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Straßenbahn-Wendeschleifen
geschrieben von Nukebro 
Zitat
HansL

Am Tiergärtner Tor und am Rathenauplatz wird auch bergauf angefahren.

Ja, @elixir, das ist bekannt. Aber oben am Tiergärtner Tor ist es weniger steil als weiter unten. Wie steil?
Und wie steil ist es vor der Ampel am Thumenberger Weg?[/quote]

Hi HansL,

ich weiß ja nicht wie lange du schon in Nürnberg lebst, vielleicht kannst du dich jedoch noch an die Haltestelle Hessestraße erinnern, dort kam noch in der Bahn-Unterführung eine kurze steile Strecke über den Kanal, dort konnte die Weiche elektrisch (links "ohne" Strom, Linie 4, An den Rampen entlang, und (rechts "mit" Strom, nach Schweinau) geschaltet werden.

Wenn die Weiche nicht sprang, mußte der Fahrer seinen vollen 3-Wagenzug (Linie 3), mit der Handbremse festbremsen und aussteigen um die Weiche mit der Hand zu stellen, da kam es schon mal vor, dass er seinen Zug nicht festbekam und der Schaffner im Beiwagen die Handbremse zudrehen mußte, weil sonst der Zug rückwärts rollten wollte.

Nach so einer Aktion mit den 900er Triebwagen mußte er auch wieder im Berg anfahren können, Sanden auf der Weiche ging gar nicht!

Diese Steigung war stärker aber kürzer als den Burgberg hoch.

Also Steigungen waren für die Straßenbahnfahrer damals ein täglich Brot!

NB: Aus genau diesem Grund war am Rathenauplatz in den 50er Jahren noch keine elektrische Weiche vorhanden. Dort gab es einen Menschen der die Weiche mit der Hand stellte. Es war nicht so einfach "ohne Strom" bergauf abfahrend, den Fahrdrahtkontakt zu befahren. Dies änderte sich erst mit der Einführung der 100er und 200er Triebwagen die mittels Druckknopf die Weichen umstellen konnten.

Gruß elixir
Am Wegfeld ist derzeit die einzigste Wendeschleife, die im Uhrzeigersinn befahren wird.

Früher sind es
Thon
Fürth/Billinganlage und
Gustav-Adolf-Straße
gewesen.
Ich kann mich noch sehr gut an die Straßenbahnen an der Schwabacher Straße erinnern. Die 4 fuhr links Richtung Rampen, die 3 geradeaus nach Schweinau. Beide aus der Wanne unter der Bahnunterführung hoch. Aber das war doch nicht steil. Die Fahrbahnen ohne Gleise liegen noch im früheren Höhenprofil.
Und die Steigung am Rathenauplatz ist bis heute nicht steil



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 19.08.2025 16:38 von HansL.
Lissabon oder Stuttgart haben deutlich steilere Strecken in ihrem Netz...

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Selbstverständlich sollten wir mehr Schienen bauen!
Zitat
Marktkauf
Am Wegfeld ist derzeit die einzigste Wendeschleife, die im Uhrzeigersinn befahren wird.

Früher sind es
Thon
Fürth/Billinganlage und
Gustav-Adolf-Straße
gewesen.

Hat es eigentlich irgendwelche Vor- oder Nachteile wenn Wendeschleifen in unterschiedlichen Richtungen befahren werden?

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Selbstverständlich sollten wir mehr Schienen bauen!
Zitat
Nukebro
Hat es eigentlich irgendwelche Vor- oder Nachteile wenn Wendeschleifen in unterschiedlichen Richtungen befahren werden?
Es heißt ja bei der Variobahn, dass bei dieser alles so einseitig abgenutzt wird weil die Schleifen (fast) alle in der gleichen Richtung befahren werden.

Tschö
UHM
Zitat
Nukebro
Lissabon oder Stuttgart haben deutlich steilere Strecken in ihrem Netz...

Na ja, in Lissabon fahren sie mit uralten Zweiachsern. Sicher kein moderner vergleichbarer Straßenbahnbetrieb.
Die Steilstrecke im Stuttgarter Netz ist eine Zahnradbahn.
Zitat
Nukebro
Zitat
Marktkauf
Am Wegfeld ist derzeit die einzigste Wendeschleife, die im Uhrzeigersinn befahren wird.

Früher sind es
Thon
Fürth/Billinganlage und
Gustav-Adolf-Straße
gewesen.

Hat es eigentlich irgendwelche Vor- oder Nachteile wenn Wendeschleifen in unterschiedlichen Richtungen befahren werden?

Könnten Sie vielleicht mal erst die bisherigen Diskussionen lesen, bevor Sie sich zu Wort melden. Die Probleme der Variobahn mit den Wendeschleifen wurden doch hier ausgiebig diskutiert. Brauchen Sie da tatsächlich Links?



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 20.08.2025 08:16 von HansL.
Zitat
Nukebro
Zitat
Marktkauf
Am Wegfeld ist derzeit die einzigste Wendeschleife, die im Uhrzeigersinn befahren wird.

Früher sind es
Thon
Fürth/Billinganlage und
Gustav-Adolf-Straße
gewesen.

Hat es eigentlich irgendwelche Vor- oder Nachteile wenn Wendeschleifen in unterschiedlichen Richtungen befahren werden?

Wendeschleifen im Uhrzeigersinn, haben Bushaltestellen in der Schleife. Beim Umsteigen müssen die Fahrgäste nie die Straßenbahnschienen queren. Schnelles sicheres Umsteigen für die Fahrgäste. Es bedarf nur ein Kreuzungsstück vor der Schleifeneinfahrt.
Ich meine, der schleifenausfahrende Zug hat Vorfahrt.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 20.08.2025 01:39 von Marktkauf.
Zitat
UHM
Zitat
Nukebro
Hat es eigentlich irgendwelche Vor- oder Nachteile wenn Wendeschleifen in unterschiedlichen Richtungen befahren werden?
Es heißt ja bei der Variobahn, dass bei dieser alles so einseitig abgenutzt wird weil die Schleifen (fast) alle in der gleichen Richtung befahren werden.

Die 1200er haben doch mit allen engen Radien ein Problem. Nicht unsere 7 Linien mit Kurfen und Schleifen sind das Problem. Es sind die 8 Fahrzeuge dieser Reihe.
Zitat
HansL
Zitat
Nukebro
Zitat
Marktkauf
Am Wegfeld ist derzeit die einzigste Wendeschleife, die im Uhrzeigersinn befahren wird.

Früher sind es
Thon
Fürth/Billinganlage und
Gustav-Adolf-Straße
gewesen.

Hat es eigentlich irgendwelche Vor- oder Nachteile wenn Wendeschleifen in unterschiedlichen Richtungen befahren werden?

Könnten Sie vielleicht mal erst die bisherigen Diskussionen lesen, bevor Sie sich zu Wort melden. Die Probleme der Variobahn mit den Wendeschleifen wurden doch hier ausgiebig diskutiert. Brauchen Sie da tatsächlich Links?

Also wäre es vor diesem Aspekt sinnvoll wenn in etwa gleich viele Wendeschleifen in und gegen den Uhrzeigersinn befahren würden? Oder hätte das dann andere Nachteile?

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Selbstverständlich sollten wir mehr Schienen bauen!
Zitat
Nukebro
Zitat
HansL
Zitat
Nukebro
Zitat
Marktkauf
Am Wegfeld ist derzeit die einzigste Wendeschleife, die im Uhrzeigersinn befahren wird.

Früher sind es
Thon
Fürth/Billinganlage und
Gustav-Adolf-Straße
gewesen.

Hat es eigentlich irgendwelche Vor- oder Nachteile wenn Wendeschleifen in unterschiedlichen Richtungen befahren werden?

Könnten Sie vielleicht mal erst die bisherigen Diskussionen lesen, bevor Sie sich zu Wort melden. Die Probleme der Variobahn mit den Wendeschleifen wurden doch hier ausgiebig diskutiert. Brauchen Sie da tatsächlich Links?

Also wäre es vor diesem Aspekt sinnvoll wenn in etwa gleich viele Wendeschleifen in und gegen den Uhrzeigersinn befahren würden? Oder hätte das dann andere Nachteile?

Das kann doch nicht sein, dass Sie das nicht verstehen: das Problem waren die mittlerweile ausgemusterten Fahrzeuge. Nicht die Gestaltung der Wendeschleifen. Es gibt im ganzen Netz enge Kurven in beide Richtungen. Das darf kein Problem sein, da braucht man dafür taugliche Fahrzeuge.
Wie oft wollen Sie das denn noch diskutieren?
Also hat es keine Vorteile wenn Wendeschleifen in verschiedene Richtungen gehen. Hat es denn Nachteile?

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Selbstverständlich sollten wir mehr Schienen bauen!
Zitat
Nukebro
Also hat es keine Vorteile wenn Wendeschleifen in verschiedene Richtungen gehen. Hat es denn Nachteile?

Wendeschleifen in verschieden Richtungen zu bauen, kann ungleichmäßigen Radsatzverschleiß vorbeugen. Das dürfte bei vielen Straßenbahnnetzen aber kaum eine Rolle spielen, weil noch genügend andere enge Bögen durchfahren werden.

Wendeschleifen, die im Uhrzeigersinn befahren werden, haben den Nachteil, dass sich die beiden Gleise einmal kreuzen. Das kann bei dicht befahrenen Linien ein Problem sein.
Zitat
Axel25
Zitat
Nukebro
Also hat es keine Vorteile wenn Wendeschleifen in verschiedene Richtungen gehen. Hat es denn Nachteile?

Wendeschleifen in verschieden Richtungen zu bauen, kann ungleichmäßigen Radsatzverschleiß vorbeugen. Das dürfte bei vielen Straßenbahnnetzen aber kaum eine Rolle spielen, weil noch genügend andere enge Bögen durchfahren werden.

Wendeschleifen, die im Uhrzeigersinn befahren werden, haben den Nachteil, dass sich die beiden Gleise einmal kreuzen. Das kann bei dicht befahrenen Linien ein Problem sein.

Ich hatte es doch mit den Bussen in der Wendeschleife erklärt.
Zitat
Marktkauf
Ich hatte es doch mit den Bussen in der Wendeschleife erklärt.

Busse kannst du in beiden Varianten in der Wendeschleife halten lassen, das ist kein Problem. Bei Netzen mit ER-Fahrzeugen kriegst du dann halt keinen Bahnsteiggleichen Übergang hin. Wenn ich mir die typische Wendeschleife anschaue, halte ich das ehrlich gesagt für verschmerzbar. Bei den typischen Fahrzeuglängen von 30 bis 60 Meter kann innerhalb der Schleife eh nur 1 bis 3 Busse (2 Gelenkbusse) am gleichen Bahnsteig halten.
Wobei das Problem mit der einseitige Abnutzung oft unterschätzt wird. Selbst wesentlich größere Fahrzeuge vertragen das auf die Dauer nicht. Selbst bei der London Circle Line (Eisenbahnradien!) hat man irgendwann Drehfahrten und Linienverknüfungen zu anderen Linien eingeführt, damit die Räder nicht mehr ganz so einseitig beansprucht werden. Wobei Zweirichtungsfahrzeuge da natürlich im Vorteil sind, einfach ne Drehfahrt, und schon schleift man mal die andern Spurkränze runter. Bei Einrichtungsfahrzeugen müsste man wenn dann die Achsen links rechts vertauschen, wenn man nicht die Möglichkeit hat, Strecken zu bauen, bei denen die Kurvenverteilung etwas ausgewogener ist. Von daher täte die VAG gut daran, da mal paar Schleifen im Uhrzeigersinn zu bauen, zumindest dort, wo es vom Platz her egal ist. Manche würden ja sogar das Umsteigen wesentlich bequemer machen. Man denke nur damals, als mal ein Umbau des HBF erwogen wurde daran, wie schön es hätte sein könnte, wenn der Bahnsteig C Ausstieg zur Platzmitte hätte und die Schleife genau anders rum durchfahren würde. Da hat man damals (wieder mal) ne Chance verschenkt.

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]
Alles ist wie immer, nur schlimmer... (Bernd das Brot)
Zitat
Axel25
Zitat
Marktkauf
Ich hatte es doch mit den Bussen in der Wendeschleife erklärt.

Busse kannst du in beiden Varianten in der Wendeschleife halten lassen, das ist kein Problem. Bei Netzen mit ER-Fahrzeugen kriegst du dann halt keinen Bahnsteiggleichen Übergang hin. Wenn ich mir die typische Wendeschleife anschaue, halte ich das ehrlich gesagt für verschmerzbar. Bei den typischen Fahrzeuglängen von 30 bis 60 Meter kann innerhalb der Schleife eh nur 1 bis 3 Busse (2 Gelenkbusse) am gleichen Bahnsteig halten.

Wollen Sie es nicht verstehen?

Gustav-Adolf-Straße
Fürth/Billinganlage
Thon
Am Wegfeld

Busbuchten in der Schleife, Schleife im Uhrzeigersinn, Kreuzung vor der Schleife. Türen zu den Bussen in der Schleife. Die Fahrgäste müssen beim Umsteigen nicht über die Strassenbahnschienen laufen.
Zitat
Daniel Vielberth
Wobei das Problem mit der einseitige Abnutzung oft unterschätzt wird. Selbst wesentlich größere Fahrzeuge vertragen das auf die Dauer nicht. Selbst bei der London Circle Line (Eisenbahnradien!) hat man irgendwann Drehfahrten und Linienverknüfungen zu anderen Linien eingeführt, damit die Räder nicht mehr ganz so einseitig beansprucht werden. Wobei Zweirichtungsfahrzeuge da natürlich im Vorteil sind, einfach ne Drehfahrt, und schon schleift man mal die andern Spurkränze runter. Bei Einrichtungsfahrzeugen müsste man wenn dann die Achsen links rechts vertauschen, wenn man nicht die Möglichkeit hat, Strecken zu bauen, bei denen die Kurvenverteilung etwas ausgewogener ist. Von daher täte die VAG gut daran, da mal paar Schleifen im Uhrzeigersinn zu bauen, zumindest dort, wo es vom Platz her egal ist. Manche würden ja sogar das Umsteigen wesentlich bequemer machen. Man denke nur damals, als mal ein Umbau des HBF erwogen wurde daran, wie schön es hätte sein könnte, wenn der Bahnsteig C Ausstieg zur Platzmitte hätte und die Schleife genau anders rum durchfahren würde. Da hat man damals (wieder mal) ne Chance verschenkt.

Nein, wir haben nicht den 1.April.
Zitat
HansL
Zitat
Manfred Erlg
Ja, die Steilstrecke ist zwischen Hallertor und Tiergärtnertor (am Burgfelsen).

Das ist die steilste Strecke im Nürnberger Netz. Zwischen Johannis- und Burgschmietstraße bis zu 8 %. Aber da hat die Bahn einen eigenen Gleiskörper und muss nicht anfahren. Vorher am Hallertor und oben am Tiergärtnertor an den Haltestellen ist es flacher. Wie steil darf eine Haltestelle oder eine Stelle mit Ampelstopp sein, so dass eine vollbesetzte Straßenbahn noch anfahren kann.
Schafft man das auch noch im 8%-Abschnitt? Was passiert eigentlich, wenn da doch mal ein Zug anhalten muss?

Dann sollte der Zug auch in dieser Steigung noch Anfahren können, ansonsten hat man ein Problem. Ein unvorhergesehener und ungewollter Halt kann auch bei eigenem Gleiskörper schnell mal passieren. Da wäre es schlecht wenn man dann jedes mal den ganzen Betrieb aufhält.

Bei der "großen" Eisenbahn gibt es noch den Sonderfall das für Schwere Züge im Fahrplan vermerkt ist z. B. "Freie Durchfahrt am Bk Sig 123". Das dann eben deswegen, weil mit der Last laut Fahrplan der Zug dann an der Stelle nicht wieder Anfahren könnte. Aber das sind vom Verhältnis an Reibungsmasse für die Traktion zur Anhängelast ganz andere Verhältnisse als bei einer Straßenbahn.
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