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Re: Kleinkrusch und Diverses 2026 01.02.2026 19:29 |
Zitat
spuernase
Zitat
Pro Tram
Link zu den leicht angepassten Nightlinerbussen als Notnetz:
Mangels Querverbindungen bringt dieses "Angebot" kaum etwas. Wahrscheinlich wird es nur alibimäßig angeboten, um ja keine Fahrpreiserstattungen leisten zu müssen.
Und das sollte allen Streikenden klar sein: ihr streikt ausschließlich gegen die Fahrgäste, und nicht gegen eure Arbeitgeber. Diese freuen sich über jeden einzelnen Streiktag (bzw. späteren über eure Streikwochen) darüber, dass sie weder Lohnkosten, noch Fahrzeugkosten (Energie + Abnutzung) aufzuwenden haben. Die Einnahmen von den üblichen Zeitkarten beanspruchen sie jedoch weiterhin ("keine Erstattung bei höherer Gewalt").
Für die Arbeitgeber ist die Streikerei also ein Win-Win, für die könnte das ein halbes Jahr so gehen. Aber bitte, nur zu.
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Re: Kleinkrusch und Diverses 2026 01.02.2026 22:23 |
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Re: Kleinkrusch und Diverses 2026 03.02.2026 19:42 |
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Re: Kleinkrusch und Diverses 2026 04.02.2026 09:40 |
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Re: Kleinkrusch und Diverses 2026 04.02.2026 09:43 |
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Re: Kleinkrusch und Diverses 2026 04.02.2026 10:37 |
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Daniel Vielberth
At Frankentux
Das müssten Citys sein, die auch ne Lufhansa-Nummer haben weswegen die Zugnummer und die Lufthansenummer durchlaufen getrennt von den Pluszeichen
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Re: Kleinkrusch und Diverses 2026 04.02.2026 12:50 |
Zitat
Axel25
Und wie sie Druck auf ihre Arbeitgeber aufbauen können?
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Was wäre ein Gegenvorschlag? 04.02.2026 13:26 |
Zitat
spuernase
Zitat
Axel25
Und wie sie Druck auf ihre Arbeitgeber aufbauen können?
Wie gesagt, ein wie auch immer gearteter Druck auf die (öffentlichen) Arbeitgeber entsteht durch so einen Streik nicht, weil nur Ausgaben, aber keine Einnahmen wegfallen.
Allerdings werden sich die Arbeitgeber in Bereich der PKW-Industrie natürlich besonders freuen, wenn schön bei Wintertagen mit massig Schnee + Eis "warn"-gestreikt wird, das merken die PKW-Hersteller schon wie die Aufrufe ihrer PKW-Konfiguratoren auf den Bestell-Webseiten in die Höhe gehen. Die Alternative Fahrradfahren erfolgt z.B. in Berlin derzeit "auf eigenes Risiko".
Aber gerne weiter streiken. Ist ja euer gutes Recht.
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Re: Was wäre ein Gegenvorschlag? 04.02.2026 13:48 |
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Re: Was wäre ein Gegenvorschlag? 04.02.2026 14:12 |
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Re: Was wäre ein Gegenvorschlag? 04.02.2026 14:34 |
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Daniel Vielberth
Eine wesentliche bessere Methode wäre sich, das die gesamte Arbeitgeber-Seite für jeden Verhandlungstag ohne Ergebnis kein Gehalt bekommt. Würde sogar im Kapitalismus gehen, leistungsgerechte Bezahlung nennt sich das. Kein Ergebnis, keine Leistung erbracht.
Zusätzlich könnte man an diesen Tagen etwaige Privilege wie Dienstwagennutzung untersagen, oder in Rechnung stellen, als ob es Privatfahrzeuge wären. All das erhöht definitiv den Druck und die Motivation auf Arbeitnehmerforderungen ein zu gehen. Warum wir das nicht kriegen? Weil Firmen und Politiker ein Komplex sind, die an sowas kein Interesse haben. Da führt man lieber alle paar Jahre wirkungslosen Streik als Showveranstaltung auf...
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Re: Was wäre ein Gegenvorschlag? 04.02.2026 14:36 |
Zitat
Daniel Vielberth
Eine wesentliche bessere Methode wäre sich, das die gesamte Arbeitgeber-Seite für jeden Verhandlungstag ohne Ergebnis kein Gehalt bekommt. Würde sogar im Kapitalismus gehen, leistungsgerechte Bezahlung nennt sich das. Kein Ergebnis, keine Leistung erbracht.
Zusätzlich könnte man an diesen Tagen etwaige Privilege wie Dienstwagennutzung untersagen, oder in Rechnung stellen, als ob es Privatfahrzeuge wären. All das erhöht definitiv den Druck und die Motivation auf Arbeitnehmerforderungen ein zu gehen. Warum wir das nicht kriegen? Weil Firmen und Politiker ein Komplex sind, die an sowas kein Interesse haben. Da führt man lieber alle paar Jahre wirkungslosen Streik als Showveranstaltung auf...
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Re: Kleinkrusch und Diverses 2026 04.02.2026 14:40 |
Zitat
spuernase
Allerdings werden sich die Arbeitgeber in Bereich der PKW-Industrie natürlich besonders freuen, wenn schön bei Wintertagen mit massig Schnee + Eis "warn"-gestreikt wird, das merken die PKW-Hersteller schon wie die Aufrufe ihrer PKW-Konfiguratoren auf den Bestell-Webseiten in die Höhe gehen. Die Alternative Fahrradfahren erfolgt z.B. in Berlin derzeit "auf eigenes Risiko".
Aber gerne weiter streiken. Ist ja euer gutes Recht.
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Re: Kleinkrusch und Diverses 2026 04.02.2026 15:33 |
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Re: Kleinkrusch und Diverses 2026 04.02.2026 15:40 |
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Gibt es da einen umsetzbaren Vorschlag? 04.02.2026 15:47 |
Zitat
Daniel Vielberth
an macro2206
> Und wie definiert man da, gerade bei großen Firmen, dann was "Arbeitgeberseite" ist?
Das wären logischerweise alle die Vorgesetzte der zu verhandelnden Gehaltsgruppe sind.
> Und wäre dann der Verhandlungspartner der Firma nicht erpressbar, auch wenn von Arbeitnehmerseite unrealistische Forderungen gestellt werden?
Man kann den Arbeitgeber ja das Mittel der Aussperrung belassen, dann hat man ein Kräftegleichgewicht. Das haben die AG jetzt auch schon, braucht man nichtmal was ändern.
> Denn irgendwann müsste er ja auch diesen nachgeben oder kündigen und sich eine neue Stelle suchen, sonst bekäme er nie wieder sein Gehalt.
Einen Mittelweg muss er so oder so finden. Aber nach x Jahren Reallohnverlust nur unten, wäre das eine angemessene Maßnahme. Und würde nicht unschuldige Kunden in geiselhaft nehmen. Wegen mir kann man auch sagen, beide Verhandlungsseiten kriegen erst Kohle, wenn der Kompromis auf den Tisch ist. Über die konkrete Augestaltung bin ich gerne bereit zu diskutieren. Aber die Ausgangsthese, es geht nur über Streik und sonst nix, die halte ich für falsch. Und sicher gäbe es noch andere Möglichkeiten, das war nur eine quick-und-dirty solution. Mich nervt nur die angebliche "Alternativlosigkeit". Alternativlos ist nur der Tod.
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Re: Kleinkrusch und Diverses 2026 04.02.2026 16:46 |
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Daniel Vielberth
an macro2206
> Und wie definiert man da, gerade bei großen Firmen, dann was "Arbeitgeberseite" ist?
Das wären logischerweise alle die Vorgesetzte oberhalb der zu verhandelnden Gehaltsgruppe/Tarifvertrag aufwärts.
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Off Topic, leider 04.02.2026 16:54 |
Zitat
marco2206
Zitat
Daniel Vielberth
an macro2206
> Und wie definiert man da, gerade bei großen Firmen, dann was "Arbeitgeberseite" ist?
Das wären logischerweise alle die Vorgesetzte oberhalb der zu verhandelnden Gehaltsgruppe/Tarifvertrag aufwärts.
Damit triffst Du auch Mitarbeiter die keinerlei Einfluss auf die Gehaltsstrukturen der Streikenden Belegschaft haben.
Was allen Helfen würde: Weniger Bürokratie, weniger Steuern und eine (Energie)politik bei der die Preise (nicht nur die reinen Energiepreise, auch alles andere was ja indirekt da dran hängt) auch mal wieder deutlich nach unten gingen. Sprich: eine wirkliche Entlastung sowohl der Arbeitgeber als auch der Arbeitnehmer. Das würde auf beiden Seiten schon mal Druck nehmen.
Aber das war jetzt dann wieder sehr Off Topic.
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Re: Off Topic, leider 06.02.2026 14:44 |
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Re: Kleinkrusch und Diverses 2026 07.02.2026 17:31 |
Zitat
spuernase
Wie gesagt, ein wie auch immer gearteter Druck auf die (öffentlichen) Arbeitgeber entsteht durch so einen Streik nicht, weil nur Ausgaben, aber keine Einnahmen wegfallen.