Willkommen! Einloggen Ein neues Profil erzeugen

erweitert
Wie die FSW-Planung Fortschritte beim ÖPNV-Ausbau verhindert
geschrieben von HansL 
Zitat
StefanK
Regional-, stadt- und verkehrsplanerisch sinnvoll wäre ein Rückbau des Frankenschnellwegs innerhalb der B4R in Nürnberg auf ganz normales Stadtstraßenniveau mit Kreisverkehren.


was soll das bringen, bzw. bewirken?
Zitat
Stanze
Zitat
StefanK
Regional-, stadt- und verkehrsplanerisch sinnvoll wäre ein Rückbau des Frankenschnellwegs innerhalb der B4R in Nürnberg auf ganz normales Stadtstraßenniveau mit Kreisverkehren.


was soll das bringen, bzw. bewirken?

Eine Verminderung des Autoverkehrs innerhalb des B4R
Zitat
StefanK
Zitat
Stanze
Zitat
StefanK
Regional-, stadt- und verkehrsplanerisch sinnvoll wäre ein Rückbau des Frankenschnellwegs innerhalb der B4R in Nürnberg auf ganz normales Stadtstraßenniveau mit Kreisverkehren.

was soll das bringen, bzw. bewirken?

Eine Verminderung des Autoverkehrs innerhalb des B4R

Es gab ja mal eine Verkehrsbefragung am FFW. Da kam heraus, dass irgendwas mit ca. 85% Quell/Ziel Verkehr ist.

Vermutlich wird sich der Verkehr kaum verringern, dafür andere Straßen innerhalb des Rings belasten.
Zitat
Stanze
Zitat
StefanK
Zitat
Stanze
Zitat
StefanK
Regional-, stadt- und verkehrsplanerisch sinnvoll wäre ein Rückbau des Frankenschnellwegs innerhalb der B4R in Nürnberg auf ganz normales Stadtstraßenniveau mit Kreisverkehren.

was soll das bringen, bzw. bewirken?

Eine Verminderung des Autoverkehrs innerhalb des B4R

Es gab ja mal eine Verkehrsbefragung am FFW. Da kam heraus, dass irgendwas mit ca. 85% Quell/Ziel Verkehr ist.

Vermutlich wird sich der Verkehr kaum verringern, dafür andere Straßen innerhalb des Rings belasten.

Man kann sich Gedanken um eine Verringerung des Gesamtverkehrs machen. Dies steht jedoch hier nicht im Vordergrund. Hier geht es um eine Verschiebung zwischen den verschiedenen Verkehrsmitteln weg von MIV und hin zu ÖV, Fahrrad, zu Fuß gehen für Verkehre, die ihr Ziel innerhalb des B4R haben..
Wozu werden sonst seit Jahrzehnten die Hunderte von Millionen oder gar Milliarden Euro in den ÖV investiert ?
Zitat
StefanK
Hier geht es um eine Verschiebung zwischen den verschiedenen Verkehrsmitteln weg von MIV und hin zu ÖV, Fahrrad, zu Fuß gehen für Verkehre, die ihr Ziel innerhalb des B4R haben..

Miv wird es immer geben, komplett kann man den nicht abschaffen.

Nürnberg kann nur Einfluss auf den verkehr nehmen der innerhalb, in die und durch die Stadt fließt.

Nürnberg ist nunmal ein Arbeitszentrum mit mehr als 50% Einpendler. Um diese zu reduzieren muß man ÖPNV außerhalb von Nürnberg bauen. Das kann aber Nürnberg nicht.

Die Stadt kann MIV Einpendelverkehr nur lenken. Genau das will sie mit dem FSW. Der MIV Verkehr soll auf dem FSW gebündelt werden und Alternativwegen wie Fürther Str. entzogen werden.

Dann kann man auf der Fürther Radwege bauen. Oder auch auf den Deckeln des FSW.
Mit dem Rad von Gostenhof in die Südstadt ist aktuell richtig kagge. Wenn man einfach mit den Rad über den FSW Deckel fahren kann ist das ein Katzensprung.

Ein Rückbau des FSW wird es nicht geben. Wenn dann bleibt es so wie es ist.
Geht doch auch sachlich!
24.02.2026 19:02
Wäre schön, wenn das so bliebe.

Zitat
Stanze
Zitat
StefanK
Hier geht es um eine Verschiebung zwischen den verschiedenen Verkehrsmitteln weg von MIV und hin zu ÖV, Fahrrad, zu Fuß gehen für Verkehre, die ihr Ziel innerhalb des B4R haben..

Miv wird es immer geben, komplett kann man den nicht abschaffen.
Wer will denn den MIV komplett abschaffen? Das ist doch wieder eine Entgegnung auf eine Forderung, die niemand aufgestellt hat.
Man kann den MIV aber durchaus reduzieren. Was Nürnberg sowohl für den innerörtlichen als auch für den Einpendlerverkehr deutlich bewiesen hat.

Zitat
Stanze
Nürnberg kann nur Einfluss auf den verkehr nehmen der innerhalb, in die und durch die Stadt fließt.

Oh? Noch nie etwas von der StUB gehört? Die wird einiges bringen, so sie nicht von Erlangen sabotiert wird. Aber auch jetzt: RE halbstündlich, S-Bahn 20-minütig, da gibt es doch Alternativen. Da kann Nürnberg dafür sorgen, dass sie angenommen werden. MIV zugunsten ökologischer Alternativen einschränken. Klappt doch. Nürnberg ist auf einem guten Weg.

Zitat
Stanze
Nürnberg ist nunmal ein Arbeitszentrum mit mehr als 50% Einpendler. Um diese zu reduzieren muß man ÖPNV außerhalb von Nürnberg bauen. Das kann aber Nürnberg nicht.

Unbestritten.
Da gibt ja bereits jetzt Alternativen, die bereits genutzt werden, Und weitere Ausbaupläne, die realisiert werden. Auch zugunsten der Einpendler. Die dann eben nicht mehr auf den MIV angeblich angewiesen sind.


Zitat
Stanze
Die Stadt kann MIV Einpendelverkehr nur lenken. Genau das will sie mit dem FSW. Der MIV Verkehr soll auf dem FSW gebündelt werden und Alternativwegen wie Fürther Str. entzogen werden.

Wie oben dargestellt, kann die Stadt den Einpendlerverkehr nicht nur lenken, sondern auch reduzieren. Haben Sie sich die Verkehrszählungen schon mal angesehen, die zeigen, wie erfolgreich das bereits heute geschieht?

Zitat
Stanze

Dann kann man auf der Fürther Radwege bauen. Oder auch auf den Deckeln des FSW.
Mit dem Rad von Gostenhof in die Südstadt ist aktuell richtig kagge. Wenn man einfach mit den Rad über den FSW Deckel fahren kann ist das ein Katzensprung.

Wenn man innerhalb des B4R den Autoverkehr sinnvoll reduziert, so ist jede Menge Platz für alle sinnvollen und überfälligen Radwege. Dafür braucht es keinen Monstertunnel.

Zitat
Stanze

Ein Rückbau des FSW wird es nicht geben. Wenn dann bleibt es so wie es ist.

Das werden wir ja sehen. Die Straßen sind so marode, dass sie nicht bleiben können, wie sie sind. Da wird man ernsthaft über einen Rückbau nachdenken, weil eine Sanierung auch nicht zielführend ist. Da kann man auch gleich ein vernünftiges Konzept diskutierne,
Die Bilder zeigen die Fürther Straße stadteinwärts in Höhe des U-Bahnhofs Eberhardshof und des früheren Quelle-Versandhauses.
Die Fürther Straße ist auf eine Fahrspur reduziert und es gibt einen breiten Radweg sowie Fußweg.
Auf der parallel verlaufenden Bahnlinie fahren stündlich acht bis neun S-Bahn, RE und RB in die Richtungen Erlangen, Forchheim, Bamberg, Neustadt Aisch und Markt Erlbach.


Diese Wahlergebnisse zeigen auch mal wieder: die Leute innerhalb der B4R wollen eben genau diesen Ausbau des FSW nicht, denn sie haben mehrheitlich den Kandidaten gewählt, der gegen diesen Ausbau Wahlkampf gemacht hat...

____________
Selbstverständlich sollten wir mehr Schienen bauen!


Das ist sehr kurz gedacht, der Wahlkampf bestand aus zig anderen Themen...
Ich find es ja nicht so gut, dass man hier immer das CSU Bashing betreibt. Das mag in Erlangen bezüglich der Stub so sein, aus meiner Sicht aber keinesfalls in Nürnberg.
Zu der Graphik mit den Stimmergebnissen:
Meine Meinung, wenn man jetzt auch noch die Stimmbezirke, die Stadtteile und die Staßen runterbrechen kann, wer wie gewählt hat.... was ist dann daran noch eine geheime Wahl?
An Nukebro

Ich sähe es umgekehrt, das König letztlich gewonnen hat ist ein Beweis, das den Bürgern wichtig ist, das beschlossenes, was von Gerichten bestätigt wurde, endlich mal umgesetzt wird. Diejenigen deren festhalten am Projekt nicht gesichert war, hat man abgestraft. Irgenwie hat ein von demokratisch legitimierten Volksvertretern mehrheitlich für gut befundenes Projekt, das von Gerichten bestätigt wurde, irgenwann eben doch mal das Recht, umgesetzt zu werden. Demokratie heißt eben, auch mal aus zu halten, das die anderen gewinnen. Man wirft bestimmten Parteien mangelndes verankert sein in der Demokratie vor. Aber von welchen Demokratieverständnis kündet es, wenn Mehrheitsentscheidungen nur dann akzeptiert werden, wenn sie den eigenen Vorstellungen entsprechen?

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]
Alles ist wie immer, nur schlimmer... (Bernd das Brot)
Beide Kandidaten haben sich für die FSW Tunnellösung ausgesprochen, die einen unbedingt, die anderen mit einer pro forma Bedingung (bekanntlich zaubert Söder Sonderzuschüsse aus dem bayerischen Sondervermögen-Anteil).

Man konnte gar nicht "gegen" eine FSW Tunnellösung stimmen, von daher hat am Sonntag hierzu niemand etwas entschieden. Allenfalls die 59%, die sich ihrer Stimme "enthalten" haben.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 26.03.2026 19:26 von spuernase.
an spuernase

Ja die Stichwahl war ja auch eher schwarz-rot in roter Verpackung vs schwarz-rot in schwarzer Verpackung... Aber z.B die Grünen, die haben sich ja schon sehr eindeutig dagegen possitioniert: [gruene-stadtratsfraktion.nuernberg.de] Ein Wahlergebniss von 10,4 lese ich schon ein wenig so, das deren Anliegen zwar schon Anhänger hat, aber eben nur so 10% und keine Überwältigende Merhheit in der Bevölkerung. Klar, es war ein Thema von vielen, und es gab und gibt auch genügen andere Gründe, das eine oder das andere zu wählen. Aber ich würde nicht sagen, das die Nichtwähler die FSW-Gegner representieren.

Ich selbst, obwohl kein Autofahrer, hoffe auf gewisse Kollateralnutzeneffekte, wenn die Stadt endlich ihren Kopf durchbekommt (ich halte die Stelle auch für die hässliche Ecke Nürnbergs, ergo es KANN nur besser werden...), habe ich ja schon ausgeführt, das man dann die Stadt mit ihren eigenen Argumenten packen kann, wo die einem jetzt mit Verweis auf die unveränderte Situation ausgleiten würden (in Sachen Rückkehr des 34ers). Von daher sehe ich da Stillstand als noch schlimmer als den Ausbau an. Und abgesehen davon tun mir auch die Anwohner bzw Nutzer des U-Bahnhof Rothenburger leid, die jahrzehntelang völlig umsonst so weit in die Tiefe hinabsteigen mussten, wenn der FSW-Tunnel nie käme, und man die U-Bahn völlig umsonst so tief gelegt hat (Für den Wassersammler den man sonst noch mit unterquert hat, hätte es dann auch ein Düker getan.). Und ich halte die "Schäden" die der Ausbau vermeintlich am ÖPNV verursachen wird für überbewertet. Ich glaube nicht, das bei fertigen FSW die Chance in der U1 zwischen Nürnberg und Fürth mal einen Sitzplatz zu bekommen auch nur um ein jota steigt... Mit viel Glück, kriegt man etwas den Straßenverkehr aus der Fürther weg, wenn man die parallen Verkehrsberuhigungs-Maßnahmen in der Fürther Str. macht (hoffentlich), aber ich bin insgesammt schon sehr zuversichtlich, das sich die Staus auf dem Frankenschnellweg aufrecht erhalten lassen werden.

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]
Alles ist wie immer, nur schlimmer... (Bernd das Brot)



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 26.03.2026 19:58 von Daniel Vielberth.
Sorry, in diesem Forum dürfen nur registrierte Benutzer schreiben.

Hier klicken, um sich einzuloggen