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Re: Der FSW kann nicht bleiben, wie er ist 15.10.2024 02:46 |
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Daniel Vielberth
muss man doch zumindest einen Plan haben, was man stattdessen macht.
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Re: Es gibt jede Menge Alternativvorschläge 15.10.2024 10:21 |
Zitat
Daniel Vielberth
an HansL
Na dann sind wir doch beieinander. Das der Hr Vogel die nicht diskuitieren will, spricht nicht gerade für ihn. Aber hier im Forum könnte man sie ja diskutieren (ich gehe mal nicht davon aus, das die geheim gehalten werden müssen). Gerade, weil die Stadt ja durchaus scharf gegen die Projektgegner schießt, wenn man hier so ließt: [www.nuernberg.de] und dann wäre es ja schon interessant, welche Alternativ-Konzepte wirklich im Raum stehen. Eben mit Schwerpüunkt ÖPNV damit es hier ins Forum passt
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Re: Es gibt jede Menge Alternativvorschläge 15.10.2024 13:29 |
Zitat
HansL
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Daniel Vielberth
an HansL
Na dann sind wir doch beieinander. Das der Hr Vogel die nicht diskuitieren will, spricht nicht gerade für ihn. Aber hier im Forum könnte man sie ja diskutieren (ich gehe mal nicht davon aus, das die geheim gehalten werden müssen). Gerade, weil die Stadt ja durchaus scharf gegen die Projektgegner schießt, wenn man hier so ließt: [www.nuernberg.de] und dann wäre es ja schon interessant, welche Alternativ-Konzepte wirklich im Raum stehen. Eben mit Schwerpüunkt ÖPNV damit es hier ins Forum passt
Es gibt viele Vorschläge. Einen davon finde ich besonders überzeugend: [www.th-nuernberg.de] Schon 2017 legte Frau Prof. Burgstaller der TH Nürnberg eine Semesterarbeit von 18 Master-StudentInnen vor. Sie hatten die Aufgabe, Idee vorzulegen, wie man St. Leonhard West zu einem lebendigen Stadtteil ausbauen könnte, wenn man die Autobahn zwischen Jansenbrücke und Rothenburger Straße zurückbaut. Der Straßenverkehr sollte aber im bisherigen Umfang möglich bleiben. Aber zusätzlich Raum für Fußgänger, Radfahrer und ÖPNV geschaffen werden. Schon eine Vorgängerabeit (Geschwister Heilmann, Visualisierung zu sehen unter [www.stattautobahn.de] , wenn man die Bilder auf der Startseite durchblättert) sah eine Wiedererrichtung der Straßenbahn an den Rampen vor. Die Arbeiten befassten sich nicht mit ÖPNV - das war auch nicht die Aufgabe - aber neben Vorschlägen für Wohnbebauung und Infrastruktur enthielten die Arbeiten auch Vorschläge für Haltestellen. Im Gegensatz zur offiziellen Planung der Stadt Nürnberg für den FSW-Ausbau.
Die Arbeiten wurden den Stadträten und den Fachleuten präsentiert. Und von den Angesprochenen vollkommen ignoriert. Das waren immerhin Arbeiten einer örtlichen Hochschule und nicht Vorschläge einiger "dahergelaufener Spinner"!
Eigentlich wäre es ein Thema der Stadtplanung und dann der Verkehrsplanung, Vorschläge zu machen, was mit diesem vernachlässigten Stadtviertel gemacht werden soll. Aber die Fachleute wurden kaltgestellt und bekamen einen Maulkorb verpasst. Kompetente Mitarbeiter werden mit einer Abmahnung bedroht, wenn sie sich öffentlich äußern. Die Zuständigkeit für das Projekt bekam ausschließlich SÖR. Diese städtische Tochter mag Kompetenzen bei der Bauausführung haben. Aber Stadt- und Verkehrsplanung war vorher nicht ihr Aufgabengebiet. Mit der FSW-Planung hat sich SÖR alles andere als mit Ruhm bekleckert. Für Fachleute anderer Städte wurde Nürnberg zur Lachnummer: Alle Welt baut Stadtautobahnen zurück. Nur Nürnberg schließt die letzte Lücke mitten im Zentrum.
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Re: Wie die FSW-Planung Fortschritte beim ÖPNV-Ausbau verhindert 15.10.2024 14:22 |
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spuernase
Wenn man da reinguckt in den Publikationen der TH Nürnberg sieht man aber schon, dass sie ein wesentliches Pfund aus der Hand geben mussten: der im Urteil des Bayr. Verwaltungsgerichtshof - zumindest behauptete - Vorteil des Tunnels, die Lärm- und Abgasbelastung durch Kfz der umgebenden Stadtviertel deutlich zu reduzieren.
Wenn die Anti-FSW-Tunnel-Akteure nicht gleichzeitig voll gegen Elektromobilität agiert hätten/würden, und diese Leute in Nürnberg (wie auch auf Bundesebene) alles sabotiert hätte, was den Anteil der Elektromobilität erhöht hätte, wären diese zentralen Argumente des Verwaltungsgerichtshofs entfallen (also zum Zeitpunkt der geplanten Bauvollendung betrachtet).
Liebe Anti-FSW-Tunnel-Akteure: das ist jetzt nicht mehr realistisch. Ihr bekommt leider nicht das, von dem ihr geträumt habt ("Autofreie Stadt"). Statt einer zugegebenermaßen nur zweit- oder drittbesten Lösung (mehr E-Autos statt Verbrenner-Autos) bekommt ihr eben
- noch mehr Abgase und Lärm durch mehr Verbrenner-Kfz,
- quer durch den neuen 1,1 Mrd. € FSW-Tunnel und rundherum,
- nicht zu reden von den 40 Mio. €/Jahr Etateinsparung bei Umweltverbund-Projekten (Radwege, Straßenbahn) - wie sonst sollte Nbg. den Eigenanteil finanzieren?
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Ganz einfach - die Westumgehung vom Großraum bauen! 15.10.2024 14:57 |
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Daniel Vielberth
an HansL
Na dann sind wir doch beieinander. Das der Hr Vogel die nicht diskuitieren will, spricht nicht gerade für ihn. Aber hier im Forum könnte man sie ja diskutieren (ich gehe mal nicht davon aus, das die geheim gehalten werden müssen). Gerade, weil die Stadt ja durchaus scharf gegen die Projektgegner schießt, wenn man hier so ließt: [www.nuernberg.de] und dann wäre es ja schon interessant, welche Alternativ-Konzepte wirklich im Raum stehen. Eben mit Schwerpüunkt ÖPNV damit es hier ins Forum passt
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Re: Der FSW kann nicht bleiben, wie er ist 15.10.2024 17:10 |
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StefanK
Das gibt es ja öfters mal, dass Leute zu etwas wild entschlossen sind, das unsinnig ist.
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Radikale Lösung 15.10.2024 17:17 |
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Re: Radikale Lösung 15.10.2024 18:18 |
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Nukebro
Der FSW sollte komplett rückgebaut werden. Mindestens Stadtgebiet Nürnberg, besser noch bis Erlangen. Die freiwerdenden Flächen können für dringend benötigten Wohnraum und/oder eine begrünte “Frischluftschneise“ verwendet werden!
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Re: Wie die FSW-Planung Fortschritte beim ÖPNV-Ausbau verhindert 15.10.2024 18:29 |
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Re: Wie die FSW-Planung Fortschritte beim ÖPNV-Ausbau verhindert 15.10.2024 19:08 |
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Nukebro
[en.m.wikipedia.org]
Der Rückbau von Stadtautobahnen hat weder etwas mit Trollen noch mit Träumen zu tun, sondern ist globale Realität in immer mehr Städten.
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Re: Wie die FSW-Planung Fortschritte beim ÖPNV-Ausbau verhindert 15.10.2024 21:43 |
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elixir
Seltsam finde ich, dass hier so viele über deine Stöckchen springen, die du hier auslegst!
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Re: Radikale Lösung 15.10.2024 23:08 |
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elixir
Zitat
Nukebro
Der FSW sollte komplett rückgebaut werden. Mindestens Stadtgebiet Nürnberg, besser noch bis Erlangen. Die freiwerdenden Flächen können für dringend benötigten Wohnraum und/oder eine begrünte “Frischluftschneise“ verwendet werden!
Träumer!
Irgendwie stehst du neben der Kappe - wie man hier auch sagt!
Wenn die Umfahrung A75 fertig gebaut und eröffnet ist, kann man das ruhig zurückbauen - mit wessen Mitteln aber?
Ich kann dich nicht mehr für ernst nehmen!
Warum provozierst du andauernd?
Kommt mir so vor wie manche Politiker, die keine Ausbildung und noch nie gearbeitet haben und trotzdem TAUSENDE von Euros pro Monat Aufwandsentschädigung vom Volk bekommen!
Ist einem Troll ähnlich!
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Re: Wie die FSW-Planung Fortschritte beim ÖPNV-Ausbau verhindert 16.10.2024 13:01 |
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Manfred Erlg
Ich freue mich schon auf den Stau auf der Fürther Straße gen Nürnberg, der nach 2050 (frühestens) dank Umstellung auf Elektroantrieb (energiesparend im Stand abgeschaltet) wenigstens keine Abgase mehr erzeugt. Und weiterer Stau auf den Umfahrungsstrecken (von Poppenreuth über den Straßenzug Hans-Vogel-, Brettergarten-, Schnieglinger Str. oder von der A3 über die B4 nach Nürnberg).
Zitat
Manfred Erlg
Ah, ein Blaumilchkanal für Nürnberg. Aber nicht für Fürth, denn der von den Blaumilch-Jüngern verplante Abschnitt von Poppenreuth zur AS Nürnberg/Fürth ist Bundesautobahn und damit für eine Stilllegung nicht verfügbar.
Ich freue mich schon auf den Stau auf der Fürther Straße gen Nürnberg, der nach 2050 (frühestens) dank Umstellung auf Elektroantrieb (energiesparend im Stand abgeschaltet) wenigstens keine Abgase mehr erzeugt. Und weiterer Stau auf den Umfahrungsstrecken (von Poppenreuth über den Straßenzug Hans-Vogel-, Brettergarten-, Schnieglinger Str. oder von der A3 über die B4 nach Nürnberg).
Zitat
HansL
Da hast Du sicher Recht: Auch wenn wir eine echte Verkehrswende schaffen, wird es immer noch Autoverkehr zwischen Erlangen und Nürnberg geben. Und wenn der FSW komplett zurückgebaut wird, muss dieser über Erlanger/Bucher Str. oder über Poppenreuth abgewickelt werden.
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Nukebro
Insbesondere mit dem geplanten StUB P&R wird die A3 künftig einen zunehmenden Teil des Verkehrs Nürnberg-Erlangen aufnehmen. Die Pläne für die StUB sehen ja auch einen Teilrückbau der B4 vor, weil der Knoten gar nicht leistungsfähig genug ist für zwei volle Spuren nach Erlangen rein....