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Wie die FSW-Planung Fortschritte beim ÖPNV-Ausbau verhindert
geschrieben von HansL 
Zitat
Daniel Vielberth

muss man doch zumindest einen Plan haben, was man stattdessen macht.

Das ist leider nicht das erste mal das unsere Lokalpolitik diese kindische Einstellung hat "entweder ihr fresst das so wie wir wollen oder ihr bekommt gar nix!"

Viele Grüße
Christian0911
(Mein YouTube-Kanal)
Das verstehe mal einer.
Verzögerungen wegen langen Beteiligungsphasen: nicht gewollt
Ein von Experten aufgestellter Plan: auch wieder nicht recht…
Solange hier von beiden Seiten gemeckert wird, scheinen wir auf einem guten Weg zu sein.
Zitat
Daniel Vielberth
an HansL

Na dann sind wir doch beieinander. Das der Hr Vogel die nicht diskuitieren will, spricht nicht gerade für ihn. Aber hier im Forum könnte man sie ja diskutieren (ich gehe mal nicht davon aus, das die geheim gehalten werden müssen). Gerade, weil die Stadt ja durchaus scharf gegen die Projektgegner schießt, wenn man hier so ließt: [www.nuernberg.de] und dann wäre es ja schon interessant, welche Alternativ-Konzepte wirklich im Raum stehen. Eben mit Schwerpüunkt ÖPNV damit es hier ins Forum passt

Es gibt viele Vorschläge. Einen davon finde ich besonders überzeugend: [www.th-nuernberg.de] Schon 2017 legte Frau Prof. Burgstaller der TH Nürnberg eine Semesterarbeit von 18 Master-StudentInnen vor. Sie hatten die Aufgabe, Idee vorzulegen, wie man St. Leonhard West zu einem lebendigen Stadtteil ausbauen könnte, wenn man die Autobahn zwischen Jansenbrücke und Rothenburger Straße zurückbaut. Der Straßenverkehr sollte aber im bisherigen Umfang möglich bleiben. Aber zusätzlich Raum für Fußgänger, Radfahrer und ÖPNV geschaffen werden. Schon eine Vorgängerabeit (Geschwister Heilmann, Visualisierung zu sehen unter [www.stattautobahn.de] , wenn man die Bilder auf der Startseite durchblättert) sah eine Wiedererrichtung der Straßenbahn an den Rampen vor. Die Arbeiten befassten sich nicht mit ÖPNV - das war auch nicht die Aufgabe - aber neben Vorschlägen für Wohnbebauung und Infrastruktur enthielten die Arbeiten auch Vorschläge für Haltestellen. Im Gegensatz zur offiziellen Planung der Stadt Nürnberg für den FSW-Ausbau.

Die Arbeiten wurden den Stadträten und den Fachleuten präsentiert. Und von den Angesprochenen vollkommen ignoriert. Das waren immerhin Arbeiten einer örtlichen Hochschule und nicht Vorschläge einiger "dahergelaufener Spinner"!

Eigentlich wäre es ein Thema der Stadtplanung und dann der Verkehrsplanung, Vorschläge zu machen, was mit diesem vernachlässigten Stadtviertel gemacht werden soll. Aber die Fachleute wurden kaltgestellt und bekamen einen Maulkorb verpasst. Kompetente Mitarbeiter werden mit einer Abmahnung bedroht, wenn sie sich öffentlich äußern. Die Zuständigkeit für das Projekt bekam ausschließlich SÖR. Diese städtische Tochter mag Kompetenzen bei der Bauausführung haben. Aber Stadt- und Verkehrsplanung war vorher nicht ihr Aufgabengebiet. Mit der FSW-Planung hat sich SÖR alles andere als mit Ruhm bekleckert. Für Fachleute anderer Städte wurde Nürnberg zur Lachnummer: Alle Welt baut Stadtautobahnen zurück. Nur Nürnberg schließt die letzte Lücke mitten im Zentrum.
Zitat
HansL
Zitat
Daniel Vielberth
an HansL

Na dann sind wir doch beieinander. Das der Hr Vogel die nicht diskuitieren will, spricht nicht gerade für ihn. Aber hier im Forum könnte man sie ja diskutieren (ich gehe mal nicht davon aus, das die geheim gehalten werden müssen). Gerade, weil die Stadt ja durchaus scharf gegen die Projektgegner schießt, wenn man hier so ließt: [www.nuernberg.de] und dann wäre es ja schon interessant, welche Alternativ-Konzepte wirklich im Raum stehen. Eben mit Schwerpüunkt ÖPNV damit es hier ins Forum passt

Es gibt viele Vorschläge. Einen davon finde ich besonders überzeugend: [www.th-nuernberg.de] Schon 2017 legte Frau Prof. Burgstaller der TH Nürnberg eine Semesterarbeit von 18 Master-StudentInnen vor. Sie hatten die Aufgabe, Idee vorzulegen, wie man St. Leonhard West zu einem lebendigen Stadtteil ausbauen könnte, wenn man die Autobahn zwischen Jansenbrücke und Rothenburger Straße zurückbaut. Der Straßenverkehr sollte aber im bisherigen Umfang möglich bleiben. Aber zusätzlich Raum für Fußgänger, Radfahrer und ÖPNV geschaffen werden. Schon eine Vorgängerabeit (Geschwister Heilmann, Visualisierung zu sehen unter [www.stattautobahn.de] , wenn man die Bilder auf der Startseite durchblättert) sah eine Wiedererrichtung der Straßenbahn an den Rampen vor. Die Arbeiten befassten sich nicht mit ÖPNV - das war auch nicht die Aufgabe - aber neben Vorschlägen für Wohnbebauung und Infrastruktur enthielten die Arbeiten auch Vorschläge für Haltestellen. Im Gegensatz zur offiziellen Planung der Stadt Nürnberg für den FSW-Ausbau.

Die Arbeiten wurden den Stadträten und den Fachleuten präsentiert. Und von den Angesprochenen vollkommen ignoriert. Das waren immerhin Arbeiten einer örtlichen Hochschule und nicht Vorschläge einiger "dahergelaufener Spinner"!

Eigentlich wäre es ein Thema der Stadtplanung und dann der Verkehrsplanung, Vorschläge zu machen, was mit diesem vernachlässigten Stadtviertel gemacht werden soll. Aber die Fachleute wurden kaltgestellt und bekamen einen Maulkorb verpasst. Kompetente Mitarbeiter werden mit einer Abmahnung bedroht, wenn sie sich öffentlich äußern. Die Zuständigkeit für das Projekt bekam ausschließlich SÖR. Diese städtische Tochter mag Kompetenzen bei der Bauausführung haben. Aber Stadt- und Verkehrsplanung war vorher nicht ihr Aufgabengebiet. Mit der FSW-Planung hat sich SÖR alles andere als mit Ruhm bekleckert. Für Fachleute anderer Städte wurde Nürnberg zur Lachnummer: Alle Welt baut Stadtautobahnen zurück. Nur Nürnberg schließt die letzte Lücke mitten im Zentrum.

Ein trauriges Zeugnis der Zustände in der Nürnberger Politik und Verwaltung.
Wenn man da reinguckt in den Publikationen der TH Nürnberg sieht man aber schon, dass sie ein wesentliches Pfund aus der Hand geben mussten: der im Urteil des Bayr. Verwaltungsgerichtshof - zumindest behauptete - Vorteil des Tunnels, die Lärm- und Abgasbelastung durch Kfz der umgebenden Stadtviertel deutlich zu reduzieren.

Wenn die Anti-FSW-Tunnel-Akteure nicht gleichzeitig voll gegen Elektromobilität agiert hätten/würden, und diese Leute in Nürnberg (wie auch auf Bundesebene) alles sabotiert hätte, was den Anteil der Elektromobilität erhöht hätte, wären diese zentralen Argumente des Verwaltungsgerichtshofs entfallen (also zum Zeitpunkt der geplanten Bauvollendung betrachtet).

Liebe Anti-FSW-Tunnel-Akteure: das ist jetzt nicht mehr realistisch. Ihr bekommt leider nicht das, von dem ihr geträumt habt ("Autofreie Stadt"). Statt einer zugegebenermaßen nur zweit- oder drittbesten Lösung (mehr E-Autos statt Verbrenner-Autos) bekommt ihr eben

- noch mehr Abgase und Lärm durch mehr Verbrenner-Kfz,

- quer durch den neuen 1,1 Mrd. € FSW-Tunnel und rundherum,

- nicht zu reden von den 40 Mio. €/Jahr Etateinsparung bei Umweltverbund-Projekten (Radwege, Straßenbahn) - wie sonst sollte Nbg. den Eigenanteil finanzieren?
Zitat
spuernase
Wenn man da reinguckt in den Publikationen der TH Nürnberg sieht man aber schon, dass sie ein wesentliches Pfund aus der Hand geben mussten: der im Urteil des Bayr. Verwaltungsgerichtshof - zumindest behauptete - Vorteil des Tunnels, die Lärm- und Abgasbelastung durch Kfz der umgebenden Stadtviertel deutlich zu reduzieren.

Wenn die Anti-FSW-Tunnel-Akteure nicht gleichzeitig voll gegen Elektromobilität agiert hätten/würden, und diese Leute in Nürnberg (wie auch auf Bundesebene) alles sabotiert hätte, was den Anteil der Elektromobilität erhöht hätte, wären diese zentralen Argumente des Verwaltungsgerichtshofs entfallen (also zum Zeitpunkt der geplanten Bauvollendung betrachtet).

Liebe Anti-FSW-Tunnel-Akteure: das ist jetzt nicht mehr realistisch. Ihr bekommt leider nicht das, von dem ihr geträumt habt ("Autofreie Stadt"). Statt einer zugegebenermaßen nur zweit- oder drittbesten Lösung (mehr E-Autos statt Verbrenner-Autos) bekommt ihr eben

- noch mehr Abgase und Lärm durch mehr Verbrenner-Kfz,

- quer durch den neuen 1,1 Mrd. € FSW-Tunnel und rundherum,

- nicht zu reden von den 40 Mio. €/Jahr Etateinsparung bei Umweltverbund-Projekten (Radwege, Straßenbahn) - wie sonst sollte Nbg. den Eigenanteil finanzieren?

Was genau haben welche Akteure an Elektromobilität "sabotiert"? Und was davon lokal in Nürnberg? (Nebenbei: Antriebswende ist tatsächlich keine Verkehrswende und 1:1 den jetzigen MIV auf E umzustellen keine Lösung). Und was wäre anders, wenn diese angebliche "Sabotage" nicht gewesen wäre? Würde dann der Tunnel anders gebaut und die Kosten würden nicht anfallen? Das Gericht argumentiert selbst ja nicht, sondern prüft (mehr oder weniger tiefgehend), was es vorgelegt bekommt.
Ich komm bei dir nur insoweit mit, dass "DIE GRÜNEN" mal wieder an allem schuld sein müssen, weil... einer muss halt.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 15.10.2024 14:27 von Phantom.
Zitat
Daniel Vielberth
an HansL

Na dann sind wir doch beieinander. Das der Hr Vogel die nicht diskuitieren will, spricht nicht gerade für ihn. Aber hier im Forum könnte man sie ja diskutieren (ich gehe mal nicht davon aus, das die geheim gehalten werden müssen). Gerade, weil die Stadt ja durchaus scharf gegen die Projektgegner schießt, wenn man hier so ließt: [www.nuernberg.de] und dann wäre es ja schon interessant, welche Alternativ-Konzepte wirklich im Raum stehen. Eben mit Schwerpüunkt ÖPNV damit es hier ins Forum passt

An alle ewigen Verhinderer, Diskutierer, Besserwisser, Bessermacher von allen möglichen Baumaßnahmen!

Diskussionen über nun bald 50 Jahren haben nichts gebracht und die Fehlentscheidungen der verschiedensten Behörden rund um Nürnberg haben zum heutigen Super-FSW geführt!

Das viele Geld für die ganzen Änderungen an den Autobahnkreuzen rund um Nürnberg, wären in einer damals schon A75 genannten WEST-UMGEHUNG des Stadtgebietes von Nürnberg und Fürth, am sinnvollsten angelegt gewesen.

Für mich brauchts den Ausbau des FSW nicht mehr - denn ich habe mich seit 1965 mit dem Stau, beim Weg von und zur Arbeit, abgefunden!

In den ersten Modellen 1960 war sogar noch die Straßenbahnen dort sehr stark vertreten! Selbst ein Hubschrauberlandeplatz über den Schienen des Hauptbahnhofes wollten die Traumtänzer damals bauen.

Man muß nur lange genug warten und dagegen sein - und die Probleme lösen sich von selbst - oder auch gar nicht!

Soviel von einem alten Mann, der als Kind noch im Kanalhafen Schlittschuhgelaufen ist und das Drama FSW miterlebt hat. Leider werde ich wohl das Ende der "unendlichen Geschichte" um den FSW nicht mehr erleben!

elixir



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 15.10.2024 15:08 von elixir.


Zitat
StefanK

Das gibt es ja öfters mal, dass Leute zu etwas wild entschlossen sind, das unsinnig ist.

Mir fiele da energiepolitisch was zu ein, aber das ist ja nicht das Thema hier...

____________
Selbstverständlich sollten wir mehr Schienen bauen!



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 15.10.2024 17:10 von Nukebro.
Radikale Lösung
15.10.2024 17:17
Der FSW sollte komplett rückgebaut werden. Mindestens Stadtgebiet Nürnberg, besser noch bis Erlangen. Die freiwerdenden Flächen können für dringend benötigten Wohnraum und/oder eine begrünte “Frischluftschneise“ verwendet werden!

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Selbstverständlich sollten wir mehr Schienen bauen!
Re: Radikale Lösung
15.10.2024 18:18
Zitat
Nukebro
Der FSW sollte komplett rückgebaut werden. Mindestens Stadtgebiet Nürnberg, besser noch bis Erlangen. Die freiwerdenden Flächen können für dringend benötigten Wohnraum und/oder eine begrünte “Frischluftschneise“ verwendet werden!

Träumer!

Irgendwie stehst du neben der Kappe - wie man hier auch sagt!

Wenn die Umfahrung A75 fertig gebaut und eröffnet ist, kann man das ruhig zurückbauen - mit wessen Mitteln aber?

Ich kann dich nicht mehr für ernst nehmen!

Warum provozierst du andauernd?

Kommt mir so vor wie manche Politiker, die keine Ausbildung und noch nie gearbeitet haben und trotzdem TAUSENDE von Euros pro Monat Aufwandsentschädigung vom Volk bekommen!

Ist einem Troll ähnlich!



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 15.10.2024 18:55 von elixir.
[en.m.wikipedia.org]

Der Rückbau von Stadtautobahnen hat weder etwas mit Trollen noch mit Träumen zu tun, sondern ist globale Realität in immer mehr Städten.

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Selbstverständlich sollten wir mehr Schienen bauen!
Zitat
Nukebro
[en.m.wikipedia.org]

Der Rückbau von Stadtautobahnen hat weder etwas mit Trollen noch mit Träumen zu tun, sondern ist globale Realität in immer mehr Städten.

Seltsam finde ich, dass hier so viele über deine Stöckchen springen, die du hier auslegst!
Zitat
elixir

Seltsam finde ich, dass hier so viele über deine Stöckchen springen, die du hier auslegst!

Wieso “Stöckchen“? Ich meine das ernst....

____________
Selbstverständlich sollten wir mehr Schienen bauen!
Re: Radikale Lösung
15.10.2024 23:08
Zitat
elixir
Zitat
Nukebro
Der FSW sollte komplett rückgebaut werden. Mindestens Stadtgebiet Nürnberg, besser noch bis Erlangen. Die freiwerdenden Flächen können für dringend benötigten Wohnraum und/oder eine begrünte “Frischluftschneise“ verwendet werden!

Träumer!

Irgendwie stehst du neben der Kappe - wie man hier auch sagt!

Wenn die Umfahrung A75 fertig gebaut und eröffnet ist, kann man das ruhig zurückbauen - mit wessen Mitteln aber?

Ich kann dich nicht mehr für ernst nehmen!

Warum provozierst du andauernd?

Kommt mir so vor wie manche Politiker, die keine Ausbildung und noch nie gearbeitet haben und trotzdem TAUSENDE von Euros pro Monat Aufwandsentschädigung vom Volk bekommen!

Ist einem Troll ähnlich!

Autobahnbau quer durch die Stadt ist ein Plan aus der Steinzeit.
Da ist die optimale Lösung des Problems zu finden: Nürnberg-Fürther Stadtkanal
Ah, ein Blaumilchkanal für Nürnberg. Aber nicht für Fürth, denn der von den Blaumilch-Jüngern verplante Abschnitt von Poppenreuth zur AS Nürnberg/Fürth ist Bundesautobahn und damit für eine Stilllegung nicht verfügbar.

Ich freue mich schon auf den Stau auf der Fürther Straße gen Nürnberg, der nach 2050 (frühestens) dank Umstellung auf Elektroantrieb (energiesparend im Stand abgeschaltet) wenigstens keine Abgase mehr erzeugt. Und weiterer Stau auf den Umfahrungsstrecken (von Poppenreuth über den Straßenzug Hans-Vogel-, Brettergarten-, Schnieglinger Str. oder von der A3 über die B4 nach Nürnberg).
Zitat
Manfred Erlg
Ich freue mich schon auf den Stau auf der Fürther Straße gen Nürnberg, der nach 2050 (frühestens) dank Umstellung auf Elektroantrieb (energiesparend im Stand abgeschaltet) wenigstens keine Abgase mehr erzeugt. Und weiterer Stau auf den Umfahrungsstrecken (von Poppenreuth über den Straßenzug Hans-Vogel-, Brettergarten-, Schnieglinger Str. oder von der A3 über die B4 nach Nürnberg).

Davon schon mal gehört? [en.m.wikipedia.org]

Warum sind solche Erkenntnisse, die die Forschung schon seit Jahrzehnten hat, in der Bevölkerung immer noch so weitgehend unbekannt?

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Selbstverständlich sollten wir mehr Schienen bauen!
Zitat
Manfred Erlg
Ah, ein Blaumilchkanal für Nürnberg. Aber nicht für Fürth, denn der von den Blaumilch-Jüngern verplante Abschnitt von Poppenreuth zur AS Nürnberg/Fürth ist Bundesautobahn und damit für eine Stilllegung nicht verfügbar.

Ich freue mich schon auf den Stau auf der Fürther Straße gen Nürnberg, der nach 2050 (frühestens) dank Umstellung auf Elektroantrieb (energiesparend im Stand abgeschaltet) wenigstens keine Abgase mehr erzeugt. Und weiterer Stau auf den Umfahrungsstrecken (von Poppenreuth über den Straßenzug Hans-Vogel-, Brettergarten-, Schnieglinger Str. oder von der A3 über die B4 nach Nürnberg).

Da hast Du sicher Recht: Auch wenn wir eine echte Verkehrswende schaffen, wird es immer noch Autoverkehr zwischen Erlangen und Nürnberg geben. Und wenn der FSW komplett zurückgebaut wird, muss dieser über Erlanger/Bucher Str. oder über Poppenreuth abgewickelt werden. Das kann es nicht sein. Bis zum Ring B4R braucht es eine leistungsfähige Straße. Muss nicht unbedingt eine Autobahn sein. Das könnte auch eine Bundesstraße werden mit begleitenden Radwegen. Aber da hat bis zur Stadtgrenze Nürnberg ohnehin nichts zu sagen, das ist Bundesautobahn.

Aber innerhalb des B4R ist das Kreisstraße. Und die kann und sollte Nürnberg auch zurückbauen. Da kann man dann auch das alte Hafenbecken wieder ausgraben und eine innerstädtische Wasserfläche schaffen. Von mir aus auch wieder ein Kanal. Aber da denke ich, gibt es bessere Ideen, wie man die Fläche nutzen könnte.

Genau das müsste ein städtebaulicher Wettberwerb bringen: Was können wir alles Schönes in einem neuen Stadtviertel nahe der Altstadt machen? Ideen dazu gibt es mehr als genug. Aber da kann man mit Bürgerbeteiligung auch nach der besten Lösung suchen.
Zitat
HansL
Da hast Du sicher Recht: Auch wenn wir eine echte Verkehrswende schaffen, wird es immer noch Autoverkehr zwischen Erlangen und Nürnberg geben. Und wenn der FSW komplett zurückgebaut wird, muss dieser über Erlanger/Bucher Str. oder über Poppenreuth abgewickelt werden.

Insbesondere mit dem geplanten StUB P&R wird die A3 künftig einen zunehmenden Teil des Verkehrs Nürnberg-Erlangen aufnehmen. Die Pläne für die StUB sehen ja auch einen Teilrückbau der B4 vor, weil der Knoten gar nicht leistungsfähig genug ist für zwei volle Spuren nach Erlangen rein....

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Selbstverständlich sollten wir mehr Schienen bauen!
Zitat
Nukebro

Insbesondere mit dem geplanten StUB P&R wird die A3 künftig einen zunehmenden Teil des Verkehrs Nürnberg-Erlangen aufnehmen. Die Pläne für die StUB sehen ja auch einen Teilrückbau der B4 vor, weil der Knoten gar nicht leistungsfähig genug ist für zwei volle Spuren nach Erlangen rein....

Die A3 kann keinerlei Verkehr Erlangen - Nürnberg aufnehmen. Weil sie im Norden von Nürnberg vorbeiführt. Von Erlangen nach Nürnberg kommt man auf der A73 bis zum Ring B4R. Der StUB-P&R-Parkplatz ist nicht für Erlangen, sondern für Leute aus dem Landkreis, die von Westen kommen. Die können dann bei Haundorf in die StUB steigen. Das kommt aber insbesondere für Leute mit Ziel Erlangen in Frage. Der Umstieg für Leute mit Ziel Nürnberg dürfte nicht sonderlich attraktiv sein. Die wünschen sich eher einen Parkplatz in Tennenlohe

Die B4 im Stadtgebiet Erlangen kann zurückgebaut werden, weil sie ihre Funktion als Fernstraße verloren hat. Aber vom Autobahnanschluss Tennenlohe bis zum Nordwestring in Nürnberg hat sie nach wie vor die Funktion für den Fernverkehr mit Quelle/Ziel im Nordosten Nürnbergs.

Aber das macht die A73 von Erlangen über Fürth bis zum B4R-Ring nicht überflüssig. Dieses Teilstück braucht man ebenfalls für den Fernverkehr mit Quelle / Ziel Fürth und den Nordwesten Nürnbergs.

Irgendwie bringen Sie doch so gut wie alles durcheinander!
Warum schickt Google mich dann trotz Stau über die A3?

Edit Forummaster: Google-Maps-Screenshots aus Urheberrechtsgründen entfernt

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Selbstverständlich sollten wir mehr Schienen bauen!



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 22.10.2024 19:19 von Forummaster Berlin.
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