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Faktencheck zur StUB
geschrieben von HansL 
Zitat
Axel25

Ansonsten fände ich es gut, wenn wir auf die negativen Bezeichnungen wie "Kleingeister" auf die letzten Wahlkampftage verzichten können.

Wer sachlich bleiben will und ernst genommen werden will, der verzichtet eigentlich generell auf solche Begriffe die nur dazu dienen den gegenüber zu diffamieren, und nicht nur auf die letzten Tage.
Zitat
Axel25
Ja, aber das dürfte trotzdem ein knapper Entscheid werden. Es gibt einige, die die StUB wegen Teilaspekten des Projekts ablehnen. Das sind keine Nimbys und auch keine Hardcore-Gegner ala HeimatERhalten. Auch die Demo heute war größer als ich erwartet hattet.

Ich fürchte auch, dass es knapp werden könnte. Im schlimmsten Fall eine knappe Ablehnung.
Die Gegner sind entweder Hardcore oder Nimbys. Mir gefällt auch nicht jede Detailentscheidung. Aber alle Vorschläge wurden diskutiert und die getroffenen Entscheidungen gut begründet. Irgendwann muss man nun mal eine Entscheidung treffen.

Welche Teilaspekte rechtfertigen es, derart unverantwortlich das ganze Projekt abzulehnen? Da kann ich nichts finden, was ich akzeptieren könnte.

Zitat
Axel24
Das hilft vielleicht, die Gräben für die Zeit nach dem Bürgerentscheid proaktiv klein zu halten.

Welche Gräben könnte man denn noch klein halten? CSU, FDP und Freie Wähler verweigern jede ernsthafte Diskussion und jeden Kompromiss. Wenn sie gewinnen, werden sie versuchen, die Steinzeitplanung Kosbacher Brücke durchzusetzen. "Ökologisch" mit einer BRT-Monsterbus-Spur. Wenn sie verlieren, werden sie weiterhin der StUB Steine in den Weg legen, wo sie nur können.

Was die Wiesengrundfreunde wollen, wissen sie wohl selbst nicht mehr. Ich bin ja auch für Abschaffung privater PKW in den Städten. Im Moment noch nicht mehrheitsfähig. Deshalb ist es jetzt keine Option, nur bisherige Straßen zu Gleisen umzubauen. Die Autobahnausfahrt Bruck verhindert nun mal eine Straßenbahn über den Büchenbacher Damm. Und auch mögliche Trassen zur Aurachtalbahn.

Eine Verkehrswende in der Region kann somit mittelfristig nur durch die Umsetzung der StUB-Pläne gelingen. Hoffen wir, dass das am Sonntag nicht in die Hosen geht!



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 05.06.2024 13:24 von HansL.
Zitat
HansL
Zitat
Axel25
Das hilft vielleicht, die Gräben für die Zeit nach dem Bürgerentscheid proaktiv klein zu halten.

Welche Gräben könnte man denn noch klein halten? CSU, FDP und Freie Wähler verweigern jede ernsthafte Diskussion und jeden Kompromiss.

Ich glaube, auf der Ebene der Politik sind die Gräben eigentlich sehr klein. Es wird harter Wahlkampf getrieben, abseits davon sind die Diskussionen mit einzelnen Ausnahmen sachlich. Nach dem Ausrutscher neulich unter einem Instagram-Post zu einem der HeimatERhalten-Plakate ist der Umgangston zwischen CSU und Zweckverband, WpS und mir wieder deutlich freundlicher und sachlicher.

Abseits der StUB kann man mit den Beteiligten trotz scharfer Diskussion zur StUB sehr sachlich und gut diskutieren.


Zitat
HansL
Wenn sie gewinnen, werden sie versuchen, die Steinzeitplanung Kosbacher Brücke durchzusetzen. "Ökologisch" mit einer BRT-Monsterbus-Spur. Wenn sie verlieren, werden sie weiterhin der StUB Steine in den Weg legen, wo sie nur können.

Was die Wiesengrundfreunde wollen, wissen sie wohl selbst nicht mehr. Ich bin ja auch für Abschaffung privater PKW in den Städten. Im Moment noch nicht mehrheitsfähig. Deshalb ist es jetzt keine Option, nur bisherige Straßen zu Gleisen umzubauen. Die Autobahnausfahrt Bruck verhindert nun mal eine Straßenbahn über den Büchenbacher Damm. Und auch mögliche Trassen zur Aurachtalbahn.

Zitat
Klaus-Dieter Schreiter, 2024: Pro und Contra mit den bekannten Argumenten, in: Erlanger Nachrichten, 05.06.2024, S. 34
Janik machte aber deutlich, dass die Straßenbahn „einfach vom Tisch“ sei, wenn am 9. Juni die Mehrzahl mit „Nein“ stimmt. „Entweder bauen wir sie jetzt, oder wir beenden das Projekt“. Volleth bestätigte das, meinte aber, es gebe einen Plan B mit einem optimierten Bussystem. Die dafür notwendige Infrastruktur samt Brücke über den Regnitzgrund könne sich die Stadt leisten.

Richtig. Durch die öffentliche Aussage hat Volleth in meinen Augen aber tatsächlich an Respekt gewonnen, weil er öffentlich weiter zu einer weiteren Regnitzquerung steht.

Das dürfte den Wiesengrundfreunden nicht gefallen haben. Die haben seit einiger Zeit eh schon sehr wenig gepostet. Eventuell auch wegen des Gegenwinds zu ihrer Position, Klimaschutz aus Klimaschutzgründen zu verhindern. Am Ende würde die Ablehnung der Wöhrmühlbrücke und der Verzicht auf den Westast durch die zeitliche Verzögerung und die geringere verkehrliche Wirkung vielleicht sogar mehr Schaden durch mehr CO2-Ausstoß anrichten als durch den Verzicht auf die Regnitzquerung kurzfristig verhindert wird.

Zitat
marco2206
Wer sachlich bleiben will und ernst genommen werden will, der verzichtet eigentlich generell auf solche Begriffe die nur dazu dienen den gegenüber zu diffamieren, und nicht nur auf die letzten Tage.

Volle Zustimmung. Leider wurden in den vergangen Wochen vermehrt diskreditierende Bezeichnungen und Aktionen unternommen.
Aber auch ohne solche Begriffe können Diskussionen sehr scharf und abschreckend im Umgangston werden. z.B. wenn man einander das Wort im Mund umdreht, Worte in den Mund legt oder bewusst einzelne Aspekte überbetont, bei denen sich der andere einfach blöd ausgedrückt hat.



3 mal bearbeitet. Zuletzt am 05.06.2024 13:28 von Axel25.
Dass sie die Kosbacher Brücke wollen, haben sie in der öffentlichen Diskussion tunlichst verschwiegen. Wohl wissend, dass das nicht mehrheitsfähig ist

Zitat
Axel25

Zitat
Klaus-Dieter Schreiter, 2024: Pro und Contra mit den bekannten Argumenten, in: Erlanger Nachrichten, 05.06.2024, S. 34
Janik machte aber deutlich, dass die Straßenbahn „einfach vom Tisch“ sei, wenn am 9. Juni die Mehrzahl mit „Nein“ stimmt. „Entweder bauen wir sie jetzt, oder wir beenden das Projekt“. Volleth bestätigte das, meinte aber, es gebe einen Plan B mit einem optimierten Bussystem. Die dafür notwendige Infrastruktur samt Brücke über den Regnitzgrund könne sich die Stadt leisten.

Richtig. Durch die öffentliche Aussage hat Volleth in meinen Augen aber tatsächlich an Respekt gewonnen, weil er öffentlich weiter zu einer weiteren Regnitzquerung steht.

Das dürfte den Wiesengrundfreunden nicht gefallen haben. Die haben seit einiger Zeit eh schon sehr wenig gepostet. Eventuell auch wegen des Gegenwinds zu ihrer Position, Klimaschutz aus Klimaschutzgründen zu verhindern. Am Ende würde die Ablehnung der Wöhrmühlbrücke und der Verzicht auf den Westast durch die zeitliche Verzögerung und die geringere verkehrliche Wirkung vielleicht sogar mehr Schaden durch mehr CO2-Ausstoß anrichten als durch den Verzicht auf die Regnitzquerung kurzfristig verhindert wird.

Dass Volleth das endlich zugibt, sorgt bei mir nicht für Respekt. Im Gegenteil: da versagt des Sängers Höflichkeit, um das noch angemessen zu werten. Der Unterhalt einer Straßenbahn ist so teuer, dass Erlangen den Unterhalt seiner Schulen nicht mehr stemmen kann? Aber für so eine Monster-Straßenbrücke ist Geld da! Sorry, das ist einfach absurd.

Wie wäre es mit einem Faktencheck mit Vergleich Wöhrmühlbrücke und Kosbacher Brücke?

Vielleicht sehen es ja endlich auch die Wiesengrundfreunde ein, welch gefährliches Spiel sie spielen. Und alle anderen, die immer noch hoffen, sie könnten an der Planung noch wesentliches ändern. Das ist durchdiskutiert.
> Aber für so eine Monster-Straßenbrücke ist Geld da!

Hm, die Kosbacher Brücke ist doch die vom Stumpf Münchner Straße bis zum Stumpf Kosbacher Damm. Wenn es die ist, sind das 1,44km gerade über das Tal, das ergäbe also eine Monsterbrücke. Einverstanden. Bei der Wöhrmühlbrücke komme ich je nach genauer Führung durch den Fragezeichenförmigen Verlauf auf 1,58km oder mehr. Da würde mich doch interessieren, warum das dann wiederum keine Monsterbrücke ist. Ich würde ja spontan darauf tippen, dass da vielleicht mit unterschiedlichen Maßstäben gemessen wird...
Und ich erinnere mich dumpf daran, das es mal hieß, der Bürgerentscheid soll durch Glaubwürdigkeit gewonnen werden... Hm...

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]
Alles ist wie immer, nur schlimmer... (Bernd das Brot)
Zitat
Daniel Vielberth
Kosbacher Brücke ist doch die vom Stumpf Münchner Straße bis zum Stumpf Kosbacher Damm. Wenn es die ist, sind das 1,44km gerade über das Tal, das ergäbe also eine Monsterbrücke.

Das würde eine vierspurige Straße mit Lastauslegung für 60t-Gigaliner werden, auf der auch ab- und zu Stadtbusse im Viertellundentakt fahren dürfen, vielleicht noch mit 50 Meter langen Busschleussen jeweils zu den Ampeln hin ("innovative und technologieoffene ÖPNV-Beschleunigung"). Dagegen wäre die Wöhrmühlbrücke in der Tat zierlich.
Zitat
Daniel Vielberth
> Aber für so eine Monster-Straßenbrücke ist Geld da!

Hm, die Kosbacher Brücke ist doch die vom Stumpf Münchner Straße bis zum Stumpf Kosbacher Damm. Wenn es die ist, sind das 1,44km gerade über das Tal, das ergäbe also eine Monsterbrücke. Einverstanden. Bei der Wöhrmühlbrücke komme ich je nach genauer Führung durch den Fragezeichenförmigen Verlauf auf 1,58km oder mehr. Da würde mich doch interessieren, warum das dann wiederum keine Monsterbrücke ist. Ich würde ja spontan darauf tippen, dass da vielleicht mit unterschiedlichen Maßstäben gemessen wird...
Und ich erinnere mich dumpf daran, das es mal hieß, der Bürgerentscheid soll durch Glaubwürdigkeit gewonnen werden... Hm...

Passt doch: jetzt hat jede Seite ein Bauwerk, dass es als Monster bezeichnen kann. Die/wir Befürworter die Kosbacher Brücke und die StUB-Gegner die Wöhrmühlbrücke.

Das Thema verkommt auf Instagram gerade zur Wahlkampfposse und zum nächsten Meme.

Ich finde das Design der Wöhrmühlbrücke relativ gelungen und deutlich ansprechender als andere Brücken. Die Frage ist, wie der Kosbacher Damm bzw. Brücke im Vergleich aussehen würde.
Außerdem hat nie jemand behauptet, diese Brücke sofort bauen zu wollen. Auch wenn das immer wieder behauptet wird, ist das faktisch falsch. In einem Wahlprogramm steht, entgegen dem weit verbreiteten Irrglauben, nicht, was direkt alles umgesetzt wird, sondern es gibt eine grobe Idee, in welche Richtung eine Partei möchte.
Zu behaupten, dass die CSU sagt, dass Geld für diese Brücke da sei, nur weil im Wahlprogramm steht, dass man sich diese perspektivisch wünscht, ist einfach nur absurd und zeigt mal wieder, auf was für einem unsachlichen Niveau hier diskutiert wird.
Monsterbrücken...
05.06.2024 17:03
Zitat
spuernase
Zitat
Daniel Vielberth
Kosbacher Brücke ist doch die vom Stumpf Münchner Straße bis zum Stumpf Kosbacher Damm. Wenn es die ist, sind das 1,44km gerade über das Tal, das ergäbe also eine Monsterbrücke.

Das würde eine vierspurige Straße mit Lastauslegung für 60t-Gigaliner werden,

Ahhh! Jetzt weiß ich endlich warum viele immer so vehement gegen neue Bahnstrecken sind. Denn das sind dann ja wirklich Monsterbrücken wenn da Züge mit 2000t und mehr drüber fahren.

Sieht man ja z. B. auch gaaaaanz deutlich an der neuen Emskirchner Brücke was das für Monster werden...



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 05.06.2024 17:10 von marco2206.
Re: Faktencheck zur StUB
05.06.2024 17:06
Zitat
Lieblingsfranke
Außerdem hat nie jemand behauptet, diese Brücke sofort bauen zu wollen. Auch wenn das immer wieder behauptet wird, ist das faktisch falsch. In einem Wahlprogramm steht, entgegen dem weit verbreiteten Irrglauben, nicht, was direkt alles umgesetzt wird, sondern es gibt eine grobe Idee, in welche Richtung eine Partei möchte.
Zu behaupten, dass die CSU sagt, dass Geld für diese Brücke da sei, nur weil im Wahlprogramm steht, dass man sich diese perspektivisch wünscht, ist einfach nur absurd und zeigt mal wieder, auf was für einem unsachlichen Niveau hier diskutiert wird.

Tut mir Leid, aber hast du meinen Beitrag gelesen? Das mit der Finanzierbarkeit ist ein Zitat von Volleth, zitiert aus der EN. Von ihm am Montag auf einer Podiumsdiskussion gesagt.

Und ja, natürlich steht auch diese Brücke unter dem Vorbehalt eines Bürgerentscheids.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 05.06.2024 17:07 von Axel25.
So sieht die Trassenplanung von 2012 aus mit der Brücke von der Werner-von-Siemens-Straße zum Kosbacher Damm. Als reine Straßenbrücke war sie ursprünglich vierstreifig geplant. Die Strecke vom Stummel an der BAB-Abschlussstelle bis zur Kreuzung am Schulzentrum West hat eine Länge von 1,4 km. (Die Brücke ist natürlich kürzer.)


Zitat
Daniel Vielberth
> Aber für so eine Monster-Straßenbrücke ist Geld da!

Hm, die Kosbacher Brücke ist doch die vom Stumpf Münchner Straße bis zum Stumpf Kosbacher Damm. Wenn es die ist, sind das 1,44km gerade über das Tal, das ergäbe also eine Monsterbrücke. Einverstandìen. Bei der Wöhrmühlbrücke komme ich je nach genauer Führung durch den Fragezeichenförmigen Verlauf auf 1,58km oder mehr. Da würde mich doch interessieren, warum das dann wiederum keine Monsterbrücke ist. Ich würde ja spontan darauf tippen, dass da vielleicht mit unterschiedlichen Maßstäben gemessen wird...
Und ich erinnere mich dumpf daran, das es mal hieß, der Bürgerentscheid soll durch Glaubwürdigkeit gewonnen werden... Hm...

Sorry @Daniel: muss jetzt doch mal sein. Kannst Du eine zweispurige Brücke für den ÖPNV nicht von einer vierspurigen Straßenbrücke unterscheiden?



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 06.06.2024 18:37 von HansL.
Versehentlich doppelt



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 06.06.2024 18:37 von HansL.
Zitat
HansL
Zitat
Daniel Vielberth
> Aber für so eine Monster-Straßenbrücke ist Geld da!

Hm, die Kosbacher Brücke ist doch die vom Stumpf Münchner Straße bis zum Stumpf Kosbacher Damm. Wenn es die ist, sind das 1,44km gerade über das Tal, das ergäbe also eine Monsterbrücke. Einverstanden. Bei der Wöhrmühlbrücke komme ich je nach genauer Führung durch den Fragezeichenförmigen Verlauf auf 1,58km oder mehr. Da würde mich doch interessieren, warum das dann wiederum keine Monsterbrücke ist. Ich würde ja spontan darauf tippen, dass da vielleicht mit unterschiedlichen Maßstäben gemessen wird...
Und ich erinnere mich dumpf daran, das es mal hieß, der Bürgerentscheid soll durch Glaubwürdigkeit gewonnen werden... Hm...

Sorry @Daniel: muss jetzt doch mal sein. Kannst Du eine zweispurige Brücke für den ÖPNV nicht von einer vierjährigen Straßenbrücke unterscheiden?

Vielleicht solltest du deine Beiträge erst mal durchlesen, bevor du sie abschickst?

Daniel schreibt doch nur was von der Länge - oder hab ich die Altersangaben der Straßenbrücken übersehen?
Zitat
elixir
Zitat
HansL
Zitat
Daniel Vielberth
> Aber für so eine Monster-Straßenbrücke ist Geld da!

Hm, die Kosbacher Brücke ist doch die vom Stumpf Münchner Straße bis zum Stumpf Kosbacher Damm. Wenn es die ist, sind das 1,44km gerade über das Tal, das ergäbe also eine Monsterbrücke. Einverstanden. Bei der Wöhrmühlbrücke komme ich je nach genauer Führung durch den Fragezeichenförmigen Verlauf auf 1,58km oder mehr. Da würde mich doch interessieren, warum das dann wiederum keine Monsterbrücke ist. Ich würde ja spontan darauf tippen, dass da vielleicht mit unterschiedlichen Maßstäben gemessen wird...
Und ich erinnere mich dumpf daran, das es mal hieß, der Bürgerentscheid soll durch Glaubwürdigkeit gewonnen werden... Hm...

Sorry @Daniel: muss jetzt doch mal sein. Kannst Du eine zweispurige Brücke für den ÖPNV nicht von einer vierjährigen Straßenbrücke unterscheiden?

Vielleicht solltest du deine Beiträge erst mal durchlesen, bevor du sie abschickst?

Daniel schreibt doch nur was von der Länge - oder hab ich die Altersangaben der Straßenbrücken übersehen?

So etwas passiert ja nur mir, dass ich die Autokorrektur übersehe...
Zitat
HansL
Dass sie die Kosbacher Brücke wollen, haben sie in der öffentlichen Diskussion tunlichst verschwiegen. Wohl wissend, dass das nicht mehrheitsfähig ist

Zitat
Axel25

Zitat
Klaus-Dieter Schreiter, 2024: Pro und Contra mit den bekannten Argumenten, in: Erlanger Nachrichten, 05.06.2024, S. 34
Janik machte aber deutlich, dass die Straßenbahn „einfach vom Tisch“ sei, wenn am 9. Juni die Mehrzahl mit „Nein“ stimmt. „Entweder bauen wir sie jetzt, oder wir beenden das Projekt“. Volleth bestätigte das, meinte aber, es gebe einen Plan B mit einem optimierten Bussystem. Die dafür notwendige Infrastruktur samt Brücke über den Regnitzgrund könne sich die Stadt leisten.

Richtig. Durch die öffentliche Aussage hat Volleth in meinen Augen aber tatsächlich an Respekt gewonnen, weil er öffentlich weiter zu einer weiteren Regnitzquerung steht.

(...)

Dass Volleth das endlich zugibt, sorgt bei mir nicht für Respekt. Im Gegenteil: da versagt des Sängers Höflichkeit, um das noch angemessen zu werten. Der Unterhalt einer Straßenbahn ist so teuer, dass Erlangen den Unterhalt seiner Schulen nicht mehr stemmen kann? Aber für so eine Monster-Straßenbrücke ist Geld da! Sorry, das ist einfach absurd.

Wie wäre es mit einem Faktencheck mit Vergleich Wöhrmühlbrücke und Kosbacher Brücke?

(...)

@Axel25: So sehr ich Deine Beiträge - auch im Rahmen von WIR PRO StUB - schätze, aber hier verstehe ich Deine Argumentation nicht und schließe mich der Verwunderung von @HansL an. Gefühlte Ewigkeiten hat die Erlanger CSU die Behauptung verbreitet, dass die StUB den städtischen Haushalt Erlangens überstrapazieren würde. Gelegentlich war sogar von einer Haushalts-Notlage der Rede. Und nun - kurz vor der Abstimmung - gibt Herr Volleth kund, dass sich die Stadt eine Brücke über den Regnitzgrund samt Infrastruktur ja doch leisten könne. Hallo?! Was denn nun? Bei alledem darf man auch nicht vergessen, dass die Finanzierung der Brücke für die StUB - die ja auch für Bus- und Rettungsverkehre bestimmt ist - über das GVFG gesichert ist. Bei einer Brücke nur für den Busverkehr wäre es schon schwieriger. Nicht zuletzt dürfte es jedenfalls nicht einfacher werden, Gelder für Verkehrs-Infrastrukturprojekte in Erlangen zu bekommen, wenn man den Ministerpräsidenten und den Verkehrsminister des Freistaats Bayern durch ein Nein zur StUB vorführt. Schon alleine die Frage der Macht verbietet eigentlich, dass die beiden Politiker Herrn Volleth noch den weiteren Triumpf eines Brückenbaus zugestehen werden. Alles in allem halte ich die Aussage von Herrn Volleth hier für unbedacht, wenngleich sie unfreiwillig die Argumentation pro StUB unterstützt (nach der Devise: "Wenn sowieso schon eine Brücke gebaut wird, kann es auch für die StUB sein ...").
Auch ich wüsste jetzt schon mal gerne, was an einer zweispurigen Kosbacher Brücke für Tram und Bus soviel schrecklicher als an der Wöhrmühlquerung wäre. Klar schön wären beide nicht, aber wenn zumindest ein Teil der Gegner mit einer Brücke dort eher leben könnte, müsste es schon ein stärkeres Argument als paar Sekunden Fahrzeiteinsparung für die Wöhrmühlbrücke geben, um die Kosbacher Variante rundweg ablehnen zu können, finde ich.

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]
Alles ist wie immer, nur schlimmer... (Bernd das Brot)



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 05.06.2024 20:04 von Daniel Vielberth.
Die CSU will die Kosbacher Brücke ohne Schienen bauen - für ihr optimiertes Busnetz und für ...
an Manfred Erlg

Das mag sein, aber offenbar hätten die ja mit einer Brücke an der Stelle ja weniger Probleme, und meine Frage ist, wie das aussähe, wenn man diese Achse so verwendet, wie man die Wöhrlmühlbrücke zu verwenden gedachte, also nur für Tram und Bus, ob das völlig unzumutbare Nachteile hätte, oder ein vertretbaren Kompromiss darstellen könnte. Nachdem Politik ja irgendwo immer das finden von Kompromissen für beide Seiten ist, könnte ja sonst, sofern nicht gravierendes dagegen sprich die pro-StuB Seite für die Wöhrlmühlbrücke verzichten, die Schwarzen verzichten dafür auf die Mitbenutzung der Brücke durch Autos, dann haben beiden auf was verzichtet, und treffem sich eben in der Mitte. Vermutlich wäre das ja immer noch besser, als gar keine Straßenbahn zu bauen, soweit es für eine ÖPNV-Brücke im Zuge der Kosbacher Brücke nicht ein totales Totschlag-Argument ergibt, das dadurch die StuB in der bisherigen Form gänzlich unmöglich würde (was ich mir zwar nicht vorstellen kann, aber vielleicht übersehe ich ja etwas)

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]
Alles ist wie immer, nur schlimmer... (Bernd das Brot)
Zitat
Daniel Vielberth
an Manfred Erlg

Das mag sein, aber offenbar hätten die ja mit einer Brücke an der Stelle ja weniger Probleme, und meine Frage ist, wie das aussähe, wenn man diese Achse so verwendet, wie man die Wöhrlmühlbrücke zu verwenden gedachte, also nur für Tram und Bus, ob das völlig unzumutbare Nachteile hätte, oder ein vertretbaren Kompromiss darstellen könnte. Nachdem Politik ja irgendwo immer das finden von Kompromissen für beide Seiten ist, könnte ja sonst, sofern nicht gravierendes dagegen sprich die pro-StuB Seite für die Wöhrlmühlbrücke verzichten, die Schwarzen verzichten dafür auf die Mitbenutzung der Brücke durch Autos, dann haben beiden auf was verzichtet, und treffem sich eben in der Mitte. Vermutlich wäre das ja immer noch besser, als gar keine Straßenbahn zu bauen, soweit es für eine ÖPNV-Brücke im Zuge der Kosbacher Brücke nicht ein totales Totschlag-Argument ergibt, das dadurch die StuB in der bisherigen Form gänzlich unmöglich würde (was ich mir zwar nicht vorstellen kann, aber vielleicht übersehe ich ja etwas)

Die CSU will die alte Planung ohne Schienen und mit Autoverkehr. Den sollen dann auch Busse nutzen, klar. Das ist also kein Kompromiss, wie Du meinst.

Die alte Trasse über die Werner-von -Siemens-Straße nur für die StUB zu nutzen, wurde im Variantenvergleich auch betrachtet. Diese Lösung schied aus, weil die Konflikte mit der bestehenden Autobahneinfahrt nicht vernünftig lösbar sind.

Und wer sollte auch Interesse an einer schlechteren Lösung haben? Die abgespeckte Kosbacher Brücke will nun mal wirklich niemand.
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