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Korridorsanierung Nürnberg - Regensburg - Passau
geschrieben von UHM 
@Stanze

Grünstreifen sind im Großen für die Natur und die Tierwelt sehr nützlich.
Man sollte meinen, daß jeder Bauer, nein, nicht Landwirt, dass wissen sollte.

Gruß, Roland.
Zitat
Roland90518
Grünstreifen sind im Großen für die Natur und die Tierwelt sehr nützlich.
Man sollte meinen, daß jeder Bauer, nein, nicht Landwirt, dass wissen sollte.

Ja sicher ist das für die Natur gut. Letzt habe ich ich einen Radiobericht gehört, dass Dämme an Bahnen oder Autobahnen ökologisch sehr wertvoll sind. Insbesondere die Inseln in Autobahnkreuzen oder Ausfahrten wurden wegen einer großen Artenvielfalt hervorgehoben. Aber niemand käme auf die Idee deswegen Straßen oder Zugstrecken zu bauen.

Aber was nützt es einen Landwirt, wenn er die Fläche nicht bewirtschaften darf?

Dein Vorschlag mit den 10 km längeren Verschwenk in die Oberpfalz, ohne das Bündelung möglich wäre, würde ca. 35ha mehr Fläche verbrauchen als der ist Zustand.

Dieser Mehrverbrauch entspricht ziemlich genau der durchschnittlichen Nutzfläche eines Landwirtschaftlichen Betriebs in der Oberpfalz (33ha) oder in Mittelfranken (37ha)

Zusätzliche Landschaftsunterbrechungen kommen ja noch dazu.
Zitat
Stanze
Aber was nützt es einen Landwirt, wenn er die Fläche nicht bewirtschaften darf?

In der Zeit von Butterbergen und Milchseen, also schon etwas länger her, zahlte die EU eine Art Stillegungsbonus für Flächen die sich selbst überlassen wurden. Erst mit den Biogasanlagen wurden die wieder als Rapsfelder reaktiviert.

Tschö
UHM
Zitat
UHM
Zitat
Stanze
Aber was nützt es einen Landwirt, wenn er die Fläche nicht bewirtschaften darf?

In der Zeit von Butterbergen und Milchseen, also schon etwas länger her, zahlte die EU eine Art Stillegungsbonus für Flächen die sich selbst überlassen wurden. Erst mit den Biogasanlagen wurden die wieder als Rapsfelder reaktiviert.

Biogas hat mit Raps wenig zu tun. Dafür verwendet man Silomais, Gras, Grünschnitt, Energiepflanzen wie Luzerne oder Getreide-Ganzpflanzensilage (Getreide-GPS). Und natürlich Gülle.
Dann halt Mais. Hatte ich verwechselt. Jedenfalls ein spezieller Mais dann für die Biogasanlagen, der nicht als Futtermais für Vieh oder Mensch verwendet werden kann. Es werden da auch nicht nur die Kolben geerntet, sondern einfach die komplette Pflanze geschrettert und für das Biogas verwendet.

Tschö
UHM



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 28.01.2026 15:52 von UHM.
Zitat
Axel25
Zitat
UHM
Zitat
Stanze
Aber was nützt es einen Landwirt, wenn er die Fläche nicht bewirtschaften darf?

In der Zeit von Butterbergen und Milchseen, also schon etwas länger her, zahlte die EU eine Art Stillegungsbonus für Flächen die sich selbst überlassen wurden. Erst mit den Biogasanlagen wurden die wieder als Rapsfelder reaktiviert.

Biogas hat mit Raps wenig zu tun.

Dafür hat Raps umso mehr mit Biodiesel zu tun. Als der Steuervorteil dafür abgeschafft wurde, da wurden die Rapsanbauflächen aber schlagartig deutlich weniger, denn die Branche war quasi über Nacht tot.
Zitat
UHM
Dann halt Mais. Hatte ich verwechselt. Jedenfalls ein spezieller Mais dann für die Biogasanlagen, der nicht als Futtermais für Vieh oder Mensch verwendet werden kann. Es werden da auch nicht nur die Kolben geerntet, sondern einfach die komplette Pflanze geschrettert und für das Biogas verwendet.

Energiemais kann durchaus auch als Futtermais genutzt werden. Manchmal sind es sogar die gleichen Sorten.

Spezialisierte sorten haben bei Energiemais mehr Biomasse, also mehr Blätter, größere Kolben usw. Beim Futtermais mehr Stärke und es wird auf Bekömmlichkeit geachtet.

Aber grundsätzlich kann man jeden Mais für alles nutzen.

Die amerikanischen Whiskey Destillerien nutzen die Maiskörner zum maischen und den Rest zur Energie Erzeugung zum erhitzen.
Biogas ist ziemlicher Unfug. Man sollte die Felder für Nahrungsmittel nutzen oder wieder zu Wildnis werden lassen.

____________
Selbstverständlich sollten wir mehr Schienen bauen!
Das war so gemeint, daß ich so manchen Landwirt als Bauer verspotte. Denn Grünstreifen sind auch für den Ackeranbau ökologisch sinnvoll. Doch davon halten nur die wenigsten was.
Zitat
Roland90518
Das war so gemeint, daß ich so manchen Landwirt als Bauer verspotte. Denn Grünstreifen sind auch für den Ackeranbau ökologisch sinnvoll. Doch davon halten nur die wenigsten was.
Nicht nur für den Ackerbau und die Naturschutz sondern auch um den Wind zu brechen. Diesen Zweck hatten sie schon immer nur wurde das fast vergessen. Man erinnere sich an die Sandstürme auf der Autobahn in Norddeutschland vor einigen Jahren. Schöner anzusehen als (spekulatius) platzsparendere (warum erinnere ich mich da gerade an die Steinwälle in Irland oder Schottland? ) Schutzwälle sind sie allemal.

edit: aber heir geht es um die Korridorsanierung und ich befürchte die bringt eher mehr Schutzwände als mehr Grünstreifen...



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 28.01.2026 17:16 von frankentux.
Um mal wieder einen Betrag zu bringen, der zum Hauptthema passt.....
Auf den einschlägigen Seiten wurden nun die Fahrpläne des SEV veröffentlicht. Sogar der VGN hat schon entsprechend veröffentlicht.
Zitat
subwayschorsch
Um mal wieder einen Betrag zu bringen, der zum Hauptthema passt.....
Auf den einschlägigen Seiten wurden nun die Fahrpläne des SEV veröffentlicht. Sogar der VGN hat schon entsprechend veröffentlicht.

Und? Ist der Fahrplan realistisch? Ist er angemessen? Was könnte man verbessern?

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Selbstverständlich sollten wir mehr Schienen bauen!
Zitat
Nukebro
Zitat
subwayschorsch
Um mal wieder einen Betrag zu bringen, der zum Hauptthema passt.....
Auf den einschlägigen Seiten wurden nun die Fahrpläne des SEV veröffentlicht. Sogar der VGN hat schon entsprechend veröffentlicht.

Und? Ist der Fahrplan realistisch? Ist er angemessen? Was könnte man verbessern?

Und! wenn man auf "einschlägige Seiten" hinweist, könnte man sie auch verlinken und nicht bloß schlau daherreden.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 30.01.2026 01:25 von Stanze.
Zitat
Stanze
Zitat
Nukebro
Zitat
subwayschorsch
Um mal wieder einen Betrag zu bringen, der zum Hauptthema passt.....
Auf den einschlägigen Seiten wurden nun die Fahrpläne des SEV veröffentlicht. Sogar der VGN hat schon entsprechend veröffentlicht.

Und? Ist der Fahrplan realistisch? Ist er angemessen? Was könnte man verbessern?

Und! wenn man auf "einschlägige Seiten" hinweist, könnte man sie auch verlinken und nicht bloß schlau daherreden.

Sorry,hab die Links vergessen. Kann ja mal passieren!!!
Freundlichkeit wäre auch schön statt nur zu meckern, oder selbst aktiv werden und die Links ergänzen statt nur negativ und persönlich angreifend zu kommentieren.

DSO-Niveu lässt grüßen, wir sind nicht mehr weit weg davon...!

Hier der vermisste Link:[www.vgn.de]
Zitat
Nukebro
Zitat
subwayschorsch
Um mal wieder einen Betrag zu bringen, der zum Hauptthema passt.....
Auf den einschlägigen Seiten wurden nun die Fahrpläne des SEV veröffentlicht. Sogar der VGN hat schon entsprechend veröffentlicht.

Und? Ist der Fahrplan realistisch? Ist er angemessen? Was könnte man verbessern?

Das wird diei Praxis zeigen. Auf jeden Fall klingt die Theorie schon mal recht gut.
Engstelle ist vor allem im Berufsverkehr die B8 bei Ochenbruck, da kann man aber auch nicht wirklich anders fahren. Hoffentlich hat man etwas Reserve in den Wendezeiten, damit sich das nicht bis Mittag hinzieht bis die Verspätungen aufgeholt sind.
Nelson-Mandela-Platz/Hinterm Bahnhof sollte man imo komplett für den Individualverkehr sperren so viele Busse wie dann dort fahren. Auf jeden Fall braucht es dort Personal, das sich nicht im Anhänger versteckt, Kontakt zu den Bussen hat, volle Busse auch mal vor dem Plan losschicken kann und natürlich dann Reserven, die im Plan fahren.
Zitat
frankentux
Engstelle ist vor allem im Berufsverkehr die B8 bei Ochenbruck, da kann man aber auch nicht wirklich anders fahren. Hoffentlich hat man etwas Reserve in den Wendezeiten, damit sich das nicht bis Mittag hinzieht bis die Verspätungen aufgeholt sind.
Nelson-Mandela-Platz/Hinterm Bahnhof sollte man imo komplett für den Individualverkehr sperren so viele Busse wie dann dort fahren. Auf jeden Fall braucht es dort Personal, das sich nicht im Anhänger versteckt, Kontakt zu den Bussen hat, volle Busse auch mal vor dem Plan losschicken kann und natürlich dann Reserven, die im Plan fahren.

Theoretisch sieht das Angebot ja erstmal gut aus. Wobei sicher noch Kritiken kommen werden, die dann bei einem 10er-Bustakt den Anschluss auf den 20er-S-Bahntakt und evtl. >10 Wartezeit anprangern werden.

Engstelle B8 seh ich genauso. Zu bestimmten Zeiten ist das eh schon dicht, dann kommen jetzt noch der S3- und RE22-Bus dazu.
Außerdem kann man davon ausgehen, dass viele Fahrgäste aus Burgthann und weiter östlich den SEV meiden werden/wollen und stattdessen den P+R in Feucht aufsuchen oder direkt weiter nach Nürnberg fahren werden. Alles über dieselbe Straße...
Neumarkt (OPf) ist zwar nicht in Franken, aber Endstation der S3.
Eher zufällig ist mir gestern ein Plakat in der Unterführung am Bahnhof aufgefallen. Der Personentunnel wird vom 16.2. bis 2.3. gesperrt, die Ersatzbusse der Linie S3 werden in der Zeit in die Hans-Dehn-Str. verlängert.
Gehört hatte ich von der Sperrung schon, befürchtet, dass es während der kompletten Sanierung so sein wird,genaues bisher aber nur dort gesehen - nicht mal im Warteraum im Bahnhof habe ich die Info gesehen.
Zahlreiche Haltestellenschilder in der Bahnhofstr./Holzgartenstr. sind inzwischen aufgestellt, Fahrpläne sind in den Kästen noch keine, daher bleibt es erst mal abzuwarten, welche Busse dort wo halten werden.
Über die Arbeiten, die ich im Bereich des Ladegleises (zwischen Busbahnhof und Stadtwerken) ein paar Minuten beobachtet habe, schreibe ich lieber nichts.
Hallo zusammen,

ein Zeitungsartikel aus dem Neumarkter Tagblatt (Mittelbyerische) - ganzer Artikel nach Registrierung oder für Abonnenten

[www.mittelbayerische.de]

- auch abrufbar für Abonnenten des Donaukurier mit Heimatzeitungen

[www.donaukurier.de]

Hier wird als Alternative zum Schienenersatzverkehr die Buslinie 516 zum Bahnhof Allersberg (Rothsee) vorgeschlagen ...

Grüße
Zitat
Maximilian
Hallo zusammen,

ein Zeitungsartikel aus dem Neumarkter Tagblatt (Mittelbyerische) - ganzer Artikel nach Registrierung oder für Abonnenten

[www.mittelbayerische.de]

- auch abrufbar für Abonnenten des Donaukurier mit Heimatzeitungen

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Hier wird als Alternative zum Schienenersatzverkehr die Buslinie 516 zum Bahnhof Allersberg (Rothsee) vorgeschlagen ...

Grüße

Gibt es auch hier: [archive.ph]
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