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Was könnte der Großraum im ÖPNV von anderen Regionen lernen?
geschrieben von Nukebro 
Warum baut man die Bögl Bahn nicht auf einer Rundstrecke unabhängig vom übrigen Netz von U- und S-Bahn aber mit Umsteigemöglichkeiten?

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Selbstverständlich sollten wir mehr Schienen bauen!
Zitat
Nukebro
Warum baut man die Bögl Bahn nicht auf einer Rundstrecke unabhängig vom übrigen Netz von U- und S-Bahn aber mit Umsteigemöglichkeiten?

Die B4R-Strecke gibt keinerlei Sinn. Haben wir doch ausführlich diskutiert. 2 x Umsteigen ist ein KO-Kriterium.
Zitat
HansL
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Nukebro
Warum baut man die Bögl Bahn nicht auf einer Rundstrecke unabhängig vom übrigen Netz von U- und S-Bahn aber mit Umsteigemöglichkeiten?

Die B4R-Strecke gibt keinerlei Sinn. Haben wir doch ausführlich diskutiert. 2 x Umsteigen ist ein KO-Kriterium.

Warum ist zwei Mal Umsteigen bei der Berliner Ringbahn kein K.O.-Kriterium?

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Selbstverständlich sollten wir mehr Schienen bauen!
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Nukebro
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HansL
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Nukebro
Warum baut man die Bögl Bahn nicht auf einer Rundstrecke unabhängig vom übrigen Netz von U- und S-Bahn aber mit Umsteigemöglichkeiten?

Die B4R-Strecke gibt keinerlei Sinn. Haben wir doch ausführlich diskutiert. 2 x Umsteigen ist ein KO-Kriterium.

Warum ist zwei Mal Umsteigen bei der Berliner Ringbahn kein K.O.-Kriterium?

Weil sich die Linien der Ringbahn verzweigen und als Radialen nach außen fahren. Das ginge mit der Bögl-Bahn nicht.

Weil einige der Umsteigepunkte an der Ringbahn eben Destinationen an sich sind (Gesundbrunnen und Südkreuz als Fernbahnhöfe, Messe am Westkreuz)

Weil manche U-Bahn-Linien in Berlin nur durch 2x Umsteigen erreichbar sind (U4 verbindet nur U1,U2 und U7; U5 verbindet nur U2,U6,U8) sodass die Ringbahn dort eine ähnlich gute Umsteigeverbindung darstellt (Berlin ist größer als Nürberg)



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 20.10.2025 06:41 von laufer.
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Nukebro
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HansL
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Nukebro
Warum baut man die Bögl Bahn nicht auf einer Rundstrecke unabhängig vom übrigen Netz von U- und S-Bahn aber mit Umsteigemöglichkeiten?

Die B4R-Strecke gibt keinerlei Sinn. Haben wir doch ausführlich diskutiert. 2 x Umsteigen ist ein KO-Kriterium.

Warum ist zwei Mal Umsteigen bei der Berliner Ringbahn kein K.O.-Kriterium?

Wie laufer schon gesagt hat: Berlin ist deutlich größer als Nürnberg und deutlich polyzentrischer aufgebaut. Es gibt nicht das eine Stadtzentrum, auf das die Verkehrsachsen radial hin ausgerichtet sind. Berlin hat ja auch mehrere Bahnhöfe, von denen jeder einzelne in einer kleineren Stadt ein Hauptbahnhof sein könnte.
Am Ring liegen kaum Ziele
20.10.2025 09:12
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laufer
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Nukebro
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HansL

Die B4R-Strecke gibt keinerlei Sinn. Haben wir doch ausführlich diskutiert. 2 x Umsteigen ist ein KO-Kriterium.

Warum ist zwei Mal Umsteigen bei der Berliner Ringbahn kein K.O.-Kriterium?

Weil sich die Linien der Ringbahn verzweigen und als Radialen nach außen fahren. Das ginge mit der Bögl-Bahn nicht.

Weil einige der Umsteigepunkte an der Ringbahn eben Destinationen an sich sind (Gesundbrunnen und Südkreuz als Fernbahnhöfe, Messe am Westkreuz)

Nur Volksfestplatz / Dokuzentrum / Dutzendteich ist eigenständiges Ziel. Aber bereits bestens erschlossen. Sonst? Alles nur Umsteigepunkte. Mögliche Ziele 2 Haltestellen entfernt.

Weshalb können Sie keine neuen Argumente bringen? Immer nur die gleichen längst diskutierten Thesen werden von Ihnen wieder und wieder wiederholt.
Ruhig, Brauner!

Vielleicht sollten wir mal gemeinsam mit der Brugringlinie 15 fahren und einen Glühwein genießen.

Wenn wir uns dann persönlich kennen, regt uns der jeweils andere (oder dessen Hobbys) nicht so auf.

Herzliche Grüße
Laufer, der sich schon wieder auf's Wochenende freut.
Wenn am Ring kaum Ziele liegen warum halt dann jede U- und Straßenbahn, die den Ring erreicht, dort?

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Selbstverständlich sollten wir mehr Schienen bauen!
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Nukebro
Wenn am Ring kaum Ziele liegen warum halt dann jede U- und Straßenbahn, die den Ring erreicht, dort?

Das alles haben wir doch schon mehr als ausgiebig diskutiert: [www.bahninfo-forum.de] Das Thema müsste Ihnen bekannt sein; Sie haben es selbst eröffnet.

Klar hält eine U- und Straßenbahn an den Knotenpunkten, an denen sie vorbeifährt. Alles andere wäre doch völliger Unsinn! Aber eine Linie, die nur Knotenpunkte verbindet, hat es schwer. Weil fast jede Reise 2 x umsteigen bedeutet. 1 x umsteigen ist auch schon schädlich für die Nachfrage, am besten sind Direktverbindungen. Deshalb gibt eine reine Ringbahn schon für eine Straßenbahn keinen Sinn. Für eine Bögl-Bahn erst recht nicht.

Die Bögl-Bahn am Ring hätte nun mal kaum eigene Ziele. Machen Sie sich doch wenigstens mal die Mühe, neben dem Dokuzentrum am Ring noch Haltestellen zu nennen, die nennenswert nachgefragt werden könnten. An den meisten aktuellen Haltestellen mit Ausnahme der Knotenpunkte am Ring will heute fast niemand aus- oder einsteigen, der Bus führt meistens durch.
Selbst der Ringbus fährt heute Schleifen über Röthenbach und Nordostbahnhof. Weil nur dort neben der Umsteigemöglichkeit wenigstens ein wenig an eigenen Zielen liegt. Die aber auch nicht so nachgefragt werden, dass sie sich als eigene Zielpunkte für eine U- oder Bögl-Bahn lohnen würden.

Antwort bitte aber jetzt zum Thema. Aber bitte nur, wenn Ihnen doch noch etwas Neues einfällt.
Wenn eine Reisekette mit zwei Umstiegen weniger Zeit benötigt als mit einem Umstieg, was ist dann attraktiver?

Denn die meisten Leute die heute zum Hauptbahnhof in Nürnberg fahren haben den ja nicht als Endziel sondern steigen um. Und eine Ringbahn würde wenigstens einen Teil dieser Umstiege vom Hauptbahnhof weg verlegen. Wer also den "Schnörkel" rein zum Hauptbahnhof und von da wieder weg abkürzen kann spart Weg und womöglich auch Zeit...

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Selbstverständlich sollten wir mehr Schienen bauen!
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Nukebro
Wenn eine Reisekette mit zwei Umstiegen weniger Zeit benötigt als mit einem Umstieg, was ist dann attraktiver?

Denn die meisten Leute die heute zum Hauptbahnhof in Nürnberg fahren haben den ja nicht als Endziel sondern steigen um. Und eine Ringbahn würde wenigstens einen Teil dieser Umstiege vom Hauptbahnhof weg verlegen. Wer also den "Schnörkel" rein zum Hauptbahnhof und von da wieder weg abkürzen kann spart Weg und womöglich auch Zeit...

Theoretisch ja - praktisch müsste die Ringbahn eben auch direkt zu den Zielen fahren, anstatt wieder zu einem anderen Verkehrsmittel zu führen.

Dazu kommt, dass es - wie im anderen Thread besprochen - ja bereits ringähnliche Verkehrsmittel gibt.

Der 45 und 65er Bus ist langsam und kommt selten - ich hatte ihn mal öfter abends vom Dianaplatz bis Röthenbach benutzt und war unzufrieden.

Im Norden gibt es eine vorhandene Trasse mit der Ringbahn - da macht aber nur die angedachte Lösung einer S-Bahn von Fürth über Nordostbahnhof nach Gräfenberg Sinn, um hier einheitliche Fahrzeuge und Technik nutzen zu können.

Im Südosten gibt es eben bereits zwei Ringstummel:

Die Straßenbahn 5 fährt von Mögeldorf zum Tiergarten - die 4 vom S-Bahnhof Dutzendteich (EWF) über Doku-Zentrum - nur eine Station. Eine Straßenbahn durch Zabo (und evtl. eine Verlängerung über Bayernstr zur Frankenstraße) würde hier einen Viertelkreis von 3Uhr bis 6Uhr bilden.

Und da würde deine Bögl-Bahn eben bestehende Strecken ersetzen, bzw. Umsteigezwänge herstellen, die es vorher so nicht gab.

Nürnberg hat bereits mehrere Ringe:
A - Straßen um die Stadtmauer: U2/U3 bilden einen Halbring vom Plärrer über Hbf und Rathenauplatz bis zum FEP (nur die U3).
B - Straßenbahn 10 vom FEP über Plärrer - Steinbühl zur Peterskirche, dabei von 4, 5, 6, 11 ergänzt, was beim Bögl-System nicht möglich wäre.
C - B4R eine Schnellstraße, an der es wenig öffentliche Gebäude und Ziele gibt, die in 400m Entfernung zur bestehenden Ring-Bahn liegt.
D- Ringbahn - im Norden ist eine S-Bahn angedacht, eine Linie vom Dutzendteich über Langwasser nach Sandreuth wäre wünschenswert - da müsste man aber die Umsteigemöglichkeiten zu bestehenden Linien priorisieren (=> kein Bahnhof Märzfeld, sondern direkt über der U1)

A, B und D sind bereits vorhanden und müssten optimiert werden, du willst für die C etwas völlig Neues, noch Unerprobtes.

Was ich bei der Straßenbahn 5 nicht verstehe: Aus der Gartenstadt kann man an der Frankenstraße in die U1 umsteigen und in 5min zum Bahnhof kommen. Warum fährt die 5 nicht über Steinbühl zum Plärrer und zur Burg - um so einen Halbring durch die westliche Innenstadt zu bilden? Auch die Linie 10 benutzt zwischen FEP und Peterskirche diesen Halbring - ohne dass er so heißt.

Fazit: wie mehrfach diskutiert:
1. Die Bögl-Bahn ist ein neues System, das nicht zwischen S-, U- und Straßenbahn passt.
2. Ein Ring ist gut, muss aber immer auch Ziele erreichen. Die müsste man definieren, bzw. mit der Uni auf dem Schöller-Areal bewusst dahinziehen.



Gruß - laufer



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 22.10.2025 06:41 von laufer.
Ich halte die U-Bahn für den Ring für geeigneter als die Bögl-Bahn. Aber die Strecke auf der die Bögl-Bahn gebaut werden soll halte ich für denkbar unglücklich gewählt. Der Gedanke ist also eher "wenn schon unbedingt diese Bahn, dann dort wo sie möglichst sinnvoll ins Netz passt".

Die bestehende Ringbahn ist erstens kein kompletter Ring mehr und zweitens liegen an ihr eindeutig weniger Ziele als am B4R. Es gibt alleine schon deutlich weniger Haltestellen von U-Bahn und Tram an der Ringbahn....

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Selbstverständlich sollten wir mehr Schienen bauen!
Aber niemand lässt sich doch aufm Ring eine aufgeständerte Hochbahn vors Fenster setzen. Zumal, wo ist denn Platz für die Stahlbetonträger? Abgesehen vom "Verschandelungsaspekt". Das ist Nonstop Nonsens.
Und noch dazu: Was können wir von anderen Städten lernen? Niemand baut heute mehr eine Hochbahn, wenn sie nicht schon da wäre.
In Vancouver gibt es zwar die aufgeständerte Hochbahn, den sogenannten SkyTrain. Aber die haben ja in den Vororten keine historische Bausubstanz, sondern nur Hochhäuser, ewig breite Straßen. Und selbst da fährt sie in der Innenstadt unterirdisch.
Chicago hat auch die Hochbahn, aber die ist dort schon in einer Zeit entstanden, wo der normale Bürger nix zu melden hatte. Stell dir mal die U1 komplett als Hochbahn vor.....
Eine U Bahn wie du vorschlägst, dauert zu lange um sie zu realisieren, sie ist zu teuer um sie sich leisten zu können und was hat das mit "was können wir von anderen Städten lernen" zu tun?
Lesestoff vom BR für Wichtigtuer und Klugschwätzer (März 2025):

Zitat

Studie: ÖPNV-Angebot in Städten wächst kaum - Ausnahme Nürnberg

Der Ausbau von Bussen und Bahnen kommt laut einer Studie der Umweltorganisation Greenpeace in den meisten deutschen Großstädten kaum voran. Eine Ausnahme bildet Nürnberg. Die Frankenmetropole steht bundesweit auf Platz zwei. Nur Leipzig ist besser.

[www.br.de]

Zitat

Während in Berlin und anderen Städten das Nahverkehrsangebot zusammengestrichen wird, wächst es in Nürnberg deutlich. Einer Erhebung im Auftrag der Umweltorganisation Greenpeace zufolge wurden hier Busse und Bahnen in den vergangenen Jahren um 5,4 Prozent ausgebaut. Nürnberg steht somit im bundesweiten Vergleich auf Platz zwei. Besser ist nur Leipzig mit einem Plus von 14,6 Prozent. Augsburg liegt bei der Erhebung mit einem Plus von 1,4 Prozent ebenfalls im oberen Drittel, München im Mittelfeld. In der bayerischen Landeshauptstadt stagniere das Nahverkehrsangebot, heißt es.

Und dann läuft ja auch noch die von der Staatsregierung und der BEG beauftragte Studie zum Ausbau des S-Bahnnetzes.


Siehe auch die Westdeutsche Allgemeine (WAZ):

Zitat

Städte-Ranking zum ÖPNV-Ausbau: Duisburg überrascht

Duisburg. Greenpeace zeigt, wie sich das Nahverkehrsangebot in 30 Großstädten entwickelt. Duisburg schneidet von den Ruhrgebietsstädten am besten ab. Die Erklärung

[www.waz.de]

Zitat

Wie kommt der Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) in Deutschland voran? Das hat die Umweltorganisation Greenpeace in den 30 größten deutschen Städten untersuchen lassen. Das Gesamtergebnis ist laut Greenpeace ernüchternd: Zwölf der 30 Städte haben ihr Angebot innerhalb der vergangenen beiden Jahre nicht deutlich verbessert. Fünf Städten bescheinigt die Studie eine Verschlechterung, Duisburg dagegen eine leichte Verbesserung. Die Stadt landet im Ranking als beste Ruhrgebietskommune immerhin im obersten Drittel.

Diese Platzierung dürften viele Fahrgäste der Duisburger Verkehrsgesellschaft (DVG) nicht mit ihrem täglichen Erleben überein bringen können. Ein veralteter Fuhrpark, Fahrzeug- und Fahrer-Mangel, zu viele Betriebsstörungen: Die lange unterfinanzierte DVG leidet auf ihren einzigen drei schienengebundenen und Fahrgast-stärksten Linien (U79, 901, 903) seit Jahren chronisch unter Ausfällen. Pro Bahn etwa kritisiert das ÖPNV-Angebot in Duisburg als „Großstadt-unwürdig“.

Die Aufklärung:

Zitat

Das ist jedoch kein Widerspruch zum Ergebnis der Studie: Denn diese untersucht lediglich die Entwicklung des ÖPNV-Angebots zwischen 2023 und 2025, und das auf der Grundlage von Fahrplänen – nicht anhand tatsächlich durchgeführter Fahrten. Messgröße ist allein der Soll-Fahrplan an einem durchschnittlichen Werktag. Datenbasis sind die öffentlich zugänglichen Fahrplandaten. Es geht also um den geplanten Zuwachs in der jüngsten Vergangenheit. Dass Duisburgs kommunales Verkehrsunternehmen riesigen Nachholbedarf hat, spielt für das Ergebnis in diesem Städte-Vergleich ebenso keine Rolle wie die Dauer-Ausfälle von U79 und 903.


Dazu auch der Tagesspiegel (Berlin):

Zitat

Leipzig ist Vorbild, Berlin Schlusslicht: Greenpeace bemängelt schleppenden Ausbau von Bus und Bahn

Zu wenig Personal, zu wenig Geld: Der Ausbau des Nahverkehrs kommt nicht voran. Eine Greenpeace-Studie zeigt, dass einige Städte sogar weniger Busse und Bahnen anbieten als zuvor.

[www.tagesspiegel.de]



3 mal bearbeitet. Zuletzt am 25.10.2025 14:44 von Manfred Erlg.
Zitat
Straßaboh-Fan
Chicago hat auch die Hochbahn, aber die ist dort schon in einer Zeit entstanden, wo der normale Bürger nix zu melden hatte.

Erinnert ihr euch an das Obdachlosen-Hotel, in dem Jake bei seinem Bruder Elwood Blues übernachtet hatte? Die "L" kam gefühlt alle 20 Sekunden.

Zum ersten Mal im KaLi 1988 gesehen.

Schönes Wochenende
laufer
Bin schon selbst mal mit der "L" gefahren. Die kam da sicher nicht alle 20 Sekunden, es war allerdings auch Wochenende. Vielleicht fährt sie unter der Woche dort öfters.
Den Film kenne ich aber auch. Es ist aber auch Stilmittel von Filmen Sachen zu überzeichnet.

Tschö
UHM
Honolulu hat kürzlich erst eine größtenteils als Hochbahn trassierte fahrerlose U-Bahn in Betrieb genommen...

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