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Korridorsanierung Nürnberg - Regensburg - Passau
geschrieben von UHM 
Bögl
25.09.2025 13:32
Zitat
Nukebro
Zitat
HansL

Auf das Umleitungskonzept bin ich gespannt. Der Personenverkehr bekommt wohl weitgehend SEV. Aber was macht Bögl und Pfleiderer in dieser Zeit?

Na Bögl kann sich doch eine Bögl-Bahn bauen, die den SEV übernimmt... Duckundweg

Sehr lustig, hahaha!

Mit der Bögl-Bahn hat das Ganze sicher überhaupt nichts zu tun. Aber Bögl ist eine der ganz wenigen Firmen, die über ein eigenes Anschlussgleis verfügen und dieses auch sehr intensiv nutzen. Da gibt es viel, was mit Beton gebaut wird. Im Gleisbau, für Windkraftanlagen, Fertigbauteile, ... Wenn alles, was da heute von dort auf der Schiene transportiert wird, auf die Straße muss, verstärkt das die Probleme. Es haben ja einige diskutiert, ob nicht wenigstens ein Gleis in einer Richtung stundenweise während der Bauzeit befahrbar gehalten werden könnte, damit diese Transporte weiterhin abgewickelt werden könnten. Aber damit wäre das Konzept der kompletten Vollsperrung nicht mehr durchgängig umsetzbar.
Re: Bögl
25.09.2025 22:14
An der Riedbahn gibt es auch Unternehmen mit eigenem Gleisanschluss. Die Bedienung dieser Unternehmen wurde während der Generalsanierung immer sichergestellt.
So ähnlich wird das hoffentlich auch bei dieser Maßnahme umgesetzt werden.

Für den Personenverkehr ist diese Maßnahme sicher kein Zuckerschlecken. Für den Güterverkehr wird das aber auch sehr schlimm da die Umleitungsstrecken alle samt bereits gut ausgelastet haben und die Parameter wie Länge und Gewicht nicht halten können. Hier steht wirklich eine Verlagerung auf die Straße im Raum
Gz Umleitungsstrecken
26.09.2025 00:24
Zitat
CityBahn GT8N
Für den Güterverkehr wird das aber auch sehr schlimm da die Umleitungsstrecken alle samt bereits gut ausgelastet haben und die Parameter wie Länge und Gewicht nicht halten können. Hier steht wirklich eine Verlagerung auf die Straße im Raum

Also von der Last her dürfte, je nachdem in welcher Phase was jeweils gesperrt ist, sogar mehr möglich sein als auf der direkten Strecke Nürnberg - Regensburg.

Nürnberg - Regensburg auf direktem Weg sind mit einer Lok grob etwa 1800t Wagenzuggewicht zulässig. Von Nürnberg über München Landshut - Plattling sind im Abschnitt Nürnberg - München 2400t möglich. Und weiter via Landshut - Plattling sollte das auch kein Problem sein. Landshut - Regensburg sind auch mindestens etwa die 1800t möglich. Und via Ingolstadt Donautalbahn - Regensburg vermute ich auch mehr als 1800t. Genaue Daten müsste ich nachschauen. Ist auch Online Öffentlich verfügbar (GretA).

Von der Last her ist zwischen Nürnberg und Regensburg insbesondere die Steigung von Ochenbruck bis Postbauer Heng limitierend. Und in der Gegenrichtung Regensburg Prüfening - Undorf.

Von der Länge her ist zumindest Nürnberg - München auch mehr möglich, nämlich 719m laut vielen Gz Fahrplänen. Auf den weiterführenden Strecken schaut es aber wieder anders aus.

Wenn auch Plattling - Passau gesperrt ist bleibt als Umleitung Richtung Österreich nur der Weg via Tschechien oder auf Deutscher Seite über München nach Salzburg.

Spannend wird meiner Meinung nach beim Umleitungsverkehr der Knoten München. Wenn es wo zu Störungen kommt, dann ist die Abstellkapazität im Knoten München ganz schnell erschöpft. Wenn dann die Personalwechsel nicht mehr klappen erst recht.

Generell aber denke ich das da viele Zugläufe von vornherein ganz andere Laufwege bekommen und so die Sperrung großräumig umfahren.



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 26.09.2025 00:34 von marco2206.
Zitat
HansL

Aber was macht Bögl und Pfleiderer in dieser Zeit?

Die Bedienung erfolgt als Rangierfahrt über das Baugleis.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 26.09.2025 07:57 von Fahrdienstleiter ESTW.
Die BEG hat das Ersatzkonzept für die Generalsanierung bekanntgegeben: https://beg.bahnland-bayern.de/de/aufgaben/planen/ersatzverkehr-generalsanierung


Re: Bögl
17.10.2025 13:36
Hallo,
da man für die Versorgung der Baustelle selbst die meiste Zeit ein Baugleis braucht, ist dies für Bögl & Co nutzbar, wenn, vor allem nachts, nicht gebaut wird. Da gibt es nach Zeitungsberichten entsprechende Absprachen. Der gelbe Bögl-Zug wird da unter den anderen gelben Zügen gar nicht auffallen,Tübbing- und Schwellenzüge auch nicht.
Tag,

leider etwas zu spät entdeckt.

Heute am Donnerstag den 20.11 laden DB und BEG zur öffentlicher Online-Informationsveranstaltung Generalsanierung Nürnberg–Regensburg ein.
Ab 15 Uhr startet die Veranstaltung hier ... [generalsanierung-bayern.deutschebahn.com]

Pressemitteilung hier...
[www.deutschebahn.com]#

gruß peter
Aktueller Artikel dazu, wie immer hinter der Paywall [www.nn.de]
Es geht um die Baustelleneinrichtungsflächen und die Gemeinden vor Ort nichts darüber wissen,was, wann, wo, wie passiert. Zeitung lesen die wohl nicht. Es gab dazu mindestens eine Pressemitteilung vor ein oder zwei Monaten und mindestens die Mittelbayerische Zeitung/Neumarkter Tagblatt hat auch darüber berichtet.
Zu der Generalsanierung gab es doch sicher ein Planfeststellungsverfahren mit detaiierten Plänen zu dem auch die Gemeinden gehört wurden. Gesucht habe ich schon, finde aber im Netz nichts (mehr? ) darüber. Vermutlich fehlt mir nur der richtige Suchbegriff.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 02.12.2025 11:32 von frankentux.
Zitat
frankentux
Zu der Generalsanierung gab es doch sicher ein Planfeststellungsverfahren mit detaiierten Plänen zu dem auch die Gemeinden gehört wurden. Gesucht habe ich schon, finde aber im Netz nichts (mehr? ) darüber. Vermutlich fehlt mir nur der richtige Suchbegriff.

Was da im nächsten halben Jahr passiert, wird als reine Instandhaltung verkauft. Tatsächlich kommt da auch noch nicht das angedachte 3. Gleis Richtung Neumarkt. Weil die Planung noch nicht so weit ist.

Jetzt wird nur vieles im Bestand erneuert. Ohne große Änderung des Bestehenden. Dann braucht es auch keine Planfeststellung. Was sich nur hoffentlich ändert: Die Strecke funktioniert wieder störungsfrei.
Zitat
HansL
Zitat
frankentux
Zu der Generalsanierung gab es doch sicher ein Planfeststellungsverfahren mit detaiierten Plänen zu dem auch die Gemeinden gehört wurden. Gesucht habe ich schon, finde aber im Netz nichts (mehr? ) darüber. Vermutlich fehlt mir nur der richtige Suchbegriff.

Was da im nächsten halben Jahr passiert, wird als reine Instandhaltung verkauft. Tatsächlich kommt da auch noch nicht das angedachte 3. Gleis Richtung Neumarkt. Weil die Planung noch nicht so weit ist.

Richtig, dafür "gab es keinen Planungsauftrag" war die Antwort von Herrn Griep in dieser Dialogveranstaltung.
Damit wird ein mögliches drittes Gleis in keinster berücksichtigt oder irgendwelche Vorleistungen durchgeführt. Im Gegenteil, gerade im Bereich von Burgthann und weiter ostwärts, wo bis 1973 ein drittes Gleis lag, wird erstmal vieles davon zerstört, beginnend mit der künftig schmäleren Straßenbrücke, dem Einbau neuer Einzelmasten an der künftigen Überleitstelle...

Andererseits, wann soll diese Gleis kommen, kommt es überhaupt?
Zitat
subwayschorsch
an der künftigen Überleitstelle...
Eben, da ist doch ein Ausbau - (etwa) dort steht einseitig schon ein Bauzaun. Das "uralte" Recht des dritten Gleises dort, kann man wohl nicht aufleben lassen? Statt des Abzweigs Richtung B8/Unterferrieden eine Weiche auf die Strecke und schon könnte man da einen Güterzug überholen.
Davon gibt es in der Oberpfalz ja noch ein paar weitere, wäre hier aber das falsche Forum.
Zitat
frankentux
Zitat
subwayschorsch
an der künftigen Überleitstelle...
Eben, da ist doch ein Ausbau - (etwa) dort steht einseitig schon ein Bauzaun. Das "uralte" Recht des dritten Gleises dort, kann man wohl nicht aufleben lassen? Statt des Abzweigs Richtung B8/Unterferrieden eine Weiche auf die Strecke und schon könnte man da einen Güterzug überholen.

Klasse Idee einen Güterzug in 10 Promille Steigung stehen zu lassen für eine Überholung. Das dauert beim Anfahren ewig bis der wieder einen Block freigemacht hat. Am besten auch noch um eine S-Bahn vor zu lassen? Auf dem Abschnitt von Feucht bis Postbauer-Heng wäre es mit einem dritten Gleis genau anders herum. Da würden die Güterzüge die S-Bahnen überholen.



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 02.12.2025 21:40 von marco2206.
Zitat
marco2206

Klasse Idee einen Güterzug in 10 Promille Steigung stehen zu lassen für eine Überholung. Das dauert beim Anfahren ewig bis der wieder einen Block freigemacht hat. Am besten auch noch um eine S-Bahn vor zu lassen? Auf dem Abschnitt von Feucht bis Postbauer-Heng wäre es mit einem dritten Gleis genau anders herum. Da würden die Güterzüge die S-Bahnen überholen.

Auf der magistrale nach Österreich sind doch eh nur "hellblaue" Güterzüge sprich welche auf Expresstrasse unterwegs denke ich mal?

Viele Grüße
Christian0911
(Mein YouTube-Kanal)
Man wird auf der Trasse zur Entlastung eine zusätzliche NBS für ICE, schnelle RE und Güterverkehr zwischen Feucht und Regensburg Prüfening brauchen.
Die Bestandsstrecke bleibt dann für S-Bahn, langsamere RE und Güterverkehr.
Zitat
Christian0911

Auf der magistrale nach Österreich sind doch eh nur "hellblaue" Güterzüge sprich welche auf Expresstrasse unterwegs denke ich mal?

Falsch gedacht. Die sind dort auch nur sehr selten unterwegs.

Gruß



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 03.12.2025 07:20 von Fahrdienstleiter ESTW.
Zitat
Fahrdienstleiter ESTW
Zitat
Christian0911

Auf der magistrale nach Österreich sind doch eh nur "hellblaue" Güterzüge sprich welche auf Expresstrasse unterwegs denke ich mal?

Falsch gedacht. Die sind dort auch nur sehr selten unterwegs.

Gruß

Wäre auch ne Katastrophe wenn derer zuviel würden, abgesehen davon, das die ein echter Stressfaktor sind würden zuviele Expresstrassen auch den PV Langfristig stören bis zerstören. Dann würden wir so schlecht wie die USA in Sachen Eisenbahnverkehr, wo der Personenverkehr zum Bittsteller degradiert ist und man muss ja nicht immer den schlechtesten nacheifern, nur weil's noch schlechter geht.

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]
Alles ist wie immer, nur schlimmer... (Bernd das Brot)
Zitat
Daniel Vielberth


Wäre auch ne Katastrophe wenn derer zuviel würden, abgesehen davon, das die ein echter Stressfaktor sind würden zuviele Expresstrassen auch den PV Langfristig stören bis zerstören. Dann würden wir so schlecht wie die USA in Sachen Eisenbahnverkehr, wo der Personenverkehr zum Bittsteller degradiert ist und man muss ja nicht immer den schlechtesten nacheifern, nur weil's noch schlechter geht.

Eine S-Bahn die wegen Ankunft 26 -> Abfahrt 32 eh schon zu spät ist in Neumarkt wird aber SEHR oft noch von EIN oder gar ZWEI Güterzügen überholt, klar die S-Bahn kannste nur in Postbauer oder Ochenbruck auf die Seite stellen, aber es ist doch schon eine gewisse Häufung darum hatte ich diese Annahme denn dabei spielt es keine Rolle zu welcher Stunde das ist (also so Fern genau JENE gemeinte S-Bahn überhaupt Neumarkt erreicht was meist auch eher nur ein Faktor von 3/10 ist...) - nicht zu vergessen das in dieser Stunde um 24 auch noch die AGILIS als RE gen NN fahren soll (was sie auch ab und an in Wirklichkeit erst um 31 macht!)

Viele Grüße
Christian0911
(Mein YouTube-Kanal)



4 mal bearbeitet. Zuletzt am 04.12.2025 04:58 von Christian0911.
Zitat
Christian0911
Zitat
Daniel Vielberth


Wäre auch ne Katastrophe wenn derer zuviel würden, abgesehen davon, das die ein echter Stressfaktor sind würden zuviele Expresstrassen auch den PV Langfristig stören bis zerstören. Dann würden wir so schlecht wie die USA in Sachen Eisenbahnverkehr, wo der Personenverkehr zum Bittsteller degradiert ist und man muss ja nicht immer den schlechtesten nacheifern, nur weil's noch schlechter geht.

Eine S-Bahn die wegen Ankunft 26 -> Abfahrt 32 eh schon zu spät ist in Neumarkt wird aber SEHR oft noch von EIN oder gar ZWEI Güterzügen überholt, klar die S-Bahn kannste nur in Postbauer oder Ochenbruck auf die Seite stellen, aber es ist doch schon eine gewisse Häufung darum hatte ich diese Annahme denn dabei spielt es keine Rolle zu welcher Stunde das ist (also so Fern genau JENE gemeinte S-Bahn überhaupt Neumarkt erreicht was meist auch eher nur ein Faktor von 3/10 ist...) - nicht zu vergessen das in dieser Stunde um 24 auch noch die AGILIS als RE gen NN fahren soll (was sie auch ab und an in Wirklichkeit erst um 31 macht!)

Da dürften Die verfügbaren Tassen auch stark mit reinspielen. Würde man die S Bahn Pünktlich fahren wäre vor dieser ungenutzte Kapazität auf der Strecke, welche dahinter dann aber fehlt weil der Güterzug hinterher zuckelt. Wenn direkt nach der Trasse der S Bahn in Feucht ein RE oder ICE folgen soll dann würde sich dieser durch den Güterzug, der dann erstmal direkt hinter der S Bahn wäre, verspäten.

Ach ja, die Güterzüge kommen in Neumarkt teils auch deshalb erst so knapp vor der S Bahn weil sie die verspätete RB aus Regensburg noch vor der Nase hatten. Und wenn das der Takt war der in Parsberg endet, dann steht man das in Neumarkt natürlich nicht. Es bedingt eben oft eins das andere.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 04.12.2025 07:20 von marco2206.
Hab neulich zwischen Postbauer und Pölling beobachtet, wie der GWB tagsüber genutzt wurde.

Fahrtrichtung Feucht nach Neumarkt haben zwei Güterzüge im Gegengleis S-Bahn und ICE überholt.

Die Blockverdichtung und GWB Option auf der Strecke holt schon vor raus, wenn man einen motivierten FDL hat.

Dennoch sind zwei oder drei Gleise meiner Meinung nach zu wenig für den Abschnitt Feucht bis Neumarkt. Hier braucht es zwei zusätzliche Gleise und massive Investitionen für die S-Bahn, wenn man zukünftig weiterhin so viele S-Bahnen fahren lässt.

Vom zu viel Flächenverbrauch oder Versiegelung wegen 2 extra Gleisen braucht hier keiner was reden, denn entlang der Strecke werden gerade massiv Photovoltaik Anlagen auf grüne Wiesen gepflastert. 💸💰



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 04.12.2025 09:07 von Mezzo.
Zitat
Mezzo
Hab neulich zwischen Postbauer und Pölling beobachtet, wie der GWB tagsüber genutzt wurde.

Fahrtrichtung Feucht nach Neumarkt haben zwei Güterzüge im Gegengleis S-Bahn und ICE überholt.

Die Blockverdichtung und GWB Option auf der Strecke holt schon vor raus, wenn man einen motivierten FDL hat.

Störung? Bauarbeiten?
Im Regelbetrieb ist das tagsüber nicht sinnvoll möglich.

Gruß
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