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Noch so Jung, die VARIOBAHN stirbt in Nürnberg stück für stück aus!
geschrieben von Lose 
Womöglich will die VAG die 8 Variobahnen verkaufen!? Doch wer nimmt Sie?
Zitat
Christian0911
Screenshotquelle: [www.tram2000.com]

warum haben dann die Berliner GT6N (Bzw Zweirichter) eine Klimaanlage?

Weil sie explizit dafür konstruiert wurden. Und meines Wissens nach auch nur die 4. Bauserie der Zweirichter.
Zitat
Christian0911
Screenshotquelle: [www.tram2000.com]

warum haben dann die Berliner GT6N (Bzw Zweirichter) eine Klimaanlage?


Hi,

sind diese GT6N-Wagen in Berlin keine Schienenfräsen - aber in Nürnberg?

Gruß
Zitat
Marktkauf
Womöglich will die VAG die 8 Variobahnen verkaufen!? Doch wer nimmt Sie?


Günstig nach Berlin verkaufen!
Zitat
elixir
Zitat
Marktkauf
Womöglich will die VAG die 8 Variobahnen verkaufen!? Doch wer nimmt Sie?


Günstig nach Berlin verkaufen!

Warum sollte die BVG die kaufen wollen? Damit es eine absolute Splittergattung gibt, die dazu noch Jahre alt ist?

Grüßle,
der Werkstattmeister
Zitat
elixir
Zitat
Christian0911
Screenshotquelle: [www.tram2000.com]

warum haben dann die Berliner GT6N (Bzw Zweirichter) eine Klimaanlage?


Hi,

sind diese GT6N-Wagen in Berlin keine Schienenfräsen - aber in Nürnberg?

Gruß

Es geht um die Variobahn, die ist eine Schienenfräse, nicht die GT6N.

Grüßle,
der Werkstattmeister
Witziger weiße, hab ich genau heute Nacht den Traum gehabt das eine MVG München Variotram durch Nürnberg gerauscht ist, auf Linie richtung Reutles *lach*

Viele Grüße
Christian0911
(Mein YouTube-Kanal)
Zitat
werkstattmeister
Zitat
elixir
Hi,

sind diese GT6N-Wagen in Berlin keine Schienenfräsen - aber in Nürnberg?

Gruß

Es geht um die Variobahn, die ist eine Schienenfräse, nicht die GT6N.

Naja, ganz so unproblematisch sind Kurzgelenkwagen wie die GT6N/GT8N2 oder der Avenio auch nicht. Auch sie übertragen Stellkräfte aus dem Wagenkasten über das "Drehgestell" auf den Gleiskörper, wenn auch nicht ganz so krass wie die Variobahn.
Dementsprechend lassen viele Ausschreibungen nur noch Drehgestellfahrzeuge zu. Und Siemens hat seit dem Aufkommen der neuen Niederflur-Drehgestellwagen von Skoda und Stadler keine Ausschreibung mit dem Avenio LF mehr gewonnen. Der Avenio HF ist wieder ein klassischer Drehgestellwagen mit Jakobsdrehgestell.

Viele Grüße
Alex
Ich verstehe den letzten Beitrag nicht. Die VAG kennt jeden Meter Schiene und alle ihre Fahrzeuge. Sie kennen ihre acht Sorgenkinder im Fuhrpark. Die Aussagen von führenden Mitarbeiter bringen es auf den Punkt.
Alle 8 Strassenbahnen der Reihe sind abgestellt.
Zitat
Marktkauf
Ich verstehe den letzten Beitrag nicht. Die VAG kennt jeden Meter Schiene und alle ihre Fahrzeuge. Sie kennen ihre acht Sorgenkinder im Fuhrpark. Die Aussagen von führenden Mitarbeiter bringen es auf den Punkt.
Alle 8 Strassenbahnen der Reihe sind abgestellt.


Hoffentlich haben die sich auch schon rentiert bzw. sind abbezahlt?


Vielleicht in Zukunft sich besser informieren? - Bevor man Millionen investiert!


Aber wir bzw. der Bürger/Benutzer hams ja!
Zitat
elixir

Hoffentlich haben die sich auch schon rentiert bzw. sind abbezahlt?


Vielleicht in Zukunft sich besser informieren? - Bevor man Millionen investiert!


Aber wir bzw. der Bürger/Benutzer hams ja!

Nachher ist man immer schlauer. Aber man kann es auch anders sehen, ohne jemandem Absicht, Dummheit, Verschwendungssucht oder was noch alles zu unterstellen.

Jahrzehntelang gab es nur Fahrzeuge mit Stufeneinstieg. Einfach, robust und bewährt, aber leider nicht barrierefrei. Irgendwann hat man angefangen, sich über die zahlreichen Fahrgäste, die mit den Stufen Probleme haben, Gedanken zu machen und Niederflurfahrzeuge zu entwickeln - Erfahrung hatte damit noch kein Hersteller, aber viele Ideen. Erfahrung hatte aber auch kein Verkehrsbetrieb. Was in der Theorie und bei Probefahrten gut funktioniert hat, konnte in den Betrieb übernommen werden. Aber die Probleme des Alltags (Verschleiß, Entgleisungsanfälligkeit, Lärm...) zeigen sich halt erst nach vielen Jahre und vielen Kilometern im Echtbetrieb. Dann hat der Betrieb die Fahrzeuge im Bestand und muss irgendwie damit zurechtkommen. Wenn sich nun mit einer Baureihe mit überschaubarer Fahrzeugzahl überdurchschnittlich viele oder kostenintensive Probleme zeigen, warum sollte man die dann nicht aus dem Betrieb nehmen, wenn man darauf verzichten kann?
Zitat
Schdrasserboh
Jahrzehntelang gab es nur Fahrzeuge mit Stufeneinstieg. Einfach, robust und bewährt, aber leider nicht barrierefrei.

Ja!

Zitat
Schdrasserboh
Irgendwann hat man angefangen, [...] Niederflurfahrzeuge zu entwickeln - Erfahrung hatte damit noch kein Hersteller, aber viele Ideen. Erfahrung hatte aber auch kein Verkehrsbetrieb. Was in der Theorie und bei Probefahrten gut funktioniert hat, konnte in den Betrieb übernommen werden.
Aber die Probleme des Alltags (Verschleiß, Entgleisungsanfälligkeit, Lärm...) zeigen sich halt erst nach vielen Jahre und vielen Kilometern im Echtbetrieb. Dann hat der Betrieb die Fahrzeuge im Bestand und muss irgendwie damit zurechtkommen. [...]

Ja!

Ich komme aus Hannover, wo es seit 1974 eine Stadtbahn gibt. Waren anfangs nur die Tunnelstationen barrierefrei ausgelegt und die Zulaufstrecken reine Straßenbahnstrecken, auf denen die Bahnen nur mit drei großen Ausklappstufen erreichbar waren, sind heute 95% des Netzes barrierefrei mit Hochbahnsteigen ausgebaut. Da gibt es eine städtebauliche Diskussion, ob Hochbahnsteige in das Stadtbild passen.

Die meisten Städte sahen die Niederflurtechnik als Chance auf den Bau von Hochbahnsteigen zu verzichten. Ich sehe, dass die meisten Niederflurbahnen eben keine 45 Jahre mehr alt werden wie die Stadtbahnwagen B im Ruhrgebiet oder die 6000er-Serie in Hannover.

Der Verzicht auf Drehgestelle, das Platzieren von schwerer Technik auf dem Dach in Verbindung mit dem Fehlen eines Wagenkastens führen zu Problemen, die mMn auch heute noch nicht abschließend gelöst sind.

Für die Betriebe ist das eine Abwägungsfrage:

Zitat
Wikipedia
Im Kostenvergleich von Hoch- und Niederflur-Straßenbahnwagen zeigte eine Umfrage unter mehreren Straßenbahnbetreibern, dass für die Instandhaltung von 100-%-Niederflurwagen im Mittel Mehrkosten in Höhe von 20 % anfallen. Für die Instandhaltung der Infrastruktur werden um 15 % höhere Kosten angenommen
(sehr lesenswerter Artikel: https://de.wikipedia.org/wiki/Niederflurtechnik)

------
Was mir an der Diskussion auffällt: Die Entscheidung von Siemens, nur noch die Option der Avenios fertigzustellen und sich dann auf den Bau von U-Bahnen und Vollbahnen zu konzentrieren, wird hier im Forum nicht wirklich ernstgenommen.
Kleinbetriebe wie Heiterblick und andere gehen insolvent; andere Newcomer wie CAF und Pesa haben noch keine jahrzehntelange Erfahrung.

Diese vielen Kleinserien - jede Stadt will etwas anderes -kann man produzieren. Aber auch für die ist es eine Abwägungssache, ob sich Niederflurtechnik lohnt.

Was mir städtebaulich sauer aufstößt: Trotz Niederflur, dezenten Niedrigbahnsteigen und nur 2,30m Breite gibt es keine Straßenbahn durch die Sebalder Altstadt. Der Verzicht auf die Hochbahnsteige führt also nicht zu einer größeren Chance auf Straßenbahnstrecken. :-(

Ich persönlich würde versuchen, von den 350mm Bodenhöhe zumindest auf 550mm zu kommen. Ob das dann mit Schrägen im Boden oder neuen "Mittelflurbahnsteigen" erreicht werden soll, weiß ich auch nicht.

So jetzt zerreißt mich! :-)
Zitat
laufer

Ich persönlich würde versuchen, von den 350mm Bodenhöhe zumindest auf 550mm zu kommen. Ob das dann mit Schrägen im Boden oder neuen "Mittelflurbahnsteigen" erreicht werden soll, weiß ich auch nicht.

Wären denn mit diesem gewonnen 20cm dann gänzlich andere Laufwerke möglich, sprich Drehgestelle?

Wenn man den Höhenunterschied dann aber mit Rampen im Fahrzeug ausgleichen will, dann hat man wieder Zwangspunkte zur Platzierung der Türen. Wobei die bei Niederflurfahrzeugen auch bestehen.
an laufer

> Was mir städtebaulich sauer aufstößt: Trotz Niederflur, dezenten Niedrigbahnsteigen und nur 2,30m Breite gibt es keine Straßenbahn durch die Sebalder
> Altstadt. Der Verzicht auf die Hochbahnsteige führt also nicht zu einer größeren Chance auf Straßenbahnstrecken. :-(

Naja in dem Fall ist halt die Oberleitung der Stein des Anstoßes. Normal kein Problem, dann niemand kann ernsthaft die "Verschadelung des Burgblick" beweisen, im Gegenteil dessen Gegenteil wurde mehrfach in der Nachkriegsgeschichte schon bewiesen, einmal so gar durch das aufhängen von Probeoberleitungen auf der Museumsbrücke (damals für die nix gewordene Nord-Süd-Straßenbahn). Aber solange die einzige Reaktion sowohl von Politik und Fuzzis immer nur ist, jede Befindlichkeit eines einzelnen durch eine teuere technische Sonderlösung kompensieren zu wollen, wird das Projekt zurecht nicht angegangen. Wenn mal ein mutiger im Rathaus säße, der einfach mal entscheiden würde: Das wird gebaut mit Oberleitung Aus, Äpfel Amen, könnte das Ding in 5 Jahren stehen. Falls es diesen mutigen Typ von Politiker heute überhaupt noch gibt.

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]
Alles ist wie immer, nur schlimmer... (Bernd das Brot)
Zitat
marco2206
Zitat
laufer

Ich persönlich würde versuchen, von den 350mm Bodenhöhe zumindest auf 550mm zu kommen. Ob das dann mit Schrägen im Boden oder neuen "Mittelflurbahnsteigen" erreicht werden soll, weiß ich auch nicht.

Wären denn mit diesem gewonnen 20cm dann gänzlich andere Laufwerke möglich, sprich Drehgestelle?

Karlsruhe hat den GT8-100D/2S-M mit Drehgestellen,
die Kölner K4000 haben Losradsätze. Dazu steht im Artikel in der Wikipedia:

Zitat
Wikipedia
Dies führt einerseits zu einer größeren Laufruhe in der Geraden, andererseits kann aber abhängig von der Äquivalenten Konizität die Zentrierung innerhalb des Gleises verloren gehen und die Räder stellen sich in den Bögen nicht selbst radial ein. Dieser Effekt wird verstärkt durch das Trägheitsmoment des sich drehenden Rades,[2] sodass die Spurkränze ohne weitere Maßnahmen häufiger an den Schienen anlaufen.

Und das ist wohl bei den Verkehrsbetrieben "eingepreist". Dann muss man die Schienen halt etwas öfter richten.

Was mich zurück nach Nürnberg bringt: Letzte Woche habe ich eine 8 auf der Sulzbacher gesehen.
Ich wohne seit 1987 in Franken und gefühlt war die Straba nach Erlenstegen alle 5 Jahre für mehrere Monate gesperrt. :-(



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 03.06.2026 05:47 von laufer.
Zitat
marco2206
Zitat
laufer

Ich persönlich würde versuchen, von den 350mm Bodenhöhe zumindest auf 550mm zu kommen. Ob das dann mit Schrägen im Boden oder neuen "Mittelflurbahnsteigen" erreicht werden soll, weiß ich auch nicht.

Wären denn mit diesem gewonnen 20cm dann gänzlich andere Laufwerke möglich, sprich Drehgestelle?

Wenn man den Höhenunterschied dann aber mit Rampen im Fahrzeug ausgleichen will, dann hat man wieder Zwangspunkte zur Platzierung der Türen. Wobei die bei Niederflurfahrzeugen auch bestehen.

Tendenziell ja. Die Stadler Citylink mit Einstiegshöhen von 34 bis 55cm haben echte Drehgestelle, die die Zulassungsanforderungen im europäischen Eisenbahnrecht erfüllen. Bahnsteige, die zu 34cm Einstiegshöhe passen, finde ich im Stadtbild vertretbar. Das ist nicht so viel höher als die Bahnsteige für die Nürnberger Bestandsfahrzeuge.
Die Fahrzeuge sind dann aber nicht mehr durchgängig stufenfrei, an den Enddrehgestellen befindet sich meines Wissens nach eine Stufe.

Ansonsten kriegt man mittlerweile auch Niederflur-Drehgestellfahrzeuge durchgängig stufenfrei hin: Stadler TINA und Skoda Forcity Smart. Bei einigen Bestellungen werden die Rampen auf Wunsch der Behindertenverbände aber mittlerweile bewusst als Stufen ausgeführt. Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, weil Stufen einfacher erkennbar sind.
Habt ihr nen Tipp, welches Modell dann am ehesten für München/Nürnberg nach dem Avenio ansteht? Tina oder skoda Forcity smart?
Wichtig aus meiner Sicht: hintersten und vorderste Tür nicht zu weit weg von den Wagenenden und nicht weniger als 6 Türen bei den 4 Teilern.

Edit: 6 auf 4 Teiler korrigiert.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 05.06.2026 22:50 von Pro Tram.
Naja "eigentlich" bräuchten wir dazwischen erst mal ein richtiges Überlandfahrzeug, zumindest, wenn wir die StuB als Teil des Nürnberger Straßenbahnnetzes sehen. Am besten eines das zukunftsfest ist und auch die Anforderungen künftiger Strecken berücksichtigt. Langfristig würde ich ich da definitiv eine Teilung des Wagenparks sehen, mit Fahrzeugen, die mehr für das Stadtnetz sind, und solche, die bevorzugt auf der StuB eingesetzt werden, auch wenn alle Fahrzeuge alles können müssen.

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]
Alles ist wie immer, nur schlimmer... (Bernd das Brot)
Ein extra Stunfahrzeug sehe ich nicht, denn auf dem 4er Abschnitt Thon-Gibitzenhof kann man mit nem Überlandfahrzeug nix anfangen (Thema Fahrgastwechselzeiten) Außerdem wurde mehrfach kommuniziert, dass die Zielgruppe nicht unbedingt Nürnberg - Herzo Fahrgäste sind, sondern u.a. auch Erlangen Süd - Erlangen, also Fahrten 5-15 Minuten.

Weniger Türen als beim GTN8: auf keinen Fall!
Hierzu als kleine Anmerkung:

Zitat

Die StUB verfolgt nicht das Ziel, die schnellste Verbindung zwischen den Endhaltestellen abzubilden. Sie verbindet Points-of-Interest ... entlang der gesamten Strecke und bietet aufgrund ihrer zentralen Anbindung und ihrer zuverlässigen Taktung eine attraktive Umsteigemöglichkeit/ Ergänzung zu anderen Verkehrssystemen, beispielsweise der S-Bahn oder dem RE. So kann es zum Beispiel sinnvoller sein, von der Haltestelle Nürnberg Hauptbahnhof mit dem RE zum Hauptbahnhof in Erlangen zu fahren, um dort in die StUB in Richtung Herzogenaurach umzusteigen.

Außerdem wissenswert: In Zukunft wird kein Umstieg an der Haltestelle "Am Wegfeld" notwendig sein. Die Straßenbahn fährt direkt weiter bis ins Nürnberger Stadtzentrum oder Richtung Erlangen und Herzogenaurach.

Quelle: www.stadtumlandbahn.de/strecke/
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