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Fahrplan Fernverkehr 2026 - Sprinter fahren durch Nbg durch? 29.09.2025 08:56 |
Zitat
Jede halbe Stunde per ICE von München bzw. Nürnberg nach Erfurt
Zwei Mal pro Stunde und nahezu im Halbstundentakt fahren künftig ICE-Züge zwischen Erfurt und Nürnberg in 1¼ Stunden – mit Weiterfahrt bzw. Anschluss nach München. Realisiert wird dies durch zusätzliche Fahrten und veränderte Abfahrtzeiten. Dadurch sind auch diverse zweistündliche Umsteigeverbindungen jeweils rund 30 Minuten schneller. München–Dresden in künftig 4 ¼ Stunden, Passau–Berlin in 4 ¾ Stunden und Ansbach–Berlin in 3 ½ Stunden. Auch von München/Nürnberg nach Würzburg besteht weiterhin ein ICE-Halbstundentakt.
Mehr schnelle Züge von und nach Berlin
Künftig im Stundentakt – 16-mal am Tag und damit dreimal mehr als zuvor – fahren besonders schnelle ICE-Züge in rund vier Stunden zwischen München und Berlin via Nürnberg, Erfurt und Halle. Ab Augsburg, Donauwörth und Bamberg fahren fünf ICE pro Tag und Richtung zukünftig rund 20 Minuten schneller direkt nach/von Berlin, z.B. ab Donauwörth in vier Stunden.
Ein neuer Sprinter fährt morgens von Stuttgart (7.03 Uhr) nonstop nach Nürnberg (an 8.57 Uhr) und von dort wiederum ohne Halt weiter nach Berlin (11.47 Uhr), abends retour um 16.12 Uhr ab Berlin via Nürnberg (19.01 Uhr) nach Stuttgart (20.57 Uhr) – zwischen Nürnberg und Stuttgart also in Rekordfahrtzeit von weniger als zwei Stunden.
Dafür können die beiden Sprinter-Zugpaare (Hin- und Rückfahrt) Düsseldorf–Nürnberg–München baubedingt im ganzen Fahrplan 2026 vorübergehend nicht angeboten werden.
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Re: Fahrplan Fernverkehr 2026 - Sprinter fahren durch Nbg durch? 29.09.2025 11:10 |
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Re: Fahrplan Fernverkehr 2026 - Sprinter fahren durch Nbg durch? 29.09.2025 18:55 |
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UHM
Das ist ja nur eine oberflächliche Pressemitteilung, bzgl. den Münchenern steht da nur, daß mehr Züge fahren, nicht, daß die anders fahren.
Die Verbindung Stuttgart - Berlin ist dagegen komplett neu, in der Grafik ist der Halt in Nürnberg aber auch nicht eingezeichnet. Normal würde auch jeder eher auf die Idee kommen, daß der Sprinter dann über Frankfurt fährt und dort Halt macht, aber das hält eben wohl so stark auf, daß es über Nürnberg schneller ist. Deswegen denke ich ist das hier extra erwähnt. Besonderheit mit Nürnberg ist aber auch, daß die Stuttgarter Sprinter dort im Gegensatz zu den Münchnern dort die Fahrtrichtung ändern müssen.
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Re: Fahrplan Fernverkehr 2026 - Sprinter fahren durch Nbg durch? 30.09.2025 06:09 |
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Re: Fahrplan Fernverkehr 2026 - Sprinter fahren durch Nbg durch? 30.09.2025 07:57 |
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Fahrplan 2026: Das sind die Neuerungen für den Fernverkehr in Bayern
Halbstundentakt nach Erfurt • häufiger schnell nach Berlin •
neu direkt nach Zagreb • regelmäßiger und stabiler nach Hamburg bzw. NRW •
Reduktion einzelner nur schwach genutzter Verbindungen im Saaletal und bei touristischen Zügen •
Generalsanierung Nürnberg–Passau
Mehr Angebote auf besonders nachgefragten Strecken bietet die Deutsche Bahn (DB) mit dem neuen Fahrplan 2026, der ab Sonntag (14. Dezember) gilt. 21 Städte im ICE-Netz bekommen einen Halbstundentakt. Das sind etwa doppelt so viele wie bisher. Die Fernzüge fahren damit ähnlich regelmäßig wie die S-Bahn. Zusätzliche ICE-Sprinter sorgen auf noch mehr Verbindungen für besonders schnelle Reisezeiten.
Das Fahrtenangebot des Fernverkehrs bleibt insgesamt stabil auf dem hohen Niveau des Vorjahres. Angesichts des umfangreichen Sanierungsbedarfs mit zahlreichen Baustellen im Schienennetz bleibt die Herausforderung an einen verlässlichen Betrieb groß. Die hochmoderne ICE-Flotte – die zum Fahrplan 2026 um den neuen ICE L erweitert wird – bietet jedoch gute Voraussetzungen, das Angebot nachfragegerecht auszuweiten. Einige besonders schwach genutzte Züge mit nur wenigen Fahrgästen entfallen aus wirtschaftlicher Notwendigkeit.
Der Fahrplan 2026 für Bayern im Überblick:
Jede halbe Stunde per ICE von München bzw. Nürnberg nach Erfurt
Zwei Mal pro Stunde und nahezu im Halbstundentakt fahren künftig ICE-Züge zwischen Erfurt und Nürnberg in 1¼ Stunden – mit Weiterfahrt bzw. Anschluss nach München. Realisiert wird dies durch zusätzliche Fahrten und veränderte Abfahrtzeiten. Dadurch sind auch diverse zweistündliche Umsteigeverbindungen jeweils rund 30 Minuten schneller. München–Dresden in künftig 4 ¼ Stunden, Passau–Berlin in 4 ¾ Stunden und Ansbach–Berlin in 3 ½ Stunden. Auch von München/Nürnberg nach Würzburg besteht weiterhin ein ICE-Halbstundentakt.
Mehr schnelle Züge von und nach Berlin
Künftig im Stundentakt – 16-mal am Tag und damit dreimal mehr als zuvor – fahren besonders schnelle ICE-Züge in rund vier Stunden zwischen München und Berlin via Nürnberg, Erfurt und Halle. Ab Augsburg, Donauwörth und Bamberg fahren fünf ICE pro Tag und Richtung zukünftig rund 20 Minuten schneller direkt nach/von Berlin, z.B. ab Donauwörth in vier Stunden.
Ein neuer Sprinter fährt morgens von Stuttgart (7.03 Uhr) nonstop nach Nürnberg (an 8.57 Uhr) und von dort wiederum ohne Halt weiter nach Berlin (11.47 Uhr), abends retour um 16.12 Uhr ab Berlin via Nürnberg (19.01 Uhr) nach Stuttgart (20.57 Uhr) – zwischen Nürnberg und Stuttgart also in Rekordfahrtzeit von weniger als zwei Stunden.
Alle Angebotsverbesserungen nach Erfurt und Berlin gelten baubedingt erst ab 18. bzw. 21. Dezember.
Die beiden Sprinter-Zugpaare (Hin- und Rückfahrt) Düsseldorf–Nürnberg–München sind ebenfalls baubedingt im Fahrplan 2026 nicht im Einsatz.
Komfortabler ab München ins Ausland
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Regelmäßiger im Takt und somit stabiler nach Hamburg und NRW
Auf der stündlichen Linie München–Nürnberg–Würzburg–Hannover–Hamburg fahren künftig einheitlich 12-teilige ICE 4 mit 830 Sitzplätzen, ohne die bisher zweistündlichen verspätungsanfälligen Zugteilungen in Hannover nach/von Bremen und ohne einmal täglich abweichende Ziele wie Dortmund bzw. Passau/Wien.
Auch bei der stündlichen ICE-Linie München–Nürnberg–Aschaffenburg–Frankfurt –Köln–Essen entfällt in Würzburg das derzeit einmal am Tag durchgeführte An- und Abkuppeln eines Zugteils via Kassel nach/von Paderborn und Hamm. Dadurch entfällt die entsprechende Direktverbindung, es bringt aber ebenfalls mehr Stabilität in den Fahrplan.
Neu entsteht ein durchgehender Zweistundentakt für die besonders schnellen Direktverbindungen für München und Augsburg via Stuttgart und Frankfurt Flughafen nach/von Rhein/Ruhr durch Schließen einer bisherigen Taktlücke in München mit Abfahrt 12.20 Uhr bzw. Ankunft 17.40 Uhr. Auch die erste Fahrt dieser Linie nach München (an 9.40 Uhr) kommt künftig aus Köln (5.25 Uhr) statt derzeit abweichend vom Takt ab Frankfurt.
Für Augsburg via Würzburg bzw. Nürnberg bestehen weiterhin 10 Direktverbindungen pro Tag und Richtung nach Hannover/Hamburg (bis zu 60 Minuten schneller) bzw. Erfurt/Berlin (rund 20 Minuten schneller), allerdings teilweise mit anderen Zeitlagen bzw. Zielen. Auch Ansbach profitiert von schnellen ICE-Direktverbindungen nach Hannover bzw. Hamburg, bis 6.2.2026 sind es zwei ICE-Zugpaare, ab 7.2.2026 baubedingt noch eines.
Im Saaletal insgesamt noch drei Zugpaare im Fernverkehr
Auf der Strecke Leipzig–Jena–Lichtenfels–Nürnberg ist das IC-Angebot Ende 2023 tagsüber von einem auf fünf Zugfahrten pro Richtung ausgeweitet worden. Leider ist hier die Nachfrage extrem schwach, weil die Reisenden preisgünstigere Nahverkehrs- bzw. schnellere ICE-Verbindungen mit Umstieg bevorzugen. Daher verbleiben dort tagsüber noch zwei IC-Zugpaare, eines vormittags und eines abends. Ein nächtliches Zugpaar im Saaletal bleibt ebenfalls bestehen. Dieses fährt neu als ICE Berlin–Augsburg–München. Der bisherige IC-Halt Fürth muss beim neuen nächtlichen ICE wegen zu niedriger Bahnsteige entfallen.
Touristische Anbindung mit einzelnen Reduktionen, aber moderneren Fahrzeugen
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Nürnberg–Passau: Angebotsanpassungen und Baueinschränkungen
Das bisherige IC-Zugpaar um 6.00 Uhr ab Nürnberg via Passau nach Wien bzw. spätabends retour von Wien nach Nürnberg (an 0.00 Uhr) entfällt, stattdessen fährt bis zum Start der Generalsanierungen zwischen Nürnberg und Passau am 6.2.2026 ein ICE. Ein später ICE z.B. aus Frankfurt fährt nur noch bis Regensburg (in der Regel an 23.39 Uhr) statt Passau. Das bisher testweise am frühen Nachmittag in Straubing haltende ICE-Zugpaar Berlin–Wien hält wie die anderen Zugpaare auf dieser Relation einheitlich in Plattling wegen der dort stärkeren Reisendennachfrage. In Straubing halten dann noch zwei ICE frühmorgens in Richtung Frankfurt.
Ab 6.2.2026 sind infolge der Generalsanierungen zwischen Nürnberg und Passau vorübergehend längere Fahrzeiten bzw. Angebotsreduktionen erforderlich. Dagegen kann ab 7.2.2026 um 7.02 Uhr in Aschaffenburg wieder ein ICE aus Nürnberg z.B. nach Frankfurt, Mainz, Bonn und Köln halten.
Fahrplan 2026 – alle Verbindungen im Netz verfügbar
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