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49 € Ticket
geschrieben von Stanze 
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HansL
Wenn wir einen Umstieg wollen, müssen wir den Autoverkehr belasten. Sorry, ist nur meine Meinung, aber so sehe ich das nun mal. Ein gangbarer anderer Weg ist nicht zu erkennen. Zumindest in dieser Diskussion hier noch nicht.

Nur weil hier in dieser Diskussion ein paar wenige ihre Meinung, das der Autoverkehr am besten massiv verteuert werden muss, immer wieder lautstark verkünden heißt das noch lange nicht das es nicht andere Wege gibt.
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marco2206
Zitat
HansL
Wenn wir einen Umstieg wollen, müssen wir den Autoverkehr belasten. Sorry, ist nur meine Meinung, aber so sehe ich das nun mal. Ein gangbarer anderer Weg ist nicht zu erkennen. Zumindest in dieser Diskussion hier noch nicht.

Nur weil hier in dieser Diskussion ein paar wenige ihre Meinung, das der Autoverkehr am besten massiv verteuert werden muss, immer wieder lautstark verkünden heißt das noch lange nicht das es nicht andere Wege gibt.

Und die wären? Rein über die Angebotsseite ändert man nichts. Das ist mittlerweile gründlich nachgewiesen. Um die Verkehrswende zu erreichen, ist eine Vielzahl von Maßnahmen. Auf der Angebotsseite vor allem Programme zur Verbesserung der Nahversorgung. Und flächendeckende Taktverkehre nach dem Vorbild der Schweiz
Auf der Nachfrageseite zum Beispiel eine konsequente Parkplatzbewirtschaftung.
Zitat
HansL
Rein über die Angebotsseite ändert man nichts. Das ist mittlerweile gründlich nachgewiesen.

Diese Nachweise würde ich gerne sehen. Ohne vernünftige Verbindungsangebote steigt kein Mensch um.

Im Gegenteil, ein simples Beispiel aus dem Fernverkehr:

Berlin - Nürnberg(3h)/München(4h)

Die Menschen sind vom Flieger auf die Bahn umgestiegen, obwohl der Flieger minimal schneller und etwas billiger war.

na sowas...
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Stanze
Zitat
HansL
Rein über die Angebotsseite ändert man nichts. Das ist mittlerweile gründlich nachgewiesen.

Diese Nachweise würde ich gerne sehen. Ohne vernünftige Verbindungsangebote steigt kein Mensch um.

Im Gegenteil, ein simples Beispiel aus dem Fernverkehr:

Berlin - Nürnberg(3h)/München(4h)

Die Menschen sind vom Flieger auf die Bahn umgestiegen, obwohl der Flieger minimal schneller und etwas billiger war.

na sowas...

Nicht nur im Fernverkehr. Auch im Nahverkehr sind gerade da wo das Angebot ausgebaut wurde die Fahrgastzahlen stetig gestiegen.
Das zieht sich von der Nebenbahn bis zur S Bahn und dem RE's quer durch die Bank. Ganz deutlich sieht man das oftmals an der Auslastung der P&rRParkplätze. Da Platzen viele inzwischen aus allen Nähten, was dann wiederum manchen potentiellen Fahrgast von der Bahnnutzung abhält.

Beispiele für gestiegene Fahrgastzahlen: (konkrete Zahlen habe ich nicht, ließen sich aber sicher herausfinden)

-Aufnahme des S-Bahn Verkehrs nach Lauf/Links und Altdorf. (In geringerem umfang sicher auch auf den anderen Linien nach Umstellung auf S-Bahn mit dichterem Takt.)
-Aufnahme des "Pendolino" Verkehrs in Nordost Bayern.
-Halbstundentakt nach Cadolzburg
...



3 mal bearbeitet. Zuletzt am 26.11.2022 12:30 von marco2206.
Die S-Bahnen, der Pendolino-Verkehr und die Stundentakte haben zu mehr Fahrgästen geführt. Zweifelsohne. Aber sind wir damit der Lösung unserer Probleme näher gekommen?

Nürnberg hat vor allem ein Problem mit den Pendlern. Innerhalb Nürnberg hat der Autoverkehr durchaus abgenommen. Aber an den Stadtgrenzen ist der Verkehr fast unverändert. Die Leute kommen nach wie vor mit dem Auto in die Stadt und sorgen da für die bekannten Probleme.

Das bessere Angebot im Umland hat auch dazu geführt, dass es attraktiver wurde, ins Umland zu ziehen. An den S-Bahn-Stationen wurde Wohnen attraktiv und das haben viele genutzt. Und die weiteren Wege in Kauf genommen. Andere haben die Chance genutzt und sind noch weiter ins Umland gezogen, auch ohne ÖPNV. Jetzt kommt man ja leichter in die Stadt. Unterm Strich hat sich für den Umlandverkehr kaum was geändert.

Das kann es doch nicht sein! Das Ziel muss sein: weniger Verkehr! Insbesondere weniger Autoverkehr! Dem kommt man mit einem reinen Ausbau des ÖPNV um keinen Schritt näher. Da muss schon sehr viel mehr geschehen.

"Städte der kurzen Wege" ist ein Konzept. Aber das lässt sich halt nur umsetzen, wenn man den Autoverkehr reduziert. Und das geht vor allem über den Geldbeutel!

Das 49-Euro-Ticket ist ein wichtiger Baustein. Aber das allein wird nicht reichen, den Autoverkehr auf das nötige Maß zu reduzieren.
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