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Re: Reine Instandhaltung braucht keine Planfeststellung 04.12.2025 10:46 |
Zitat
Mezzo
Vom zu viel Flächenverbrauch oder Versiegelung wegen 2 extra Gleisen braucht hier keiner was reden, denn entlang der Strecke werden gerade massiv Photovoltaik Anlagen auf grüne Wiesen gepflastert. 💸💰
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Re: Reine Instandhaltung braucht keine Planfeststellung 04.12.2025 11:57 |
Zitat
Fahrdienstleiter ESTW
Störung? Bauarbeiten?
Im Regelbetrieb ist das tagsüber nicht sinnvoll möglich.
Gruß
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Re: Reine Instandhaltung braucht keine Planfeststellung 06.12.2025 00:22 |
Zitat
Mezzo
Vom zu viel Flächenverbrauch oder Versiegelung wegen 2 extra Gleisen braucht hier keiner was reden, denn entlang der Strecke werden gerade massiv Photovoltaik Anlagen auf grüne Wiesen gepflastert. 💸💰
Zitat
marco2206
Nicht nur dort. Überall! Entlang der Bahnstrecke Richtung Passau auch ganz schlimm in Niederbayern Obertraubling und Vilshofen.
Gleichzeitig sind noch massenhaft (Hallen)Dächer ganz ohne Photovoltaik.
Und was bringts wenn die Sonne nicht scheint? Sehr wenig bis gar nichts. Der Strompreis kennt sowieso weiterhin nur eine Richtung, nach oben.
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Re: Reine Instandhaltung braucht keine Planfeststellung 06.12.2025 11:11 |
Zitat
Axel25
Also sind die Flächen in der Regel nicht versiegelt, die Versickerungsfähigkeit bleibt ja erhalten. Gerade die Agri-PV-Flächen mit genügend Abstand, um eine Bewirtschaftung zu ermöglichen, gelten als ökologisch gute Lösung:
- die Fläche lässt sich doppelt (energiewirtschaftlich und landwirtschaftlich nutzen)
Zitat
marco2206
Und was bringts wenn die Sonne nicht scheint? Sehr wenig bis gar nichts. Der Strompreis kennt sowieso weiterhin nur eine Richtung, nach oben.
Zitat
Axel25
Moderne PV-Anlagen erzeugen selbst bei diffusem Licht (Nebel, Bewölkung) noch Strom. Man baut nicht umsonst mittlerweile auch auf die Nordseite bzw. zunehmend auf Ost-und Westseite von Häusern PV-Anlagen. Der Strompreis ist übrigens wegen konventioneller Kraftwerke so hoch. Bei steigendem Ausbaugrad von PV, Wind und vor allem dezentralen Batteriespeichern sind deutlich niedrigere Strompreise möglich.
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Re: Reine Instandhaltung braucht keine Planfeststellung 06.12.2025 21:10 |
Zitat
marco2206
Zitat
Axel25
Also sind die Flächen in der Regel nicht versiegelt, die Versickerungsfähigkeit bleibt ja erhalten. Gerade die Agri-PV-Flächen mit genügend Abstand, um eine Bewirtschaftung zu ermöglichen, gelten als ökologisch gute Lösung:
- die Fläche lässt sich doppelt (energiewirtschaftlich und landwirtschaftlich nutzen)
Außer Grünfläche für Tierhaltung, meist sind das Schafe, geht da in der Praxis wenig bis garnichts auf den ehemaligen Äckern von Freiflächen PV Anlagen.
Für Ackerbau (nicht nur Mais der ja oft als Energiepflanze genutzt wird, nein auch Getreide, sowie Raps und Sonnenblumen als Ölsamen) sind mit PV genutzte Freiflächen verloren.
Zitat
marco2206
Biogasanlagen können unabhängig von Wetter und Tageszeit (Nacht) Strom liefern. Ja, Batteriespeicher können auch Nachts Strom abgeben. Aber wenn die Leer sind, sind sie Leer.
Und ja, PV Anlagen liefern auch bei difusem Licht noch Energie, zumindest anfangs waren da Dünnschichtmodule sogar oft im Vorteil. Aber eben trotzdem deutlich weniger als bei vollem Sonnenschein. Nachts Liefern sie aber keine Energie.
Trotzdem muss man davon ausgehen das es eben auch mal längere Zeiten mit wenig Wind und Sonne gibt. Um das überbrücken zu können sind eben weiterhin konventionelle Kraftwerke nötig. Früher deckten diese die Grundlast, hatten damit lange Laufzeiten und waren kostengünstig zu Betrieben. Heute werden Kraftwerke vorgehalten, die nur selten benötigt werden, aber natürlich trotzdem viel Geld kosten.
Zitat
Ein Wandel, egal in welchem Bereich, kommt ganz von alleine wenn die Vorteile überwiegen. Aber das dauert eben.
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Re: Reine Instandhaltung braucht keine Planfeststellung 07.12.2025 10:49 |
Zitat
Axel25
Zitat
marco2206
Zitat
Axel25
Also sind die Flächen in der Regel nicht versiegelt, die Versickerungsfähigkeit bleibt ja erhalten. Gerade die Agri-PV-Flächen mit genügend Abstand, um eine Bewirtschaftung zu ermöglichen, gelten als ökologisch gute Lösung:
- die Fläche lässt sich doppelt (energiewirtschaftlich und landwirtschaftlich nutzen)
Außer Grünfläche für Tierhaltung, meist sind das Schafe, geht da in der Praxis wenig bis garnichts auf den ehemaligen Äckern von Freiflächen PV Anlagen.
Für Ackerbau (nicht nur Mais der ja oft als Energiepflanze genutzt wird, nein auch Getreide, sowie Raps und Sonnenblumen als Ölsamen) sind mit PV genutzte Freiflächen verloren.
Das ist so nicht mehr richtig. Bei Agri-PV gibt es seit zwei Jahren zwei Entwicklungsrichtungen, die auch eine Bewirtschaftung im Marktfruchtanbau (Getreide, Körnermais, etc.) ermöglichen:
Artikel dazu gab es 2024 in der Agrarheute oder in der aktuellen Ausgabe des bayerischen landwirtschaftlichen Wochenblatts (49/2025).
- Variante 1: du ständerst die Solarmodule 4,5 bis 5 Meter auf und verschattest nur rund 50% der Fläche. Die Durchfahrthöhe langt für Mähdrescher mit ausgeklapptem Entladerohr + Überladewagen aus.
- Variante 2: du stellst die Solarmodule vertikal auf und lässt zwischen den Reihen genügend Platz für 1 bis n Arbeitsbreiten deines Mähdrescher + Puffer. Diese Variante hat wohl wie Agroforst-Streifen den Vorteil, dass die Grünstreifen entlang der PV-Module als Rückzugsort für Insekten (z.B. Nützlinge) dienen.
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Re: Reine Instandhaltung braucht keine Planfeststellung 07.12.2025 10:58 |
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Re: Reine Instandhaltung braucht keine Planfeststellung 07.12.2025 11:44 |
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Re: Reine Instandhaltung braucht keine Planfeststellung 07.12.2025 14:26 |
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Hat das alles noch mit der Korridorsanierung zu tun? 07.12.2025 14:35 |
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Re: Korridorsanierung Nürnberg - Regensburg - Passau 07.12.2025 15:16 |
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Re: Reine Instandhaltung braucht keine Planfeststellung 01.01.2026 15:33 |
Zitat
Mezzo
Dennoch sind zwei oder drei Gleise meiner Meinung nach zu wenig für den Abschnitt Feucht bis Neumarkt. Hier braucht es zwei zusätzliche Gleise und massive Investitionen für die S-Bahn, wenn man zukünftig weiterhin so viele S-Bahnen fahren lässt.
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Re: Korridorsanierung Nürnberg - Regensburg - Passau 02.01.2026 17:56 |
Zitat
frankentux
Die Präsentation ist online als PDF auf [generalsanierung-bayern.deutschebahn.com] verfügbar.
Am 2.12. gab es dazu einen Artikel in der NN, den ich nicht online gefunden habe (wäre sowieso hinter der Paywall).
Hervorgehoben wird die Verstärkung der S2 auf einen 20 Minuten Takt zwischen Nürnberg und Feucht während der Generalsanierung fast den ganzen Tag,also 3 Züge pro Stunde plus einer S3 in der HVZ pro Stunde. Genial, ab kommenden Sonntag fahren dort von ca.5/6 bis ca. 22/23 Uhr mindestens 4 Züge pro Stunde,in der HVZ 6. Hoffentlich fahren die wenigeren Züge die meiste Zeit in Doppeltraktion und es steht so oft wie möglich einer am Bahnsteig als "wetterfester geheizter/gekühlter Unterstand" für die Leute, die aus dem SEV-Bus kommen.
Die SEV-Fahrpläne sollen nochmal geprüft werden, weil es doch einige Unstimmigkeiten gibt.
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Re: Korridorsanierung Nürnberg - Regensburg - Passau 07.01.2026 17:39 |
Zitat
Roland90518
"Es wäre vorausschauend gewesen, wenn damals die Schnellfahrstrecke zwischen Nürnberg und Ingolstadt über Neumarkt gebaut worden wäre mit Überleitstelle nach Regensburg z.B. bei Sengenthal."
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Re: Korridorsanierung Nürnberg - Regensburg - Passau 08.01.2026 16:07 |
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Re: Korridorsanierung Nürnberg - Regensburg - Passau 08.01.2026 18:23 |
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Re: Korridorsanierung Nürnberg - Regensburg - Passau 08.01.2026 18:27 |
Zitat
Roland90518
Hallo.
@Chef-Stef
Naja. Ich finde nicht, daß dadurch weniger Fläche verbraucht wird. Was soll da weniger Fläche benötigt werden? Vielleicht wenn über der Autobahn die Gleise auf Ständer verläuft.
Ab Mühlhausen über Berching und Beilngries wäre eine Bündelung mit dem Main-Donau-Kanal möglich gewesen.
Gruß, Roland.
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Re: Korridorsanierung Nürnberg - Regensburg - Passau 09.01.2026 15:39 |
Zitat
Roland90518
Ich finde nicht, daß dadurch weniger Fläche verbraucht wird. Was soll da weniger Fläche benötigt werden? Vielleicht wenn über der Autobahn die Gleise auf Ständer verläuft.
Ab Mühlhausen über Berching und Beilngries wäre eine Bündelung mit dem Main-Donau-Kanal möglich gewesen.