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Straßenbahn-Wendeschleifen
geschrieben von Nukebro 
Zitat
HansL
Aber Wendeschleifen sind auch teuer und oft schwer zu realisieren. Siehe Erlenstegen.
Zitat
HansL
[...]
Man könnte ja erstmal solche Fahrzeuge für Linien mit langen Außenästen ohne Wendeschleifen beschaffen. Also Mögeldorf und Erlenstegen.
Vor allem Erlenstegen frage ich mich, wie man es vernünftig schaffen will, eine Wende für 2 Linien mit Überholmöglichkeit zu bauen. Mit Stumpfgleisen wäre das viel einfacher.
Dass es mit Zweirichtungsfahrzeugen einfacher ginge, steht natürlich außer Frage.
Aber ich frage mich schon: Was soll denn ausgerechnet in Erlenstegen so überaus schwierig sein?
Die Erlenstegenstraße hat an dieser Stelle Platz für vier Kfz-Spuren. Ist da wirklich nicht genug Platz für kreative Lösungen? Was spricht z.B. grundsätzlich gegen ein zweites Gleis noch auf der Erlenstegenstraße mit dortiger Haltestelle, und Verlegung der stadtauswärtigen Kfz-Spur auf die jetzige abmarkierte (Gleis-)Spur? Falls das partout nicht funktionieren sollte bzw. trotzdem notwendig sein sollte: Das Pizza-/Wartehäuschen ließe sich auch (v)ersetzen und dahinter ist "nur" Bewaldung...

Dass man für zwei Linien zwangsweise (flexibler und robuster ist man damit natürlich, klar) eine Überholmöglichkeit benötigt, leuchtet man aber auch generell nicht - was soll hier der entscheidende Unterschied zu Gibitzenhof sein, wo man aktuell auch (noch) die 4 und 11 enden lässt?
Hallo zusammen,

Warum eine mögliche zweite Linie auf dem Erlenstegener Ast unbedingt bis Erlenstegen führen?

Meine Idee wäre:

Kurz vor der Haltestelle "Ostbahnhof" eine Art Häuserblock-Umfahrung als Wendeschleife!

1. Tram Haltestelle "Ostbahnhof" zurück Richtung Westen versetzen, VOR die Kreuzung "Am Ostbahnhof/Bismarckstraße"
2. Tram Haltestelle "Ostbahnhof" umbenennen in "Bismarckstraße"
3. Rechtsweiche, um nach Rechts in die Straße "Am Ostbahnhof" einzubiegen, folgen bis zum DB-Ostbahnhof.
4. Neue Tram Haltestelle "Ostbahnhof" unmittelbar am Gleiszugang zum DB-Ostbahnhof.
(Dadurch hat das gesamte mega Wohnviertel um die Dr. Carlo-Schmid-Straße südlich vom Ostbahnhof einen deutlich kürzeren Weg zur Tram)
5. Weitere Streckenführung durchs Neubaugebiet (Straße liegt schon da!) bis zur derzeit gesperrten Straße Thumenberger Weg.
6. 2x Linkskurven um dann wieder hoch zur Äußeren Sulzbacher Straße zu kommen.
7. Wende fertig.

Anhang.: OpenStreetMap, bearbeitet mit eingezeichneten Pfad. © OpenStreetMap-Mitwirkende
Hinweis: OSM-Karten sind frei nutzbar, Quelle ist genannt und erstichtlich.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 16.08.2025 23:35 von Mezzo.


Die Idee mit der großen Schleife Ostbahnhof ist klasse.
Zitat
U-Bahn-User
Zitat
HansL
Aber Wendeschleifen sind auch teuer und oft schwer zu realisieren. Siehe Erlenstegen.
Zitat
HansL
[...]
Man könnte ja erstmal solche Fahrzeuge für Linien mit langen Außenästen ohne Wendeschleifen beschaffen. Also Mögeldorf und Erlenstegen.
Vor allem Erlenstegen frage ich mich, wie man es vernünftig schaffen will, eine Wende für 2 Linien mit Überholmöglichkeit zu bauen. Mit Stumpfgleisen wäre das viel einfacher.
Dass es mit Zweirichtungsfahrzeugen einfacher ginge, steht natürlich außer Frage.
Aber ich frage mich schon: Was soll denn ausgerechnet in Erlenstegen so überaus schwierig sein?
Die Erlenstegenstraße hat an dieser Stelle Platz für vier Kfz-Spuren. Ist da wirklich nicht genug Platz für kreative Lösungen? Was spricht z.B. grundsätzlich gegen ein zweites Gleis noch auf der Erlenstegenstraße mit dortiger Haltestelle, und Verlegung der stadtauswärtigen Kfz-Spur auf die jetzige abmarkierte (Gleis-)Spur? Falls das partout nicht funktionieren sollte bzw. trotzdem notwendig sein sollte: Das Pizza-/Wartehäuschen ließe sich auch (v)ersetzen und dahinter ist "nur" Bewaldung...

Dass man für zwei Linien zwangsweise (flexibler und robuster ist man damit natürlich, klar) eine Überholmöglichkeit benötigt, leuchtet aber auch generell nicht ein - was soll hier der entscheidende Unterschied zu Gibitzenhof sein, wo man aktuell auch (noch) die 4 und 11 enden lässt?

Das ist auch die offizielle Idee für Erlenstegen: Den Einstieg auf die Straße Richtung Innenstadt zu verlegen zu Lasten der Fahrspuren für das Auto. Nachteil ist allerdings, dass viele Fahrgäste von der Bahnunterführung herkommen. Auch die Umsteiger von der Bahn. Die müssen dann alle erst die Straße kreuzen. Die bisherige Haltestelle liegt zudem in einer Kurve. Damit bekommt man sie nicht barrierefrei, was aber zwingend erforderlich ist. Das schafft man nur mit geraden Gleisen. Dafür reicht der Platz nicht.
Dass zwei Linien in Gibitzenhof wenden, ist nur eine Übergangslösung, bis die Strecke durch die Minervastraße fertig ist. Bei 2 Linien braucht man halt auch Platz für 2 Züge in der Wendeschleife. Sonst klemmt es, wenn eine Linie so viel Verspätung hat, dass der Zug der 2. Linie, der später abfahren soll, früher an der Endhaltestelle ist. So lange dieser nicht fahrplanmäßig abfahren kann, steht dann der verspätete Zug auf der Straße im Weg. Und darf noch nicht einmal die Fahrgäste aussteigen lassen.

Sicher gibt es für alle diese Probleme immer auch eine Lösung. Aber mit Zweirichtungsfahrzeugen und Stumpfgleisen gäbe es halt immer auch eine einfachere und platzsparendere Lösung.
Erlenstegen ginge auch ohne Zweirichtungswagen. Vor einem Jahrzehnt lagen noch die die Schienen des Gleisdreiecks in die Eichendorffstraße bis kurz vor die Ringbahnbrücke.
Zitat
Mezzo
Hallo zusammen,

Warum eine mögliche zweite Linie auf dem Erlenstegener Ast unbedingt bis Erlenstegen führen?

Meine Idee wäre:

Kurz vor der Haltestelle "Ostbahnhof" eine Art Häuserblock-Umfahrung als Wendeschleife!

1. Tram Haltestelle "Ostbahnhof" zurück Richtung Westen versetzen, VOR die Kreuzung "Am Ostbahnhof/Bismarckstraße"
2. Tram Haltestelle "Ostbahnhof" umbenennen in "Bismarckstraße"
3. Rechtsweiche, um nach Rechts in die Straße "Am Ostbahnhof" einzubiegen, folgen bis zum DB-Ostbahnhof.
4. Neue Tram Haltestelle "Ostbahnhof" unmittelbar am Gleiszugang zum DB-Ostbahnhof.
(Dadurch hat das gesamte mega Wohnviertel um die Dr. Carlo-Schmid-Straße südlich vom Ostbahnhof einen deutlich kürzeren Weg zur Tram)
5. Weitere Streckenführung durchs Neubaugebiet (Straße liegt schon da!) bis zur derzeit gesperrten Straße Thumenberger Weg.
6. 2x Linkskurven um dann wieder hoch zur Äußeren Sulzbacher Straße zu kommen.
7. Wende fertig.

Anhang.: OpenStreetMap, bearbeitet mit eingezeichneten Pfad. © OpenStreetMap-Mitwirkende
Hinweis: OSM-Karten sind frei nutzbar, Quelle ist genannt und erstichtlich.


Die Idee finde ich sehr gut.

______________________________

Pro S-Bahn Cadolzburg - Fürth - Nbg Nordost - Gräfenberg
Zitat
LaurenzBo
Erlenstegen ginge auch ohne Zweirichtungswagen. Vor einem Jahrzehnt lagen noch die die Schienen des Gleisdreiecks in die Eichendorffstraße bis kurz vor die Ringbahnbrücke.

Ich kann mich auch erinnern, dass da Schienen lagen. Aber nicht, dass die noch genutzt wurden. Die Straßenbahnen wenden schon lange nur noch ein Stück weiter auf der Wendeschleife. Auf dem noch vorhandenen Stumpfgleis stellte man damals tagsüber nicht benötigte Beiwagen ab.

Ein Gleisdreieck zum Wenden benutzt man heute nur noch in Sonderfällen. Vor einiger Zeit zum Beispiel am Bahnhof wegen Bauarbeiten. Aber wer gesehen hat, was das für ein Aufwand war, für den ist die Idee eines Gleisdreiecks zum Wenden im Regelbetrieb nur unfreiwillig komisch.

Insbesondere in Erlenstegen an der Eichendorfstraße. Für die Zeit des Wendemanövers müsste man den gesamten Autoverkehr stadteinwärts zuverlässig anhalten. Und der Fahrer müsste nach hinten und von dort steuern, damit er sieht, was beim Rückwärtsfahren im Weg sein könnte. Und das noch mit 2 Linien dann im 5-Minuten-Takt?
Zitat
Marktkauf
Die Idee mit der großen Schleife Ostbahnhof ist klasse.

Ich erinnere mich, dass es mit dem Rad nicht einfach ist, an der Kreuzung oben loszufahren, wenn die Ampel für den Thumenberger Weg auf Grün schaltet. Kommt da die Straßenbahn vom Fleck? Selbst am Ende des Allersberger Tunnels versuchen die Fahrer, nicht auf der Rampe zum Stehen zu kommen.
Zitat
HansL
Zitat
Marktkauf
Die Idee mit der großen Schleife Ostbahnhof ist klasse.

Ich erinnere mich, dass es mit dem Rad nicht einfach ist, an der Kreuzung oben loszufahren, wenn die Ampel für den Thumenberger Weg auf Grün schaltet. Kommt da die Straßenbahn vom Fleck? Selbst am Ende des Allersberger Tunnels versuchen die Fahrer, nicht auf der Rampe zum Stehen zu kommen.

Irgendwo im Norden Nürnbergs gab (gibt? ) es doch auch eins Strab Strecke die recht steil bergauf führt. Ich kann mich da noch an etwas erinnern, war da mal vor langer langer Zeit, locker über 30 Jahre her, mal mit Bekannten unterwegs.
Ja, die Steilstrecke ist zwischen Hallertor und Tiergärtnertor (am Burgfelsen).
Mezzo schrieb:

>> Warum eine mögliche zweite Linie auf dem Erlenstegener Ast unbedingt bis Erlenstegen führen? <<

Ganz einfach, weil die zweite Linie zwischen Doku-Zentrum und Erlenstegen im Endausbau über die nördliche Altstadtquerung geführt werden soll, also nicht über den Hauptbahnhof, sondern über Aufseßplatz, Landgrabenstraße und Plärrer. Da werden ganz andere Ziele im Bereich der Innenstadt erreicht und sollten umsteigefrei bis Erlenstegen angebunden werden.

Um die zweite Schleife über das Doku-Zentrum zu schließen, soll dann eine zweite Linie zwischen Doku-Zentrum und Westfriedhof eingerichtet werden, nicht über den Plärrer, sondern über Hauptbahnhof und Rathenauplatz und dann über die nördliche Altstadtquerung zum Hallertor. (Die provisorische Linie zwischen der wiederaufgebauten Wendeschleife Dutzendteich und Wegfeld entfällt dann.)

Siehe dazu den Plan mit vier neuen Linien hier: [www.bahninfo-forum.de]

Im Maßnahmenprogramm (siehe dort Seite 15) sind sowohl die nördliche Altstadtquerung wie auch der Ausbau der Wendeschleife Erlenstegen an letzter Stelle im Paket 3 aufgeführt, also noch nach StUB, Reaktivierung Pirckheimer und Ohm-Campuslinie (alle Paket 2). Das heißt, die zweite Linie nach Erlenstegen wird es in absehbarer Zeit nicht geben. (Die Sparmaßnahmen lassen grüßen.)

Im Maßnahmenpaket 2 ist für mehr Flexibilität auch ein Wiederaufbau der Wendeschleife am Luitpoldhain vorgesehen.

Die vorgeschlagene Wendeschleife am Ostbahnhof erscheint mir für eine Nutzung nur im Störungsfall zu aufwändig.
Zitat
Manfred Erlg
Ja, die Steilstrecke ist zwischen Hallertor und Tiergärtnertor (am Burgfelsen).

Das ist die steilste Strecke im Nürnberger Netz. Zwischen Johannis- und Burgschmietstraße bis zu 8 %. Aber da hat die Bahn einen eigenen Gleiskörper und muss nicht anfahren. Vorher am Hallertor und oben am Tiergärtnertor an den Haltestellen ist es flacher. Wie steil darf eine Haltestelle oder eine Stelle mit Ampelstopp sein, so dass eine vollbesetzte Straßenbahn noch anfahren kann.
Schafft man das auch noch im 8%-Abschnitt? Was passiert eigentlich, wenn da doch mal ein Zug anhalten muss?
Zitat
HansL
Zitat
U-Bahn-User
Dass man für zwei Linien zwangsweise (flexibler und robuster ist man damit natürlich, klar) eine Überholmöglichkeit benötigt, leuchtet aber auch generell nicht ein - was soll hier der entscheidende Unterschied zu Gibitzenhof sein, wo man aktuell auch (noch) die 4 und 11 enden lässt?

[...]
Dass zwei Linien in Gibitzenhof wenden, ist nur eine Übergangslösung, bis die Strecke durch die Minervastraße fertig ist. Bei 2 Linien braucht man halt auch Platz für 2 Züge in der Wendeschleife. [...]

Ich schlage ja auch nicht vor, das als Dauerlösung zu betreiben. Mir leuchtet nur die offizielle Begründung "zwei Linien nach Erlenstegen geht nicht ohne dortigen Ausbau" ein.
Und: passen in die Erlenstegenschleife sicher nicht zwei Züge? Auf Google Maps nachgemessen scheint es mir sehr knapp, aber möglich zu sein. Es ist im hinteren Bereich ja sogar ein Haltestellenschild mit Kennzeichnung als Bedarfshaltestelle.

Weil es zum Thema passt: es gibt aktuell einen Antrag der CSU, zu prüfen, ob eine "kurzfristige Verkürzung der Taktzeiten für die Straßenbahnlinie 8 möglich und umsetzbar" sei: Antrag der CSU-Stadtratsfraktion vom 30.06.2025
Zitat
U-Bahn-User
Zitat
HansL
Zitat
U-Bahn-User
Dass man für zwei Linien zwangsweise (flexibler und robuster ist man damit natürlich, klar) eine Überholmöglichkeit benötigt, leuchtet aber auch generell nicht ein - was soll hier der entscheidende Unterschied zu Gibitzenhof sein, wo man aktuell auch (noch) die 4 und 11 enden lässt?

[...]
Dass zwei Linien in Gibitzenhof wenden, ist nur eine Übergangslösung, bis die Strecke durch die Minervastraße fertig ist. Bei 2 Linien braucht man halt auch Platz für 2 Züge in der Wendeschleife. [...]

Ich schlage ja auch nicht vor, das als Dauerlösung zu betreiben. Mir leuchtet nur die offizielle Begründung "zwei Linien nach Erlenstegen geht nicht ohne dortigen Ausbau" ein.
Und: passen in die Erlenstegenschleife sicher nicht zwei Züge? Auf Google Maps nachgemessen scheint es mir sehr knapp, aber möglich zu sein. Es ist im hinteren Bereich ja sogar ein Haltestellenschild mit Kennzeichnung als Bedarfshaltestelle.

Weil es zum Thema passt: es gibt aktuell einen Antrag der CSU, zu prüfen, ob eine "kurzfristige Verkürzung der Taktzeiten für die Straßenbahnlinie 8 möglich und umsetzbar" sei: Antrag der CSU-Stadtratsfraktion vom 30.06.2025

Es gibt seither nichts neues: [www.bahninfo-forum.de]

Bin gespannt auf die Antwort, die hoffentlich bald die CSU auf ihren Antrag hin bekommt. Vor allem auf die Stellungnahme der VAG. Bisher haben sie ja nur zum zitierten Zeitungsartikel etwas beigetragen.
Zitat
HansL
[...]
Bin gespannt auf die Antwort, die hoffentlich bald die CSU auf ihren Antrag hin bekommt. Vor allem auf die Stellungnahme der VAG. [...]

Geht mir genauso.

Nachtrag zum Platz: ich messe auf Google Maps 77 m Gleislänge für die Wendeschleife Erlenstegen, auf Bing Maps und BayernAtlas 78 m. Jeweils so gemessen, dass weder Gehweg noch Radweg berührt werden. Mit 36,85 m langen Bahnen (Avenio) bleibe ich daher dabei: da sollten zwei Straßenbahnen reinpassen, und es gibt daher keinen triftigen Grund, der gegen zwei in Erlenstegen endende Linien bzw. einen 5-Minuten-Takt spräche - auch beim jetzigen Bauzustand.
Zitat
U-Bahn-User
Zitat
HansL
[...]
Bin gespannt auf die Antwort, die hoffentlich bald die CSU auf ihren Antrag hin bekommt. Vor allem auf die Stellungnahme der VAG. [...]

Geht mir genauso.

Nachtrag zum Platz: ich messe auf Google Maps 77 m Gleislänge für die Wendeschleife Erlenstegen, auf Bing Maps und BayernAtlas 78 m. Jeweils so gemessen, dass weder Gehweg noch Radweg berührt werden. Mit 36,85 m langen Bahnen (Avenio) bleibe ich daher dabei: da sollten zwei Straßenbahnen reinpassen, und es gibt daher keinen triftigen Grund, der gegen zwei in Erlenstegen endende Linien bzw. einen 5-Minuten-Takt spräche - auch beim jetzigen Bauzustand.

Gut, wenn die Zahlen stimmen, würde es für zwei Züge reichen. Das wären über 3 m Reserve. Wäre zwar knapp, aber müsste reichen. Überholen wäre zwar nicht drin und barrierefrei auch nicht, aber als kurzfristige Zwischenlösung könnte es taugen.

Aber wo fährt dann diese Verstärkerlinie? 3 Linien Hbf - Rathenauplatz wäre wohl doch erst mal des Guten zu viel. Und ohne Umbau am Bahnhof bringt man dort kaum 4 Linien störungsfrei unter.

Bliebe erst mal nur Stadtpark-Erlenstegen. Gäbe das Sinn?
Zitat
LaurenzBo
Erlenstegen ginge auch ohne Zweirichtungswagen. Vor einem Jahrzehnt lagen noch die die Schienen des Gleisdreiecks in die Eichendorffstraße bis kurz vor die Ringbahnbrücke.

Dort wurde aber rangiert und rückwärts gefahren, was es so wohl heutzutage nicht mehr geben dürfte - es gab dort nie eine Schleife!
Zitat
marco2206
Zitat
HansL
Zitat
Marktkauf
Die Idee mit der großen Schleife Ostbahnhof ist klasse.

Ich erinnere mich, dass es mit dem Rad nicht einfach ist, an der Kreuzung oben loszufahren, wenn die Ampel für den Thumenberger Weg auf Grün schaltet. Kommt da die Straßenbahn vom Fleck? Selbst am Ende des Allersberger Tunnels versuchen die Fahrer, nicht auf der Rampe zum Stehen zu kommen.

Irgendwo im Norden Nürnbergs gab (gibt? ) es doch auch eins Strab Strecke die recht steil bergauf führt. Ich kann mich da noch an etwas erinnern, war da mal vor langer langer Zeit, locker über 30 Jahre her, mal mit Bekannten unterwegs.

Am Tiergärtner Tor und am Rathenauplatz wird auch bergauf angefahren.
Zitat
elixir
Zitat
marco2206
Zitat
HansL
Zitat
Marktkauf
Die Idee mit der großen Schleife Ostbahnhof ist klasse.

Ich erinnere mich, dass es mit dem Rad nicht einfach ist, an der Kreuzung oben loszufahren, wenn die Ampel für den Thumenberger Weg auf Grün schaltet. Kommt da die Straßenbahn vom Fleck? Selbst am Ende des Allersberger Tunnels versuchen die Fahrer, nicht auf der Rampe zum Stehen zu kommen.

Irgendwo im Norden Nürnbergs gab (gibt? ) es doch auch eins Strab Strecke die recht steil bergauf führt. Ich kann mich da noch an etwas erinnern, war da mal vor langer langer Zeit, locker über 30 Jahre her, mal mit Bekannten unterwegs.

Am Tiergärtner Tor und am Rathenauplatz wird auch bergauf angefahren.

Ja, @elixir, das ist bekannt. Aber oben am Tiergärtner Tor ist es weniger steil als weiter unten. Wie steil?
Und wie steil ist es vor der Ampel am Thumenberger Weg?
Ich glaube, was hier viele bei Wendedreiecken nicht verstehen ist der Unterschied zu "mal eben" notstandhalber auf einer vorhandenen aber nicht technisch ausgebauten abzweigung zu wenden vs eine geplante Endstelle zu haben, wo sich per IBIS oder Schlüsselschalter alle Weichen selbst stellen und eine vollwertige Signalanlage der Rückwärtsfahrt die Straße freihält, und sich der Endaufenthalt eben exakt am Ende jener Strecke zu der zurückgestoßen wurde, befindet. Ich bin mir sicher, wenn man mal im Forumsteil Berlin/ Brandenburg fragt, wie schnell oder langsam der Wendevorgang der 93er an der Glienicker Brücke vollzieht, dann dürften die dann zu hörenden Berichte kaum einen Unterschied zu einer normalen Schleifenfahrt haben. Natürlich ist eine Schleife prinzipiell noch besser weil für den Fahrer bequemer, aber dort wo keine geht, ist ein Wendedreieck mit entsprechender technischer Sicherung (sowas hatten wir in Nürnberg noch nie, als wir noch Gleisdreiecke zum rangieren hatten, ging das noch ohne Einbindung in LSA-Anlagen) immer noch besser sein, als gar net wenden zu können.

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]
Alles ist wie immer, nur schlimmer... (Bernd das Brot)



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 19.08.2025 06:21 von Daniel Vielberth.
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