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Re: Wie die FSW-Planung Fortschritte beim ÖPNV-Ausbau verhindert 20.12.2024 19:52 |
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Re: Wie die FSW-Planung Fortschritte beim ÖPNV-Ausbau verhindert 20.12.2024 21:33 |
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Umland
Ja "S-Bahnen" die einmal in der Stunde fahren und jetzt schon völlig überfüllt sind... und zuvor muss man auch erstmal zum Bahnhof kommen. Es gibt Menschen, die nicht in eurer Lebensrealität leben. Aber klar, die sollen einfach ihr Haus verkaufen und die Unmengen an günstigen, städtischen Wohnraum nutzen.
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Umland
Ja "S-Bahnen" die einmal in der Stunde fahren und jetzt schon völlig überfüllt sind...
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Umland
und zuvor muss man auch erstmal zum Bahnhof kommen.
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Axel25
Zitat
Umland
Nein, denn die Leute würden vom Auto auf Rad und ÖPNV umsteigen und Fahrten bleiben lassen. Das hat die Empirie wieder und wieder belegt...
Klar die ganzen Einpendler fahren dann 50 km mit dem Fahrrad zu Arbeit
Ich glaube, neben Fahrrad und MIV gibt es noch andere Fortbewegungsmittel.
Ansonsten google mal das Braess-Paradoxon und das Down-Thompson-Paradoxon.
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Re: Wie die FSW-Planung Fortschritte beim ÖPNV-Ausbau verhindert 21.12.2024 07:59 |
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Re: Wie die FSW-Planung Fortschritte beim ÖPNV-Ausbau verhindert 21.12.2024 09:23 |
Zitat
Daniel Vielberth
Und nicht zuletzt: Letztlich sollte wir alle zumindest in Erwägung ziehen, das der Bürgerentscheid auch ganz anders ausgehen könnte, als manche hier sich das vorstellen und wünschen. Ähnlich wie bei der StuB Abstimmung, wo manche aus der eigenen Bubble heraus im Vorfeld geglaubt haben, das dort Zustimmungswerte wie zur Wahl des Staatsratsvorsitzenden raus kommen werden - die Realität kennen wir dort inzwischen - sollten wir alle auch beim FSW in Erwägung ziehen, das möglicherweise die Leute selbst bei Kenntnis der zu erwartenden Verschlechterungen durch den Bau noch für diesen sein könnten, vergleiche Stuttgart 21.
Zitat
Daniel Vielberth
Von daher macht es nicht viel Sinn, den Bau einfach mal kategorisch auszuschließen. Das wäre ungefähr so klug, wie einige Politiker die den jetzigen Ausgang der US-Wahl einfach mal im Vorfeld ausgeschlossen haben. Hilft nix, die Situation ist trotzdem eingetreten, so deal-with-it. Von daher sollten wir auch diskutieren, wie es weiter geht, WENN der Ausbau kommt.
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Der FSW-Tunnel wird frühestens in 12 Jahren fertig 21.12.2024 10:29 |
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Umland
Natürlich befürworte ich den Bahnausbau - sonst hätte ich mich wohl nicht in dieses Forum verlaufen. Aber in einem Zeithorizont von mehr als 10 Jahren ist zumindest hier nichts zu erwarten...Ich würde die Bahn auch nutzen, wenn es irgendwie realistisch darstellbar wäre. Es nützt nur nichts wenn ich 8 Kilometer mit dem Pkw in die falsche Richtung fahre, um dann 1 1/2 Stunden zum Zielort zu fahren, der 20 Kilometer von mir entfernt ist. Ich bin ohnehin raus aus dem Thema u.a. auch wegen dem Schichtdienst... nachts fährt halt nichts... ich bekomme es eben hier bei den Menschen mit. Es gibt viele Regionen die noch weiter entfernt von der Stadt liegen, die aber in ihrer Branche auf die dortigen Arbeitsplätze angewiesen sind und diese werden eben in die Stadt fahren und diese verstopfen, egal welche Verkehrspolitik dort herscht - außer man macht es so teuer, dass sie Zuhause bleiben und Bürgergeld beziehen.
Zitat
laufer
Einen schönen 4. Advent!
Äergerlich ist es halt trotzdem, wenn eigentlich ganz normale Sachen wie lebenswerte Stadtviertel mit Grün und guter, oberirdischer ÖPNV-Anbindung durch solche Mega-Projekte - übrigens: heute steht wieder was zur Magnetbahn Nürnberg in der NN - nach hinten geschoben werden.
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Re: Der FSW-Tunnel wird frühestens in 12 Jahren fertig 21.12.2024 11:01 |
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Re: Wie die FSW-Planung Fortschritte beim ÖPNV-Ausbau verhindert 21.12.2024 12:02 |
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Re: Der FSW-Tunnel wird frühestens in 12 Jahren fertig 21.12.2024 12:27 |
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Umland
Ich fahre gar nicht nach Nürnberg... und auch Schichtarbeiter kollidieren mit den HVZ - je nach Arbeitgeber eben...
Im Sommer fahre ich persönlich ohnehin Rad, aber ich verstehe auch, dass das nicht für jeden in Frage kommt. Und danke, aber ich kann ebenfalls Routenplaner und ÖPNV-Planer nutzen, dafür brauche ich sie bestimmt nicht...
z.B.
es pendeln derzeit 600.000 Pkw täglich nach Nürnberg ein. In welchen Zug wollen sie diese setzten? Den völlig überfüllten RE10, den völlig überfüllten re20 oder die völlig überfüllte S-Bahn? Ich weiß nicht wie die Lage aus östlicher Richtung aussieht, aber nord und west ist doch jetzt schon völlig überlastet...
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Re: Der FSW-Tunnel wird frühestens in 12 Jahren fertig 21.12.2024 13:42 |
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Re: Wie die FSW-Planung Fortschritte beim ÖPNV-Ausbau verhindert 21.12.2024 15:06 |
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Daniel Vielberth
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Axel25
Ansonsten google mal das Braess-Paradoxon und das Down-Thompson-Paradoxon.
an Alex
Das war zwar nicht an mich adressiert, aber wenn ich die Regeln von beiden Paradoxen anwende, macht der Ausbau des FSW sogar Sinn. Die Folgekette wäre folgende:
Der Ausbau des FSW führt zu Mehrverkehr und zu mehr Staus => Geschwindigkeit des MIV fällt weiter, dadurch reduziert sich der Zeitvorteil des MIV gegenüber dem (bekanntermaßen bei uns extrem langsamen) ÖPNV weiter. Dadurch bewegt sich das Verkehrssystem insgesamt mehr in Richtung des Kipppunktes wo es unter Zeitaspekten egal ist, ob man öffentlich oder Auto fährt. Da sich laut den Theorien immer ein Gleichstand der Fahrtdauern MIV/ÖPNV einstellen soll, passiert das auch in diesem Fall. Nur in diesem Fall erreicht man das Ziel eben dadurch, das nicht der ÖPNV schneller gemacht wurde, sondern der MIV durch den Ausbau langsamer gemacht wurde. Vom Ergebnis kommt man trotzdem auf Augenhöhe raus, nur eben auf einem niedrigeren Niveau als vorher ist. Großflächige Entschleunigung des Verkehrs durch Bau der FSW-Tunnel, und das alles, ohne ganz Nürnberg zum Yoga nach Indien zu schicken...
Oder wende ich da die Paradoxen jetzt falsch an?
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Umland
Natürlich befürworte ich den Bahnausbau - sonst hätte ich mich wohl nicht in dieses Forum verlaufen. Aber in einem Zeithorizont von mehr als 10 Jahren ist zumindest hier nichts zu erwarten...Ich würde die Bahn auch nutzen, wenn es irgendwie realistisch darstellbar wäre. Es nützt nur nichts wenn ich 8 Kilometer mit dem Pkw in die falsche Richtung fahre, um dann 1 1/2 Stunden zum Zielort zu fahren, der 20 Kilometer von mir entfernt ist. Ich bin ohnehin raus aus dem Thema u.a. auch wegen dem Schichtdienst... nachts fährt halt nichts... ich bekomme es eben hier bei den Menschen mit.
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Umland
Es gibt viele Regionen die noch weiter entfernt von der Stadt liegen, die aber in ihrer Branche auf die dortigen Arbeitsplätze angewiesen sind und diese werden eben in die Stadt fahren und diese verstopfen, egal welche Verkehrspolitik dort herscht - außer man macht es so teuer, dass sie Zuhause bleiben und Bürgergeld beziehen.
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Re: Der FSW-Tunnel wird frühestens in 12 Jahren fertig 21.12.2024 16:46 |
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Marktkauf
Bitte kein Geld in die A73 stecken.
Das Geld würde ich in den S-Bahnhof Steinbühl stecken, damit dort alle vier Linien S1, S2, S4 und S6 halten können.
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Re: Wie die FSW-Planung Fortschritte beim ÖPNV-Ausbau verhindert 21.12.2024 17:19 |
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Re: Wie die FSW-Planung Fortschritte beim ÖPNV-Ausbau verhindert 21.12.2024 17:37 |
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Re: Wie die FSW-Planung Fortschritte beim ÖPNV-Ausbau verhindert 21.12.2024 17:39 |
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Nukebro
Wenn man einen Zug im zehn Minuten Takt hat, der zum Beispiel 300 Sitzplätze hat (wir nehmen mal konservativ an, dass niemand steht, was im Berufsverkehr definitiv nicht zutrifft), dann sind das alleine zwischen 6 Uhr und 9 Uhr 3*6*300 = 5'400 Sitzplätze. Wenn man von einem Besetzungsgrad von 1,1 pro Pkw ausgeht (Leute werden kaum zum P&R Fahrgemeinschaften bilden, aber vielleicht hat man teilweise Familien oder Paare mit Ziel an der selben Bahnstrecke) dann sind das 4'909,09... Parkplätze. Runden wir auf 4900. Parkhäuser dieser Größenordnung gibt es in Deutschland nur sehr wenige [de.m.wikipedia.org] (da gibt es eine Liste der größten Parkhäuser in Deutschland) per [de.m.wikipedia.org] ist die kleinste in Deutschland mögliche Fläche für einen Parkplatz gut 11 m². Also hat man - ohne Rangierflächen - mehr als 5,4 km² Parkplatzfläche um all diese Leute unterzubekommen. Und ja selbstverständlich "stapelt" man bei einem Parkhaus die Autos, aber das erzeugt auch wieder "Flächenverschnitt" und Kosten.
Freilich werden nicht auf allen Linien die Leute nur an einer Station parken - aber bei der U2 ist es im Süden eben genau so und bei mancher S-Bahn wäre es kaum anders.
Zusammenfassend kann man also sagen: P&R mag ein Baustein sein, aber die überwiegende Mehrheit der Verkehrsverlagerung muss daher kommen, dass Leute komplett ohne Auto pendeln.
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Re: Wie die FSW-Planung Fortschritte beim ÖPNV-Ausbau verhindert 21.12.2024 17:44 |
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Axel25
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Nukebro
Wenn man einen Zug im zehn Minuten Takt hat, der zum Beispiel 300 Sitzplätze hat (wir nehmen mal konservativ an, dass niemand steht, was im Berufsverkehr definitiv nicht zutrifft), dann sind das alleine zwischen 6 Uhr und 9 Uhr 3*6*300 = 5'400 Sitzplätze. Wenn man von einem Besetzungsgrad von 1,1 pro Pkw ausgeht (Leute werden kaum zum P&R Fahrgemeinschaften bilden, aber vielleicht hat man teilweise Familien oder Paare mit Ziel an der selben Bahnstrecke) dann sind das 4'909,09... Parkplätze. Runden wir auf 4900. Parkhäuser dieser Größenordnung gibt es in Deutschland nur sehr wenige [de.m.wikipedia.org] (da gibt es eine Liste der größten Parkhäuser in Deutschland) per [de.m.wikipedia.org] ist die kleinste in Deutschland mögliche Fläche für einen Parkplatz gut 11 m². Also hat man - ohne Rangierflächen - mehr als 5,4 km² Parkplatzfläche um all diese Leute unterzubekommen. Und ja selbstverständlich "stapelt" man bei einem Parkhaus die Autos, aber das erzeugt auch wieder "Flächenverschnitt" und Kosten.
Freilich werden nicht auf allen Linien die Leute nur an einer Station parken - aber bei der U2 ist es im Süden eben genau so und bei mancher S-Bahn wäre es kaum anders.
Zusammenfassend kann man also sagen: P&R mag ein Baustein sein, aber die überwiegende Mehrheit der Verkehrsverlagerung muss daher kommen, dass Leute komplett ohne Auto pendeln.
Ich gebe dir im Grundsatz recht. Aber es gibt Verkehrsbereiche, für die das auf Jahrzehnte eine sinnvolle Lösung sein kann. Umso wichtiger ist es, Bevölkerungswachstum weiter in Entwicklungsachsen zu konzentrieren, die dann auch Verkehrsachsen sind und über dicht getakteten ÖPNV mit ihren jeweiligen Mittel-/Oberzentren und Umsteigeknoten verbunden sind.
Ein flächendeckender, autonomer On Demand-ÖPNV löst das Problem auch nicht. In Flächenlandkreisen sinkt der Besetzungsgrad au das Niveau des MIV ab. Gleichzeitig sind die Kosten enorm, da die Kosten pro Fahrzeugkilometer nur auf ca. 25% der des Betriebs mit Fahrer sinken können.
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Re: Wie die FSW-Planung Fortschritte beim ÖPNV-Ausbau verhindert 21.12.2024 20:47 |