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Korridorsanierung Nürnberg - Regensburg - Passau
geschrieben von UHM 
Zitat
Mezzo
Vom zu viel Flächenverbrauch oder Versiegelung wegen 2 extra Gleisen braucht hier keiner was reden, denn entlang der Strecke werden gerade massiv Photovoltaik Anlagen auf grüne Wiesen gepflastert. 💸💰

Nicht nur dort. Überall! Entlang der Bahnstrecke Richtung Passau auch ganz schlimm in Niederbayern Obertraubling und Vilshofen.

Gleichzeitig sind noch massenhaft (Hallen)Dächer ganz ohne Photovoltaik.

Und was bringts wenn die Sonne nicht scheint? Sehr wenig bis gar nichts. Der Strompreis kennt sowieso weiterhin nur eine Richtung, nach oben.
Zitat
Fahrdienstleiter ESTW

Störung? Bauarbeiten?
Im Regelbetrieb ist das tagsüber nicht sinnvoll möglich.

Gruß

Das war am Samstag 22.11.2025 Nachmittags.
War gut was los.
Zitat
Mezzo
Vom zu viel Flächenverbrauch oder Versiegelung wegen 2 extra Gleisen braucht hier keiner was reden, denn entlang der Strecke werden gerade massiv Photovoltaik Anlagen auf grüne Wiesen gepflastert. 💸💰

Also sind die Flächen in der Regel nicht versiegelt, die Versickerungsfähigkeit bleibt ja erhalten. Gerade die Agri-PV-Flächen mit genügend Abstand, um eine Bewirtschaftung zu ermöglichen, gelten als ökologisch gute Lösung:
  • die Fläche lässt sich doppelt (energiewirtschaftlich und landwirtschaftlich nutzen)
  • die PV-Anlagen spenden Schatten und sorgen so dafür, dass Wasser nicht ganz so schnell verdunstet --> bessere Nutzbarkeit des Wassers für Pflanzen
  • die PV-Anlagen unterbrechen sowohl den Acker als auch den Wind. Damit sind sie ziemlich guter Erosionsschutz, ähnlich wie Agroforst-Systeme.

Übrigens gelten auch Bahnstrecken als weitestgehend unversiegelte Fläche. Bei dem in (West-)Deutschland üblichen Baustandard geht man in Niedersachsen von einem Versiegelungsgrad von 9 bis 15 Prozent aus.

Zitat
marco2206
Nicht nur dort. Überall! Entlang der Bahnstrecke Richtung Passau auch ganz schlimm in Niederbayern Obertraubling und Vilshofen.

Gleichzeitig sind noch massenhaft (Hallen)Dächer ganz ohne Photovoltaik.

Und was bringts wenn die Sonne nicht scheint? Sehr wenig bis gar nichts. Der Strompreis kennt sowieso weiterhin nur eine Richtung, nach oben.

Moderne PV-Anlagen erzeugen selbst bei diffusem Licht (Nebel, Bewölkung) noch Strom. Man baut nicht umsonst mittlerweile auch auf die Nordseite bzw. zunehmend auf Ost-und Westseite von Häusern PV-Anlagen. Der Strompreis ist übrigens wegen konventioneller Kraftwerke so hoch. Bei steigendem Ausbaugrad von PV, Wind und vor allem dezentralen Batteriespeichern sind deutlich niedrigere Strompreise möglich. Das verhindern die großen Energieversorger und Netzbetreiber, aktuell unterstützt durch "Gas-Katha", die bei einer "Demokratisierung" der Energieversorgung an Marktanteilen und vor allem Macht einbüßen. Die Genehmigungsdauer für Batteriespeicher durch die Netzbetreiber lag zeitweise bei 10 Jahren. Dabei hat die Planung den Bedarf an Batteriespeicher bereits jetzt überschritten.

Und in Bayern können wir aktuell froh sein, dass Deutschland eine einheitliche Strompreiszone ist. Ansonsten wäre der Strompreis hier deutlich teurer und im Norden günstiger als jetzt.
Zitat
Axel25
Also sind die Flächen in der Regel nicht versiegelt, die Versickerungsfähigkeit bleibt ja erhalten. Gerade die Agri-PV-Flächen mit genügend Abstand, um eine Bewirtschaftung zu ermöglichen, gelten als ökologisch gute Lösung:
  • die Fläche lässt sich doppelt (energiewirtschaftlich und landwirtschaftlich nutzen)

Außer Grünfläche für Tierhaltung, meist sind das Schafe, geht da in der Praxis wenig bis garnichts auf den ehemaligen Äckern von Freiflächen PV Anlagen.
Für Ackerbau (nicht nur Mais der ja oft als Energiepflanze genutzt wird, nein auch Getreide, sowie Raps und Sonnenblumen als Ölsamen) sind mit PV genutzte Freiflächen verloren. Ja, als Ersatz für den Maisanbau und Nutzung in einer Biogasanlage ist PV effizienter.
Womit wir aber beim nächsten wären:

Zitat
marco2206
Und was bringts wenn die Sonne nicht scheint? Sehr wenig bis gar nichts. Der Strompreis kennt sowieso weiterhin nur eine Richtung, nach oben.

Zitat
Axel25
Moderne PV-Anlagen erzeugen selbst bei diffusem Licht (Nebel, Bewölkung) noch Strom. Man baut nicht umsonst mittlerweile auch auf die Nordseite bzw. zunehmend auf Ost-und Westseite von Häusern PV-Anlagen. Der Strompreis ist übrigens wegen konventioneller Kraftwerke so hoch. Bei steigendem Ausbaugrad von PV, Wind und vor allem dezentralen Batteriespeichern sind deutlich niedrigere Strompreise möglich.

Biogasanlagen können unabhängig von Wetter und Tageszeit (Nacht) Strom liefern. Ja, Batteriespeicher können auch Nachts Strom abgeben. Aber wenn die Leer sind, sind sie Leer.

Und ja, PV Anlagen liefern auch bei difusem Licht noch Energie, zumindest anfangs waren da Dünnschichtmodule sogar oft im Vorteil. Aber eben trotzdem deutlich weniger als bei vollem Sonnenschein. Nachts Liefern sie aber keine Energie.

Trotzdem muss man davon ausgehen das es eben auch mal längere Zeiten mit wenig Wind und Sonne gibt. Um das überbrücken zu können sind eben weiterhin konventionelle Kraftwerke nötig. Früher deckten diese die Grundlast, hatten damit lange Laufzeiten und waren kostengünstig zu Betrieben. Heute werden Kraftwerke vorgehalten, die nur selten benötigt werden, aber natürlich trotzdem viel Geld kosten.

Natürlich wird/kann sich zukünftig noch viel ändern.
Aber wir leben im hier und jetzt. Und da ist es eben mal fakt das die Strompreise in den letzten Jahren stark gestiegen sind und Deutschland im Vergleich aktuell seh hohe Strompreise hat im Internationalen Vergleich.

Ich bin ja nicht grundsätzlich gegen einen Wandel bei der Energieversorgung! Aber ein Hau ruck verfahren, bei dem am Ende alles nur teurer wird, das hilft niemanden. Weder bei der Energieversorgung, noch beim Verbrennerverbot, Co2 Preisen etc.
Wenn dieser Wandel mit Verboten und künstlicher Verteuerung kommt, so wie es derzeit angegangen wird, dann schafft das nur Soziale Konflikte. Der, der sich kein E-Auto oder keine Wärmepumpe mitsamt Energetischer Sanierung leisten kann, der Zahlt noch mehr. Und diejenen, die das Geld dafür locker übrig haben, die sparen sich damit auch noch Geld.
Ein Wandel, egal in welchem Bereich, kommt ganz von alleine wenn die Vorteile überwiegen. Aber das dauert eben.



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 06.12.2025 12:36 von marco2206.
Zitat
marco2206
Zitat
Axel25
Also sind die Flächen in der Regel nicht versiegelt, die Versickerungsfähigkeit bleibt ja erhalten. Gerade die Agri-PV-Flächen mit genügend Abstand, um eine Bewirtschaftung zu ermöglichen, gelten als ökologisch gute Lösung:
  • die Fläche lässt sich doppelt (energiewirtschaftlich und landwirtschaftlich nutzen)

Außer Grünfläche für Tierhaltung, meist sind das Schafe, geht da in der Praxis wenig bis garnichts auf den ehemaligen Äckern von Freiflächen PV Anlagen.
Für Ackerbau (nicht nur Mais der ja oft als Energiepflanze genutzt wird, nein auch Getreide, sowie Raps und Sonnenblumen als Ölsamen) sind mit PV genutzte Freiflächen verloren.

Das ist so nicht mehr richtig. Bei Agri-PV gibt es seit zwei Jahren zwei Entwicklungsrichtungen, die auch eine Bewirtschaftung im Marktfruchtanbau (Getreide, Körnermais, etc.) ermöglichen:
  • Variante 1: du ständerst die Solarmodule 4,5 bis 5 Meter auf und verschattest nur rund 50% der Fläche. Die Durchfahrthöhe langt für Mähdrescher mit ausgeklapptem Entladerohr + Überladewagen aus.
  • Variante 2: du stellst die Solarmodule vertikal auf und lässt zwischen den Reihen genügend Platz für 1 bis n Arbeitsbreiten deines Mähdrescher + Puffer. Diese Variante hat wohl wie Agroforst-Streifen den Vorteil, dass die Grünstreifen entlang der PV-Module als Rückzugsort für Insekten (z.B. Nützlinge) dienen.
Artikel dazu gab es 2024 in der Agrarheute oder in der aktuellen Ausgabe des bayerischen landwirtschaftlichen Wochenblatts (49/2025).

Zitat
marco2206
Biogasanlagen können unabhängig von Wetter und Tageszeit (Nacht) Strom liefern. Ja, Batteriespeicher können auch Nachts Strom abgeben. Aber wenn die Leer sind, sind sie Leer.

Und ja, PV Anlagen liefern auch bei difusem Licht noch Energie, zumindest anfangs waren da Dünnschichtmodule sogar oft im Vorteil. Aber eben trotzdem deutlich weniger als bei vollem Sonnenschein. Nachts Liefern sie aber keine Energie.

Trotzdem muss man davon ausgehen das es eben auch mal längere Zeiten mit wenig Wind und Sonne gibt. Um das überbrücken zu können sind eben weiterhin konventionelle Kraftwerke nötig. Früher deckten diese die Grundlast, hatten damit lange Laufzeiten und waren kostengünstig zu Betrieben. Heute werden Kraftwerke vorgehalten, die nur selten benötigt werden, aber natürlich trotzdem viel Geld kosten.

Der Witz ist, dass wir dafür die einfachste Lösung übersehen: wir nutzen die Biogasanlagen bzw. bauen Biogasanlagen für Grünabfälle, Bioabfall usw. aus. Es wird an Verfahren gearbeitet, dass die Methanwäsche auch bei kleinen Biogasanlagen wirtschaftlich ist. So können wir die Biogasanlagen in Deutschland dafür nutzen, permanent Biomethan zu produzieren und ins Gasnetz einzuspeisen. Die Speicher des Erdgasnetzes können wir einfach weiternutzen, da Methan Methan ist. Genauso bestehende Gaskraftwerke.
Gleichzeitig tun wir der Landwirtschaft noch was gutes (dieses Jahr gab es wohl keine Marktfrucht, bei der zum Erntetermin kostendeckend gewirtschaftet werden konnte, Subventionen mit eingerechnet).

Zitat

Ein Wandel, egal in welchem Bereich, kommt ganz von alleine wenn die Vorteile überwiegen. Aber das dauert eben.

Nicht in Deutschland, siehe Wärmepumpe. Wir haben in Deutschland leider die ungünstige Kombination aus Produzenten, die gerne Förderungen mitnehmen (siehe Preisgestaltung bei e-Autos) und technologiekritischen Verbrauchern.
Zitat
Axel25
Zitat
marco2206
Zitat
Axel25
Also sind die Flächen in der Regel nicht versiegelt, die Versickerungsfähigkeit bleibt ja erhalten. Gerade die Agri-PV-Flächen mit genügend Abstand, um eine Bewirtschaftung zu ermöglichen, gelten als ökologisch gute Lösung:
  • die Fläche lässt sich doppelt (energiewirtschaftlich und landwirtschaftlich nutzen)

Außer Grünfläche für Tierhaltung, meist sind das Schafe, geht da in der Praxis wenig bis garnichts auf den ehemaligen Äckern von Freiflächen PV Anlagen.
Für Ackerbau (nicht nur Mais der ja oft als Energiepflanze genutzt wird, nein auch Getreide, sowie Raps und Sonnenblumen als Ölsamen) sind mit PV genutzte Freiflächen verloren.

Das ist so nicht mehr richtig. Bei Agri-PV gibt es seit zwei Jahren zwei Entwicklungsrichtungen, die auch eine Bewirtschaftung im Marktfruchtanbau (Getreide, Körnermais, etc.) ermöglichen:
  • Variante 1: du ständerst die Solarmodule 4,5 bis 5 Meter auf und verschattest nur rund 50% der Fläche. Die Durchfahrthöhe langt für Mähdrescher mit ausgeklapptem Entladerohr + Überladewagen aus.
  • Variante 2: du stellst die Solarmodule vertikal auf und lässt zwischen den Reihen genügend Platz für 1 bis n Arbeitsbreiten deines Mähdrescher + Puffer. Diese Variante hat wohl wie Agroforst-Streifen den Vorteil, dass die Grünstreifen entlang der PV-Module als Rückzugsort für Insekten (z.B. Nützlinge) dienen.
Artikel dazu gab es 2024 in der Agrarheute oder in der aktuellen Ausgabe des bayerischen landwirtschaftlichen Wochenblatts (49/2025).

Gut, damit wäre es schon möglich. Nur baut das in der Praxis scheinbar niemand. Oder ist jemanden von euch schon eine solche Anlage aufgefallen unter den vielen die da in letzter Zeit überall gebaut werden?
Energieerzeugung schön und gut mit PV-Anlangen auf grünen Wiesen, aber es zerstört halt extrem das Landschaftsbild.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 07.12.2025 10:58 von Mezzo.
an Mezzo

Naja, besonders hübsch sind die Anlagen sicher nicht, aber da es Bayern ja nach wie vor an Querverbindungen zum Restnetz in D fehlt - auch da haben Nimbys leider erfolgreich opponiert - würde das über kurz oder lang alles hier zamfallen ohne die Dinger. Wobei es auch ein gewisses Geschmäckle hätte, selbst wenn dann die Hochspannungstrassen irgendwann hoffentlich mal da sind, wenn wir unsere Energieprobleme zu den Problemen der anderen machen, und sagen erneuerbare ja gerne aber nicht hier.

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]
Alles ist wie immer, nur schlimmer... (Bernd das Brot)
Mir gefallen sie beser als diese Lärmschutzwände,hinter denen man von der Umgebung gar nichts mehr sieht.
Sollte man sie mal nicht mehr bracuhen,lassen sie sich wohl ähnlich schnell vollständig zurückbauen, wie sie aufgebaut wurdenund es bleibt eine Fläche, die man sofort wieder landwirtschaftlich nutzen kann. Recycling ist schon heute fast 100% möglich. Die Kosten für das der Module sind schon beim Kauf (hoffentlich insolvenzfest) abgegolten, Gerüste, Kabel und Zaun wird man womöglich noch mit Gewinn an den Schrotthändler abgeben können, wenn man es nicht weiternutzen kann.
Beton wird fast nicht verwendet, allenfalls bei Fundamenten für die Tore im Zaun und den Trafo, sonst wird alles gerammt. Da ist der Nachteil der hoch aufgeständerten Anlagen, da braucht es viel mehr Fundament.
Plötzlich wird hier eine Grundsatzdiskussion über Energiepolitik angefangen. Das gehört sicher nicht zum Thema Korridorsanierung. Es ist noch nicht einmal ein Verkehrsthema.

Aber wenn wir das trotzdem in diesem Forum weiterdiskutieren wollen, dann bitte doch unter einer passenden Überschrift: [www.bahninfo-forum.de]



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 07.12.2025 14:35 von HansL.
Die Präsentation ist online als PDF auf [generalsanierung-bayern.deutschebahn.com] verfügbar.
Am 2.12. gab es dazu einen Artikel in der NN, den ich nicht online gefunden habe (wäre sowieso hinter der Paywall).
Hervorgehoben wird die Verstärkung der S2 auf einen 20 Minuten Takt zwischen Nürnberg und Feucht während der Generalsanierung fast den ganzen Tag,also 3 Züge pro Stunde plus einer S3 in der HVZ pro Stunde. Genial, ab kommenden Sonntag fahren dort von ca.5/6 bis ca. 22/23 Uhr mindestens 4 Züge pro Stunde,in der HVZ 6. Hoffentlich fahren die wenigeren Züge die meiste Zeit in Doppeltraktion und es steht so oft wie möglich einer am Bahnsteig als "wetterfester geheizter/gekühlter Unterstand" für die Leute, die aus dem SEV-Bus kommen.
Die SEV-Fahrpläne sollen nochmal geprüft werden, weil es doch einige Unstimmigkeiten gibt.
Zitat
Mezzo

Dennoch sind zwei oder drei Gleise meiner Meinung nach zu wenig für den Abschnitt Feucht bis Neumarkt. Hier braucht es zwei zusätzliche Gleise und massive Investitionen für die S-Bahn, wenn man zukünftig weiterhin so viele S-Bahnen fahren lässt.

Hallo.

Es wäre vorausschauend gewesen, wenn damals die Schnellfahrstrecke zwischen Nürnberg und Ingolstadt über Neumarkt gebaut worden wäre mit Überleitstelle nach Regensburg z.B. bei Sengenthal. Wenn ich mir das auf der Landkarte anschaue, dann wäre diese Variante auch nicht nennenswert länger. Zwischen Nürnberg und Neumarkt wäre es dann eher eine Hochleistungsstrecke geworden, um darüber auch den schnellen Güterverkehr fahren zu lassen, also die vielen Container Züge.

Gruß, Roland.
Zitat
frankentux
Die Präsentation ist online als PDF auf [generalsanierung-bayern.deutschebahn.com] verfügbar.
Am 2.12. gab es dazu einen Artikel in der NN, den ich nicht online gefunden habe (wäre sowieso hinter der Paywall).
Hervorgehoben wird die Verstärkung der S2 auf einen 20 Minuten Takt zwischen Nürnberg und Feucht während der Generalsanierung fast den ganzen Tag,also 3 Züge pro Stunde plus einer S3 in der HVZ pro Stunde. Genial, ab kommenden Sonntag fahren dort von ca.5/6 bis ca. 22/23 Uhr mindestens 4 Züge pro Stunde,in der HVZ 6. Hoffentlich fahren die wenigeren Züge die meiste Zeit in Doppeltraktion und es steht so oft wie möglich einer am Bahnsteig als "wetterfester geheizter/gekühlter Unterstand" für die Leute, die aus dem SEV-Bus kommen.
Die SEV-Fahrpläne sollen nochmal geprüft werden, weil es doch einige Unstimmigkeiten gibt.

Bzgl. Doppeltraktion wurde bei der BEG nachgefragt, bislang ohne Antwort. Der Betreiber selbst dürfte ja genügend Fahrzeuge zur Verfügung haben (wenngleich man im Sommer 2024 bei stündlichem Verkehr nach Neumarkt und Komplettausfall nach Altdorf auch nur einen Kurzzug eingesetzt hat...). Es wird spannend, was Auftraggeber und Auftragnehmer daraus machen, und wie flexibel man auf mögliche Optimierungen beim SEV reagieren wird... oder die Baustelle bis dahin schon abgeschlossen wird. Evtl. Futter für quer oder Extra3...
Zitat
Roland90518
"Es wäre vorausschauend gewesen, wenn damals die Schnellfahrstrecke zwischen Nürnberg und Ingolstadt über Neumarkt gebaut worden wäre mit Überleitstelle nach Regensburg z.B. bei Sengenthal."

Dann hätte man aber nicht die flächenverbrauchsarme Bündelung mit der A9 gehabt. Das hat man so schon gut gelöst.
Um die Achse (Frankfurt-) Nürnberg-Passau (-Wien) zu stärken, könnte man aber auf Höhe der Kanalbrücke von der bestehenden Schnellfahrstrecke nach Osten ausfädeln, und eine Neubautrasse entlang des Kanals bis Bachhausen, über Breitenbrunn und Hemau eine ca. 57 km lange Neubautrasse nach Regensburg bauen.
Hallo.
@Chef-Stef
Naja. Ich finde nicht, daß dadurch weniger Fläche verbraucht wird. Was soll da weniger Fläche benötigt werden? Vielleicht wenn über der Autobahn die Gleise auf Ständer verläuft.
Ab Mühlhausen über Berching und Beilngries wäre eine Bündelung mit dem Main-Donau-Kanal möglich gewesen.
Gruß, Roland.
Bei der Stadtbahn Bonn (Linie 66) gibts einen kurzen Abschnitt, auf dem die Stadtbahn in der Mitte der Autobahn fährt.

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Mein YouTube-Kanal: [www.youtube.com]
Mein Blog: [www.markustippner.de]
Zitat
Roland90518
Hallo.
@Chef-Stef
Naja. Ich finde nicht, daß dadurch weniger Fläche verbraucht wird. Was soll da weniger Fläche benötigt werden? Vielleicht wenn über der Autobahn die Gleise auf Ständer verläuft.
Ab Mühlhausen über Berching und Beilngries wäre eine Bündelung mit dem Main-Donau-Kanal möglich gewesen.
Gruß, Roland.

Die Verkehrswege Teilen bei einer Bündelung nur einmal die Landschaft. Für die Tierwelt dürfte dabei eine Autobahn die größere Barriere sein als eine Bahnstrecke.
Zitat
Roland90518
Ich finde nicht, daß dadurch weniger Fläche verbraucht wird. Was soll da weniger Fläche benötigt werden? Vielleicht wenn über der Autobahn die Gleise auf Ständer verläuft.
Ab Mühlhausen über Berching und Beilngries wäre eine Bündelung mit dem Main-Donau-Kanal möglich gewesen.

Links und Rechts von Bahntrassen und Autobahnen sind Streifen, die man ansonsten nicht nutzen kann. Mit der Bündelung spart man sich einen.

In Berching und kleineren Orten führt der Kanal durch den Ort, da kann man keine Schnellbahntrasse bauen.


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