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[N] U-Bahn nach Stein
geschrieben von Klaus Schöner 
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elixir
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Stanze
Ich weis nicht, wenn man nicht nach Nürnberg Ost oder Süd-Ost muß denke ich wird sie eher nicht angenommen
Diese Trasse dürfte gestorben sein, nachdem die A73 nun gerade fertig gestellt wurde, aber ein Ausbau des Marthweges bis zur heutigen Anschlußstelle der A73, wäre dann auch noch problemlos möglich.

Damit ist die B14-Umfahrung/Entlastung von Stein und quer durch Nürnberg möglich, bis hinaus z. B. zur Autobahnausfahrt bei Erlenstegen an der A3 oder noch weiter östlich an der A9, wo jeweils die B14 wieder erreicht wird.

Es ist egal, ob man mit der Umgehungstraße am Kreuz Hafen oder Hafen Süd rauskommt. Es ist nur für die Autofahrer Interessant, die in Süden/Osten von Nürnberg wollen. Wer ins Zentrum/Westen/Norden will wird diese Umgehungstraße nicht nutzen.

Von dort aus nach Erlenstegen, A3 oder A9 fährt sowieso kein vernünftiger Fahrer durch Nürnberg. Selbst von Roßtal würde man über Schwabach auf die A6 fahren.
Alles klar!

Darum wurde diese Ortsumgehung ja einst auch so geplant.

Haar gefunden!
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Marktkauf
Ich überspitze mal...

Eher fährt die Straßenbahn wieder nach Fürth, bevor die U2 nach Stein gebaut wird.

:-(

Da würden sich glaube ich viele Fürther drüber freuen.
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Ferengi
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Marktkauf
Ich überspitze mal...

Eher fährt die Straßenbahn wieder nach Fürth, bevor die U2 nach Stein gebaut wird.

:-(

Da würden sich glaube ich viele Fürther drüber freuen.

Liegen an der Flößaustr. in der Schleife nicht noch Schienen?



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 21.09.2022 12:50 von Marktkauf.
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Ferengi
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Marktkauf
Ich überspitze mal...

Eher fährt die Straßenbahn wieder nach Fürth, bevor die U2 nach Stein gebaut wird.

:-(

Da würden sich glaube ich viele Fürther drüber freuen.

In meinen Träumen gäbe es einen StUB-Ast Hauptbahnhof-Rathaus-Stadeln-Großgründlach...
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KDanny41
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Ferengi
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Marktkauf
Ich überspitze mal...

Eher fährt die Straßenbahn wieder nach Fürth, bevor die U2 nach Stein gebaut wird.

:-(

Da würden sich glaube ich viele Fürther drüber freuen.

In meinen Träumen gäbe es einen StUB-Ast Hauptbahnhof-Rathaus-Stadeln-Großgründlach...

Denkbar ist aus meiner Sicht auch, dass das finanziell unter Thomas Jung recht solide geführte Fürth sich selbst wieder eine eigene Tram (Lightrail-)Infrastruktur mit zwei, drei Linien aufbaut, die selbst als weitere Keimzelle für die StUB taugen könnte (Als Fahrzeuge könnten ja günstig die evtl. bald nicht mehr eingesetzten Stadler-Züge aus Nürnberg übernommen werden). Die U-Bahn wird sicher nicht mehr weiter gebaut werden in Fürth, sicher auch wegen der immensen Betriebskosten (1 Mio/Jahr/Bahnhof lt. FürthWiki abgerufen am 21.09.2022). Fürth würde sich mit einer stärkeren Orientierung an die Umlandgemeinden sowohl als Einkaufsstadt als auch hinsichtlich der Pendelströme wahrscheinlich einen großen Gefallen tun.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 21.09.2022 14:09 von Ferengi.
Hallo allseits,

Also zu den baulichen Realsisierungsmöglichkeiten kamen ja schon einige Ideen, ich persönlich würde den U-Bahnhof Stein Schloss mir so wünschen, das ein Ausgang möglichst nah ans Werktor von Faber-Castell führt, weil das liegt tatsächlich etwas ungünstig zwischen den Haltestellen, auch heute schon (habe da in der Vergangenheit mal aushilfsweise kurzzeitig gearbeitet) das ging möglicherweise, an dem man einfach vom Verteilergeschoss horizontal auf den Hang zu gräbt im Sinne der Barrierefreiheit eine sehr praktische Lösung. Stadt Kirche stelle ich mir als klassisch bergmännisch gebauten Röhrenbahnhof vor, hier könnte Garching Stadt mit seinen relativ kompakten Treppenhäusern Vorbild sein. Evtl. bräuchte der Bahnhof aber einen Schrägaufzug, wenn man nicht mitten in der B14 rauskommen will.

Was die Frage P&R vs Großsiedelung betrifft, bin ich etwas geteilter Meinung. Ich könnte mich auch mit einer U-Bahn arrangieren die viel unter der B14 läuft, und der Bus muss künftig nicht mehr entlang der B14 fahren sondern kreuzt diese nur noch (natürlich bei einem U-Bahnhof), und verbindet den Goethering und Unterweihersbuch direkt, damit bliebe zwar der Umsteigezwang, aber das verspätungsanfälligste Stück des Busses wird durch die U-Bahn ersetzt.

Noch besser wäre eine Ortsumgehung + U-Bahn, und die Steiner Hauptstraße vielleicht Fußgängerzone oder nur für Busse (dann mit Busschranke), aber wenn die Busse da nicht mehr im Stau stehen, fällt auch das Argument für die U-Bahn teilweise weg, dann reicht es ggf nur zu so unseligen Dingen wie BRT. In diesem Fall wäre eine vollständige Verkehrsberuhigung und Reduzierung auf Anlieger-/ Lieferverkehr, mit einem P & R U-Bahnhof der sich genau am Beginn der der Ortumgehung befindet sicher am zielführensten.

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]
Da kommt die Zukunft - rette sich, wer kann...
Womöglich muss man die U2 und die U3 viel kritischer sehen. Die große Stadt Nürnberg baut ihre Linien bis zur Stadtgrenze und setzt Stein, Zirndorf und Oberasbach gewaltig unter Druck.
Nürnberg muss nicht die Gelder für die drei Nachbarn verwalten. Steht aber vor der Haustür mit der teuersten ÖPNV Variante.
Mit der Straßenbahn hätte es eventuel Möglichkeiten gegeben, doch die hat man 1984 in dieser Ecke Nürnbergs ganz schnell eingestellt.
an Marktkauf,

Andererseits ist 1984 seit 38 Jahren vorbei, und die Wahrscheinlichkeit, das es wiederkommt ist auch relativ gering... Über eine Straßenbahnlösung zu trauern, die bereits seit 38 Jahren nicht mehr möglich ist, hilft Stein und Oberasbach nicht wirklich die Problem von heute zu lösen. Sicher es hätte die Probleme vielleicht nicht gegeben, wenn man damals Dinge anders gemacht hätte, aber hat man nicht. In dieser Stelle gilt eben die Abwandlung eines Spruches, den jemand im Berliner Forum verwendet: "Eine U-Bahn ist besser als keine Straßenbahn" Die Straßenbahnoption ist vorbei. Jetzt gibt es entweder die U-Bahn, oben eben dauerhaft gar nix. Was davon schlimmer ist? Meiner Meinung nach das Nichtstun.

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]
Da kommt die Zukunft - rette sich, wer kann...



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 21.09.2022 23:24 von Daniel Vielberth.
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Daniel Vielberth
an Marktkauf,

Andererseits ist 1984 seit 38 Jahren vorbei, und die Wahrscheinlichkeit, das es wiederkommt ist auch relativ gering... Über eine Straßenbahnlösung zu trauern, die bereits seit 38 Jahren nicht mehr möglich ist, hilft Stein und Oberasbach nicht wirklich die Problem von heute zu lösen. Sicher es hätte die Probleme vielleicht nicht gegeben, wenn man damals Dinge anders gemacht hätte, aber hat man nicht. In dieser Stelle gilt eben die Abwandlung eines Spruches, den jemand im Berliner Forum verwendet: "Eine U-Bahn ist besser als keine Straßenbahn" Die Straßenbahnoption ist vorbei. Jetzt gibt es entweder die U-Bahn, oben eben dauerhaft gar nix. Was davon schlimmer ist? Meiner Meinung nach das Nichtstun.

Dass es keine andere Optionen geben würde, ist wohlwollend ausgedrückt schon ein bisschen fantasielos. Mit etwas Kreativität ließen sich ganz sicher Wege aus diesem selbst verursachten Dilemma heraus finden und teilweise sind die hier im Board auch schon mehrfach bis ins Detail diskutiert worden:

  1. Umrüstung der vorhandenen U-Bahn-Fahrzeuge für den Überland-Betrieb mit Dachstromabhnehmern. Die neuen G1 sind dahingehend wohl schon gar nicht mehr einsatzfähig (!?).
  2. Verknüpfung der U-Bahn mit der Straßenbahn zu einer Lightrail-Metro durch einheitliche Fahrzeugtypen und Anpassung der U-Bahn-Infrastruktur (Rampen, Treppen, Aufzüge, Bahnsteige, Zugbeeinflussung). Das würde anfangs viel kosten, würde aber langfristig eine Menge an Potential frei setzen in Bezug auf Streckenerweiterungen und Streckenbeziehungen.
  3. Anschaffung U-Bahntunneltauglicher Lightrail-Fahrzeugen mit Seiten- und Dachstromabnehmern für den Straßen- und Überlandverkehr.

Vielleicht ist unter den drei Vorschlägen, einer dabei der einer wirtschaftlichen Prüfung nicht standhalten würden, aber am Ende des Tages geht es darum das Thema Stadt-Landbeziehungen perspektivisch wirtschaftlich sinnvoll abzubilden und hier kann man das bisherige Vorgehen, ein Netz aus den teuersten Schienensystemen U- und S-Bahn zu legen, als ungeeignet betrachten, wenn man dafür drei Erfolgs-Kenngrößen (PKW-Nutzung/ÖNV-Kosten) als Grundlage heranzieht:

  1. Pendelbeziehungen zwischen Stadt und Umland. Hier ist Nürnberg in Bezug PKW-Pendler zur Einwohnerzahl die Nummer drei in Deutschland nach Frankfurt und Hannover.
  2. Autobesitz Hier ist Nürnberg ebenfalls unter den TOP 5 deutscher Großstädte mit mehr als 500k Einwohnern zu finden
  3. Kosten für den ÖPNV. Der recht aussagekräftige Vergleich des ADAC bei den gängigsten Ticketarten hat auch hier Nürnberg fast immer unter den TOP 10 der 21 Verkehrsverbünde mit Städten über 300k Einwohner gesehen. (Einzelticket Platz 2, Tagesticket: Platz 4, Monatsticket: Platz 8, Wochenticket: Platz 13)

Marktkauf hat schon Recht: Die Stadt Nürnberg zwingt nolens volens Ihre Verkehrs-Lösung anderen Kommunen mehr oder weniger auf und kommt aber nicht über die Stadtgrenzen hinaus, bzw. scheitert sogar an der Anbindung eigener Stadtteile (Stadtbahn nach Kornburg).

Wenn wie weiter oben schon gemutmaßt, andere Städte eigene StUB-Pläne umsetzen, kann sich das perspektivisch auch negativ auf die Attraktivität Nürnbergs als Einzelhandels und Wirtschafts-Standort auswirken, daher rate ich dringend dazu sich schnellstmöglich im Rathaus endlich mit dem Thema U-Bahnkonversion zu beschäftigen auch wenn mit der Anschaffung der G1 und der Avenio jetzt erstmal Fakten geschaffen wurden, die das Ganze deutlich komplizierter machen würden.



3 mal bearbeitet. Zuletzt am 22.09.2022 00:47 von Ferengi.
Ganz genau, lass gut sein, Ferengi. Wir suchen hier auch nicht das „Haar in der Suppe“, das so oft herbeibeschworen wurde, sondern es geht darum realistische Szenarien zu entwickeln. Ich glaube kaum, jemand außerhalb dieses Forums sieht die U-Bahn auch nur ansatzweise kritisch, sondern als großen Standortfaktor für Nürnberg. Über Sinn und Unsinn dieser Haltung brauchen wir nicht zum 100. Mal sprechen, das wurde glaube ich schon wirklich bis ins letzte Detail ausdiskutiert. Nichtsdestotrotz ist das der Status, mit dem man weiterplanen muss.
Einige sinnvolle Verlängerungen für die U-Bahn gibt es ja noch, auch auf Nürnberger Stadtgebiet. Beispielsweise der U1-Abzweige nach Zabo und zum Klinikum, die U2 nach Eibach, und zum Nordostpark. Die Verlängerungen in die Umlandgemeinden gehören da nicht unbedingt ganz oben auf die Liste und das sage ich als jemand, der von beidem stark profitieren würde.
Viel wichtiger sind meiner Meinung nach Verbesserungen bei den Bahnlinien. Was ist denn aus der Verbindung von Rangau- und Gräfenbergbahn geworden? Wann kommt der Overfly für die S4? Wenn die Bahnen attraktiver werden und man diese im Vergleich zu heute sinnvoller erschließt, wird man für weniger Geld mehr erreichen.
Re: [N] U-Bahn nach Stein
22.09.2022 08:26
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Daniel Vielberth
an Marktkauf,

Andererseits ist 1984 seit 38 Jahren vorbei, und die Wahrscheinlichkeit, das es wiederkommt ist auch relativ gering... Über eine Straßenbahnlösung zu trauern, die bereits seit 38 Jahren nicht mehr möglich ist, hilft Stein und Oberasbach nicht wirklich die Problem von heute zu lösen. Sicher es hätte die Probleme vielleicht nicht gegeben, wenn man damals Dinge anders gemacht hätte, aber hat man nicht. In dieser Stelle gilt eben die Abwandlung eines Spruches, den jemand im Berliner Forum verwendet: "Eine U-Bahn ist besser als keine Straßenbahn" Die Straßenbahnoption ist vorbei. Jetzt gibt es entweder die U-Bahn, oben eben dauerhaft gar nix. Was davon schlimmer ist? Meiner Meinung nach das Nichtstun.

Danke Daniel sehr treffend.

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Pro S-Bahn Cadolzburg - Fürth - Nbg Nordost - Gräfenberg
Re: [N] U-Bahn nach Stein
22.09.2022 08:32
Ich muss schon sagen das das Forum in letzter zeit Fachlich echt abgebaut hat.

- Wer seine privaten Kindheitsträume hier versucht mit irgendwelchen argumenten zu verkaufen ist auf einem ganz falschen niveau unterwegs.

Sowas gehört ins Kinderzimmer und nicht in eine "professionelle Diskusion" da langweilt es nur. Und damit meine ich nicht nur einen einzelnen.

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Pro S-Bahn Cadolzburg - Fürth - Nbg Nordost - Gräfenberg
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Ferengi
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Daniel Vielberth
an Marktkauf,

Andererseits ist 1984 seit 38 Jahren vorbei, und die Wahrscheinlichkeit, das es wiederkommt ist auch relativ gering... Über eine Straßenbahnlösung zu trauern, die bereits seit 38 Jahren nicht mehr möglich ist, hilft Stein und Oberasbach nicht wirklich die Problem von heute zu lösen. Sicher es hätte die Probleme vielleicht nicht gegeben, wenn man damals Dinge anders gemacht hätte, aber hat man nicht. In dieser Stelle gilt eben die Abwandlung eines Spruches, den jemand im Berliner Forum verwendet: "Eine U-Bahn ist besser als keine Straßenbahn" Die Straßenbahnoption ist vorbei. Jetzt gibt es entweder die U-Bahn, oben eben dauerhaft gar nix. Was davon schlimmer ist? Meiner Meinung nach das Nichtstun.

Dass es keine andere Optionen geben würde, ist wohlwollend ausgedrückt schon ein bisschen fantasielos. Mit etwas Kreativität ließen sich ganz sicher Wege aus diesem selbst verursachten Dilemma heraus finden und teilweise sind die hier im Board auch schon mehrfach bis ins Detail diskutiert worden:

  1. Umrüstung der vorhandenen U-Bahn-Fahrzeuge für den Überland-Betrieb mit Dachstromabhnehmern. Die neuen G1 sind dahingehend wohl schon gar nicht mehr einsatzfähig (!?).
  2. Verknüpfung der U-Bahn mit der Straßenbahn zu einer Lightrail-Metro durch einheitliche Fahrzeugtypen und Anpassung der U-Bahn-Infrastruktur (Rampen, Treppen, Aufzüge, Bahnsteige, Zugbeeinflussung). Das würde anfangs viel kosten, würde aber langfristig eine Menge an Potential frei setzen in Bezug auf Streckenerweiterungen und Streckenbeziehungen.
  3. Anschaffung U-Bahntunneltauglicher Lightrail-Fahrzeugen mit Seiten- und Dachstromabnehmern für den Straßen- und Überlandverkehr.

Vielleicht ist unter den drei Vorschlägen, einer dabei der einer wirtschaftlichen Prüfung nicht standhalten würden, aber am Ende des Tages geht es darum das Thema Stadt-Landbeziehungen perspektivisch wirtschaftlich sinnvoll abzubilden und hier kann man das bisherige Vorgehen, ein Netz aus den teuersten Schienensystemen U- und S-Bahn zu legen, als ungeeignet betrachten, wenn man dafür drei Erfolgs-Kenngrößen (PKW-Nutzung/ÖNV-Kosten) als Grundlage heranzieht:

  1. Pendelbeziehungen zwischen Stadt und Umland. Hier ist Nürnberg in Bezug PKW-Pendler zur Einwohnerzahl die Nummer drei in Deutschland nach Frankfurt und Hannover.
  2. Autobesitz Hier ist Nürnberg ebenfalls unter den TOP 5 deutscher Großstädte mit mehr als 500k Einwohnern zu finden
  3. Kosten für den ÖPNV. Der recht aussagekräftige Vergleich des ADAC bei den gängigsten Ticketarten hat auch hier Nürnberg fast immer unter den TOP 10 der 21 Verkehrsverbünde mit Städten über 300k Einwohner gesehen. (Einzelticket Platz 2, Tagesticket: Platz 4, Monatsticket: Platz 8, Wochenticket: Platz 13)

Marktkauf hat schon Recht: Die Stadt Nürnberg zwingt nolens volens Ihre Verkehrs-Lösung anderen Kommunen mehr oder weniger auf und kommt aber nicht über die Stadtgrenzen hinaus, bzw. scheitert sogar an der Anbindung eigener Stadtteile (Stadtbahn nach Kornburg).

Wenn wie weiter oben schon gemutmaßt, andere Städte eigene StUB-Pläne umsetzen, kann sich das perspektivisch auch negativ auf die Attraktivität Nürnbergs als Einzelhandels und Wirtschafts-Standort auswirken, daher rate ich dringend dazu sich schnellstmöglich im Rathaus endlich mit dem Thema U-Bahnkonversion zu beschäftigen auch wenn mit der Anschaffung der G1 und der Avenio jetzt erstmal Fakten geschaffen wurden, die das Ganze deutlich komplizierter machen würden.

Volle Zustimmung.

Mindestens das Beispiel Stein zeigt es doch eindrücklich genug: Obwohl über alle Parteigrenzen seit Jahrzehnten hinweg gewollt (in Nürnberg), ist diese Verlängerung als U-Bahn nicht darstellbar. Seit 1986, das sind bald 36 Jahre.

Oder, um mal einen Filmtitel abzuwandeln:
"Was nützt die U-Bahn in Gedanken?"

Insofern halte ich es ganz mit Daniel, mit einem klitzekleinen Unterschied:
Eine Stadtbahn ist besser als keine U-Bahn!

Das heißt: Träumer sind hier die, die glauben, dass das U-Bahn-Netz noch signifikant erweiterbar ist, weil sie krampfhaft an einer falschen Technologie-Entscheidung festhalten wollen, die genau diesen Ausbau behindert bzw. unverhältnismäßig macht.

Ein signifikanter Ausbau ist aber das, was Nürnberg im ÖPNV braucht. Insofern wäre eine Umgestaltung von der U-Bahn zur Stadtbahn der Schlüssel, um die Potentiale des U-Bahn-Netzes wirklich zu entfalten und es auf die doppelte Größe oder mehr anwachsen lassen zu können.
Zitat
benji2


Insofern halte ich es ganz mit Daniel, mit einem klitzekleinen Unterschied:
Eine Stadtbahn ist besser als keine U-Bahn!

Das heißt: Träumer sind hier die, die glauben, dass das U-Bahn-Netz noch signifikant erweiterbar ist, weil sie krampfhaft an einer falschen Technologie-Entscheidung festhalten wollen, die genau diesen Ausbau behindert bzw. unverhältnismäßig macht.

Ein signifikanter Ausbau ist aber das, was Nürnberg im ÖPNV braucht. Insofern wäre eine Umgestaltung von der U-Bahn zur Stadtbahn der Schlüssel, um die Potentiale des U-Bahn-Netzes wirklich zu entfalten und es auf die doppelte Größe oder mehr anwachsen lassen zu können.

Dem kann ich nur beipflichten, und würde man nicht jetzt WIEDER Fehler machen die eine Stadtbahn mehr und mehr zur Nichte machen (Einstellung Tunnel Bayernwanne in etwa) - könnte man dennoch so etwas vllt verwirklichen, auch wenn man da natürlich damals schon vor dem U-Bahnbau eigentlich den richtigen Weg einschlagen hätte müssen nicht umsonst wurde ja der N6 beschafft der dann zum N8S-NF umgebaut wurde, ein solches Fahrzeug wäre sicher auch anders optimierbar im Sinne von größerem Fassungsvermögen gewesen, in anderen Städten wie Frankfurt oder Hannover fährt man mittlerweile Bahnen die extrem lang sind ohne das es Probleme gibt, klar ist ein Stadtbahnsystem für mich auch irgendwann an der Grenze dessen und gerade bei der U1 bin ich skeptisch ob das HEUTE noch eine Stadtbahn stemmen könnte gerade an besonderen Anlässen wie Volkfest oder Christikindlesmarkt ist da heute schon Fahrgasttetris angesagt, es wundert mich bis heute das in den 3 Monaten des 9-Euro-Tickets die U1 sogar noch nutzbar war in dem Sinne das man einen Platz bekam, bei der S2 war es nämlich nicht so! Und die ist heute wieder leer wo es kein 9 Euro Ticket mehr gibt!

Viele Grüße
Christian0911
(Mein YouTube-Kanal)



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 22.09.2022 10:30 von Christian0911.
Die U-Bahn und die Strassenbahn werden in Nürnberg nicht zu einem System verschmelzen.

Die VAG und der ZV StUB setzen klar auf normale Einrichtungsfahzeuge als normale Strassenbahnen.
Zitat
Marktkauf
Die U-Bahn und die Strassenbahn werden in Nürnberg nicht zu einem System verschmelzen.

Die VAG und der ZV StUB setzen klar auf normale Einrichtungsfahzeuge als normale Strassenbahnen.

Das hat die Nürnberg-Fürther Straßenbahn nach dem 2. Weltkrieg auch getan. Und es hat auch niemanden abgehalten, ab 1972 auf eine U-Bahn mit Zweirichtungsfahrzeugen zu setzen. Zielrichtungen kann man ändern.
Zitat
benji2
Zitat
Marktkauf
Die U-Bahn und die Strassenbahn werden in Nürnberg nicht zu einem System verschmelzen.

Die VAG und der ZV StUB setzen klar auf normale Einrichtungsfahzeuge als normale Strassenbahnen.

Das hat die Nürnberg-Fürther Straßenbahn nach dem 2. Weltkrieg auch getan. Und es hat auch niemanden abgehalten, ab 1972 auf eine U-Bahn mit Zweirichtungsfahrzeugen zu setzen. Zielrichtungen kann man ändern.

Alle Fahrzeuge der Reihen 1000, 1100, 1200, 2000 und die künftigen Strsssenbahnen der StUB sind ER Fahrzeuge. Nur der alte 363 ist ein ZR Fahrzeug.
In den kommenden Jahrzehnten sind nur Wndeschleifen und ER-Fahrzeuge das Thema in Nürnberg, Erlangen und Herzogenaurach.
Hallo allseits,

also ich kann dem Downgrade der U-Bahn und damit auch dem leichtfertigen Herschenken des wirklich einzigen um nicht zu sagen letzten Vorteil unseres Verkehrssystems, das wenigstens die U-Bahn schnell und weitgehend zuverlässig ist, nun wirklich nichts abgewinnen, aber gut, ich lasse mich auf das Gedankenexperiment mal ein, auch und gerade um zu beweisen, das es nicht die erhoffte Verbesserung brächte. Nähmen wir mal an es gäbe versehentlich wirklich den Wunsch so ein System zu bauen, und man bekäme trotz der Verschlechtung des Systems warum auch immer Fördergelder. Und dann betrachten wir genau den Ast nach Stein.

Da man ja den bösen teueren Tunnelbau sparen will, setzt man am Ende der Wendeanlage auf Höhe der Schnelldorfer an, verschwenkt die äußeren Gleise in Straßenmitte und taucht auf. Das mag unter Wegfall von Parkplätzen noch machbar sein. Vor der Kreuzung Stein Schloss eine Haltestelle mit Seitenbahnsteigen passt vielleicht grade auch noch hin. Dann überquert man die Straße und... scheiße, da ist kein Platz für einen eigenen Straßenbahnkörper, schon gar nicht unten auf der Brücke. Also fahren wir die "Stadtbahn" ab jetzt im Straßenplanum der B14. Am Tag der Eröffnung verfeuern wir am besten die Fahrpläne der U2 und schreiben "viel Glück" auf die Aushangpläne, denn jetzt haben wir erfolgreich den stauanfälligsten Bereich der B14 mit der U-Bahn verknüpft. Erwartungsgemäß, wird die VAG nach 2 Monaten alle von Stein kommenden Bahnen in Röthenbach brechen, um das Chaos auf der U2/U3 Stammstrecke im Griff zu bekommen (außer es war irgendeine "Innovation" im Spiel dann schaut man sich vielleicht 5 Jahre an, wie es nicht funktioniert, bevor man handeln darf)

Also das war schon mal nix. Gut, dann bleiben wir eben unten, und gehen erst nach der Rednitz hoch. Hm, bei Stein Kirche ist in der B14 ein Auftauchen nicht sinnvoll machbar, einzige das Feld gegenüber von Stein Kirche ginge vielleicht, dann können wir aber nimmer der Hauptstraße folgen, sondern müssen uns gleich in die Deutenbacher gen Albertus-Magnus schlagen. Die Leute von der Rosenstraße werden sich freuen sich, erst nach Deutenbach per Bus kutschieren lassen zu dürfen, um dann in eine mäßig zuverlässige Stadtbahn einzusteigen. Der Deutenbacher kann diese noch halbwegs folgen, aber die Kurve Schillerstraße wird schon gewagt bis unmöglich, Deutenbach Mitte und Jadgstraße kann man von weiten freundlich winken, weil dorthin hin kriegt man die Tram auf keinen Fall, man darf zugleich wegen der geringeren Attraktivität kleinere Sprengel pro "Stadtbahnhaltestelle" annehmen als ein U-Bahnhof sie hätte. Platz für einen eigenen Bahnkörper ist bis zum Ende der Linie keiner. Yey!

Sollten wir auf den Wert legen, müssten wir die Linie entweder komplett unterirdisch bauen (welch Überraschung) oder gen Palm Beach abbiegen. Wo wir auch erst hinter dem Bad auftauchen können, um damn vielleicht oberirdisch quer durchs Feld noch eine P&R Anlage an der Ecke B14/ Hofäckerweg zu erreichen. Warum man dafür eine Stadtbahn braucht? Weiß ich net, könnte man genausogut ohne Systembruch bauen, dass das letzte Stück einer echten U2 offen liegt, warum nicht? Wo ist da jetzt bitte ein Vorteil einer Stadtbahn? Wie kriegen nicht die flächige Erschießung des Busses hin, bieten aber auch als Ersatz nicht die Zuverlässigkeit der U-Bahn. Ah ja, klingt nach einem Plan. Zur Förderung des MIV, vermute ich mal.

Neben dem, das es (zum Glück) auch nicht Wille der Stadtoberen ist, die U-Bahn so zu massakrieren, jetzt mal die realistischere aber immer noch utopische Variante: Ich gehe davon aus, das irgendwann der B4R entlang eine Straßenbahn fährt. An diese können auch neue Außenstrecken angeschlossen werden, ggf im Bereich Hohe Marter auch eine nach Stein. Selbstverständlich erhält diese ab Hohe Marter stadteinwärts aber keine neue radiale Strecke, denn das wäre Parallelverkehr zur U-Bahn. Diese muss also dem Ring folgen, bis sie genug Abstand zur U-Bahn hat und auf eine schienengebunde Radialachse trifft. Wahrscheinlich läuft es auf einen Verlauf Stein - Röthenbach - Hohe Marter - Dianaplatz - Landgrabenstr. - Plärrer - ... raus. Das Bild was sich zeigen wird, wird jenes sein, das die meisten Röthenbach oder Hohe Marter in die U-Bahn umsteigen, einige wenige von der neuen Direktverkbindung profitieren, aber die Linie für durchfahrende Fahrgäste von Stein eher untergeordnete Bedeutung hat. Sie wird ähnlich der 23 in München bestenfalls ein schienengebundener U-Bahnzubringer. Ob das einem genug Argument ist, muss jeder mit sich selber ausmachen. Dafür aber erstmal, bis die Ringstraßenbahn kommt, gar nichts zu tun ist, fühlt sich irgendwie wie unterlassene Hilfeleistung für Stein an.

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]
Da kommt die Zukunft - rette sich, wer kann...



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 23.09.2022 00:12 von Daniel Vielberth.
Re: [N] U-Bahn nach Stein
23.09.2022 08:18
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benji2


Insofern wäre eine Umgestaltung von der U-Bahn zur Stadtbahn der Schlüssel, um die Potentiale des U-Bahn-Netzes wirklich zu entfalten und es auf die doppelte Größe oder mehr anwachsen lassen zu können.

wo ist der Smilie der seinen Kopf gegen die Wand haut wenn man ihn mal braucht...

Für die Kosten einer Umstellung auf Stadtbahn des Ubahnsystems kannst du U-Bahnen nach Erlangen, Stein, SChwabach, Oberasbach Unterasbach hintertupfing und sonstwohin bauen...

______________________________

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