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Kleinkrusch - diverses 2025
geschrieben von ÖPNV-Fan 
Alle Fahrzeugseitigen Lösungen kranken daran, dass das Speditionsgewerbe Investitionen scheut. Nebenbei gibt es ja auf der Autobahn auch Barrieren, die verhindern, dass Fahrzeuge auf die Gegenfahrbahn geraten und die sind auch nicht gerade zimperlich wenn da ein Vehikel kollidiert...

____________
Selbstverständlich sollten wir mehr Schienen bauen!
Zitat
Christian0911
Zitat
Mezzo

Das ganze Tram Netz ist irgendwie kaputt.
Das merkt man auch als Fahrgast, teilweise rumpelt es schon sehr ordentlich.

Naja solange wir in Nürnberg noch nicht solche Schienen wie in Breslau im befahrenen Zustand vorfinden...

[www.youtube.com]


Welche langfristigem Folgen hat es eigentlich für die Fahrzeuge?
an Timboli91

Wenn die Wagen teils auf dem Pflaster laufen leidet die Federung und langfristig lösen sich verbindungen aller Art, aber das kommt es sehr drauf an, wie robust das Fahrzeug konzoitiert ist. Ein KTM5 überlebt sowas, modernere Konstruktionen geben auf extremen Netzen ggf gleich bei der ersten Fahrt den Geist auf...

Ganz ungünstig isses halt, wenn die Gleise so wegsacken, und der Wagen dann allachsig auf den Pflastersteinen steht, das ist so ähnlich, wie wenn bei uns ein Wagen komplett auf Herbstlaub steht, dann muss der Fahrer freihändig abspringen, und den Wagen mit einem Weicheneisen erstmal erden, weil sonst der Wagenkasten Fahrdrahtspannung führt (dann ist nämlich der Rückleiter Masse unterbrochen). Zumindest stand das früher mal so in Fahranweisungen drin, Werkstattmeister müsste wissen, ob es den Passus so noch gibt.

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]
Alles ist wie immer, nur schlimmer... (Bernd das Brot)
Zitat
Nukebro
Alle Fahrzeugseitigen Lösungen kranken daran, dass das Speditionsgewerbe Investitionen scheut. Nebenbei gibt es ja auf der Autobahn auch Barrieren, die verhindern, dass Fahrzeuge auf die Gegenfahrbahn geraten und die sind auch nicht gerade zimperlich wenn da ein Vehikel kollidiert...
Weil es auch noch schlimmer wäre, wenn ein Fahrzeug auf der Gegenfahrbahn mit einem anderen frontal zusammenstoßen würde. Da macht das auch Sinn dann. Aber nur um eine Beschädigung der Oberleitung zu vermeiden macht es keinen Sinn dafür das Leben des Unglücksfahrers in Kauf zu nehmen.

Tschö
UHM
Zitat
UHM
Zitat
Nukebro
Alle Fahrzeugseitigen Lösungen kranken daran, dass das Speditionsgewerbe Investitionen scheut. Nebenbei gibt es ja auf der Autobahn auch Barrieren, die verhindern, dass Fahrzeuge auf die Gegenfahrbahn geraten und die sind auch nicht gerade zimperlich wenn da ein Vehikel kollidiert...
Weil es auch noch schlimmer wäre, wenn ein Fahrzeug auf der Gegenfahrbahn mit einem anderen frontal zusammenstoßen würde. Da macht das auch Sinn dann. Aber nur um eine Beschädigung der Oberleitung zu vermeiden macht es keinen Sinn dafür das Leben des Unglücksfahrers in Kauf zu nehmen.

Selbstverständlich muss eine wirksame Schranke so konstruiert sein, dass sie keine zusätzliche Gefahr darstellt. Auch nicht für den fahrlässigen Fahrer. Selbst wenn er mit überhöhter Geschwindigkeit in einen zu niedrigen Tunnel rast. Das ist sicher machbar.

Aber da geht es nicht nur um den Schutz der Oberleitung. Die alleine schon einigen Aufwand wert ist. Warum toleriert man ohne wirksame Gegenmaßnahmen, dass der Straßenbahnverkehr immer wieder massiv gestört wird.

Aber Schaden und Gefahr gibt es ja auch, wenn einer einen 4-m-Sattelzug mit Schmackes in einen Tunnel mit 3,60 m Höhe fährt. Da ist auch der Fahrer in Gefahr. Und in seinem Sinne, wenn man ihn wirksam herunterbremst.
Zitat
HansL
Das frage ich mich auch schon lange: Weshalb keine stabile Stahlkonstruktion, die LKW zuverlässig vor der Problemstelle bremst?

Ich zitiere nochmal die Ursprungsaussage vom Hansl. Die Fettung ist von mir.

Es soll also ein LKW mittels Hindernis gestoppt werden. Um einen 40 Tonner mit 50 km/h zu stoppen, muss es tatsächlich richtig massiv sein.

Hans hat als Beispiel gebracht, dass bei Zügen Prellbocks das auch können.
Prellbocks sind jedoch am Ende von Gleisen positioniert, da kann man da dahinter einen gewissen Verbau machen. Und die Züge fahren da nicht sehr schnell. Die ICEs die die letzten Jahre in Kopfbahnhöfen gegengefahren sind, waren alle nicht schneller als 10 km/h trotzdem sind zum teilerhebliche Schäden entstanden.

Wie könnte das auf einer Durchgangsstraße für KFZs aussehen?

Wenn man eine "stabile Stahlkonstruktion" in der Höhe baut, die man nicht erreichen darf, würde das Fahrzeugkabine oder Aufbau einfach abrasieren. Das ist nicht gebaut um das Fahrzeug zu halten. Ja nicht mal kippende Ladung halten diese Rohrkonstruktionen mit Planenverhau oder Alublech aus. Die Ladung wird am Fahrzeugrahmen festgezurrt, an dem auch die Achsen montiert sind.

das schlimmste was passieren könnte, dass die ganze Ladung hinter dem LKW auf die Straße kippt und der nachfolgende Verkehr kracht rein. Oder ein Auflieger oder Anhänger löst sich und schleudert auf der Straße oder in den Gehsteig.

Dann vielleicht doch eine Prellbock Artige Konstruktion. Sobald die Höhenbegrenzung anschlägt fährt vor dem LKW eine "stabile Stahlkonstruktion" aus dem Boden, bis zur Höhe des Fahrzeugrahmen/Stoßstange.

Wenn man das genügend massiv baut, ein paar Meter tief in der Erde verankert könnte man wohl tatsächlich den LKW stoppen.

Der Fahrer wäre vermutlich verletzt. Ein Anhänger oder Auflieger würde ob des abrupten Stopps unkontrolliert rumschleudern. Glas, Metall und sonstige Splitter würde ein paar Meter weit fliegen. Nachfolgende Fahrzeuge könnten vermutlich nicht so schnell stoppen.

Bei beiden Lösungen wäre es ein Wunder, wenn es keine Schwerverletzten oder Tote geben würde. Aber hey! Die Oberleitung wäre geschützt.
Ich erlaube mir mal dieses Video zu Posten welches einen ganz guten Eindruck von "Lkw vs Höhenbegrenzung" gibt [www.youtube.com]

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Selbstverständlich sollten wir mehr Schienen bauen!
Danke!
17.07.2025 19:20
Zitat
Nukebro
Ich erlaube mir mal dieses Video zu Posten welches einen ganz guten Eindruck von "Lkw vs Höhenbegrenzung" gibt [www.youtube.com]

Diese Videos zeigen eindrücklich, wie wichtig es wäre, LKW-Fahrer, die sich nicht um Höhenbegrenzungen kümmern, wirksam zu stoppen. Sogar in deren eigenem Interesse. Und auch, um Gefahren für andere zu minimieren.
Und auch, um beschädigte Brücken zu vermeiden.
Das kann man dann auch einsetzen, um beschädigte Oberleitungen nicht so oft zu haben.
Die Beiträge in dieser Diskussion sind einige, die gelinde gesagt befremdlich sind.
Aber ich kann es tatsächlich ausrechnen.

Ein 40 Tonnen LKW mit 50 km/h hat etwas mehr als doppelt soviel kinetische Energie als in ICE 3 mit 10 km/h


Zitat
Stanze
Aber ich kann es tatsächlich ausrechnen.

Ein 40 Tonnen LKW mit 50 km/h hat etwas mehr als doppelt soviel kinetische Energie als in ICE 3 mit 10 km/h

Ja. Das ist die gleiche Größenordnung. Aber das haben Sie ausrechnen lassen! Ich habe das im Kopf geschafft.

Und jetzt lassen Sie sich noch verrechnen, wie es aussieht, wenn der ICE 15 km/h hat, der LKW aber nur 40 km/h.

Sie springen aber auch über jedes Stöckchen! Und verlieren völlig aus den Augen, um was es bei der Diskussion ging: kann man LKW wirksam abhalten, zu niedrige Tunnel zu befahren? Kann man!

Aber tatsächlich gibt es modernere Möglichkeiten als mechanische Vorrichtungen. So weit ist die Diskussion doch längst gekommen.
Gerade aktuell: [www.spiegel.de]

Tschö
UHM
Zitat
UHM
Gerade aktuell: [www.spiegel.de]

Jetzt auch in der NN: [www.nordbayern.de]

Da hat es " nur" 11 Leichtverletzte gegeben. Da war wohl niemand im Oberdeck ganz vorne gesessen. Ja, das Beispiel zeigt, wie wichtig es wäre, solche Kamikazefahrer zu bremsen. Erst mal musste auch die Bahnstrecke gesperrt werden. Zur Prüfung, ob die Bahnbrücke einen Schaden hat. Das ist alleine schon ein Schaden.

Aber vielleicht wäre das die einfachste Lösung: in 4,50 m aufgehängt ein Blechschild, das bis zur erlaubten sicheren Höhe herunterhängt. 100 m vor der Unterführung. Muss nur kräftig scheppern, so dass auch der verpeilteste Fahrer erst mal bremst, bevor er volle Kanne in die Unterführung rauscht.

Am besten mit automatischer Kamera. Damit dann auch ein angemessenes Bußgeld erhoben werden kann. Es muss doch möglich sein, solche ungeeignete Fahrer zu belangen.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 18.07.2025 11:56 von HansL.
Zitat
HansL
Zitat
Stanze
Aber ich kann es tatsächlich ausrechnen.

Ein 40 Tonnen LKW mit 50 km/h hat etwas mehr als doppelt soviel kinetische Energie als in ICE 3 mit 10 km/h

Ja. Das ist die gleiche Größenordnung. Aber das haben Sie ausrechnen lassen! Ich habe das im Kopf geschafft.

Und jetzt lassen Sie sich noch verrechnen, wie es aussieht, wenn der ICE 15 km/h hat, der LKW aber nur 40 km/h.

Du vergisst einen wichtigen Unterschied:
  • der ICE prallt in Höhe seines für die Übertragung von Zug- und Stoßkräften ausgelegten Hauptrahmens auf einen in Kopfbahnhöfen in der Regel verschiebbaren Prellblock, der die Kraft hauptsächlich verzehrt. Mit einem Bauteil, das eh als Verschleißteil gilt und auf das der Zug im Regelbetrieb einige Zeit verzichten kann (die Bugklappen). In der Regel ist ein ICE danach noch fahrfähig.
  • der LKW prallt wahlweise mit einem Bauteil auf ein Hindernis, das gar nicht auf die Übertragung von nennenswerten Kräften außer der eigenen Last ausgelegt ist. Oder mit einem Bauteil, das dabei beschädigt wird und der Lkw anschließend nicht mehr fahrfähig ist.
Zitat
Axel25
Zitat
HansL
Zitat
Stanze
Aber ich kann es tatsächlich ausrechnen.

Ein 40 Tonnen LKW mit 50 km/h hat etwas mehr als doppelt soviel kinetische Energie als in ICE 3 mit 10 km/h

Ja. Das ist die gleiche Größenordnung. Aber das haben Sie ausrechnen lassen! Ich habe das im Kopf geschafft.

Und jetzt lassen Sie sich noch verrechnen, wie es aussieht, wenn der ICE 15 km/h hat, der LKW aber nur 40 km/h.

Du vergisst einen wichtigen Unterschied:
  • der ICE prallt in Höhe seines für die Übertragung von Zug- und Stoßkräften ausgelegten Hauptrahmens auf einen in Kopfbahnhöfen in der Regel verschiebbaren Prellblock, der die Kraft hauptsächlich verzehrt. Mit einem Bauteil, das eh als Verschleißteil gilt und auf das der Zug im Regelbetrieb einige Zeit verzichten kann (die Bugklappen). In der Regel ist ein ICE danach noch fahrfähig.
  • der LKW prallt wahlweise mit einem Bauteil auf ein Hindernis, das gar nicht auf die Übertragung von nennenswerten Kräften außer der eigenen Last ausgelegt ist. Oder mit einem Bauteil, das dabei beschädigt wird und der Lkw anschließend nicht mehr fahrfähig ist.

Das hat die Diskussion ergeben: es ist nicht sinnvoll, einen LKW wirksam mit Mechanik stoppen zu wollen. Da gibt es bessere Ideen. So weit war die Diskussion längst gediehen. Als @Stanze ziemlich dumm persönlich wurde. Da muss er sich schon gefallen lassen, dass man ihn kräftig auf den Arm nimmt. Da habe ich offensichtlich die Wortfigur der Ironie wieder mal nicht ausreichend gekennzeichnet.

Aber lassen wir das. Für mich ist das Thema ausdiskutiert. Wer dies anders sieht, für den hat @Nukepro ja wieder mal ein neues Thema eröffnet.
Zitat
HansL


Aber vielleicht wäre das die einfachste Lösung: in 4,50 m aufgehängt ein Blechschild, das bis zur erlaubten sicheren Höhe herunterhängt. 100 m vor der Unterführung. Muss nur kräftig scheppern, so dass auch der verpeilteste Fahrer erst mal bremst, bevor er volle Kanne in die Unterführung rauscht.

Genau das gibt es doch längst! Da muss man nur mit offenen Augen unterwegs sein um soetwas immer wieder mal zu sehen. 100m vorher ist aber nicht immer möglich.
Können wir diese Diskussion bitte in das Thema, welches ich zu diesem Behuf gegründet habe, verschieben?

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Selbstverständlich sollten wir mehr Schienen bauen!
Zitat
Nukebro
Können wir diese Diskussion bitte in das Thema, welches ich zu diesem Behuf gegründet habe, verschieben?

Nö. 😁
Wirkliche Geheimnisse hat die VAG zwar (noch) nicht preisgegeben (außer man bezeichnet den U4 Abzweig und Deckenstromschiene Langwasser Süd als solche), aber die erste Fanfahrt, deren Anlass wirklich nur die U-Bahn selbst war (und nicht ein kulturelles Ereigniss wie eine Lesung oder ein Musical) ist diesen Freitag erfolgreich veranstaltet worden. Hoffentlich folgen derer noch viele.

Zum unten zu sehenden Ziel führte die Fahrt natürlich nicht, aber dieses Ziel an dem Fahrzeug musste einfach nach der Fahrt mal sein...

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]
Alles ist wie immer, nur schlimmer... (Bernd das Brot)



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 20.07.2025 15:02 von Daniel Vielberth.


Interessant... Aber was war jetzt das Highlight? Der Sinn der Fahrt mit irgendwelchen Infos/Geheimnissen, oder die Fahrt als solches mit mit dem alten Fahrzeug?

Wieviel Münzen musste man dem Fahrer für dieses Ziel geben :-)?
an Subwayschorch

Angekündigt war so also eine Tour zu den Geheimnissen der U-Bahn, aber das eigentliche Event war wie gesagt eher, mit dem DT1 mal wieder fahren zu können, zwar war auch ne kurze Runde durch die Abstellung des Betriebshof bei, wo oben mal wieder ne Menge Baustelle ist, aber wie gesagt, die Dinge, was wärend der Fahrt erzählt wurden, war jetzt nicht viel neues. Ich hätte den Zeitzeugen ja gerne mal selber interviewt, weil er hat die U-Bahn von Anfang an mit aufgebaut und war später Betriebsleiter bei der VAG, sprich er wüsste die wirklich interessanten Dinge, die nicht in jedem Buch stehen, wahrscheinlich wirklich, aber da hat er nicht so recht gezogen. Hab jetzt meinen Fragenkatalog an St Peter geschickt, vielleicht finden die einen Zeitzeugen, der die Fragen zu echten Geheimnissen beantworten möchte...

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]
Alles ist wie immer, nur schlimmer... (Bernd das Brot)
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