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Die Bögl-Bahn als Ersatz für stillgelegte Nebenbahnen?
geschrieben von Nukebro 
Daniel Vielberth hat ja im Thema bzgl. Bögl-Bahn zum Südklinikum aufgebracht dass man die Bahn nutzen könnte um ehemalige Nebenbahnen zu ersetzen. Derzeit will die Politik (namentlich der Wurstesser in München) ja eher eine Straßenbahnstrecke die erst noch gebaut werden müsste ver-Bögln, aber ich finde die Idee Nebenbahnen als Bögl-Bahn wiederauferstehen zu lassen hat einen gewissen Charme. Welche Strecken in Franken und direkt angrenzenden Gebieten wären dafür besonders geeignet?

Ich werfe mal Ranna-Auerbach i.d.Opf. in die Runde. Ja man müsste erst den Bahnhof Ranna wieder errichten und ja es wäre ein Umsteigezwang, aber die Steigungsfähigkeit könnte die Bögl-Bahn dort gut ausspielen. Und im Gegensatz zur ehemaligen Nebenbahn könnte man ggfs. weitere Halte in Auerbach anbinden und damit die Erschließungswirkung verbessern...

____________
Selbstverständlich sollten wir mehr Schienen bauen!
Hallo allseits,

ich würde mal sagen, prinzipiell bieten sich ja erstmal alle ehemaligen Strecken an, aber besonders solche, bei denen man, wenn man als Eisenbahn Reaktivieren würde ohnhin nicht über die Hauptstrecke weiterfahren könnte, weil diese zu hoch belastet ist (z.B Nürnberg-Bamberg, Nürnberg - Regensburg, Nürnberg - Treuchtlingen) dann machen Systembrüche weniger aus.

Ansonsten der Reihenfolge nach durchgehend:

Neustadt (Aisch) - Uehlfeld-Demandsfürth
Forchheim - Höchstadt (ggf beide wie einst geplant verbinden zu Neustadt - Forchheim)
Ebermannstadt - Heiligenstadt (gg weiter über Hollfeld bis Bayreuth entspricht auch alten Planungen/ altem Bestand)
Wendelstein - Feucht - Langwasser Süd
Burgthann - Pyrbaum - Allersberg - Allerberg Regionalbahnhof
Neumarkt - Greißelbach - Freystadt (vorhandene Teststrecke kann intergriert werden)
Neumarkt - Greißelbach - Berching - Beilngries - Dietfurt
Neumarkt - Greißelbach - Berching - Beilngries - Kinding -Eichstädt
Hilpoltstein - Thalmässing - Greding - Kinding
Georgensgmünd -Spalt - Windsbach (oder Spalt - Enderndorf für höheren Wochendverkehr [Ausflugsziel Brombachsee])
Leuthershausen-Widersbach - Herrieden - Bechhofen
Dombühl - Schillingsfürst - Rothenburg

Für alle diese Strecke plant man keine anderweitige Reaktivierung. Für die Neumarkter Projekte spräche, das Bögl Betriebshof und sämtliche Einrichtungen sich vor die Haustür stellen könnte, Wendelstein wäre erst am nächsten an Nürnberg dran. Bibertbahn habe ich bewusst ausgenommen, hier halte ich die U-Bahnverlängerung für erstrebenswerter, da macht ein Systembruch keinen Sinn, und Herzogenaurach und Seku logischerweise wegen den Straßenbahnplanungen.

Auerbach ginge schon auch, müsste dann aber bis Neuhaus geführt werden, oder falls die Eisenbahnstrecke nicht wieder kommt, dann eben bis dahin, wo künftig die Schienen enden, oder eine Ersatztrasse entstehen wird.

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]
Alles ist wie immer, nur schlimmer... (Bernd das Brot)
Zitat
Daniel Vielberth
Neustadt (Aisch) - Uehlfeld-Demandsfürth

Wobei da letztens in der S-Bahn wohl etwaige Anwohner ein Aufschlussreiches Gespräch hatten das da wohl sogar der Bus wieder auf der Kippe stehen soll...

Viele Grüße
Christian0911
(Mein YouTube-Kanal)
Zitat
Christian0911
Zitat
Daniel Vielberth
Neustadt (Aisch) - Uehlfeld-Demandsfürth

Wobei da letztens in der S-Bahn wohl etwaige Anwohner ein Aufschlussreiches Gespräch hatten das da wohl sogar der Bus wieder auf der Kippe stehen soll...

Das wäre mir neu. Die Linie Neustadt (Aisch) - Höchstadt (Aisch) - Forchheim wird in der ÖPNV-Strategie Bayerns explizit als landesbedeutsame Buslinie zum Schließen einer Lücke im Bahnnetz genannt.
Erlangen-Höchstadt und Forchheim haben sich deswegen gerade dazu entschlossen, die Linie 206 nach Höchstadt zu verlängern. In welcher Form genau steht noch nicht fest, aber einige arbeiten darauf hin, dass es sich um einen Schnellbus handelt.

Das langfristige Ziel von uns Grünen (in Forchheim und ERH) ist, die Linie möglichst durchgehend von Neustadt bis Forchheim zu betreiben.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 18.12.2025 14:47 von Axel25.
Zitat
Axel25

Die Linie Neustadt (Aisch) - Höchstadt (Aisch) - Forchheim wird in der ÖPNV-Strategie Bayerns explizit als landesbedeutsame Buslinie zum Schließen einer Lücke im Bahnnetz genannt.
Erlangen-Höchstadt und Forchheim haben sich deswegen gerade dazu entschlossen, die Linie 206 nach Höchstadt zu verlängern. In welcher Form genau steht noch nicht fest, aber einige arbeiten darauf hin, dass es sich um einen Schnellbus handelt.

Das langfristige Ziel von uns Grünen (in Forchheim und ERH) ist, die Linie möglichst durchgehend von Neustadt bis Forchheim zu betreiben.

Auf dieser Strecke wären kaum Durchbindungen möglich. Man muss immer umsteigen. Ob in eine Straßenbahn, eine Regionalbahn, eine S-Bahn oder eine Bögl-Bahn macht nicht viel Unterschied. Da könnte man es ausprobieren.

Aber die Bögl-Bahn soll eine Alternative zu neuen S-Bahn-Linien sein. Gibt es hier genügend Potential? Höchstadt wäre ein mögliches Ziel. Aber sonst? Ühlfeld? Sie anderen Orte meist abseits der früheren Trasse?
Zitat
Axel25
Zitat
Christian0911
Zitat
Daniel Vielberth
Neustadt (Aisch) - Uehlfeld-Demandsfürth

Wobei da letztens in der S-Bahn wohl etwaige Anwohner ein Aufschlussreiches Gespräch hatten das da wohl sogar der Bus wieder auf der Kippe stehen soll...

Das wäre mir neu. Die Linie Neustadt (Aisch) - Höchstadt (Aisch) - Forchheim wird in der ÖPNV-Strategie Bayerns explizit als landesbedeutsame Buslinie zum Schließen einer Lücke im Bahnnetz genannt.
Erlangen-Höchstadt und Forchheim haben sich deswegen gerade dazu entschlossen, die Linie 206 nach Höchstadt zu verlängern. In welcher Form genau steht noch nicht fest, aber einige arbeiten darauf hin, dass es sich um einen Schnellbus handelt.

Das langfristige Ziel von uns Grünen (in Forchheim und ERH) ist, die Linie möglichst durchgehend von Neustadt bis Forchheim zu betreiben.

Die Strategie ist von 2019. Was hat sich seitdem getan?

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Selbstverständlich sollten wir mehr Schienen bauen!
Da ich als erstes eine Entwurf für die Langwasser-Wendelstein-Böglbahn angefertigt habe, stelle ich diesen mal hier ein, auch wenn mir alle andern Strecken auch gleich lieb sind. Ich habe da keine bestimmt Präferenz, denke aber, das in Sachen Fahrastpotential und Nutzen die Wendelsteinlinie relativ gut dabei sein dürfte, vor allem aus dem Aspekt Baulänge heraus. Die meisten andern Strecken wären länger bis die ein braucbares Ziel erreichen.

Wahrscheinlich wird man jetzt zwar gleich wieder über mich herfallen, aber, damit wir mal eine Ausgangslage haben, stelle ich mal meinen Trassenentwurf für die Langwasser-Wendelsteinstrecke ein:




Vorteile:
- kaum Anwohner außer bei den Stationen
- Ersetzung einer verlorengegangenen Schienenverbindung durch eine, die eher den Bedürfnissen der Anwohner entspricht
- folgt fast der direkten Luflinie wenig Umwege
- stadtnah genug um einer Regelbetriebserprobung zu entsprechen und für Interessenten leicht erreichbar zu sein
- als U-Bahn fehlendes Potenzial und zu teuer
als Straßenbahn zu große Stationsabstände und zu schwieriges Terrain
=> hier könnte die Bögl-Bahn also ggf ihre Vorteile schadfrei ausspielen

Schwierigkeiten:
- Gründungen im Bereich der U-Bahnwendeanlage
- Erlaubnis das erste Teilstück durch den Reichswald bauen zu dürfen
- Betriebshoffrage offen (in einer der Endstationen?)
- Erweiterungen an beiden Enden eher schwierig (Wenn dann im Wendelstein aber ggf versetzen der Endstation)
- Busverkehr nicht direkt einsparbar außer er wird zum Zubringer umfunktioniert

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]
Alles ist wie immer, nur schlimmer... (Bernd das Brot)
Zitat
Daniel Vielberth
Da ich als erstes eine Entwurf für die Langwasser-Wendelstein-Böglbahn angefertigt habe, stelle ich diesen mal hier ein, auch wenn mir alle andern Strecken auch gleich lieb sind. Ich habe da keine bestimmt Präferenz, denke aber, das in Sachen Fahrastpotential und Nutzen die Wendelsteinlinie relativ gut dabei sein dürfte, vor allem aus dem Aspekt Baulänge heraus. Die meisten andern Strecken wären länger bis die ein braucbares Ziel erreichen.

Wahrscheinlich wird man jetzt zwar gleich wieder über mich herfallen, aber, damit wir mal eine Ausgangslage haben, stelle ich mal meinen Trassenentwurf für die Langwasser-Wendelsteinstrecke ein:




Vorteile:
- kaum Anwohner außer bei den Stationen
- Ersetzung einer verlorengegangenen Schienenverbindung durch eine, die eher den Bedürfnissen der Anwohner entspricht
- folgt fast der direkten Luflinie wenig Umwege
- stadtnah genug um einer Regelbetriebserprobung zu entsprechen und für Interessenten leicht erreichbar zu sein
- als U-Bahn fehlendes Potenzial und zu teuer
als Straßenbahn zu große Stationsabstände und zu schwieriges Terrain
=> hier könnte die Bögl-Bahn also ggf ihre Vorteile schadfrei ausspielen

Schwierigkeiten:
- Gründungen im Bereich der U-Bahnwendeanlage
- Erlaubnis das erste Teilstück durch den Reichswald bauen zu dürfen
- Betriebshoffrage offen (in einer der Endstationen?)
- Erweiterungen an beiden Enden eher schwierig (Wenn dann im Wendelstein aber ggf versetzen der Endstation)
- Busverkehr nicht direkt einsparbar außer er wird zum Zubringer umfunktioniert

Was ist in deinem Vorschlag der minimale Kurvenradius und wie eng kann die Bögl-Bahn fahren? Bzw. Sind dadurch Einbrüche bei der Geschwindigkeit hinzunehmen?

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Bögl meint 45m Radien, ich denke meine dürften alle größer sein, habe es aber nicht nachgemessen. Die Radien tun aber keine Not, sollten die wirklich zu eng sein kann man aufweiten, die Strecke hat fast keine Zwangspunkte, ich bin davon ausgegangen, wenn man das Ding um Straßenbahnkurven zu quälen gedenkt, düfte es mit meinem grob an der U-Bahn orientierten Radien auf jeden Fall hinhauen. Aber wer will kann gerne nachmessen. Es geht bei dem Plan erstmal um eine grobe Idee, damit eben klar ist: Nein ich fahre nicht durch die Muna, und wo ich ungefähr hinbauen würde. Aber ansonsten soll das erstmal mehr ein Diskussionsvorschlag sein. Ob man z.B. nördlich öder südlich der St 2225 baut, ist eigentlich Geschmacksache. Die enge Kurve bei der Station Röthenbach b St Wolfgang so wie ich sie vorgesehen habe ist eh im Bereich wo die Fahrzeuge für die Stationsbedinung bremsen müssen, und das die Bahnen gleichzeitig von der Autobahnquerung runter auf +1 Niveau kommen müssen nicht unbedingt die beste Stelle zum Rasen, auch wenn die Bögelfahrzeuge vermutlich von Fahrweg nicht abheben oder rauskippen können.

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]
Alles ist wie immer, nur schlimmer... (Bernd das Brot)
Zitat
Daniel Vielberth
...
Ansonsten der Reihenfolge nach durchgehend:

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Forchheim - Höchstadt (ggf beide wie einst geplant verbinden zu Neustadt - Forchheim)
Ebermannstadt - Heiligenstadt (gg weiter über Hollfeld bis Bayreuth entspricht auch alten Planungen/ altem Bestand)
Wendelstein - Feucht - Langwasser Süd
Burgthann - Pyrbaum - Allersberg - Allerberg Regionalbahnhof
Neumarkt - Greißelbach - Freystadt (vorhandene Teststrecke kann intergriert werden)
Neumarkt - Greißelbach - Berching - Beilngries - Dietfurt
Neumarkt - Greißelbach - Berching - Beilngries - Kinding -Eichstädt
Hilpoltstein - Thalmässing - Greding - Kinding
Georgensgmünd -Spalt - Windsbach (oder Spalt - Enderndorf für höheren Wochendverkehr [Ausflugsziel Brombachsee])
Leuthershausen-Widersbach - Herrieden - Bechhofen
Dombühl - Schillingsfürst - Rothenburg
Ohne jetzt die einzelnen Strecken zu bewerten ist eines schon von vornherein klar. Als die früheren Strecken stillgelegt wurden, haben in den ländlichen Regionen wesentlich weniger Leute gewohnt als heute, das Fahrgastpotential ist also deutlich größer als früher. Die Bögl-Bahn ist außerdem deutlich schneller und komfortabler als früher die 211er mit Silberlingen oder Schienenbusse. Spricht also durchaus für die vorgeschlagenen Strecken. Ein Problem dürfte das Thema Betriebshof bzw. Wartung sein. Eine zentrale Wartung wäre nicht möglich (außer mit aufwändigen und teuren LKW-Transporten der Fahrzeuge), für jede Strecke einen eigenen Betriebshof vorzuhalten ist vermutlich auch nicht wirtschaftlich. Wie also könnte man diesen Punkt zufriedenstellend lösen?

Das vergleichbare Problem habe ich ja kürzlich sinngemäß mit der Gräfenbergbahn und der Fuchslochbrücke angeschnitten. Wenn die mal gesperrt werden müsste, hätte die Gräfenbergbahn auch keinen erreichbaren Betriebshof mehr, könnte also nicht mehr betrieben werden.

Peter
Zitat
HansL
Zitat
Axel25

Die Linie Neustadt (Aisch) - Höchstadt (Aisch) - Forchheim wird in der ÖPNV-Strategie Bayerns explizit als landesbedeutsame Buslinie zum Schließen einer Lücke im Bahnnetz genannt.
Erlangen-Höchstadt und Forchheim haben sich deswegen gerade dazu entschlossen, die Linie 206 nach Höchstadt zu verlängern. In welcher Form genau steht noch nicht fest, aber einige arbeiten darauf hin, dass es sich um einen Schnellbus handelt.

Das langfristige Ziel von uns Grünen (in Forchheim und ERH) ist, die Linie möglichst durchgehend von Neustadt bis Forchheim zu betreiben.

Auf dieser Strecke wären kaum Durchbindungen möglich. Man muss immer umsteigen. Ob in eine Straßenbahn, eine Regionalbahn, eine S-Bahn oder eine Bögl-Bahn macht nicht viel Unterschied. Da könnte man es ausprobieren.

Aber die Bögl-Bahn soll eine Alternative zu neuen S-Bahn-Linien sein. Gibt es hier genügend Potential? Höchstadt wäre ein mögliches Ziel. Aber sonst? Ühlfeld? Sie anderen Orte meist abseits der früheren Trasse?

Auf der Verbindung sehe ich Schienenverkehr kritisch. Höchstadt und Adelsdorf sind eher auf Nürnberg, Fürth und Erlangen ausgerichtet. Die Verkehrsströme Richtung Neustadt oder Forchheim sind eher schwach ausgeprägt, zumal es westlich von Höchstadt nochmal deutlich ländlicher wird.
Die Baukosten für das TSB sind ähnlich hoch wie für eine Straßenbahnstrecke oder eine Bahnstrecke (die keine Schnellfahrstrecke ist). Man kann also ungefähr die gleichen Kriterien ansetzen, ob sich ein Neubau lohnt.

Welche Regionalbuslinien bzw. Linienbündel bei uns werden denn auf einen 15 Minutentakt oder besser verdichtet?
Ich habe nur eine schnelle Grobskizze zum Anschluss der Bestandstrecke an den Neumarkter Bahnhof gemacht...







#1 [www.directupload.eu]
#2 [www.directupload.eu]
#3 [www.directupload.eu]

Hierbei wäre die Überlegung jedoch die Bahnstrecke ins Bögl Werk bzw die ehemalige Trasse der Strecke nach Beilngries bestehen zu lassen!

Viele Grüße
Christian0911
(Mein YouTube-Kanal)



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 19.12.2025 05:41 von Christian0911.
Kurze generelle technische Frage am Rande, da bei der Stadt-Umland-Bahn diese Frage bei der Brücken Querung Regnitzgrund in Erlangen mehrfach zur Sprache kam, wie sehen bei der Bögl-Bahn Fluchtwege aus?
Anbindung von Kornburg
22.12.2025 13:37
Die Straßenbahn Richtung Kornburg scheint man mittlerweile erfolgreich sabotiert zu haben. Damit bleibt es beim Umsteigezwang. Aber vielleicht wäre das eine Chance für die Bögl-Bahn.

Sie könnte an der Bauernfeindstraße beginnen. Da hätte man einen Umsteigeknoten zu U- und Straßenbahn in der Nähe von Messe und Uni.
Dann könnte sie nutzbringend die Stelzen einsetzen und über die Gleise zur Kettelersiedlung führen. In der Trierer Straße Verknüpfung mit Straßenbahn.

Weiter über der alten Straße nach Worzeldorf. Dort kann die Bahn auf S-Bahn-Geschwindigkeit kommen. Mit einem Schlenker an Herperdorf und Gaulnhofen vorbei zum Ortsrand von Kornburg. Schon das gäbe Sinn.

Aber auch eine Weiterführung zwischen Klein- und Großschwarzenlohe über Wendelstein und Röthenbach nach Feucht gäbe Sinn. Dort Verknüpfung mit den S-Bahnen. Damit hätte man auch einen Ersatz der längst so nicht mehr sinnvollen Nebenbahn Feucht-Wendelstein.

Vorher könnte man vielleicht an der Raststätte Feucht einen P&R-Bahnhof einrichten.

Das könnte insgesamt eine sinnvolle südliche Tangente werden, für die die Besonderheiten des Bögl-Systems zum Tragen kommen könnten.



3 mal bearbeitet. Zuletzt am 22.12.2025 14:28 von HansL.
Kaum lößt man sich von alten Denkmustern ergeben sich zahllose sinnvolle Einsatzgebiete für die Böglbahn. Ettliche dieser Vorschläge ließen sich sogar zu Netzen mit mehren Linien kombinieren. Ich schätze mal, die bei Bögl waren allerdings genauso blockiert, wie die Diskussion hier im Forum bis vor kurzem, wo nichts gedacht werden durfte, das noch nicht in keiner öffentichen Akte stand. Meine Hoffnung wäre, das man hier daraus zumindest diesmal dauerhaft gelernt hat, das man mit Selbstbeschränkung der Gedanken für sich und andere nur in Sackgassen gerät. Der aktuelle Disskussionsstand macht tatsächlich zum ersten mal seit langen wieder ein klein wenig Hoffnung.

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]
Alles ist wie immer, nur schlimmer... (Bernd das Brot)
Das A&O bei einem System wie TSB ist doch, ob der Betrieb vom BEG (also letztlich Bayern) finanziert würde. Wenn nicht ist es völlig utopisch, weil sonst Kommunen und/oder Landkreis für den Unterhalt aufkommen müssten. Und das völlig unabhängig vom Kosten-Nutzen-Verhältnis.

Bei einer S-Bahn oder Regionalbahn ist es klar, dass die BEG dies übernimmt, bei sowas nicht. Deshalb wollte man wohl eine Teststrecke in Nürnberg.

Bei den Nürnberger U-Bahn Erweiterungen außerhalb der Stadtgrenze in den Fürther Landkreis war u.a. auch die laufenden Kosten immer ein Ablehnungsgrund. Selbst die reiche Stadt Garching konnte sich den Betrieb der U-Bahn nicht leisten.

Dabei wäre es wichtig, dass man solche Systeme manchmal über die Stadtgrenzen hinausführt. Da sollte die Politik nachsteuern und die Grundlagen schaffen. Das wäre wichtiger als an den Kosten-Nutzen-Analysen herumzuschrauben.

Karlsruhe hat das umgangen, indem sie ihr System in Straßenbahn und Stadtbahn unterteilen , obwohl die teilweise auf den gleichen Gleisen fahren. Ob das in Bayern möglich wäre weis ich nicht.

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Btw. Langwasser Süd - Wendelstein. Wenn es ein neues System sein kann, würde ich auf dieser Strecke eine 3S-Umlauf-Gondelbahn in den Ring werfen.
Vermutlich
* billiger als jede Art von Schienen/Trassen, sowohl Betrieb als auch Errichtung
* minimaler Eingriff in den Reichswald
* 5km Strecke in 10min machbar.
* leicht automatisiserbar
* leicht den aktuellen Fahrgastzahlen anpassbar.
Zitat
Stanze
Bei einer S-Bahn oder Regionalbahn ist es klar, dass die BEG dies übernimmt, bei sowas nicht. Deshalb wollte man wohl eine Teststrecke in Nürnberg.

Bei den Nürnberger U-Bahn Erweiterungen außerhalb der Stadtgrenze in den Fürther Landkreis war u.a. auch die laufenden Kosten immer ein Ablehnungsgrund. Selbst die reiche Stadt Garching konnte sich den Betrieb der U-Bahn nicht leisten.

Dabei wäre es wichtig, dass man solche Systeme manchmal über die Stadtgrenzen hinausführt. Da sollte die Politik nachsteuern und die Grundlagen schaffen. Das wäre wichtiger als an den Kosten-Nutzen-Analysen herumzuschrauben.

Wenn man sich die Beschreibungen ansieht, soll die Bögl-Bahn eine Alternative sein, wo eine S-Bahn sinnvoll, aber schwer realisierbar wäre.
Die Söder-Referenzstrecke wäre eine Verschlechterung der leicht umsetzbaren Idee der Verlängerung der Straßenbahn zum Südklinikum.
Eine mögliche schwer realisierbare S-Bahn-Trasse, die über Bögl hätte realisiert werden können, wurde gar nicht erst gesucht.
Zitat
HansL
Wenn man sich die Beschreibungen ansieht, soll die Bögl-Bahn eine Alternative sein, wo eine S-Bahn sinnvoll, aber schwer realisierbar wäre.
Die Söder-Referenzstrecke wäre eine Verschlechterung der leicht umsetzbaren Idee der Verlängerung der Straßenbahn zum Südklinikum.
Eine mögliche schwer realisierbare S-Bahn-Trasse, die über Bögl hätte realisiert werden können, wurde gar nicht erst gesucht.

Zwei Fragen, welche Beschreibung und was hat dein Beitrag mit meinem zu tun?
Zitat
Stanze
Das A&O bei einem System wie TSB ist doch, ob der Betrieb vom BEG (also letztlich Bayern) finanziert würde. Wenn nicht ist es völlig utopisch, weil sonst Kommunen und/oder Landkreis für den Unterhalt aufkommen müssten. Und das völlig unabhängig vom Kosten-Nutzen-Verhältnis.

Bei einer S-Bahn oder Regionalbahn ist es klar, dass die BEG dies übernimmt, bei sowas nicht. Deshalb wollte man wohl eine Teststrecke in Nürnberg.

Bei den Nürnberger U-Bahn Erweiterungen außerhalb der Stadtgrenze in den Fürther Landkreis war u.a. auch die laufenden Kosten immer ein Ablehnungsgrund. Selbst die reiche Stadt Garching konnte sich den Betrieb der U-Bahn nicht leisten.

Dabei wäre es wichtig, dass man solche Systeme manchmal über die Stadtgrenzen hinausführt. Da sollte die Politik nachsteuern und die Grundlagen schaffen. Das wäre wichtiger als an den Kosten-Nutzen-Analysen herumzuschrauben.

Dem kann ich nur zustimmen. Spätestens seitdem durch das Deutschlandticket die Einnahmen deutlich geringer einfallen, wird deutlich, dass viele Städte und Gemeinden den Nahverkehr nur schwer finanzieren können.

Manche Städte konnten das über eine Holding-Struktur für die kommunalen Unternehmen noch abfedern (Gewinne z.B. vom Energieversorger kompensierten teilweise die Verluste der Verkehrsgesellschaft), wobei das offenbar auch immer schwerer wird.
Aus meiner Sicht bräuchte es so etwas wie Regionalisierungsmittel auch für den ÖPNV, nicht nur den SPNV.
Zitat
Stanze
Zitat
HansL
Wenn man sich die Beschreibungen ansieht, soll die Bögl-Bahn eine Alternative sein, wo eine S-Bahn sinnvoll, aber schwer realisierbar wäre.
Die Söder-Referenzstrecke wäre eine Verschlechterung der leicht umsetzbaren Idee der Verlängerung der Straßenbahn zum Südklinikum.
Eine mögliche schwer realisierbare S-Bahn-Trasse, die über Bögl hätte realisiert werden können, wurde gar nicht erst gesucht.

Zwei Fragen, welche Beschreibung und was hat dein Beitrag mit meinem zu tun?

Die Beschreibungen, was die Bögl-Bahn leisten soll: Ein S-Bahn System. Halt deren Werbeprospekte.
Wenn ein S-Bahn-System geplant wird, ist das Land zuständig. Ein Straßenbahnersatzsytem wäre alleine Sache Nürnbergs. Sie beschreiben Finanzierungsprobleme überregionaler Projekte.
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