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S1 bis Ebern?
geschrieben von Nukebro 
S1 bis Ebern?
13.12.2025 10:11
[www.flz.de] hier wird unter anderem die Frage aufgeworfen ob die S1 auf dem verbliebenen Rest der Bahnstrecke Breitengüßbach – Maroldsweisach bis zu deren heutigem Endpunkt in Ebern verlängert werden soll. [de.wikipedia.org]

Wie sieht das das Forum? Wäre eine solche Verlängerung sinnvoll? Wie realistisch ist sie? Und welche Fahrzeiten wären mit Elektrifizierung und Aufhebung von Bahnübergängen möglich? Wie sinnvoll wäre ein wenigstens abschnittsweise zweigleisiger Ausbau? Und besteht wenigstens perspektivisch Aussicht auf weitere Verlängerung der Linie?

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Selbstverständlich sollten wir mehr Schienen bauen!
Hallo allseits,

sinnvoller wäre, ganztägig stündlich Ebern - Ebermannstadt anzubieten, um zwar zeitlich so, das alle in Forchheim endenden S1, durch die Agilis fortgesetzt würden, was dann den 40er Takt zumindest mit einmal mit Umsteigen bis Bamberg verlängern würde. Das könnte man ohne Umbauten, und die durch die S-Bahn nicht genutzte Trassenlücke wäre sinnvoll gefüllt.

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]
Alles ist wie immer, nur schlimmer... (Bernd das Brot)



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 13.12.2025 11:10 von Daniel Vielberth.
Re: S1 bis Ebern?
13.12.2025 10:42
Moin,

Ja bin auch der Meinung Ebern - Ebermannstadt wäre sinnvoller.
Re: S1 bis Ebern?
14.12.2025 13:25
Ich bin mir nicht sicher ob die Agilis in Forchheim noch kreuzen könnte oder ob man das Signal-/Weichentechnisch nicht auch schon kaputt gemacht hat...

Viele Grüße
Christian0911
(Mein YouTube-Kanal)
an Christian0911

Der Gleisplan dürfte es hergeben, aber wenn net, muss man die Kreuzung eben ans Esig legen, sprich der Zug nach Ebermannstadt wartet bis der nach Ebern das Gleis geräumt hat, auch das ginge.

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]
Alles ist wie immer, nur schlimmer... (Bernd das Brot)
Re: S1 bis Ebern?
14.12.2025 13:36
Zitat
Daniel Vielberth
an Christian0911

Der Gleisplan dürfte es hergeben, aber wenn net, muss man die Kreuzung eben ans Esig legen, sprich der Zug nach Ebermannstadt wartet bis der nach Ebern das Gleis geräumt hat, auch das ginge.

Ich bin mir eben nicht sicher der Zug müsste bei der W130 schon ins Gleis 6 rein. Ob sich das wirklich zeitlich ausginge? Im Zweifel könnt man die Kreuzung auch in Forchheim Nord machen.

Viele Grüße
Christian0911
(Mein YouTube-Kanal)
Re: S1 bis Ebern?
14.12.2025 17:22
Schaust du hier: Durchfahrt Forchheim Richtung Bamberg bei Minute 25:50.

[www.youtube.com]

Die Weichen werden benötigt, damit der agilis zum Tanken nach Bamberg und zurück fahren kann.

Teilergebnis der Machbarkeitsstudie "Ausbauprogramm S-Bahn Nürnberg" (Dialogforum 2025):

U08.1 S-Bahn-Verlängerung Bamberg - Ebern (stündlich): NKV = 2,5; ÖPNV-Mehrverkehr: +1.100 Personenfahrten/Tag
U08.1 S-Bahn-Verlängerung Forchheim - Ebermannstadt: NKV = 1,1; ÖPNV-Mehrverkehr: +600 Personenfahrten/Tag

Allerdings strebt der Freistaat den Einsatz von Akkuzügen an >> keine S-Bahn.

[www.stmb.bayern.de]
Re: S1 bis Ebern?
15.12.2025 09:16
Find eigentlich beide Varianten eine gute Lösung.

Batteriezüge Stündlich Ebern - Ebermannstadt oder S1 bis Ebern.

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Pro S-Bahn Cadolzburg - Fürth - Nbg Nordost - Gräfenberg
Zitat
R-ler
Find eigentlich beide Varianten eine gute Lösung.

Batteriezüge Stündlich Ebern - Ebermannstadt oder S1 bis Ebern.

NKF 2,5 ist fast rekordverdächtig hoch. Da fragt man sich schon, weshalb dieses Projekt nicht schnellstens angefangen wird.

Nach Ebermannstadt wären es gerade mal NKF 1,1, also gerade mal so eben noch. Da bleibt es wohl auf Dauer dann bei Akkuzügen. Die man ja auch bis Bamberg verlängern könnte.
Zitat
HansL
Zitat
R-ler
Find eigentlich beide Varianten eine gute Lösung.

Batteriezüge Stündlich Ebern - Ebermannstadt oder S1 bis Ebern.

NKF 2,5 ist fast rekordverdächtig hoch. Da fragt man sich schon, weshalb dieses Projekt nicht schnellstens angefangen wird.

Nach Ebermannstadt wären es gerade mal NKF 1,1, also gerade mal so eben noch. Da bleibt es wohl auf Dauer dann bei Akkuzügen. Die man ja auch bis Bamberg verlängern könnte.

Naja vielleicht erzielen die Akkuzüge mit Durchbindung bis Nürnberg dann aber so hohe Fahrgastzahlen, dass sich die "richtige" Elektrifizierung dann plötzlich doch lohnt... Wäre ja nicht das erste Mal, dass Passagierprognosen übertroffen würden...

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Selbstverständlich sollten wir mehr Schienen bauen!
Re: S1 bis Ebern?
15.12.2025 10:53
Da der derzeitige Vertrag für den RV Oberfranken mit agilis noch bis Dezember 2035 läuft, wird sich in den nächsten 10 Jahren nichts ändern. Da hat man noch einige Jahre Zeit, um bei einer Neuausschreibung die Weichen neu zu stellen.

Siehe Pressemitteilung "Künftig Akku-Züge in Oberfranken": [beg.bahnland-bayern.de]

Letztes Vergabeverfahren: [beg.bahnland-bayern.de]



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 15.12.2025 11:08 von Manfred Erlg.
Zitat
Manfred Erlg
Da der derzeitige Vertrag für den RV Oberfranken mit agilis noch bis Dezember 2035 läuft, wird sich in den nächsten 10 Jahren nichts ändern. Da hat man noch einige Jahre Zeit, um bei einer Neuausschreibung die Weichen neu zu stellen.

Siehe Pressemitteilung "Künftig Akku-Züge in Oberfranken": [beg.bahnland-bayern.de]

Letztes Vergabeverfahren: [beg.bahnland-bayern.de]

Na ja, wenn man jetzt anfangen würde, eine S-Bahn nach Ebern zu planen, wäre sie auch kaum von 2035 fertig. Das wäre sicher sinnvoller, als eine Durchbindung mit Akku-Zügen nach Ebermannstadt. Wie ja auch der geschätzte NKF zeigt.
Zitat
HansL
Zitat
R-ler
Find eigentlich beide Varianten eine gute Lösung.

Batteriezüge Stündlich Ebern - Ebermannstadt oder S1 bis Ebern.

NKF 2,5 ist fast rekordverdächtig hoch. Da fragt man sich schon, weshalb dieses Projekt nicht schnellstens angefangen wird.

Nach Ebermannstadt wären es gerade mal NKF 1,1, also gerade mal so eben noch. Da bleibt es wohl auf Dauer dann bei Akkuzügen. Die man ja auch bis Bamberg verlängern könnte.

Bei einem NKI von 2,5 muss man sich schon fast fragen ob da nicht noch mehr geht. Die Strecke ging ja ursprünglich mal bis Maroldsweisach... Leider inzwischen abgebaut und entwidmet, aber vielleicht ist auf der ehemaligen Relation oder einer anderen wenigstens ein Teilstück möglich.

Und ja, das müsste jetzt angeschaut werden, sonst hat man wieder das Problem wie bei der U2, dass der "überschüssige Nutzen" quasi "verfällt".

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Selbstverständlich sollten wir mehr Schienen bauen!
Und das dann noch bis Nürnberg als überlange S-Bahn durchbinden? Als ob die S1 nicht so schon überlang genug wäre? Also ganzs ehrlich, 140m Züge auf der Eberner Linie ist Spatzen mit Kanonen erschießen. Die lange Wende in Bamberg hat es früher sehr sehr dringend gebraucht, um Verspätungen nicht im Kreis zu verschleppen. Wenn man dem Ebener künftig zum Glückspiel werden lassen will verbinde man ihn mit der S-Bahn...

Übrigens ist die Strecke nach Ebern Stichstreckenblock, das heißt, es darf sich nur ein Zug in ihr befinden, und selbst die Bedienung der Anschlusssstelle Baunach geht nur nachts, wo kein PV fährt. Das nur, falls jemand auf die Idee käme, auf der Strecke kreuzen zu wollen...

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]
Alles ist wie immer, nur schlimmer... (Bernd das Brot)



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 17.12.2025 15:37 von Daniel Vielberth.
Zitat
Daniel Vielberth
Und das dann noch bis Nürnberg als überlange S-Bahn durchbinden? Als ob die S1 nicht so schon überlang genug wäre? Also ganzs ehrlich, 140m Züge auf der Eberner Linie ist Spatzen mit Kanonen erschießen. Die lange Wende in Bamberg hat es früher sehr sehr dringend gebraucht, um Verspätungen nicht im Kreis zu verschleppen. Wenn man dem Ebener künftig zum Glückspiel werden lassen will verbinde man ihn mit der S-Bahn...

Übrigens ist die Strecke nach Ebern Stichstreckenblock, das heißt, es darf sich nur ein Zug in ihr befinden, und selbst die Bedienung der Anschlusssstelle Baunach geht nur nachts, wo kein PV fährt. Das nur, falls jemand auf die Idee käme, auf der Strecke kreuzen zu wollen...

Ich gehe davon aus, dass eine "richtige" S-Bahn (die in Nürnberg leider oft erst Jahre nachdem man einen RB umbenannt hat kommt) auch entsprechende Investitionen in die Infrastruktur erfordert. Unter anderem auch mehr Ausweichstellen oder gar die Zweigleisigkeit auf kompletter Länge.

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Zitat
Daniel Vielberth
Und das dann noch bis Nürnberg als überlange S-Bahn durchbinden? Als ob die S1 nicht so schon überlang genug wäre? Also ganzs ehrlich, 140m Züge auf der Eberner Linie ist Spatzen mit Kanonen erschießen. Die lange Wende in Bamberg hat es früher sehr sehr dringend gebraucht, um Verspätungen nicht im Kreis zu verschleppen. Wenn man dem Ebener künftig zum Glückspiel werden lassen will verbinde man ihn mit der S-Bahn...

Übrigens ist die Strecke nach Ebern Stichstreckenblock, das heißt, es darf sich nur ein Zug in ihr befinden, und selbst die Bedienung der Anschlusssstelle Baunach geht nur nachts, wo kein PV fährt. Das nur, falls jemand auf die Idee käme, auf der Strecke kreuzen zu wollen...

Wenn man bis Ebern elektrifiziert, wird man sicher auch die Signalisierung aufrüsten.
Die Probleme Nürnberg-Bamberg wurden schon stark entschärft. Wenn dann der Güterzugtunnel und die Durchfahrt Bamberg ausgebaut ist, wird es sicher kein Problem mehr sein, wenn man die S-Bahn verlängert. Schneller kann das so und so nicht kommen.
an Nukebro

> Ich gehe davon aus, dass eine "richtige" S-Bahn (die in Nürnberg leider oft erst Jahre nachdem man einen RB umbenannt hat kommt) auch entsprechende
> Investitionen in die Infrastruktur erfordert. Unter anderem auch mehr Ausweichstellen oder gar die Zweigleisigkeit auf kompletter Länge.

Oder zumindest erfordern würde, wollte man es richtig machen. Man wird sehen, wie gut oder schlecht es jetzt nach Hilpoltstein umgesetzt wird. Immerhin hängt man da an einer Strecke die, wenn sie nicht von außen gestört wird, in sich relativ zuverlässig funktionieren könnte. Zumal mit diesem Fahrplanwechsel paar Störmöglichkeiten weggenommen hat. Und trotzdem gibt es Chancen das zu vermurksen. Wieviel schwerer das ganze bei Bamberg. Zumal das Bamberger Umland weit weniger auf Nürnberg ausgerichtet ist, als man das hier glauben möchte.

Bezüglich der Bamberger kriege ich künftig ja wieder mit, inwieweit man die inzwischen in Griff hat. Sicher die die letzten Jahre gebotene S1 war auch nicht unbedingt representativ, wenn man mies und mies kombiniert, kann halt net gut rauskommen. Das ist jetzt ja anders, aber für ein Urteil ist es bei weitem zu früh. Und: ich stimme zu, auf der S1 sollten die Prioritäten eigentlich so liegen:
1. Lückenschluss Stadeln - Eltersdorf
2. echte Zweigleisigkeit Nürnberg Fürth mit allen Halten (+ Einfädelung für die S6 damit aus der endlich eine S-Bahn wird)
3. dann frühestens an Verlängerungen irgendwohin denken (Hartmannshof - Amberg - ... , oder eben über Bamberg raus)

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]
Alles ist wie immer, nur schlimmer... (Bernd das Brot)



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 17.12.2025 16:52 von Daniel Vielberth.
Re: S1 bis Ebern?
17.12.2025 17:02
Ich denke man kann eine Studie über die Verlängerung machen und eventuell auch schon daran bauen selbst während das Fürther Nadelöhr bestehen bleibt. Denn auch wenn es da jüngst danach aussah, dass sich womöglich etwas bewegen könnte ist es halt nicht gesagt ob und wenn ja wann da was passiert... Und man kann nicht alle anderen Projekte davon abhängig machen ob die Fürther sich querstellen....

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Re: S1 bis Ebern?
17.12.2025 17:37
Servus,

Es ist immernoch eine S-Bahn „Nürnberg“.

Irgendwo solle dann die Länge der Linie auch begrenzt sein.
Der S1 Endpunkt Bamberg sollte bestehen bleiben.
Re: S1 bis Ebern?
17.12.2025 19:08
Zitat
Mezzo
Servus,

Es ist immernoch eine S-Bahn „Nürnberg“.

Irgendwo solle dann die Länge der Linie auch begrenzt sein.
Der S1 Endpunkt Bamberg sollte bestehen bleiben.

Crailsheim Bahnhof – Nürnberg Hbf: 81,6 km Luftlinie

Ebern Bahnhof – Nürnberg Hbf: 75,0 km Luftlinie

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