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Rätsel
geschrieben von Daniel Vielberth 
Re: Rätsel
09.12.2025 18:34
Steht da heute der Mercado?
Re: Rätsel
09.12.2025 18:46
an Nordstadtkind



Gruß D. Vielberth
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Alles ist wie immer, nur schlimmer... (Bernd das Brot)
Re: Rätsel
09.12.2025 18:48
Hallo,

wir sehen hier die Strecke durchs sog. "Totengäßchen", die Verbindungsstrecke von der Rothenburger Straße/Bauerngasse zur Fürther Straße/Oberen Kanalstraße (7.8.1929 - 25.4.1976). Im Hintergrund sieht man die nördliche Abschlussmauer des Rochusfriedhofs (die sieht heute glaub ich auch nicht sehr viel besser aus, hat nur mehr Graffiti...)
Re: Rätsel
09.12.2025 19:20
an michael1984

Richtig, wobei des, wenn ich mich net komplett irre, auch die zweite Streckenführung nach Errichtung der Gebäude der Städtischen Werke ist, ich meine mal gehört zu haben, das dieses offene Schottergleis da net immer so war, aber das ist wie gesagt mit Fragezeichen behaftet.

Gruß D. Vielberth
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Re: Rätsel
09.12.2025 19:24
So ein letztes hätte ich noch, da muss ich zugegeben, das hätte ich selbst nicht gewusst, mal sehen, ob es für euch leichter ist:

Hier vielleicht eine Zusatzfrage: Diese Strecke hatte die zweifelhafte Ehre, von einer negativen Entwicklung die erste zu sein, obwohl es im Falle der Strecke eigentlich besonders unnötig war. Was meine ich?



Gruß D. Vielberth
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2 mal bearbeitet. Zuletzt am 09.12.2025 19:27 von Daniel Vielberth.
Re: Rätsel
09.12.2025 21:02
Ein Tunnel führt in die Blickrichtung, endet aber ein Stück hinter dem Fotografen.
Re: Rätsel
09.12.2025 21:31
Hej,
mein Tipp:
bei einem Zickzackbau im Nürnberger Süden mit Blick gen Westen in Richtung einer U-Bahn-Station mit identischem Straßennamen wie der Aufnahmeort?

Nachtrag: heute fährt da nur noch der Bus.

Gruß
TomF



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 09.12.2025 21:34 von TomF.
Re: Rätsel
09.12.2025 21:56
Und die heute hier liegende Bushaltestellen heißt wie die Seitenstraße in Blickrichtung links.

Grüßle,
Der Werkstattmeister
Re: Rätsel
09.12.2025 22:28
an Nordstadtkind

> Ein Tunnel führt in die Blickrichtung, endet aber ein Stück hinter dem Fotografen.

Ja, richtig.

an TomF

> bei einem Zickzackbau im Nürnberger Süden mit Blick gen Westen in Richtung einer U-Bahn-Station mit identischem Straßennamen wie der Aufnahmeort?
> Nachtrag: heute fährt da nur noch der Bus.

Auch das stimmt.

an werkstattmeister

> Und die heute hier liegende Bushaltestellen heißt wie die Seitenstraße in Blickrichtung links.

So ist es.

Mal sehen ob jemand sich noch an die Zusatzfrage wagt.

Gruß D. Vielberth
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Alles ist wie immer, nur schlimmer... (Bernd das Brot)
Re: Rätsel
09.12.2025 22:35
verspätet zur 4 am Rochunsfriedhof:
das ist aber keine behelfsmäßige Strecke gewesen, da sind die 4 und 14 Jahrzehnte gefahren, bis.... - der Grund für die Stillegung wäre zu dem Rätsel Teil 2 :-) (Tipp: es war nicht ein U-Bahn-Bau)
(ok, jetzt hab' ich die zweite Seite übersehen). Ja, das war am Rochunsfriedhof und wenn ich micht recht erinnere war das dort immer so und die Strecke wurde so um 1975 aufgelassen, weil
der Längsbau am Hochhaus erweitert wurde und damit die Ausfahrt zur Fürther Str. blockiert war. Die 4 fuhr danach über Willstr-Plärrer-Landgrabenstr. und die 14 nicht mehr nach Schweinau, sondern vom Friedrich-Ebert-Platz nach Thon.



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 09.12.2025 22:41 von schorsch63.
Re: Rätsel
09.12.2025 22:52
zur Zusatzfrage für die Strecke Tiroler Str. - Frankenstr.: das Problem war die Kreuzung
Katzwanger Str./Frankenstr.. Die wurde für den U-Bahnbau ab ? 1971/72 oder so - 1974
ging die U-Bahn dort ja schon in Betrieb - ja total umgewühlt. Die Strecke zum
Südfriedhof musste man behelfsmäßig aufrecht erhalten (damals hat man wegen
sowas eine Strecke ja nicht so wie heute gleich ein halbes Jahr oder ein Jahr gesperrt).
Gleichzeitig aber auch noch den Abzweig geradeaus aufrecht zu erhalten wäre wohl dann
doch zu aufwändig gewesen - vor allem weil da ja auch schon klar war, dass die
Strecke zur Bauernfeindstr. nur noch ein paar Jahre leben würde.
Und die Strecke wurde ja auch nur im Berufsverkehr von der 18 bedient - war also
nicht wirklich betriebeswichtig.
Ja, in der Tat, es war die erste Strassenbahnstrecke, die dem U-Bahn-Bau zum Opfer fiel.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 09.12.2025 22:56 von schorsch63.
Re: Rätsel
09.12.2025 23:19
In die andere Blickrichtung sah es mal so aus, als noch die Rampe vom Ende des heutigen Tunnels nach oben auf die Frankenstraße führte:

[online-service2.nuernberg.de]
Re: Rätsel
09.12.2025 23:41
an Schorsch63

> das ist aber keine behelfsmäßige Strecke gewesen, da sind die 4 und 14 Jahrzehnte gefahren [...]

OK, dann habe ich das verwechselt. Dachte diese offenen Schottergleise wären ein letzter umtrassierter Zwischenzustand als schon ein Teil der Gebäude gebaut waren, aber noch nicht alle, also die letzten Jahr vor der Stillegung, Vergleichbar mit der Befehlfsverbindung am Schlachthof, als die Bauerngasse schon dicht war.

> [...] Ja, in der Tat, es war die erste Strassenbahnstrecke, die dem U-Bahn-Bau zum Opfer fiel.

Letzetres meinte ich. Ich finde es von daher tragisch, da es halt keinen Ersatz gab, bei den meisten anderen Strecken konnte man noch argumentieren, das die U-Bahn im fertigen Zustand die selbe Verkehrsrelation bedienen würde, doch da war das nicht der Fall.

an Nordstadtkind

Sehr interessant, ich dacht immer die andere Rampe war gerade, aber die ist ja auch kurvig. Sehr merkwürdig, zur Bauzeit bevorzugt man man doch eigentlich lange möglichst gerade Achsen, und dann ist außer der Rampe Oscar-von-Millerstraße keine einzige der drei gerade...

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]
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1 mal bearbeitet. Zuletzt am 09.12.2025 23:44 von Daniel Vielberth.
Re: Rätsel
10.12.2025 00:39
Zitat
Daniel Vielberth
Ich merk schon alle zu einfach.

aber wenn wir schon gerade bei Behelfsmäßigen Strecken sind, da gäbe es noch eine:



Hinterm Rochusfriedhof zur Fürther Straße Linien 4 und 14.

Interessant wäre ein Bild von der Streckenführung vor dieser Zeit.

Wobei Gerhard Hörl da wohl noch zu jung gewesen wäre.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 10.12.2025 01:02 von elixir.
Re: Rätsel
10.12.2025 01:01
Zitat
Daniel Vielberth
an Schorsch63

> das ist aber keine behelfsmäßige Strecke gewesen, da sind die 4 und 14 Jahrzehnte gefahren [...]

OK, dann habe ich das verwechselt. Dachte diese offenen Schottergleise wären ein letzter umtrassierter Zwischenzustand als schon ein Teil der Gebäude gebaut waren, aber noch nicht alle, also die letzten Jahr vor der Stillegung, Vergleichbar mit der Befehlfsverbindung am Schlachthof, als die Bauerngasse schon dicht war.

> [...] Ja, in der Tat, es war die erste Strassenbahnstrecke, die dem U-Bahn-Bau zum Opfer fiel.

Letzetres meinte ich. Ich finde es von daher tragisch, da es halt keinen Ersatz gab, bei den meisten anderen Strecken konnte man noch argumentieren, das die U-Bahn im fertigen Zustand die selbe Verkehrsrelation bedienen würde, doch da war das nicht der Fall.

an Nordstadtkind

Sehr interessant, ich dacht immer die andere Rampe war gerade, aber die ist ja auch kurvig. Sehr merkwürdig, zur Bauzeit bevorzugt man man doch eigentlich lange möglichst gerade Achsen, und dann ist außer der Rampe Oscar-von-Millerstraße keine einzige der drei gerade...


Zur Bauerngasse: wenn die dicht sein sollte konnte die 2er auch nicht zur Behelfsstrecke über die Schlachthofstraße mehr fahren.

Du meinst wohl das Stück Rothenburger Straße vom Rochusfriedhof bis nach der alten Kanalbrücke.


Zum Schwenk in der Frankenstraße an der Tiroler Straße: geradeaus war die Kaserne im Weg.
Re: Rätsel
10.12.2025 09:28
an Elixir

> Interessant wäre ein Bild von der Streckenführung vor dieser Zeit.

Ich entnehme deiner Aussage, das ich mich doch nicht irre, sondern es eine Vorgängertrassierung gab. OK, ich versuche mal, alle mir bekannten Quellen abzuklopfen, ob es irgendwo ein Bild vom alten Zustand gibt, wenn ich was finde poste ich es.

> Zur Bauerngasse: wenn die dicht sein sollte konnte die
> 2er auch nicht zur Behelfsstrecke über die Schlachthofstraße mehr fahren.

> Du meinst wohl das Stück Rothenburger Straße vom Rochusfriedhof bis nach der alten Kanalbrücke.

Richtig, hatte grad den Gedankenfehler, ich dachte die 3er war an die 2er angeschlossen aber war ja umgekehrt, die 2er nutzte die Gleise der 3er

Gruß D. Vielberth
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Zitat
schorsch63
verspätet zur 4 am Rochunsfriedhof:
das ist aber keine behelfsmäßige Strecke gewesen, da sind die 4 und 14 Jahrzehnte gefahren, bis.... - der Grund für die Stillegung wäre zu dem Rätsel Teil 2 :-) (Tipp: es war nicht ein U-Bahn-Bau)
(ok, jetzt hab' ich die zweite Seite übersehen). Ja, das war am Rochunsfriedhof und wenn ich micht recht erinnere war das dort immer so und die Strecke wurde so um 1975 aufgelassen, weil
der Längsbau am Hochhaus erweitert wurde und damit die Ausfahrt zur Fürther Str. blockiert war. Die 4 fuhr danach über Willstr-Plärrer-Landgrabenstr. und die 14 nicht mehr nach Schweinau, sondern vom Friedrich-Ebert-Platz nach Thon.

Die 4 fuhr ursprünglich über die Landgrabenstraße zur Schwabacher und dann durch die Bauerngasse entlang des Rochusfriedhofs zur Fürther und weiter zur Willstraße. Dass man die Strecke am Rochusfriedhof durch einen Neubau blockierte, mag sein. Aber der eigentliche Grund war, dass man an den Rampen die Straßenbahn nicht mehr haben wollte. die Gleise mussten dem Zwischenstück des Frankenschnellwegs weichen. Den man angeblich deshalb durchbauen musste, um eine Umleitungsstrecke während des U-Bahn-Baus in der Fürther Straße zu haben.
@Daniel Vielberth Im Stadtarchiv sind noch weitere Fotos.

Rampe / Tunnel im Jahr 1955:
Geländer / geschlossenes Ende der Rampe oben im Jahr 1973:
an Nordstadtkind

Danke, sehr interessant, obwohl ich häufig in III-Fi drin war, bin ich auf die Bilder noch net gestoßen, welchen Suchbegriff hattest du in Faust genommen?

Gruß D. Vielberth
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Alles ist wie immer, nur schlimmer... (Bernd das Brot)
@Daniel Vielberth Bin vor längerer Zeit mal zufällig auf die Rampen Bilder gestoßen, als ich zu einer 1936 erbauten "Hochbahnstrecke" im Bereich Frankenstraße/Tiroler Straße/Allersberger Straße recherchiert hatte, die in einem Nordbayern.de Artikel erwähnt ist. Hatte zur Hochbahn aber leider keinerlei Bildmaterial gefunden.
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