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Magnetschwebebahn zum Südklinikum?
geschrieben von HansL 
In diesem Fall müsste ja nichts wirklich aufgegeben, sondern "nur" auf eine andere schienengebundene Technik umgerüstet werden. Aber vermutlich sind die rechtlichen Hürden dabei unendlich höher als die technischen.

Ich bin jetzt wirklich nicht derjenige, der blind fortschrittsgläubig ist und allen Neuerungen hinterherrennt. Aber wenn man Neuentwicklungen wie dem TSB eine echte Chance geben will, muss man es in der Praxis ausprobieren. Und dafür eignet sich m.E. die Gräfenbergstrecke besser, als eine kurze Straßenbahnverlängerung mit Umsteigezwang.

Was auch dafür spricht: Die Gräfenbergbahn ist bekanntlich nur über die Fuchslochbrücke zu erreichen, die auch nicht mehr im besten Zustand ist. Was passiert also, wenn diese Brücke plötzlich gesperrt werden muss? Soll ja irgendwo schonmal vorgekommen sein...

Leider schaffen wir es in Deutschland kaum noch, irgendwelche Infrastruktur-Projekte in angemessener Zeit zu verwirklichen, Beispiele dafür gibt's jede Menge. Gerade heute habe ich von der S-Bahn nach Ansbach aus zwei Protestschilder nebeneinander gesehen:
Nein zum ICE-Werk
Nein zur Stromtrasse
Und was sind die Folgen, wenn alle immer nur noch Nein sagen?...

Peter
Warum muss man eine bestehende Verbindung zerstören anstatt die Bögl-Bahn etwas neu erschließen zu lassen? Es gibt ja genug Strecken in der Gegend wo Schienen Not täten. Oder ehemalige Bahnstrecken die einst leichtfertig still gelegt wurden...

____________
Selbstverständlich sollten wir mehr Schienen bauen!
Hallo allseits,

also bevor man neue Lücken reißt, sollte man solche schließen, die mit den bekannten Mitteln nicht mehr sinnvoll schließbar sind. Entwidmente Strecken haben wir nun wirklich zum Abwinken viele, bevor wir funktioniernde Bahnstrecken angreifen müssen. Wenn es unbedingt Nürnbergs Süden sein soll, wie wäre es dann mit Wendelstein und Röthenbach bei St. Wolfgang? Die sind heute sicher noch mehr auf Nürnberg ausgerichtet, als 1951, wo die ihre Eisenbahn verloren. Denen die alten Eisenbahn mit Kopf machen in Feucht wieder zu spendieren, macht sicher keinen Sinn. Aber eine Böglbahn durch den Wald nach Langwasser Süd zu spendieren könnte durchaus interessant sein. Der die Hochbauweise stört es den Wald nicht so sehr, das Terrain hilft die Steigungsfähigkeiten der Böglbahn zu testen, und der Busverkehr von Langwasser dahin ist ja jetzt nicht der Unbedeutenste. In jedem Fall wäre das sicher sinnvoller, als die Gräfenbergbahn einem jahrzehntelangen Umbau zu unterziehen. Und irgendwelche Straßenbahnplanungen stört man dahinten auch net, weil da dürfte es noch keine ernsthaften Straßenbahnplanungen gegeben haben.
Mit etwas der (hier im Forum verpöhnten) Fantasie ließen sich in der Region bestimmt 10-20 Strecken finden, die besser geeignte wären für einen Testbetrieb, besonders zwischen hochbelasteten Bahnkorridoren, die das Einleiten von weiteren Zügen in die jeweiligen Hauptbahnen sowieso nicht zuließen, wo es also kein Nachteil ist, den Zubringer als inkompatibles System zu haben. Und die heute auch noch Potential hätten. Sei es Georgensgmünd - Spalt - Enderndorf, oder die Querverbindung Burgthann - Allesberg bis zum Regionalbahnhof Allersberg. Selbst um den Stammsitz von Bögl gäbe es mit der Wiederverbindung Freystadt - Neumarkt, ggf mit Abzweig für Berching, Beilgries, Dietfurt, Eichstädt uvm. oder wie weit man es halt diesmal treiben will (siehe alte Altmühltalbahn) bessere Chancen.

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]
Alles ist wie immer, nur schlimmer... (Bernd das Brot)
Zitat
Daniel Vielberth
Hallo allseits,

also bevor man neue Lücken reißt, sollte man solche schließen, die mit den bekannten Mitteln nicht mehr sinnvoll schließbar sind. Entwidmente Strecken haben wir nun wirklich zum Abwinken viele, bevor wir funktioniernde Bahnstrecken angreifen müssen. Wenn es unbedingt Nürnbergs Süden sein soll, wie wäre es dann mit Wendelstein und Röthenbach bei St. Wolfgang? Die sind heute sicher noch mehr auf Nürnberg ausgerichtet, als 1951, wo die ihre Eisenbahn verloren. Denen die alten Eisenbahn mit Kopf machen in Feucht wieder zu spendieren, macht sicher keinen Sinn. Aber eine Böglbahn durch den Wald nach Langwasser Süd zu spendieren könnte durchaus interessant sein. Der die Hochbauweise stört es den Wald nicht so sehr, das Terrain hilft die Steigungsfähigkeiten der Böglbahn zu testen, und der Busverkehr von Langwasser dahin ist ja jetzt nicht der Unbedeutenste. In jedem Fall wäre das sicher sinnvoller, als die Gräfenbergbahn einem jahrzehntelangen Umbau zu unterziehen. Und irgendwelche Straßenbahnplanungen stört man dahinten auch net, weil da dürfte es noch keine ernsthaften Straßenbahnplanungen gegeben haben.
Mit etwas der (hier im Forum verpöhnten) Fantasie ließen sich in der Region bestimmt 10-20 Strecken finden, die besser geeignte wären für einen Testbetrieb, besonders zwischen hochbelasteten Bahnkorridoren, die das Einleiten von weiteren Zügen in die jeweiligen Hauptbahnen sowieso nicht zuließen, wo es also kein Nachteil ist, den Zubringer als inkompatibles System zu haben. Und die heute auch noch Potential hätten. Sei es Georgensgmünd - Spalt - Enderndorf, oder die Querverbindung Burgthann - Allesberg bis zum Regionalbahnhof Allersberg. Selbst um den Stammsitz von Bögl gäbe es mit der Wiederverbindung Freystadt - Neumarkt, ggf mit Abzweig für Berching, Beilgries, Dietfurt, Eichstädt uvm. oder wie weit man es halt diesmal treiben will (siehe alte Altmühltalbahn) bessere Chancen.

Wenn es Vorschläge gibt, kann man die einzeln diskutieren. Ein Anfang ist gemacht. Diskutieren wir doch strukturiert die 3 Vorschläge, die man aus diesem Beitrag herauslesen kann!
Zitat
Daniel Vielberth
wie wäre es dann mit Wendelstein und Röthenbach bei St. Wolfgang?[...]und der Busverkehr von Langwasser dahin ist ja jetzt nicht der Unbedeutenste.

Mittlerweile sehe ich da vor allem Samstags oft Gelenkbusse, Werktags sind die Solobusse auch randvoll die in Langwasser Mitte ankommen und der Strom geht meist auch weiter zur U-Bahn!

Viele Grüße
Christian0911
(Mein YouTube-Kanal)
an Christian0911

Wobei ein Restrisiko bleibt, der Bus grast die Orte ja ziemlich gut ab, die Böglbahn könnte nur ein Randlage etwa da halten, wo die alten Bahnhöfe waren, von daher wird die Bahn vielleicht nicht übermäßig viel benutzt, andererseits sind dann Kinderkrankheiten nicht so dramatisch, weil der Busbetrieb eh offen bleiben muss. Andererseits spräche natürlich viel für diese Strecke, Baulänge umera 7km dürfte so im Rahmen dessen sein, was man sowieso willl, nur drei Stationen erforderlich, die Trasse nutzt die vielgespriesene Steigungsfähigkeit des Systems zumindest auf dem ersten Abschnitt hinter Langwasser, und danach folgt sie weitgehend bestenenden Verkehrswegen (ST2225, A73 und ST2239). Sicher Probleme gäbes schon auch, die Gründungen der Trassenhalter über der U-Bahnwendeanlage dürften interessant sein (ggf müsste man die Straße auf den U-Bahntunnel legen, und die Böglbahnstation nebendran auf dem errichten, was heute die Straße ist, damit man tief gründen kann), und bei der Strecke im Reichswald werden die Baumanbeter bestimmt wieder Amok laufen und beide Orte sind nur sehr randläufig angebunden, aber denselben Fehler hat man auf der Strecke zum Südklinikum auch sowohl für die Böglbahn als auch für die Straßenbahn, das scheint also im Moment die Nimby-optimierte Bauweise zu sein, wenn auch keine gute.

Gruß D. Vielberth
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1 mal bearbeitet. Zuletzt am 18.12.2025 10:32 von Daniel Vielberth.
Zitat
Daniel Vielberth
an Christian0911

Wobei ein Restrisiko bleibt, der Bus grast die Orte ja ziemlich gut ab, die Böglbahn könnte nur ein Randlage etwa da halten, wo die alten Bahnhöfe waren, von daher wird die Bahn vielleicht nicht übermäßig viel benutzt, andererseits sind dann Kinderkrankheiten nicht so dramatisch, weil der Busbetrieb eh offen bleiben muss. Andererseits spräche natürlich viel für diese Strecke, Baulänge umera 7km dürfte so im Rahmen dessen sein, was man sowieso willl, nur drei Stationen erforderlich, die Trasse nutzt die vielgespriesene Steigungsfähigkeit des Systems zumindest auf dem ersten Abschnitt hinter Langwasser, und danach folgt sie weitgehend bestenenden Verkehrswegen (ST2225, A73 und ST2239). Sicher Probleme gäbes schon auch, die Gründungen der Trassenhalter über der U-Bahnwendeanlage dürften interessant sein (ggf müsste man die Straße auf den U-Bahntunnel legen, und die Böglbahnstation nebendran auf dem errichten, was heute die Straße ist, damit man tief gründen kann), und bei der Strecke im Reichswald werden die Baumanbeter bestimmt wieder Amok laufen und beide Orte sind nur sehr randläufig angebunden, aber denselben Fehler hat man auf der Strecke zum Südklinikum auch sowohl für die Böglbahn als auch für die Straßenbahn, das scheint also im Moment die Nimby-optimierte Bauweise zu sein, wenn auch keine gute.

Wie viele Kommunen und Landkreise wären an dem Projekt beteiligt? Es ist ja immer schwierig wenn zu viele verschiedene Partner unter einen Hut gebracht werden müssen...

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Stadt Nürnberg und Landkreis Roth

Gruß D. Vielberth
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Daniel Vielberth
und bei der Strecke im Reichswald werden die Baumanbeter bestimmt wieder Amok laufen

Das Thema hatten wir ja schon beim dortigen ICE Werk wo eine Gemarkung mit 3 Häusern dieses verhindert hat...

Viele Grüße
Christian0911
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Wobei meine Vorzugstrasse die Häuser nicht im entferntesten berührt.

Gruß D. Vielberth
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Kampfmittelsanierung!
18.12.2025 14:47
Zitat
Daniel Vielberth
Wobei meine Vorzugstrasse die Häuser nicht im entferntesten berührt.

Was das ICE-Werk tatsächlich verhindert hat, waren die hier vergrabenen Kampfmittel. An deren Sanierung sich niemand herantraut. Zu Recht, denn kann überhaupt nicht abschätzen, auf was man sich einlassen könnte.

Die Sanierung des Geländes ist eine Aufgabe von Land und Bund. Die unbedingt angegangen werden müsste. Aber wie bei so vielen Themen drücken sich die Verantwortlichen.

Und deshalb wird es dort auch keine Bögl-Bahn geben.
Meine Vorzugstrasse passiert die Muna entlang vorhandener Straßen, mehr als den Zaun 3m versetzen sollte da net nötig sein.

Gruß D. Vielberth
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Zitat
HansL
Zitat
Daniel Vielberth
Wobei meine Vorzugstrasse die Häuser nicht im entferntesten berührt.

Was das ICE-Werk tatsächlich verhindert hat, waren die hier vergrabenen Kampfmittel. An deren Sanierung sich niemand herantraut. Zu Recht, denn kann überhaupt nicht abschätzen, auf was man sich einlassen könnte.

Die Sanierung des Geländes ist eine Aufgabe von Land und Bund. Die unbedingt angegangen werden müsste. Aber wie bei so vielen Themen drücken sich die Verantwortlichen.

Und deshalb wird es dort auch keine Bögl-Bahn geben.

In der Ostsee rostet hochgiftiger Munitionsabfall aus beiden Weltkriegen munter vor sich hin. Das wird noch ein Spaß.

Gab es bei der gescheiterten Center Parks Geschichte im Seenland nicht auch den Plan eine Muna von Kampfmitteln zu befreien und dann anderweitig zu nutzen?

Wie ist das im bundesweiten Vergleich? Wo sind solche Kampfmittelräumungen erfolgreich gewesen und wo nicht? Was waren die Konsequenzen von Misserfolg? Was passiert oder kann passieren wenn man das Zeug "einfach liegen lässt"? Kann das Vorhandensein von chemischen Kampfstoffen sicher ausgeschlossen werden?

Theoretisch ist ja das Prinzip "accidental Park" denkbar, dass man ein Gebiet das menschlicher Nutzung nicht mehr zur Verfügung steht "sich selbst überlässt" und dadurch sogar eine Art Naturschutzgebiet schafft. Ich meine das hat man mit dem einen Mienenfeld im Deutsch-Belgischen Grenzgebiet gemacht wo IIRC Glasminen liegen die mit herkömmlicher Minensuchtechnik nicht detektiert werden können... Aber wenn die buchstäblich "tickende Zeitbombe" mehr ist als "man sollte halt das Gebiet nicht betreten" dann muss vermutlich doch was gemacht werden.... Das Problem ist halt: alle PolitikerInnen können es auf die jeweils nächste Amtszeit verschieben...

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Man fürchtet dort schon seit langem den großen Waldbrand, der da alles sprengstoffmäßige Hochgehen lässt. Und das die Petroleum, in dem die Lost-Kampfstoffe gelagert wurden ist in Wasser nachgewiesen worden, weswegen Brunnen in Röthenbach b St. Wolfgang geschlossen werden mussten, ist auch bekannt. Man versucht nun die Grundwasserschichten am Abfließen zu hindern (durch errichten einer unterirdischen Mauer in Abflussrichtung der des Grundwassers der Muna), aber irgend wann ist das verseuchte Wasser tief genug gesickert um die jetzt gebaute Barrikade erneut zu unterfließen und dann Prost-Mahlzeit dem, der das Wasser abbekommt. Weil Grundwasserundurchlässige Schichten ist immer relativ. Setze geologische Zeiträume an, und die sind doch wieder durchlässig. Im besten Fall gibt es dann schon keine Menschen mehr, im schlechtesten Fall gibt es dann deswegen nachher keine Menschen mehr...

Gruß D. Vielberth
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2 mal bearbeitet. Zuletzt am 18.12.2025 16:17 von Daniel Vielberth.
Hab's in anderes Thema verschoben, passt dort besser

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2 mal bearbeitet. Zuletzt am 18.12.2025 16:59 von Daniel Vielberth.
In ein anderes Thema verschoben ist ja O.K. - aber gut wäre auch gleich ein Link dorthin.
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