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Wie die FSW-Planung Fortschritte beim ÖPNV-Ausbau verhindert
geschrieben von HansL 
Zitat
Nukebro
Was man alles an ÖPNV für die Milliarde plus x bekäme... Selbst mein Vorschlag einer Ring-U-Bahn wäre im Bereich des Möglichen...

Es geht sicher immer noch blödsinniger. Irgendwie wird man es schon schaffen, das nicht vorhandene Geld aus dem Fenster zu werfen.
Re: FSW sanieren?
30.09.2025 12:34
Zitat
HansL
Die Zahlen, die Herr Vogel da immer in den Raum wirft, werfen viele Fragen auf.

Meine Tipps zu dem Thema wären ja:

- diverse Nürnberger Wahlberechtigte gehen davon aus, dass der Ausbau der A73 an diesem Ort ein Ausbau die Bundesautobahn A73 sei, und dass dies entsprechend vom Bund bezahlt werden würde. Die wissen also gar nicht, das Nürnberg ihre Landkreis/Stadtkreis-Straße selber zahlen müssen, und auf diverse Zuschüsse z.B. vom Land hoffen muss. Daher verstehen sie eine wesentliche Motivation der Bürgerinitiativen nicht.

- Herr Vogel hat im NN-Artikel erneut auf die angebliche Lärm- und Abgasreduzierung im Stadtteil nach erfolgtem Ausbau herumgeritten. Bis 2040 wären wir aber mit der Elektromobiliät bei den PKW, und auch bei den LKW, selbst im rückständigen Deutschland viel weiter als heute, so dass es sich selbst bei unveränderten Straßenverhältnissen (und bestehenden Tempolimits 50/80) eine deutliche Lärmreduktion, sowie Reduktion der Abgasbelastung geben würde. Hier rächt es sich nun, dass diese Sachverhalte jahrzehntelang von "Umweltgruppen" (die von 0% Autoverkehr in "ihrer" Stadt und von "alle Güter auf die Bahn/Straßenbahn/Lastenrad" träumten) kleingeredet wurden.
Bei Tempo 80 ist ein "normaler" Verbrenner (also einer der nicht extra auf laut getunt wurde) ziemlich genau gleich laut wie ein e-Auto. Und Reifenabrieb ist bei ceteris paribus schwereren e-Autos sogar schlimmer.

____________
Selbstverständlich sollten wir mehr Schienen bauen!
Zitat
Nukebro
Bei Tempo 80 ist ein "normaler" Verbrenner (also einer der nicht extra auf laut getunt wurde) ziemlich genau gleich laut wie ein e-Auto. Und Reifenabrieb ist bei ceteris paribus schwereren e-Autos sogar schlimmer.

Aber co2 wird bei E Autos sich verbessern .
Re: FSW sanieren?
30.09.2025 21:27
Zitat
spuernase
Zitat
HansL
Die Zahlen, die Herr Vogel da immer in den Raum wirft, werfen viele Fragen auf.

Meine Tipps zu dem Thema wären ja:

- diverse Nürnberger Wahlberechtigte gehen davon aus, dass der Ausbau der A73 an diesem Ort ein Ausbau die Bundesautobahn A73 sei, und dass dies entsprechend vom Bund bezahlt werden würde. Die wissen also gar nicht, das Nürnberg ihre Landkreis/Stadtkreis-Straße selber zahlen müssen, und auf diverse Zuschüsse z.B. vom Land hoffen muss. Daher verstehen sie eine wesentliche Motivation der Bürgerinitiativen nicht.

Nu ja, eine Förderung von 80% könnte die Anahme das der Bund oder Land das schon finanzieren.
Zitat
Nukebro
Bei Tempo 80 ist ein "normaler" Verbrenner (also einer der nicht extra auf laut getunt wurde) ziemlich genau gleich laut wie ein e-Auto. Und Reifenabrieb ist bei ceteris paribus schwereren e-Autos sogar schlimmer.

Wieviel CO2 wird bei stauloser Fahrt auf den 2 Kilometern ausgebautem FSW bei 60 km/h (sind 2 Minuten), im Gegensatz zu heute bei nur 10-15 Minuten Stop and Go, weniger ausgestoßen?

Nicht nur auf dem FSW, sondern auch in der Rothenburger und Schwabacher Straße!

Von der vergeudeten Zeit, der im Stau stehenden Personen, ganz zu schweigen.

Seit 50 Jahren könnte der FSW schon ausgebaut sein, vor allem viel billiger!

Von 1965 bis 2012 selbst davon betroffen, als Einpendler von Reichelsdorf, später aus Schwabach.
Zitat
elixir
Zitat
Nukebro
Bei Tempo 80 ist ein "normaler" Verbrenner (also einer der nicht extra auf laut getunt wurde) ziemlich genau gleich laut wie ein e-Auto. Und Reifenabrieb ist bei ceteris paribus schwereren e-Autos sogar schlimmer.

Wieviel CO2 wird bei stauloser Fahrt auf den 2 Kilometern ausgebautem FSW bei 60 km/h (sind 2 Minuten), im Gegensatz zu heute bei nur 10-15 Minuten Stop and Go, weniger ausgestoßen?

Nicht nur auf dem FSW, sondern auch in der Rothenburger und Schwabacher Straße!

Von der vergeudeten Zeit, der im Stau stehenden Personen, ganz zu schweigen.

Seit 50 Jahren könnte der FSW schon ausgebaut sein, vor allem viel billiger!

Von 1965 bis 2012 selbst davon betroffen, als Einpendler von Reichelsdorf, später aus Schwabach.

Wenn der Ausbau von Straßen den Stau verringern würde, dürfte es im Großraum Los Angeles keinen Stau geben. Das Gegenteil ist der Fall.

Die einzige Methode Stau zu reduzieren, die funktioniert, ist attraktive Alternativen zum Auto anzubieten.

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Selbstverständlich sollten wir mehr Schienen bauen!
Zitat
Nukebro
Zitat
elixir
Zitat
Nukebro
Bei Tempo 80 ist ein "normaler" Verbrenner (also einer der nicht extra auf laut getunt wurde) ziemlich genau gleich laut wie ein e-Auto. Und Reifenabrieb ist bei ceteris paribus schwereren e-Autos sogar schlimmer.

Wieviel CO2 wird bei stauloser Fahrt auf den 2 Kilometern ausgebautem FSW bei 60 km/h (sind 2 Minuten), im Gegensatz zu heute bei nur 10-15 Minuten Stop and Go, weniger ausgestoßen?

Nicht nur auf dem FSW, sondern auch in der Rothenburger und Schwabacher Straße!

Von der vergeudeten Zeit, der im Stau stehenden Personen, ganz zu schweigen.

Seit 50 Jahren könnte der FSW schon ausgebaut sein, vor allem viel billiger!

Von 1965 bis 2012 selbst davon betroffen, als Einpendler von Reichelsdorf, später aus Schwabach.

Wenn der Ausbau von Straßen den Stau verringern würde, dürfte es im Großraum Los Angeles keinen Stau geben. Das Gegenteil ist der Fall.

Die einzige Methode Stau zu reduzieren, die funktioniert, ist attraktive Alternativen zum Auto anzubieten.

Wir leben aber in Nürnberg und dort liegt auch der Franken-Schnell-Weg! Der seit bald 70 Jahren gebaut wird!
Zitat
elixir
Zitat
Nukebro
Bei Tempo 80 ist ein "normaler" Verbrenner (also einer der nicht extra auf laut getunt wurde) ziemlich genau gleich laut wie ein e-Auto. Und Reifenabrieb ist bei ceteris paribus schwereren e-Autos sogar schlimmer.

Wieviel CO2 wird bei stauloser Fahrt auf den 2 Kilometern ausgebautem FSW bei 60 km/h (sind 2 Minuten), im Gegensatz zu heute bei nur 10-15 Minuten Stop and Go, weniger ausgestoßen?

Nicht nur auf dem FSW, sondern auch in der Rothenburger und Schwabacher Straße!

Von der vergeudeten Zeit, der im Stau stehenden Personen, ganz zu schweigen.

Seit 50 Jahren könnte der FSW schon ausgebaut sein, vor allem viel billiger!

Von 1965 bis 2012 selbst davon betroffen, als Einpendler von Reichelsdorf, später aus Schwabach.

Kleiner Tipp: von Schwabach und Reichelsdorf gibt es Busse und S-Bahnen. Die kann man nutzen, wenn man nicht im Stau stehen will.
Und dann belästigt man seine Mitmenschen auch nicht unnötig mit Lärm und Abgasen.
Zitat
elixir
Zitat
Nukebro
Zitat
elixir
Zitat
Nukebro
Bei Tempo 80 ist ein "normaler" Verbrenner (also einer der nicht extra auf laut getunt wurde) ziemlich genau gleich laut wie ein e-Auto. Und Reifenabrieb ist bei ceteris paribus schwereren e-Autos sogar schlimmer.

Wieviel CO2 wird bei stauloser Fahrt auf den 2 Kilometern ausgebautem FSW bei 60 km/h (sind 2 Minuten), im Gegensatz zu heute bei nur 10-15 Minuten Stop and Go, weniger ausgestoßen?

Nicht nur auf dem FSW, sondern auch in der Rothenburger und Schwabacher Straße!

Von der vergeudeten Zeit, der im Stau stehenden Personen, ganz zu schweigen.

Seit 50 Jahren könnte der FSW schon ausgebaut sein, vor allem viel billiger!

Von 1965 bis 2012 selbst davon betroffen, als Einpendler von Reichelsdorf, später aus Schwabach.

Wenn der Ausbau von Straßen den Stau verringern würde, dürfte es im Großraum Los Angeles keinen Stau geben. Das Gegenteil ist der Fall.

Die einzige Methode Stau zu reduzieren, die funktioniert, ist attraktive Alternativen zum Auto anzubieten.

Wir leben aber in Nürnberg und dort liegt auch der Franken-Schnell-Weg! Der seit bald 70 Jahren gebaut wird!

Was soll das für ein Argument sein? Es funktioniert nirgendwo auf der Welt, aber Nürnberg ist anders?

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Selbstverständlich sollten wir mehr Schienen bauen!
Die ersten Ideen sind schon 100 Jahre alt. Herr Jansen wollte schon damals die Trasse des Ludwigskanals für eine Stadtautobahn nutzen. Aus dieser Idee wurde 50 Jahre gar nichts.

Dann Ende der 60'er, Anfang der 70'er eine völlig durchgeknallte Planung einer autogerechten Stadt. Alle Zufahrten nahe des Zentrums. Autobahnknoten an den Rampen. Abriss der halben Südstadt entlang der Bahn. Zweiter Autobahnknoten am Dürrenhoftunnel. Dritter Knoten zwischen Zabo und Tiergarten.

Dieser Irrsinn wurde in den 70'ern gestoppt. Heraus kam eine vernünftige Fernstraßenplanung, wie sie heute im wesentlichen aussieht: Alle Fernstraßen enden am B4R. Innerhalb nur Gemeindestraßen.

Nürnberg war damit nicht einverstanden. Und bekam die begonnenen Abschnitte des A73 zwischen Hafen und Stadtgrenze Fürth geschenkt.

Zitat
elixir

Seit 50 Jahren könnte der FSW schon ausgebaut sein, vor allem viel billiger!

1975 war es noch lange nicht soweit, dass ein Durchbau fertig hätte sein können. Da ging die unsinnige Diskussion gerade wieder los. Die CSU war für eine Stadtautobahn. Aber wie unter der Bahn durchkommen? Alte Visualisierungen zeigen: den Viadukt abreißen und eine neue Bahnbrücke bauen. Völlig unrealistisch - das trifft 2 Hauptstrecken. Und sicher nicht billig.

Wie man billiger mit einer Autobahn unter der Bahn durchkommen will? Bis heute kein tragfähigen Plan.

Nürnberg ist uneinsichtig: Also erst mal die A73 als Kreisstraße mit 3 Ampeln bauen. Als Umleitung für den U-Bahn-Bau. Dafür die Straßenbahn stilllegen. Aber die Fürther Straße sollte ein Boulevard zum Bummeln werden.

Als Abkürzung würde die Strecke niemand nutzen. Das verhindern die 3 Ampeln, wurde uns erzählt.

Und jetzt dem Unsinn noch die Krone aufsetzen? Ein Tunnel für eine Milliarde. Der nicht mal den Autofahrern wirklich was bringt. Aber der gesamten Stadt massiv schadet.
Zitat
HansL
Zitat
elixir
Zitat
Nukebro
Bei Tempo 80 ist ein "normaler" Verbrenner (also einer der nicht extra auf laut getunt wurde) ziemlich genau gleich laut wie ein e-Auto. Und Reifenabrieb ist bei ceteris paribus schwereren e-Autos sogar schlimmer.

Wieviel CO2 wird bei stauloser Fahrt auf den 2 Kilometern ausgebautem FSW bei 60 km/h (sind 2 Minuten), im Gegensatz zu heute bei nur 10-15 Minuten Stop and Go, weniger ausgestoßen?

Nicht nur auf dem FSW, sondern auch in der Rothenburger und Schwabacher Straße!

Von der vergeudeten Zeit, der im Stau stehenden Personen, ganz zu schweigen.

Seit 50 Jahren könnte der FSW schon ausgebaut sein, vor allem viel billiger!

Von 1965 bis 2012 selbst davon betroffen, als Einpendler von Reichelsdorf, später aus Schwabach.

Kleiner Tipp: von Schwabach und Reichelsdorf gibt es Busse und S-Bahnen. Die kann man nutzen, wenn man nicht im Stau stehen will.
Und dann belästigt man seine Mitmenschen auch nicht unnötig mit Lärm und Abgasen.

Kleiner Tipp: Ja heute - aber nicht als ich berufstätig war - genaues lesen hilft!
Zitat
elixir
Zitat
HansL


Kleiner Tipp: von Schwabach und Reichelsdorf gibt es Busse und S-Bahnen. Die kann man nutzen, wenn man nicht im Stau stehen will.
Und dann belästigt man seine Mitmenschen auch nicht unnötig mit Lärm und Abgasen.

Kleiner Tipp: Ja heute - aber nicht als ich berufstätig war - genaues lesen hilft!

Solange ich denken kann, gab es den 60'er nach Schwabach. Und die Züge mit Bahnhöfen und Haltepunkten unterwegs.
Vielleicht war damals noch nicht alles so gut wie heute. Aber heute? Wo ist jetzt das Argument?
Genaues lesen hilft!



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 01.10.2025 20:44 von HansL.
Zitat
HansL

Zitat
Stanze
Zitat
HansL
1. Es ist nicht im Gespräch, dass Bund/Land den Tunnel oder Deckel nach Fertigstellung als Autobahn übernimmt.

Durchaus ist das im Gespräch. Die Gegner haben deswegen sogar die Befürchtung, dass dann die Geschwindigkeitsbegrenzung wegfällt oder kleiner wird.

Da bringen Sie einiges durcheinander! Richtig ist, dass während des Klageverfahrens auch das Thema Widmung der Straße auf den Tisch kam. Darf Nürnberg eine Schnellstraße europäischen Rechts bauen? Und damit sie das Recht hat, sie als Kreisstraße definieren? Leider haben sich die Gerichte mit dieser Frage gar nicht weiter befasst.

Ein zweites war die Befürchtung des BN, dass nach Fertigstellung des FSW der Bund die Straße übernehmen könnte. Und damit den ausgehandelten "Vergleich" aushebeln könnte. Damit wurde gegen die Vereinbarung argumentiert, aber das war m.E. schon immer Quatsch.

Tatsächlich hat weder Bund noch Land Bayern das geringste Interesse, dieses Projekt nach Fertigstellung zu übernehmen. Die A73 im Nürnberger Stadtgebiet flog schon vor Jahrzehnten aus gutem Grund aus dem Bundesverkehrswegeprogramm. Weil Nürnberg die Autobahn aber unbedingt wollte, ließ es sich die bereits fertiggestellten Teile zwischen Hafenkreuz und Stadtgrenze Fürth sowie die Südwesttangente "schenken". Fürth bekam den Abschnitt bis Burgfarnbach, auch hier ist es eine Kreisstraße.

Beide Kommunen wollten das "Geschenk" Tangente zurückgeben. Die Unterhaltskosten wachsen den Städten über den Kopf. Beispiel ist das Kostendesaster mit den maroden Hafenbrücken. Die seit Jahren gestellten offiziellen Anträge dazu waren dem Bund bisher noch nicht mal eine Antwort wert.

Warum sollte irgendjemand einen sinnlosen Tunnel übernehmen wollen, dessen Unterhalt einen hohen einstelligen Millionenbetrag verschlingt?

Heute ein Artikel dazu in NN Online:
[www.nn.de]

Leider hinter Bezahlschranke. Würde mich schon interessieren, wer da warum glaubt, sich berechtigte Hoffnung machen zu können, dass der Bund die Südwestttangente übernimmt.
Zitat
HansL
Zitat
HansL

Zitat
Stanze
Zitat
HansL
1. Es ist nicht im Gespräch, dass Bund/Land den Tunnel oder Deckel nach Fertigstellung als Autobahn übernimmt.

Durchaus ist das im Gespräch. Die Gegner haben deswegen sogar die Befürchtung, dass dann die Geschwindigkeitsbegrenzung wegfällt oder kleiner wird.

Da bringen Sie einiges durcheinander! Richtig ist, dass während des Klageverfahrens auch das Thema Widmung der Straße auf den Tisch kam. Darf Nürnberg eine Schnellstraße europäischen Rechts bauen? Und damit sie das Recht hat, sie als Kreisstraße definieren? Leider haben sich die Gerichte mit dieser Frage gar nicht weiter befasst.

Ein zweites war die Befürchtung des BN, dass nach Fertigstellung des FSW der Bund die Straße übernehmen könnte. Und damit den ausgehandelten "Vergleich" aushebeln könnte. Damit wurde gegen die Vereinbarung argumentiert, aber das war m.E. schon immer Quatsch.

Tatsächlich hat weder Bund noch Land Bayern das geringste Interesse, dieses Projekt nach Fertigstellung zu übernehmen. Die A73 im Nürnberger Stadtgebiet flog schon vor Jahrzehnten aus gutem Grund aus dem Bundesverkehrswegeprogramm. Weil Nürnberg die Autobahn aber unbedingt wollte, ließ es sich die bereits fertiggestellten Teile zwischen Hafenkreuz und Stadtgrenze Fürth sowie die Südwesttangente "schenken". Fürth bekam den Abschnitt bis Burgfarnbach, auch hier ist es eine Kreisstraße.

Beide Kommunen wollten das "Geschenk" Tangente zurückgeben. Die Unterhaltskosten wachsen den Städten über den Kopf. Beispiel ist das Kostendesaster mit den maroden Hafenbrücken. Die seit Jahren gestellten offiziellen Anträge dazu waren dem Bund bisher noch nicht mal eine Antwort wert.

Warum sollte irgendjemand einen sinnlosen Tunnel übernehmen wollen, dessen Unterhalt einen hohen einstelligen Millionenbetrag verschlingt?

Heute ein Artikel dazu in NN Online:
[www.nn.de]

Leider hinter Bezahlschranke. Würde mich schon interessieren, wer da warum glaubt, sich berechtigte Hoffnung machen zu können, dass der Bund die Südwestttangente übernimmt.

Würde eine solche Übernahme dann zum Ausbau führen? Dann hätten wir ja noch mehr MIV in der Region...

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Selbstverständlich sollten wir mehr Schienen bauen!
Zitat
Nukebro

Würde eine solche Übernahme dann zum Ausbau führen? Dann hätten wir ja noch mehr MIV in der Region...

Wenn der Bund etwas übernimmt, sind es fertig ausgebaute Strecken. Da ändert sich für den MIV überhaupt nichts.

Wenn der Bund jetzt den FSW übernehmen würde, wäre die bisherige Tunnel-Planung komplett hinfällig. Dann ginge alles tatsächlich von vorne los. Dazu müsste der Tunnel erst mal in den Bundesverkehrswegeplan. Keine Chance! Damit wäre die Idee komplett hinfällig.
Das Bürgerbegehren "zurück auf los" hat die nötige Anzahl von Unterschriften gesammelt und würde sie jetzt gerne dem Wahlamt übergeben. Aber diese Behörde sieht sich wegen der Kommunalwahl nicht in der Lage, die Listen jetzt entgegen zu nehmen. Denn mit der Übergabe beginnt die einmonatige Frist, bis zu der entschieden werden muss, ob das Begehren rechtmäßig ist. Und dann muss der Stadtrat entscheiden, ob er dem Begehren stattgibt und die Pläne aufgibt. Oder ob es zu einem Bürgerentscheid kommt.

Im Moment sieht es danach aus, dass die Unterschriften etwa Ende März übergeben werden. Und wenn die Kommunalwahl die bisherige Mehrheit von CSU und SPD bestätigen sollte, so wird es schon alleine aus Gründen der Gesichtswahrung dann einen Bürgerentscheid geben.
Zitat
HansL
Das Bürgerbegehren "zurück auf los" hat die nötige Anzahl von Unterschriften gesammelt und würde sie jetzt gerne dem Wahlamt übergeben. Aber diese Behörde sieht sich wegen der Kommunalwahl nicht in der Lage, die Listen jetzt entgegen zu nehmen. Denn mit der Übergabe beginnt die einmonatige Frist, bis zu der entschieden werden muss, ob das Begehren rechtmäßig ist. Und dann muss der Stadtrat entscheiden, ob er dem Begehren stattgibt und die Pläne aufgibt. Oder ob es zu einem Bürgerentscheid kommt.

Im Moment sieht es danach aus, dass die Unterschriften etwa Ende März übergeben werden. Und wenn die Kommunalwahl die bisherige Mehrheit von CSU und SPD bestätigen sollte, so wird es schon alleine aus Gründen der Gesichtswahrung dann einen Bürgerentscheid geben.

Und da dann kein anderer Wahltermin in der unmittelbaren Umgebung ist (korrigiert mich wenn ich falsch liege) wird die Wahlbeteiligung vermutlich ziemlich mau sein. In der Vergangenheit hat es bei entsprechenden Entscheiden mit niedriger Wahlbeteiligung üblicherweise eine Klatsche für den ÖPNV gegeben (siehe Tram Entscheide in Aachen oder Wiesbaden). Ob es den entsprechenden Kräften in Nürnberg gelingt, hinreichend zu mobilisieren? Gerade die eher nach Erlangen orientierten Studenten der FAU die im Norden Nürnbergs leben könnten das Zünglein an der Waage sein....

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Selbstverständlich sollten wir mehr Schienen bauen!
Regional-, stadt- und verkehrsplanerisch sinnvoll wäre ein Rückbau des Frankenschnellwegs innerhalb der B4R in Nürnberg auf ganz normales Stadtstraßenniveau mit Kreisverkehren.
Zitat
StefanK
Regional-, stadt- und verkehrsplanerisch sinnvoll wäre ein Rückbau des Frankenschnellwegs innerhalb der B4R in Nürnberg auf ganz normales Stadtstraßenniveau mit Kreisverkehren.

Hallo

Das wäre das beste denke ich wenn es denn um die Entlastung des Rings ginge könnte ich mir auch eine Führung ab der Stadtgrenze entlang der Sigmund-Straße vorstellen. Natürlich musste diese dann ausgebaut werden. Für den Fall das die Stadt am einem Tunnel festhält könnte man auch für Höfner Straße Untertunneln bis zur Höfner Spange und ab dann weiter zur Südwesttangente

LG Michel
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