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Potentielle Studie "Zukunft der U-Bahn in Nürnberg"
geschrieben von Nukebro 
In der nächsten Stadtratsperiode wird die Verlängerung nach Gebersdorf in Betrieb gehen. Dann wird zum erst zweiten Mal in der Geschichte der U-Bahn keine neue Verlängerung in Bau sein. (Zuletzt war das nach Eröffnung der U2 zum Flughafen der Fall — aber auch nur bis 2000 als in Fürth wieder gebaut wurde)

Meines Erachtens stellt sich dann die Frage nach der Zukunft des Systems ähnlich wie nach Vollendung der U2 die Frage nach der Zukunft der U-Bahn und verbunden damit auch der Straßenbahn. Damals wurde die Intraplan-Studie in Auftrag gegeben und in Folge dann auch SMARAGT und RUBIN. Heute würde ich dem Stadtrat anraten eine Studie unter dem potentiellen Arbeitstitel "Zukunft der U-Bahn in Nürnberg" in Auftrag zu geben. Wenn man in Fürth Appetit darauf hat können die sich gerne "dran hängen".

Was sollte eine solche Studie untersuchen?

1) Zukunft des Fuhrparks unter Berücksichtigung der potentiellen Automatisierung der U1 und bestmöglicher Ausnutzung der Infrastruktur für Kapazitätszuwächse angesichts steigender Fahrgastzahlen

2) welche neuen Haltestellen oder gänzlich neuen Linien sind im Zeithorizont 2030er-2050er denkbar? Könnte der Städtebau mit der U-Bahn besser "verzahnt" werden?

3) Bahnsteigtüren (insbesondere im Zusammenhang mit Punkt 1)

4) Sanierung und Resilienz; insbesondere die Aspekte "alternder Stahlbeton", "Hochwassersicherheit" und der Aspekt "sich aufheizende U-Bahnhöfe" angesichts des Klimawandels

Wem weitere Aspekte einfallen, gerne ergänzen!

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Selbstverständlich sollten wir mehr Schienen bauen!
Und wieder ein neues extra Thema eröffnen.
>> Heute würde ich dem Stadtrat anraten eine Studie unter dem potentiellen Arbeitstitel "Zukunft der U-Bahn in Nürnberg" in Auftrag zu geben. Wenn man in Fürth Appetit darauf hat können die sich gerne "dran hängen". <<

Hast du schon ein Beratungsbüro gegründet, um der Stadt deine Expertise anzubieten?

Zu Punkt 2) solltest du dich schon mal mit den bestehenden Projekten zur Stadtentwicklung beschäftigen:

Z. B. hier: [www.nuernberg.de]

Außer Wetzendorf haben oder bekommen die größeren Projekte bereits einen Bahnanschluss. Im Fall Wetzendorf ist der U-Bahnanschluss wegen extremer Unwirtschaftlichkeit gescheitert. Für bisher nicht bekannte Projekte, deren Planungsbeginn naturgemäß in der Zukunft liegt, ist die Prognose bekanntlich schwierig, insbesondere dann, wenn sie weit in der Zukunft liegen, weil es dazu noch gar keine Daten zur allgemeinen Stadtentwicklung als Grundlage gibt.

Was die Punkte 1), 3) und 4) betrifft, glaube ich, dass das Verkehrsplanungsamt, das U-Bahnbauamt und die VAG das auch ohne ein Generalgutachten hinkriegen.

[www.nuernberg.de]
Naja mehr Kompetenz als Vieregg-Rössler hätte ich jedenfalls... Allerdings wäre ich vermutlich weniger bereit als VR immer genau das zu liefern was der Auftraggeber hören will egal ob es einer vorherigen "Studie" widerspricht...

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Selbstverständlich sollten wir mehr Schienen bauen!
Das Thema sich aufheizende Bahnhöfe gilt in London als eines der größten der dortigen U-Bahn. Wenn man in Nürnberg dieses Problem nicht hat kann man sich glücklich schätzen. Aber ob das auch in dreißig, vierzig Jahren noch so ist? [www.youtube.com]

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Au Backe!
11.07.2025 13:05
Zitat
Nukebro
Naja mehr Kompetenz als Vieregg-Rössler hätte ich jedenfalls... Allerdings wäre ich vermutlich weniger bereit als VR immer genau das zu liefern was der Auftraggeber hören will egal ob es einer vorherigen "Studie" widerspricht...

Sich mit Vieregg-Rössler messen zu wollen, zeugt von gewaltiger Überheblichkeit. Vor allem angesichts der Qualität der bisherigen Ideen, die Sie bisher geliefert haben. Alleine die Idee, man könnte Bahnsteige im Nürnberger U-Bahn-Netz verlängern, zeugt von Ahnungslosigkeit.
Re: Au Backe!
11.07.2025 13:50
Zitat
HansL
Zitat
Nukebro
Naja mehr Kompetenz als Vieregg-Rössler hätte ich jedenfalls... Allerdings wäre ich vermutlich weniger bereit als VR immer genau das zu liefern was der Auftraggeber hören will egal ob es einer vorherigen "Studie" widerspricht...

Sich mit Vieregg-Rössler messen zu wollen, zeugt von gewaltiger Überheblichkeit. Vor allem angesichts der Qualität der bisherigen Ideen, die Sie bisher geliefert haben. Alleine die Idee, man könnte Bahnsteige im Nürnberger U-Bahn-Netz verlängern, zeugt von Ahnungslosigkeit.

So ist es.
Re: Au Backe!
11.07.2025 13:58
Zitat
HansL
Zitat
Nukebro
Naja mehr Kompetenz als Vieregg-Rössler hätte ich jedenfalls... Allerdings wäre ich vermutlich weniger bereit als VR immer genau das zu liefern was der Auftraggeber hören will egal ob es einer vorherigen "Studie" widerspricht...

Sich mit Vieregg-Rössler messen zu wollen, zeugt von gewaltiger Überheblichkeit. Vor allem angesichts der Qualität der bisherigen Ideen, die Sie bisher geliefert haben. Alleine die Idee, man könnte Bahnsteige im Nürnberger U-Bahn-Netz verlängern, zeugt von Ahnungslosigkeit.

Gibt es eine einzige "Studie" von Vieregg-Rössler die mehr als eine pure "Gefälligkeit" für den Auftraggeber war?

Zugegeben, die haben ein Talent noch den größten Unfug schönzurechnen, aber das ist halt 90% Chuzpe und 10% "creative accounting"...

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Selbstverständlich sollten wir mehr Schienen bauen!
Re: Au Backe!
11.07.2025 14:57
Zitat
Nukebro
Zitat
HansL
Zitat
Nukebro
Naja mehr Kompetenz als Vieregg-Rössler hätte ich jedenfalls... Allerdings wäre ich vermutlich weniger bereit als VR immer genau das zu liefern was der Auftraggeber hören will egal ob es einer vorherigen "Studie" widerspricht...

Sich mit Vieregg-Rössler messen zu wollen, zeugt von gewaltiger Überheblichkeit. Vor allem angesichts der Qualität der bisherigen Ideen, die Sie bisher geliefert haben. Alleine die Idee, man könnte Bahnsteige im Nürnberger U-Bahn-Netz verlängern, zeugt von Ahnungslosigkeit.

Gibt es eine einzige "Studie" von Vieregg-Rössler die mehr als eine pure "Gefälligkeit" für den Auftraggeber war?

Zugegeben, die haben ein Talent noch den größten Unfug schönzurechnen, aber das ist halt 90% Chuzpe und 10% "creative accounting"...

Für ein derartiges Posting kann man verklagt werden. Zu Recht!

Gibt es einen einzigen Diskussionsbeitrag von Ihnen, mit dem Sie Fachkenntnis gezeigt hätten? Aber Sie glauben, Sie wären tauglich als Verkehrsgutachter.
SLAPP-suits sind – zu Recht – illegal! Und wenn Vieregg-Rössler dieses Forum lesen, dann haben die offenkundig zu viel Zeit.

Die Meinungsfreiheit ist ein hohes Gut. Deswegen darf man genauso sagen, dass das was Vieregg-Rössler tun die Bytes nicht wert ist, die es verschwendet, wie man diese Meinung auch über mich vertreten darf...

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Selbstverständlich sollten wir mehr Schienen bauen!
Das kann doch nicht unter Meinungsfreiheit fallen!
Warum ist meine Antwort gelöscht worden?
Re: Au Backe!
11.07.2025 19:40
Zitat
Nukebro
Zitat
HansL
Zitat
Nukebro
Naja mehr Kompetenz als Vieregg-Rössler hätte ich jedenfalls... Allerdings wäre ich vermutlich weniger bereit als VR immer genau das zu liefern was der Auftraggeber hören will egal ob es einer vorherigen "Studie" widerspricht...

Sich mit Vieregg-Rössler messen zu wollen, zeugt von gewaltiger Überheblichkeit. Vor allem angesichts der Qualität der bisherigen Ideen, die Sie bisher geliefert haben. Alleine die Idee, man könnte Bahnsteige im Nürnberger U-Bahn-Netz verlängern, zeugt von Ahnungslosigkeit.

Gibt es eine einzige "Studie" von Vieregg-Rössler die mehr als eine pure "Gefälligkeit" für den Auftraggeber war?

Man weiß es nicht, denn schließlich würde man bei Gutachten, bei denen nicht das rauskommt, was der Auftraggeber will, von einer Veröffentlichung absehen. Man stellt auch schnell fest, ob sich das Gutachten in die richtige Richtung entwickelt, sodass viele Gutachten schon alleine deshalb nicht geschrieben worden sind, weil das falsche Ergebnis rausgekommen wäre.

Dazu lesen die meisten Leute das Gutachten gar nicht. Meistens stehen da am Anfang irgendwelche Annahmen und Grundbedingungen. Diese sind meistens durchaus angreifbar - wie seinerzeit die Idee, dass man in Stuttgart 21 in 2 min einen ICE abfertigen (realistisch wären wohl dort eher 3) kann, man im Kopfbahnhof aber für einen fiktiven neuen Zug beim Richtungswechsel 10min bräuchte, die ICE schaffen das heute in 4.

Das war jetzt kein Vieregg-Gutachten, das zeigt aber, wie man Gutachten mit Annahmen, die der Auftraggeber vorgibt, manipulieren kann, damit etwas rauskommt, was im Sinne des Auftraggebers ist, in dem Beispiel dass der neue Bahnhof mit 8 Gleisen mehr Züge schafft als damals der alte mit 16.

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 11.07.2025 19:42 von Nemo.
Re: Au Backe!
11.07.2025 20:38
an Nemo

Zustimmung. Man merkt das ja immer dann, wenn eine andere Regierungzusammensetzung ein Gutachten beauftragt, und wenn es fertig ist, die "andere" Seite an der Macht ist. Hatte erst jüngst im Archiv das Intraplan-Gutachten in der Hand in dem es u.a. um die U-Bahnverlängerung nach Heroldsberg ging, und konnte die Stellungnahmen der Stadt dazu lesen, nachdem offenbar erneut die Zusammensetzung des Stadtrates gewandelt hat. Zwar will ich nicht leugnen, das andere Teile dieses Gutachtens letztlich Positives gebracht haben, allerdings die Kritik der Stadt zumindest in Bezug auf den Teil, den ich da zu Gesicht bekam, konnte ich nachvollziehen. In meinem Ohr klangen da dann wieder die zwei berühmten zwei Sätze von Bosbach und Pelzig: "Politiker halten sich an der Statistik fest, wie der Betrunkene am Laternenpfahl" und "Geben sie mir ein paar Zahlen für meine Vorteile"...

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]
Alles ist wie immer, nur schlimmer... (Bernd das Brot)



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 11.07.2025 20:38 von Daniel Vielberth.
Re: Au Backe!
12.07.2025 03:16
Sechs Endbahnhöfe.

Flughafen
Nordwestring
Ein Weiterbau rechnet sich nicht.

Langwasser/Süd
Röthenbach
Gebersdorf
Liegen alle an der Stadtgrenze. Weiterbau ausgeschlossen

Fürth/Hardhöhe
Unsere Nachbarstadt will die U-Bahn nicht verlängern.

U4 und U25
Unrealistisch.

Der U-Bahn Ausbau ist für mich, nach Gebersdorf, klar abgeschlossen.
Das Problem ist klar: Man hat zu viel Linienbündelung mit zu geringen Kapazitäten geplant und gebaut. Da stößt man jetzt an Grenzen, die kaum behebbar sind.
Die Infrastruktur ist weitgehend am Ende. Gewaltiger Sanierungsstau. Wie aufwändig das wird, sieht man in Muggenhof. Wie man den Plärrer sanieren will, wird spannend. Das wird gewaltige Auswirkungen auf den Fahrplan haben.
Sinnvolle Erweiterungen der U-Bahn sind nicht erkennbar.
Jetzt geht es darum, die vorhandenen Altlasten zu stemmen. Und da helfen nur Straßenbahn- und Busverkehre, um das System überhaupt am Laufen zu halten.
Der Ausbau der U-Bahn ist definitiv am Ende.
Eigentlich ein interessanter Aspekt, das mit der Linienbündelung. Man müßte die irgendwie aufheben.

Idee auf die Schnelle (ohne jetzt alles durchzudenken):
- Ausbau Rathenauplatz u. Rothenburger Str. zu 4gleisigen Kreuzungsbahnhöfen (in der Art wie Plärrer z.B., aber vielleicht auch echt kreuzend)
- Neubau Rathenauplatz - Hl.-Geist-Spital - Lorenzkirche (echte Kreuzung) - Opernhaus (echte Kreuzung) - Kohlenhof - Rothenburger Straße

Sowas würde dann nicht nur der U2/3 helfen, sondern auch die U1 entlasten, da dann viele um in die Altstadt zu kommen nicht mehr auf diese umsteigen müßten. Irgendwelche Straßenbahnlinien sollten damit auch nicht beeinflußt werden, weder vorhandene noch die Altstadtquerung.

Bauliches Problem ist aber mit Sicherheit wieder die Tiefenlage an der Lorenzkirche/Pegnitz.

Tschö
UHM
Das kommentarlose Löschen ist eine Unart die aufhören muss! Wenn nicht wenigstens ein Grund gegeben wird, dann kann man sich auch nicht darauf einstellen was man Posten darf und was nicht.

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Selbstverständlich sollten wir mehr Schienen bauen!
Sämtliche U-Bahnen in Deutschland haben Linienverzweigungen. Die Berliner im Kleinprofil-Netz, die Münchner gar als Grundprinzip mit ihren "Stammstrecken". Warum soll das in Nürnberg der Sündenfall sein?

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Selbstverständlich sollten wir mehr Schienen bauen!
Zitat
Nukebro
Sämtliche U-Bahnen in Deutschland haben Linienverzweigungen. Die Berliner im Kleinprofil-Netz, die Münchner gar als Grundprinzip mit ihren "Stammstrecken". Warum soll das in Nürnberg der Sündenfall sein?

Und die haben dann einen 90-Sekunden-Takt?
Zitat
Nukebro
Sämtliche U-Bahnen in Deutschland haben Linienverzweigungen. Die Berliner im Kleinprofil-Netz, die Münchner gar als Grundprinzip mit ihren "Stammstrecken". Warum soll das in Nürnberg der Sündenfall sein?
Die Münchner haben aber keine richtige Stammstrecke, die gibt's dort nur bei der S-Bahn. Früher ehemals gebündelte Linien wurden nach und nach so entzweit, daß dort jetzt eigentlich abgesehen von Verstärkerlinien nur noch 2 Linien zusammen liegen. Ähnlich wie in Nürnberg früher die U2/21 die U1 mitbenutzt hat, jetzt aber nicht mehr.

Tschö
UHM
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