weiteren NVEP2025-Projekten irgendwann weitergehen soll.