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Was passiert 2026 im ÖPNV in Franken?
geschrieben von Nukebro 
2026 stehen ja Kommunalwahlen und die neu gewählten kommunalen Gremien werden sicherlich einige Weichenstellungen anstoßen. Ansonsten wird hoffentlich einiges an Baumaßnahmen in Nürnberg in die Wege geleitet oder gar beendet (Stadtpark sollte 2026 noch machbar sein). Ansonsten, was denkt ihr? Wird die kostenlose Bus-Zone in Erlangen das nächste Jahr überleben?

Und dann gibt es ja die leidige Geschichte mit der rechten Pegnitzstrecke. Ich fürchte auch Ende 2026 wird es da nicht wieder Normalbetrieb geben. Aber vielleicht gibt es ja einen stabilen Ersatzplan?

Ansonsten, was sind so die Highlights? Welche Events sind 2026 geplant, worauf darf man sich freuen? Was muss man noch mitnehmen bevor alte Fahrzeuge ausgeflottet werden, bevor Strecken still gelegt werden o.ä.?

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Selbstverständlich sollten wir mehr Schienen bauen!
Ein Highlight könnte sein, dass nach den Wahlen die Stub gekippt wird, wenn bestimmte Parteien mehr Einfluss bekämen. Bereits das Abstimmungsergebnis war ja recht knapp, so dass hier immer noch viele Gegenargumente vorliegen und erneut vorgebracht werden können.
Zitat
Nukebro
Wird die kostenlose Bus-Zone in Erlangen das nächste Jahr überleben?

Ich denke schon. Bei der zugehörigen Buslinie 299 bin ich mir nicht ganz so sicher. Ihre verkehrliche Wirkung könnten durch Netzanpassung auch andere Buslinien mit übernehmen, gleichzeitig wird die Leistung unheimlich teuer produziert (Vier Busse, vier Fahrer, 15 Minutentakt für eine Querschnittsbelastung von maximal 1.340 Fahrgästen).
Zitat
subwayschorsch
Ein Highlight könnte sein, dass nach den Wahlen die Stub gekippt wird, wenn bestimmte Parteien mehr Einfluss bekämen. Bereits das Abstimmungsergebnis war ja recht knapp, so dass hier immer noch viele Gegenargumente vorliegen und erneut vorgebracht werden können.

Ich hoffe auch aus demokratietheoretischen Erwägungen heraus, dass das nicht passiert. Wenn man zwei Mal abstimmt sollte doch auch die Minderheit die dagegen war eingestehen, dass der Souverän will, dass die Straßenbahn gebaut wird...

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Selbstverständlich sollten wir mehr Schienen bauen!
Zitat
Axel25
Ich denke schon. Bei der zugehörigen Buslinie 299 bin ich mir nicht ganz so sicher. Ihre verkehrliche Wirkung könnten durch Netzanpassung auch andere Buslinien mit übernehmen, gleichzeitig wird die Leistung unheimlich teuer produziert (Vier Busse, vier Fahrer, 15 Minutentakt für eine Querschnittsbelastung von maximal 1.340 Fahrgästen).

Da würde ich es eher andersherum sehen.
Für den Erhalt der kostenlose Cityzone hat Erlangen ja bereits beim VGN um finanzielle Hilfe angefragt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die anderen Gesellschafter bereit sind eine solche Sonderlösung für Erlangen zu finanzieren. Auch ist ja deren Nutzen bzw. Sinnhaftig eher fraglich.

Die Linie 299 war nie notwendig und ist es jetzt auch nicht. Aber sie ist politisch gewollt und wird wohl daher überleben. Bei einer Einstellung wäre auch die Frage was mit den sieben elektrischen Midibussen macht. Für diese gibt es ja im sonstigen Netz keine richtigen Einsatzmöglilchkeiten.

Grüßle,
der Werkstattmeister
Guten Tag und frohes Neues,

aus dem N-Land:
Es findet gerade die Ausschreibung für mehrere Buslinien statt. Darunter die Stadtbusse Lauf und Hersbruck sowie die Linien 335+338
Bei beiden Stadtverkehre kommt es lt. meines Wissen zu Änderungen. Beim Hersbrucker werden wie bereits von mir gemeldet künftig nur noch 2 normale Linien im "Präsenzverkehr" sowie wochentags eine Rufbuslinie unterwegs sein.

Beim Laufer Stadtbus werden die Linienverknüpfungen geändert.

Die Angebotsbindefrist ist wenn ich richtig gelesen habe Ende April. Bis dahin dürften Betreiber gefunden worden sein.
Betriebsaufnahme ist im Dezember diesen Jahres.
Es sind Neufahrzeuge mit klimafreundlichen Treibstoffen gefordert.
Die Bestandsfahrzeuge sind ja (bis auf Ersatzleistungen) ausgeschlossen.
Das sind ua. IVECO Crossway LE, Iveco/Domzale City L bei den Linien 335+338 sowie Otokar Kent C sowie Evobus Citaro K bei den Stadtverkehren



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 01.01.2026 14:19 von Bummelzug.
Zitat
Bummelzug
Es sind Neufahrzeuge mit klimafreundlichen Antrieben gefordert.

Ich hoffe Mal das läuft auf elektrisch raus (sei es über Oberleitung, Induktionsschleife oder Batterie). Denn wenn man sich die Probleme mit Wasserstoff so ansieht scheint die elektrische Technologie sich mehr und mehr als in 90% und mehr der potentiellen Einsatzgebiete ideal heraus zu stellen...

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Zitat
Nukebro
Zitat
Bummelzug
Es sind Neufahrzeuge mit klimafreundlichen Antrieben gefordert.

Ich hoffe Mal das läuft auf elektrisch raus (sei es über Oberleitung, Induktionsschleife oder Batterie). Denn wenn man sich die Probleme mit Wasserstoff so ansieht scheint die elektrische Technologie sich mehr und mehr als in 90% und mehr der potentiellen Einsatzgebiete ideal heraus zu stellen...

Ich muss mich da korrigieren. Im Auschreibungstext stand klimafreundliche Treibstoffe mit dem Hinweis auch auf HV100. Ich habe da was falsch interpretiert.

In Hersbruck gabs ja lange Erdgasbusse von VanHool. Die liefen lt. meines Wissens bis auf einen Vorfall reibungslos. Jedoch bin ich mir nicht sicher, ob die dem Ausschreibungsprofil entsprechen.

Link zu den Ausschreibungsunterlagen

Der damalige Betreiber Meidenbauer besitzt aktuell aber Kent C mit HV 100 in seiner Flotte. Daher halte ich eine Rückkehr Erd/Biogas auch so für unwahrscheinlich.
Ein Unternehmen mit E-Lade Infrastruktur gibt es innerhalb der 30 Km zur geforderten Betriebsstätte es erst bei Neumarkt mit Arzt Reisen. (oder hat Schmetterling auch E-Ladesäulen?)

Ich vermute, dass es auf HV 100 rausläuft.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 01.01.2026 19:25 von Bummelzug.
HVO 100 ist mal wieder diese Augenwischerei die leider oft passiert wenn man behauptet "aus Pflanzen = Erneuerbar = gut". Die Abgase aus dem Auspuff sind zum Beispiel alles Andere als gut. Und das Öl muss ja auch erst einmal mit Dünger und Maschinen und hastenichtgesehen angebaut werden...

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Selbstverständlich sollten wir mehr Schienen bauen!
2026 wird ein Jahr der Strassenbahnen.

Linie 7 wird im Dezember zum Stadtpark fahren.
Linie 4 wird durch die Gartenstadt verlängert. Ab Somnervwerden wohl die Schienen verlegt.
Ich hoffe die Bauarbeiten der Strecke zur Bauernfeindstr. beginnen
Ab Frühjahr werden die ersten Neufahrzeuge der Reihe 2027 bis 2040 ausgeliefert.
Die Umbauarbeiten am Plärrer werden wohl beginnen.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 02.01.2026 03:33 von Marktkauf.
Wann geht eigentlich die U3 Verlängerung in Betrieb? 2027?

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Zitat
Marktkauf
2026 wird ein Jahr der Strassenbahnen.

Linie 7 wird im Dezember zum Stadtpark fahren.
Linie 4 wird durch die Gartenstadt verlängert. Ab Somnervwerden wohl die Schienen verlegt.
Ich hoffe die Bauarbeiten der Strecke zur Bauernfeindstr. beginnen
Ab Frühjahr werden die ersten Neufahrzeuge der Reihe 2027 bis 2040 ausgeliefert.
Die Umbauarbeiten am Plärrer werden wohl beginnen.

Da bist Du zu optimistisch. Die 7 zum Stadtpark kommt hoffentlich.
Aber die 4 zur Gartenstadt braucht noch bis mindestens 2028. Die Planung Richtung Bauernfeind ist noch gar nicht fertig. Baustart frühestens 2027.
Und der Plärrer-Umbau startet auch nicht früher.
Weiß man eigentlich schon, welcher Umbau früher kommt? Plärrer oder Hbf? Und wann ist nach aktuellem Sachstand der Baubeginn für Hbf angedacht?

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Mein Blog: [www.markustippner.de]
Zitat
BahnMarkus
Weiß man eigentlich schon, welcher Umbau früher kommt? Plärrer oder Hbf? Und wann ist nach aktuellem Sachstand der Baubeginn für Hbf angedacht?

Plärrer müsste eigentlich 2030 fertig sein. Weil dann die Landesgartenschau kommen soll, die ja auch am Burgring- und Graben am Plärrer vorbeiführt. Trotzdem ist die letzte bekannte Zeitplanung Fertigstellung 2030/31. Bisher gebt es noch nicht einmal ein fertiges Planfeststellungsverfahren. Die Auslegung der Unterlagen soll 2026 kommen. Bis der Beschluss rechtskräftig wird und der Umbau beginnen kann, dauert es also mindestens noch bis 2027. Die Planungen passen also zeitlich hinten und vorne nicht zusammen.

Was den Baubeginn am Hbf betrifft: Dafür gibt es noch überhaupt keine konkreten Planungsschritte. Ein Baubeginn ist völlig offen. Da gibt es auch noch das Problem, dass der letzte verpfuschte Umbau noch nicht allzu lange her ist. Da sind massiv Fördermittel geflossen. Keine Ahnung, wie man da mit möglichen Rückforderungen umgehen will, wenn bald schon wieder umgebaut wird.
Bevor am Bahnhof nicht noch mehr Linien verkehren, sehe ich noch keinen dringenden Umbau dort.
Welche konkreten neuen Linien stehen denn an?

Wenn Ende 2026 die 7 zum Stadtpark verkehrt, haben wir 5,7,8 und 11 an Bahnsteig A und sicherlich eine Neuordnung an B: 7 und 8 und C: 5 und 11.

An B und C hat man dadurch eine Betriebsstabilisierung und an A ehrlich gesagt keine Verschlechterung zur aktuellen Situation.
Zitat
Marktkauf
2026 wird ein Jahr der Strassenbahnen.

Linie 7 wird im Dezember zum Stadtpark fahren.
Linie 4 wird durch die Gartenstadt verlängert. Ab Somnervwerden wohl die Schienen verlegt.
Ich hoffe die Bauarbeiten der Strecke zur Bauernfeindstr. beginnen
Ab Frühjahr werden die ersten Neufahrzeuge der Reihe 2027 bis 2040 ausgeliefert.
Die Umbauarbeiten am Plärrer werden wohl beginnen.

Lieferung Neufahrzeug frühestens Mitte 2027...
Angeblich kann am Bahnhof maximal eine Linie wenden. Wenn die 7 zum Stadtpark verlängert wird, könnte das eventuell dafür genutzt werden dass dann eine andere Linie am Bahnhof wendet. Oder habe ich da einen Knick in der Logik?

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Zitat
Nukebro
Angeblich kann am Bahnhof maximal eine Linie wenden. Wenn die 7 zum Stadtpark verlängert wird, könnte das eventuell dafür genutzt werden dass dann eine andere Linie am Bahnhof wendet. Oder habe ich da einen Knick in der Logik?

und wo sollte die herkommen?
Eine dritte Linie auf dem Ast nach Mögeldorf braucht es nicht. Neue Linien in Richtung Doku-Zentrum bzw. Tristanstraßen wären Doppler der bisherigen Linien. Bliebe nur irgendwas in Richtung Dutzendteich. Aber gibt es dafür einen Bedarf? Und ab der Schweiggerstraße wären dann ja wieder drei Linien in der Richtung unterwegs.

Grüßle,
der Werkstattmeister
Zitat
Nukebro
Angeblich kann am Bahnhof maximal eine Linie wenden. Wenn die 7 zum Stadtpark verlängert wird, könnte das eventuell dafür genutzt werden dass dann eine andere Linie am Bahnhof wendet. Oder habe ich da einen Knick in der Logik?

Das stimmt halt genauso, wie das nach Erlenstegen nicht mehr als ein 10 Minuten Takt möglich ist (ohne Bau Überholgleis in Erlenstegen)

Sollte man wirklich eine zusätzliche Haltekante in Richtung "Stadtmauer" benötigen, weil die Haltezeiten an A gar nicht mehr hinhauen, kann man das im größten Notfall für die Linie 7 und 8 nach der Rechtskurve vorm Grand Hotel tun.
Da war vor ein paar Jahren, während einer Baustelle, schon mal die Haltestelle der 8 nach (evtl. mit provisorisch asphaltierter Bahnsteigkante, bin mir nicht mehr sicher)
Zitat
HansL

Was den Baubeginn am Hbf betrifft: Dafür gibt es noch überhaupt keine konkreten Planungsschritte. Ein Baubeginn ist völlig offen. Da gibt es auch noch das Problem, dass der letzte verpfuschte Umbau noch nicht allzu lange her ist. Da sind massiv Fördermittel geflossen. Keine Ahnung, wie man da mit möglichen Rückforderungen umgehen will, wenn bald schon wieder umgebaut wird.

Kleiner Blick in die mögliche Zukunft:
Die Herausnahme des privaten Pkw-Verkehrs vom Bahnhofsplatz könnte zu verbesserten Fußgängerverbindungen und zur Entspannung der Verkehrssituation innerhalb des B4R beitragen.
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