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B4R - Bus, Bögl-Bahn, Bahn mit U oder doch die Tram?
geschrieben von Nukebro 
Die Straßenbahn kann nicht einfach unter Häusern durch. Die U-Bahn schon.

Und man misst den Bedarf an einer Brücke nicht indem man die Anzahl derer zählt, die im Fluss schwimmen.

Tatsache ist: der Hauptbahnhof muss derzeit einen Haufen (Umsteige)Verkehr verkraften, der eigentlich gar nicht dort hin will. Die – vermeintliche oder tatsächliche – Überlastung des U-Bahnhofs am Hauptbahnhof wurde hier ja jüngst erst als Argument vorgebracht, warum was in Paris funktioniert in Nürnberg nicht funktionieren könne.

Wenn die Leute aber anstatt alle bis zum Hauptbahnhof fahren zu müssen am Ring umstiegen, dann wäre einiges an Kapazitäten am Hauptbahnhof gewonnen. Und die Reisezeiten würden sich verkürzen, da weniger oft eine Fahrt bis ins Zentrum nötig wäre.

Es wird ja oft der Vorwurf erhoben, der ÖPNV sei nur für radiale Verbindungen gut. Eine ringförmige Verbindung würde aber eben genau die tangentialen Verbindungen stärken...

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Selbstverständlich sollten wir mehr Schienen bauen!
Zitat
Nukebro
Die Straßenbahn kann nicht einfach unter Häusern durch. Die U-Bahn schon.

Und man misst den Bedarf an einer Brücke nicht indem man die Anzahl derer zählt, die im Fluss schwimmen.

Tatsache ist: der Hauptbahnhof muss derzeit einen Haufen (Umsteige)Verkehr verkraften, der eigentlich gar nicht dort hin will. Die – vermeintliche oder tatsächliche – Überlastung des U-Bahnhofs am Hauptbahnhof wurde hier ja jüngst erst als Argument vorgebracht, warum was in Paris funktioniert in Nürnberg nicht funktionieren könne.

Wenn die Leute aber anstatt alle bis zum Hauptbahnhof fahren zu müssen am Ring umstiegen, dann wäre einiges an Kapazitäten am Hauptbahnhof gewonnen. Und die Reisezeiten würden sich verkürzen, da weniger oft eine Fahrt bis ins Zentrum nötig wäre.

Es wird ja oft der Vorwurf erhoben, der ÖPNV sei nur für radiale Verbindungen gut. Eine ringförmige Verbindung würde aber eben genau die tangentialen Verbindungen stärken...

Das bezahlt dir nur niemand in Nürnberg mit seinen vielleicht 1 Mio Einwohnern in Stadt und Umland.
Selbst in München mit der doppelten Einwohnerzahl kommt sowas nicht.
In Berlin bei 4 Mio EW (S-Bahnring) oder in Paris mit 8 Mio EW sieht das anders aus.
Zitat
Nukebro
Die Straßenbahn kann nicht einfach unter Häusern durch. Die U-Bahn schon.

Und man misst den Bedarf an einer Brücke nicht indem man die Anzahl derer zählt, die im Fluss in Nürnberg nicht funktionieren könne.

Wenn die Leute aber anstatt alle bis zum Hauptbahnhof fahren zu müssen am Ring umstiegen, dann wäre einiges an Kapazitäten am Hauptbahnhof gewonnen. Und die Reisezeiten würden sich verkürzen, da weniger oft eine Fahrt bis ins Zentrum nötig wäre.

Es wird ja oft der Vorwurf erhoben, der ÖPNV sei nur für radiale Verbindungen gut. Eine ringförmige Verbindung würde aber eben genau die tangentialen Verbindungen stärken...

Das geht doch viel besser mit einem dichten Straßenbahnnetz. Da gibt es heute schon eine tangentialene Verbindung. Ausbaufähig! Da geht noch einiges.

Uns warum muss eine Bahn unter Häusern durch? Platz ist oben genug. Muss halt der Autoverkehr zurückstehen. Meist sogar nur der Ruhende.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 22.07.2025 09:20 von HansL.
Zitat
StefanK
Zitat
Nukebro
Die Straßenbahn kann nicht einfach unter Häusern durch. Die U-Bahn schon.

Und man misst den Bedarf an einer Brücke nicht indem man die Anzahl derer zählt, die im Fluss schwimmen.

Tatsache ist: der Hauptbahnhof muss derzeit einen Haufen (Umsteige)Verkehr verkraften, der eigentlich gar nicht dort hin will. Die – vermeintliche oder tatsächliche – Überlastung des U-Bahnhofs am Hauptbahnhof wurde hier ja jüngst erst als Argument vorgebracht, warum was in Paris funktioniert in Nürnberg nicht funktionieren könne.

Wenn die Leute aber anstatt alle bis zum Hauptbahnhof fahren zu müssen am Ring umstiegen, dann wäre einiges an Kapazitäten am Hauptbahnhof gewonnen. Und die Reisezeiten würden sich verkürzen, da weniger oft eine Fahrt bis ins Zentrum nötig wäre.

Es wird ja oft der Vorwurf erhoben, der ÖPNV sei nur für radiale Verbindungen gut. Eine ringförmige Verbindung würde aber eben genau die tangentialen Verbindungen stärken...

Das bezahlt dir nur niemand in Nürnberg mit seinen vielleicht 1 Mio Einwohnern in Stadt und Umland.
Selbst in München mit der doppelten Einwohnerzahl kommt sowas nicht.
In Berlin bei 4 Mio EW (S-Bahnring) oder in Paris mit 8 Mio EW sieht das anders aus.

In München gab/gibt es für Diskussion um einen S-Bahn-Ring. Wurde aber zugunsten des deutlich teureren Projektes "zweite Stammstrecke" zurück gestellt... [de.m.wikipedia.org]

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Selbstverständlich sollten wir mehr Schienen bauen!
Platz in Zabo?
21.07.2025 23:15
Zitat
HansL
Uns warum muss eine Bahn unter Häusern durch? Platz ist oben genug. Muss halt der Autoverkehr zurückstellen. Meist sogar nur der Ruhende.

Wenn dem so ist, warum wurde für Zabo bisher ausschließlich die Anbindung per U-Bahn oder U-Strab und nie die per Straßenbahn diskutiert? Offenkundig ist man zumindest seitens der Planer der Ansicht, dass es da irgendwo eine Ecke gibt, wo es oberirdisch zu eng für Schienen ist....

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Selbstverständlich sollten wir mehr Schienen bauen!
Re: Platz in Zabo?
22.07.2025 00:14
Zitat
Nukebro
Wenn dem so ist, warum wurde für Zabo bisher ausschließlich die Anbindung per U-Bahn oder U-Strab und nie die per Straßenbahn diskutiert? Offenkundig ist man zumindest seitens der Planer der Ansicht, dass es da irgendwo eine Ecke gibt, wo es oberirdisch zu eng für Schienen ist....

In den Planfällen zum NVEP ist auch eine normale Straßenbahn zum Zabo untersucht worden (Planfälle D1, D3). Für die U-Tram (D2) ergab sich ein zu geringes Verkehrsaufkommen für eine unterirdische Führung:

>> Eine U-Tram (Erlangen –) Thon – Aufseßplatz – Zerzabelshof ...
- führt im unterirdischen Abschnitt zwischen Gleishammer und Christuskirche zu Belastungen von 12.000 - 32.000 Fahrgäste/d im Querschnitt (unterster Grenzbereich U-Bahn-Niveau)
- ist östlich Gleishammer nur in oberirdischer Führung zu rechtfertigen (2.500 – 10.000 Fahrgäste/d im Querschnitt) <<

Anmerkung: Vor einiger Zeit ist die Trasse östlich Gleißhammer bei Starkregen überschwemmt worden.
Es wird keine Ring U-Bahn geben.
Re: Platz in Zabo?
22.07.2025 09:19
Zitat
Nukebro
Zitat
HansL
Uns warum muss eine Bahn unter Häusern durch? Platz ist oben genug. Muss halt der Autoverkehr zurückstellen. Meist sogar nur der Ruhende.

Wenn dem so ist, warum wurde für Zabo bisher ausschließlich die Anbindung per U-Bahn oder U-Strab und nie die per Straßenbahn diskutiert? Offenkundig ist man zumindest seitens der Planer der Ansicht, dass es da irgendwo eine Ecke gibt, wo es oberirdisch zu eng für Schienen ist....

Der einfache Grund: als die Schienenerschließung von Zabo diskutiert wurde, war Straßenbahnbau nur mit eigenem Gleiskörper förderfähig.
Es gab schon mal Planungen für eine Straßenbahnstrecke nach Zabo, die aber nie umgesetzt wurden. Bauvorleistungen hierfür sind z. B. die Grünstreifen in der Scharrerstraße sowie in der Fallrohrstraße.
Theoretisch, wirklich nötige Anbindung nach Zabo
Verknüpfung mit dem Tiergarten würde sich dann ebenso anbieten

Und was ebenso fehlt irgendeine Wende Möglichkeit zwischen Hauptbahnhof und Tiergarten
Zitat
Timboli91
Theoretisch, wirklich nötige Anbindung nach Zabo
Verknüpfung mit dem Tiergarten würde sich dann ebenso anbieten

Und was ebenso fehlt irgendeine Wende Möglichkeit zwischen Hauptbahnhof und Tiergarten

Ich verstehe die Aussage nicht

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Selbstverständlich sollten wir mehr Schienen bauen!
Die Tram HBf Zabo am 43/44 wäre nötig und dann eine Verknüpfung mit der 5/11 am Tiergarten

Und die langen Äste Marientunnel/Tiergarten Rahenau/Erlenstegen brauchen eigentlich Wende Möglichkeit
Zitat
Timboli91
Und die langen Äste Marientunnel/Tiergarten Rahenau/Erlenstegen brauchen eigentlich Wende Möglichkeit

Sind diese zusätzlichen Wendemöglichkeiten für den Regelbetrieb gedacht oder für den Störungsfall? Wenn Ersteres, wie sähen die Linien aus, die die diese Wenden nutzen?

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Wozu Wendemöglichkeiten?
23.07.2025 16:46
Zitat
Nukebro
Zitat
Timboli91
Und die langen Äste Marientunnel/Tiergarten Rahenau/Erlenstegen brauchen eigentlich Wende Möglichkeit

Sind diese zusätzlichen Wendemöglichkeiten für den Regelbetrieb gedacht oder für den Störungsfall? Wenn Ersteres, wie sähen die Linien aus, die die diese Wenden nutzen?

Ist doch nicht so schwer! Wurde bereits ausführlich im Forum dargelegt. Wenn man 5-Minuten-Takte fährt, kommt es im Störungsfall zu Pulkbildung.
Da lässt man die leeren nachfolgenden Züge früher wenden und schon funktioniert auch der Betrieb auch in Gegenrichtung wieder. Im Grunde trivial.
Weshalb müssen Sie solche einfachen Tatsachen wieder und wieder wiederkäuen?
Es reicht doch, mal in Ruhe die bisherigen Beiträge nachzulesen. Damit könnten Sie sich solche Rückfragen sparen. Vor allem auch uns!
Man hätte den Gleisbauhof behalten sollen. Zum Wenden und als Abstellanlage mit einigen Gleisen.
Naja mit der Stadtparkschleife kommt ja gerade eine neue Wende hinzu...

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Zitat
Nukebro
Naja mit der Stadtparkschleife kommt ja gerade eine neue Wende hinzu...

Der Stadtpark liegt doch nicht im Verlauf der Linien 5 und 11.
Und vor Allem erst am Ende einer Route. Ein vorzeitiges Wenden im Havariefall oder Ähnlichem ist hier also auch nicht möglich.

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Mein Blog: [www.markustippner.de]
Zitat
BahnMarkus
Und vor Allem erst am Ende einer Route. Ein vorzeitiges Wenden im Havariefall oder Ähnlichem ist hier also auch nicht möglich.

Man kann eine Linie die zum Beispiel nach Erlenstegen fahren soll zum Stadtpark umleiten und dort wenden lassen. Das ist so weit ich weiß auch vorgesehen.

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