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Was könnte der Großraum im ÖPNV von anderen Regionen lernen? 11.10.2025 10:48 |
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Re: Was könnte der Großraum im ÖPNV von anderen Regionen lernen? 12.10.2025 17:47 |
Zitat
Timboli91
Was könnten wir denn vom Nachtverkehr lernen?
Ich finde unser Vertrieb schon besser als in vielen anderen Städten. Und natürlich wäre dann mit der Kombination aus nach U-Bahn oder Straßenbahn auch ein anderes Liniennetz möglich.
Sonst finde ich sind wir in der Gesamtsumme ja wirklich auf einem hohen Standard. Man müsste viel öfter noch mal in anderen Städten unterwegs sein und feststellen wie gut man es zu Hause hat.
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Re: Was könnte der Großraum im ÖPNV von anderen Regionen lernen? 13.10.2025 04:30 |
Zitat
Timboli91
Die Frage ist, ob man das als Lern bezeichnet oder als Kosten nutzen Rechnung, die dort scheinbar gegeben ist
Lernen wären für mich Dinge, wie wenn es in anderen Städten besser funktioniert, umstellen Vom sternförmigen System auf ein anderes
Oder U1 & U2 verknüpfen, weil es in anderen Städten sinnvoll funktioniert
Zitat
Nukebro
Zitat
Timboli91
Was könnten wir denn vom Nachtverkehr lernen?
Ich finde unser Vertrieb schon besser als in vielen anderen Städten. Und natürlich wäre dann mit der Kombination aus nach U-Bahn oder Straßenbahn auch ein anderes Liniennetz möglich.
Sonst finde ich sind wir in der Gesamtsumme ja wirklich auf einem hohen Standard. Man müsste viel öfter noch mal in anderen Städten unterwegs sein und feststellen wie gut man es zu Hause hat.
Zum Beispiel gibt es in Dresden auch unter der Woche Nachtverkehr. Auch mit der Straßenbahn. Warum soll das im Großraum Nürnberg nicht gehen?
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Re: Was könnte der Großraum im ÖPNV von anderen Regionen lernen? 14.10.2025 16:49 |
Zitat
subwayschorsch
Zitat
Nukebro
Zitat
Timboli91
Was könnten wir denn vom Nachtverkehr lernen?
Ich finde unser Vertrieb schon besser als in vielen anderen Städten. Und natürlich wäre dann mit der Kombination aus nach U-Bahn oder Straßenbahn auch ein anderes Liniennetz möglich.
Sonst finde ich sind wir in der Gesamtsumme ja wirklich auf einem hohen Standard. Man müsste viel öfter noch mal in anderen Städten unterwegs sein und feststellen wie gut man es zu Hause hat.
Zum Beispiel gibt es in Dresden auch unter der Woche Nachtverkehr. Auch mit der Straßenbahn. Warum soll das im Großraum Nürnberg nicht gehen?
Weil es Geld kostet!
Bereits jetzt diskutiert man (wieder mal) über Kürzungen im Tagesverkehr der VAG, Ausdünnungen von Bus- und Tramlinien.
Woher soll dann das Geld für den Nachtverkehr kommen?
Stichwort Großraum: Die Nachtbusse werden zudem von den angefahrenen Kommunen mitfinanziert. Das mag für 2 Tage in der Woche noch finanzierbar sein, aber täglich?
Außerdem müssen irgendwann auch mal Wartungs- und Reparaturarbeiten im Schiennenetz durchgeführt werden.
Zitat
Nukebro
Und was die Kosten angeht: so lange man über völlig sinnlose Projekte wie den Frankenschnellweg redet will ich davon nix hören...
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Re: Was könnte der Großraum im ÖPNV von anderen Regionen lernen? 15.10.2025 07:27 |
Zitat
marco2206
Zitat
Nukebro
Und was die Kosten angeht: so lange man über völlig sinnlose Projekte wie den Frankenschnellweg redet will ich davon nix hören...
Wer bestimmt eigentlich was völlig sinnlos ist und was nicht? Liegt das nicht auch sehr im Auge des Betrachters?
Zitat
StefanK
Zitat
marco2206
Zitat
Nukebro
Und was die Kosten angeht: so lange man über völlig sinnlose Projekte wie den Frankenschnellweg redet will ich davon nix hören...
Wer bestimmt eigentlich was völlig sinnlos ist und was nicht? Liegt das nicht auch sehr im Auge des Betrachters?
Privater Autoverkehr innerhalb von Städten ist denke ich etwas, was nicht besonders sinnvoll ist, insbesondere dann, wenn alternative Fortbewegungsmöglichkeiten vorhanden sind.
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Re: Was könnte der Großraum im ÖPNV von anderen Regionen lernen? 15.10.2025 08:22 |
Zitat
StefanK
Zitat
marco2206
Zitat
Nukebro
Und was die Kosten angeht: so lange man über völlig sinnlose Projekte wie den Frankenschnellweg redet will ich davon nix hören...
Wer bestimmt eigentlich was völlig sinnlos ist und was nicht? Liegt das nicht auch sehr im Auge des Betrachters?
Privater Autoverkehr innerhalb von Städten ist denke ich etwas, was nicht besonders sinnvoll ist, insbesondere dann, wenn alternative Fortbewegungsmöglichkeiten vorhanden sind.
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Flüssiger Autobahnverkehr durch Nürnberg ist Wunschdenken 15.10.2025 10:29 |
Zitat
subwayschorsch
Zitat
Nukebro
Und was die Kosten angeht: so lange man über völlig sinnlose Projekte wie den Frankenschnellweg redet will ich davon nix hören...
Wobei der FSW dann primär eine vollwertige Autobahn und keine innerstädtische Verbindung wäre.
Und solange man mehrfach Umsteigen muss, Wartezeiten hat, sich auf die Verbindungen nicht verlassen kann, die Züge voll sind, oder die S-Bahn eingleisig bleibt... kann ein ausgebauter FSW nur dazu beitragen, den Verkehrsfluss zwischen Nürnberg und Fürth flüssiger und attraktiver zu gestalten. Alles andere ist Wunschdenken, die Bahnen in Richtung Erlangen und Würzburg sind ohnehin schon überfüllt. Und jetzt schon keine "alternative Fortbewegungsmöglichkeit".
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Beispiel: Rückbau des FSW 15.10.2025 11:00 |
Man kann zum Beispiel den FSW auf Stadtstraßen-Niveau zurückbauen. Tempo 30 oder höchstens 50. Dann noch Busse oder sogar Straßenbahnen dort fahren lassen. Derartiger Ausbau der Verkehrswege nutzt dann auch dem ÖPNV.Zitat
Daniel Vielberth
Naja, letztlich wird der Ausbau des Frankenschnellweg weder die Hoffnungen der Autofahrer noch die Horrorvorstellungen seiner Gegner erfüllen. Das war ja die überraschenste Erkenntnis einer der Diskussionen vor paar Monaten hier, das man durch gezielten Ausbau von bestimmten Straßen die Geschwindigkeit des Autoverkehrs soweit senken kann, das es sogar dem ÖPNV nutzt. Das einzige wovon wirklich KEINER profitiert ist Stillstand, wenn weder das eine noch das andere ausgebaut wird. Und genau letzterer wird mit aller Härte angestrebt, damit es auch wirklich nur Verlierer gibt... Aber ansonsten ist egal, ob Straßen oder der ÖPNV ausgebaut wird, beides nutzt langfristig dem ÖPNV obwohl es zunächst widersinnig erscheint.
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Re: Was könnte der Großraum im ÖPNV von anderen Regionen lernen? 15.10.2025 11:44 |
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Rückbau können auch deutsche Städte 15.10.2025 12:00 |
Zitat
Nukebro
Nun bezüglich der Sinnhaftigkeit von innerstädtischen Autobahnen kann der Großraum definitiv von Seoul oder gar von San Francisco lernen. Die haben derlei Unfug entfernt und leben sehr gut mit dem Ergebnis. In Seoul wurde dabei sogar ein Bach wieder frei gelegt was ja den Vorschlägen ähnelt die die Wiederherstellung des Ludwigskanals als Naherholungsgebiet fordern. Mehr Wasserflächen täten dem Stadtklima sicherlich besser als noch mehr Asphalt...
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Sich von Söder nicht dreinreden lassen! 17.10.2025 12:35 |